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  Re: Vorzeitige Einschulung - tun wir das Richtige?
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  Polly09
Status:
schrieb am 11.04.2017 20:19
Unser Tochter ist ein Kann-Kind (November 2011) und wird nicht in die Schule kommen.
Warum?
Kognitiv ist sie super, der Kinderarzt hat bei der U9 irgendwann nur noch genickt und gelacht, weil er einfach begeistert war. Motorisch passt auch alles. Ihre soziale Kompetenz ist sehr gut, sie ist sehr beliebt im Kindergarten, hat viele Freunde, knüpft schnell neue Kontakte. Kann viele Worte schreiben, erkennt zahlreiche Buchstaben und malt komplexe Bilder. Alles wirklich toll.
Aber sie ist sehr klein und zart (1,04m) groß und das ist einer der Gründe, warum sie noch ein Jahr in den Kindergarten gehen darf. Und der zweite Grund ist, dass sie emotional meiner Meinung nach noch Zeit braucht. Und dieser Punkt wird leider oft übersehen. Ich lese zu dem Aspekt in deinem Posting auch wenig bis gar nichts.
Im letzten Kindergartenjahr werden bei uns viele tolle Sachen gemacht, langweilen wird sie sich trotz ihrer Fähigkeiten nicht - und wenn doch, darf sie ein Instrument beginnen, schwimmen lernen o.ä. Ich denke, es ist den Erziehern auch durchaus zuzumuten, ein 6-jähriges, intelligentes, kognitiv weites Kind im Kindergarten gut zu fordern und zufrieden sein zu lassen.
Meine persönliche Meinung: lasst ihn noch ein Jahr im Kindergarten! Und seid als Eltern klar und eindeutig in eurer Entscheidung. Dann ist es auch für euren Sohn leicht, dies zu akzeptieren und damit zu leben. Dein Kind wird auch deine Ängste wahrnehmen und darauf reagieren.


  Re: Vorzeitige Einschulung - tun wir das Richtige?
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  gelöschter User
schrieb am 11.04.2017 20:35
Zitat
*nepi*
Sport ohne Brille ist Mist.

Ich finde Pauschalisierungen auch doof...


  Re: Vorzeitige Einschulung - tun wir das Richtige?
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  gelöschter User
schrieb am 11.04.2017 20:40
Zitat
Polly09
Unser Tochter ist ein Kann-Kind (November 2011) und wird nicht in die Schule kommen.
Warum?
Kognitiv ist sie super, der Kinderarzt hat bei der U9 irgendwann nur noch genickt und gelacht, weil er einfach begeistert war. Motorisch passt auch alles. Ihre soziale Kompetenz ist sehr gut, sie ist sehr beliebt im Kindergarten, hat viele Freunde, knüpft schnell neue Kontakte. Kann viele Worte schreiben, erkennt zahlreiche Buchstaben und malt komplexe Bilder. Alles wirklich toll.
Aber sie ist sehr klein und zart (1,04m) groß und das ist einer der Gründe, warum sie noch ein Jahr in den Kindergarten gehen darf. Und der zweite Grund ist, dass sie emotional meiner Meinung nach noch Zeit braucht. Und dieser Punkt wird leider oft übersehen. Ich lese zu dem Aspekt in deinem Posting auch wenig bis gar nichts.
Im letzten Kindergartenjahr werden bei uns viele tolle Sachen gemacht, langweilen wird sie sich trotz ihrer Fähigkeiten nicht - und wenn doch, darf sie ein Instrument beginnen, schwimmen lernen o.ä. Ich denke, es ist den Erziehern auch durchaus zuzumuten, ein 6-jähriges, intelligentes, kognitiv weites Kind im Kindergarten gut zu fordern und zufrieden sein zu lassen.
Meine persönliche Meinung: lasst ihn noch ein Jahr im Kindergarten! Und seid als Eltern klar und eindeutig in eurer Entscheidung. Dann ist es auch für euren Sohn leicht, dies zu akzeptieren und damit zu leben. Dein Kind wird auch deine Ängste wahrnehmen und darauf reagieren.

