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  Re: Kind im letzten Kitajahr zu Hause lassen?
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  kathie2120
schrieb am 13.07.2017 15:30
Ich hab jetzt nicht alles gelesen, aber wäre es eine Möglichkeit, dass der Vater Ihn mal eine Zeit lang in den Kindergarten bringt?


  Re: Kind im letzten Kitajahr zu Hause lassen?
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  Rooky
schrieb am 13.07.2017 16:46
Zitat
kathie2120
Ich hab jetzt nicht alles gelesen, aber wäre es eine Möglichkeit, dass der Vater Ihn mal eine Zeit lang in den Kindergarten bringt?

Nein das ist nicht möglich.


  Re: Kind im letzten Kitajahr zu Hause lassen?
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  la miga
schrieb am 13.07.2017 22:07
Rooky, ich schließe mich etwas der Kritik an, dass deine Tröstungen und Versprechungen eher ein wenig in die Richtung gehen, dass es eine Zumutung für das Kind ist dorthin zu gehen und dass es ihm irgendwie gelingen muss, das jetzt "auszuhalten", bis du endlich wieder da bist. Das ist aber für mich auch keine positive Ermunterung.

Ich glaube weiter, das musst du für dich erstmal klarkriegen. Faktisch droht deinem Kind doch in diesem Kindergarten kein Ungemach. Mir scheint, du siehst das irgendwie anders. Weiter denke ich, dass du dir das Zuhause auch irgendwie rosarot ausmalst: Nähe tanken, Zeit mit Mama verbringen, das schließt nicht aus, dass ein Kind 3 Stunden eine Kita besucht. Und deine Bestrebungen, dass du Kurse besuchst, in denen er mal alleine bleibt, Freunde besuchen - zum einen geht das auch trotz Kita, zum anderen ist mir völlig unklar, warum das dann plötzlich klappen soll, während du den Kindergarten ja irgendwo als ihm nicht zumutbar klassifizierst.

Und eine andere Frage: Du bist ja offenbar alleinerziehend, hattest eine Umschulung, diese ist vorbei und jetzt bist zu zuhause. Und jetzt planst du es aber so, dass du das ganze nächste Jahr nix arbeiten gehst? Es geht mir jetzt nicht darum zu bewerten, dass du nix arbeitest, verstehe mich nicht falsch! Aber: Du wirst ja von irgendwas leben, das werden dann ja vermutlich Sozialleistungen sein? WENN dem so ist: Du bist dabei ja verpflichtet, dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen. Heißt: Was tust du denn, wenn du ihn jetzt rausnimmst und in 2 Monaten vom Job Center irgendeinen Job reinkriegst?


  Re: Kind im letzten Kitajahr zu Hause lassen?
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  SandyCH
schrieb am 14.07.2017 08:05
Ich sehe, du hast schon viele Antworten (die ich jetzt nicht alle lesen werde). Meine Meinung ist möglicherweise anders als die der Mehrheit.
Lass ihn zu Hause und geniesst eure Zeit zusammen. Du kannst ihm klar machen, dass es nur das eine Jahr sein kann/darf (meine sind alle zu Hause). Dein Kind wird sich prima entwickeln, das hast du ja bereits festgestellt. Es braucht keine jahrelange Vorbereitungszeit auf die Schule. Das Wort "loslassen" passt mir in diesem Zusammenhang gar nicht. Man soll Kinder nicht festhalten, das ist ein Unterschied. Heutzutage ist das vielgepriesene "Loslassen" oft ein regelrechtes Wegstossen. Warum herrscht dermassen das Gefühl vor, ein Kind sei zu Hause am schlechtesten aufgehoben? Gönn ihm die Sicherheit, die er offenbar gern hätte.

