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  Re: Kind im letzten Kitajahr zu Hause lassen?
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  Hamamelis71*
schrieb am 05.07.2017 22:34
Ja, das ist eine gute Idee. Und gerade in der ersten Klasse ist es meist laut und wuselig. Wichtig ist, das sie dann emotional gefestigt sind.

Wäre denn Wing Tsun was für Euch? Sie lernen Selbstverteidigung und stärken dadurch ihr Selbstvertrauen.


  Re: Kind im letzten Kitajahr zu Hause lassen?
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  Rooky
schrieb am 05.07.2017 22:51
Ja... Ich hätte damals mein Kind lieber noch bei mir behalten und nicht so früh in die Kita geschickt. Aber ich war schon mit 2.5 Jahren hier ein Unikum und da ich in meinem alten Job aufgrund der Schichten nicht mehr arbeiten konnte, wollte ich eben auch die Umschulung machen. Im Nachhinein hätte ich aber damit noch 1 Jahr warten sollen. Und ich habe deswegen Schuldgefühle.

Wing Tsun kenne ich zwar vom Namen her, habe mich damit aber noch nicht befasst. Ich hatte aber auch gedacht mir vielleicht mal Judo anzusehen. Wahrscheinlich ist das ähnlich.


  Re: Kind im letzten Kitajahr zu Hause lassen?
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  LittleDancer
schrieb am 06.07.2017 10:18
Noch ein letzter Tipp von mir: leg deine Schuldgefühle ab. Ich denke da überträgt sich viel auf dein Kind, er merkt dass er dir leid tut. Aber das muss er wirklich nicht. Du tust dein Bestes. Er geht in eine schöne kleine Einrichtung für 3h am Tag. Das ist nicht schlimm, nein, das ist ganz toll denn er kann da sehr viel lernen. Zeig ihm dass du dich freust eine schöne Einrichtung für ihn gefunden zu haben wo er ein paar Stunden am Tag mit Gleichaltrigen zusammen sein DARF!
Alles Gute euch smile


  Re: Kind im letzten Kitajahr zu Hause lassen?
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  la miga
schrieb am 06.07.2017 10:31
Zitat
Rooky
Ja... Ich hätte damals mein Kind lieber noch bei mir behalten und nicht so früh in die Kita geschickt. Aber ich war schon mit 2.5 Jahren hier ein Unikum und da ich in meinem alten Job aufgrund der Schichten nicht mehr arbeiten konnte, wollte ich eben auch die Umschulung machen. Im Nachhinein hätte ich aber damit noch 1 Jahr warten sollen. Und ich habe deswegen Schuldgefühle.

.

Ich glaube, was dir , euch guttun würde, wäre ein neutraler Blick auf die Gesamtsituation, um vielleicht mal dein eigenes Bild zurechtzurücken, um Dinge mal anders einordnen und bewerten zu können.

Diese "Schuldgefühle" liest man dir ziemlich deutlich an, du bist du für mein Empfinden auch sehr in so eine Art Opferrolle gerutscht, und auch dein Sohn nimmt diese Opferrolle schon so ein oder wird vielleicht auch von dir ein wenig eingedrückt? Du bist ein wenig die Arme, das du ja eigentlich länger beim Kind bleiben wolltest, aber du musstest die Umschulung machen, du hättest sie ja nicht abbrechen können, die Erzieherinnen haben dir ein wenig die Schuld gegeben, und dein Sohn ist auch arm dran, er wird von den Erzieherinnen nicht ausreichend beachtet, er wird abgebügelt, wenn er was sagt, die anderen schimpfen oder schubsen ihn auch, und jetzt will man dir auch kein wirkliches Verständnis im neuen Kindergarten entgegenbringen und jetzt ist dein Sohn dort auch schon wieder so unglücklich.... ach, ja. Du, ich will das nicht ins Lächerliche ziehen, keineswegs. Aber gerade, wenn irgendwie immer alles anders ist als bei anderen, wenn es im kindergarten 1 schon Unmut gab, der Wechsel erstmal verheißungsvoll war und jetzt nach 2 Tagen der Unmut schon wieder da ist und jetzt direkt wieder das Thema ist, dass die Erzieherinnen nicht so wollen wie du usw. und überhaupt und jetzt weint der Sohn wieder... das liest sich für mich auch alles so ein wenig nach so einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung.

