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  ADHS
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  Mama-unsicher
schrieb am 13.10.2017 23:30
Ich mach das mal anonym, einfach weil mir dabei wohler ist.
Ergeht um meinen Dohn, im Mai 6 geworden und Ende August eingeschult.
Schon im Kindergarten hatte er einige Probleme mit seinem Verhalten.Mal das wichtigste zusammen gefasst:
-geringe Frustrationstoleranz
- spielt laut und übermütig, schubst dabei auch andere oder rennt sie um
- sehr impulsiv, ohne über Konsequenzen nachzudenken
- sehr wortgewandt, Kiga sagt sehr intelligent
- will weder Fahrrad fahren noch schwimmen lernen, er verliert sofort die Lust und hat weder Geduld noch Ehrgeiz
--sehr sensibel
-liebt Tiere, kennt gefühlte 1000 Arten und Unterarten
- kann mit seinen Gefühlen schwer umgehen
- im Umgang mit anderen Kindern ist er sehr launisch, eben noch toll gespielt, plötzlich soll das andere Kind nach Hause z.B.
- malt nicht gerne, Stifthaltung schwierig
-laut Kiga aber sehr nett, durchaus charmant und beliebt, kann aber halt auch anders
- im Sommer war er 10 Tage bei meinen Eltern, dort war er total unauffällig, nett, gesprächig, freundlich , dort gab es aber auch Exklusiv Betreuung und volles Programm
-spielt mit anderen gerne, kann ausdauernd puzzeln, Lego bauen, liebt es stundenlang vorgelesen zu bekommen,kann sich gut konzentrieren
Gerade wegen des letzten Punktes wurde ADHS ausgeschlossen. Mit Verstärker Plänen und einer tollen Erzieherin hat er gute Fortschritte gemacht und sein Verhalten wurde stetig besser.zum Ende war er super und hat kaum noch Probleme gemacht.

In der Schule hat er jetzt Probleme. Sein Lehrer sagt er verhält sich auffällig, lässt sich schnell ablenken (schafft seine Arbeit aber trotzdem), macht dicht wenn er mit ihm reden will, eckt mit anderen an etc.
Ich möchte jetzt gerne irgendwas unternehmen und zur Heilpädagogischen Ambulanz der Kinder und Jungendpsychiatrie gehen, die haben einen sehr guten Ruf.
Mein Kollege, Sonderpädagoge, sagt, ADHS kann auch gegeben sein, wenn sich das Kind in bestimmten Situationen gut konzentrieren kann. Es gibt verschiedenen Schwerpunktformen und Ausprägungen.
Hier gibt es ja einige Erfahrungen mit ADHS. Kann es sein,dass er ADHS hat, oder eher eine Regulationsstörung? Ich bin gerade ziemlich besorgt, ich hoffe wir bekommen schnell einen Termin. Danke euch


  Re: ADHS
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  berlink
Status:
schrieb am 14.10.2017 00:00
Hallo,

nur kurz: wer hat denn ADHS ausgeschlossen? Es ist bekannt, dass es Kinder/Erwachsene mit ADHS gibt, die hyperkonzentrativ z.B. spielen können, andererseits bei anderen Dingen leicht ablenkbar.
Ich würde mich an eine Kinder- und Jugendpsych. wenden, initial zur Diagnostik und ggf. Ausschluß der Diagn. oder Behandlung; parallel an den schulpsycholog. Dienst, welcher auch in den Unterricht kommen kann, die Lehrer beraten kann, wie sie mit dem Jungen besser umgehen können.
Aus dem oben Geschriebenen kann ich allerdings zumindest nicht unbedingt ein ADHS herauslesen.
Wie ist das Risikoverhalten? Stürzt er oft, knallt hin, weil er unvorsichtig ist. Wie schreibt er, so man das beurteilen kann? KInder mit ADHS haben oft krakelige Schrift, bei Tinte klecksen sie.
I
Einiges, was Du schreibst, kenne ich von meinem Jungen. Er hat aber ein riskantes Verhalten und noch kein gutes Risikobewusstsein, ist weniger impulsiv, aber möchte gern Anführer sein, ist er oft auch. Er kann sich sehr sehr gut konzentrieren und hat ein wunderbares Schriftbild, Stifthaltung ist gut. Er malt nicht so gern und wenn, dann detailgenau, technisch... .Er fällt tw. im Unterricht auf, weil er nix zu tun hat, alles fertig hat und stört durch Flüstern, Grimassen.....wenn er nicht beschäftigt ist und es ihn nicht interessiert, weil er es weiß. Er ist also nicht leicht ablenkbar, er ist gelangweilt. Wenn er etwas zu tun hat, was ihn anspricht, erledigt er alle Aufgaben und Zusatzaufgaben.
Ein Adhs hat er nicht. Und auch keine andere diagnosewürdige Auffälligkeit.

