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  Re: Wenn der Partner so ganz andere Vorstellungen von der Zukunft hat...
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  Poldi91
schrieb am 13.09.2017 14:54
Zitat
Hamamelis71*
Was ich grundsätzlich jedem empfehlen würde (unabhängig von Eurer Situation), wäre auch einen Termin bei der Rentenversicherung. Dann kann man schon in jüngeren Jahren das Rentenkonto überprüfen lassen. Ich habe das vor einigen Jahren mal gemacht und es gab ein paar Änderungen zu meinen Gunsten (Wertung Ausbildungszeit). Ich werde mir demnächst auch mal wieder einen Termin holen und mich mal informieren.

Das habe ich alles auf dem Laufenden. Ich war vor zwei Wochen noch da und habe mir meine Erziehungszeiten anrechnen lassen. Wenn man nämlich riestert, dann muss man da einmal vorbei mit Perso, gewisse Unterlagen abgeben und ein Formular ausfüllen Und die Geburtsurkunden der Kinder mitbringen. Sagt einem nämlich auch keiner. Ansonsten verfällt das irgendwann.


  Re: Wenn der Partner so ganz andere Vorstellungen von der Zukunft hat...
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  Poldi91
schrieb am 13.09.2017 14:56
Zitat
pmami
Was mir noch spontan einfällt - vielleicht benötigt Ihr nicht unbedingt eine Paartherapie (das ist ja gerade bei Männern auch oft mit einer Hemmschwelle verbunden) sondern Euch würde schon eine Hilfe beim Diskutieren nützen. Also etwa eine Mediation oder ein Coaching eine andere Art von geführtem Gespräch, bei dem Ihr beide mal strukturiert alles ansprechen könnt, was vielleicht jetzt manchmal aneinander vorbeiläuft.

Ganz wichtig finde ich außerdem, dass Ihr Euch Paarzeit nehmet. Was macht Ihr regelmäßig gemeinsam aber ohne die Kinder ?

Viele Grüße pmami

Gedanklich bin ich noch gar nicht so weit mit Paartherapie oder Moderator. Aber ich behalte es Mal im Hinterkopf.

Wir machen recht wenig als Paar... sollten wir sicher dran arbeiten.


  Re: Wenn der Partner so ganz andere Vorstellungen von der Zukunft hat...
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  Hamamelis71*
schrieb am 13.09.2017 15:17
Stichwort Paartherapie: ich habe mittlerweile einige Bekannte, die zur Eheberatung / Paartherapie alleine gehen ohne Ehemann, um mal andere Sichtweisen zu bekommen

Eure Kinder sind ja noch klein und brauchen noch viel Aufmerksamkeit. Ich denke, es wird vieles einfacher, wenn die Kinder wirklich älter sind und einen nicht mehr so andauernd brauchen

Am besten setzt Du Dich mal mit Deinem Mann in Ruhe zusammen und sprecht über den Umbau. Wieso, weshalb, warum, warum nicht usw. Jeder hat ja eine andere Sichtweise zu einem Thema. Mein Mann und ich haben auch zu manchen Themen eine andere Meinung. Es ist aber leichter zu verstehen/akzeptieren, wenn man zusammen darüber gesprochen hat. Und vielleicht gibt es ja doch noch eine Lösung, mit der ihr beide zufrieden seid!


  Re: Wenn der Partner so ganz andere Vorstellungen von der Zukunft hat...
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  isolde35
Status:
schrieb am 13.09.2017 20:58
Hm, wirklich was verändern scheinst du nicht zu wollen. Mir scheint, du bist in deiner Rolle eigentlich ganz zufrieden, musst vielleicht nur mal zwischendurch ein bisschen Dampf ablassen? Den wesentlichen Fragen scheinst du irgendwie aus dem Weg zu gehen oder vielleicht willst du sie auch einfach nicht hier besprechen. Die Aussage, dass dein Mann dir nicht gesagt hat, dass er Geld spart, weil du nicht danach gefragt hast, ist für mein Gefühl ein weiteres Beispiel dafür, wie er dich sieht. Ist halt nicht so wichtig, dich zu informieren oder deine Meinung zu erfragen. Du nimmst es schon irgendwie hin, passt schon.