Das hast du sehr gut geschrieben!! Danke für den wichtigen Hinweis!


  Re: Vorzeitige Einschulung - tun wir das Richtige?
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  schwani74
schrieb am 12.04.2017 07:11
Ich hab jetzt nicht alle antworten gelesen.

Wir standen vor einem Jahr vor der gleichen Entscheidung:

- kann-Kind
- sehr intelligent
- motorisch fit
- alle Freune Muss-Kinder
- definitiv schulreif

Aber
- extrem sensibel
- seeehr klein (unter der 3er perzentile)

Auch wir fürchteten eine Unterforderung in der Kita.

Wir haben uns trotz Bedenken gegen die Einschulung entschieden. Und es war die richtige Entscheidung. Er rechnet zwar mittlerweile auf dem Niveau 3. Klasse. Aber sein Selbstbewusstsein und seine Persönlichkeitsentwicklung haben einen unheimlichen Schub gemacht. Er ist jetzt "reifer" und ich denke, er wird wesentlich besser mit dem ganzen "drumherum" in der Schule klar kommen.

Winzig ist er immer noch 😐


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  Re: Vorzeitige Einschulung - tun wir das Richtige?
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  *nepi* nE
schrieb am 12.04.2017 09:40
Zitat
Yrigoyen
Zitat
*nepi*
Sport ohne Brille ist Mist.

Ich finde Pauschalisierungen auch doof...

Joa, wobei diese natürlich einen klaren Kontext hat.

Die Bedeutung ist in dem Fall ja ganz klar nicht - oh, jedes Kind sollte beim Sport eine Brille tragen. Lasst mal besser kein Kind ohne Brille Sport machen, auch wenn es keine Probleme hat.

In diesem Fall geht es aber um ein konkretes Kind mit Sehschwäche UND Problemen bezüglich Ungeschicklichkeit beim Sport.
Und da ist Sport ohne Brille Musst - ganz ohne Pauschalierung zwinker


  Re: Vorzeitige Einschulung - tun wir das Richtige?
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  luna2
Status:
schrieb am 12.04.2017 20:14
Ich habe mich bei der großen Tochter baut entscheiden, sie ein Jahr länge im Kindergarten zu lassen, weil sie zwar kognitiv weit, aber emotional noch nicht nicht reif genug erschien und außerdem auch klein und zart war.... Sie hat im Kindergarten oft Extraaufgaben aus dem Vorschulbereich bekommen und wir haben nachmittags Hobbies eingeführt, das hat sie ausreichend gefordert. ich war letztlich froh, wir haben es jetzt in der ersten Hälfte der vierten Klasse gemerkt, dass sie einfach besser mit Frustrationen umgehen und das von der Schule geforderte leisten konnte als die Mehrzahl der früh eingeschulten Kannkinder. man sollte vor allem auch all alle späteren Entwicklungsherausforderungen denken...


  Re: Vorzeitige Einschulung - tun wir das Richtige?
avatar  Maya79
schrieb am 12.04.2017 22:13
Ein Familienmitglied ist Arzt und hat viele viele Jahre lang die Schuluntersuchungen durchgeführt. Aus dieser langjährigen Berufserfahrung heraus war sein Tip: lieber später als früher einschulen. Spätestens im der Pubertät können sich erhebliche Probleme bei zu früher Einschulung ergeben. Besonders achtsam sollte man bei Jungs sein.

Mein Sohn und meine Nichte sind beides kann- Kinder und werden mit 7 eingeschult. Meine Nichte kann schon seit einiger Zeit schreiben usw. Aber trotzdem sehen wir keinen Grund , sie jetzt schon einzuschulen . Aber das kann bei deinem Kind ganz anders sein ! Viel Glück!


  Re: Vorzeitige Einschulung - tun wir das Richtige?
avatar  Rebella
schrieb am 12.04.2017 22:44
Ich würde das Kind auch unbedingt einschulen, wenn es das will und so einen Wissensdrang hat.

Mit schlechten sportlichen Leistungen muss man klar kommen. Das wird sich auch in einem Jahr nicht geändert haben. Ich war die ganze Schulzeit durch in Sport eine Null. Dafür konnte ich in Mathe punkten. Die, die mich nicht in ihrer Sportmannschaft drin haben wollten, wollten in Mathe und anderen Fächern gern neben mir sitzen.

