Unsere Foren

Die Kinderwunsch-Seite
 

News rund um den Kinderwunsch
amicella Network   ICSI statt IVF: Gibt es Vorteile, wenn die Spermien in Ordnung sind?neues Thema
   IVF und ICSI: Wie hoch muss die Gebärmutterschleimhaut sein?
   Gelbkörperhormon bei IVF und ICSI: Was, wann und wie lange?

  Hilflos in der Erziehung: Was mache ich bloß falsch??
no avatar
  Mama8
schrieb am 16.03.2018 12:21
Huhu,
Ich bin heute fix und fertig, habe schon geheult wie ein Schlosshund, weil ich nichts in der Erziehung auf die Reihe bekomme und das mit nur einem Kind (Sohn, knapp 4) traurig
Sorry, es wird eher lang, darum teile ich unsere „Baustellen“ in einzelne Abschnitte, damit etwas Übersicht reinkommt zwinker

Trocken sein:
Unser Sohn ist seit September trocken (außer Nachts), was das kleine Geschäft betrifft.
Unfälle gab es seitdem 3, also alles ok. er geht auch alleine aufs Klo, sowohl zuhause als auch im KiGa.
Mit dem großen Geschäft klappt es aber gar nicht und er will dafür nach wie vor eine Windel.
Erst meinte er, wenn das Christkind kommt, geht er auf Klo, hat es aber nicht eingehalten.
Vor ein paar Wochen hats mal 2 Tage geklappt; wir dachten, jetzt hat er die Hemmschwelle überwunden, aber plötzlich kam er wieder mit der Windel an. Was der Grund ist, warum er nicht aufs Klo will, wissen wir nicht. Er sagt „weil ich einfach nicht mag“.
Wir haben alles durch: Überschwängliches Lob, als es mal kurz geklappt hat, Belohnung (obwohl ich das überhaupt nicht gut finde), schimpfen, Zwang (eigentlich ein No-Go für mich). Es hilft NICHTS.

Selbstständigkeit:
Unser Sohn zieht sich nicht selbst aus, geschweige denn an. Keine Jacke, keine Schuhe, keine Mütze. Er steht da, und hebt ein Bein nach dem anderen und lässt sich die Schuhe ausziehen. Die „ich-will-alles-selber-machen“-Phase hatte er nie.
Auch hier dasselbe Spiel: wir haben es mit Geduld und helfen versucht, loben, schimpfen, Zwang.
(Nur ganz kurz, falls die Verlinkung dazu kommt: Ich kenne den Artikel aus dem Wunschkind-Blog über die Aufmerksamkeitstypen. Darum auch das versucht: Ungeteilte laaaange Zuwendung (noch mehr als sonst)… bringt nichts!!)
Er liegt auf dem Boden, windet sich wie ein Aal, jammert und schreit, dass die Wände wackeln. Er KANN es nicht, sagt er. Und die Hände tun ihm weh beim Öffnen des Klettverschlusses… Meiner Meinung nach Blödsinn. Er will schlicht und einfach nicht.


Motorik:
Ich gehe gerne raus. Mein Sohn auch, aber nach ein paar Minuten ist Schluss. Irgendwas ist immer.
Wenn wir zu Fuss gehen, fängt er nach ein paar Minuten an zu jammern und zu nölen „es ist so anstrengend und ich kann nicht mehr“. Am liebsten würde er sich noch immer mit dem Dreirad (Schubstange) oder dem Buggy kutschieren lassen.
Laufrad war immer Fehlanzeige. Haben es unbenutzt wieder verkauft.
Er hat einen tollen Roller, den er auch mag. Mal für 5 Min vorm Haus. … Aber spazieren gehen und er fährt: Geht nicht bzw fängt er nach spätestens 10 Min an zu jammern. Er hat daran einfach keine Freude. Rausgehen mit ihm ist daher soooo anstrengend, dass ich es mittlerweile meide.
Es tut ihm aber nichts weh und ich glaube auch nicht, dass er alles so anstrengend findet, wie er tut, denn im Schwimmbad rutscht er (mit Papa) auch wie ein Irrer und rennt 50 x die langen Treppen rauf….

Essen:
Zur Zeit isst er praktisch nichts. Würde ich ihm nur Süßigkeiten vorsetzen, würde er die sofort essen. Alles andere mag er nicht mehr.
Seit Wochen werden wir alle 3 nicht mehr richtig gesund und unser Sohn hatte vor 10 tagen eine eitrige Halsentzündung. Er isst aber nach wie vor nichts.
Er möchte Tomaten und ich gebe ihm welche. Er isst davon keine einzige. Er möchte Butterbrot, ich mache es, er rührt es nicht an. Ich bin nur am richten und dann am Wegschmeißen der vertrockneten Lebensmittel und einerseits total wütend darüber, andererseits mache ich mir große Sorgen, weil er nichts isst. Er möchte nur Kakao. Aus der Flasche.