Sandy


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  Re: Kind im letzten Kitajahr zu Hause lassen?
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  Hermine n. a.
schrieb am 14.07.2017 10:49
Hallo Rooky!
Ich hab mir alles durchgelesen und kann mich la miga nur vollumfänglich anschließen.
Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und behaupte, dass DU hier das "Problem" bist.
Du solltest dir ganz dringend helfen lassen und vor allem auch unangenehme Wahrheiten hören und annehmen.
Dein Kind zu Hause zu lassen oder das Ganze auf diese Art und Weise weiterzuführen tut dem armen Kerl auf lange Sicht gesehen überhaupt nicht gut.


  Re: Kind im letzten Kitajahr zu Hause lassen?
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  la miga
schrieb am 14.07.2017 11:12
Zitat
SandyCH
Ich sehe, du hast schon viele Antworten (die ich jetzt nicht alle lesen werde). Meine Meinung ist möglicherweise anders als die der Mehrheit.
Lass ihn zu Hause und geniesst eure Zeit zusammen. Du kannst ihm klar machen, dass es nur das eine Jahr sein kann/darf (meine sind alle zu Hause).



Sandy, ich sehe einen doch deutlichen Unterschied zwischen "ein Kind wegstoßen" und einem Kind, was deutliche Auffälligkeiten in der sozial-emotionalen Entwicklung zeigt, die Möglichkeit zu geben oder es einfach als Tatsache hinzustellen, dass 3 Stunden am Vormittag ein Kindergarten besucht wird.

Bitte gestatte mir die Frage: Das Kind hat laut Mutter 2,5 Jahre in einem Kindergarten geweint - das finde ich extrem heftig und weicht von einem NORMalen Verhalten doch so stark ab, dass man sich fragen muss: Was ist hier los? Zumal genau dieses Verhalten jetzt weitergeht und es sich für mich auch so liest, als sei genau dieses Weinen, dieses Bemitleiden, Mutter und Sohn in der gegenseitigen Opferrolle, zu einer Art negativem Ritual geworden, an dem beide festhalten. Es ist weder gelungen, dass das Kind sich in 2,5 Jahren (überlegt mal, was das bei einem 5-jährigen Kind für eine lange Lebensspanne ist???) in Einrichtung A eingewöhnt noch scheint es jetzt zu gelingen, dass das Kind in einer neuen, kleinen Gruppe B ohne negative Erfahrungen mit der Einrichtung Fuß fasst. Und nun sagst du, die Mutter könne ihm ja klar machen, dass sie ihn jetzt rausnimmt aus dem Kindergarten, aber eben nur für das eine Jahr. Wie soll sie ihm das denn klarmachen, wenn alle anderen Versuche, eine produktive, altersgemäße Lösung und Akzeptanz einer kurzen, stundenweisen Trennung über Jahre hinweg NICHT gelungen sind? Ich denke, genau DAS ist doch das Problem, dass das seitens des Jungen nicht akzeptiert wird.



  Re: Kind im letzten Kitajahr zu Hause lassen?
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  Paula Mondschein
Status:
schrieb am 14.07.2017 20:52
Zitat
Hermine n. a.
Hallo Rooky!
Ich hab mir alles durchgelesen und kann mich la miga nur vollumfänglich anschließen.
Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und behaupte, dass DU hier das "Problem" bist.
Du solltest dir ganz dringend helfen lassen und vor allem auch unangenehme Wahrheiten hören und annehmen.
Dein Kind zu Hause zu lassen oder das Ganze auf diese Art und Weise weiterzuführen tut dem armen Kerl auf lange Sicht gesehen überhaupt nicht gut.

Hallo,
euch ist schon klar, dass ihr das einer Mutter schreibt, die sich das alles sehr zu Herzen nimmt? Sie ist jetzt also "das Problem, das sich ganz dringend Hilfe suchen muss"? Weil sie überlegt, ihr Kind vor der Schule ein Jahr Zuhause zu lassen, da es ihm bisher in der Kita nicht gut ging? Ihr seid teilweise ganz schön verurteilend und ziemlich institutionsgläubig. Die meisten Kitas sind kaum mehr als Verwahranstalten für Kinder, Verantwortung für sein Kind zu übernehmen heißt nicht, es da unkritisch abzugeben, sondern sich in das Kind einzufühlen und zu gucken, way es braucht. Und ein Kind muss nicht systemkonform gemacht werden, sondern es muss sich wohlfühlen, damit es sich entwickeln kann. Natürlich kann es das prima mit seiner Mutter zusammen. Dem Kind geht es momentan nicht so gut, also gönnen wir den beiden doch eine schöne Zeit zusammen zum Auftanken. Auch der Mama tut das nach Jahren des Kämpfens für sich und ihren Sohn bestimmt gut. Warum soll es nur nicht-Alleinerziehenden vorbehalten sein, mit Kind eine Zeit lang zu Hause zu bleiben?
Viele Grüße und alles Liebe für euch!