Der Schulpsycholog. Dienst testet im übrigen auch den IQ und empfiehlt, was so zu tun ist.

Alles Gute!


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.10.17 09:17 von berlink.


  Re: ADHS
avatar  Sweet Angel
Status:
schrieb am 14.10.2017 08:15
Klingt in grossen Teilen nach meinem 2. Sohn. Er hat verdacht suf Asperger Autismus, wobe er unheimlich sozial ist und er total beliebt ist. Der Psychologe meinte allerdings, das es auch atypischen Asoerger gibt.
Viele mit eiber Ass haven auch Adhs, akso da schliesst dich nicht unbedingt aus.

Ich wprde mich an ein SPZ wenden, das auf adhs und Ass spezialusiert ist.

( Der beste Sohn meines Freundes hat Adhs und das äussert sich eher so, das er wie ein flummi ist , er kann nicht lange stillsitzen, läuft ständig weg, hört auch nicht. Er ist schnell abgelenkt, also eher unkonzentriert und benötigt sehr enge Begleitung und er redet sehr schnell ohne Luft zu holen, ist sehr unordentlich, wenn auch schnell in dem was er tut, macht wegen seiner Hypergeschwindigkeit sehr viele Fehler) Sensibel ist er nicht.


  Re: ADHS
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  Mama - unsicher
schrieb am 14.10.2017 13:13
Ich danke dir für die Antwort. Sowohl Kinderarzt als auch Kindergarten haben es ausgeschlossen.
Er schreibt schlecht und drückt den Stift viel zu fest auf.
Risikobereitschaft ist niedrig, er ist eher ängstlich.

Zitat
berlink
Hallo,

nur kurz: wer hat denn ADHS ausgeschlossen? Es ist bekannt, dass es Kinder/Erwachsene mit ADHS gibt, die hyperkonzentrativ z.B. spielen können, andererseits bei anderen Dingen leicht ablenkbar.
Ich würde mich an eine Kinder- und Jugendpsych. wenden, initial zur Diagnostik und ggf. Ausschluß der Diagn. oder Behandlung; parallel an den schulpsycholog. Dienst, welcher auch in den Unterricht kommen kann, die Lehrer beraten kann, wie sie mit dem Jungen besser umgehen können.
Aus dem oben Geschriebenen kann ich allerdings zumindest nicht unbedingt ein ADHS herauslesen.
Wie ist das Risikoverhalten? Stürzt er oft, knallt hin, weil er unvorsichtig ist. Wie schreibt er, so man das beurteilen kann? KInder mit ADHS haben oft krakelige Schrift, bei Tinte klecksen sie.
I
Einiges, was Du schreibst, kenne ich von meinem Jungen. Er hat aber ein riskantes Verhalten und noch kein gutes Risikobewusstsein, ist weniger impulsiv, aber möchte gern Anführer sein, ist er oft auch. Er kann sich sehr sehr gut konzentrieren und hat ein wunderbares Schriftbild, Stifthaltung ist gut. Er malt nicht so gern und wenn, dann detailgenau, technisch... .Er fällt tw. im Unterricht auf, weil er nix zu tun hat, alles fertig hat und stört durch Flüstern, Grimassen.....wenn er nicht beschäftigt ist und es ihn nicht interessiert, weil er es weiß. Er ist also nicht leicht ablenkbar, er ist gelangweilt. Wenn er etwas zu tun hat, was ihn anspricht, erledigt er alle Aufgaben und Zusatzaufgaben.
Ein Adhs hat er nicht. Und auch keine andere diagnosewürdige Auffälligkeit.

Der Schulpsycholog. Dienst testet im übrigen auch den IQ und empfiehlt, was so zu tun ist.

Alles Gute!