Was das große Geschäft und das An –und Ausziehen betrifft:
Viele werden mir jetzt vielleicht raten, ich soll mich entspannen, kommt alles von alleine. Hm.
Dazu muss ich gleich vorweg sagen, ich kenne mein Kind!
IRGENDWANN wird er sich sicher alleine an- und ausziehen und auch nicht mehr in die Windel machen, jedoch wird das ohne unser Zutun nicht in absehbarer Zeit stattfinden, sondern wird noch 1-2 Jahre dauern. Es geht auch gar nicht darum, dass ich ihm nicht helfen will (ich hoffe, dass kam nicht so rüber), sondern lediglich darum, dass von ihm NICHTS kommt! Keine Versuche, sondern nur jammern und Ablehnung und das ist nicht mehr tragbar.

Ich frage mich, woher diese Motivationslosigkeit kommt?!
Er war ein Schreibaby, ich habe ihn viel herumgetragen und da er auch nie alleine blieb, habe ich ihn überall mithin genommen, gespaßt, bei ihm geschlafen… ist er darum so unselbstständig und bequem geworden???
Ich lehne Zwang wirklich ab, aber zur Zeit merke ich, wie ich ihn immer mal wieder unter Druck setze.
zB „du isst das jetzt!“ oder „iss das, dann bekommst du zum Nachtisch eine Milchschnitte“. Sowas widerstrebt mir normalerweise so sehr. Aber alles laufen lassen fühlt sich einfach auch nicht richtig an. Wisst ihr was ich meine?

Generell habe ich das Gefühl, wir stehen seit einiger Zeit an einem Punkt und kommen nicht mehr weiter. Die Entwicklung steht – so empfinde ich es. Oder fällt es einfach nicht mehr auf, weil es nicht mehr so schnell geht, wie in den ersten 2 Jahren?
Oder gibt es einen Schub mit knapp 4 und danach kommt die große Entwicklung?
Heute Morgen hat er gebrüllt und geheult, weil ich den „falschen“ Parkplatz vor der Kita genommen habe… hallo, er geht dort seit > 2 Jahren hin Ohnmacht

Danke!


  Re: Hilflos in der Erziehung: Was mache ich bloß falsch??
no avatar
  *Munis*
schrieb am 16.03.2018 13:22
Klingt für mich nach Machtkampf an jeder Stelle und die "Motivationslosigkeit" des Kindes nach "nö, keine Lust auf Machtkampf und Druck".

Würde mir an Stelle des Kindes auch keinen Spaß machen zwinker


  Re: Hilflos in der Erziehung: Was mache ich bloß falsch??
avatar  Maral
schrieb am 16.03.2018 14:13
Ich würde auf jeden Fall erstmal den Druck rausnehmen, das klingt für beide Seiten sehr anstrengend.

Wie läuft das in der Kita? zieht er sich da alleine an und aus, wenn die Erzieher rauswollen?

Er kann sich anziehen sagst du? Beim Anziehen würde ich zunächst mal ab sofort das Anziehn mit Kuscheln übernehmen, und zwar ohne Vorwürfe, etc, ganz selbstverständlich. Ich kenne viele Kinder, die das in dem Alter noch unbedingt möchten, oder wieder möchten. Das man erstmal aus dem Kreislauf rauskommt. Nach einer Zeit, idealerweise zur wärmeren Jahreszeit würde ich die ihm die Kleidung schonmal hinlegen und sagen, du kannst ja schonmal anfangen, wenn du willst, ich komme gleich, und mal abwarten, was passiert. Ein bißchen locken kannst du ja auch, wen du möchtest, unauffällig, Krümel bspw hat lange morgens noch vor der Kita vorgelesen bekommen, 15 minuten, er wußte aber auch, wenn wir mit allem fertig sind, und noch nicht los müssen, komnnten wir zum Schluss nochmal lesen. Wenn er das gerne noch wollte, hat er mir manchmal von sich aus angeboten, Dinge zu machen, die er sonst eigentlich nicht tat/ tun musste, um Zeit einzusparen. Wir hatten das Problem zwar nicht, aber das hatte er halt mitbekommen. Um 7:30 Uhr mussten wir aus dem Haus, war ich um 7:15 Uhr fertig, stand ich halt noch zur freien Verfügung.

Gerade Jungs mögen auch gerne Wettbewerbe. Das könntest du auch ganz zwanglos probieren. Ansonsten sei beruhigt, solange er es kann, er wird sich von alleine anziehen.

Mit der Windel: Lass ihn. Gerade Jungs. Ich kenne mehr als ein Exemplar, da gings zwar mit 3 irgendwie los, war aber endgültig ( großes Geschäft ) erst mit 6 abgeschlossen. Irgendwann kannst du es ja mal körperlich abklären lassen, aber mit knapp 4 würde ich ihn jetz erstmal lassen und ebenfalls komplett den Druck rausnehmen. Später kann man dan ja vorsichtig nochmal ansetzen.

Rausgehen: Einfach nur Spazieren gehen fand / findet meiner auch öde . Entweder spielen im Hof, oder ein Ziel ( er fragt schon immer, wohin gehen wir). ( Ich mag es bspw auch nicht so gerne ohne Ziel) Also würde ich das versuchen, nicht weit weg, sondern einfach draußen entdecken lassen, oder ihm ein Ziel vor Augen führen. Spielplatz, Abenteuerhügel, Baustelle anschauen, Züge fahren anschauen, Bach ( Papierboote bauen), Supermarkt ein Eis kaufen, Kastanien sammeln, Marienkäfer erforschen, einen Schatz suchen, etc etc, was dir so einfällt. Wir gehen eigentlich nie ohne ein Vorhaben raus, seid er nicht mehr im Kinderwagen sitzt. Und selbst da gabs ein Ziel: Schlafen smile Entweder er spielt im Hof mit anderen Kindern, oder wir unternehmen was konkretes.