  Re: Kind im letzten Kitajahr zu Hause lassen?
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  berlink
Status:
schrieb am 14.07.2017 22:02
Hier fallen doch 2 Punkte auf:
1. Ich würde als Mutter unbedingt den Grund wissen wollen, wieso der Junge sich so verhält und damit sich von den meisten Jungen seiner Altersgruppe unterscheidet. Mit einer bloßen Herausnahme, die einem Agierverhalten gleicht, wird der Grund nicht gefunden.
2. Klar kann man auch als Alleinerziehende zu Hause bleiben und ein 5jähriges Kind betreuen, was nach Maßgabe der mutter gesund und unauffällig ist. Wenn man dadurch oder deswegen nicht staatliche Hilfe in Anspruch nimmt. Bei schweren Krankheiten der kinder ist die Sachlage anders. Ansonsten ist das ein Alter, wo man als Elternteil nicht mehr zu Hause bleiben muss und von der Öffentlichkeit finanziert wird.
Wenn wir für unsere Patienten eine (geförderte) Umschulung empfehlen, dann will das JC, zumindest in unserem Landkreis, sehr genau wissen, wie die Chancen sind, dass Derjenige auch dann in dem Beruf arbeitet. Wenn die zu gering sind, wird die Maßnahme nicht stattfinden. Zu Hause zu bleiben, weil man das Kind nicht in die Kita geben mag, aber auch lange nicht sich beraten lässt, das sollte von staatlicher Seite, so der der Geldgeber ist, nicht unterstützt werden. Wenn man sich selbst finanziert, ist das eine andere Sache.

Unsere kinder-und jugendpsycholog. Beratungsstelle hat uns kürzlich von einem Fall berichtet, bei dem die Mutter ihren Sohn wiederholt aus der Schule genommen hat, weil er nicht mehr gehen habe wollen, sie hat Abwesenheiten wegen Krankheiten attestiert, hat ihn einem fachunkundigen, berenteten Arzt vorgestellt, der ihr ein Attest ausgestellt hat für die Beratungsstelle, dass der Junge 4 Wochen nicht in die Schule kann. Da sie (mit Fristen) dem Jungen nicht einer fachspezifischen Vorstellung/Behandlung zuteil werden ließ, ging der Fall an das Jugendamt, und zwar wegen Kindeswohlgefährdung.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.07.17 08:52 von berlink.


  Re: Kind im letzten Kitajahr zu Hause lassen?
avatar  patty 2
Status:
schrieb am 14.07.2017 23:15
Prima, jetzt ist die Sache rund, alles dabei Achso!
Vom Missbrauch bis zum SozialschmarotzerHammer

@Rooky: Warte den Beratungstermin ab und entscheide dann für dich und dein Kind.
Vielleicht stellst du noch die Benachrichtigung für dieses Thema ab, damit du in Ruhe deine Gedanken ordnen kannst.zwinker

Alles Gute
Patty


  Re: Kind im letzten Kitajahr zu Hause lassen?
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  Kelly n. a.
schrieb am 15.07.2017 08:04
Der Thread läuft ja ähhh interessant.
Dauernd regt sich jemand FÜR Rooky auf, die sich selbst anscheinend ja nicht angegriffen fühlt.
Sie pickt sich aus den vielen Meinungen raus, was sie brauchen kann.Und da war ja schon einiges dabei.
Selbst als ihr Ritual "kritisiert" wurde, fragte sie nach Alternativen.
Und so soll doch ein Forum funktionieren oder nicht?

