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  Ungleiche Ostergeschenke
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  Luxusproblem
schrieb am 16.04.2017 19:52
Hallo!

Heute war das Osterfest bei den Schwiegereltern. Mein Mann hat einen Bruder und eine Schwester, der Bruder hat 2 söhne (11 und 6 Jahre), die Schwester 2 Töchter (2 Jahre und 5 Monate). Unser Sohn ist 3.
Das Verhältnis untereinander ist sehr gut. Wir sehen uns regelmäßig, unterhalten uns gut, die Schwiegermutter betreut unseren Sohn 2x pro Woche, also alles super u mein Gefühl sagt mir, dass sie ihn wirklich lieb hat.

Vor etwa 3 Wochen habe ich mit meiner Schwiegermutter über Ostern gesprochen u dabei hat sie erwähnt, dass es an Ostern keine richtigen Geschenke gibt, sondern "nur" ein Nest mit Eiern, Süßigkeiten und Kleinigkeiten (zB stifte oder so), denn mehr wäre finanziell nicht drinnen (5 Enkelkinder u Trennung vom Schwiegervater...). Ich finde das zu 100 % in Ordnung und auch ich habe als Kind keine großen Geschenke an Ostern bekommen.

Heute wurden dann die Geschenke bzw Nestchen verteilt u ich war echt erschrocken: die 2 jährige Tochter meiner schwägerin hat außer dem Nestchen noch ein neues Laufrad bekommen. Als einziges Enkelkind hat sie ein großes Geschenk bekommen.

Kurz muss ich noch 1 Jahr zurückschwenken:
An letztem Ostern bekam auch die Tochter meiner schwägerin ein "richtiges" Geschenk u zwar eine Spielküche. Meine Schwiegermutter sagte damals dazu, an Ostern wird nicht viel geschenkt, außer es fällt etwas Größeres an! Zb hätte offenbar der ältere Sohn meines Schwagers mal ein Fahrrad bekommen. Ok. Finde ich grundsätzlich etwas eigenartig (ich würde das dann eher so machen, dass ALLE Kinder an einem Ostern etwas kleines, gleichwertiges bekommen), aber gut, ich habe damals nicht mehr drüber nachgedacht, da es die Regelung der Schwiegermutter /-Eltern ist...
Dass aber nun 2 Jahre hintereinander das selbe Kind zum Zug kommt, finde ich wirklich sehr ungerecht.

Bitte versteht mich nicht falsch: wir haben hier genug zeug u genug Spielsachen, unser Sohn kommt nicht zu kurz. Es hat auch nichts mit Neid zu tun. Aber mich stört einfach die Ungerechtigkeit. Ich bin von meinen Eltern Gerechtigkeit gewohnt, immer u in jeder lebenslage!
Zb hat mein Vater im Herbst die winterjacke für meinen Sohn bezahlt und meiner Schwester hat er den gleichen Betrag für Ihren Sohn gegeben.

Ich schreibe hier nicht, weil ich mir ausschließlich Zustimmung erhoffe. Ich erhoffe mir aber bitte objektive Meinungen, da ich wirklich sehr enttäuscht bin u mir daher selbst keine objektive Meinung bilden kann.

Ach ja, mit meinem Mann habe ich (noch) nicht darüber gesprochen, aber so wie ich ihn kenne, ist ihm das ganze ziemlich egal :-/

Was würdet ihr tun?

Danke!


  Re: Ungleiche Ostergeschenke
avatar  Juna30
Status:
schrieb am 16.04.2017 21:10
Gar nichts.
Ist hier auch so. Der Enkelsohn von der Tochter bekam schon immer/ bekommt Hunderterwerte und unser Sohn bekam heute 30 €, weil meine SchwieMu nicht dran gedacht hatte, dass sie etwas hätte besorgen können.
Mein Gerechtigkeitsempfinden ist auch ein anderes, aber als Mutter ist meine Aufgabe, das meinem Kind zu erklären (oder auch nicht, wenn es keine Erklärung gibt) und zu trösten, falls denn mein Kind das überhaupt auch so ungerecht findet.

Was haben denn die anderen Kinder gesagt? Fanden die das genau so ungerecht wie du/ die Mütter?

