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  Berufliche Zukunft - total überfordert
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  Mrs.
schrieb am 26.05.2018 23:23
Hi ihr Lieben,

heute mal anonym. Dies ist ein Thema, welches mich extrem belastet und extrem beschäftigt, wobei es vermutlich relativ klischeehaft um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf geht - vielleicht seh ich den Wald vor lauter Bäumen nicht... Ich glaube fast, ein objektiver Außenstehender kann das ganze besser bewerten.Für Ratschläge eurerseits wäre ich ungemein dankbar.

Es geht eigentlich um verschiedene Punkte.. Ich möchte meinen Schatz nicht mit einem Jahr abgeben, da ich das zu früh finde. Sagt mir meine Recherche zum Thema und mein Bauchgefühl. Mein Mann ist derselben Meinung. Das sieht jeder anders, und das ist OK so. Finanziell können wir es uns leisten, dass ich länger zuhause bleibe.
Hier geht es gar nicht darum, nicht arbeiten zu wollen. Ich würde gerne. Kann es aber noch nicht verkraften, mein Baby so früh abzugeben.. Wo ist das Problem, fragt ihr euch? Das allgemeine Unverständnis. Ist das denn so abnormal? Was kann ich entgegnen, wenn jemand tut, als sei ich eine Außerirdische, weil ich länger als ein Jahr mein Kind betreue? Es sei gesagt, wir gehen viel raus und haben Kontakt mit anderen Kindern. Ich fühle micv auch geistig nicht unterfordert, kann mich auch außerhalb des Bürojobs geistig beschäftigen...

Ich war bei meinem Arbeitgeber erfolgreich, aber zum Teil unfair behandelt worden. Eine mir viel bedeutende Beförderung stand an, habe sie nicht bekommen, weil ich schwanger war. Meine Kollegin, die nicht ganz in der Thematik ist, hat den Job nun.. Ich war auch anderweitig unglücklich dort und hätte mir, wäre da nicht die Familienplanung gewesen, einen anderen Job gesucht. Die Fahrtzeit beträgt zudem etwa 45 Minuten. Letztendlich hane ich drei Jahre Elternzeit eingereicht und möchte wirklich nicht zurück zu diesem Arbeitgeber, mir graust es bei der Vorstellung

Irgendwie sehe ich nun schwarz für meine berufliche Zukunft, auch weil wir uns ein zweites Kind wünschen. Werde ich in ein paar Jahren, wenn das zweite in den KiGa geht, noch einen Job finden? Ich denke, vielleicht schon, aber dann eher nicht in meinem Beruf.. Ihr werdet sagen, klar, wer so lange raus ist, dämlich, usw. Aber ich bin jung und hätte dann immer noch viele viele Jahre vor mir, in denen ich arbeiten werde... Ist mein Weg so falsch? Vernünftigerweise müsste ich jetzt schnell ein zweites Kind nachschieben und nach diesem dann nach 12 Monaten wieder beim alten Arbeitgeber einsteigen. Das sagt mir die Vernunft. Bauchgefühlmäßig möchte ich aber ein zweites Kind dann, wenn es bei uns als Familie passt. Vom Bauchgefühl her wäre ich sogar bereit, einer "einfacheren" Tätigkeit nachzugehen, das finden dann aber wieder alle doof und man hat versagt, obwohl einem die Karriere eben einfach nicht so wichtig ist wie anderen und man den beruflichen Druck von früher nicht haben möchte.Ich wars nicht

Kontroverses Thema.. Ich weiß nicht, was ich machen soll. Bin momentan gerne zuhause als Mutter und Hausfrau. Aber das zu sagen, ist ja fast schon skandalös altbacken. Nein

Mein Post liest sich wirr, glaube ich. So sind auch meine Gedanken zum Thema. Sorry. Bitte steinigt mich nicht und
Gute Nacht schalfen

Mrs.


  Re: Berufliche Zukunft - total überfordert
avatar  sunny_1610
Status:
schrieb am 27.05.2018 07:43
Ich kann Deine Angst verstehen nach der Kinderzeit wieder einen Job zu finden. Geht mir auch so. Wir haben uns auch bewusst dafür entschieden das ich solange Daheim bleibe bis das letzte Kind (bin aktuell mit diesem Kind schwanger) in der Schule Fuss gefasst hat. Ich werde dann so Pi Mal Daumen über 10 Jahre nicht gearbeitet haben. Die Arbeitslage wird ja nicht besser aber es ist okay das Risiko war uns vorher bewusst. Irgendwie geht es momentan weiter, ich bin da sehr optimistisch und bin sicher auch für Dich ergibt sich was Tolles.