Mein Sohn wurde auch zusammen mit ca. 12 anderen Kindern aus seiner Kindergartengruppe eingeschult. Die Kinder, die noch dazu kamen, haben sich ganz schnell integriert. Da würde ich mir keine Sorgen machen.


  Re: Vorzeitige Einschulung - tun wir das Richtige?
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  KausB
schrieb am 13.04.2017 08:43
Meine beiden recht fitten Söhne habe ich,
damals regulär, mit fast sieben eingeschult.
Sie sind im September bzw. Oktober geboren.
Es gab die Option sie früher einzuschulen bzw. zu überspringen.
Fast alle Jungs, welche wir kennen, die früher eingeschult wurden hatten massive Probleme
in der Pubertät.
Ein Freund meines Jüngsten, Abitur mit 16, hat massive Probleme,
macht auch wg. dieser viel zu schnellen Schullaufbahn eine Therapie.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.04.17 16:58 von KausB.


  Re: Vorzeitige Einschulung - tun wir das Richtige?
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  LittleDancer
schrieb am 13.04.2017 14:32
Was ich zu bedenken geben möchte ist dass ein Kind mit grossem Wissensdrang und hoher Intelligenz das sichvon der Schule neue Erkenntnisse und kognitive herausforderung erhofft enttäuscht werden könnte. Ich hab bewusst die Erwartungen an die Schule gering gehalten. Wenn ich meinen Sohn frage was sie heute gemacht haben sagt er zb freudestrahlend: wir haben heute das grosse und das kleine K gelernt! Das K kennt er shon ewig, liest flüssig, eine neue Erkenntnis ist das jetzt nun nicht. In Mathe ähnlich, er konnte auch schon vor der Schule im Zwanzigerraum rechnen, mehr machen sie bis jetzt nicht. Das hätte er letztes Jahr auch spielend gelernt. Obwohl es für ihn nicht sonderlich spannend ist macht er willig alles was er soll. Von daher finde ich jetzt den Grund dass das Kind kognitiv weit ist gar nicht für den ausschlaggebensten ob Einschulung früher sinnvoll ist oder nicht. Eher ob das Kind in der Lage ist langweilige Dinge einfach zu machen ohne zu meckern einfach aus dem Grund weil das von ihm verlangt wird.


  Re: Vorzeitige Einschulung - tun wir das Richtige?
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  rabenmutter :-)
schrieb am 14.04.2017 07:18
Hallo
wir standen vor 9 Jahren auch vor der Entscheidung.

Unser Sohn ist ein Januarkind und er war bei Einschulung 5 Jahre und 8 Monate alt.
Im Nachhinein kann ich nur sagen (er ist jetzt 14) es war das absolut richtige.
Er hat im Gymnasium einen 1,5 Schnitt im Zeugnis, ist absolut integriert, hat nette Freunde und den Unterschied zu seinen teils 2 Jahre älteren Kumpels merkt man nicht.
Er ist mittlerweile 1,76 m groß, sein bester Freund mit fast 16 Jahren 1,65 m. Das hat gar nichts zu sagen.

Du darftst nur nichts Besonderes daraus machen, dass sich dein Sohn als elitär fühlt.
Ich kann mich noch daran erinnern, wie mich damals eine befreundete Mutter in seinem Beisein darauf angesprochen hat, dass ich meinem Kind ein Jahr seiner Kindheit stehle. Das hat mich zutiefst verletzt und ich bin so froh, dass wir das trotz allem Reingerede gemacht haben.

Die Besserwisserei wird ein Jahr später, wenn er denn noch fitter ist, noch schlimmer. Und Überspringen finde ich deshalb nicht so gut, weil er dann schon Freunde in der alten Klasse hat und dann u.U. gehänselt wird, weil er ja so schlau ist.

Übrigens hat unser Sohn in Ba-Wü die Grundschule mit 1,0 beendet.

Also ich empfehle dir ganz eindeutig: lass dich nicht beeinflussen und gehe nach deinem Gefühl.

