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  Hausfinanzierung - Verhältnis Rate zum Einkommen
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  Käuferin
schrieb am 17.07.2017 15:39
Hallo zusammen,

wir beabsichtigen ein Einfamilienhaus zu kaufen. Die Finanzierung bei der Bank steht. Die Bank hat somit kein Problem uns den benötigten Kreditbetrag zugeben und geht auch davon aus, dass wir die monatliche Rate tragen können.

Nun gerate ich vor diesem großen Schritt doch in Panik und frage mich, ob wir das hinkriegen. Derzeit bin ich noch in Elternzeit und wollte danach auch nur noch Teilzeit arbeiten.

Meine Frage an euch, die auch gerne anonym beantwortet werden kann: Wie viel Prozent eures Einkommen geht für die Hausrate drauf und wie sieht es somit am Monatsende aus?

Bei uns würde die Rate 30 % des mtl. Einkommens betragen.

Freue mich auf Antworten.

Viele Grüße
die ängstliche Käuferin


  Re: Hausfinanzierung - Verhältnis Rate zum Einkommen
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  cora167
schrieb am 17.07.2017 17:08
Bei uns beträgt die Rate knapp ein Viertel unseres Netto-Einkommens, das kommt gut hin. Jetzt in der Elternzeit ist es zwar knapp, aber passt trotzdem noch. Uns war es wichtig, dass wir auch mit einem (in dem Fall meinem) Einkommen das ganze stemmen könnten.

Hört sich doch ganz gut an bei euch. Mir war nach Unterzeichnung des Kreditvertrags auch nicht so ganz einerlei, inzwischen kann ich mit dem Schuldenberg aber ganz gut lebensmile


  Re: Hausfinanzierung - Verhältnis Rate zum Einkommen
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  Hamamelis71*
schrieb am 17.07.2017 18:06
Wichtig ist, dass man seine monatlichen Ausgaben kennt und überwacht. Ich schreibe mir jede Woche auf, was wir ungefähr ausgegeben haben und plane Einkäufe mit Einkaufszettel. Für meinen Sohn schreibe ich rechtzeitig auf, was er an Bekleidung in der nächsten Saison brauchen wird und nutte Angebote.


  Re: Hausfinanzierung - Verhältnis Rate zum Einkommen
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  nicht angemeldet
schrieb am 17.07.2017 18:58
wir sind bei rund 35% und mir geht auch echt der A... auf Grundeis bei dem Gedanken das 28 Jahre lang zu stemmen .
Aber ich hoffe wenn das Haus steht und wir drin wohnen und es sich alles hoffentlich positiv eingependelt hat ich auch etwas ruhiger werde .... kann mir da jemand Mut zu sprechen? smile


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  Re: Hausfinanzierung - Verhältnis Rate zum Einkommen
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  Sonja1978
Status:
schrieb am 17.07.2017 19:27
Hallo,

bei uns sind es auch knapp 30%, wenn ich das gesamte verfügbare Einkommen inkl. Kindergeld nehme. Wir kommen sehr gut damit hin. Sollte allerdings eines unserer Gehälter wegbrechen, dann wäre das Haus fast nicht mehr finanzierbar. Dafür haben wir ein finanzielles Polster geschaffen, so dass wir aus diesem die Kreditrate für volle 2 Jahre decken können und so nicht in die missliche Lage einer Zwangsversteigerung kommen. Dafür müssen die Außenanlagen noch warten.

Wir bekommen eigentlich regelmäßig einen Inflationsausgleich in Form einer Gehaltserhöhung. Damit wird die monatliche Belastung von Jahr zu Jahr weniger. In 10 Jahren sinkt sie auf 25% (Annahme 2% pro Jahr). Bei 3% sogar schon auf 22-23%. Sobald die Kinder in die Schule kommen fallen auch die echt teuren Kita-Gebühren weg und unsere finanzielle Lage entspannt sich nochmal deutlich.

Viel Erfolg bei der Finanzierung. Bitte nicht ganz die Anschlußfinanzierung aus den Augen lassen. Gerade das führt oft in die Schuldenfalle.

Viele Grüße

Sonja


  Re: Hausfinanzierung - Verhältnis Rate zum Einkommen
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  Mopsbär
Status:
schrieb am 17.07.2017 20:08
Bei uns ist es ungefähr ein Viertel. Damit kommen wir gut klar. Miete wäre wesentlich teurer und würde steigen. Wir hatten auch totale Bauchschmerzen beim Kauf, sind jetzt aber froh, dass wir es gemacht haben.