Vielleicht würde euch Hilfe von außen, die Situation nochmal neutraler aufzudröseln, helfen. Ich denke auch, Kinder haben sehr, sehr feine Antennen für das, was die Eltern bewegt und gehen da auch mit. Das, was du fühlst, was du bewusst oder unbewusst eigentlich suggerierst, wird von dem Kind in seinem Verhalten auch gespiegelt. Sieh es mal etwas aus den Augen des Kindes: Sehr viele Kinder würden sicher Mama-Tage dem Kindergarten vorziehen, das find ich auch nicht unnormal. Und nun merkt der Junge, dass du weder den Kindergarten magst noch dem Kind vermittelst, dass es okay ist, dass er dorthin geht und du einen Teil des Tages auch deiner Wege gehen musst, stattdessen merkt er sicher deutlich, dass du ihn nicht überzeugt dorthin bringt, dass du den Tag lieber mit ihm verbringen würdest und es ist doch irgendwo nur LOGISCH; dass ein Kind diese Schwingungen auch mitgeht und sich entsprechend so verhält, dass klar ist: Auch er findet das alles nicht gut, er würde dann auch lieber bei dir bleiben und ihr seid alle unzufrieden und mehr als weinen und sagen, ich will nicht hin, kann ein Kind ja realistisch nicht.

Aber was lässt dich hoffen, dass das in der Schule anders sein wird? Es ist schön, wenn er kognitiv weit ist, aber ich halte das gerade beim Übergang Schule Kindergarten nicht für das entscheidende.


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  Re: Kind im letzten Kitajahr zu Hause lassen?
no avatar
  Rooky
schrieb am 06.07.2017 11:13
Zitat
la miga

Aber was lässt dich hoffen, dass das in der Schule anders sein wird? Es ist schön, wenn er kognitiv weit ist, aber ich halte das gerade beim Übergang Schule Kindergarten nicht für das entscheidende.

Einfach, dass es noch 1 Jahr hin ist bis zur Einschulung und wir soziale Kontakte und alleine bleiben usw noch ausreichend üben können bis dahin. Er entwickelt sich ja auch noch weiter und bleibt emotional nicht auf dem Stand eines 5 jährigen stehen. Außerdem ist es für mich nunmal schwierig ihm das im Hinblick auf den Kindergarten zu vermitteln, da ich ihn tatsächlich lieber zu Hause hätte und er will es auch.
Bei der Schule ist das aber ganz anders, da er dort ja hingehen MUSS, da gäbe es ja dann auch keine Diskussion. Momentan muss er aber eben nicht. Er braucht eben einfach noch viel Liebe und Kuscheln und ich genieße die Zeit mit ihm.

Es kann schon sein, dass ich in einer Art Opferrolle stecke, da ich bei meinen Eltern so aufgewachsen bin, dass ich eh nichts kann und von nichts eine Ahnung habe. Und das zieht sich bis heute durch. Ich kämpfe an allen Ecken und versuche immer 100% zu geben, was natürlich nicht immer gelingt.

Und auch wenn er im nächsten Jahr emotional noch nicht so weit sein sollte, dass er zur Schule gehen kann und ich ihn noch einmal zurück stellen lassen sollte, kann ihm ein Jahr mit viel Mama- Zeit ja nur zugute kommen. Ich verstehe nicht warum ein Kind nur weil es 5 Jahre alt ist, nun funktionieren muss oder sich verhalten muss wie 90% der anderen Kinder. Im Kleinkindalter wird so viel Wert auf Individualität gelegt und "jedes Kind hat sein eigenes Tempo" und nun soll mit Biegen und Brechen etwas erreicht werden und erzwungen werden, wofür mein Sohn vielleicht einfach noch nicht bereit ist.
Er kann sich eben noch nicht lösen, vielleicht sind da ein paar Entwicklungsschritte im emotionalen Bereich auf der Strecke geblieben, warum dem Kind nicht noch Zeit geben in liebevoller Atmosphäre diese nachzuholen?


