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  Familien Probleme
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  Anonym 24
schrieb am 04.03.2018 11:58
Hallo ihr lieben ich brauche mal euren Rat.

Ein paar Hintergrundinfos, mein Mann und ich sind stolze Eltern einer vier Monate alten Tochter. Ich bin zur Zeit zu Hause, er arbeitet in der Gastronomie. Sprich, er ist fast nie zu Hause. Morgens schläft er wirklich bis kurz bevor er gehen muss, Nachmittags ist er mal für ca 11/2 Stundne zu Hausr, wo wir dann auch gemeinsam essen, abends ist er vor 23 Uhr und am Wochenende weit nach Mitternacht zu Hause. 1 Tag hat er frei und einen Abend, Also ab 15 Uhr ca. Klar, ich habe es mir so ausgesucht, aber mir hat auch keiner vorher gesagt wie beschi.... das ganze ist.

Zur Zeit bin ich einfach nur tot unglücklich mit dieser Situation, Vorfällen tut mir unser Maus leid. Im Moment ist noch alles gut, morgens sieht er sie auch wenn nur kurz, am Nachmittags natürlich und wenn er abends kommt wird sie zur Nachtflasche wach und die beiden haben auch noch einen Moment. Ich hab mich natürlich zur Zeit auch an seinen Rhytmus gewöhnt und bleibe wach bis er kommt,

Nach dem Sommer sieht das alles aber ganz anders aus. Da gehe ich wieder, auch wenn nur ein paar Stunden, arbeiten. Sprich die kleine sieht er morgens gar nicht, die geht dann zur Tages Mama, danach esse ich mit meiner Tochter zusammen, weil bis Papa kommt kann ich dann nicht mehr warten, ja und abends ist sie dann schon längst im Bett und ich natürlich dann auch, sprich Familienleben oder gar eine Partnerschaft, die im Moment schon kaum vorhanden ist, ist dann gar nicht mehr da.

Er will davon nichts hören. Klar, ich kann es ja auch irgendwie verstehen, er macht seinen Job gerne, arbeitet ,ist Freunden zusammen und Geld ist auch genug da. Allerdings können wir auch mit ein bisschen weniger noch gut leben, aber mir scheint es das ihm das alles wichtiger ist als wir. Selbst nach der Geburt war er nach ein paar Tagen wieder arbeiten, weil er die anderen nicht im Stress lassen wollte...

Ich weiß einfach nicht mehr wie ich damit umgehen soll, ich kann auch nicht mehr immer so Glückliche Frau spielen, nein Trennung will ich auch nicht. Ich verstehe nur einfach nicht warum er seiner Familie zu liebe nicht mal ein bisschen was ändert. Meine Tochter wird später sagen „Papa war ja nie da“ und das macht ich tot unglücklich.


Dazu kommt, dass er meint er könnte trotzt Baby 8-9 Stunden schlafen, immer. Ich lass ihnauhcnso viel wie möglich schlafen, selbstverständlich, aber irgendwann kann auch ich nicht mehr. Wen n ich Glühabe steht er einmal in der Woche die Nacht auf, allerdings wenn Sie dann morgens früher wach wird bin auch ich schon wieder dran. Leide also seit Wochen unter ziemlichen Schlafmangel wodurch meine Laune nicht grade besser wird. Wenn ich ihm das versuche vernünftig zu erklären, kommt immer nur ja er müsste ja schließlich arbeiten und des Öfteren hieß es auch mal was ich denn so anstrengendes den ganzen Tag mache.... jede Mama weiß wie anstrengend so ein Tag sein kann. Also er schläft wo er kann, auch jetzt schläft er wieder seit 10 Stunden und es seht auch nicht so aus als ob er in deren nächsten Minuten wach wird.

Ich fühle mich so ziemlich allein gelassen mit allem, er meint echt es kann alles so weiter gehen, er müsste sich nirgends einschränken.