Essen: Ebenfalls Druck raus. Du machst das Angebot, er isst oder nicht. Als Alternative darf meiner immer Brot , Naturjoghurt. Ich habe lange, mache es heute noch so, vieles einzeln auf den Tisch gestellt. und jeder nimmt sich. Bei uns gibt es grundsätzlich keinen regulären Nachtisch, falls doch, durfte er den auch vorher. Er steht doch eh zur Verfügung. Waren mir bestimmte Lebensmittel teilweise mit zuviel Stress verbunden, hatte ich sie einfach nicht da.

Und dan sagst du gar nichts mehr. Mosert er rum, bietest du ihm eben als Alternative Brot und Joghurt ( bspw ).

Zusätzlich kannst du ihn mit einbinden: Bei der Essensauswahl ( bspw darf er ein bis zweimal die Woche das Mittagessen aussuchen), beim Kochen, Zubereiten, Schneiden etc.

Zum Probieren nicht zwingen. Ein Anreiz dazu bietet die Spucktasse.

Aber Druck raus. Hast du Angst, dass er wirlich zuwenig zunimmt, kannst du Milch / Kakao anbieten, Butter untermischen, etc etc. Außerdem kann man Kindergerichte, die fast alle mögen, ja auch gesünder herstellen. Pfannkuchen mit Apfelmus, Milchreis etc.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.03.18 14:20 von Maral.


  Re: Hilflos in der Erziehung: Was mache ich bloß falsch??
no avatar
  melissa28
Status:
schrieb am 16.03.2018 14:25
Hallo,

vielleicht kann ich dich ein bisschen aufmuntern:

Zum trocken werden: aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass egal was du auch tust, es nicht nur nichts bringen wird, du machst es nur schlimmer und wenn du Pech hast und zu viel Druck ausübst stellt er das Klo gehen vielleicht ganz ein. Meine Tochter war erst mit 3 Jahren und 9 Monaten trocken, vorher ging nur Windel, fürs kleine und große Geschäft. Damals war ich auch extrem angespannt deswegen, hab tausend Sachen probiert, gebracht hat das nichts, es war soweit als das Kind soweit war und ich hätte mir einen Haufen Ärger erspart wenn ich den Dingen einfach ihren Lauf gelassen hätte. Inzwischen ist sie bald 7 und kein Hahn kräht danach wann sie trocken war. Du hast keine Chance da großen Einfluss zu nehmen und entwicklungstechnisch ist dein Sohn da im Normalbereich, also entspannen.....

Selbstständigkeit: Ich habe 2 sehr verschiedene Kinder: meine Tochter war immer sehr motiviert alles selber zu können und hat alles so lange probiert bis es geklappt hat. Mein Sohn ist da gemütlicher, es ist ebenfalls 4 und kann sich zwar selbst anziehen, lässt aber auch lieber mich oder andere machen: was solls....wen stört das denn und es geht schneller und ist stressfreier wenn du ihm einfach hilfst, statt wegen so einer Lappalie rumzustreiten. Vielleicht geniesst er das auch, dass du dich ein bisschen um ihn kümmerst beim Anziehen, mein Sohn mag das, für ihn ist das ein Beweis meiner Zugewandheit ihm gegenüber, also warum nicht.....

Motorik: Vielleicht ist ihm spazieren gehen und nur mit dem Roller daneben her fahren einfach zu öde. Spazieren gehen ist für Kinder in dem Alter zumeist die totale Ödnis, wenn es nicht noch etwas daneben zu tun gibt.....mach doch ein Spiel draus, wer findet die meisten roten Blätter, Äste, Kastanien, die ersten Frühlingsblumen usw....oder einfach ins Schwimmbad wenns ihm dort Spaß macht.....vielleicht mag er schon ein Rad haben, zu Beginn vielleicht mit Stützrädern...Laufrad mögen nicht alle Kinder, meine Tochter ist direkt vom Roller aufs Rad gewechselt und die Ausdauer ist in dem Alter eben noch nicht so hoch, vielleicht erwartest du da ein bisschen zu viel von ihm.

Essen: sehr wahrscheinlich hat er während dem Essen und der Halsentzündung starke Schmerzen gehabt; manche Kinder verweigern dann auch das Essen wenn sie schon wieder gesund sind weil sie Angst haben den Schmerz wieder zu spüren. Lass ihn...biete ihm Joghurt, weiche Nahrung an, lass zur Not nochmal den Arzt in den Hals schauen, vielleicht ist dort noch eine Restentzündung....auch hier: Druck macht alles schlimmer. Biete ihm Essen weiter an, er wird schon wieder zugreifen.

Dein Sohn ist erst 4, er ist noch kein großes Kind sondern noch immer sehr klein...ich verstehe dich, dass dich manche Punkte ärgern, ging mir auch nicht anders, aber es bringt nichts.....Sie werden von alleine groß und selbstständig, genieß die Zeit, er wird schneller groß als du denkst und dann tut dir die verlorene Zeit vielleicht leid.