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  Re: ADHS
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  Mama - unsicher
schrieb am 14.10.2017 13:16
Zitat
Sweet Angel
Klingt in grossen Teilen nach meinem 2. Sohn. Er hat verdacht suf Asperger Autismus, wobe er unheimlich sozial ist und er total beliebt ist. Der Psychologe meinte allerdings, das es auch atypischen Asoerger gibt.
Viele mit eiber Ass haven auch Adhs, akso da schliesst dich nicht unbedingt aus.

Ich wprde mich an ein SPZ wenden, das auf adhs und Ass spezialusiert ist.

( Der beste Sohn meines Freundes hat Adhs und das äussert sich eher so, das er wie ein flummi ist , er kann nicht lange stillsitzen, läuft ständig weg, hört auch nicht. Er ist schnell abgelenkt, also eher unkonzentriert und benötigt sehr enge Begleitung und er redet sehr schnell ohne Luft zu holen, ist sehr unordentlich, wenn auch schnell in dem was er tut, macht wegen seiner Hypergeschwindigkeit sehr viele Fehler) Sensibel ist er nicht.

An eine Autismus Spektrum Störung gläubig eigentlich nicht, aber wer weiß. Danke dir auch


  Re: ADHS
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  Paula Mondschein
Status:
schrieb am 14.10.2017 14:30
Hallo,
er scheint eine unzureichende Emotions- und Impulskontrolle zu haben, vielleicht im Zusammenhang mit Hochbegabung? War er denn ein Schreibaby? Verlief seine Kindheit bis jetzt behütet und strukturiert? Alle Kinder sind in einem gewissen Grad in bestimmten Aspekten normabweichend, da würde ich nicht so sehr auf eine problemlösende Diagnose hoffen, sondern mit ihm an seinen Problemen arbeiten. Gewalt sanktionieren, konsequent sein, Ergotherapie beginnen, Geduld trainieren, Langeweile aushalten etc.
Alles Liebe und viel Erfolg!


  Re: ADHS
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  Mama - unsicher
schrieb am 14.10.2017 15:05
Zitat
Paula Mondschein
Hallo,
er scheint eine unzureichende Emotions- und Impulskontrolle zu haben, vielleicht im Zusammenhang mit Hochbegabung? War er denn ein Schreibaby? Verlief seine Kindheit bis jetzt behütet und strukturiert? Alle Kinder sind in einem gewissen Grad in bestimmten Aspekten normabweichend, da würde ich nicht so sehr auf eine problemlösende Diagnose hoffen, sondern mit ihm an seinen Problemen arbeiten. Gewalt sanktionieren, konsequent sein, Ergotherapie beginnen, Geduld trainieren, Langeweile aushalten etc.
Alles Liebe und viel Erfolg!
Er war ein zufriedenes Baby, gut geschlafen, hat aber immer die Brust verweigert. Wir sind eine normale Familie, klar manchmal streiten wir, eigentlich aber nie vor den Kindern Kindern. Und auch nicht lautstark, wir diskutieren eigentlich eher. Vor 2,5 Jahren wurde seine kleine Schwester geboren. Die beiden lieben sich sehr, schlafen zeitweise auf seinen Wunsch sogar zusammen in einem Bett, allerdings nur am Wochenende. Bei ihr ist er immer vorsichtig und passt auf sie auf. Keine Verluste, keine Besonderheiten, ein Umzug von der kleinen Wohnung in ein größeres Haus, dazu musste er nicht mal den Kindergarten wechseln. Im August die Einschulung, er geht gerne und gut gelaunt zur Schule, kommt auch fröhlich nach Hause. In der Mittagsbetreung bis 13h sagen sie, er wäre ein nettes Kind, könnte toll spielen und basteln. Er singt im Kinderchor und möchte gerne Leichtathletik machen, geht hier aber erst ab 7. Zudem geht er zum Schwimmkurs. Er liebt Wasser und taucht und springt und rutscht wie wahnsinnig.
TV guckt er selten, vielleicht einmal in 2 Wochen. Hörbuch mag er aber gerne. Wenn er aus der Schule kommt haben wir 2 Stunden bis seine Schwester aus dem Kiga kommt, haben wir so gemacht, damit er mehr exklusiv Zeit hat.
Mit Sanktionen etc haben wir es versucht, beim Verstärkerplan hat es im Kiga gut geklappt. Bei mir zuhause klappt das meist super, bei meinem Mann zeitweise. In der Schule gar nicht. Er ist zuhause sehr anstrengend, das merk ich abends immer sehr. Ihn immer in Schach halten, Wutausbrüche abfangen, Hausaufgaben klappen nur, wenn er ganz alleine ist, sitz ich dabei geht gar nichts. Ist er ganz alleine in der Küche ist er in 5 Minuten meist fertig.
An Hochbegabung glaub ich nicht, er ist halt einfach Clever. War bei mir auch so, im Gymnasium wurde ich mal getestet, sprachlich sehr hoch, Mathematik und Logik überdurchschnittliche Leistungen, aber nicht so, dass es total problematisch ist. Ich möchte auch gar kein hochbegabtes Kind, das ist nicht einfach.