Und nochwas habe ich zu meckern Ich wars nicht

Er schafft es einfach nicht seinnicht Tochter zu beruhigen. Dazu muss ich sagen, dass er von Anfang an sobald die Maus geschrieben hat, sie nach 2 Minuten mir in die Hand gedrückt hat. Er könnte das nicht ertragen wenn sie schreit. Dabei bin ich keine von den Mamis die ihr Kind sofort an sich reißt wenn sie weint, weil es mir eigentlich auch ziemlich wichtig war, das man sich auch bei Papa beruhigen kann. Er rastet dann auch jedesmal aus wenn ich nicht sofort sage was er tuen soll. geschweige denn wen ich nicht weiß waru, sie schreit und ja oft weiß ich es auch nicht. Ich habe ihm oft in Ruhe erklärt was er ausprobieren kann, wie er sie vielleicht am besten hält, aber nicht klugscheißerhaft, sondern nur als Tip. Aber er hört einfach dann nicht auf mich, sondern macht eh was er will und wundert sich dann warum sie schreit. Nun ja und jetzt ist es soweit das sie abends bzw. ja echt nachts wenn er nach Hausse kommt er ihr noch die Fläche gibt, Windel macht und dann anfängt zu jammern und schreien und sich nur noch bei mir auf dem Arm beurhgen lässt. Auch tagsüber wenn er mal da ist und sie was hat, es geht nur noch bei mir. Und sie schreit sehr selten, ich will gar nicht wissen was mein Mann machen würde wenn wir ein Schreikind hätten.

Der Supergau kam natürlich. Vorletzte Woche hatten wir Urlaub, so dass ich mich Freitag Abend mal in Ruhe mit zwei Freundinnen treffen konnte, nur sehr zum quatschen, mal ohne Kind und ohne das Kind immer bei meiner Mama zu lassen, weil er ist ja immer abarbeiten. Ich sage ihm noch vorher Steck sie in die Badewanne dann ist sie entspannt und alles gut. Aber nein der Herr hat ja nicht auf mich gehört und so war das Treffen nach einer Stunde vorbei weil er mal wieder nicht klar kam. Zu Hause, Wasser rein, Kind rein, Kind war glücklich. Für ihn nur eine Zufall.

So langsam habe ich aber keine Kraft mehr und ich habe Wahnsinnigen Respekt vor Alleinerziehenden Mamas, aber wenn ich doch schon einen Mann habe, dann kann ich doch wohl auch verlangen das er mich unterstützt.

Selbst an seinem freien Tag, an dem er gottes Willen nicht das Huas putzen soll, aber selbst da bekomme ich keine Unterstützung. Wenn Baby friedlich ist sitzt er mit ihr auf der Couch und ich darf wieder den Rest machen, sobald sie schreit muss ich das machen. Und dazwischen kann ich auch noch das Essen. machen,

Ich weiß einfach nicht mehr wie ich das weiter erklären soll, er sagt manchmal ja ich habe recht, aber ändern tut errichte.

Oder reagiere ich vielleicht über?


  Re: Familien Probleme
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  Nessa15
schrieb am 04.03.2018 13:47
Hallo,

nein ich finde nicht, dass du da überreagiert. Ich denke jeder Frau/Mutter geht es mal so. War bei uns zwar etwas später, da war unsere Tochter so ca. 8 Monate alt, ich wieder 20 Wochenstunden (Betreuung komplett durch meine Mutter abgedeckt) und mein Mann hat am Wochenende weder im Haushalt noch beim Kind mitgeholfen. Da hab ich das auch lange mit „würdest du bitte“ und „könntest du“ versucht aber als das nicht gewirkt hat, hab ich such umgedacht: Das ist auch SEIN Kind, SEINE Wohnung und SEINE Wäsche. Er will auch dass genug eingekauft ist und dass das Essen auf dem Tisch warm und gut ist. Also hab ich irgendwann nicht mehr nach seiner Mithilfe gefragt sondern mit ihm das gesamte Familienleben und den Haushalt geplant. Seither hat es viele Kompromisse gegeben, aber auch wirklich gute Ideen von ihm und er fühlt sich nicht mehr bevormundet weil ich ihm eine Aufgabe vorsetze. Er hat sich zum Beispiel sofort fürs einkaufen und kochen bereit erklärt, Wäsche und putzen mache weiterhin ich. Allerdings haben wir uns da jetzt für das neue Haus einen Staubsaugroboter gegönnt.
Beim Umgang mit unserer Tochter hat sich auch viel verändert, allerdings hat das auch glaube ich damit zu tun dass Männer mit Kleinkinder schon mehr anfangen können als mit Babys. Also inzwischen war ich schon 2 Tage mit Freundinnen im Wellnessurlaub und die zwei Daheimgebliebenen hatten riesigen Spaß zusammen. Da würde ich einfach mal auf die Zeit vertrauen und beim nächsten Mal wenn du mit Freundinnen weggehst- nicht gleich aufstehen und heimgehen sondern versuchen übers Telefon Tipps zu geben. Hab ich such schon gemacht.