Glg


  Werbung
  Re: Hilflos in der Erziehung: Was mache ich bloß falsch??
avatar  Rebella
schrieb am 16.03.2018 19:17
In Bezug auf die Windel würde ich dem Kind vielleicht erzählen, es gibt keine Windeln mehr. Die sind jetzt alle. Oder aber, es sind nur noch ganz wenige da. Nämlich (zunächst noch) für nachts oder für Zeiten, in denen DU dir einfach den Streß nicht antun willst. Wenn er dann ohne Windeln ist, wird es sicher einige Male in die Hose gehen, aber das wird deinem Sohn bestimmt auch bald unangenehm. - Vielleicht wartest du damit auch noch bis zum Sommer. Da ist es nicht ganz so schlimm, wenn die Hosen nass werden. Außerdem trocknet da die Wäsche auf der Leine schneller. Ich erinnere mich, dass ich in der Zeit viel Wäsche hatte. Auch Bettwäsche als meine Kinder dann nachts keine Windel mehr bekommen haben. Dafür war bei uns das Windelthema irgendwann zwischen dem 2. und 3. Geburtstag erledigt, wenn ich mich recht zurück erinnere.
Meine Mutter hat mir berichtet, dass es bei mir damals noch schneller ging. Zu der Zeit gab es nämlich noch keine Pampers und Co.


  Re: Hilflos in der Erziehung: Was mache ich bloß falsch??
no avatar
  AuchAnonyma
schrieb am 16.03.2018 20:03
Du möchtest keinen Verweis auf den Wunschkind-Blog, aber ich tu es trotzdem. Könnte es sein, dass dein Sohn sich über Hilfe/ Hilfsangebote am schnellsten und besten Aufmerksamkeit holt? Dann wäre jede freundliche Bitte um Selbstständigkeit beim Anziehen eine Zurückweisung, dein Verhalten wäre Liebesentzug. Das könnte Vieles erklären.

Trocken werden: nicht drüber sprechen, einfach hinnehmen.

Motorik: Du hast sein Laufrad verkauft, weil er es in deinen Augen nicht adäquat genutzt hat? Das finde ich sehr unfreundlich, abwertend und gemein.
Dreirad, Roller und Laufrad? Finde ich zu viel an Angebot. Manche Kinder überfordert das. Hat er sich eins davon selbst gewünscht? Das würde ich behalten und den Rest in die hinterste Kellerecke verbannen.

Essen: zu viel Druck. Da würde mir auch der Appetit vergehen.

Dass von ihm gar nichts mehr kommt kann ich gut verstehen. Er muss bei all deiner Unzufriedenheit sehr deutlich das Gefühl haben, nicht angenommen zu sein, so wie er ist. Er weiß sich vielleicht gar nicht mehr gut zu verhalten und bevor er etwas falsch macht und deinen Zorn auf sich zieht, macht er lieber nix.

...ja, mit knapp vier gibt es definitiv einen Entwicklungssprung. Unser Sohn wuchs damals in 6 Wochen 3 cm, übersprang eine Schuhgröße, bildete höchst komplexe Sätze, zählte bis 25 und vollzog 1A mit Sternchen den Perspektivwechsel. Dem voraus gingen 3 sehr anstrengende Monate, die ich kaum treffender hätte beschreiben können als du: Antriebslos, nölig, wütend, jammerig, nahe der Rückentwicklung.

Hilf deinem Sohn, hab ihn lieb und warte einfavh ab. Ja. Notfalls auch noch ein Jahr!


  Re: Hilflos in der Erziehung: Was mache ich bloß falsch??
no avatar
  pmami
schrieb am 16.03.2018 21:12
Windel:

es ist unglaublich weit verbreitet, dass Kinder zwar trocken sind, aber darauf bestehen, das große Geschäft in die Windel zu machen. Meine Patentochter hat das bis etwa sechs Jahre so gemacht.

Ich würde gerne wissen, was Dich an diesem Punkt stört. warum kann er nicht einfach die Windel fürs große Geschäft bekommen ?

Anziehen:

geht es "nur" um Jacke, Schuhe Mütze oder auch um Socken, Unterhose, Jeans etc. ? Mein Sohn ließ sich auch lange von mir anziehen und bei ihm war es exakt die Aufmerksamkeitsgeschichte, die Du selbst erwähnt hast. Nun war es bei meinem Sohn so, dass er immer sehr wenig Aufmerksamkeit durch Nähe und Zuwendung gefordert oder auch nur geduldet hat. Ich war also im Grunde sehr froh, diese wenigen Augenblicke der Nähe beim Anziehen gemeinsam mit ihm Genießen zu dürfen.

Wenn es nur Jacke, Schuhe und Mütze sind - zieh im die Sachen an. Warum denn nicht ? In wenigen Jahren wirst Du mit Wehmut an diese Zeit zurückdenken.