  Re: Hausfinanzierung - Verhältnis Rate zum Einkommen
avatar  Lucy0803
Status:
schrieb am 17.07.2017 20:17
Jetzt musste ich nachrechen smile Also hier beträgt die Rate genau 20% des Gesamteinkommens.
Ich arbeite 20 Std, mein Mann Vollzeit.

Ich wünsche dir natürlich, dass ihr das stemmen könnt und mit entsprechendem Lebensstil wirds natürlich auch gehen.
Jedoch sage ich ganz ehrlich, dass ICH mich nicht drüber trauen würde.
Würde ich Vollzeit arbeiten (was derzeit mit Kind einfach nicht möglich ist bzw will ich es nicht) und könnte ich hellsehen und wissen, dass keiner von uns weder arbeitslos noch schwer krank werden wird, wäre eine höhere Rate durchaus noch drinnen, aber wie man so schön sagt: " Der Mensch schmiedet Pläne und Gott lacht" zwinker Somit haben wir ein Wohnmodell gewählt, wo die Rate niedriger ausfällt.
Gleichzeitig haben wir den Vorteil, für Ausflüge/Reisen und Hobbys nicht jeden Cent umdrehen zu müssen. Auch sehr schön.


  Re: Hausfinanzierung - Verhältnis Rate zum Einkommen
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  la miga
schrieb am 17.07.2017 20:58
Inklusive Kindergeld sind wir bei knapp unter 25%. Ich finde es okay so. Ich kenne aber auch andere Fälle, die deutlich mehr an % investieren und trotzdem sehr gut schlafen smile Meines wäre das auch nicht, aber es wird wohl auch Typsache sein. ich denke, wir haben eine gute Entscheidung getroffen, wir werden das stemmen können und haben auch noch Luft, wenn die Waschmaschine kaputt geht. Im Moment der Unterzeichnung bei der Bank ist mir aber trotzdem irgendwie anders geworden.


  Re: Hausfinanzierung - Verhältnis Rate zum Einkommen
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  littlemeamy
Status:
schrieb am 18.07.2017 08:04
Hmmm.... letztlich sagt doch so ein Prozentsatz gar nix aus. Vielmehr kommt es doch drauf an, wie hoch der verbleibende Teil in etwa in Euro ist und danach muss jede Familie entscheiden.

Bei manchen mögen die restlichen 70 % so hoch sein, wie bei anderen 50%, hören sich aber im ersten Moment nicht so schlimm und riskant an.
Freunde von uns haben einen Kredit unterzeichnet, bei dem 50% vom Einkommen des Mannes für die Rate drauf gehen, bei uns ist das ebenfalls so. Dennoch haben wir monatlich etwa doppelt so viel zum Leben übrig wie die andere Familie. Wir kommen mit unseren 50% sehr gut aus, bei deren 50% hätte ich persönlich arge Bauchschmerzen.

Überlegt euch also wieviel Geld ihr monatlich benötigt, rechnet nochmal nen ordentlichen Batzen für unvorhersehbare Ereignisse drauf und schaut, ob das bei der bestehenden Rate machbar ist. Und dann unterzeichnet und genießt euer Haus!


  Re: Hausfinanzierung - Verhältnis Rate zum Einkommen
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  gelöschter User
schrieb am 18.07.2017 09:04
25-30 % gilt doch auch als durchschnittliche Miethöhe. Da wäre ich tiefenentspannt.


  Re: Hausfinanzierung - Verhältnis Rate zum Einkommen
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  pebbles30
schrieb am 18.07.2017 13:03
Zitat
stubbornstar
25-30 % gilt doch auch als durchschnittliche Miethöhe. Da wäre ich tiefenentspannt.

Das wollte ich auch schon schreiben.

Je nach Wohnort zahlt man das locker flockig (oder mehr!) als Miete und da gehört einem später nichts.


wobei ich glaube das es normal ist, das man anfangs Muffensausen hat.
es ist einfach ein sehr langer Zeitraum und nicht für jeden ist es normal, das man wohneigentum kauft.
Das ist anfangs komisch aber das wird sich sicher schnell ändern, wenn man mal drin ist und sich eingelebt hat.


  Re: Hausfinanzierung - Verhältnis Rate zum Einkommen
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  la miga
schrieb am 18.07.2017 13:25
Es ist bei uns auch so, dass wir in etwa das, was wir jetzt noch eine Miete zahlen, dann bald eben am Kredit ab bezahlen. Gefühlt ist das denn noch ein großer unterschied. Aus einer Mietwohnung könnte ich notfalls ausziehen und mich entsprechend verkleinern. Zudem haben wir unser Herz auch nie wirklich an diese Wohnung gehangen, es war schon beim Tag des Einzugs klar, dass wir dort nicht unseren Lebensabend verbringen. Mit einem Haus ist es ja doch etwas anderes.