Wegen den Schwätzern.... Lass Sie reden es ist Dein/Euer Leben und ihr müsst glücklich sein. Vielleicht ist es nur der Neid? Ich sag einfach: Wo ist das Problem ich WILL das so!

Du machst alles richtig. und du wirst Deinen Weg gehen!


  Re: Berufliche Zukunft - total überfordert
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  lucky*3
schrieb am 27.05.2018 10:06
warum soll man dich steinigen? Bei diesem Thema muss jeder seinen eigenen Weg gehen. Und erst am Ende des Lebens weiss man, ob alles gut gewesen ist, was man entschieden hat oder ob man bei der einen oder anderen Wegbiegung nicht doch besser anders abgebogen wäre.

Mach es so wie du es willst und wie es für dich und deine Familie richtig ist. Das habe ich auch so gemacht und bereue es keine Minute wenn ich sehe wie alles bei uns läuft. Klar hätte ich auch jedes Kind mit einem Jahr oder noch jünger in Fremdbetreuung geben können, klar würde dann mein Gehaltszettel anders aussehen, klar würde sich der Staat freuen, denn ich würde noch mehr Steuern abführen.

Aber ich habe 10 Jahre gar nicht gearbeitet, danach stundenweise und erst nachdem auch das dritte Kinder die Grundschule hinter sich gebracht hat wieder halbtags angefangen auf einem niedrigeren Niveau. Mehr würde ich nicht arbeiten wollen, bei der Steuerklasse lohnt es sich einfach nicht, der Anteil, der abgezogen wird, wird immer höher.
Wenn ich aus finanziellen Gründen müsste, könnte ich auch voll arbeiten, könnten eine Stelle annehmen, die meiner hohen Qualifikation entspricht, will ich aber nicht, ich bin sicher, dass ich damit den Stresslevel in der ganzen Familie erhöhen würde. Dieses Leben hatte ich nach dem Studium 10 Jahre lang, da brauche ich mir und der Welt nichts mehr beweisen.

Für uns als Familie war es so richtig und schön, andere haben andere Prioritäten, dazu muss man einfach stehen, auch wenn manche meinen, sie müssen auf diese Lebensweise abwertend herunter schauen.


  Re: Berufliche Zukunft - total überfordert
avatar  MelusineApfelsine
Status:
schrieb am 27.05.2018 16:06
Zitat
Mrs.
Wo ist das Problem, fragt ihr euch? Das allgemeine Unverständnis. Ist das denn so abnormal? Was kann ich entgegnen, wenn jemand tut, als sei ich eine Außerirdische, weil ich länger als ein Jahr mein Kind betreue?

Ich könnte mir vorstellen, dass es vom Umfeld abhängt, welche Ansicht vorherrscht. Bei mir war es genau andersherum, in den Krabbelgruppen blieben alle länger zuhause und ich fühlte mich merkwürdig beäugt. Beim zweiten Kind hatte ich schon wesentlich mehr Selbstbewusstsein, da war es mir komplett egal, was andere dachten, da ging ich nach 8 Wochen schon wieder an 2 Nachmittagen zur Arbeit.
(Und ich habe auch erst später herausgefunden, dass die Entscheidung, wie lange eine Frau zuhause bleibst, sehr viel von den Umständen abhängt (Verfügbarkeit und Kosten Betreuungsplatz, Großeltern, finanzielle Situation, etc.), aber vordergründig immer mit dem Kindeswohl argumentiert wird. Da hieß es immer leichthin: "Ich habe jetzt die Kita besichtigt und das war ja soo schlimm da, ach, da bleibe ich doch einfach noch ein Jahr zuhause." Und ich dachte nur immer: WTF, wie geht das so spontan?

Da hat nie eine gesagt: "Boah, der Krippenplatz soll 400 EUR kosten, ich bin doch nicht verrückt und stresse mich mit frühem Aufstehen, da bleibe ich doch noch zuhause, frühstücke jeden Morgen gemütlich mit meinen Eltern im Nachbarhaus und arbeite am Wochenende im Minijob." (Sorry, es ist nicht so gemeint, dass es bei dir so ist! Mir ging es immer furchtbar auf den Keks, wie einem da ein schlechtes Gewissen gemacht wurde.)