Aktiv sein:

Es gibt aktive Kinder und gemütliche Kinder. Was wir sind, hängt mit Sicherheit nicht damit zusammen, ob und wie viel wir getragen und getröstet wurden. Vielleicht gehört Dein Sohn einfach eher zu den nicht so bewegungsfreudigen, aktiven und sportlichen Kindern. Dafür wird er in anderen Bereichen seine Stärken haben. Einfach nur draußen rumlaufen hätte meinem Sohn in dem Alter auch schon keinen Spaß mehr gemacht. was ist denn, wenn Ihr auf einen Spielplatz geht ? Will er sich dort auch nicht bewegen ? Ist er in einer Turngruppe für Kinder ? oder einem anderen Sportangebot ? Spielt er gerne Fußball (damit kriegt man eigentlich alle Jungs rum) ?

Last not least - das Wetter motiviert zur Zeit auch nicht gerade zum Rausgehen. Vielleicht sieht es im Frühling schon wieder ganz anders aus ?

Essen:

Er wird schon nicht verhungern. Die Idee, nichts fertig zuzubereiten sondern Lebensmittel einzeln zum Selbstbedienen auf den Tisch zu stellen, finde ich gut. Mein Sohn ißt zum Beispiel seit einiger Zeit lieber trockenes Brot als ein Butterbrot. Soll er doch. Kann er aber nur drauf kommen, wenn das Brot, das auf dem Tisch steht, noch nicht gebuttert ist.

Viele Grüße pmami


  Re: Hilflos in der Erziehung: Was mache ich bloß falsch??
no avatar
  melissa28
Status:
schrieb am 16.03.2018 21:22
Zu den Windeln muss ich jetzt noch was schreiben: bitte nicht wegnehmen oder nicht mehr geben, das Kind benutzt die Windeln nicht dazu um seine Eltern zu ärgern, aus irgendeinem Grund braucht er sie noch, sie ihm einfach zu entziehen übt gewaltigen Druck aus und kann zu gravierenden Problemen führen.

Mein Sohn wollte z.B. keine Windeln mehr von heute auf morgen, er hielt aber sein großes Geschäft zurück und das führte zu schlimmer Verstopfung und Bauschschmerzen die leider auch zweimal vom Arzt mit einem Einlauf gelöst werden mussten. Was hätte ich mir damals gewünscht, dass er einfach eine Windel anzieht. Also der Schuß kann gewaltig nach hinten losgehen, ich verstehe auch nicht wo das Problem ist dem Kind doch einfach eine Windel anzuziehen fürs große Geschäft und sie dann wieder abnehmen - er wird sie ja jetzt nicht 10mal am Tag benötigen.


  Re: Hilflos in der Erziehung: Was mache ich bloß falsch??
avatar  Alice Cullen
Status:
schrieb am 16.03.2018 21:35
Was mir noch auffällt ...

Du schreibst ihr seid alle krank / gewesen...

Also ich kenn einige Verhaltensmuster von meiner Maus.

1. trocken werden ...

erst seit einigen Wochen am Tag komplett ohne Unfall , nachts geht es einfach nicht ohne Windel.
Der Hase ist auch erkältet , trägt seit zwei Tagen wieder nachts Windel, denn 1. bin ich froh wenn er schlafen kann , der arme hustet wie wild, 2. frustriert es ihn wenn er einnässt , 3. bin ich auch erkältet und habe kein Nerv nachts die Betten frisch zu machen

Also ... relax ... wird alles ... sagt auch unser Kinderarzt

2. Essen, lass dein Kind beim kochen helfen , sucht gemeinsam Rezepte aus , lass es schnibbeln usw. Selbst die Gemüsesuppe schmeckt hier „mega super“ wenn die Kids „kochen“. Gleiches Rezept nur von mir gekocht wird nicht gegessen.
Ansonsten , auch hier ... alle erkältet ... Nase verstopft ... kein Appetit

Und wenig essen bedeutet gerade beim Hasen „alles Mist“ schlechte Laune vorprogrammiert.

3. anziehen ... ok zugegeben das läuft hier wie am Schnürchen. Klamotten werden aber selber ausgesucht und von mir nur auf wettertauglichkeit überprüft. Hier habe ich schon lange erkannt dass Klamotten ein Streitpunkt sind bei dem ich mir und den Kids den Druck raus nehmen muss. Will Maus rum laufen mit Pünktchen / Herzen / steifen ... soll sie.
Und auch hier der Tipp , Jungs lieben Wettkämpfe „wer hat am schnellsten ...“

4. rausgehen ... naja reines spazieren gehen finden beide langweilig. Hier geht’s aktuell viel ins Naturkundemuseum, Tierpark, indoorspielplatz, Outdoor Spielplatz ist gerade nicht so beliebt Maus friert so schell wie ich. Ansonsten noch Handballtraining.
Es gibt viele Möglichkeiten die Motorik zu fördern man muss nicht spazieren gehen.
Der Sommer kommt und dann gibt es schnell neue Interessen


Alles in allem haben wir auch mal ätzende Tage, mal bin ich schuld (Ungeduld/gestresst/stur) mal haben die Kids ein blöden Tag.
Das ist menschlich , wir reden meist abends dann darüber und kuscheln. Ich erkläre ihnen dann auch mal „heute war Mama mal nicht gut drauf, tut mir leid heute hatte ich wenig Geduld weil...“.

