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  Re:
avatar  Lucy0803
Status:
schrieb am 08.06.2017 10:15
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1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.10.17 14:34 von Lucy0803.


  Re:
avatar  Lucy0803
Status:
schrieb am 08.06.2017 10:25
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1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.10.17 14:34 von Lucy0803.


  Re: Rabenmutter - Jammerpost
avatar  Maral
schrieb am 08.06.2017 10:38
Zitat
Lucy0803
Zitat
Maral
Des weiteren habe ich schon mit 3 angefangen, ihm zu vermitteln, dass wir ein Team sind, und dass ich morgens seine Hilfe, Kooperation benötige,
Sage ich ihm auch immer, dass wir ein Team sind und gemeinsam geht alles besser und schneller. Zb sage ich ihm (auch außerhalb der Zeiten am Morgen), "ich helfe dir gerne, wenn du Hilfe brauchst. Gemeinsam klappt das schon" und solche Dinge.

Zitat
Maral
Also, ich gehe niemals ohne dich, aber um 7:30 Uhr müssen wir los, wie auch immer. Wenn du dann noch nicht fertig bist, müssen wir uns Lösungen überlegen und ihn mit einbezogen, soweit alterstechnisch möglich.
Genau da fängts aber schon an: Wie sollen die Lösungen aussehen? Meistens funktioniert`s zwar gut (wenn auch trotzdem noch mit etwas Verspätung), wenn ich für ihn Motivierendes in Aussicht stelle, zB: "Magst du heute dein neues Buch in den KiGa mitnehmen. Schnell, holen wir es!" usw.
Und wenn auch das nicht anspornt und auch ein "sag bescheid, wenn du soweit bist" nicht zum Erfolg führt??
Übrigens: Auch mein Sohn kommt an, wenn ich sage "sag bescheid,...", aber sicher nicht in einem für einen Arbeitgeber akzeptablen Zeitrahmen zwinker
Bleibt also nur noch Kind schnappen, unter Gezapple, Gebrüll etc irgendwie ins Auto verfrachten. Und genau DAS will ich natürlich nicht - sehr unschön für beide Seiten.


Während er frühstückt mache ich mir fertig. Anziehen, Bad. Dann eventuell noch ein paar Gläser, Teller in die Spülmaschine räumen oder eben wie gesagt schnell durchwischen zwinker wobei er ja meistens nach 10 Min mit dem Frühstück fertig ist und genauso lange brauche ich schon zum Anziehen/Bad (vielleicht sollte ich auch mal mit den Anziehsachen schlafen gehen, fällt mir gerade ein zwinker )

Ja es wäre natürlich ok, wenn er ohne Bespassung neben mir malen (oder was auch immer) machen würde, während ich esse/Kaffee trinke. Aber ich kann ihm das nicht vermitteln! Mehr wie immer wieder sagen geht halt nicht mehr. Und das fruchtet nicht traurig

Hm, fangen wir mal mit dem letzten an: Da musst du einfach standhaft bleiben. Fang mit wenigen Minuten an ( zum Bsp mit Timer), und dann bleib freundlich aber fest. Nenn ihm ein paar Varianten, aber sage auch klar, was du nicht möchtest. ( Spielen). Und warum du das brauchst.

Naja, eine Lösung wäre bei euch ja offenbar, dass ihr das Anziehen ins Auto / in die Kita verlagert. Offenbar wärs ja für ihn ok. Warum also nicht.
Daher ja die Vorschläge. Oder die Abhaktafel? Ihr müsst vielleicht ein bisschen ausprobieren.

Das reden mit ihm ist keine Sofort-Lösung, fruchtet aber zunehmend.

vielleicht wäre es auch noch eine Möglichkeit, deinen Ablauf etwas umzustrukturieren? Geschirrspüler und durchwischen Nachmittags?

Ich mache morgens nichts, außer anziehen, frühstücken, essen für Kita / Arbeit und fertig.


  Re:
avatar  Lucy0803
Status:
schrieb am 08.06.2017 11:00
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1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.10.17 14:34 von Lucy0803.