Zu den Arbeitszeiten kann ich leider nichts sagen, mein Mann schichtet zwar hat aber ganz normal Wochenende und seit seiner Krankheit auch noch mehr Urlaubstage, sodass ich da wirklich nicht klagen kann.

Was man dem Mann gerne auch als Anreiz geben kann um mehr mitzuhelfen, „hilfst du mir als Mutter und Hausfrau, hab ich auch mehr Zeit und Energie als Ehefrau zwinker


  Re: Familien Probleme
avatar  Alice Cullen
Status:
schrieb am 04.03.2018 16:32
Ohje ... so einen Mann hatte ich auch ... ja hatte ich !

Zu dir ein gefallen , sag ihm klipp und klar das du dies so auf dauer nicht mitmachst !

Mein Ex Mann ist auch in der Gastronomie, damals noch VZ in einem anderen „normalen“ Mo-FR Job und nebenbei Gastro, mit nem Kumpel der sich grade frisch was aufbaute. Mittlerweile arbeitet er VZ in der Gastro.

Und was nicht geht! Da werde ich mega sauer wenn ich das lese, das er die Einstellung hat er arbeitet schließlich !
Also prinzipiell ja, arbeiten ist hart, Gastro sowieso. ABER Mama sein auch !

Bei uns endetet diese Einstellung auch nicht als ich 20h/Woche wieder arbeitete plus nebenbei Selbständig war und abends arbeitete.
Es gab sogar immer Diskussion wenn ich einkaufen gehen wollte und die Babys bei ihm zuhause lassen sollte. Entweder hab ich dann gestritten und bin dann ohne kids einkaufen , manchmal hatte ich keine Kraft mehr dazu und bin 23 Uhr in den Rewe einkaufen.
Weg gehen mit Freundinnen wurde immer nur genervt zugestimmt.

Lösungen zur Entlastung meinerseits wurden abgetan mit nein brauchen wir nicht stell dich nicht so an !
Ich wollte eine Putzfrau ... nix !

Ich hab das zwei Jahre mitgemacht ... haben immer wieder gestritten ... er lobte Besserung kam nie !

Jetzt Alleinerziehend ein Segen ... und mal ehrlich ... ich bin gerne Mama aber mein Beruf liebe ich auch oft ist die Arbeit auch wie Urlaub vom Alltag, die Ausrede „ ich arbeite ja“ ist Quatsch !

Nach der Trennung konnte der Herr plötzlich sich beruflich so einrichten dass er Montag / Dienstag frei hat , denn er will ja was von seinen Kindern ! Manchmal brauch es halt die Pistole auf der Brust !

Nicht falsch interpretieren ich rate nicht zur Trennung ! Aber ihr müsst es regeln sonst bist du immer unglücklich und unzufrieden !


  Re: Familien Probleme
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  Paula Mondschein
Status:
schrieb am 07.03.2018 22:41
Hallo,
das sehe ich genau wie Alice, da hilft, wenn überhaupt, nur die Holzhammermethode. Bei dem Mann stimmt ja im Moment wenig. Ich würde einige klare Forderungen stellen und ihn dann vor die Alternative Trennung stellen. Das klingt jetzt hart, aber er muss sich ja grundlegend ändern, damit ihr als Familie gut funktioniert und das wird er mit ein bisschen Bitten nicht. Such nach einer Möglichkeit, vorübergehend auszuziehen und regel das Ganze jetzt, nicht wenn du wieder arbeitest. Alles Liebe und viel Erfolg!