Ich denke man kann da offen reden, und das Feedback der Kids ist an Tagen an denen sie nicht „rund“ liefen auch interessant.
Maus sagt dann „Mama heute war ich ganz schön zickig weil ich war müde / hatte Streit mit ...“
Der Hase ist meist erst schweigsamer ... der kommt dann aber meist nachts weckt mich kurz und sagt das er mich ganz arg lieb hat. Man merkt er reflektiert sich abends und ihm ist es dann wichtig eine ruhige Nacht (meist bei mir) zu haben.

Also lange Rede kurzer Sinn... etwas mehr den Druck raus nehmen ... wenn ihr morgens wegen dem anziehen aneinander gradet dann ist dies schon ein schlechter Start in den Tag...


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.03.18 21:39 von Alice Cullen.


  Re: Hilflos in der Erziehung: Was mache ich bloß falsch??
no avatar
  Paula Mondschein
Status:
schrieb am 17.03.2018 14:28
Liebe Mama8,
noch ein paar Gedanken von mir: Ich finde das Verhalten deines Sohnes normal. Es hört sich nach einem Entwicklungsschub an (gerade das nicht-Essen) und da haben die Kinder es auch schwer. Kämpf nicht gegen dein Kind, sondern mit ihm. Gerade das mit dem Essen scheint ein Machtkampf zu sein, biete ihm zwei Sachen an, wenn er die nicht isst, dann isst er eben nicht. Und er ist doch trocken, er nutzt die Windel ja gezielt. Das ist doch kein Problem. Und ein knapp Vierjähriger mag natürlich nicht spazieren gehen. Der will spielen, auch draußen. Ich denke, du solltest deine Ansprüche an ihn, dass er funtionieren muss, herunterschrauben und Sachen mit ihm machen, bei denen ihr Zuneigung zueinander spüren könnt. Mehr Beziehung, weniger Erziehung. Wenn ich einen guten Draht zu meinem Kind habe, dann macht er auch meist, was er soll.
Liebe Grüße von Paula


  Re: Hilflos in der Erziehung: Was mache ich bloß falsch??
no avatar
  gelöschter User
schrieb am 17.03.2018 16:22
Ich kann auch einen bombentollentopguten Draht und eine liebevolle Beziehung mit meinem Kind haben und es kann sich trotzdem wie der letzte egoistische, irrationale, unreife Sturbock und Mistkerl aufführen - weil es ein Kind ist. Und ein Kinderhirn hat. Und jeder Mensch kann nur eine begrenze Menge Terror und Sabotage ab, Auch eine Mutter muss nicht das ständig reflektierende, begleitende, sanft-konsequente Wesen sein, was aktuell so Mode bei Leuten ist, die damit ihr Geld verdienen. zwinker
besonders, wenn man den Teil des Elternjobs mehrheitlich alleine macht. Das ist normal. Ich erwarte nichts anderes in den nächsten Jahren als entwicklungstechnisch wertvolle, graue Haare fördernde Machtkämpfe.
Gehen Leidensdruck sollte man natürlich was tun, ich würde mir EINE Front aussuchen und versuchen, die reflektiert und/ oder mit Hilfe anzugehen. Nicht alles auf einmal.

Zitat
Paula Mondschein
Wenn ich einen guten Draht zu meinem Kind habe, dann macht er auch meist, was er soll.
Liebe Grüße von Paula



  Re: Hilflos in der Erziehung: Was mache ich bloß falsch??
no avatar
  LittleDancer
schrieb am 17.03.2018 17:34
Stubbornstar du hast schon recht und ich kann auch nicht immerzu völlig friedlich bleiben. Ich bin auch oft entnervt. Trotzdem sehe ich es auch wie Paula. Die Beziehung zu meinem Kind ist sehr wichtig, mit guter Beziehung kommt vom Kind schon zum Teil mehr Entgegenkommen. Wenn auch nicht sofort.
Und das ist das was mir hier auffällt. Man hat den Eindruck die TE ist einfach nur noch genervt und möchte dass sich das sofort ändert denn es ist nicht mehr tragbar. Das wird so aber leider nicht funktionieren. Das weiß ich aus leidvoller Erfahrungzwinker
Mir hat bei meinem ganz besonders schwierigen, nicht essenden, zum Umfallen unselbständigen und freiwillig keinen Meter laufenden Sohn sehr viel gebracht sein Verhalten "einfach" anzunehmen und ihm zu zeigen dass ich ihn "trotzdem" liebe, auch wenn er nicht selbständig sein mag, auch wenn er nicht isst und auch wenn er mir unheimlich auf den Zeiger geht.
Das war der Anfang. Ab da wurde es stetig besser. Ich habe Verständnis gezeigt, ich habe ihn angezogen. Ich hab ihm essen gemacht. Ein essen und eine Alternative. Und wenn er das nicht wollte dann halt nicht. Hab ich ihn in den Arm genommen und gesagt: hast heute gar keinen Hunger oder? Vielleicht ja bei der nächsten Malzeit.
Das hat was gebracht. Er hat sich nicht mehr vehement aufgelehnt und ist zugänglicher geworden. Und heute ist er total selbständig, isst sehr gut und vielseitig und macht keine Mucken bei langen Touren.
Das macht jetzt dafür meine 5 Jährige Tochter zwinker damit Mama auch ja nicht aus der Übung kommt *LOL* sie läuft keinen Meter freiwillig, ist unsäglich mäkelig beim Essen, nuckelt noch am Schnuller. Gut sie ist selbständig, dafür bockt sie aber immens wenn es darum geht WAS sie sich selber anziehen soll/will (siehe Thread weiter oben) Auch nicht viel besser..... Nachdem ich mit Sohn aber schon aus dem tiefen Tal des Jammers auferstanden bin wie Phönix aus der Asche bin ich zuversichtlich dass mein kleiner Zornknödel das auch hin bekommt. Mit ganz viel Liebe von Mami (die trotzdem oft total entnervt ist und nicht jeden Wutanfall stoisch erträgt siehe auch Thread weiter oben). Wir Mamis sind halt auch nur Menschen, das ist doch auch total ok und niemand kann immer nur vollkommen ruhig bleiben. Wenn ich mal zu heftig reagiere entschuldige ich mich und versuche beim nächsten Mal meine Emotionen (die da sind, keine Frage) wieder besser zu kontrollieren.