LG
Juna


  Re: Ungleiche Ostergeschenke
avatar  Loni76
Status:
schrieb am 16.04.2017 21:11
Hm, ich finde sowas auch schwierig und kenne das von zu Hause auch so nicht.
Aber kann es sein, dass die Schwiegermutter die Enkelin nicht so oft sieht und betreut wie euren Sohn? Kann es sein, dass sie da was kompensiert?


  Re: Ungleiche Ostergeschenke
no avatar
  -Firefly-
schrieb am 16.04.2017 21:13
Puh, ganz ehrlich, ich find das auch absolut nicht ok. Prinzipiell dürfen/sollen Großeltern und Verwandte gerne schenken, was sie möchten und ich lege auch keinen Wert darauf, ob die Geschenke den gleichen Geldwert haben, aber die Kinder sollten sich schon gleich behandelt fühlen. Und zumindest die großen merken ja, dass da ein Ungleichgewicht herrscht.
Leider habe ich keinen Rat für dich, mein Verhältnis zur Schwiegermutter ist leider auch schwierig. Ich würde wahrscheinlich nichts sagen, und hoffen, dass mein Mann was sagt (was aber nicht sehr wahrscheinlich ist).
Da du aber schreibst, dass das Verhältnis gut ist, würde ich es vielleicht in einem ruhigen Moment ansprechen. Wenn das Laufrad jetzt eben anstand, dann hätte man es vielleicht nicht vor den anderen Kindern machen müssen (natürlich nicht verheimlichen, so meine ich das nicht).

Ich hoffe du bekommst noch andere Lösungsvorschläge!


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.04.17 21:15 von -Firefly-.


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  Re: Ungleiche Ostergeschenke
no avatar
  Luxusproblem
schrieb am 16.04.2017 21:29
Zitat
Loni76
Hm, ich finde sowas auch schwierig und kenne das von zu Hause auch so nicht.
Aber kann es sein, dass die Schwiegermutter die Enkelin nicht so oft sieht und betreut wie euren Sohn? Kann es sein, dass sie da was kompensiert?

Nein, das ist es nicht.
Die Tochter kommt mit den Kindern 3-4x pro Woche zu Besuch (wir wohnen alle sehr nah beieinander). Sie arbeitet ja derzeit nicht wegen dem Baby. Oma sieht die Enkelin also sehr oft.
Die Oma holt unseren Sohn 2x die Woche vom Kindergarten ab u betreut ihn jeweils 3 Std, bis ich von der Arbeit komme. Das hilft uns sehr u dafür sind wir auch sehr dankbar.


  Re: Ungleiche Ostergeschenke
no avatar
  Luxusproblem
schrieb am 16.04.2017 21:46
Zitat
-Firefly-
Puh, ganz ehrlich, ich find das auch absolut nicht ok. Prinzipiell dürfen/sollen Großeltern und Verwandte gerne schenken, was sie möchten und ich lege auch keinen Wert darauf, ob die Geschenke den gleichen Geldwert haben, aber die Kinder sollten sich schon gleich behandelt fühlen. Und zumindest die großen merken ja, dass da ein Ungleichgewicht herrscht.
Leider habe ich keinen Rat für dich, mein Verhältnis zur Schwiegermutter ist leider auch schwierig. Ich würde wahrscheinlich nichts sagen, und hoffen, dass mein Mann was sagt (was aber nicht sehr wahrscheinlich ist).
Da du aber schreibst, dass das Verhältnis gut ist, würde ich es vielleicht in einem ruhigen Moment ansprechen. Wenn das Laufrad jetzt eben anstand, dann hätte man es vielleicht nicht vor den anderen Kindern machen müssen (natürlich nicht verheimlichen, so meine ich das nicht).

Ich hoffe du bekommst noch andere Lösungsvorschläge!

Also ich muss ja ganz ehrlich sagen, dass es mir nicht nur darauf ankommt, dass sich die Kinder gleichwertig fühlen. Es tut 1) auch MIR als Mama weh und 2) auch wenn Kinder die Benachteiligung noch nicht als solche wahrnehmen, ist sie ja dennoch da, denn - um nochmal auf meine Eltern zurückzukommen - wäre das hier so, dass die enkeltochter ein Laufrad bekäme und der Sohn zb einen Geldbetrag im Wert des laufrades. Das Geld käme dann aufs Sparbuch u es macht ja schon einen Unterschied, ob da was rauf kommt oder nicht.

