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  Re: Studieren mit ü30 und Kindern?
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  Lady Greensleeves
schrieb am 24.05.2017 07:16
Hallo smile

Vielleicht magst Du noch mal sagen, was Du derzeit machst bzw. welche Ausbildung Du bisher durchlaufen hast? Vielleicht fällt dem einen oder anderen noch eine weniger zeit- und kostenintensive Möglichkeit ein, sich beruflich so zu verändern, dass Du Deine bisherigen Erfahrungen gut nutzen kannst und trotzdem was anderes machst, das Dich auch befriedigt?

Beispiel:
Du hast eine kaufmännische Ausbildung gemacht und arbeitest derzeit als Sachbearbeiterin im Personalbereich und findest das langweilig, immer nur Personalakten zu sortieren und Verträge zu tippen (mal etwas übertrieben...). Dann könntest Du z.B. versuchen, zu einem Personaldienstleister zu wechseln, dort einige Jahre als Personalreferentin zu arbeiten und danach als HRlerin in ein "normales" Unternehmen zurückzukehren. Ohne Studium und finanzielle Einschränkungen.

Vielleicht hätte ein Mitleser hier die zündende Idee für Dich smile

LG und in jedem Fall viel Erfolg, für was auch immer Du Dich entscheidest.
Lady Greensleeves


  Re: Studieren mit ü30 und Kindern?
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  curly6
schrieb am 24.05.2017 08:36
Hallo,
erfüllst du denn die hohen Zulassungsvoraussetzungen für Psychologie, da ist ein Studienplatz schon fast ein Lottogewinn ...
Alles Gute C.


  Re: Studieren mit ü30 und Kindern?
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  heutemallieberso
schrieb am 24.05.2017 10:10
Zitat
curly6
Hallo,
erfüllst du denn die hohen Zulassungsvoraussetzungen für Psychologie, da ist ein Studienplatz schon fast ein Lottogewinn ...
Alles Gute C.

Sowie ich es verstehe, gibt es Sonderquoten, zB für Berufsqualifizierte etc.
Wie meine Chancen überhaupt stehen, kann ich ehrlich gesagt nicht beurteilen. Ich würde mich für das Studium einfach mal blauäugig bewerben und schauen, ob es klappt.

Ich habe einen kaufmännischen Beruf erlernt und mich auch schon mit allen möglichen weiterbildungsmöglichkeiten befasst. Nichts davon war für mich jetzt wirklich so interessant, dass ich motiviert wäre Zeit und ggf Geld zu investieren.


  Re: Studieren mit ü30 und Kindern?
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  KausB
schrieb am 24.05.2017 10:12
Ich kann die nur etwas zum Studium sagen.
Mein Sohn studiert im 2. Semester Psychologie und ist begeistert.
Tolles Studium, interessant und natürlich in den Prüfungsphasen stressig.


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  Re: Studieren mit ü30 und Kindern?
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  Lady Greensleeves
schrieb am 24.05.2017 10:53
Hallo noch mal .-)

Kaufmännischer Beruf ist schon mal gut, das lässt ja relativ viel Spielraum. Hast Du schon alle Fachkaufmannsweiterbildungen abgeprüft?

Wenn Du Dich für Psychologie interessierst, wäre denn Personalwesen was für Dich? Kaufmännische Ausbildung + Interesse an Psychologie würde ziemlich gut passen. HR ist ja mein Metier - und ich kann Dir sagen: Da man da mit so viel unterschiedlichen Menschen zu tun hat, hat man eine sehr breite psychologische "Spielwiese", da könnte ich echt Geschichten erzählen...
Betriebsräte mit Minderwertigkeitskomplexen und Paranoia, Mitarbeiter, deren Kinder sterben und deren Führungskraft nicht weiß, wie sie damit umgehen soll, Bewerber, die im SM-Outfit auftauchen und mit denen man "ganz normal" reden soll, persönliche Probleme zwischen Führungskraft und Mitarbeiter, wo man als Coach gefragt ist...