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  Re: Rabenmutter - Jammerpost
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  LittleDancer
schrieb am 08.06.2017 11:25
Ich überlege schon die ganze Zeit zu antworten.
Ich mach es jetzt einfach: ich finde überhaupt nicht schlimm dass du sauer geworden bist und gesagt hast: so, jetzt langt es mir, ich geh jetzt ohne dich.
Du hast eine Grenze gesetzt. Du bist ja letztendlich nicht ohne ihn gegangen. Aber du hast mal mit der Faust auf den Tisch gehauen. Das darfst du. Du bist doch kein Hampelmann, du bist eine gute und fürsorgliche Mutter. Und ein dreijähriges Kind ist kein hilfloses Baby mehr.
Es hilft niemandem, wirklich niemandem wenn du dich völlig verausgabst.
Hier hat es nachdem mein Sohn in die Schule gekommen ist auch einmal einen großen Knall gegeben weil Töchterchen (zu dem Zeitpunkt gerade vier geworden) meinte nicht mitmachen zu müssen. Mein Mann ist morgens nicht da, ich muss alles alleine machen.
Ich bin absolut liebevoll mit meinen Kindern, ich lasse sie aussuchen ob sie im Wohnzimmer oder im Bad anziehen wollen, ob erst sie oder erst ich Zähne putze, welchen Pulli sie anziehen wollen, ob die Little Pony Unterbuchse oder doch lieber die mit Hello Kitty, ich lege die Klamotten im Winter auf die Heitzung. Aber mitmachen, das müssen meine zwei kleinen Knutschkugeln schon. Und manchmal muss ich da auch eine Grenze ziehen. Das ist authentisch.
Hinterher rede ich natürlich mit Ihnen, was können wir besser machen, was erwarte ich von Ihnen, was tu ich dazu dass es besser wird. Ich entschuldige mich auch wenn ich zu laut war oder die falschen Worte benutzt habe. Hake da aber ein, erkläre wie es dazu gekommen ist und was wir gemeinsam machen können damit es nicht mehr dazu kommt.
Und bitte setze unbedingt durch dass du in Ruhe einen Kaffee trinkst und in Ruhe isst. Und wenn dein Kind in der Zeit Caillou guckt oder Feuerwehrmann Sam, ist doch Wurst, Hauptsache du kommst auch zum Zug!
Pass auf dich auf, alles Gute


  Re: Rabenmutter - Jammerpost
avatar  Maral
schrieb am 08.06.2017 11:26
Ok, wenn du das nicht willst, geht das nicht. Sinn und Zweck ist ja eine Lösung, die für euch beide in Ordnung ist. Dann vielleicht einfach ein paar andere Tipps ausprobieren.


  Re: Rabenmutter - Jammerpost
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  blauesTeufelchen
Status:
schrieb am 08.06.2017 11:46
hm... schade, dass meine Weg nicht dein Weg sein kann, ist aber verständlich, denn wir haben andere Kinder. Kinder sind anders und mit jedem Kind findet man seinen eigenen Weg.

es ist unglaublich schwer, mit seinem Kind einen gemeinsamen Weg zu finden. ich empfand es so, dass mit drei Jahren ein Umbruch kommt. Sprache und Emotionen werden immer wichtiger. Gleichzeitig funktioniert das bisherige Erfolgsrezept nicht: man schreit und bekommt, was man will. Das hat als Baby geklappt und nun muss man (Eltern und Kind) einen anderen Weg finden.

Mir hat das unglaublich geholfen.

Und der Gedanke der Kompromisse. Wenn ich was für das Kind mach, ist es an anderen Stellen auch kompromissbereiter. morgens sind meine Kinder mMn kompromissbereit, weil sie am Nachmittag ohne Zeitdruck bestimmen dürfen (mir ist es egal, was ich am Nachmittag mit den Kindern mache, ich mach ja eh was mit ihnen).

und der Ratschlag, dass man selbst entspannt sein soll, hat mir auch geholfen. Nur nicht schreien (lauter werden schon), denn dann kommen wir da gar nicht mehr weiter. aber da muss ich immer wieder mal kräftig durchatmen.

und wegen dem Kaffee. ja, das ist unglaublich anstrengend. Aber ich habe angefangen, meine Kinder als Gesprächspartner zu sehen. Wir spielen also nicht oder das Kind textet mich zu, sondern wir unterhalten uns. Also alles eine Frage der Perspektive.
Aber um ehrlich zu sein, essen meine Kinder gerne auswärts. wir haben einen Bäcker mit "toller Aussicht". Und nachdem ich Brot gekauft habe, trink ich meinen Kaffee, mein Kind isst einen Nachmittagssnack und schaut aus dem Fenster. und dann texten sie die Verkäuferin zu, die sich gerne Zeit nimmt. Ich genieße währenddessen die Ruhe - die Vorteile auf dem Dorf.


