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  Re: Trennung - Vater möchte, dass die Kinder im Wechselmodell mit der neuen Freundin leben
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  jennialexa
schrieb am 30.06.2018 22:32
@Hamamelis
Ja, jetzt wo du es so konkret sagst, die haben bis jetzt quasi die typische Affairen Beziehung geführt. Alles neu und aufregend, man teilt keinen Alltag und alles ist so viel besser und unkomplizierter als in der Ursprungsfamilie Arschtritt

Was wenn die zusammen ziehen und nach wenigen Wochen/Monaten merken, dass doch nicht alles so eitel Sonnenschein ist...

Ich hoffe er ist wirklich an den Kindern interessiert, das wünsche ich ihnen sehr! Die letzten Jahre waren sie für ihn alledings hauptsächlich Pflicht/Belastung. Deshalb traue ich dem Braten nicht so ganz....

Ich arbeite 60%, bin verbeamtete Lehrerin und verdiene etwa so viel wie er mit seiner vollen Stelle.... Aufstocken wollte ich eigentlich erst in 1-2 Jahren, wenn die Kinder beide in ihren Schulen angekommen sind und diese selbsttändig erreichen können (bislang werden sie noch zu unserem alten Wohnort in die Institutionen gebracht (25 min Fahrzeit). (Die Kleine wird dieses Jahr eingeschult, der Große wechselt nächstes Jahr in die weiterführende Schule)

So unser Haus zu halten wird schon sehr knapp werden, wenn er gar keinen Untehalt zahlt, (ich habe jetzt erst den Steuerklassenwechsel eingereicht und weiß noch nicht schwarz auf weiß, was ich konkret bekomme) Wenn ich alle Fixkosten abziehe (inkl. Benzin, OGS etc.)
bleiben uns noch etwa 300€ im Monat für Essen/Freizeit/Urlaub/Klassenfahrt.... schaun wir mal wie wir damit hin kommen werden


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 30.06.18 22:42 von jennialexa.


  Re: Trennung - Vater möchte, dass die Kinder im Wechselmodell mit der neuen Freundin leben
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  gelöschter User
schrieb am 30.06.2018 22:39
Naja, es kann auch passieren, dass die TE jemanden kennenlernt und nach zwei Jahren gehts in die Brüche. Das ist zwar Mist und kann immer passieren aber es sollte nicht als Grund gegen das Wechselmodell angeführt werden. Sonst hieße das ja ewige Abstinenz für alle.
Und ja, ich finde es auch legitim finanzielle Aspekte mit zu betrachten. Ich finds ein seltsames Männerbild, wie hier im Thread immer wieder geraunt wird, dass Väter das nur aus Geiz machen und ihnen die Kinder schietegal sind.
Die Idee mit der Beratung ist doch gut und vielleicht kann man da auch besprechen, wie die neue Freundin eingebunden wird.

Ihr klingt beide sehr vernünftig und ich kann mir vorstellen, dass Ihr gute Lösungen finden werdet.


  Re: Trennung - Vater möchte, dass die Kinder im Wechselmodell mit der neuen Freundin leben
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  Hamamelis71*
schrieb am 30.06.2018 23:05
Wir haben hier einige Fälle im Bekanntenkreis, da wollen die Väter nur das Wechselmodell als Geldsparmodell, um Unterhalt zu sparen. Daher bin ich da so misstrauisch, wenn Kinder ihrem Vater vorher "lästig" waren und plötzlich wollen sich die Väter um die Kinder kümmern. Es mag sein, dass einige Väter sich nach der Trennung nicht aus finanziellen Gründen für die Kinder interessieren. Das ist dann ja schön. Es gibt aber Väter denen ist die Betreuung und das Wohl ihrer Kinder extrem egal.

Meine Nachbarin und ich sind da im Moment sehr unschlüssig, inwiefern wir zwei Väter (unsere Jungs sind befreundet) zeitlich unterstützen, die unbedingt das Wechselmodell wollten, ihre Kinder aber überhaupt nicht betreuen können/wollen. Uns tun die Kinder leid, daher engagieren wir uns, aber wir haben auch nicht immer Lust kurzfristig Fahrdienste und Betreuungsdienst zu übernehmen. Nun überlegen wir, inwieweit wir weiterhin hilfsbereit sein wollen. Derzeit haben wir eher das Gefühl, dass unsere Hilfsbereitschaft und Gutmütigkeit ausgenutzt wird. Interessanterweise kriegen die Mütter der Kinder alles besser geregelt und organisiert.