Aber wie dabei die Gefühle meines Sohnes mitspielen ist natürlich nicht unwesentlich, nur ist das zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht relevant, weil er die Situation mit seinen 3 Jahren einfach noch gar nicht einschätzen kann u ihn derzeit ein schokoei noch genauso glücklich macht wie ein Laufrad (was auch sehr schön ist) zwinker

Ich habe vorhin mit meinem Mann gesprochen, also sagen wir mal so, ich hab gesprochen u er hat wortlos zugehört u übrigens keinen Kommentar dazu abgegeben, was bei meinem Mann bedeutet, dass er es auch nicht ok findet.
Ich habe aber nun nichts weiteres mehr gesagt. Keine Ahnung, ob er was zu seiner Mutter sagt, ich denke aber eher nicht.
Hm. Direkt ansprechen möchte ich das ganze nicht. Aber ich denke, dasd ich mir einen kleinen Seitenhieb nicht verkneifen werde, sollte es sich im Gespräch ergeben, auch wenn es bis nächstes Ostern dauern sollte... smile


  Re: Ungleiche Ostergeschenke
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  Blüte
schrieb am 17.04.2017 10:55
Mal ganz objektiv betrachtet: Was kannst du tun, um die Situation zu ändern?

Nichts! Deine Schwiegermutter darf und kann so schenken wie sie möchte.
Grundsätzlich bin ich deiner Meinung, dass gleichwertige Geschenke für alle Enkel, so in etwa zumindest, wünschenswert wären. "Einfordern" kannst du das nicht.

Noch stört es deinen Sohn nicht, wenn diese Ungleichheit bleibt und er sie einmal merken sollte, ist es deine Aufgabe als Mutter, diese Tatsache einzuordnen und deinem Sohn gleich eine Vorbereitung auf das Leben, das nun mal nicht immer gerecht ist, zu geben.

Ich denke, dass Kinder damit recht gut umgehen können, wenn die Eltern sie entsprechend unterstützen. In meiner Jugend waren wir 2 Cousinen und 1 Cousin. Eigentlich bekamen wir von den jeweiligen Tanten immer vergleichbare Geschenke, nur eine Tante gab uns Mädchen eine Kleinigkeit und dem Jungen unverhältnismäßig mehr, sehr, sehr viel mehr. Schon als wir lange keine Geschenke mehr bekamen, bekam er immer noch 100 € hier und da zugesteckt, bis heute ist das so und er hat die 50 gesehen....
Anfänglich haben wir es nicht gemerkt, irgendwann haben wir gestutzt und ich erinnere mich noch genau, dass mir meine Mutter erklärt hat, dass die Tante das machen darf, wie sie möchte. Jeder darf schenken, wie er will, es gibt keine Vorschriften. Wir sollen uns freuen, dass wir ein Geschenk bekommen, uns bedanken und keine Vergleiche anstellen. Das ist so die Kurzfassung der Erklärung gewesen und es stimmt ja auch.

Als Mutter fällt mir auch auf, dass mich "Ungerechtigkeiten" aus der Verwandtschaft usw., die "gegen" mein Kind gehen, SEHR aufregen, sicher 1000x mal mehr als die eben erzählte Gegebenheit, die "gegen" mich ging, die war für mich dann so und gut war.
Vielleicht hilft dir die Betrachtung, dass es dich so sehr stört, weil es deine Muttergefühle "herausfordert", dein Kind zu "verteidigen", aber das musst du nicht. Deinem Kind geht es gut, es bekommt ja auch etwas von der Oma und sollte es ihm irgendwann auffallen, ordnest du es mit ihm ein und alles bleibt gut!

Frohe Ostern!

Blüte


  Re: Ungleiche Ostergeschenke
avatar  Tina
Status:
schrieb am 17.04.2017 11:47
Wenn alle Kinder gleichzeitig anwesend sind, finde ich es schon sehr unfair, wenn 1 Kind ein (großes) Geschenk bekommt und alle anderen nicht. Das geht gar nicht.
Wenn die Kinder nicht alle gleichzeitig da sind, dann kann man es verschmerzen, da die Kinder das ja dann nicht direkt mitkriegen. Natürlich ist es dann immer noch unfair, wenn ein Kind so viel bekommt und die anderen nichts, aber ändern lässt es sich ja auch nicht.
Ich würde ggf. überlegen, in den kommenden Jahren zu anderen Zeiten an Ostern zu kommen, damit dein Kind diese Ungleichheit nicht so direkt vor Augen geführt bekommt.