  Re: Kind im letzten Kitajahr zu Hause lassen?
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  isolde35
Status:
schrieb am 06.07.2017 12:06
Zitat
LittleDancer
Noch ein letzter Tipp von mir: leg deine Schuldgefühle ab. Ich denke da überträgt sich viel auf dein Kind, er merkt dass er dir leid tut. Aber das muss er wirklich nicht. Du tust dein Bestes. Er geht in eine schöne kleine Einrichtung für 3h am Tag. Das ist nicht schlimm, nein, das ist ganz toll denn er kann da sehr viel lernen. Zeig ihm dass du dich freust eine schöne Einrichtung für ihn gefunden zu haben wo er ein paar Stunden am Tag mit Gleichaltrigen zusammen sein DARF!
Alles Gute euch smile

Rooky, diesen Tipp finde ich sehr wertvoll und vielleicht auch gar nicht so schwierig umzusetzen. Versuch doch, den Kindergarten als eine Möglichkeit für deinen Sohn zu sehen, viele tolle Dinge zu erleben, Freunde zu finden, soziales Verhalten zu lernen, sich auszutoben, glücklich zu sein. Wenn du mit dieser Einstellung da ran gehst, wird vieles leichter und angenehmer, glaube ich.

Du hast nach dem Kindergarten und am Wochenende ganz viel Zeit, dich deinem Sohn zu widmen und schöne Dinge mit ihm zu erleben, er geht ja nur drei Stunden am Tag in diese Einrichtung. Ich würde ihm das nicht nehmen.

Viel Glück
isolde


  Re: Kind im letzten Kitajahr zu Hause lassen?
avatar  patty 2
Status:
schrieb am 06.07.2017 12:35
Hallo Rooky,

du konntest jetzt hier viele Anregungen und Handlungsmöglichkeiten lesen, vielleicht ist etwas für eure Familiensituation dabei.

Es scheint aber noch einen Anteil in dir zugeben, der sich ziemlich laut bemerkbar macht. Wenn du für dich das Gefühl hast, dir und deinem Sohn würde es mehr Vorteile bringen 1 Jahr ohne Kindergarten zu erleben, dann mach es doch, wenn es finanziell möglich ist.
Da es keine Kindergartenpflicht gibt, gäbe es diese Möglichkeit.

Vielleicht gibt es etwas nachzuholen, die letzten Jahre scheinen sehr anstrengend gewesen zu sein. Vielleicht ist jetzt auch eine Pause angezeigt, du und deine Kinder hab viel geleistet und bewältigt. Viele Dinge laufen gut, vielleicht darfst du auch mal deinem "Gefühl" vertrauen und danach handeln. Soziale Kontakte wirst du auch anders aktivieren können.zwinker

Zitat

Es hört sich Wahrscheinlich so gebündelt auch schlimmer an, als es ist. Im Prinzip ist er ein ganz normales Kind. Motorisch sehr weit, kennt die meisten Buchstaben, kann schon viele Wörter schreiben ,zählt bis 40 usw. Ich vermute eher, deswegen ist er auf jeden Fall schulreif. Emotional ist er eben noch nicht so fit. Ich hab jetzt 2 Jahre vollzeit gearbeitet, nebenbei alleine die zwei Kinder, Haushalt, Garten. Mein großer hat letztes Jahr aufs Gymnasium gewechselt, dort bin ich Vorsitzende vom Elternrat, was abends zusätzlich Termine bedeutet und Veranstaltungen mit organisieren nebenbe dann noch lernen. Dann sind wir im letzten Jahr noch umgezogen, was ich auch alles alleine stemmen musste. Das kostet alles viel Kraft, und ich bin immer wieder dabei an mir zu arbeiten, um für meine Kinder die bestmöglichen Bedingungen zu schaffen.

Ich würde mir jetzt ein einen zeitlichen Rahmen (Kündigungsfrist?) setzen und den weiteren Verlauf im Kindergarten beobachten.

Alles Gute

Patty


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.07.17 13:12 von patty 2.