Wechselmodell kann eine gute Sache sein, wenn es gut durchdacht und ehrlich gemeint ist. Ich persönlich habe in meinem Umfeld in den letzten Jahren mehr schlechte als gute Erfahrungen erlebt. Dabei habe ich den Eindruck gewonnen, dass es den Vätern nicht so sehr um das Wohl der Kinder geht. Die Kinder und ihr Wohlergehen stehen dort definitiv nicht an erster Stelle. Aber das sind meine persönlichen Erlebnisse bei Trennungen im Bekanntenkreis.

Es geht doch in dem Fall auch darum, dass die Kinder von der Trennung noch nichts ahnen. Und wenn dann heute die Trennung verkündet und morgen die neue Freundin vorgestellt wird, ist das für die Kinder ein Schock. Vor allem, wenn dann sofort in Patchwork zusammengelebt wird. Die Kinder müssen doch erstmal die Trennung der Eltern verarbeiten.

Einer Schulfreundin meines Sohnes geht es gerade nicht gut, weil die neue Beziehung ihres Vaters nach etwas über einem Jahr nun auch noch zerbrochen ist. Da wäre es doch sicher schlauer gewesen, erstmal abzuwarten und nichts zu überstürzen.

Ich denke auch, dass die Beratung von neutraler Seite eine gute Sache ist.


  Re: Trennung - Vater möchte, dass die Kinder im Wechselmodell mit der neuen Freundin leben
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  gelöschter User
schrieb am 30.06.2018 23:15
Dass viele Väter Anfangsschwierigkeiten mit dem Kleinklein des Kinderalltags haben ist doch kein Wunder, wenn immer noch die Frau die Erziehungsarbeit macht, weil der Mann die Ernährerrolle hatte.
Ich kenne ein Wechselmodell, welches eine Katastrophe ist, das liegt aber daran, dass beide Eltern die Kinder als Waffe gegen den anderen einsetzen. Mit Anwälten und Gutachtern und allen dreckigen Tricks. Ansonsten kenne ich nur gut laufende Versionen. Das waren aber auch vorher gleichberechtigte moderne Beziehungen, wo auch neue Freunde oder Freundinnen ihren Platz haben. Nicht als Elternersatz oder Stiefirgendwas. Fast alle klassischen Trennungen mit Kind alle zwei Wochen am Wochenende beim Vater führten hingegen zu echten Problemen gerade bei Pubertierenden.
Ich denke, ein gut überlegtes Wechselmodell ist zumindest einen Versuch wert.


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  Re: Trennung - Vater möchte, dass die Kinder im Wechselmodell mit der neuen Freundin leben
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  Hamamelis71*
schrieb am 01.07.2018 09:50
Zitat
stubbornstar
Dass viele Väter Anfangsschwierigkeiten mit dem Kleinklein des Kinderalltags haben ist doch kein Wunder, wenn immer noch die Frau die Erziehungsarbeit macht, weil der Mann die Ernährerrolle hatte.

Was uns so aufregt ist, dass die Prioritäten nicht bei den Kindern sind. Da geht es nicht um Organisation des Kinderalltags sondern um die Einhaltung von Vereinbarungen. Wenn ich z. B. eine Fahrgemeinschaft zum Sport habe, dann gehe ich davon aus, dass die Kinder dann auch pünktlich abgeholt werden. Und selbst wenn man es selber nicht pünktlich schafft, dann kann man sich zumindest telefonisch melden. Oder wenn ich einen Termin habe, zu dem ich pünktlich sein muss, dann erwarte ich, dass das Besucherkind wie vereinbart pünktlich abgeholt wird (der anstehende Termin war bekannt und die Verabredung ein Entgegenkommen). Und wenn man dann mitbekommt, warum die Vereinbarungen nicht eingehalten werden, dann platzt einem der Kragen...

Meine Nachbarin und ich sind wirklich sehr hilfsbereit und entgegenkommend, aber irgendwann ist es auch mal gut. Wenn das Wechselmodell gut geplant und organisiert ist und es wirklich zum Wohle der Kinder sein soll, dann ist das bestimmt eine feine Sache. Aber aufgrund von gemachten Erfahrung bin ich persönlich da mittlerweile erstmal sehr misstrauisch.