Das einzige in der Pubertät ist vielleicht, dass die Kumpels in seinem Alter länger weggehen dürfen, aber auch dafür gibt es Lösungen.

Ich wünsche dir alles Gute bei der Entscheidung.

Ganz liebe Grüße


  Re: Vorzeitige Einschulung - tun wir das Richtige?
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  gelöschter User
schrieb am 14.04.2017 13:14
Ich möchte (nochmal) auf etwas hinweisen, was schon angesprochen wurde, aber immer wieder untergeht: Es geht NICHT um das Kognitive bei der vorzeitigen Einschulung - das muss ja sowieso passen, sonst kommt man gar nicht auf die Idee - sondern um das Sozial-Emotionale.
Also, kann dein Kind bereits/oder wird es aller Voraussicht im Septmber können: - einige Stunden stillsitzen mit genau getakteten (Bewegungs-) Pausen; - Aufgabe in vorgegebener Zeit erledigen, auch wenn es gerade keine Lust darauf hat; - alleine neue Wege beschreiten (in der Schule zur Toilette, zum Pausenverkauf, zum Sportunterricht etc); - den Mund halten über Stunden und nur bei expliziter Erlaubnis genau Gefragtes besprechen; - sich selbst organisieren, so dass Fächerwechsel, Pausen, Unterrichtsschluss uä relativ reibungslos klappen;... to be continued, mir fällt sicher noch mehr ein.

Ich kenne ein Kind hier, dass im Dez 2016 6 wurde und letztes Jahr (also mit 5) vorzeitig eingeschult wurde. Bei ihr hat das geklappt, das hat man aber auch schon vorab gut sehen können: Sie hielt sich SEHR gut an Regeln, war SEHR folgsam, auch sehr wissbegierig, sehr eigenständig/selbstorganisiert.
Ich war und bin immer wieder überrascht, wenn ich das Kind (Mädchen) treffe, es ist wirklich emotional und sozial SEHR weit (by the way, wir fragen uns immer, ob das an der Erziehung oder dem Mädchen liegt zwinker)
Unsre Tochter, auch ein Kann-Kind für jetzt, kann schon alles lesen (groß und klein, auch lange Wörter, Umlaute etc), schreibt auch schon, kann schon im 10er rechnen usw - aber emotional und sozial ist sie weit entfernt davon. Sie weint mitunter, wenn ich im Kiga gehe (sie ist 5!!), bockt viel, bricht Regeln (Ausdrücke, Erlaubnisse...) - also noch richtig in der Ausprobierphase.

Und wo steht da dein Kind? Das kann hier über www keiner sagen. Beantworte es selbst (zB mit Hilfe der Erzieher)-.


  Re: Vorzeitige Einschulung - tun wir das Richtige?
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  henriette
schrieb am 14.04.2017 14:19
also mir würde es eher sorgen machen, wenn ein kind sich immer SEHR gut an die regeln hält und SEHR folgsam ist.... wobei, hätte vielleicht was...


  Re: Vorzeitige Einschulung - tun wir das Richtige?
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  gelöschter User
schrieb am 14.04.2017 14:28
Ja, Henriette, das geht uns auch so mit dem Mädchen... Sie ist eine sehr freundliche, aufgeweckte 6jährige mit Sinn für Regeln...


  Re: Vorzeitige Einschulung - tun wir das Richtige?
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  Ella Propella
schrieb am 15.04.2017 22:19
Zitat
Yrigoyen
Ich möchte (nochmal) auf etwas hinweisen, was schon angesprochen wurde, aber immer wieder untergeht: Es geht NICHT um das Kognitive bei der vorzeitigen Einschulung - das muss ja sowieso passen, sonst kommt man gar nicht auf die Idee - sondern um das Sozial-Emotionale.
Also, kann dein Kind bereits/oder wird es aller Voraussicht im Septmber können: - einige Stunden stillsitzen mit genau getakteten (Bewegungs-) Pausen; - Aufgabe in vorgegebener Zeit erledigen, auch wenn es gerade keine Lust darauf hat; - alleine neue Wege beschreiten (in der Schule zur Toilette, zum Pausenverkauf, zum Sportunterricht etc); - den Mund halten über Stunden und nur bei expliziter Erlaubnis genau Gefragtes besprechen; - sich selbst organisieren, so dass Fächerwechsel, Pausen, Unterrichtsschluss uä relativ reibungslos klappen;... to be continued, mir fällt sicher noch mehr ein.

