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  Ratlos, wie da rauskommen
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  WithoutName
schrieb am 23.04.2017 09:09
Hallo,

ich möchte heute mal anonym schreiben. Und muss ohnehin erst einmal meine Gedanken sortieren, das ist hier also auch therapeutisches Schreiben.

Wir haben 2 Kinder (3 und knapp 1) und leider sehr oft Streit in unserer Familie. Ich persönlich fühle mich dabei meist von meinem Mann beleidigt oder angegriffen, oft verletzt in Dingen, die mir persönlich sehr nahe gehen, zudem enden die Gespräche meistens damit, dass ich in irgendeiner Form als die "Schuldige" an was auch immer für Missständen dastehe. Nicht nur hat für mich unsere Beziehung dadurch schon einen sehr heftigen Dämpfer bekommen, ich merke auch schon, wie das meine Beziehung zu den Kindern belastet, da ich mich einer ständigen Kritik durch meinen Mann ausgesetzt sehe. Wir hatten entsprechende Streits schon sehr oft in ganz verschiedener Form. Meistens hab ich das, was gesagt wurde, geschluckt und dann wurde nicht mehr drüber geredet und zum Alltag übergegangen, bis der nächste Streit kam. Inzwischen zieht das ganze größere Kreise, da es in letzter Zeit öfter dazu kam, dass er mich so verletzte als wir bei meinen Schwiegereltern waren (da sind wir sehr oft und das große Kind liebt sie) und ich zunehmend nicht mehr mit der ganzen Familie dort sein möchte. Ich muss mich inzwischen zu einem Besuch sehr überwinden und brauche ein dickes Fell, da ich jederzeit eins "auf die Mütze bekommen kann".

Innerlich ist die Beziehung für mich eigentlich beendet, aber auf der anderen Seite habe ich auch sehr viel Angst davor, den Schritt in die Trennung zu gehen. Neben vielen Dingen, die sicher für mich sehr schwierig und überfordernd werden würden, hat so eine Entscheidung ja auch massive Folgen für die Kinder. Gerade das größere ist sehr sensibel und tut sich schwer mit Änderungen, es würde in einer solchen Situation bestimmt sehr leiden.

Eigentlich liegt es bei einer solchen Situation nahe, einen Paartherapeuten zu kontaktieren, nur wird mein Mann dem nicht zustimmen, da in seinen Augen alle Probleme ausschließlich in meiner Person zu finden sind, er aber keiner Therapie bedarf.

Habt ihr Ideen, was ich selbst in der Situation machen kann, um das Ganze für mich zu entlasten? Also ohne dabei seine Mitwirkung zu brauchen und noch ohne eine Entscheidung zur Trennung zu fällen? Ich dreh mich gedanklich nur im Kreis und kann den Konflikt entweder zeitweise ignorieren oder die Angst vor neuer Kritik verschlimmert meine Beziehung zu meinen Kindern entweder hier zu Hause oder aber bei den Schwiegereltern. Das ist irgendwie kein Zustand. Danke für Antworten.


  Re: Ratlos, wie da rauskommen
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  auch ohne
schrieb am 23.04.2017 09:43
Oh je, du Arme. Das kenne ich gut, das hätte ich vor ein paar Jahren schreiben können. Eine Lösung für dich habe ich leider nicht, ich kann dir nur meine Geschichte erzählen und die hat kein schlechtes Ende (bis jetzt).
Wir haben auch zwei Kinder in dem gleichen Altersabstand wie ihr und die Krise ging in etwa mit der Geburt des zweiten Kindes los. Alles ähnlich wie bei dir, auch ich allein schuld und er braucht ja keine Therapie oder so, da er unschuldig war/ist.
Ich habe das noch einige Jahre ausgehalten (wegen der Kinder und vielleicht auch weil ich eine Familie haben wollte). Es wurde aber immer schlimmer und so kam es 7 Jahre später zur Trennung und Scheidung. Die Kinder (älteres Kind sehr sensibel) haben es gut verkraftet und sind nach wie vor glücklich und entwickeln sich prima. Sie haben alle 2 Wochen ein Papa-Wochenende und ab und zu einen Kurzurlaub mit Papa. Uns Erwachsenen geht es auch wieder besser (getrennt seit ca. 3 Jahren), also mir zumindest und ich denke ihm auch. Ich komme wieder gern nach Hause nach der Arbeit unter der Woche, freue mich wieder auf Wochenenden, Unternehmungen, Besuche und Urlaube.
Ich wünsche dir viel Kraft, laß dich nicht unterkriegen und irgendwann findest du deinen Weg, egal wie er aussieht - auch du wirst wieder glücklich werden - bestimmt.


