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  Festsetzung der Hortkosten - wie verhalten?
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  Tupu
schrieb am 14.05.2017 00:13
Hallo zusammen,

ich mache mich gerade bezüglich der Hortkosten (Grundschule) schlau und erlebe dabei gerade ein kleines Dilemma. Und zwar wird ja das Familieneinkommen als Berechnungsgrundlage genommen. Lebt das Kind zu gleichen Teilen beim Vater und der Mutter werden beide Einkommen zur Berechnung herangezogen. Bei uns ist es so, dass ich alleine mir dem Kind lebe, also auch alle Kosten wie Miete usw. komplett alleine schultere, das Kind jedoch 3 Tage die Woche auch bei dem Vater wohnt. Also lebt es zu annähernd gleichen Teilen bei beiden Eltern. Gemeldet ist es nur bei mir. Ich frage mich nun, was ich ankreuzen sollte:

a) Wir leben mit unserem Kind/unseren Kindern wechselseitig, jedoch zu gleichen Teilen zusammen. (In diesem Fall müssen beide Elternteile ihr Einkommen nachweisen und diese Erklärung unterschreiben!)
b) Mein/e Kind/er lebt/leben nur mit mir zusammen (gleiche Meldeanschrift).

Weder das Eine noch das Andere stimmt ja 100%. Zudem finde ich persönlich es auch etwas unfair einer kostentechnisch Alleinerziehenden die gleichen Kosten zuzumuten wie einer zusammen lebenden Familie. Andererseits will ich nicht betrügen. Wie würdet Ihr das an meiner Stelle handhaben und warum?


  Re: Festsetzung der Hortkosten - wie verhalten?
avatar  Hasipuffer0204
Status:
schrieb am 14.05.2017 14:11
Na so eine Woche hat nun mal 7 Tage. Wie willst du die denn dann 50/50 aufteilen?
Ihr praktiziert Wechselmodell und dein Ex lebt ja wohl auch nicht im tiefen Wald umsonst als Selbstversorger, sondern er hat die gleichen Kosten, wie Du, die er zahlt, "obwohl" das Kind nur 3 Tage bei ihm wohnt. Es ist daher schon völliger Quatsch, wenn Du sagst, dass Du "alles alleine finanzieren musst".
Wenn Du also b) ankreuzt, dann besch*** du. Punkt.


  Re: Festsetzung der Hortkosten - wie verhalten?
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  pmami
schrieb am 14.05.2017 15:14
Gibt es denn eine offizielle Regelung, die schriftlich beim JA oder beim Gericht niedergelegt wurde ?

Was bedeutet drei Tage ? Wann genau holt und bringt der Vater das Kind ?

Zahlt der Vater Unterhalt für das Kind ? Würde er die Hälfte der Hortkosten übernehmen ?

Viele Grüße pmami


  Re: Festsetzung der Hortkosten - wie verhalten?
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  Hamamelis71*
schrieb am 14.05.2017 21:28
Du willst alles richtig machen, schreibst du ja selber im letzten Satz, daher würde ich beim Hortträger nachfragen. Und frag ggfs nach, warum du schlechter gestellt wirst, wenn dem so sein sollte. Vielleicht findet sich eine Lösung. Ist zumindest hier so, dass es Ausnahmen gibt aus verschiedenen Gründen.

Lg


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  Re: Festsetzung der Hortkosten - wie verhalten?
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  Tupu
schrieb am 14.05.2017 21:56
Zitat
Hasipuffer0204
Na so eine Woche hat nun mal 7 Tage. Wie willst du die denn dann 50/50 aufteilen?
Ihr praktiziert Wechselmodell und dein Ex lebt ja wohl auch nicht im tiefen Wald umsonst als Selbstversorger, sondern er hat die gleichen Kosten, wie Du, die er zahlt, "obwohl" das Kind nur 3 Tage bei ihm wohnt. Es ist daher schon völliger Quatsch, wenn Du sagst, dass Du "alles alleine finanzieren musst".
Wenn Du also b) ankreuzt, dann besch*** du. Punkt.