Beim ersten Kind ist man einfach total unsicher, man weiß nicht genau, ob die eigenen Entscheidungen richtig sind, weil man das erst in der Rückschau beurteilen kann.

Du schreibst, dass du und dein Mann euch einig seid. Das ist doch am Wichtigsten. Mach es, wie es sich am besten für dich anfühlt.

Was die Zukunft bringt, weiß keiner. Ich bin seit 10 Jahren in derselben Firma, die viele günstige Voraussetzungen hatte, um auch mit Kindern gut weiterarbeiten zu können (Home-Office-Möglichkeit, flexible Arbeitszeiten). Es gibt aber auch einige Frauen, die 3 Jahre in Elternzeit gegangen und dann nicht wiedergekommen sind, sondern sich woanders was gesucht haben.


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  Re: Berufliche Zukunft - total überfordert
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  gelöschter User
schrieb am 27.05.2018 17:53
Kann man alles machen, man sollte nur den Mann dazu verpflichten, die finanziellen Nachteile fürs Alter auszugleichen und eine gute Regelung für den Trennungsfall schriftlich fixieren. Oder nicht rumheulen, wenn die Ehe nach dem zweiten Kind den Bach runter geht und man mit 40 oder 50 ALG II beantragen muss.

Die meisten Menschen kennen nämlich genug solche Szenarien und pfeiffen dann auf das romantische Hausfrau und Mutter Bild und raten von solchen Träumen ab.


  Re: Berufliche Zukunft - total überfordert
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  berlink
Status:
schrieb am 28.05.2018 00:47
Du sprichst verschiedene Aspekte an, die Du differenzieren solltest.
Was ist der Hauptgrund, nicht nach 1 Jahr arbeiten zu gehen?
Für mich höre ich hier sehr wenig raus, dass Du es dem Kind nicht zutraust. Also geht es nicht um die kindliche Perspektive, sondern um Dich. das ist ok, dann aber sollte es so benannt werden.
Du willst das Kind nicht mit 1 Jahr abgeben, weil DU es nicht "verkraftest". Wenn Du arbeiten gehen müsstest, würdest Du es wohl verkraften müssen und das ganz sicher auch bewältigen, wie Tausende andere Mütter auch.. Zwischen 1 und 3 Jahren ist zudem viel Zeit, in der sich Kinder auch verändern und nicht 24 Std. von Mama betreut werden müssen (Gesundheit vorausgesetzt und eine altersgerechte Entwicklung). Wieso also 3 Jahre Elternzeit?

Du willst nicht wieder arbeiten gehen, weil Du Dich gar nicht wohl gefühlt hast und die Firma Dich enttäuscht hat. Nachvollziehbar, hat aber nichts damit zu tun, dass man das Kind gern betreuen möchte, sondern das ist eine gute Begründung für sich, nicht arbeiten gehen zu müssen/wollen.
Wie wäre es, wenn Du die Beförderung bekommen hättest? Wärest Du dann auch 3 Jahre zu Hause geblieben?
Es ist sicher nicht schön, aber, was sollen Kollegen mit einer Vorgesetzten, die absehbar länger ausfällt? Wäre die Entscheidung der Fa. anders gewesen, wenn Du signalisiert hättest, Du kommst nach 6 Monaten wieder?

Hier in der Region, in der ich nunmehr lebe, ist es eher skandalös, bereits nach 1 Jahr das Kind in die Krippe zu geben. Es kommt auf die Region und die Geschichte an. In Berlin oder Brandenburg usw. ist es eher selbstverständlich, dass man rasch wieder arbeiten geht.

Letztlich ist es Deine Entscheidung, aber ich denke auch Dir gegenüber solltest Du ehrlicherweise sagen, Du bleibst eher zu Haase weil Du keine Lust auf diese Firma/Arbeit hast. Möglicherweise "hören" Andere das heraus, so wie es hier, wie Du es geschildert hast, klingt. Wenn aber dann die Begründung kommt, ich möchte mein Kind länger zu Hause betreuen, weil das besser so ist (im übrigen: die Studienlage ist meines Wissens heterogen, so dass eine Krippen/Tamubetreuung kein Nachteil sein muss), dann passt das evtl. nicht zusammen für Außenstehende.