  Re: Hilflos in der Erziehung: Was mache ich bloß falsch??
avatar  Majoni
Status:
schrieb am 17.03.2018 20:20
Hi,

Hier nochmal zum Thema trocken werden.

Meine Tochter ist knapp vor ihrem 4 Geburtstag erst TAGSÜBER!!!!!!!!! trocken geworden. Sie hätte die Windel auch gerne noch weiter genommen, wenn ich nicht mal die Initative übernommen hätte.

Gut seit dem geht groß und klein ins Klo.

Nachts sind wir noch ganz weit von Windelfrei entfernt. Die Windel ist morgens randvoll.

Das große Geschäft in die Toilette hat auch was mit loslassen zu tun und für die Trockenheit nachts muss es vom Körper kommen. Ohne entsprechende Hormonbildung kann es nicht klappen.

Ich musste mich auch immer und überall rechtfertigen warum eine 4 jährige noch Windeln trägt. Auch mit der Kinderärztin hatte ich eine Diskussion.

Zum Glück hat mein Kind eine sehr Willensstarke Mama ,die es sowieso so gemacht hat, wie sie es meinte. Von daher ist alles gut.

Lass ihm die Windel und warte ab. Ganz Kommentar los einfach hinnehmen.Dort Druck auf zu bauen ist falsch/sinnlos. Mit Geschenken, Sternchen sammeln usw kannste Mini nicht zu etwas bekommen. Hätte bei uns nicht gewirkt......

Majoni


  Re: Hilflos in der Erziehung: Was mache ich bloß falsch??
avatar  Majoni
Status:
schrieb am 17.03.2018 20:28
Das habe ich ja überlesen...

Sorry Kinder haben ganz feine Antennen, und deine Einstellung wird dein Sohn merken. So hätte ich auch keine Lust es anders zu machen.Urologen im Übrigen sagen ganz klar ,was bis 5 nicht tagsüber trocken ist, da KANN mal nach geschaut werden. Bis 6 sind sie sehr entspannt.

Und immer diese dämlichen Altersvorgaben. Ich habe auch lange mit meiner Kinderärztin diskutiert, wer diese schwachsinnigen Altersgrenzen eingeführt hat. Genau das setzt Mütter unter Druck.

Du willst es nicht hören. Entspann dich und vertrau mal deinem Kind ein wenig mehr und nimm deine Einstellung zurück und den Druck raus

Sorry so würde ich auch nicht mitmachen.

Majoni


Zitat
Mama8
Was das große Geschäft und das An –und Ausziehen betrifft:
Viele werden mir jetzt vielleicht raten, ich soll mich entspannen, kommt alles von alleine. Hm.
Dazu muss ich gleich vorweg sagen, ich kenne mein Kind!
IRGENDWANN wird er sich sicher alleine an- und ausziehen und auch nicht mehr in die Windel machen, jedoch wird das ohne unser Zutun nicht in absehbarer Zeit stattfinden, sondern wird noch 1-2 Jahre dauern. Es geht auch gar nicht darum, dass ich ihm nicht helfen will (ich hoffe, dass kam nicht so rüber), sondern lediglich darum, dass von ihm NICHTS kommt! Keine Versuche, sondern nur jammern und Ablehnung und das ist nicht mehr tragbar.



Danke!



  Re: Hilflos in der Erziehung: Was mache ich bloß falsch??
no avatar
  Mama8
schrieb am 17.03.2018 20:53
Ihr Lieben,

vielen Dank für eure Beiträge. Es geht mir heute schon viel besser smile

Zuerst möchte ich mal sagen, ich hab mir meinen Beitrag bereits gestern noch einmal durchgelesen. Er klingt zugegeben sehr hart, wenn man nur diesen einen Ausschnitt unseres Lebens kennt und uns als Personen nicht.
So wie littledancer schrieb, der Beitrag klingt tatsächlich, als wäre ich nur noch genervt traurig das ist definitiv nicht so und die härte entstand gestern sicher auch aus der Emotion heraus...
Es gibt selbstverständlich sehr viel Schönes in unserem Leben, Vieles das unkompliziert läuft mit unserem Sohn (auch in Vergleich zu anderen Kindern) und er hat auch sehr viele stärken und lässt sich für vieles auch begeistern.