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  Re: Familien Probleme
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  pmami
schrieb am 09.03.2018 09:25
Je mehr er sich herauszieht, desto mehr musst Du einspringen und Verantwortung für Euer gemeinsames Kind übernehmen. Das führt in einen Teufelskreis. Du wirst immer mehr zu Expertin für Eure Tochter und er gerät immer mehr an den Rand.

Warum bist Du von dem gemeinsamen Abend mit den Freundinnen nach hause gefahren ? das wäre seine Gelegenheit gewesen, die Situation zu meistern. Nun hast Du ihm die Beruhigung Eurer Tochter wieder aus der Hand genommen. Er wird sich jedesmal sicherer, dass er es eh nicht kann und es keinen Zweck hat und deshalb braucht er es gar nicht mehr versuchen......

Solange Du nicht glaubst, dass er sie schüttelt oder rausgeht und sie sich selbst überlässt - und wenn Du das glaubst ist die sofortige Trennung notwendig - dann solltest Du beim nächsten Mädelsabend einfach dein Handy ausschalten. Dein Kind ist bei Deinem Vater.

Ich würde gerne wissen, ob dein Mann selbständig ist oder Angestellter und wie seine Arbeitszeiten gang konkret sind. So, wie Du es schreibst, kommt er nachts nach hause, schläft, geht nach dem Aufwachen sofort wieder zur Arbeit, kommt mittags kurz nach hause und geht dann wieder bis Mitternacht arbeiten. das hört sich nach einem 14 Stunden tag an und wenn das wirklich so wäre, müsstet Ihr dort ansetzen.

Viele Grüße pmami


  Re: Familien Probleme
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  LittleDancer
schrieb am 09.03.2018 15:17
Ich möchte nur mal sagen weil es hier so klingt als könne eine Familie gar nicht funktionieren wenn die Mama sich zu 99% um die Kinder kümmert und der Papa sie nur selten sieht. Das funktioniert ganz prima wenn dIe Beteiligten kein Problem mit ihrer Rolle haben. Ich habe kein Problem damit dass ich mich alleine um die Kinder kümmere und mein Mann hat kein Problem damit dass die Kinder mich ihm vorziehen. Kinder werden auch älter und dann relativiert sich vieles. Mein Sohn macht mittlerweile liebend gerne was mit seinem Papa wenn er ihn am Wochenende sieht. Und mein Mann auch mit meinem Sohn. Meine Tochter klebt noch vornehmlich an mir. Ich kann mittlerweile Abends aber wieder weg gehen, die Kinder lassen sich von meinem Mann ins Bett bringen. Der Junge geht eh alleine und die Kleine akzeptiert Papa mittlerweile auch. Wir sind total glücklich so. Auch wenn ich mich permanent rechtfertigen muss weil der Mann ja mit anpacken MUSS und Windeln wechseln MUSS und wenn nicht dann stimmt was nicht. Das ist eigentlich mein größtes Problem bei der Sache.
Du musst dir im Klaren sein was du willst und auch warum du das willst. Willst du es wirklich weil du sonst unglücklich bist (dann ändere was) oder willst du es weil dir gesagt wird dass es so sein muss (dann lass es wie es ist und steh drüber). Der Vorteil an unserem Weg ist dass wir nie Streit wegen der Erziehung haben. Das sehe ich bei den meisten, ich würde sogar sagen bei allen Freundinnen dass es Streit zwischen den Eltern gibt weil die Mutter findet der Vater wird zu laut oder der Vater findet die Mutter ist nicht konsequent genug oder was auch immer. Ich bin froh dass ich mein Ding machen kann ohne dass mir jemand reinquatscht oder gar in den Rücken fällt.
Ich wünsche dir alles Gute smile