LG Lady Greensleeves


  Re: Studieren mit ü30 und Kindern?
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  Joaninha
schrieb am 24.05.2017 10:55
Zitat
heutemallieberso
Ich kann den Aufwand, den ein Studium verursacht, in der Tat nur schwer einschätzen. In unserer Familie hat noch niemand studiert und auch in meinem Freundeskreis war es eher die Ausnahme statt die Regel.

Wohnst Du in einer Uni-Stadt mit dem Studiengang Psychologie? Dann würde ich mir einfach mal den Studienplan anschauen, das ist schon einmal interessant und aufschlussreich. Viele Studiengänge bieten auch "Schnuppertage" an, an denen Veranstaltungen für Studieninteressierte geöffnet werden, meist irgendwann im Sommersemester (weil die Schnuppertage in erster Lini für Abiturienten gedacht sind). Ansonsten kannst Du aber auch einfach die Dozenten ansprechen, ob Du Dich einmal in einen Kurs mit reinsetzen darfst. Bei größeren Veranstaltungen, also den klassischen Vorlesungen im Hörsaal, fragt sowieso keiner, ob einer mehr drinsitzt.

Dann würde ich die Fachschaft Psychologie ansprechen. In den Fachschaften organisieren sich Studierende eines bestimmten Studiengangs, sie bieten oft auch Studienberatung an. Hier z.B. mal die Seite der Fachschaft Psychologie an der LMU, da wird schön erklärt, was die FS eigentlich ist: [www.psy.lmu.de]

Studienberatung gibt es auch bei den Dozenten des Studiengangs (einfach mal auf der Homepage schauen), nur denke ich, dass Du bei den Studierenden, also bei der Fachschaft, vielleicht sogar realistischere Einschätzungen zum Arbeitsaufwand erhalten wirst.


  Re: Studieren mit ü30 und Kindern?
avatar  Doing
Status:
schrieb am 24.05.2017 13:11
Ich sitze hier eher kopfschüttelnd.....


Du weisst dass man Bafög zurückzahlen muss? Kalkulierst du das ein in deinen Traum?


Du weisst nicht in welche Richtung du willst, somit kannst du nicht genau abchecken wie überhaupt die Berufschancen in ein paar Jahren sind, Du bist örtlich gebunden, ihr habt keine Rücklagen, Du hast noch nie studiert oder eine umfangreiche Aufstiegsfortbildung gemacht und weisst nicht was auf Dich zukommt an Zeitaufwand und Engagement...usw usw usw.

Mit 17 oder 18 aufs Abi lernen ist das eine, viele Jahre später wieder lernen zu lernen ist das andere.....


Ich denke mit Familie muss man die Prioritäten anders setzen und da ist die Stabilität und Sicherheit das wichtigste. Und dein Vorhaben klingt für mich ehrlich gesagt total blauäugig und unreif.


Was sagt überhaupt dein Mann dazu???


  Re: Studieren mit ü30 und Kindern?
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  gelöschter User
schrieb am 24.05.2017 14:11
Also ich Stimme Doing zu. Ich kann Dich zwar total gut Verstehen, denn ich bin auch so. Ach mal machen und schauen...aber nicht mehr mit zwei Kindern und so wenig Geld zu Verfügung.
Ich plane jetzt die Ausbildung zur Therapeutin mit drei kleinen Kindern. Aber ich hab die Rücklagen, dass ich sie quasi komplett zahen kann und nebenher nur ein bisschen arbeiten muss zumal mein Mann gut verdient.
Ein Psychologiestudium ist auch nichts, was man mal eben nebenher einfach so nacht (jedenfalls Diplom war so), sondern durchaus Arbeit, Lernerei bedeutet.
Ich würde mich auch erstmal nochmal wirklich informieren, auch was Du damit machen möchtest. Gerade die Ausbildung wäre nochmal wahnsinnig zeit-und kostenintensiv. Ohne Rücklagen würde ich es mit Kindern nicht mehr wagen.