Es wurde ja auch die Frage gestellt, ob er vielleicht nicht der motoriker ist?! Und ja, das stimmt schon. Dafür ist er feinmotorisch sehr gut drauf, er "schreibt" sehr gerne, kennt auch schon viele Buchstaben und Zahlen, kann sie teilweise schreiben, er interssiert sich für alles technische und das fördern wir auch. Er ist generell ein schlauer Kerl (aber das sagt vermutlich eh jede Mama zwinker)
Nichtsdestotrotz bin ich halt trotzdem der Mensch, der schaut - was nun das Thema Bewegung betrifft - was wir hier ein bisschen ändern können. Denn Wege (nun abgesehen von spaziergängen) lassen sich im Alltag nun mal nicht vermeiden und ich möchte nicht ständig gejammere neben mir hören, wenn weiter als 200 m gegangen wird (ich spreche ja nicht von Wanderungen!)
Und ich finde, ich MUSS das in diesem Ausmaß nicht aushalten können müssen.
Der Tipp mit dem suchen eines bewussten Ziels ist sehr gut, danke! Wir hatten das auch schon gemacht ("komm wir gehen zum Supermarkt und kaufen das Joghurt, das wir so gerne mögen"), aber ich hab das etwas aus den Augen verloren.. Ich werde jetzt aber wieder öfter altes Brot zum Schafe füttern aufheben und wir werden das öfter mit der Bewegung verbinden. Vielleicht braucht es einfach nur etwas übung.

@melissa und @maral:
DANKE! Ich hab mir gedanklich eine Liste gemacht mit den vielen Tipps! smile
Heute morgen habe ich ihn ganz bewusst ins Frühstück machen eingebunden. Muss dazu sagen, dass er zwar immer dabei ist beim kochen/Haushalt, aber ihn ganz bewusst animieren mache ich zuwenig, das ist mir jetzt klar geworden.
Heute morgen hat er schon den Tisch gedeckt, Eierbecher und Salz hingestellt smile wir hatten alle viel Freude am frühstücken.
Ich denke, hier muss ich im durchgeplanten Alltag mehr darauf achten und uns einfach mehr Zeit lassen. Aber das ist ein ganz wichtiger Punkt, an dem wir ansetzen können!

@auchanonyma:
Ich finde es sehr abwertend und gemein von DIR, so über mich zu urteilen, weil ich schrieb, wir haben das Laufrad verkauft.
Und was ist deiner Meinung nach die adäquate Nutzung dieses Fahrzeugs?
Das Rad stand 1,5 Jahre in der ecke, Sohn hat es immer gesehen (er hat also auch nicht auf die Benutzung vergessen), ich hab immer mal wieder versucht, es ihm schmackhaft zu machen... Keine Chance,er wollte es nicht. Es war das kleine puky, d.h es war dann auch einfach zu klein. Der Verkauf war ihm völlig egal, nur so am Rande...
Mehrere Fahrzeuge finde ich nicht zuviel, vorallem weil man ja auch vorher nicht weiss, welches genau ein Kind interssiert. Hier ist es definitiv der roller, der einigermaßen geht.
Danke für den Hinweis, ich soll meinen Sohn lieb haben *ironie off*
Denkst du allen ernstes, eine Mutter macht sich Gedanken, wie sie dies und jenes ändern /verbessern könnte im Umgang mit ihrem Kind, wenn sie dieses Kind nicht lieb hat??!

Zum trocken werden:
Was stört mich konkret an der Windel?
Ich kann tatsächlich keinen genauen Grund nennen, bzw vielleicht keinen, den jede hier nachvollziehen kann.
Ich mag einfach nicht mehr.
Antibiotika-bedingt hatte er auch Durchfall inkl.heftigen Unfall auf der (gottseidank Leder-) Couch zwinker klar, kein Drama. Aber dadurch dachte ich nur noch mehr, das muss doch echt nicht sein!? Würde ihm generell das Gefühl fehlen, wärs ja was völlig anderes, aber so... Auch unterwegs: ich mag keine Windeln mehr mitnehmen, wickelräume suchen usw.
Aber ich merke, dass ich/wir bei diesem Bereich keine Lösung finde/n, die für alle Beteiligten zufriedenstellend ist.
Ich will ihm nicht sagen, es gibt keine Windeln mehr, denn - so wie melissa geschrieben hat - ich will keine Verstopfung durch einhalten riskieren.
Aber es einfach laufen lassen, ist für mich (und auch für meinen Mann) keine Option, zumindest nicht auf längere Sicht.
Sry wegen groß-/Kleinschreibung zwinker




Zum Antworten klicken Sie bitte auf" "Beitrag antworten" oder "Beitrag zitieren" unter dem gewünschten Beitrag auf den Sie antworten möchten.



Bitte beachten Sie: In unseren Foren können nur allgemeine Informationen zum Inhalt der Fragen gegeben werden. Ferndiagnosen sind nicht möglich. Die Antworten sind unverbindlich und können aufgrund der räumlichen Distanz keine Beratung für den Einzelfall darstellen. Bitte wenden Sie sich dazu an die Ärztin oder den Arzt Ihres Vertrauens.

Starflower
Home | Theorie | Zentren| Bücher| Links | Forum | News | Impressum | Datenschutz

© wunschkinder.de 1998-2019