Ich persönlich bin eher dafür und kann das auch nur so raten, nicht jahrelang zu Hause zu bleiben, weil das m.E. eher Nachteile für einen bringt, langfristig gesehen. Wenn man die in Kauf nehmen will, dann darf man später nicht klagen.


  Re: Berufliche Zukunft - total überfordert
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  LeoG
schrieb am 28.05.2018 04:35
Dann könnte man auch andersrum fragen..warum nicht 3 Jahre Elternzeit nehmen? Wäre das echt so schlimm?
Ich setz doch Kinder in die Welt, um mich um sie dann auch zu kümmern. Warum sollte ich sie dann gleich wieder abgeben wollen?! Auch ich habe 3 Jahre Elternzeit genommen und mein Mann und ich wurden teils komisch angeschaut deswegen. Warum frage ich mich da. Wenn einem die Arbeit viel wichtiger ist, braucht derjenige auch keine Kinder in die Welt setzen. Klar bei Alleinerziehenden oder die die sehr aufs Geld angewiesen sind ist das was anderes, aber müssen sich diejenigen, die sich dazu entscheiden 3 Jahre zu Hause zu bleiben da echt für rechtfertigen? Finde ich nicht richtig und ziemlich befremdlich...


  Re: Berufliche Zukunft - total überfordert
avatar  sunny_1610
Status:
schrieb am 28.05.2018 06:20
Zitat
LeoG
Dann könnte man auch andersrum fragen..warum nicht 3 Jahre Elternzeit nehmen? Wäre das echt so schlimm?
Ich setz doch Kinder in die Welt, um mich um sie dann auch zu kümmern. Warum sollte ich sie dann gleich wieder abgeben wollen?! Auch ich habe 3 Jahre Elternzeit genommen und mein Mann und ich wurden teils komisch angeschaut deswegen. Warum frage ich mich da. Wenn einem die Arbeit viel wichtiger ist, braucht derjenige auch keine Kinder in die Welt setzen. Klar bei Alleinerziehenden oder die die sehr aufs Geld angewiesen sind ist das was anderes, aber müssen sich diejenigen, die sich dazu entscheiden 3 Jahre zu Hause zu bleiben da echt für rechtfertigen? Finde ich nicht richtig und ziemlich befremdlich...


sehr gut geschrieben!

die die es wollen und/oder müssen sollen es gerne machen. Ich persönlich will mir nicht von irgendwelchen Erziehern erzählen lassen müssen wie der erste Schritt oder sonst was war. Ich möchte es selbst erleben und eine noch ganz wichtige Sache für unsere Familie: mein Mann musste als Kind immer in den kindergarten und zur Oma da seine Mama ihn mit 19 bekommen hat und alleinerziehend war. und ich habe meine älteste zur Oma abgeben müssen da ich erst Schule und dann eine Ausbildung fertig machen musste. das Ende vom Lied ich streite permanent mit meinen Eltern weil Sie sich immer einmischen denn Sie haben Sie ja mit großgezogen und wenn meiner Tochter was nicht passt geht sie eben zu Oma oder zu Papa irgendeiner macht schon was Sie will. ich liebe Sie aber da so viele in die Erziehung mitreinreden ist Sie sehr verzogen. Fazit wir erziehen und verziehen lieber selbst 😉


  Re: Berufliche Zukunft - total überfordert
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  berlink
Status:
schrieb am 28.05.2018 07:29
Na, kann man doch so oder so machen. Aber eben dann auch mit den Folgen leben. Und zwischen 1 und 3 Jahren gibt es Spielraeume. Warum diese dichotome Denkweise? Man kann mit 1.5 oder mit 2 in die Kita geben, man muss nicht Vollzeit arbeiten. Usw.
Ich weiss auch nicht, woher die Annahme kommt, man bekommt vom Kind nix mit. Das ist ein gern gebrauchtes, aber unhaltbares Argument. Wenn die Großeltern sich derart einbringen, dann ist das sehr schoen, Und ich bin da sehr dankbar darüber, dass Großeltern so fuer Enkel da sind. Da muss man sich etwas zurücknehmen. Vor allem haben sie Dir ja offenbar sehr geholfen und Dir Manches ermöglicht, was ohne sie wohl schwieriger geworden wäre.
Wie auch immer, 3 Jahre muss man nicht zu Hause bleiben, man kann das so machen. Und die Motivation ist bei der TE wohl auch oder eher, dass der Job so ganz und gar nicht passt.
Es soll Eltern geben, Die trotz und mit Kindern ihren Job weiter Moegen. Und eben die, Die arbeiten muessen, Was nicht wenige sind.
Die Überlegung, lange zu Hause zu bleiben, ist auch eine Überlegung in einer Wohlstandsgesellschaft.

