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  Re: Studieren mit ü30 und Kindern?
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  Chorus
Status:
schrieb am 14.06.2017 13:38
Zitat
heutemallieberso


Noch erwähnen möchte ich, dass ich mir nicht sicher bin, ob meine Familienplanung abgeschlossen ist. Ein weiteres Kind in Kombination mit einem laufendem Studium würde alles wohl nicht gerade einfacherer machen.

Danke für eure Gedanken!!

Da fällt mir noch spontan ein, dass du dann nach abgeschlossenem Studium und etwas Berufserfahrung auf die 40 zugehen wirst - und wie ich selber leidvoll erfahren musste, ist es leider nicht ungewöhnlich, dass es ab 35 Jahren recht schwer werden kann (kann - muss aber nicht!!!) ein Kind zu bekommen. Ich muss dir wohl auch nicht wirklich sagen, dass es mit Baby und 2 Kleinkindern und beschränkten Mitteln fast schon unmöglich sein wird, das Studium zu beenden... Falls du also tatsächlich noch ein 3. Kind willst, würde ich dieses Projekt VOR dem Studium in Angriff nehmen. Studieren kann man immer, fruchtbar ist man nur leider eine gewisse Zeit im Leben...


  Re: Studieren mit ü30 und Kindern?
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  Lielle
Status:
schrieb am 16.06.2017 21:37
Zitat
Polly09
D.h. wenn man "klassisch" als Psychologe arbeiten möchte, geht es a) nicht ohne Master und b) nur selten ohne Therapieausbildung. Selbst Beratungsstellen wollen Psychologen mit therapeutischer Weiterbildung. Oder dann lieber Sozialpädagogen, weil die billiger sind. Wenn es für dich also keine Option ist- auch aus finanz. Gesichtspunkten - einige Jahre zu studieren bzw. dich weiterzubilden, würde ich mich lieber in Richtung Diplom-Pädagogik/Soziale Arbeit/Sozialpädagogik o.ä. informieren.

Das kann ich nur unterschreiben! Ich bin auch Psychologin (Master) und mit dem Bachelor kann man eigentlich gar nichts anfangen (und man hat außer Statistik auch gefühlt wenig gelernt zwinker ) Nur in der Wirtschaft findet man eventuell eine Anstellung mit Bachelor, dann allerdings nur in assistierender Tätigkeit und zu geringem Gehalt. Dh du musst dich schon auf 5 Jahren Vollzeitstudium einstellen. Die Unis, an denen ich studiert habe, waren auch "kinderfreundlich". Heißt, es gibt einen Uni-Kindergarten mit 10 - 15 Plätzen, die aber von den Uni-Angestellten mehr als ausgefüllt sind und es utopisch ist, sein Kind dort unterbringen zu können. Sonst vielleicht noch ein Netzwerk an (entgeldlichen) Babysittern und das wars. Vielleicht ist "deine" Uni da wirklich besser, aber ich halte das meist für Augenwischerei.
Ich bin im Nachhinein froh, dass ich mein Kind nicht wie zuerst angedacht zwischen Bachelor und Master bekommen habe. Ich hab während der Schwangerschaft und Elternzeit meine Masterarbeit geschrieben, das war stressig genug. Mit zwei kleinen KIndern finde ich das wirklich sportlich!

Bauchweh hätte ich aber vor allem auch wegen eurer finanziellen Situation, vor allem wenn ich bedenke, wie lange dein Verdienst durch Studium (und Weiterbildung) wegfallen würde plus die gemachten Schulden....aber ich bin bei sowas auch so gar nicht risikofreudig.
Meines (Halb)Wissens nach bekommt man auch nur Bafög, wenn man bisher noch keine abgeschlossene Ausbildung hat... oder irre ich mich? Ich meine, sonst könnte ja jeder eine Ausbildung/Studium nach der anderen anfangen und sich sein Leben durch Bfög finanzieren.




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