Wie sieht denn dein Mann das?


  Re: Ungleiche Ostergeschenke
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  isolde35
Status:
schrieb am 17.04.2017 12:03
Du kannst zwar deiner Schwiegermutter nicht vorschreiben, wem sie was zu schenken hast, aber sag ihr doch einfach mal, dass du das unpassend findest, vielleicht denkt sie dann mal drüber nach oder erklärt dir ihr Verhalten. Vielleicht lässt sich das Problem durch ein Gespräch einfacher lösen als du denkst.

Isolde


  Re: Ungleiche Ostergeschenke
avatar  Chrischtl
Status:
schrieb am 17.04.2017 13:44
Ich habe diese "Ungerechtigkeit" viele Jahre am eigenen Leib erleben dürfen. Begründung meiner Oma: Ich sei schließlich ein Einzelkind und deshalb sowieso "verwöhnt". Also hat sie das "ausgeglichen" in dem ich immer etwas weniger, oder weniger schönes bekommen habe.

Ja, mich hat das durchaus geschmerzt aber ich bin an dieser Situation auch gewachsen.

Weil eigentlich ist es furchtbar das eigene Glück nur bei völliger Gerechtigkeit und Gleichbehandlung empfinden zu können. Das führt nämlich im Leben ganz schnell in die "das Gras des Nachbarn ist immer grüner" Schleife.

Was mir sehr geholfen hat: Meine Mutter hat die Ungerechtigkeit auch gesehen und mit mir darüber geredet und mir in meinem Ärger recht gegeben. Also wusste ich, dass ich mich ärgern darf und schon war das alles nicht mehr so schlimm und da ich meine Cousinen und Cousins sehr geliebt habe, konnte ich es ihnen meistens einfach gönnen.

Deshalb ist da meine Devise: Nicht versuchen alle Probleme von den Kleinen weg zu halten, sondern lieber die Kinder stark machen um mit den Enttäuschungen umzugehen. Es werden noch so viele kommen, die man nicht ändern kann.


  Re: Ungleiche Ostergeschenke
no avatar
  +emmi+
schrieb am 17.04.2017 19:39
ich frage mich, was genau dich "wirklich sehr enttäuscht" sein läßt?

lg jowi-emmi


  Re: Ungleiche Ostergeschenke
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  jennialexa
schrieb am 18.04.2017 00:46
Kannst du es nicht einfach in dem Sinne ansprechen, dass du glaubst, dass dein Sohn das nächstes Jahr mitbekommt und das du nicht möchtest, dass er dann traurig ist und ob sie nicht bei solch ungleichen Geschenken diese nicht im Beisein deines Sohnes verteilen könnte.


  Re: Ungleiche Ostergeschenke
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  Brownie14
schrieb am 18.04.2017 03:28
Wenn du die Oma sowieso jede Woche siehst, warum sprichst du es nicht an? Ich würde aber nicht sagen, dass du es unfair findest, sondern eher erklären, dass du dir Sorgen machst, dass alle anderen Kinder (nicht nur dein Sohn) das mitbekommen und sich damit unwohl fühlen (könnten). Sie wird sich schon etwas dabei gedacht haben, aber so kann man ggfs. für zukünftige Feste eine andere Lösung finden (Das Mädchen bekommt das grosse Geschenk z.B. ohne die anderen).

Grundsätzlich finde ich das aufrechnen nicht besonders toll. Es kommt doch auch auf die Umstände an. Wenn einer gut verdient, braucht die Oma doch nicht genauso viel schenken wie bei der Alleinerziehenden. Und wenn das Kind ihrer Tochter ihr nähersteht als das Kind ihres Sohnes, dann finde ich das nicht toll, aber menschlich. Wichtig ist dann nur, dass man die Geschenkeübergabe wie bei euch dann anders regelt. Vielleicht gabe es auch einfach eine Absprache, von der du nichts weisst.