Das würde ich mir an deiner Stelle gut überlegen, ob du damit leben kannst, aber anscheinend ist es ja so, sonst wärst du wohl schon gegangen.

Alles Gute
isolde


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  Re: Wenn der Partner so ganz andere Vorstellungen von der Zukunft hat...
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  Poldi91
schrieb am 13.09.2017 21:55
Zitat
isolde35
Hm, wirklich was verändern scheinst du nicht zu wollen. Mir scheint, du bist in deiner Rolle eigentlich ganz zufrieden, musst vielleicht nur mal zwischendurch ein bisschen Dampf ablassen? Den wesentlichen Fragen scheinst du irgendwie aus dem Weg zu gehen oder vielleicht willst du sie auch einfach nicht hier besprechen. Die Aussage, dass dein Mann dir nicht gesagt hat, dass er Geld spart, weil du nicht danach gefragt hast, ist für mein Gefühl ein weiteres Beispiel dafür, wie er dich sieht. Ist halt nicht so wichtig, dich zu informieren oder deine Meinung zu erfragen. Du nimmst es schon irgendwie hin, passt schon.

Das würde ich mir an deiner Stelle gut überlegen, ob du damit leben kannst, aber anscheinend ist es ja so, sonst wärst du wohl schon gegangen.

Alles Gute
isolde

Das verstehe ich nicht so ganz? Was für wesentliche Fragen habe ich übersehen?

Edit: ich habe mir deinen Beitrag noch Mal durchgelesen, kann aber keine wirkliche Frage an mich finden?
Du schreibst, ich soll mehr arbeiten gehen und alles dafür tun, mehr Rücklagen evtl. einen Ehevertrag schaffen.
Das ich aktuell nicht wieder mehr arbeiten gehen werde, habe ich geschildert (seit drei Monaten erst reduziert, war an Ende, Sohn unglücklich in Kiga). Wie ich jetzt noch einen Ehevertrag aushandeln soll ist mir ehrlich gesagt schleierhaft? Warum sollte mein Mann mir jetzt im Nachhinein noch einen Ehevertrag bewilligen?

Das ich nicht genau weiß, was ich mir von dem Tread erhoffe, habe ich direkt im Einleitungssatz erwähnt. Vielleicht ein Schubs in die Richtung, dass ich mich nur anstelle? Vielleicht die Bestätigung, dass ich nicht ganz zu uunrecht unglücklich bin? Tipps? Ich freue mich aber trotzdem über jeden Kommentar, jeden Denkanstoß. Ich finde es auch sehr hilfreich, dass mir jemand (weiß gerade nicht mehr wer es war) gesagt hat, dass mein Mann auch vielleicht einfach am Limit ist, froh ist, wenn es alles jetzt etwas einfacher wird und es für ihn sehr viel Stress bedeutet, wenn ich nun mit Umbau, Hund und dritten Kind komme. Er also sehr viel besser die Zeit im Hier und Jetzt genießen kann als ich.


3 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.09.17 22:24 von Poldi91.


  Re: Wenn der Partner so ganz andere Vorstellungen von der Zukunft hat...
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  cora167
schrieb am 14.09.2017 04:01
Zitat
Poldi91
Zitat
isolde35
Hm, wirklich was verändern scheinst du nicht zu wollen. Mir scheint, du bist in deiner Rolle eigentlich ganz zufrieden, musst vielleicht nur mal zwischendurch ein bisschen Dampf ablassen? Den wesentlichen Fragen scheinst du irgendwie aus dem Weg zu gehen oder vielleicht willst du sie auch einfach nicht hier besprechen. Die Aussage, dass dein Mann dir nicht gesagt hat, dass er Geld spart, weil du nicht danach gefragt hast, ist für mein Gefühl ein weiteres Beispiel dafür, wie er dich sieht. Ist halt nicht so wichtig, dich zu informieren oder deine Meinung zu erfragen. Du nimmst es schon irgendwie hin, passt schon.