Aber ich denke auch, dass man ein Wechselmodell zum Wohle der Kinder versuchen soll, wenn vorher Absprachen und Regelungen getroffen werden.


  Re: Trennung - Vater möchte, dass die Kinder im Wechselmodell mit der neuen Freundin leben
avatar  Alice Cullen
Status:
schrieb am 01.07.2018 11:31
Jetzt mal wegen dem Argument dass es Väter gibt die das WM nur aus finanzieller Sicht wollen ... mag sein dass es einen kleinen Teil der Männer trifft (die die einen hohen Unterhalt bezahlen) ...

Aber für die Normalverdiener ist es nicht unbedingt günstiger ... denn man muss ja auch bedenken dass sie ggf. größere Wohnung benötigen, Unterhaltskosten für Kleidung etc müssen sie auch tragen (daher hält sich das kofferpacken auch in Grenzen), Kita/Kinderbetreuungskosten sind anteilig zu tragen usw. Also mein Ex müsste dennoch sogar in top noch Unterhalt zahlen ... er wurde lediglich 250€ „sparen“ die dann eben für Kita usw drauf gehen ...

Und ja die Männer tun sich anfangs schwieriger weil vorher die Frau das meiste managte. Mein Ex bekommt bestimmte Dinge auch nicht auf die Reihe aber das kann ich nicht ändern und dennoch liebt er seine kinder und sie sind gern bei ihm !
Darauf kommt es an... und ich muss ehrlich sein lieber sollen die Kinder mit dem Vater auch den normalen (manchmal stressigen) Alltag erleben wie jedes 2. WE nur das „Rundumsorglos Programm“. Spätestens in der Pubertät hat meine Mama da regelmäßig von meiner Schwester gehört „bei Papa ist alles besser !“

Und ob neuer Partner ja/nein , sorry das geht mich nix an ! Eine Trennung kann immer passieren aber dies als Gegenargument zum WM zu sehen ist Quatsch.


  Re: Trennung - Vater möchte, dass die Kinder im Wechselmodell mit der neuen Freundin leben
no avatar
  pmami
schrieb am 01.07.2018 18:33
Hier geht es ja weniger darum, dass der Vater eine neue Partnerin hat, sondern, dass er das Wechselmodell - aus Sicht der Kinder - gemeinsam mit der neuen Partnerin leben will von der Sekunde an, in der die Kinder überhaupt erstmals von der Trennung erfahren.

Insofern wäre eine Lösung, die auch sein grundsätzliches Interesse an den Kindern berücksichtigt, dass die Partnerin sich eine Zeitlang im Hintergrund hält und Ihr gemeinsam als Eltern den Kindern von der Trennung und dem geplanten Wechselmodell erzählt und das dann zunächst für drei bis sechs Monate ohne neue Partner lebt, so dass die Kinder Zeit haben, sich an die Umstellungen zu gewöhnen. Das wiederum kann man dem Vater vielleicht auch mit dem Argument verkaufen, dass die Kinder die neue Freundin nicht als "die Schuldige" ansehen werden, wenn sie erst einige Monate später in ihr Leben tritt.

Viele Grüße pmami


  Re: Trennung - Vater möchte, dass die Kinder im Wechselmodell mit der neuen Freundin leben
avatar  Alice Cullen
Status:
schrieb am 01.07.2018 21:50
Zitat
pmami
Hier geht es ja weniger darum, dass der Vater eine neue Partnerin hat, sondern, dass er das Wechselmodell - aus Sicht der Kinder - gemeinsam mit der neuen Partnerin leben will von der Sekunde an, in der die Kinder überhaupt erstmals von der Trennung erfahren.

Insofern wäre eine Lösung, die auch sein grundsätzliches Interesse an den Kindern berücksichtigt, dass die Partnerin sich eine Zeitlang im Hintergrund hält und Ihr gemeinsam als Eltern den Kindern von der Trennung und dem geplanten Wechselmodell erzählt und das dann zunächst für drei bis sechs Monate ohne neue Partner lebt, so dass die Kinder Zeit haben, sich an die Umstellungen zu gewöhnen. Das wiederum kann man dem Vater vielleicht auch mit dem Argument verkaufen, dass die Kinder die neue Freundin nicht als "die Schuldige" ansehen werden, wenn sie erst einige Monate später in ihr Leben tritt.