Ich finde den Ansatz von...ganz gut. Sich Psychologisch weiterzubilden und dann mit deinem jetzigen Beruf zu verbinden und dann in Firmen einzusteigen, Coaching anzubieten etc. Aber auch da würde ich mich echt umfassend informieren. Auch fimanziell.

LG


  Re: Studieren mit ü30 und Kindern?
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  Joaninha
schrieb am 24.05.2017 14:16
Zitat
Doing
Du weisst nicht in welche Richtung du willst, somit kannst du nicht genau abchecken wie überhaupt die Berufschancen in ein paar Jahren sind, Du bist örtlich gebunden, ihr habt keine Rücklagen, Du hast noch nie studiert oder eine umfangreiche Aufstiegsfortbildung gemacht und weisst nicht was auf Dich zukommt an Zeitaufwand und Engagement...usw usw usw.

Hm, das trifft irgendwie auf sehr viele Studenten zu, die ich kenne. Wenn man "Ortsbindung" streicht, bestimmt auf 80%.

Zitat
Doing
Mit 17 oder 18 aufs Abi lernen ist das eine, viele Jahre später wieder lernen zu lernen ist das andere.....

Na ja, aber ich finde Lernen im Studium (je nach Fach, klar) doch noch mal anders als lernen aufs Abi. Es ist weniger Auswendiglernen und doch auch irgendwo mehr wissenschaftliches Arbeiten gefragt.

Aber Du hast natürlich insgesamt recht, man muss sich vor allem bei der finanziellen Situation schon genau überlegen, ob man den Schritt geht.

Zum Thema: Vielleicht wäre es ja auch möglich, dass Du Deine Arbeitszeit nur reduzierst, nicht gleich den Job aufgibst, und "nebenher" studierst. Einfacher wird es dadurch zwar nicht, aber finanziell überschaubarer.


  Re: Studieren mit ü30 und Kindern?
avatar  patty 2
Status:
schrieb am 24.05.2017 15:08
Hallo,

Zitat

Ich weiß nicht, ob es naiv von mir ist, mir kein konkretes Ziel heraus zu suchen?

ob es naiv ist, ist aus meiner Sicht zweitrangig. Ich befürchte vielmehr, dass du ohne ein inneres Vorstellungsbild, von dir und deinem beruflichen Weg, eventuell der nächsten beruflichen Enttäuschung aufsitzen wirst.
Mir fehlt die Leidenschaft für die berufliche Veränderung. Gehaltswünsche und "Spaß" an der Arbeit ist aus meiner Sicht nur der Anfang einer Veränderung. Du schreibst, dass du 1500€ netto bekommst, für welchen Stellenanteil?

Zitat

Auf der anderen Seite steht meine derzeitige berufliche Unzufriedenheit und die Aussicht darauf, nach dem Studium einen Job zu haben, der Spaß macht UND besser entlohnt wird.

Was genau macht dir "Spaß" was muss unbedingt nach der beruflichen Veränderung da sein? Was genau löst deine jetzige Unzufriedenheit aus? War das schon immer so? Hier würde ich für mich genau prüfen und dann unterschiedliche Möglichkeiten auskundschaften.

Aus meiner Sicht ist der Einsatz/Verlust (finanzielle Einbuße,familiäre Mehrbelastung, Job weg) zurzeit noch zu hoch, man kann den möglichen "Gewinn" noch nicht erkennen.