Das würde ich mir an deiner Stelle gut überlegen, ob du damit leben kannst, aber anscheinend ist es ja so, sonst wärst du wohl schon gegangen.

Alles Gute
isolde

Das verstehe ich nicht so ganz? Was für wesentliche Fragen habe ich übersehen?

Wie ich jetzt noch einen Ehevertrag aushandeln soll ist mir ehrlich gesagt schleierhaft? Warum sollte mein Mann mir jetzt im Nachhinein noch einen Ehevertrag bewilligen?

Ich vermute mal, Isolde meint genau das.


  Re: Wenn der Partner so ganz andere Vorstellungen von der Zukunft hat...
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  Joaninha
schrieb am 14.09.2017 07:38
Zitat
Poldi91
An was denkst du, wenn nicht Depression?

Na ja, also ich hatte z.B. mal einfach aufgrund von Vitamin D-Mangel so extreme Müdogkeit und Antriebslosigkeit. Ich kenne mich jetzt medizinisch nciht soo gut aus, aber bestimmt gibt es noch mehr Faktoren, die so etwas auslösen können. Eisenmangel macht z.B. auch müde, aber der betrifft ja eher Frauen.


  Re: Wenn der Partner so ganz andere Vorstellungen von der Zukunft hat...
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  isolde35
Status:
schrieb am 14.09.2017 08:30
Poldi, für mich sind die wesentlichen Fragen:

1. Du weißt nicht, wie du jetzt noch einen Ehevertrag abschließen sollst. Dazu kann man sich beraten lassen. Einen Ehevertrag muss man nicht zu Beginn der Ehe schließen, das kann man jederzeit machen. Du fragst dich, wieso dein Ehemann dir das "bewilligen" sollte. Was für ein seltsamer Begriff in diesem Zusammenhang. Warum sollte er dir das bewilligen müssen, ist er dein Chef? Besteh einfach darauf und fertig. Du hast Rechte.

2. Du willst mit deinem Mann nicht alt werden. Das bedeutet, dass du dich irgendwann trennen willst. Das wird schwierig, wenn alles, was ihr besitzt, ihm gehört. Auch dazu solltest du dich anwaltlich beraten lassen, damit eine Trennung nicht daran scheitert, dass du sie dir nicht leisten kannst.

3. Dein Mann scheint dich nicht ernst zu nehmen, sonst würde er nicht deine Wünsche einfach abschmettern und dich bei wichtigen Fragen im Unklaren lassen. Wie kann es sein, dass du über eure Finanzen nicht Bescheid weißt? Vielleicht weil er gar nicth der Auffassung ist, dass es "eure Finanzen" sind? Wie sieht er dich eigentlich? Als gleichberechtigte Partnerin wohl eher nicht, sonst würde er solche Dinge mit dir besprechen und deine Wünsche ernst nehmen. Liegt ihm etwas daran, dass du glücklich bist? Ist er selbst glücklich?

4. Dein Mann erwartet von dir, dass du sein Haus sauber hältst und verweigert dir eine Putzfrau. Das führt dazu, dass du weniger arbeiten kannst, weil dein Alltag sowieso schon stressig ist und du noch Zeit zum Putzen brauchst. Das wiederum führt zu noch größerer finanzieller Abhängigkeit im Austausch gegen eine Lösung, die gar nicht deinen Wünschen entspricht, denn du hättest ja lieber eine Putzfrau, was ich absolut verstehen kann. Mein Vorschlag: Sag deinem Mann, dass du das Haus erst wieder putzt, wenn es anteilig dir gehört. Du bist seine Ehefrau, ihr wohnt mit euren Kindern in diesem Haus, da sollte es selbstverständlich sein, dass es auch euch beiden gehört. Auch dazu kann ein Anwalt dich sicher beraten.