  Re: Rabenmutter - Jammerpost
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  Mond69
schrieb am 08.06.2017 14:09
Zitat
Maral

Und ich weiß, das ist jetzt leicht gesagt, aber mir ist tatsächlich aufgefallen, umso hektischer, gestresster ich wirkte, umso schlechter liefs mit Krümel. Egal zu welcher Tageszeit/ Lebenslage. Du solltest also tatsächlich eine Möglichkeit finden, auch für dich keine Ruhephasen zu finden.


Da unterschreibe ich bei Maral. Sobald ich mich gestresst fühle (auch wenn ich denke, man merkt es mir nicht an), reagiert der Kleine sofort darauf und zwischen uns schaukelt sich "etwas" hoch. Wenn ich es rechtzeitig merke und mich und meinen Stress zurücknehme (ja, manchmal klappt das...), kommt er auch meistens wieder runter. Die lieben Kleinen haben doch recht feine Antennen.

Mein großes "Pubertier" übrigens auch: wenn ich gestresst bin und sie merkt das an meinem Tonfall, dann weist sie mich durchaus zurecht: Lass Deine schlechte Laune nicht an mir/uns aus. ( oder so ähnlich.)


  Re: Rabenmutter - Jammerpost
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  melissa28
Status:
schrieb am 08.06.2017 17:08
Hallo Lucy,

du bist keine Rabenmutter und ich kann total verstehen, dass dich so eine Situation stresst und wütend macht. Bei uns ist der Morgen sehr strukturiert, es gibt so gut wie keine Abweichungen von der Routine und so klappt das eigentlich mit beiden Kindern sehr gut (Tochter ist 6 Jahre alt, mein Sohn ist 3). Wir wecken die Kinder, dann geht es direkt an den Frühstückstisch. Beide trinken nur einen Kakao, es gibt 45 Minuten danach im Kiga Frühstück und direkt nach dem Aufwachen sind sie nicht hungrig. Dann Zähne putzen (passiert im Erdgeschoss damit wir beide nicht mehr hochbringen müssen) anziehen und sofort aus dem Haus. Die Anziehsachen richte ich für beide Kinder am Vorabend im Erdgeschoss her.

Auf keinen Fall würde ich versprechen, dass er irgendwas spielen darf, das wäre bei uns das Ende - das Kind dann vom Spiel wegbringen ohne Gebrüll wäre bei uns sehr schwer. Vielleicht hilft ihm gegen die Morgenmuffeligkeit, dass er sich neben dem Kakaotrinken ein nettes Buch ansehen kann?

Ich würde vor ihm aufstehen und mich im Bad fertigmachen. Dann das Kind wecken, gemeinsam Kakao/Kaffee trinken, Kind anziehen und dann sofort das Haus verlassen. So kommt es zu keinen Leerläufen und dann ergibt sich auch keine Zeit für große Dramen.

Hauen oder mit Gegenständen werfen wird hier nicht geduldet, da gibt es eine Ansage. Da darf das Kind dann auch gerne merken, dass ich wütend bin und es so nicht gehen kann.

Unser Leben ist sehr kinderzentriert und die meiste Zeit passen wir uns dem Rhythmus unserer Kinder an - morgens bin ich dazu nicht bereit, ich habe keine Lust 2 Stunden eher aufzustehen um irgendein Programm abzuspulen oder irgendwelche Spielchen einzuführen, die alles im Endeffekt noch schlimmer machen würden. Ich kann nicht zu spät kommen, ebenso wenig mein Mann - daran hängt schließlich unsere finanzielle Existenz.

Mein Rat: Gib ihm klar zu verstehen, dass deine Bedürfnisse in diesem Moment wichtiger sind, scheue dich nicht das auch zu kommunizieren. Das wird nicht von heute auf morgen gehen und sicherlich noch einige unschöne Szenen mit sich bringen, aber er wird sich daran gewöhnen wenn er merkt, dass du dahinter stehst und nicht nachgibst. Straffe den Zeitplan, achte auf dich - wenn du deinen Kaffee trinken willst dann tu das, dein Kleiner ist 3 und kein Säugling mehr dessen Wünsche prompt erfüllt werden müssen. Er ist kognitiv durchaus in der Lage 10 Minuten zu warten und auch zu verstehen warum.