Und wo steht da dein Kind? Das kann hier über www keiner sagen. Beantworte es selbst (zB mit Hilfe der Erzieher)-.

ich stimme dir im Grunde zu, dass Dinge wie "an Regeln halten, Aufträge erledigen, usw...." wichtig sind um als schulreif zu gelten. Allerdings sind ein paar von deinen oben genannten Punkten zumindest für unsere Grundschule vollkommen unzutreffend. Kinder des ersten Jahrgangs müssen mitnichten stundenlang schweigen, stillsitzen, sich vollkommen selbst organisieren, ja noch nicht mal alle Aufgaben in einer vorgegebenen Zeit bewältigen.
Es gibt mittlerweile (ja ich war auch überrascht) sehr "bewegten" Unterricht - die laufen da die Buchstaben an Seilen lang, klappern Stationen ab und das nach eigenem Ermessen, wer nicht fertig wird, macht Zuhause weiter oder in der freien Arbeitszeit. Der Unterricht ist sehr abwechslungsreich und es wird sich relativ viel bewegt. Sogar die Stühle in der ersten Klasse sind solche "Wackelstühle" die stillsitzen eh eher unmöglich machen. Sogar ein großes Sofa gibt es im Klassenzimmer, da wird jeden Tag von der Lehrerin eine kleine Geschichte vorgelesen und die Kinder dürfen sich zusammenkuscheln und kopfentspannen. Bisher haben sie auch mindestens schon 3x eine Theateraufführung besucht, waren im Winter mind 3x die Woche Bobfahren bei Schnee, machen jetzt bei Schönwetter auch mal spontan Spaziergänge etc....
Stundenlanges Schweigen gab es aber ehrlich gesagt bei mir schon nicht mehr in der Grundschule zwinker Auch muß sich hier kein Kind von Anfang an selbst organisieren, Ziel ist, dass sie es bis Ende erste Klasse können, besser zum Halbjahr, aber nicht zwingend.

Nochmal, ich gebe dir also grundsätzlich recht damit, dass bestimmte sozial-emotionale Fähigkeiten von Vorteil sind und bei vorzeitiger Einschulung unbedingt berücksichtigt werden sollen. Allerdings ist ja auch gerade DAS ein großer Fokuspunkt in der ersten Klasse. Keiner erwartet perfekt entwickelte Kinder in der ersten Klasse im sozial-emotionalen Bereich und wenn es sich um eine halbwegs gute Lehrkraft handelt, dann weiß die auch, dass hier bei rund 6jährigen durchaus noch eine gewisse Spanne besteht.
Bei meiner Tochter, die ein Muss-Kind war, war ich heilfroh, denn sie war sozial-emotional ganz sicher mit Einschulung noch nicht soweit kompetent, dass sie alles problemlos gemeistert hätte. GsD hat sie in diesem ersten Schuljahr hier einen wahnsinnig großen Schritt gemacht (und das sicher auch durch das Bemühen der Lehrerin um eine gutes soziales Miteinander in der Klasse und der Stärkung sozial-emotionaler Kompetenzen).

Meine kleine Tochter wird vorzeitig eingeschult (einen Tag früher geboren wäre sie ein Muss-Kind, geb. am 1.9.), aber sie hat sowohl kognitiv als auch sozial-emotional gesehen alle Voraussetzungen für einen Schulbesuch in der Tasche. Körpergröße, Freundeskreis, Motorik,... passt alles. aber dennoch, man weiß es nie. GsD haben wir hier in Österreich bessere Möglichkeiten während des Schuljahres in die (integrierte) Vorschule zu wechseln bzw können die ersten 2 Grundschuljahre in 3 Jahren absolviert werden.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.04.17 07:29 von Ella Propella.




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