  Re: Familien Probleme
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  isolde35
Status:
schrieb am 09.03.2018 16:43
Ich denke auch, dass man die Rollenverteilung klar besprechen und eine Lösung finden muss, die für alle Beteiligten praktikabel ist. Ich persönlich finde ja, dass eine Vollzeitarbeitsstelle nicht von der Zuständigkeit für die Kinder entbindet und frage mich bei den Männern, die alles ihren Frauen überlassen und keine Verantwortung für die Erziehung übernehmen, warum sie sich eigentlich für Kinder entscheiden, wenn sie sich doch gar nicht kümmern wollen? Reiner Fortpflanzungstrieb? Gesellschaftlicher Druck? Ich meine, wenn man nur mal am Wochenende mit einem Kind ein Eis essen gehen will, braucht man doch kein eigenes, dafür tut es auch ein Neffe oder das Kind von Freunden. Eltern zu sein heißt für mich zuständig sein und nicht einfach so weiter machen wie vorher.
Wir haben im Freundeskreis auch ein Paar, wo es in den letzten Jahren so lief, dass der Vater sich immer mehr zurückzog und die Mutter die Erziehung allein übernommen hat, er ist beruflich viel unterwegs und verdient viel Geld, also von der finanziellen Seite her alles okay, aber jetzt, wo der Sohn acht Jahre alt ist und der Vater gern mehr mit ihm machen würde, hat der Junge keine Lust, wenn Mama nicht dabei ist, die Distanz ist einfach zu groß, das würde mich als Vater total unglücklich machen.
Isolde


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.03.18 16:48 von isolde35.


  Re: Familien Probleme
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  LittleDancer
schrieb am 09.03.2018 16:51
Isolde nur weil der Mann wenn er arbeitet nur am Wochenende Zeit für die Kinder hat heißt es doch noch lange nicht dass er für seine eigenen Kinder etwas anderes empfindet als für seinen Neffen. Mit den eigenen Kindern fährt man in Urlaub, mit den eigenen Kindern geht man (am Wochenende) mal in die Badewanne. Das ist genau das was ich meine. Mein Mann und ich wir müssen uns rechtfertigen. Nur weil er sich nicht überlasten will und daher die Erziehungsarbeit unter der Woche mir überlässt. Ihm deswegen das Recht auf ein eigenes Kind abzusprechen, das finde ich.... nun ja.... diplomatisch ausgedrückt nicht gerade fair.
Aber ich bin es nicht anders gewohnt zwinker daher: wer diesen Weg geht sollte sich ein dickes Fell zulegen!
Mein 8 Jähriger hat übrigens ein super Verhältnis zu seinem Papa trotz Wochenendvaterschaft. Das kann man also so pauschal auch nicht sagen!


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.03.18 17:07 von LittleDancer.


  Re: Familien Probleme
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  isolde35
Status:
schrieb am 09.03.2018 19:13
LittleDancer, ich hatte mich jetzt ehrlich gesagt nicht auf dich bezogen sondern auf die TE. Ich will dir keinesfalls deine Zufriedenheit absprechen, wenn ihr mit dem Modell klarkommt, ist das selbstverständlich eure Sache. Bei der TE sieht es ja anders aus. Und wenn einer der Beteiligten unzufrieden ist, muss eine andere Lösung her und da stellt sich schon die Frage, warum der Kindsvater es sich so leicht macht. Die Mama anzurufen, wenn die mal einen Abend mit Freundinnen ausgehen will, weil Papa es nicht hinkriegt, das eigene Kind zu beruhigen, das sollte mein Mann mal wagen, nichts für ungut smile

isolde


  Re: Familien Probleme
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  LittleDancer
schrieb am 09.03.2018 19:53
Isolde mir ist klar dass du nicht direkt auf meinen Beitrag geantwortet hast. Trotzdem ist ja deine Meinung dass Väter, die sich neben ihrer Vollzeitarbeit unter der Woche nicht um die Kinder kümmern, auch eigentlich keine Kinder "brauchen". Auf diese Meinung bezog sich meine Reaktion. Dass kann ja auch ruhig deine Meinung sein, jeder wie er denkt. Fair finde ich das trotzdem nicht den Vätern gegenüber zwinker nichts für ungut smile