  Re: ADHS
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  Lenisina
Status:
schrieb am 15.10.2017 10:38
Hallo zusammen,

Weder Kinderarzt noch Kindergarten können ADHS, ADS und ASS diagnostizieren. Das können nur Fachärzte und Kinder-um Jugendpsychologen nach einer gewaltigen, langwierigen Reihe von Tests.
Fragebögen an Erzieher und Eltern runden die Untersuchung dieser Spezialisten nur ab.
Deine o.g. Schilderungen könnten durchaus für ADHS sprechen.
Besonders ADHS Kinder können sich über Stunden auf 1 Sache konzentrieren, die sie besonders interessieren, zB LEGO.

Der Weg ins SPZ Ausg also richtig, parallel dazu kannst du auch nach niedergelassenen KJP mit Schwerpunkt Verhsltensauffälligkeiten und ADHS suchen. Oder evtl hat die nächste Großstadt eine KJ-Psychiatrie, dahin kannst du dich auch wenden.

Alles Gute
Bina


  Re: ADHS
avatar  Alpina
Status:
schrieb am 15.10.2017 12:41
Ich wollte noch zwei Punkte erwähnen:

Hochbegabung würde ich auf jeden Fall testen lassen. Auch, wenn du sagst, dass du kein hochbegabtes Kind haben willst, kann er es trotzdem sein zwinker Hochbegabte Kinder werden häufig auffällig aus dem einfachen Grund, dass sie vieles schneller erfassen als andere Kinder und sich somit ständig langweilen und unterfordert fühlen. Und dann lenken sie andere Kinder ab und kaspern rum, weil sie sonst nichts zu tun haben.

Und zweitens: abgesehen von der Intelligenzdiagnostik - was würde eine Diagnose für euch verändern? Meist macht eine Diagnostik dann Sinn, wenn sich daraus eine konkrete Therapie ergibt. Seid ihr offen gegenüber Medikation? Psychotherapie? Was ich sagen will, es steht schnell im Raum, dass ein Kind auffällig ist und die Schulen drängen oft auf Abklärung, da sie meist weder fachlich noch personell auf nicht normkonforme Kinder eingestellt sind. Aber eine Abklärung ändert nichts am Verhalten des Kindes. Das Kind bekommt ein Label, mehr ist es zunächst nicht.
Ich hoffe, ich konnte mich verständlich ausdrücken smile


  Re: ADHS
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  Regina72
schrieb am 15.10.2017 12:47
mir persönlich hatte es sehr geholfen, als meine Tochter dann die Diagnose "Asperger" bekam. Natürlich ändert sich dadurch am kind nichts, ABER, man bekommt mehr Hilfen, lernt eher damit umzugehen, und macht sich nicht die ganze Zeit einen Kopf darum, dass es "nur die Erziehung" war. Mir persönlich hat es entlastung gebracht.


  Re: ADHS
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  Mopsbär
Status:
schrieb am 15.10.2017 12:57
Was sagt denn der Lehrer, welche Möglichkeiten hat er in der Schule damit umzugehen?


2 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.10.17 13:00 von Mopsbär.


  Re: ADHS
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  Mama - unsicher
schrieb am 15.10.2017 13:01
Mein Kind bleibt mein Kind. Auch wenn er anstrengend ist, liebe ich ihn so wie er ist. Er hat unheimlich viele viele tolle Seiten und man kann viel Spaß mit ihm haben. Die Diagnose ändert nichts. Ich möchte nur nicht, dass er in der Schule gut zurecht kommt und nicht irgendwann die Lust verliert. Und wenn wir dazu noch Strategien vermittelt bekommen, wie wir zuhause gut damit umgehen, dann bin ich zufrieden. Therapie find ich gut, Medikamente möchte ich gerne vermeiden.