  Re: Studieren mit ü30 und Kindern?
no avatar
  coco1968
schrieb am 24.05.2017 15:22
Zitat
patty 2
Hallo,

Zitat

Ich weiß nicht, ob es naiv von mir ist, mir kein konkretes Ziel heraus zu suchen?

ob es naiv ist, ist aus meiner Sicht zweitrangig. Ich befürchte vielmehr, dass du ohne ein inneres Vorstellungsbild, von dir und deinem beruflichen Weg, eventuell der nächsten beruflichen Enttäuschung aufsitzen wirst.
Mir fehlt die Leidenschaft für die berufliche Veränderung. Gehaltswünsche und "Spaß" an der Arbeit ist aus meiner Sicht nur der Anfang einer Veränderung. Du schreibst, dass du 1500€ netto bekommst, für welchen Stellenanteil?

Zitat

Auf der anderen Seite steht meine derzeitige berufliche Unzufriedenheit und die Aussicht darauf, nach dem Studium einen Job zu haben, der Spaß macht UND besser entlohnt wird.

Was genau macht dir "Spaß" was muss unbedingt nach der beruflichen Veränderung da sein? Was genau löst deine jetzige Unzufriedenheit aus? War das schon immer so? Hier würde ich für mich genau prüfen und dann unterschiedliche Möglichkeiten auskundschaften.

Aus meiner Sicht ist der Einsatz/Verlust (finanzielle Einbuße,familiäre Mehrbelastung, Job weg) zurzeit noch zu hoch, man kann den möglichen "Gewinn" noch nicht erkennen.

Hallo,

ich bin leider nicht so "wortgewandt" wie patty zwinker, aber das sind exakt die Punkte, die ich für mich ganz kritisch hinterfragen würde, um an Ende keiner erneuten Enttäuschung gegenüber zu stehen.


  Re: Studieren mit ü30 und Kindern?
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  heutemallieberso
schrieb am 24.05.2017 16:14
Danke, dass hilft sehr zum Reflektieren!

Zum Finanziellen:
Nach meinen Recherchen dürfte mir Bafög zustehen. Und zwar knapp über 1.000,00 EUR, wovon rund 350 EUR als "staatliches Darlehen" betitelt werden (Kinderzuschüsse bekommt man offenbar "einfach so"), wobei ich da noch nicht so ganz durchsteige.

Wenn ich dem gegenüberstelle, dass ich derzeit knapp 1500 EUR netto (40 Stunden Woche) bekomme, wäre das finanzielle Defizit irgendwie tragbar. Zumindest, wenn ich bedenke, dass ich nach dem Studium vmtl. einiges mehr verdienen würde.

Natürlich ist es schwierig, da wir derzeit keine Ersparnisse o. ä. haben. Diese werde ich aber auch ohne Studium und in meinem derzeitigen Job nicht aufbauen können, weil dazu mein Gehalt schlicht zu gering ist.

Die Psychotherapeutenausbildung (die natürlich Geld kostet) würde ich eh nicht anstreben.

Weiterbildungen im kaufmännischen Bereich reizen mich nicht und ich hätte die Befürchtung, dass hier die Motivation zum Lernen nicht aufkommen würde.
Die Richtung Personal + kaufmännisches wäre nicht ganz uninteressant, wobei eine Weiterbildung hier a) auch Geld kostet und b) ich diese neben meiner 40-Stunden-Woche machen würde. Das wäre also auch nicht wirklich einfach.

Ja, hier in der Stadt wird Psychologie als Studium angeboten. Laut deren Homepage ist es auch eine "kinderfreundliche Uni", wobei das vmtl. jede Uni von sich behauptet..

Mein Mann unterstützt mich. Er ist der Meinung, dass, wenn man 8 Stunden täglich irgendwo verbringt und das über noch viele Jahre hinweg, es dann auch zufriedenstellend sein sollte (persönlich und finanziell).

Zitat
Was genau macht dir "Spaß" was muss unbedingt nach der beruflichen Veränderung da sein? Was genau löst deine jetzige Unzufriedenheit aus? War das schon immer so? Hier würde ich für mich genau prüfen und dann unterschiedliche Möglichkeiten auskundschaften. Aus meiner Sicht ist der Einsatz/Verlust (finanzielle Einbuße,familiäre Mehrbelastung, Job weg) zurzeit noch zu hoch, man kann den möglichen "Gewinn" noch nicht erkennen.