  Re: Familien Probleme
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  isolde35
Status:
schrieb am 09.03.2018 20:03
Ja, da hast du recht, die Frage stelle ich mir tatsächlich, warum jemand (sei es Mann oder Frau, das umgekehrte Modell ist ja heute genauso denkbar) sich für ein Kind entscheidet, ohne dafür Platz im Alltag zu haben. Ich will damit weder dich noch jemand anderen angreifen sondern frage mich echt, ob man das nicht irgendwann bereut und auch, ob man denn vorher nicht darüber nachgedacht hat, welche Verantwortung man eingeht bzw. dann eben an den Partner abgibt. Ich würde mich da einfach schlecht fühlen dem Kind gegenüber. Und das obwohl ich meinen Job liebe und abends oft dankbar bin, wenn meine Tochter im Bett und endlich Ruhe ist.

Aber ist schon richtig, früher war dein Modell das standardmodell, von daher ist es gar nicht so abwägig.

Isolde


  Re: Familien Probleme
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  LittleDancer
schrieb am 10.03.2018 00:02
Isolde, bevor wir unsere Kinder bekommen haben waren die Rollen für und beide klar abgesteckt. Es war ganz klar dass mein Mann mit dem Baby alles darf aber nichts muss. Daher hat mein Mann auch nie irgendwas bereuen müssen. Und ich habe den Kindern gegenüber auch immer klar kommuniziert dass Papa nach der Arbeit einfach sehr müde ist und nicht mehr spielen kann, dass er das halt nur am Wochenende kann. Und dass er das ganz sicher nicht böse meint. Dass man einfach auch Rücksicht nehmen muss wenn der Papa von 6.00-20.00 bei der Arbeit war. Klar mit Mittagspause von 1,5h, die sei ihm aber auch gegönnt! Genauso wie mein Mann mir trotz Vollzeit @ Home eine Putzfrau gönnt. Warum müssen die Menschen sich heut zu Tage denn dermaßen zwischen Job und Kindern aufreiben? Zum Teil weil sie es wirklich so und nicht anders wollen. Ist total ok! Ich möchte keine Frau an den Herd verbannen, sicher nicht! Zum Teil aber auch weil sie es müssen und da wird es schon schwieriger......Das ist ein schwieriges Thema wo die Meinungen stark auseinander gehen. Das ist mir bewusst und ich möchte ganz sicher keine Frau missionieren die sich in ihrer Arbeit verwirklichen möchte! Ich möchte aber auch verhindern dass Väter die eine hohe Arbeitsbelastung haben als schlechte Väter abgestempelt werden nur weil sie nicht die Windeln vom Nachwuchs wechseln oder das Baby nicht regelmäßig ins Bett bringen. Nur darum geht es mir. Jeder darf machen was er für richtig hält oder muss. Ich finde es aber immer noch nicht fair wenn jemand schlecht gemacht wird weil er sich nicht über seine Möglichkeiten belasten möchte, auch nicht mit der Pflege der eigenen Kinder. Zumindest dann nicht wenn die Ehefrau ausreichend Zeit dafür hat. Nur darum geht es mir smile


  Re: Familien Probleme
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  gelöschter User
schrieb am 10.03.2018 11:13
Kann diese elendige, abwertende Phrase von den sich durch Erwerbsarbeit selbst verwirlichenden Frauen nicht endlich zu Grabe getragen werden?


Zitat
LittleDancer
Das ist ein schwieriges Thema wo die Meinungen stark auseinander gehen. Das ist mir bewusst und ich möchte ganz sicher keine Frau missionieren die sich in ihrer Arbeit verwirklichen möchte!



  Re: Familien Probleme
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  LittleDancer
schrieb am 10.03.2018 14:40
Wo ist das denn bitte abwertend???


  Re: Familien Probleme
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  +emmi+
schrieb am 10.03.2018 16:04
...schon die annahme,daß berufstätige frau berufstätig sei um sich selbst zu verwirklichen ist m.m. (ab)wertend.
kümmert sich die hausfrau um kinder und haus um sich selbst zu verwirklichen?




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