  Re: Ungleiche Ostergeschenke
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  inken74
Status:
schrieb am 18.04.2017 07:29
Hallo,

bist du dir denn sicher, dass die Oma das Laufrad bezahlt hat? Vielleicht haben ja auch die Eltern den Anlass "Ostern" genutzt, das benötigte Laufrad "ins Nest zu legen"? Nur so als Gedanke, wobei das natürlich nicht sonderlich geschickt wäre...
Ich kann deinen Ärger nachvollziehen, wenn es um die Kinder geht, reagiere ich manchmal recht irrational Ich werd rot. GsD ist dieses Thema in der Familie keins, beide Grosselternseiten schenken jedem immer den selben Betrag.
LG inken


  Re: Ungleiche Ostergeschenke
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  Luxusproblem
schrieb am 18.04.2017 08:52
Vielen Dank, ihr Lieben!

Es tat schon gut, dass ich hier geschrieben habe und jetzt, nach 2 Tagen Abstand, habe ich mich emotional wieder etwas beruhigt zwinker

@ Chrischtl: Als erstes tut es mir leid, dass du selbst Ungerechtigkeit erlebt hast traurig Umso besser, dass du nun sagen kannst, du bist daran gewachsen.
Aber deswegen möchte ich nicht grundsätzlich davon ausgehen, dass Kinder an ungleicher Behandlung wachsen. Es gibt sicher Kinder, die dadurch das Gefühl bekommen, sie sind weniger wert als andere und ihr Selbstwertgefühl leidet unter Umständen und das finde ich ehrlich gesagt nicht besonders schön.

Ich bin nun nach längerem Überlegen zu dem Schluss gekommen, dass mich besonders die Aussage der Oma ärgert, als wir vor 3 Wochen gesprochen hatten. Sie sagte ja, an Ostern gibt’s nichts Großes, sondern nur ein Nest, denn bei 5 Enkelkindern wäre das anders finanziell nicht drinnen (von Opa seit ein paar Monaten getrennt u daher selbst für Haus und Lebensunterhalt zuständig).
Für mich absolut ok und ich möchte ja auch auf keinen Fall, dass sie wegen teuren Geschenken bis ans Monatsende von Wasser und Brot leben muss. Wenn aber dann für ein Kind (das noch dazu an Ostern 2016 auch als Einziges ein großes Geschenk bekommen hat) ein Geschenk im Wert von 50 € bekommt, ehrlich, aber dann fühle ich mich ziemlich verarscht. Und ja, unseren Sohn juckt das (noch) nicht, aber MICH als Menschen, Schwiegertochter, Mutter… verletzt und ärgert das.

Selbstverständlich kann ich keinem vorschreiben, was er schenkt und das ist auch gut so!
Darum geht’s mir auch nicht, dass ich der Schwiegermutter einen riesen Vorwurf mache möchte, damit unser Sohn nächstes Jahr auch sicher ein Geschenk bekommt. Das sollte hier auch nicht so rüber kommen.
Abgesehen davon will und werde ich auch keinen Familienstreit beginnen, denn wie gesagt ist das Verhältnis ja gut.

@inken: Ja, die Oma hat das Rad bezahlt. Ich weiß das, weil meine Schwägerin erzählt hat, die Kleine hätten von ihr und ihrem Mann Spielzeug für den Garten bekommen.

@Brownie: Aufrechnen auf den Euro genau ist auch gar nicht nötig. Mein Vater ist diesbezüglich (auf eine etwas fast anstrengende Art zwinker) sehr genau, weil er als Kind von seinen Eltern, insbesondere vom Vater, sehr ungerecht behandelt wurde und daher ist mein Dad sehr sensibel beim Thema Gerechtigkeit. Mir persönlich geht’s eigentlich gar nicht um jeden einzelnen Euro… Wenn ein Kind ein 10 € Geschenk bekommt und das andere ein 15 € Geschenk oder die Enkelin ein 50 € Laufrad und ein anderes Kind etwas um 35 €, dann wäre mir das völlig egal u diesen Kummerkastenbeitrag gäbe es nicht zwinker , aber bei diesem Ungleichgewicht (50 € + Osternest vs. nur Osternest) fehlt mich einfach das Verständnis bzw fühle ich mich – wie schon erwähnt – einfach veräppelt, da im Vorfeld angekündigt wurde, es gäbe nix Großes. Offenbar ist Oma dann sehr wohl bereit, für 1 Kind Geld auszugeben, aber die anderen sind das nicht wert.
Und nein, die Schwägerin ist nicht alleinerziehend (das wäre in der Tat etwas anderes). Die finanzielle Situation ihrer Familie und meiner Familie sind durchaus sehr ähnlich.


Nochmals Danke für eure Antworten smile
LG




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