5. In dieser Gesamtsituation, die ich persönlich für ziemlich heikel halte, denkst du über ein weiteres Kind nach. Wie soll dieses Kind versorgt werden, zusammen mit den beiden anderen Kindern udn dem Hund, den du dir anschaffen willst, wenn du dann dein Vorhaben der Trennung durchsetzt? Das wird doch dann noch schwieriger als es jetzt schon ist.

Das sind für mich die wesentlichen Fragen, die man dringend klären muss. Ich finde, du musst aufwachen, sonst stehst du in einigen Jahren ganz ungünstig da.

isolde


  Re: Wenn der Partner so ganz andere Vorstellungen von der Zukunft hat...
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  pmami
schrieb am 14.09.2017 10:33
Wenn Dein mann Dich liebt und sein Leben mit Dir teilen möchte, müsste ihm Deine finazielle Absicherung ebenso am herzen liegen, wie Dir. Und dann wäre ein Ehevertrag kein Problem.

Wenn Dein Mann sich weigert (wozu er rechtlich in der Lage wäre), Dich mit einem Ehevertrag finanziell gegen die Folgen einer Scheidung abzusichern oder Dir hälftig das ihm gehörende Haus zu übertragen, oder Dir zumindest ein Wohnrecht einzuräumen, dann weisst Du, wo Du stehst. Vor dem finanziellen Nichts im Falle einer Trennung.

Und dann gibt es für Dich zwei Optionen:

1. Weiter abwarten, bis die Trennung irgendwann kommt und Deine Lage sich allein aufgrund zunehmenden Alters, langer Teilzeittätigkeit, drittem Kind, Hund etc. so verändert hat, dass Du für das Alter keine ausreichenden Rücklagen mehr aufbauen kannst.

2. Jetzt eine eigene finazielle Absicherung aufbauen. das kann durch Mehrarbeit geschehen, oder durch Umschulung etc. Du sagst, Du willst nicht mehr arbeiten, weil Du ohnehin schon zeitlich und physisch/psychisch unter Druck stehst. Das kann ich verstehen. Aber möglicherweise wirst Du mit 67 Jahren mit Entsetzen und Fassungslosigkeit auf diesen Zeitpunkt in Deinem Leben zurückblicken und Dir sagen "Hätte ich damals bloß....."

Du hast die beiden privaten Rentenzusatzversicherungen erwähnt. Kannst Du diese Versicherungen weiter bezahlen, wenn Du getrennt/geschieden bist ? Falls nicht, darfst Du sie bei der Prognose Deiner Rente nicht berücksichtigen.

Viele Grüße pmami


  Re: Wenn der Partner so ganz andere Vorstellungen von der Zukunft hat...
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  Lucccy
schrieb am 14.09.2017 13:08
Zitat
Poldi91
Er also sehr viel besser die Zeit im Hier und Jetzt genießen kann als ich.

Hallo,

neben allen sachlichen Fragen der anderen mal als Anregung: versuche doch auch mal das hier und jetzt zu genießen.

Ich könnte an Stelle Deines Mannes übrigens auch nicht verstehen, warum meine Frau, die gerade noch eine Putzfrau wollte, und nun Stunden reduziert hat, ein weiteres Kind oder ein Haustier haben möchte. Denn beide Lebewesen würden zusätzlich versorgt werden wollen. Da kommen dann auf Dich neue Arbeiten und mehr Termine zu. Denn egal wie pflegeleicht beide wären: Arzt, Impfen, Wäsche, putzen - das alles wird einen mehr oder weniger großen Mehraufwand machen.