Zitat
LeoG
Dann könnte man auch andersrum fragen..warum nicht 3 Jahre Elternzeit nehmen? Wäre das echt so schlimm?
Ich setz doch Kinder in die Welt, um mich um sie dann auch zu kümmern. Warum sollte ich sie dann gleich wieder abgeben wollen?! ...

Diese Aussage würde ich dahingehend überprüfen, wie sie wohl bei den Eltern ankommt, die arbeiten müssen. Die kümmern sich also dann nicht? Oder schlecht? Oder was?
Wieso man arbeiten gehen will? Nun, da fallen mir viele Gründe ein. Ist das wiederum etwas Befremdliches, arbeiten gehen zu wollen?


2 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.05.18 10:17 von berlink.


  Re: Berufliche Zukunft - total überfordert
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  gelöschter User
schrieb am 28.05.2018 09:52
Ich gebe mein Kind nicht ab. Mein Kind darf fünf Stunden am Tag an einem absolut auf Kinder zugeschnittenen Ort mit dutzenden anderen Kindern spielen und lernen. Er liebt es. Das könnten wir ihn nie so bieten, zwischen putzen, kochen, einkaufen, etcpp. was man als gute Hausfrau so tagsüber macht. Er kam mit 12 Monaten in die Kita und hatte von Anfang an Spaß, da es so viel zu entdecken gab. Tonnenweise Spielzeug. Es wird von pädagogisch tollen Menschen gefördert, die dem Kind Freiheiten lassen und es gleichzeitig mit Regeln bekannt machen. Er umarmt morgens die Leiterin und er umarmt uns genau so vor Freude, wenn wir ihn um 14 Uhr abholen. Und ganz ehrlich, ein 16 Monate sltes Kind 24/7 um sich zu haben ist irrsinnig anstrengend und an langen Wochenenden kommen wir da auch schon mal an undere Entertainment und Energiegrenzen. Thank god for Kita...


  Re: Berufliche Zukunft - total überfordert
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  AngstErkanntZuWerden
schrieb am 28.05.2018 10:15
...


3 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.06.18 11:07 von AngstErkanntZuWerden.


  Re: Berufliche Zukunft - total überfordert
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  AngstErkanntZuWerden
schrieb am 28.05.2018 10:39
...


2 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.06.18 11:09 von AngstErkanntZuWerden.


  Re: Berufliche Zukunft - total überfordert
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  Hermione nicht mehr angemeldet
schrieb am 28.05.2018 11:02
Ich feier dich gerade!!!
Besser kann man es nicht sagen.

Zitat
stubbornstar
Ich gebe mein Kind nicht ab. Mein Kind darf fünf Stunden am Tag an einem absolut auf Kinder zugeschnittenen Ort mit dutzenden anderen Kindern spielen und lernen. Er liebt es. Das könnten wir ihn nie so bieten, zwischen putzen, kochen, einkaufen, etcpp. was man als gute Hausfrau so tagsüber macht. Er kam mit 12 Monaten in die Kita und hatte von Anfang an Spaß, da es so viel zu entdecken gab. Tonnenweise Spielzeug. Es wird von pädagogisch tollen Menschen gefördert, die dem Kind Freiheiten lassen und es gleichzeitig mit Regeln bekannt machen. Er umarmt morgens die Leiterin und er umarmt uns genau so vor Freude, wenn wir ihn um 14 Uhr abholen. Und ganz ehrlich, ein 16 Monate sltes Kind 24/7 um sich zu haben ist irrsinnig anstrengend und an langen Wochenenden kommen wir da auch schon mal an undere Entertainment und Energiegrenzen. Thank god for Kita...



  Re: Berufliche Zukunft - total überforde
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  uschel24
Status:
schrieb am 28.05.2018 11:11
Hallo Angsterkanntzuwerden.

Erst,als vorweg, jeder muss doch selbst entscheiden wann er wieder arbeiten geht. Ich bin nur kein Freund davon wenn man sein Kind mit nur wenigen Wochen/Monaten in die Betreuung gibt, klar wenn man arbeiten muss, ist das was ganz anderes....