Danke für die Anregung!
Psychologie hat mich schon immer interessiert.
Die Uni, bei der ich mich bewerben möchte, hat auf der Homepage auch einen Onlinetest angeboten, ob die persönlichen Vorstellungen sich mit dem Studieninhalt decken. Laut diesem Test (und meiner persönlichen Einschätzung) habe ich ein recht realistisches Bild davon, was mich im Studium erwarten würde.

Die jetzige Unzufriedenheit... Ich merke, dass die Arbeit, die ich gerade mache, mich nicht befriedigt. Ich habe nicht das Gefühl, irgendwas bewegen zu können/irgendwem helfen zu können/irgendwas Sinnvolles zu tun.
Ich fühle mich wahnsinnig gelangweilt in meinem Beruf. Es ist sehr verwaltungsmäßig. Ich kann mich mit der Firma nicht (mehr) identifizieren. Und ich habe am Ende des Tages nicht das Gefühl, etwas getan zu haben, was in welcher Art auch immer nachhaltigen Wert hat.

Natürlich habe ich Angst, dass meine Gedanken zu "blauäugig" sind.

Ich stelle mir die Frage: Was würde ich mehr bereuen? Es versucht zu haben oder es nicht versucht zu haben?

Danke auch für die Anregungen nochmal in andere Richtungen denken!
Ich bin mir weiterhin nicht sicher, was ich möchte, aber ich habe hier gute Ansätze bekommen, die ich noch sacken lassen werde.

Liebe Grüße!


  Re: Studieren mit ü30 und Kindern?
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  gelöschter User
schrieb am 24.05.2017 16:42
Noch was anderes: kannst du jederzeit wieder in deinem Beruf einsteigen? Wenn du jetzt studierst umd aus welchem Gründen auch immer nach zwei Semestern abbrechen musst, hast du die Möglichkeit schnell wieder einen Job zu finden? Wäre ja schon gut...aöso als Sicherheit?


  Re: Studieren mit ü30 und Kindern?
avatar  Doing
Status:
schrieb am 24.05.2017 17:56
Berufliche Fortbildungen sind oft auch durch Meister Bafög finanzierbar.


Zitat
heutemallieberso
Danke, dass hilft sehr zum Reflektieren!

Zum Finanziellen:
Nach meinen Recherchen dürfte mir Bafög zustehen. Und zwar knapp über 1.000,00 EUR, wovon rund 350 EUR als "staatliches Darlehen" betitelt werden (Kinderzuschüsse bekommt man offenbar "einfach so"), wobei ich da noch nicht so ganz durchsteige.

Wenn ich dem gegenüberstelle, dass ich derzeit knapp 1500 EUR netto (40 Stunden Woche) bekomme, wäre das finanzielle Defizit irgendwie tragbar. Zumindest, wenn ich bedenke, dass ich nach dem Studium vmtl. einiges mehr verdienen würde.

Natürlich ist es schwierig, da wir derzeit keine Ersparnisse o. ä. haben. Diese werde ich aber auch ohne Studium und in meinem derzeitigen Job nicht aufbauen können, weil dazu mein Gehalt schlicht zu gering ist.

Die Psychotherapeutenausbildung (die natürlich Geld kostet) würde ich eh nicht anstreben.

Weiterbildungen im kaufmännischen Bereich reizen mich nicht und ich hätte die Befürchtung, dass hier die Motivation zum Lernen nicht aufkommen würde.
Die Richtung Personal + kaufmännisches wäre nicht ganz uninteressant, wobei eine Weiterbildung hier a) auch Geld kostet und b) ich diese neben meiner 40-Stunden-Woche machen würde. Das wäre also auch nicht wirklich einfach.