  Re: ADHS
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  pebbles30
schrieb am 15.10.2017 15:35
An der Grundschule von meinem Großen bekam jedes Kind das aus der norm fiel von den Lehrern entweder die diagnose ADHS oder ADS.

alleine in der Klasse meines sohnes waren 3 Jungs davon betroffen.
Da die Lehrerin schon bekannt dafür, solche Kinder in die Schiene Problemkind zu stecken, liessen alle eltern abklären was dahinter steckt.
schon alleine damit sie etwas schriftlich hatten, wenn die Schule/Lehrer wieder Diagnosen erstellt haben und wieder Sachen in die Welt gesetzt hatten, die nicht stimmen.


Bei einem Kind kam gar nichts heraus, das sollte ADS haben.

Ein Kind hatte eine massive Legasthenie. Da haben die Eltern das weiter klären lassen und bekamen von der schulberatung einen genauen Plan, wie zu unterrichten ist.
Das konnte nur die Schule nicht umsetzen oder wollte einfach nicht....solange bis die eltern auf die Montessorischule gewechselt haben. die konnten das sofort umsetzen oder wollten es einfach umsetzen?

bei einem Kind kam heraus, das das Innenwachstum vom Ohr nicht Schritt gehalten hatte, mit dem normalen Wachstum. Kommt vor, gibt sich spätestens bei einem weiteren Wachstumsschub aber das Kind hört einfach nicht so gut.
Auch da wurde eine genaue Erklärung für die Schule verfasst, mit der Begründung warum das Kind einen ganz speziellen Platz im Klassenzimmer braucht und nicht mehr ganz hinten sitzen kann.
auch da war die Schule wieder nicht in der Lage oder willens das umzusetzen.


Nach diesen Erlebnissen würde ich daher jedem raten, lasst es abklären, dann kann man es bei bedarf den Lehrern und der Schule um die Ohren hauen.
Kommt doch etwas heraus, kann man in Ruhe Therapien anleiern. Teilweise dauert es ja monatelang bis man einen Platz bekommt.
Es ist aber auch für den Kinderarzt leichter, Rezepte auszustellen wenn es die Empfehlung vom SPZ ist. Dann muss es die Krankenkasse genehmigen und darf nicht zicken.


Viele Grüße
pebbles


  Re: ADHS
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  Mama - unsicher
schrieb am 15.10.2017 18:17
Ich will ja gar niemanden was um die Ohren hauen. Ich möchte wissen, was mit dem Kind los ist und wie wir ihm helfen können. Die pädagogische Heilambulanz läuft über das Jugendamt und hat einen sehr guten Ruf. Da ist eine Tagesklinik angeschlossen und eine Wohngrupppe für Kinder mit psychischen Problemen. Da sitzen wirklich Fachleute.


  Re: ADHS
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  kathie2120
schrieb am 16.10.2017 07:42
Einiges von dem, was du schreibst, kommt mir bekannt vor.

Was sagt der Kinderarzt? U-Untersuchungen (Mal abgesehen von ADHS oder nicht?)
Bei uns gab es Ergo-Therapie (die Stiftverweigerung zieht sich bis in die Schule durch, Ausmalen ging garnicht - weil er es einfach langweilig fand - und leserlich schreiben ist auch schwierig....) da kann/muss man üben. Wir reden uns jetzt seit Jahren den
Mund fusselig, aber kapieren muss er es irgendwann selber.

Praktischerweise hat er das Rad-Fahren in der Ergo auch gleich gelernt smile
Fürs Schwimmen gabs Kurse - da will man sich vor den Kumpels auch nicht blamieren - geht inzwischen alles einwandfrei.

Rausquatschen wenn man irgendwas nicht will... kenn ich nur gut (das hat er von mir smile )

Hochbegabung kann man in dem Alter noch nicht wirklich testen.

Was meinst du mit "er ist sensibel"? Das passt für mich jetzt nicht zu den anderen Sachen wie "launisch"...
Für mich liest sich das alles im Rahmen des "normalen Spektrums" so wie ich KInder in KiGA und Schule erlebe...

Brauchst du eine medizinische Diagnose? Wofür?




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