Gruß Lucccy


  Re: Wenn der Partner so ganz andere Vorstellungen von der Zukunft hat...
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  Tiffy27
Status:
schrieb am 14.09.2017 13:38
Hallo Poldi,

da drüben wohl nicht mehr gelesen / geschrieben wird, nochmal hier:

es sind sehr existenzielle Themen, die nicht passen momentan.

Mit dem dritten Kind... ich finde es ehrlich, dass er sagt er kann nicht mehr und will kein drittes mehr. Wenn er so fühlt kann er dir zum Gefallen schwer einen Kompromiss machen. Mir schwirrt der Gedanke auch ab du zu im Kopf rum, aber es ist noch nicht aktuell und wenn mein Mann dann nicht mitzieht (davon gehe ich mal aus) habe ich einfach Pech. Einfach in diesem Punkt neu anfangen geht nicht mehr. Man könnte mit einen neunen Partner noch ein Halbgeschwisterchen kriegen aber das ist ja dann auch ein ganz anderes Modell mit eigenen Problemen, um es mal neutral zu formulieren.

Hund: Auch hier - es müssen beide wollen. Bei Hase, Goldfisch, Schildkröte würde ich mich überreden lassen, aber nicht bei Hund! Es wird passieren, dass sich beide mal um den Hund kümmern müssen und daher müssen es auch beide wollen. Sonst kann man es nicht erwarten. Mein Mann möchte auch ab und zu einen Hund, aber da gibt es ein definitives Veto von mir, da ist nichts zu machen. Ich mag Hunde nicht und kann mir unmöglich vorstellen mich auch noch darum zu kümmern. Es gibt so viele Möglichkeiten mit Tieren aufzuwachsen... reiten tut ihr doch auch oder? Und ein Hund macht extrem unflexibel. Das müssen beide 100 % wollen.

Geld: Wenn genug da ist, verstehe ich auch nicht warum das immer ein Problem ist, aber leider neigen scheinbar Männer mit genug Verdienst gerne dazu ein Problem zu machen. Offenbar ist ihm das Problem ja nun aber bewusst.

Umbau: Auch hier verstehe ich beide Seiten. Wir hätten gerne eine offene Küche und können uns nicht mal zum Umbau des EG dafür durchringen. Es fehlt einfach die Kraft und der Elan momentan für ein großes Projekt.
Dein Mann scheint sich belastet zu fühlen... das musst du ernst nehmen, auch wenn es für dich natürlich hinderlich ist. Könnt ihr einen Umbau von einer Firma machen lassen?

Jetzt nach Lesen des Threads verstehe ich nicht ganz... du hast wegen Erschöpfung bzw. der Faktoren Kinderbetreuung, "alles ist Zuviel", "putzen" den Job um fast 50% reduziert (was ich soweit gut finde!), aber denkst an drittes Kind und Hund? Vermutlich will dein Mann aus diesem Kreislauf, dass ihr beide überfordert seid rauskommen...

Mit Blumenkästen und Gartenbanken würde ich auch gar nicht fragen. Allerdings hat mein Mann auch das Talent sich für alles zu interessieren bzw. es zu kommentieren, aber er entscheidet es deshalb nicht alles alleine zwinker

Putzfrau müsste er halt dann zu einem Kompromiss bereit sein, das sie gewissen Bereiche macht und andere nicht oder wie auch immer, Wenn es dir soooo wichtig ist, musst du dich halt durchsetzen und die Diskussion begrenzen indem du zeigst, dass es aus Gründen xy nicht anders geht.

Ansonsten schließe ich mich pmami an... Trennung wäre aus finazieller Sicht ein Desaster. Wenn du das "planst" musst du mehr arbeiten ,,, von dem Vermögen steht dir die Hälfte zu (wenn es in der Ehe angespart wurde).