Keiner setzt sich hier in seiner wenigen (kinder)freien Zeit hin um Boshaftigkeiten niederzuschreiben.
Sondern weil man mitfühlt und eben denkt, vielleicht kann die eigene Sicht der Dinge etwas helfen.
Und niedergeschrieben ist es immer schwierig Kritik liebevoll rüberzubringen. So geht es zumindest mir.
In echt würde man zu einer Freundin halt sagen: Hey Süße, denkts du vielleicht das es nicht sein könnte.... Und sie dabei in den Arm nehmen und auffangen können. Leider virtuell schwierig.

Und ja ich finde es einen Unterschied, ob man das eigene Kiind aus der Not heraus (weint sehr viel und es zerreißt das Mutterherz) oder aus Überzeugung (werden dann auch noch zuhause unterrichtet, man kann es sich sozial und ökonomisch leisten) zuhause lasst.
Und warum ist es ein Unterschied? Weil jede Entscheidung ihre Durststrecken haben wird und immer da auch noch ein reales Umfeld neben diesem Forum sein wird, welches auch Dinge hinterfragt. Und dann muss man es auch aushalten können.

@Rooky:
Super, dass du für dich ein paar Dinge rauspicken konntest!
Alles Gute!
Und ich weiß nicht ob du darauf noch Lust hast, aber ich glaube alle hier würden auf Infos brennen wie es euch nach der Schließzeit geht. Ich wars nicht

Freundschaftliche Grüße,
Kelly


  Re: Kind im letzten Kitajahr zu Hause lassen?
no avatar
  berlink
Status:
schrieb am 15.07.2017 08:36
@patty. Man muss nicht emotionalisieren, sondern auch bei Beratungsstellen z.b. wird die sache auf mehreren Ebenen pragmatisch betrachtet. Da steht eben die frage, wem dient eine Herausnahme (mehr?) Mutter oder kind.


  Re: Kind im letzten Kitajahr zu Hause lassen?
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  Hermine n. a.
schrieb am 15.07.2017 12:27
Zitat
berlink
@patty. Man muss nicht emotionalisieren, sondern auch bei Beratungsstellen z.b. wird die sache auf mehreren Ebenen pragmatisch betrachtet. Da steht eben die frage, wem dient eine Herausnahme (mehr?) Mutter oder kind.

Richtig, und ich habe nunmal den Eindruck, dass die Herausnahme eher Rooky dienen würde, um ihr schlechtes Gewissen zu beruhigen.
Welches sie grundsätzlich gar nicht haben muss, weil....sind wir doch mal ehrlich, wir reden hier von ein paar Stunden Kindergarten.

Mag sein, dass manche Kindergärten zu Verwahranstalten verkommen. Dann muss man sich eine andere Einrichtung suchen. Würde ich so zumindest nicht hinnehmen.
Und ich glaube, dass Rooky den neuen Kindergarten bestimmt sorgfältig ausgesucht hat, sodass dieses Argument nicht zieht.


  Re: Kind im letzten Kitajahr zu Hause lassen?
no avatar
  la miga
schrieb am 15.07.2017 13:56
Zitat
Paula Mondschein
Die meisten Kitas sind kaum mehr als Verwahranstalten für Kinder, Verantwortung für sein Kind zu übernehmen heißt nicht, es da unkritisch abzugeben, sondern sich in das Kind einzufühlen und zu gucken, way es braucht. Und ein Kind muss nicht systemkonform gemacht werden, sondern es muss sich wohlfühlen, damit es sich entwickeln kann.