  Re: Rabenmutter - Jammerpost
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  Theogrumi
Status:
schrieb am 08.06.2017 20:16
Hallo Lucy0803,

es tut mir sehr leid, dass du dich im Moment als Rabenmutter fühlst und du das Gefühl hast, dass es bei euch morgens nicht rund läuf. Es werden wieder andere Zeiten kommen. Dein Knirps wird älter und verständiger.
Ich habe Zwillinge, ein knappes Jahr älter als deiner. Der Morgen kostet mich hier auch oft Nerven. Starker Wille, weder Bestechung, noch Wettbewerbe, noch Entgegenkommen meinerseits an anderer Stelle nützen.

Das ist mehr als anstrengend.

Mir hat es geholfen, klar zu sein. Zu mir und zu den Kindern. Was will ich eigentlich und was kann ich leisten.
Du schreibst, du trägst keine Kleidung mit zum Anziehen in den Kiga. Finde ich vollkommen in Ordnung, würde ich auch nicht machen. Ich habe z.B. morgens keine Zeit zum Vorlesen und auch die Kinder keine Zeit zum Spielen, weil wir um 7 Uhr in den Kiga fahren müssen. Das wissen sie.

Ich habe Abläufe immer wieder mit den Kindern besprochen. Meinen Kindern hilft ein eng gefassten Rahmen. Mit allem anderen sind sie überfordert. Deswegen sind gleich oder ähnlich bleibende Abläufe für meine Kinder so wichtig.

Wenn ich merke, dass sie einen schlechten Morgen habe, erzähle ich eine Geschichte, in die die Tätigkeiten des Morgens eingebaut sind. Das motiviert sie. Ich denke mir Namen von Kindern aus und meine Kinder spielen das Erzählte nach und so klappt das Anziehen, Zähne putzen, Runtergehen und Frühstücken. Auch ausgedachte Rätselgeschichten kommen bei Ihnen gut an oder ein Kuscheltier weckt sie auf statt mir. Oder rumalbern. Oder ich singe spontan ausgedachte Lieder.

Ich versuche, nicht zu streng zu mir zu sein. Wenn es mal nicht rund läuft, die Kinder quaken oder streiten, ist das so. Auch wenn ich mal nicht mit Engelsgeduld reagiere. Da denke ich nicht lange drüber nach, schaue nach vorne und gucke, was ich und die Kinder brauchen.

Ich/wir bereiten am Abend alles für den kommenden Tagen vor. Ich stehe um 5.30 auf, mache mich fertig, wecke um 6.10 den Tiger, um 6.25 den Bären, um 6.45 gibt's Frühstück, um 7 verlassen wir das Haus.
Habe ich das richtig gelesen, dass dein Sohn alleine Frühstück? Warum machst du dich nicht vorher fertig und wischt die Katzenhaare weg, solange er noch schläft oder dein Mann macht das?

Kann dein Mann den Knirps einmal die Woche morgens in den Kiga bringen? Wie entlastet dich dein Mann am Abend/Wochenende? Hast du da genug Auszeit für dich zum Auftanken?

Alles Gute und liebe Grüße!

Theogrumi


  Re: Rabenmutter - Jammerpost
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  ninek
schrieb am 17.06.2017 00:13
Für ganz üble Tage habe ich einen Notfallplan: Ich ziehe mir nur was über und verlasse ohne duschen und Kaffee das Haus Richtung Kita. Nach dem abgeben fahre ich nach Hause zurück, gehe duschen und Zähneputzen und frühstücke in Ruhe. Machte die Wäsche an und ggf. Noch die spülmaschine. Dann gehe ich zur Arbeit. Oftmals brauche ich den Notfall Plan aber nicht, Haushalt mache ich mittags, bevor ich die Kinder abhole. Früh bleibt alles da liegen, wo es einer fallen gelassen hat. Da zählt nur fertig werden. Übrigens wurde in einer Studie nachgewiesen, dass in ungemachten Betten weniger Milben wohnen! Wozu also betten machen? Das ist genauso überflüssig wie wäsche mit klammern aufhängen....




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