LG Tiffy



LG Tiffy


  Re: Wenn der Partner so ganz andere Vorstellungen von der Zukunft hat...
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  Poldi91
schrieb am 14.09.2017 14:25
@Isolde: zu Punkt 1: vielen Dank für den Hinweis, ich werde mich dahingehen schlau machen und mich sicher auch beraten lassen. Nenne mich naiv, aber ich bin mit dem Thema noch nie in Kontakt gekommen und habe es auch noch nie für nötig erachtet. Ich bin generell ein Mensch, der sich überhaupt nicht über das finanzielle definiert. Wir hatten zu hause nie Geld über (Vater Alleinverdiener, drei Geschwister) und trotzdem war ich sehr glücklich. Ich bin direkt nach der Ausbildung ausgezogen, hatte nie finanzielle Rücklagen oder ein Polster. Klar ist das jetzt eine andere Situation, weil ich ja wenn dann mit zwei Kindern da stehe und dafür brauche ich Geld und Rücklagen, da hast du Recht. So habe ich das aber noch nie gesehen, weil ich immer dachte: na gut, dann fange ich zur Not halt wieder bei 0 an (finanziell gesehen), aber mein Mann wird dann ja sicher Unterhalt zahlen müssen. Stunden aufstocken kann ich dann immer noch, Luxusgüter wie Pferde, sind dann natürlich nicht mehr drin. Das sind meine Gedanken bislang dazu gewesen.

Punkt 2: Ich habe nie gesagt, dass ich mit meinem Mann nicht alt werden WILL. Es ist vielmehr so, dass diese ganzen Themen wie u.a. kein Umbau, kein Kind, kein Hund, mich zu diesen Gedanken bringen. Nicht anders herum. Ich denke nicht, ich will jetzt das, das und das, weiß aber, dass wir eh nicht zusammen alt werden. Nein, es ist vielmehr so rum, dass ich merke, dass ich zunehmend unglücklicher werden, wenn ich meine Bedürfnisse in der Beziehung immer hinten anstellen muss. Natürlich will ich daran arbeiten, und ich habe ja wie erwähnt mit meinem Mann auch schon einige Gespräche in den letzten Wochen geführt, die ihm ja auch verdeutlicht haben, wie wichtig mir bestimmte Dinge sind. Ich will, dass wir zusammen daran arbeiten und das ich nicht immer das Gefühl habe, nur ich muss zurückstecken. Aber wenn es wirklich so bleibt, dass ich immer zurückstecken muss, dann weiß ich, dass ich irgendwann daran zu Grunde gehe und in ein paar Jahren die Notbremse ziehen werde.

Punkt 3: Mein Mann sagt, er ist im Grunde glücklich, aber er wäre sehr ausgelaugt, es ist ihm alles etwas zu viel. Und ja, er will, dass ich glücklich bin. Er hat mich vermutlich wirklich nicht richtig Ernst genommen bei manchen Themen. Daran arbeiten wir ja jetzt, dass er mich versteht.

Punkt 4: Wäre ausschließlich der Grund Putzfee mein Grund für die Stundenreduzierung gewesen, würde ich dir recht geben. Aber da ja auch andere Faktoren dabei eine Rolle gespielt haben, sehe ich das anders. Und mir das halbe Haus zu überschreiben, werde ich nicht von ihm verlangen. Das Haus war schon immer im Familienbesitzt, da hat seine Familie lange für gearbeitet. Im Falle einer Trennung steht mir das Haus nicht zu. So sehe ich das. Mit dem wohnrecht, muss ich mir Gedanken zu machen.

Punkt 5: Wie gesagt ist Thema Kind nicht akut. In ein paar Jahren weiß ich, dass ich da sicher dran zu knabbern habe. Aber entscheide ich mich für meinen Mann, dann muss ich seine Entscheidung akzeptieren. Aber ich will nicht alles akzeptieren, was er ablehnt. Und dazu gehört z.B. der Umbau für mich.

@pnami: Ich muss mich mal schlau machen, ob ich die privaten Rentenversicherungen im Falle einer Trennung zahlen könnte. Alle anderen Fragen siehe oben.