  Re: Ratlos, wie da rauskommen
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  Hamamelis71*
schrieb am 23.04.2017 11:59
Oh je, das ist ja eine blöde Situation, das belastet einen sehr.

Wäre es denn für Dich nicht hilfreich alleine eine "Paartherapie" / Eheberatung zu machen? Man kann da auch alleine hingehen. Und wer weiß, vielleicht kommt Dein Mann doch irgendwann mal mit.

Außerdem würde ich mir an Deiner Stelle eine Aufstellung über Eure Finanzen und Kopien von wichtigen Unterlagen (Bank, Rente usw.) anfertigen.

Wichtig ist auch, dass Du im Fall der Fälle nicht plötzlich ausziehst. Schau mal weiter unten, da gab es in der Vergangenheit ähnliche Beiträge.

Arbeitest Du? Hast Du ein eigenes Konto?

Alles Gute!

LG


  Re: Ratlos, wie da rauskommen
avatar  patty 2
Status:
schrieb am 23.04.2017 12:15
Hallo,

das liest sich sehr traurig und für dich anstrengend.
Was mir als erstes ins Auge gesprungen ist, ist deine große Bemühung zu harmonisieren.
Du wirst ausreichende Gründe dafür haben, aber hier sehe ich eine Möglichkeit der Veränderung.
Die Großelternbesuche würde ich reduzieren, sie sind für dich nicht gut und es scheint so, als würde dein Mann in dieser Umgebung sein negatives Verhalten verstärken.
Was ich noch nicht verstanden habe, ist, weshalb deine Beziehung zu deinen Kindern sich verschlechtert hat. An was machst du das genau fest?
Du gehst davon aus, dass dein Mann an einer Paarberatung kein Interesse hat, hast du es mit ihm besprochen?
Eine Beratung zur aktuellen Situation kannst du auch für dich alleine durchführen, vielleicht würde eine Einzelberatung dich zurzeit auch schneller an deine vorhandenen Stärken/Bedürfnisse heranführen.
Wie sieht dein soziales Netzwerk aktuell aus, wer kann dich unterstützen?
Hast du Arbeit, wie unabhängig bist du finanziell?
Seit wann verhält dein Mann sich dir gegenüber so, gibt bzw. gab es auch andere Zeiten?

LG Patty


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.04.17 12:31 von patty 2.


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  Re: Ratlos, wie da rauskommen
avatar  Tina
Status:
schrieb am 23.04.2017 13:02
Das ist eine belastende Situation.
Warum gehst du mit zu den Schwiegereltern, wenn die Besuche dort dir nicht gut tun?
Spricht dein Mann es deutlich aus, dass du Schuld an bestimmten Dingen hast, oder ist das deine Interpretation/ Wahrnehmung?
Welche Gründe sprechen für dich dafür, diese Beziehung aufrecht zu erhalten? Wenn dein ältestes Kind sehr sensibel ist, wird ihr ständiger Streit Zuhause mehr schaden als eure Trennung. Zudem ist es für die Kinder auch nicht gesund in einem kaputten Elternhaus aufzuwachsen, wo ständig Streit herrscht.
Wie sieht dein Mann die Situation?