Ich verlasse jetzt mal bewusst kurz die Sachebene und frage mich, ob Greta40 aka Regenwald usw. zurück ist? smile

Ansonsten: Sicher kann sich auch ein Kind zuhause gut entwickeln, das stelle ich grundsätzlich überhaupt nicht infrage. Ich persönlich denke aber: Wenn man sein Kind bewusst raus aus sozialen Einrichtungen (mit Bildungsauftrag und grundsätzlich sicher mal entwicklungsförderlichen Anreizen!) nimmt, sollte zuhause im Idealfall "alles klar" sein. Heißt, das sollte seitens der Eltern eine ganz bewusste Entscheidung sein, die ohne jeden Zwang getroffen wird und die wirklich frei von persönlicher Bedürftigkeit ist, im Sinne von "ich nehme mein Kind da raus, weil ICH ein schlechtes Gewissen habe, weil ICH als Mutter das Weinen des Kindes nicht aushalten kann, will..." usw, Das sehe ich persönlich hier nun gar nicht gegeben. Ich sehe hier eine Mama, der es schlecht geht, die Hilfe für sich und das Kind dringend braucht, die ohne Zweifel an jeder Stelle ihr Bestes gibt, die aber jetzt für mein Empfinden eher in die Sackgasse rutschen will von wegen Kind aus einer Situation rausnehmen, damit der Konflikt erstmal beendet ist, während der nächste Konflikt sich schon am Horizont aufbaut.


  Re: Kind im letzten Kitajahr zu Hause lassen?
no avatar
  Paula Mondschein
Status:
schrieb am 15.07.2017 14:30
Liebe La Miga,

"Ich verlasse jetzt mal bewusst kurz die Sachebene und frage mich, ob Greta40 aka Regenwald usw. zurück ist? smile"

Was möchtest du mir damit sagen? Bitte klar kommunizieren, es ist so nicht wirklich verständlich, aber mir scheint, dass du dich angegriffen fühlst, weil ich eine andere Meinung habe und dich deshalb versuchst über mich lustig zu machen. Kann man so machen smile)

Dass eine Mutter ein schlechtes Gewissen hat, wenn es ihrem Kind jahrelang in der Kita nicht gut ging, ist ganz natürlich. Das Glück und die Nöte unserer Kinder lösen Gefühle in uns aus, wäre ja schlimm wenn nicht. Warum die Mutter deshalb Hilfe braucht und bei ihr Zuhause nicht alles klar sein soll, versteh ich nicht. Also wenn mans genau nimmt, ist doch nie und nirgends "alles klar", auch nicht in "intakten" Familien und natürlich braucht eine Alleinerziehende gern mal Hilfe, aber so unperfekt ist das Leben nun mal, in dem unsere Kinder großwerden und an dem sie sich entwickeln. Amen smile


  Re: Kind im letzten Kitajahr zu Hause lassen?
avatar  Venice3
Status:
schrieb am 16.07.2017 16:28
ich habe mir nicht alles durchgelesen, aber es bringt nichts, wenn man grundsätzlich unangenehme Dinge vermeidet. Wie reagiert man dann, wenn das Kind nicht mehr in die Schule möchte? Da muss es ja hin. Ich würde versuchen das Kind darin zu bestärken in den Kiga zu gehen und es ansonsten gar nicht thematisieren. Zähl doch die vielen positiven Dinge auf, die es für das Kind mit sich bringt.

Im Bekanntenkreis haben wir einen ähnlichen Fall. Nun steht der Schulbeginn an, und die Mutter kommt gewaltig ins Schwitzen. Das Schlimme leider ist, dass sie ihren Sohn dahingehend immer wieder bestärkt und es selber gar nicht bemerkt. z. B. hat er sich verweigert, weil ihn jemand mal beim Fußball spielen etwas zugerufen hat. Der Mann ist geistig etwas zurück wurde deshalb des Platzes verwiesen, weil der Junge seitdem Panik hatte. Das "Problem" wurde also behoben, trotzdem verweigert er sich seitdem komplett. Die Mutter allerdings geht da auch immer wieder schön drauf ein, statt es einfach einmal gut sein zu lassen. Denn mehr, als den Mann vom Sportplatz werfen kann man nicht. Und mir scheint es, dass dann immer wieder nach irgendwelchen Vorwänden gesucht wird, um bestimmte, unangenehme Situationen für das Kind zu umgehen.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.07.17 16:31 von Venice3.




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