  Re: Kind im letzten Kitajahr zu Hause lassen?
no avatar
  Mopsbär
Status:
schrieb am 06.07.2017 12:46
Stell dir das zurück stellen lassen mal nicht so einfach vor. Je nach Bundesland schwer bis unmöglich, vor allem mit Geburtstag im März.
Warum willst du ihn zuhause haben? Wegen der Nähe, wegen dir, wegen der Situation? Ich habe auch den Eindruck du möchtest einfach nur dass er zuhause bleibt, du versuchst nicht die Situation zu ändern. Und egal wie gut die Vorbereitung zuhause ist. Kinder der, die nicht im Kiga waren, tut sich meist sehr schwer im 1.Schuljahr Hol dir Hilfe und nutze das Jahr um deinen Sohn zu einem zufriedenen Kiga Kind zu machen. Das hilft ihm und dir. Und vielleicht solltest du dir jemanden suchen, der dir hilft deine Situation zu reflektieren und an dir zu arbeiten.


  Re: Kind im letzten Kitajahr zu Hause lassen?
no avatar
  berlink
Status:
schrieb am 06.07.2017 12:55
hallo,

ich würde als erstes eine Beratung nutzen, um eine "Kindergartenphobie" auszuschließen, die in eine Schulphobie übergehen könnte. Anzeichen scheinen da zu sein. Eine Ursache ist dabei im Verhalten der Eltern zu sehen.
[www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org]
[www.aerzteblatt.de]


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.07.17 21:48 von berlink.


  Re: Kind im letzten Kitajahr zu Hause lassen?
no avatar
  la miga
schrieb am 06.07.2017 13:11
Rooky, ich bin absolut nicht der Meinung, dass ein Kind mit Hinweis auf sein Alter von 5 Jahren "Auf Biegen und Brechen" etwas können muss, dass etwas erzwungen werden muss usw.

Dennoch sollte man ja die Gesamtsituation im Blick behalten, es hilft dabei wenig, sich selbst oder das Kind in die Opferrolle zu schieben, denn davon werdet ihr im Endeffekt nix haben. Ich kenne es von mir selbst, dass man gewisse Glaubenssätze, die man im Elternhaus vermittelt bekommen hat, auch dann noch mit sich rumschleppt, wenn man längst erkannt hat, dass diese nicht hilfreich sind. Es ist sehr schwierig, sowas loszuwerden, ich weiß da selbst. Ob man es einfach als Teil von sich so stehen lassen kann oder ob man vielleicht für sich selbst auch Hilfe suchen sollte, würde ich davon abhängig machen, wie sehr es einen im Alltag drückt und welche Auswirkungen es vielleicht auch auf die Eltern-Kind-Beziehung nimmt. Das kannst natürlich nur du für dich selbst entscheiden und das kann man sicher nicht aus wenigen Beiträgen hier heraus beurteilen, aber denk mal über diesen Aspekt nach.

Du sagst, er werde sich ja weiterentwickeln, er bleibe nicht auf dem Stand X, man könne ja sowohl soziale Kontakte als auch Alleinsein üben usw. Sicher, ja. Allerdings hört sich das doch in der Theorie etwas einfacher an als in der Praxis und ein Jahr vergeht sehr schnell. Sagen wir mal so: In den 3 Stunden Kindergarten könnte er genau das, was du schreibst, nämlich altersgerechte Sozialkontakte aufbauen, halten, Trennungssituationen akzeptieren, sich auf positive andere Aspekte einlassen können, gezielt "üben". Oder sagen wir mal, das ergibt sich ja im Kindergarten üblicherweise von selbst.

Ohne dass du mir jetzt einen konkreten Tagesplan nennen sollst: Dein Sohn hat eine schlechte Erfahrung im Kindergarten hinter sich, der neue Kindergarten wird jetzt von euch beiden gleichermaßen abgelehnt, obwohl sogesehen nix passiert ist, der Kindergarten würde nun auch wieder mit einem negativen Schlusspunkt abgebrochen. Und, ohne dies jetzt als Kritik zu meinen: Wenn dein Sohn zweieinhalb Jahre im Kindergarten nur geweint hat und unglücklich war, weder Sozialkontakte aufbauen noch altersgerecht halten kann/konnte, dann sehe ich hier schon in dem Bereich Entwicklungsverzögerungen, die man doch vom Bauchgefühl her eher nicht so angeht, indem man das Kind jetzt aus der Situation, die es ihm ermöglich würde, sich hier zu entwickeln, rausnimmt und sagt, wir können das ja alles zuhause üben. Wie willst du das denn üben? Wie konkret soll dein Sohn denn darauf vorbereitet werden, dass er sich von dir lösen kann, dass er einen Teil des Tages unter Kindern verbringen kann, wenn ihr ihn aus dem sozialen Bad in der Menge jetzt wieder rausholt? Ich denke, das sagt sich immer so leicht, aber ob es dir bei diesem aufgestauten Teppich gelingt, wirklich hier Fortschritte zu erreichen, ich weiß es nicht. Ich sage ehrlich, dass es sich nicht so liest, als seien das die idealen Voraussetzungen.