  Re: Ratlos, wie da rauskommen
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  isolde35
Status:
schrieb am 23.04.2017 13:55
Also zuerst würde ich anfangen, diese Kritik nicht länger einfach so hinzunehmen, was bildet dein Mann sich eigentlich ein, dich derart bloßzustellen? Entweder du steigst in die Diskussion ein und verteidigst deinen Standpunkt oder du spielst den Ball,zurück. Wenn er dich zum Beispiel vor der schwiegerfamilie angreift, sag ihm, dass sein Verhalten kein gutes Vorbild für seine Kinder,ist,und dass,du das,mit ihm zu Hause besprechen willst, wenn ihr unter euch seid. Wenn er darauf immer noch blöd reagiert, schnapp,dir die Kinder und fahr mit Ihnen nach Hause. Setz Grenzen, lass dir so ein Verhalten nicht bieten, mach deiner schwiegerfamilie klar, dass er,sich respektlos benimmt und dass du daher leider den Besuch abbrechen musst. Wehr dich und zeig ihm, wo deine Grenze ist. Sag ihm, dass er es dir allein sagen kann, wenn ihn etwas stört, aber verbitte dir so eine Kritik vor den Kindern oder sonstwem. Sein Verhalten ist völlig inakzeptabel, das musst du ihm klar machen. Wenn er das nicht versteht, muss er seine Eltern in Zukunft alleine besuchen.

Isolde


  Re: Ratlos, wie da rauskommen
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  hexe3105
schrieb am 23.04.2017 20:13
Ich kann dich leider auch sehr gut verstehen. Habe das ganze in ziemlicher gleicher Version durch bis zum Streit über Sorgerecht und Umgang vor Gericht.... Meine Anwältin hat eine narzisstische persönlichkeitsstruktur an ihm gesehen. Wenn du das mal googelst, wirst du möglicherweise deinen Mann wieder finden. Mir hat das ziemlich die Augen geöffnet und ich könnte mich auch knapp sechs Jahre nach der Trennung noch immer in den .....beißen, dass ich mich mit diesem Mann wider besseres Wissen eingelassen habe. Natürlich ist er an allem unschuldig und kann das auch jeder anderen Person wunderbar vermitteln. Aus der Traum von einer Familie, mein Kind bleibt Einzelkind und auch beruflich haben sich für mich nicht unwesentliche Änderungen ergeben.
Überdenke deine Situation in Ruhe, oben gab es ja schon gute Tipps und versuche die beste Lösung für dich zu finden!

Alles Gute für dich und die Kinder!


  Re: Ratlos, wie da rauskommen
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  WithoutName
schrieb am 24.04.2017 16:20
Hallo,

ich möchte die Gunst der Stunde nutzen um mich kurz zurückzumelden. Danke für Eure Antworten. Das klingt ja leider nicht gut bei denjenigen, die ähnliches mit ihren Männern erlebt haben traurig Wobei natürlich auch ein Leben nach einer Trennung wieder gut werden kann.

Um Finanzielles muss ich mir Gott sei Dank weniger Sorgen machen, da ich eine feste Stelle habe. Dennoch zögere ich. Es gab Zeiten, die mit meinem Mann wirklich gut liefen und ja, den Traum von fester dauerhafter Partnerschaft und Familie hatte/habe ich auch. Ich denke, ich bin im Kopf noch nicht so weit, den Schritt zu gehen. Wenns aber auch schlimmer werden sollte, bleibt wohl nicht mehr viel anderes übrig.