Viele Grüße pmami

Naja das hätte ich jetzt auch vorausgesetzt...ich habe dazu ja schon anfangs geschrieben das es ein Fehler war alles vor den Kindern geheim zu halten und dass es naiv ist zu glauben dass man zusammen in einen Haus so weiterlebt.

Und er hat ja auch vorgeschlagen sich Unterstützung zu holen, ich hoffe er tut dies.

Hier schwingt aber tatsächlich mit dass es seitens der Mutter das WM unerwünscht ist, was sich in meinen Augen dann zum Nestmodell total wiederspricht. Denn gerade letztes mit neuen Partner egal von welcher Seite ist echt ne Hausnummer und erfordert sehr viel Arbeit und Toleranz für alle damit dies harmonisch klappt, denn auch hier lebt jedes Elternteil sein Leben als EX kann man da auch nicht in allen Situationen eingreifen. Und irgendwann passiert es doch so oder so dass man ein neuen Partner hat.

Nicht falsch verstehen , ich kann nachvollziehen dass es gerade alles andere wie leicht ist, man hat sich getrennt , er hat ne neue , ist Anscheins glücklich ... nicht nur die Ehe geht auseinander, auch die Illusion von dem gemeinsamen Zusammenleben.


  Re: Trennung - Vater möchte, dass die Kinder im Wechselmodell mit der neuen Freundin leben
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  jennialexa
schrieb am 01.07.2018 23:57
Ich bin nicht grundsätzlich gegen das WM. Das ist sozusagen meine zweite Wahl nach dem Nestmodell. Ich möchte, dass der Vater auch Verantwortung im Alltag übernimmt.
Aber ja, ich habe Probleme damit, dass meine Kinder direkt mit der unbekannten neuen Freundin zusammenziehen sollen.

Wir haben es übrigens bislang den Kindern nicht erzählt, da wir eben nicht nicht wissen wie die Situation in Zukunft ist und wir gerne den Kindern darauf Antworten können wollen um sie nicht in einer ungewissen Situation zu lassen.

Wie habt ihr es den Kindern erzählt? Zusammen? Und dann sind auch noch beide da geblieben? Oder einer ist irgendwann gegangen?

LG
Jennialexa


  Re: Trennung - Vater möchte, dass die Kinder im Wechselmodell mit der neuen Freundin leben
avatar  Alice Cullen
Status:
schrieb am 02.07.2018 08:22
Meine waren ja erst 3,5 Jahre alt ... der Papa ist zu seinen Eltern ins Haus nebenan gezogen bis ich 6 Monate später endlich ne Wohnung hatte. Dann ist er wieder in „unser“ Haus.

Wir haben Ihnen beiden zusammen gesagt dass wir viel streiten und uns nicht mehr verstehen. Sie haben ja auch die Stimmung mitbekommen Kinder merken mehr wie man denkt.


  Re: Trennung - Vater möchte, dass die Kinder im Wechselmodell mit der neuen Freundin leben
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  clarafynn
schrieb am 03.07.2018 09:42
Ich stand von jetzt auf gleich mit 5 kleinen Kindern,darunter ein Säugling,vor den Trümmern meiner Ehe. Er hatte schon länger eine Affäre.
Ich hab ihm nicht"gestattet", die Kinder mit zu dieser Frau zu nehmen. Die Trennung an sich war traumatisch genug für alle. Noch eine neue Frau-mit auch noch drei Kindern-war das letzte,was wir 6 hätten gebrauchen können. Er hat es akzeptiert. Und ich glaube,auch verstanden,worum es mir ging. Mittlerweile sind die 2 wieder getrennt. Die Kinder haben sie zum Glück nie kennengelernt. Sie leben alle bei mir. Teilen uns abe
r viel,er ist zuverlässig u.immer ansprechbar. Gerade ist es ideal. Es braucht verdammt viel Zeit,bis es für alle passt. Und dann gibts vllt. Situationen,wo man wieder umdenken muss. Das muß man auf sich zukommen lassen.