Ja, hier in der Stadt wird Psychologie als Studium angeboten. Laut deren Homepage ist es auch eine "kinderfreundliche Uni", wobei das vmtl. jede Uni von sich behauptet..

Mein Mann unterstützt mich. Er ist der Meinung, dass, wenn man 8 Stunden täglich irgendwo verbringt und das über noch viele Jahre hinweg, es dann auch zufriedenstellend sein sollte (persönlich und finanziell).

Zitat
Was genau macht dir "Spaß" was muss unbedingt nach der beruflichen Veränderung da sein? Was genau löst deine jetzige Unzufriedenheit aus? War das schon immer so? Hier würde ich für mich genau prüfen und dann unterschiedliche Möglichkeiten auskundschaften. Aus meiner Sicht ist der Einsatz/Verlust (finanzielle Einbuße,familiäre Mehrbelastung, Job weg) zurzeit noch zu hoch, man kann den möglichen "Gewinn" noch nicht erkennen.

Danke für die Anregung!
Psychologie hat mich schon immer interessiert.
Die Uni, bei der ich mich bewerben möchte, hat auf der Homepage auch einen Onlinetest angeboten, ob die persönlichen Vorstellungen sich mit dem Studieninhalt decken. Laut diesem Test (und meiner persönlichen Einschätzung) habe ich ein recht realistisches Bild davon, was mich im Studium erwarten würde.

Die jetzige Unzufriedenheit... Ich merke, dass die Arbeit, die ich gerade mache, mich nicht befriedigt. Ich habe nicht das Gefühl, irgendwas bewegen zu können/irgendwem helfen zu können/irgendwas Sinnvolles zu tun.
Ich fühle mich wahnsinnig gelangweilt in meinem Beruf. Es ist sehr verwaltungsmäßig. Ich kann mich mit der Firma nicht (mehr) identifizieren. Und ich habe am Ende des Tages nicht das Gefühl, etwas getan zu haben, was in welcher Art auch immer nachhaltigen Wert hat.

Natürlich habe ich Angst, dass meine Gedanken zu "blauäugig" sind.

Ich stelle mir die Frage: Was würde ich mehr bereuen? Es versucht zu haben oder es nicht versucht zu haben?

Danke auch für die Anregungen nochmal in andere Richtungen denken!
Ich bin mir weiterhin nicht sicher, was ich möchte, aber ich habe hier gute Ansätze bekommen, die ich noch sacken lassen werde.

Liebe Grüße!



  Re: Studieren mit ü30 und Kindern?
avatar  WirEinmaligen
schrieb am 24.05.2017 20:00
Liebe heutemallieberso,

ich bin immer für berufliche Umorientierung, wenn die derzeitige Situation die betreffende Person unglücklich macht und rate auch gerne zum Mut haben. Ich muss aber einigen Vorschreiberinnen zustimmen und denke, dass du nochmal genau überlegen solltest, wo du hin willst und das eine Fehlentscheidung wirklich eine ziemliche finanzielle Last für deine Familie werden kann. Ich habe fast das Gefühl, dass du dich zu sehr auf die Studienidee "Psychologie" versteifst und dass es wirklich schwer werden kann, mit einem Bachelor einen Job zu finden.
Ich würde überlegen, ob es eine Ausbildung, ein duales Studium oder ein Fernstudium gibt, was du -mit Schwerpunkten, die dich interessieren - machen kannst. Dadurch könntest du auch etwas zum Haushaltseinkommen beitragen und ich denke, dass wird notwendig sein. Eventuell wäre auch eine Berufsberatung gut für dich.
Wir sind hier gerade in einer ähnlichen Situation: Mein Mann orientiert sich beruflich um. Er war zuvor Geisteswissenschaftler und macht nun eine Ausbildung. Das Gehalt ist nicht viel, aber es ist eine wichtige Stütze bei unvorhergesehenen Ausgaben (z.B. Waschmaschine kaputt).




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