@lucy: Ich weiß, dass das ein großes Makel an mir ist. Ich bin sehr rastlos und mir fällt es schwer das hier und jetzt zu genießen. Warum das so ist, kann ich nicht sagen.
Natürlich ist es mehr Arbeit, wenn du so willst mehr Stress. Aber für mich bedeutet es positiver Stress. Ich liebe Tiere, sie sind, wenn du so willst mein Leben, mein Hobby. Genauso, wie ich sehr sehr gerne rumwerkel, dekorieren, ausbaue und und und. Ich bin handwerklich sehr begabt, mache sehr viel. Daher ist ein Umbau natürlich Stress, aber ich mag das.

@tiffy: Danke, ich habe deinen Beitrag drüben auch gelesen.
Punkt Hund: Da ja wie bereits oben beschrieben, Tiere mein großes Hobby sind, ist es für mich positiver Stress/Mehrarbeit. Es würde sogar sehr gut zum Reiten passen, ich bin Freizeitreiter und hauptsächlich im Gelände unterwegs, wo ein Hund gerne mit darf.


Allgemein: Ich habe nicht vor mich zu trennen. Ich wünsche mir, dass wir alt werden. Ich will daran arbeiten. Aber ich merke, dass ich zunehmen unzufrieden in unser Beziehung werde. Und dann kommen meine Gedankengänge wie: Wenn es so weiter geht, werden wir nicht alt werden. Vielleicht ein Hilferuf meinerseits. Ich bin froh über jeden Denkanstoß, jedes Augen öffnen. Ich finde es gut, dass mir hier in gewissen Bereichen die Augen geöffnet werden und andere Denkweisen aufgezeigt werden.
Und ja, ich liebe meinen Mann.


  Re: Wenn der Partner so ganz andere Vorstellungen von der Zukunft hat...
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  GaKa05
schrieb am 26.09.2017 22:56
Hallo,

ich habe deinen und auch die Beiträge der anderen Forenmitglieder gelesen.

Ich bin recht verwundert, dass es bei den Punkten, das Thema Trennung auftaucht:

Liegt es wahrhaftig an diesen Punkten? Oder gibt es andere Punkte und die aufgezählten Punkte,
gelten nur als "gewissen Vorwandt".

Ansonsten wuerde ich das Thema Trennung, nur wegen den Punkten, als doch sehr uebertrieben finden.

LG


  Re: Wenn der Partner so ganz andere Vorstellungen von der Zukunft hat...
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  Brownie14
schrieb am 05.10.2017 23:37
Zitat
Poldi91
Er war nie die große Liebe meines Lebens. Es gab nie ein emotionales Feuerwerk. Trotzdem habe ich mich damals in ihn verliebt und wir sind zusammengekommen. Er hat mir recht schnell einen Antrag gemacht. Ich hatte vorher Beziehungen mit Haut und Harren und emotionalen Höhen und tiefen, sehr verletzend. Sie haben nie gehalten. Es war damals von mir also schon eine Kopfentscheidung, diesen Mann zu heiraten. Wir haben uns gut verstanden, waren verliebt, wir hatten ähnliche Träume (z.B. Kinder).
Ich habe die letzten Wochen angefangen, hier mal wirklich Tacheles zu reden. Deswegen habe ich gefühlt für ihn jetzt vielleicht auch etwas viel auf einmal auf den Tisch gebracht. Aber die Reaktion von ihm, war auch durchweg positiv. Ich habe die letzten Wochen wirklich tiefgehende Gespräche mit ihm geführt, wie die ganzen letzten Jahre nicht. Ich denke, er hat verstanden, wie ich mich fühle.