  Re: Trennung - Vater möchte, dass die Kinder im Wechselmodell mit der neuen Freundin leben
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  +emmi+
schrieb am 03.07.2018 19:38
bei uns kam die trennung überraschend, nach gemeinsamen frühstück sagte der vater dem kind und mir, er würde jetzt ausziehen, er hätte eine andere, mit der auch eine wohnung eingerichtet und war 1h mit ein paar gepackten kisten weg.
die "neue" hatte 0 Interesse am kind, deshalb war der kontakt auch zum vater sehr unregelmäßig mit monatelangen pausen. kind hätte gern mehr kontakt gehabt und war auch aufgeschlossen der neuen partnerin gegenüber incl. weihnachtgeschenke basteln etc, aber dakam nie eine reaktion. also das kinder generell überfordert sind und geschützt werden müssen, ist für mich nicht haltbar. nach 2 jahren auch da trennung. kurze singlephase seinerseits und dann neue, diesmal mit eigenem kind. da spielte er gleich stiefpapa, mehr engagement als beim eigenen kind, wollte aber plötzlich kind in dortige patchworkfamilie integrieren ("toller papa-modell"). ankündigung zwischen "ich habe ne neue seit mehreren monaten" und seinerseits geplantem termin zur familienzusammenführung 3 tage. sowohl inzwischen hinzugezogene kindertherapeutin al auch diesmal kind selber sagten : so nicht. konsequenz: die beziehung lief noch 1 jahr aus und die frau samt kind wurde vom kind nie gesehen.

generell klingt für mich im ausgangsthread viel persönliche kränkung mit rein. der hat ne neue und jetzt sollen meine kinder mit der...dabei hatten wir doch anders geplant...thats life.
der größte fehler von allem ist den kindern was vorzumachen. kinder sind nicht doof. und ihnen einerseits nicht die wahrheit zu sagen und andererseits, weil sie die wahrheit nicht wissen die mangelnde zeit der einführung der neuen partnerin zu bemängeln ist für mich verqueer.
sagt den kindern die wahrheit, ob es einer macht oder beide, hauptsache die karten auf den tisch. und ob die neue nun gleich mit einzieht oder nicht ist doch jetzt auch noch nicht fest. und ob die beziehung hält oder nicht, wer weiß daß? verflixxtes 7. jahr? reicht 1 jahr beziehung? wie lange muß aus einer affäre eine beziehung mit zusammen leben geworden sein, bevor man die kinder mit der dann nicht mehr neuen konfrontiert? wie soll man zusammen leben proben, wenn die kinder von nix wissen dürfen?
nach meiner erfahrung mit vielen trennungskindern im umfeld ist: kinder brauchen die gewissheit, daß beide eltern weiterhin ihre eltern sind. und dann ist vieles möglich und kinder erstaunlich anpassungsfähig. trennung und patchwork gehört für die meisten kinder in unserer gesellschaft zum leben dazu.














(


  Re: Trennung - Vater möchte, dass die Kinder im Wechselmodell mit der neuen Freundin leben
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  Mariesche
schrieb am 13.07.2018 21:46
Wechselmodell schön und gut, auch wenn ich das für die Ruhe der Kinder meistens nicht gut finde.

Aber Wechselmodell direkt mit neuer Partnerin würde ich absolut ablehnen. Ob das überhaupt eine Chance hat ist fraglich und den Kids ist auf gar keinen Fall (!,,) zuzumuten, dass sie sich von jetzt auf gleich mit einer solchen Situation anfreunden müssen. Ganz klar sind die Chancen auf eine erfolgreiche Beziehung da relativ niedrig und die Belastung für die Kindern zu hoch!

Deinem Mann scheint es da nur um eine schnelle, bequeme Lösung zu gehen, die auch finanziell niedrig angesetzt ist durch das Wechselmodell. Dabei fallen die Kinder aber hintenüber.

Lass dich gut beraten. Das geht über die Sozialträger auch relativ kostenneutral. Aber niemals würde ich den Sprung zulassen, die Kinder direkt in eine frisch vereinte Lebensgemeinschaft für ein Woxhenmodell zu lassen! Am Woxhenende wirst du es nicht verhindern können, aber so nicht.

Mal ab davon, dass er dich ja wohl sowieso total betrogen hat. Hut ab vo deiner Neutralität. Bewahre sie dir!

Alles Gute!


  Re: Trennung - Vater möchte, dass die Kinder im Wechselmodell mit der neuen Freundin leben
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  Anonymer Benutzer
schrieb am 30.07.2018 16:19
Hallo!
Es ist immer schwer für die Kinder und auch für das getrennte Paar, wenn ein Elternteil eine neue Freundin bzw. einen neuen Freund hat. Man weiss ja nie, wie sich der neue Lebenspartner gegenüber den Kinder ist. Die können ja wirklich sehr vieles vortäuschen...

Ich wünsche dir viel Kraft!

Gruss
Valeria




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