Ich selbst habe in vor der Schwangerschaft immer gesagt, halbes Jahr und ich bin wieder da (aber nur Halbtags). Meine Meinung hat sich mit der Schwangerschaft schnell geändert. Ich selber gehe jetzt bald wieder 20 Stunden die Woche arbeiten, da ist die Maus fast 11 Monate alt und bei der Tagesmutter meiner Träume zwinker
Das Ganze mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ich gehe gerne arbeiten, aber selbstverständlich fällt es mir auch sehr schwer, und so wird es fast jeder Mama gehen, meine Maus für ein paar Stundne anzugeben.
Jetzt weiß allerdings mein Chef auch, das es Ende des Jahres an Kind Nr 2 geht.

Ich kann deine beruflichen Ängste verstehen, aber wenn ihr es euch doch erlauben könnt, das du noch zu Hause bist und bald Nr. 2 kommen kann, dann ist das doch toll und genieße es! Und wenn du beim Elterngeld höher einsteigen willst, dann gehe doch zeitlich zurück in deine Firma. Wenn du Glück hast, und das wünsche ich dir, dann ist es doch nur für kurze Zeit. Und wenn Kind Nr. 2 da ist, hast dies och genug Zeig dir was zu suchen. Ich weiß zwar nicht was du beruflich machst, aber vielleicht gibt es auch die Möglichkeit über Weiter-oder Fortbildungsveranstaltungen die du zwischenzeitlich machen kannst. Das mache ich nämlich zur Zeit.

Egal was du machst, es ist doch immer das selbe mit einem Kind, irgendwo kommt eine Supermutti daher und gibt doofe Kommentare oder Ratschläge ab. Heutzutage brauchst du da einfach ein dickes Fell. Also hör da einfach nicht hin.


@LeoG schon mal drüber nachgedacht, dass sich nicht jede Familie das Leisten kann? Klar könnte ich auch noch zu Hause bleiben, aber dann wird es verdammt eng und sowas wie Urlaub, mal Essen gehen, Geld zurücklegen ist dann nicht mehr drin und ich möchte meiner Tochter auch was bieten können. Aber das muss auch jeder selber wissen. So ist meine Meinung und du hast vielleicht eine andere. Aber deswegen ist keiner eine schlechte Mutter....


  Re: Berufliche Zukunft - total überfordert
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  Nessa15
schrieb am 28.05.2018 11:28
Zitat
LeoG
Dann könnte man auch andersrum fragen..warum nicht 3 Jahre Elternzeit nehmen? Wäre das echt so schlimm?
Ich setz doch Kinder in die Welt, um mich um sie dann auch zu kümmern. Warum sollte ich sie dann gleich wieder abgeben wollen?! Auch ich habe 3 Jahre Elternzeit genommen und mein Mann und ich wurden teils komisch angeschaut deswegen. Warum frage ich mich da. Wenn einem die Arbeit viel wichtiger ist, braucht derjenige auch keine Kinder in die Welt setzen. Klar bei Alleinerziehenden oder die die sehr aufs Geld angewiesen sind ist das was anderes, aber müssen sich diejenigen, die sich dazu entscheiden 3 Jahre zu Hause zu bleiben da echt für rechtfertigen? Finde ich nicht richtig und ziemlich befremdlich...

Ist dem Vater der nach zwei Wochen nach der Entbindung wieder arbeiten geht, also auch die Arbeit viel wichtiger als die Familie? Sollte so jemand dann überhaupt eine Familie gründen? Komischerweise werden solche Fragen nie gestellt...

Sorry, aber das geht für mich gar nicht. Ich bin für meinen Teil nach 6 Monaten Elternzeit mit 20 Wochenstunden wiedereingestiegen, mein Mann und meine Mutter haben die Betreuung währenddessen übernommen (ab 2,5 dann Kindergarten vormittags).Ich bin größtenteils wieder so früh eingestiegen, weil mir meine Arbeit Spaß macht und ich dafür (andere) Anerkennung bekomme. Durch mein Gehalt können wir uns viele Extras (zwei-drei Urlaube im Jahr, neue Autos und abundzu essen gehen) leisten die bloß mit dem Gehalt meines Mannes nicht drin wären. Riesige Karrieresprünge erwarte und brauche ich nicht, aber die Abwechslung tut mir gut und es ist doch auch ein schönes Gefühl „eigenes“ Geld zu haben.




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