Die Beziehung zu den Kindern wird in den Momenten belastet, wo sie unser Streiten direkt mitbekommen oder mein Mann mich z.B. mal wieder darin kritisiert, wie ich die Kinder erziehe. Kürzlich z.B. gabs Mega-Streit, weil ich ein Buch über die Polizei in seinen Augen padägogisch nicht richtig erklärt habe. Oder ich würde sie nur unter Druck setzen, wenn ich z.B. darauf hinarbeite, ein gebasteltes Abschiedsgeschenk auch bis zu dem jeweiligen Abschied fertig zu bekommen, auch wenn das Kind grad keine Lust dazu hat. Das wird für mein Empfinden von ihm in den Situationen unverhältnismäßig aufgebauscht. Sorry, ich schreib mir gerade Ärger vom Hals... Ja, das bekommen sie direkt mit und wenn ein Kind dann schlussfolgert, es sei Schuld am Streit der Eltern, würde mich das nicht wundern. Wer will sowas für sein Kind? Zudem stehe ich dann da wie gelähmt und weiß gar nicht mehr, wie ich allem gerecht werde und kann auch nicht mehr richtig frei mit ihnen reden und spielen.

Hat jemand mal eine Beziehungsberatung oder -therapie gemacht, allein oder zu zweit? Lohnt es sich, vor so einem Schritt allein mal ein Streitgespräch auf Diktiergerät aufzuzeichnen? Ich bin mir sicher, in meiner Kommunikation viele Fehler zu machen, aber komme aus meiner Haut nicht raus. Es schnappt immer die gleiche Falle wieder zu, dass er die Tatsachen wieder so dreht, dass ich schuld bin (zu humorlos, zu sensibel, ich würde lügen, ich kritisiere nur ihn ...) Mir bleibt nicht selten dann der Mund offen stehen, weil ich fassungslos darüber bin, wie er es immer wieder schafft, die Wahrheit so hinzudrehen, da kann ich dann gar nix mehr zu sagen und bin geistig total blockiert.

Der Hinweis auf eine mögliche Persönlichkeitsstörung ist interessant. Obwohl ich schon mehrfach das Gefühl hatte, dass er in Hinblick auf Empathiefähigkeit eventuell nicht behebbare (angeborene? genetisch bedingte? in der sehr zugewandten und Freiheit gebenden Erziehung seiner Eltern, die den Umgang mit Konflikten eher umschifft als bewusst thematisiert, bedingte?) Defizite haben könnte, hatte ich an eine Persönlichkeitsstörung bisher noch gar nicht gedacht. Er benimmt sich auch gegenüber anderen Personen immer wieder mal richtig krass und hat null Blick für deren Perspektive und verletzt/beleidigt dabei schnell diese Personen. Leider aber spielt es m.W. weniger eine Rolle, ob er die Störung nun hat oder nicht, er hat keinen Leidensdruck für sich und wird daher auch keinen Fachmann aufsuchen und eine solche Diagnose wird auch nicht gestellt. Zudem sind m.W. Persönlichkeitsstörungen auch nicht therapierbar, oder? Eine weitere psychische Störung wie Angst, Depression, Zwangsstörung oder oder hat er nicht, das würde ich merken.

Na, wenns soweit ist, muss ich mich zusammenreißen, alles gut vorzubereiten, damit ich im Ernstfall alles wichtige habe. Mit der Trennung selbst, Kinder einbeziehen, Wohnung suchen usw. würde sich plötzlich ein unüberwindbarer Berg auftun und ich weiß nicht, wie schwer er mir das Leben machen würde. Das Verhalten mir gegenüber vor den Kindern wäre unter Garantie die reinste Katastrophe und es würde nicht lange dauern bis die Kinder überzeugt sind, dass ich an der Misere Schuld habe.


  Re: Ratlos, wie da rauskommen
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  henriette
schrieb am 24.04.2017 18:15
ich werfe mal den Begriff "narzistische Störung" in den Raum.....