Es geht ja auch nicht darum, dass ein Kind funktionieren muss. Aber die normale Entwicklung mit 5 ist ja doch einerseits so, dass ein stundenweisen Loslösen von den Bezugspersonen gut gelingt, dass Kinder auch auf einen erweiterten Bezugskreis einlassen können und dass soziale Kontakte vorhanden sind, als positiv empfunden werden und dass Kinder auch in Konflikten zunehmend so reagieren können, dass Hauen, Treten, Heulen, Weglaufen nicht mehr die ersten Mittel der Wahl sind. Andererseits ist es natürlich völlig okay, wenn Kinder hier noch ganz viel Luft nach oben haben, das ist bei meiner Tochter auch nicht wesentlich anders, aber gerade DANN ist es doch für mich vom Bauchgefühl her eher kontraproduktiv, die normale soziale Situation eines stundenweisen Aufenthalts im Kindergarten nicht zu beenden?

Es geht doch nicht um die Institution Kindergarten an sich. Du hast ja offenbar kein spezielles Problem mit den Erzieherinnen, du bist ja offenbar kein Freilerner, kein Anhänger einer ganz bestimmten päd. Richtung, du hast doch keine schlechten Erfahrungen mit genau DER Einrichtung gemacht, dein Kind ist dort kein Opfer von was auch immer geworden, also Dinge, die es nachvollziehbar erscheinen lassen würden, dass man genau diese Einrichtung nun meidet. Du willst ja einfach die generelle Situation "mein Sohn soll3 Stunden am Tag eine Kindertageseinrichtung besuchen" vermeiden, willst aber gleichzeitig die Kompetenzen,die Kinder dort lernen können, aber dann doch zuhause forcieren. Ich finde, das ist auch für ein Kind alles völlig verwirrend. Jetzt wieder raus aus dem Kindergarten, dann sollen aber wie auch immer von zuhause aus aber wieder soziale Situationen gefördert werden. Warum ihn denn dann nicht direkt dort belassen?

Du sagst, dein Sohn brauche noch viel Mama, Liebe usw. Sorry, solche Argumente sind doof. Meinst du, andere Kinder brauchen das nicht? Schließen 3 Stunden im Kindergarten das aus? Bedingt das eine das andere oder schließt es das aus? Ich finde, nein. Mein Eindruck ist eher, dass du dich in etwas verrennst.


  Re: Kind im letzten Kitajahr zu Hause lassen?
no avatar
  kathie2120
schrieb am 06.07.2017 13:45
Zitat
Rooky
Er sagt er möchte bei mir bleiben. Zu Hause gefällt es ihm besser. Im Kindergarten ist es ihm zu laut und und er hat Angst. Er geht in der Gruppe unter, weil er sich nicht traut die Erzieher anzusprechen. Wenn er sich mal getraut hat was zu sagen, wurde es von der Erziehern abgebügelt. Als ich zu ihm gesagt habe, dass er zu den Erziehern gehen soll wenn er ein Problem hat, meinte er "die darf ich nicht stören, die wollen sich unterhalten ". Er steht dann oft verloren da und weiß nicht was er machen soll. .

Beschreibst du nun den alten Kindergarten oder den neuen? Die Erzieheirn in alten Kindergarten (Schwamm drüber)
oder im neuen (dann ansprechen!).
10 Kinder in der Gruppe, das erscheint mir nicht viel.

Meinst du, er wird dann in der Schule besser werden? Da kannst du erst recht nicht immer daneben stehen.
Bei uns sind es 25 Kinder pro Klasse, 135 Kinder im Jahrgang und 700 Kinder in der Schule.
Für die Klasse ist eine Lehrerin da, in der Pause stehen vielleicht mal 3 rum. (Kindergarten vielleicht 2-3 Betreuer auf eine Gruppe)
Wie soll er denn damit zurecht kommen? Und da wird er sicher mal angerempelt... das müssen die Kinder auch selber lösen können.
Lernen sie aber häufig nicht (mehr).