Nice.
Aber Du verstehst meine Frage nicht.
Stell Dir bitte eine Familie vor, Vater, Mutter, Kind, die alle zusammen leben und sich die Miete teilen. Jetzt stell Dir vor, es sind zwei Wohnungen zu bezahlen bzw. jeder zahlt eine komplett alleine. Jetzt dürftest Du den Kern des Problems verstanden haben. Es gibt leider keine faire Regelung für diesen Fall.


  Re: Festsetzung der Hortkosten - wie verhalten?
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  Tupu
schrieb am 14.05.2017 22:11
Zitat
Hamamelis71*
Du willst alles richtig machen, schreibst du ja selber im letzten Satz, daher würde ich beim Hortträger nachfragen. Und frag ggfs nach, warum du schlechter gestellt wirst, wenn dem so sein sollte. Vielleicht findet sich eine Lösung. Ist zumindest hier so, dass es Ausnahmen gibt aus verschiedenen Gründen.

Lg

Es ist seltsam, wie man sich neuen Familienmodellen öffnet, dann aber nicht erkennt, dass eine weitere Kategorie fehlt, die eben auch Alleinzahler berücksichtigt. Nur, weil jemand zeitlich gleich involviert ist, heißt das ja nicht, dass alles Andere auch geteilt wird.
Aber ich glaube, ich hatte eh einen Denkfehler. Wenn bei uns beide Einkommen berücksichtigt werden, kommen wir ja auf einen Betrag x und diesen teilen wir dann ja. Insofern dürfte ich ja hat nicht stärker als eine klassische Alleinerziehende belastet werden. Wir müssen nur darauf achten, dass die Kosten unserem jeweiligen Einkommen gemäß geteilt werden. Oder habe ich schon wieder einen Denkfehler?


  Re: Festsetzung der Hortkosten - wie verhalten?
avatar  Maral
schrieb am 15.05.2017 08:37
Ja, das wäre zumindest fair. Das müsstet ihr beide halt im Zweifel regeln, wie ihr das aufteilt.

Im übrigen ist man auch als klassisch alleinerziehender im Nachteil. Zwar wird nur mein Gehalt genommen, aber im Gegensatz zu Paaren, oder meist auch WM, muss ich viel mehr Ferien abdecken. Ich nähere mich quasi aufgrund dessen, der monatlichen Höchstgrenze, die auch ein Großverdienerpaar nur zahlen müsste.

Insofern tun sich die ganzen Modelle in Punkto Fairniss eigentlich nichts.

Ich würde daher nachfragen: Was angegeben erden muss, und inwieweit sich der Partner beteiligen muss, falls es da eine gesetzliche Regelung gibt.


  Re: Festsetzung der Hortkosten - wie verhalten?
avatar  annibunni
schrieb am 18.05.2017 20:09
Für mich ist das alleinerziehend - ihr müsst zwei Haushalte stemmen, statt einen, wie zusammenlebende Paare. Von daher wäre das für mich keine Frage. Abgesehen davon, dass er Staat eh schon genug kassiert - Thema Spitzensteuersätze, kalte Progression etc. etc.

Für mich das Beste: als mein Mann und ich noch nicht verheiratet waren, aber zusammengelebt haben mit gemeinsamen Kind: Besteuerung wie Singles! aber bei der Berechnung der Kita-Gebühren mussten beide herhalten - und sind dann prompt in die höchste Kategorie gefallen...haha, wurden ja auch die Bruttolöhne herangezogen smile ..beim Netto sah es dann schon anders aus, dank zweimal Steuerklasse 1...jaja...richtig unfair.


  Re: Festsetzung der Hortkosten - wie verhalten?
avatar  Rebella
schrieb am 19.05.2017 22:32
Wenn ich ein Formular ausfülle und da nicht exakt das zum Ankreuzen drin steht, was auf mich zutrifft, dann schreibe ich immer handschriftlich dazu, wie es bei mir ist.

Wobei ich vermute, dass in deinem Fall dann so gerechnet wird als würdet ihr zu 50/50 das Kind betreuen. Aber man weiß es ja nicht. Kann ja auch sein, dass in dem Satz, der dann für euch herauskommt, eine doppelte Haushaltsführung berücksichtigt wird. ...




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