  Re: Ratlos, wie da rauskommen
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  Herbstkind
schrieb am 24.04.2017 20:25
Hallo du Arme, mit narzisstischen Persönlichkeiten kenne ich mich leider aus (GsD nicht mein Mann). Ich weiß nicht recht, ob oder wie man das therapieren könnte (gibt dafür ja kein Medikament wie bei Depression oder Angst), aber:
Wie wäre es denn, wenn du deinem Mann sagst, dass du die Therapie machen willst, weil du an dir und deinen (angeblichen) Problemen arbeiten willst, damit du nicht immer für Streit sorgst und ob er dich bei deinem Weg der Besserung nicht begleiten mag? Ich weiß nicht, ob sich seriöse Paartherapeuten dahingehend briefen lassen (sie sollten sich zumindest ja selbst ein objektives Bild machen, aber vielleicht kann man das dennoch in einem oder mehreren Einzelsitzungen besprechen, bevor dein Mann einsteigt), oder ob man es nicht einfach mit dieser Finte versucht und hofft, dass der Therapeut das wahre Problem erkennt (ihn) und entsprechend angeht.

Ich wünsche dir jedenfalls alles Gute und viel Kraft für dich und deine Kinder!

Liebe Grüße
Pauline


  Re: Ratlos, wie da rauskommen
avatar  J.Baby2012
Status:
schrieb am 25.04.2017 13:20
Hallo! Falls du selbst eine Therapie anfängst (was ich dir auch empfehlen würde), würde ich das nicht deinem Mann erzählen. Er wird es am Ende noch gegen dich verwenden und dich damit noch mehr fertig machen. Alles was du schreibst, kenne ich auch von meinem Ex-Mann, teilweise in etwas abgeschwächter Form. Du musst dir eines klarmachen und das ist das wichtigste: Er wird sich NICHT ändern! Ihm ist sein Verhalten und dass er damit andere verletzt überhaupt nicht bewusst. Fange bei dir an. Gehe zu einer Familienberatung (Caritas oder ProFamilia z. B.). Denk an DICH, versuche dich mehr von deinem Mann abzugrenzen, beobachte dich einfach in den Momenten, wo er so schei**e mit dir umgeht. Und lese bitte unbedingt diese Seite durch: [www.re-empowerment.de]
Alles Gute


  Re: Ratlos, wie da rauskommen
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  henriette
schrieb am 25.04.2017 16:58
Liebe Pauline,

das ist aber ein höchst manipulativer Ansatz, den ich höchstproblematisch für eine gleichberechtigte Beziehung unter Erwachsenen halte. Unter solchen Bedingungen zusammen zu bleiben, da steht ja eine riesige Manipulation im Raum. Wär nichts für mich....


  Re: Ratlos, wie da rauskommen
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  Herbstkind
schrieb am 25.04.2017 18:34
Liebe Henriette, Menschen mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung sind selbst höchst manipulativ und meist nicht fähig, gleichberechtigte Beziehungen zu führen. Wenn eine Trennung (noch) nicht das Mittel der Wahl ist, ertragen kaum noch möglich, würde ich hier von "der Zweck heiligt die Mittel" sprechen.
Liebe Grüße
Pauline


  Re: Ratlos, wie da rauskommen
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  henriette
schrieb am 25.04.2017 21:06
Ich habe zum Glück selbst so wie es aussieht keine Erfahrung mit dieser Art von Menschen, aber eine ganz liebe Freundin wäre daran beinahe zerbrochen. Insofern: bei narzistisch gestörten Menschen hilft nur eins: Koffer packen und weg. Und das ganz, ganz schnell. Wenn man dann selber auch noch anfängt zu manipulieren, dann wird das doch eine Endlosspirale.


  Re: Ratlos, wie da rauskommen
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  SandyCH
schrieb am 29.04.2017 22:50
So wie du schreibst klingt das für mich auch nach einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung. Du erkennst das auch sehr richtig, Therapie hin oder her, es wird nichts bringen. Höchstwahrscheinlich wird auch der Therapeut nur ein weiterer Idiot sein, der seinen Weg kreuzt. Ich empfehle dir "Die Masken der Niedertracht" zu lesen. Du wirst vielleicht ein paar Aha-Erlebnisse haben und erkennen, dass er sich niemals den Spiegel wird vorhalten lassen. Von dir nicht und von niemand sonst.

LG
Sandy




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