Ich kann nur dringend empfehlen, das Problem vorher zu klären.


  Re: Kind im letzten Kitajahr zu Hause lassen?
no avatar
  LittleDancer
schrieb am 06.07.2017 14:03
Ganz ehrlich, wenn du nach all dem was du gelesen hast immer noch denkst zu Hause zu bleiben würde deinem Kind gut tun, dann tippe ich auf Berlinks Verdacht.
Das kann nicht gut gehen. Und eine Rückstellung von der Schule erreichst du nicht einfach so. Da müsstest du dich in eurem Fall an einen Kinder ind Jugendpsychater wenden der die Rückstellung unterstützt. Das Wird dann aber einen triftigen Grund brauchen um die Rückstellung durch zu bekommen und dieser Grund ist dann im Fall deines Sohnes im Beteich der psychischen Auffälligkeiten zu suchen. Möchtest du das?
Ich würde eher jetzt den Kindergartenbesuch durchsetzen, evtl mit Psychologischer Begleitung für euch beide(!). Wenn ihr in diesem einen verbleibenden Jahr auch mit Hilfe nicht erfolgreich wart, dann (!) kann bzw. muss eine Schulrückstellung angestrebt werden. Mein Sohn ist rückgestellt von der Einschulung wegen Feinmotorischer Probleme grob gesagt (genau warum, das würde jetzt den Rahmen hier sprengen). Das hat einiges an Arztrennerei, Testungen, Therapien und Gesprächen gebraucht und das ganze Prozedere ist nicht gerade selbstbewusstseinsfördernd für Kind und Mutter. Glaub mir, ich weiß wovon ich rede.
NIMM DEINEM SOHN DIE POSITIVE ERFAHRUNG IM KINDERGARTEN NICHT. Bitte!
Sooooooo viel Liebe und Mama braucht kein fünfjähriges Kind der Welt als dass es einen dreistündigen Kitaaufenthalt am Tag nicht verkraften könnte. Das klingt für mich so als würdest DU ganz stark an deinem Kbd Klammern und diese dreistündige Trennung nicht verkraften.


  Re: Kind im letzten Kitajahr zu Hause lassen?
no avatar
  Rooky
schrieb am 06.07.2017 14:07
Zitat
kathie2120
Zitat
Rooky
Er sagt er möchte bei mir bleiben. Zu Hause gefällt es ihm besser. Im Kindergarten ist es ihm zu laut und und er hat Angst. Er geht in der Gruppe unter, weil er sich nicht traut die Erzieher anzusprechen. Wenn er sich mal getraut hat was zu sagen, wurde es von der Erziehern abgebügelt. Als ich zu ihm gesagt habe, dass er zu den Erziehern gehen soll wenn er ein Problem hat, meinte er "die darf ich nicht stören, die wollen sich unterhalten ". Er steht dann oft verloren da und weiß nicht was er machen soll. .

Beschreibst du nun den alten Kindergarten oder den neuen? Die Erzieheirn in alten Kindergarten (Schwamm drüber)
oder im neuen (dann ansprechen!).
10 Kinder in der Gruppe, das erscheint mir nicht viel.

Meinst du, er wird dann in der Schule besser werden? Da kannst du erst recht nicht immer daneben stehen.
Bei uns sind es 25 Kinder pro Klasse, 135 Kinder im Jahrgang und 700 Kinder in der Schule.
Für die Klasse ist eine Lehrerin da, in der Pause stehen vielleicht mal 3 rum. (Kindergarten vielleicht 2-3 Betreuer auf eine Gruppe)
Wie soll er denn damit zurecht kommen? Und da wird er sicher mal angerempelt... das müssen die Kinder auch selber lösen können.
Lernen sie aber häufig nicht (mehr).

Ich kann nur dringend empfehlen, das Problem vorher zu klären.