  Re: Hausfinanzierung - Verhältnis Rate zum Einkommen
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  lisa74
Status:
schrieb am 18.07.2017 21:07
Zitat
la miga
Es ist bei uns auch so, dass wir in etwa das, was wir jetzt noch eine Miete zahlen, dann bald eben am Kredit ab bezahlen. Gefühlt ist das denn noch ein großer unterschied.

Aber das Haus kostet dann ja doch eine Ecke mehr als nur die Kreditrate. Da kommen ja noch die ganzen Nebenkosten drauf (Strom, Wasser, Abwasser, Heizen, Grundsteuer, Strassenreinigung, ...) und für spätere Reparaturen, Instandhaltungen sollte man dann auch noch das nötige Kleingeld haben.

Nicht falsch verstehen, wir haben auch ein Haus gekauft und sind sehr glücklich hier. Wir wollten schon immer was eigenes, ich hätte auch gerne neu gebaut. Das Haus war beim Einzug schon 20 Jahre alt und damals haben wir nur die notwendigen Dinge gemacht. Wir wohnen jetzt 10 Jahre hier und falls wir noch länger bleiben (evtl. steht ein Umzug an), dann müssen wir langsam mal mit dem Renovieren beginnen. Heizung, Kinderzimmer unters Dach verlegen, Fenster, Bad etc. Es gibt immer was, wo man sein Geld versenken kann. Und die Kinder werden auch nicht billiger, wenn sie älter werden. grins

Von daher finde ich es schwierig, den Kredit mit der Miete zu vergleichen, das ist halt auch nur die halbe Wahrheit. WIR wohnen allerdings einfach sehr gerne im Eigenheim und nehmen alles, was das mit sich bringt, gerne in Kauf. Aber ich bin sicher, dass für andere Mieten die bessere Entscheidung ist.



Und zur ursprünglichen Frage - wir stecken grade in der Anschlussfinanzierung und zahlen bis Jahresende noch einen Teil vom alten und den neuen Kredit. Die Belastung liegt derzeit bei 13% von Netto. Ab 2018 dann noch 7% und das Ende der Schulden ist auch schon in Sicht. Das ist natürlich eine komfortable Situation hier. Und auch wenn - wie schon geschrieben - die %-Werte nicht alles aussagen. Besser ist es wirklich, ALLE Einnahmen und Ausgaben aufzulisten und zu sehen, was am Ende bleibt. Denn ein bisschen Luft für ungeplantes und "spassiges" sollte unbedingt noch drin sein. Ansonsten wäre mir das ein Eigenheim vermutlich nicht wert.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.07.17 22:59 von lisa74.


  Re: Hausfinanzierung - Verhältnis Rate zum Einkommen
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  cora167
schrieb am 18.07.2017 22:55
Wenn man die Kaltmiete mit der Kreditrate vergleicht macht das schon Sinn, oder? Nebenkosten zahlt man ja auch im Mietobjekt. Unsere im Eigenheim sind ähnlich wie die im zuvor gemieteten Haus, Grundsteuer ist teurer wg größerem Grumdstück, dafür sind die Heizkosten geringer.


  Re: Hausfinanzierung - Verhältnis Rate zum Einkommen
avatar  Katzeecht
Status:
schrieb am 19.07.2017 08:51
Hallo,

Wir zahlen ca. 15% von unserem Einkommen an Rate ab, haben aber einen Kredit in dem auch relativ gute Sondertilgungen möglich sind, so ist man recht flexibel, wenn mal etwas mehr übrig ist, kann man mehr abzahlen, an sonsten gleichbleibende Rate. Die Anschlussfinanzierung startet 2019 und dann ist auch bereits ein Ende in Sicht, da wir unsere 2 Bausparer dann auch noch haben. Wir sparen aber ungefähr noch mal die gleiche Höhe auf einem extra-Hauskonto, für eventuelle unvorhergesehene Ereignisse.

Wir kommen sehr gut damit aus, haben aber auch das Glück dass wir ein älteres Haus relativ preiswert bekommen haben. Da macht es keinen Sinn, Rate mit Kaltmiete zu vergleichen, denn man muss immer eventuelle Reparaturen mit einkalkulieren. Und wenn dann plötzlich mal das Dach zu machen ist, dann sind schnell mal 20.000 weg...
Aber bei uns ist es auch so, etwas Eigenes zu haben, das ist für uns unheimlich wertvoll, diese Freiheit empfinden wir als unbezahlbar.

lg katze




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