Ich sehe bei euch ein grundlegenes Problem: ihr seid unterschiedlich und wisst überhaupt nicht, was der andere will. Dein Mann hat eine bestimmte Vorstellung und du hast eine bestimmte Vorstellung von eurem gemeinsamen Leben und plötzlich stellt ihr fest, dass das nicht zusammenpasst. Habt ihr mal über die Anzahl der Kinder gesprochen? Weiss er, dass du 3 möchtest? Von dem Hund wusste er offensichtlich nichts. Dass du von seinem gesparten nichts weiss sehe ich, wie er : wenn du nie gefragt hast, warum bist du denn enttäuscht? Er scheint nicht der Typ, der solche Informationen mitteilt ohne einen Grund dafür.

Ganz ehrlich? Dein Mann war schon immer so und nun willst du, dass er ein anderer ist. Tja, so geht es vielen Frauen, die nach Jahren plötzlich merken, dass sie die negativen Eigenschaften nicht mehr tolerieren können. Ich finde es daher unverständlich, warum du nun mit allem unglücklich bist.

Wie geht es nun weiter? Den ersten Schritt hast du gemacht: Reden. Setzt euch zusammen und redet. Lass aber auch ihn reden. Frag ihn was er sich wünscht. Dann verstehst du vielleicht auch besser, warum er manche Sachen nicht möchte. Und erst, wenn jeder die Seite des anderen kennt, könnt ihr Kompromisse machen. Ein Kompromiss ist aber nicht ihm eine verträgliche Hunderasse vorzuschlagen, sondern ihn fragen, warum er einen Hund ablehnt und dann für diesen Punkt eine Lösung anbieten.


  Re: Wenn der Partner so ganz andere Vorstellungen von der Zukunft hat...
avatar  cimu22
Status:
schrieb am 25.11.2017 23:53
Hallo poldi,

auch wenn dein Beitrag schon älter ist, antworte ich trotzdem drauf.

Wie ist es denn finanziell bei euch geregelt? Hast du dein Gehalt für dich und dein Mann zahlt alle Kosten oder teilt ihr anteilig?
Du arbeitest ja schließlich auch voll, indem du ja die kinderbetreuung, Haushalt etc. eigentlich alleine machst. Dafür steht dir ja auch was zu.Wenn dein Mann so gut verdient und ihr keine Miete zahlen musst, was spricht dagegen, dass er zumindest mal auf Zeit etwas kürzer tritt? Warum will er denn nicht? Angst das seine Eltern oder freunde/Familie schlecht von ihm denken, dass er dann nicht mehr als Mann gilt? Wenn er etwas weniger arbeiten würde, kommt es doch auch euch allen zu gute., Dann habt ihr mehr familienzeit und Zeit etwas für euch zu machen.

Was machst du außer reiten sonst noch für dich? Dein Mann geht einmal die Woche zum Sport, warum nimmst du dir nicht auch einen Abend?

Zur Entlastung für euch beide: Deine schwiegis wohnen direkt neben an, möchten die nicht eins der Kinder oder vlt. beide mal stundenweise betreuen, etwas mit ihnen unternehmen? Wäre auch gut als Paarzeit nutzbar.


Thema Tier: muss es unbedingt ein Hund sein? Evtl wäre ja auch eine Katze denkbar. Bei euch auf dem Land kann sie auch raus und wenn ihr in Urlaub geht, könnten die schwiegis füttern gehen. Ein Hund kann dann auch irgendwann noch kommen.

Bezüglich eurer Räumlichkeiten, gibt's da Möglichkeiten umzustrukturieren? Arbeitsplatz ins schlaf-/ oder Wohnzimmer integrieren und das Arbeitszimmer als hauswirtschaftsraum? Andere Möbel mit mehr stauraum ? Eine kleine gartenhütte für manche sachen?
Bzgl des stauraums bei deinen Schwiegereltern, lass deinen Mann doch die sachen rüberbringen.

Ich hoffe, dein mann versteht auf längere Zeit, wie du dich fühlst und ihr findet einen Weg zusammen. Ich drücke euch die daumen!

VG cimu




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