Die Aussage der Erzieherin war im alten Kindergarten. Dort waren 26 Kinder in der Gruppe inklusive zwei verhaltensauffällige Kinder (I-Kita), von denen einer auf meinen Sohn fixiert war und immer mit ihm spielen wollte. Dabei ihn aber dann immer gehauen hat, wenn ihm was nicht gepasst hat.
In der neuen Kita sind es 10 Kinder pro Gruppe, die auch nicht immer alle da sind. In dieser Woche war nur das Problem, dass im neuen Kindergarten eine Erzieherin der anderen Gruppe Spätdienst hatte und deshalb zwei Gruppen im Raum waren und daher auch mehr Kinder. In der nächsten Woche ist die Gruppe alleine und ich hoffe, dass es dann auch leichter wird für meinen Sohn.


  Re: Kind im letzten Kitajahr zu Hause lassen?
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  la miga
schrieb am 06.07.2017 14:08
Ich möchte auch noch kurz was zum Thema "Zurückstellen" sagen.

Wir haben bei unserer Tochter auch darüber nachgedacht. Eher schüchtern, tut sich eher schwer damit , von sich aus auf neue Kinder zuzugehen, ist auch eher kein Freund von Lärm und Trubel, ist bei Konflikten auch nicht immer so offensiv-produktiv, wie es der Schulhof nötig werden lassen könnte - insgesamt würde ich aber sagen, dass diese Aspekte keinesfalls die Dimensionen bei euch erreichen, meine Tochter geht gerne in die Kita, die hat Freunde, die redet mit den Erzieherinnen, aber wir haben auch drüber nachgedacht. Dazu kommt bei uns aber noch, dass sie feinmotorisch doch so gewisse Defizite hat und körperlich eine ganz Zarte ist. Aber das Thema Zurückstellen wurde sowohl seitens der Erzieherinnen sanft abgelehnt als auch seitens der Kinderärztin als völlig unsinnig abgetan, da wurde uns klar gesagt, dass wir das nicht durchkriegen werden, dass der Kindergarten das auch mit seiner Stellungnahme nicht unterstützen werde und da war eher der Tenor: Die Grundschule erwartet auch keine perfekten Kinder, die Kinder dürfen sich auch dort in den Bereichen weiterentwickeln und um die Zurückstellung durchzukriegen, sollte man im Idealfall eine "Diagnose" haben - die haben wir nicht und die werden und wollen wir auch nicht forcieren. In jedem Fall, ich hab mich wirklich etwas damit beschäftigt und auch konkreter bei Leuten nachgefragt, die damit mehr zu tun haben: Es ist heute wirklich nicht mehr einfach, ein Kind von der Schule zurückstellen zu lassen. Da entscheidet NICHT der Elternwille. Richtet entsprechend das Jahr nicht darauf aus, dass du denkst, er könne dann einfach nich ein Jahr länger zuhause bleiben.


  Re: Kind im letzten Kitajahr zu Hause lassen?
no avatar
  gelöschter User
schrieb am 06.07.2017 19:02
Noch eine andere Überlegung - wenn Ihr jetzt feststellt, dass er auch die 3 Stunden Kindergarten nicht packt und auch eine Beratung/ pädagogische Begleitung zu dem Ergebnis kommt, dass Dein Kind mit großen Gruppen generell überfordert ist (es gibt einfach introvertierte Menschen, ohne dass es über den sozialen Aspekt hinaus ein Problem wäre), dann gäbe es Dir auch genug Zeit, nach einer Schule zu suchen, die den Bedürfnissen Deines Kindes eher entspricht. Montessori, Waldorf oder was immer es an Schulen in Eurer Umgebung gibt. Es wäre doch fürchterlich, wenn Ihr nach der Einschulung feststellt, das es Deinem Kind nicht gut geht, es dann aber hingehen MUSS. Der Druck ist ja noch viel, viel größer für Euch beide.

Ich habe laut meiner Mutter auch jeden Tag, zwei Jahre lang auf dem Weg zum Kindergarten geheult und hab mich in der Schule mit Kontakten sehr schwer getan - ich hatte aber immer gute Noten. Ich hasse bis heute große Gruppen und Lärm. Manche Menschen sind so. Bei der heutigen Selektion in den Schulen und dem Leistungsdruck sind die Erfahrungen des Kindergartens aber vermutlich noch viel wichtiger, als vor 35 Jahren, wo man ein Kind auch sozial akzeptiert zuhause bei der Mutter bleiben lassen konnte.




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