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  Re: Vorzeitige Einschulung - tun wir das Richtige?
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  Hamamelis71*
schrieb am 10.04.2017 15:50
Zitat
AnnaHannah
Noch dazu ist das Kind deutlich kleiner als die übrigen Kinder. Das alles in Kombination macht mich extrem unsicher, ob wir wirklich das Richtige tun. Ja, das Kind kommt viel besser mit älteren Kindern aus als mit gleichaltrigen/jüngeren. Aber der Umkehrschluss dazu funktioniert halt nicht, ich befürchte eher, dass das Kind Hänseleien ausgesetzt sein könnte, noch dazu da viele der anderen Kinder in der Klasse sich schon kennen weil sie als Gruppe gemeinsam im Kindergarten waren.

wegen der Körpergröße würde ich mir nicht so große Gedanken machen. Mein Sohn ist einer der jüngsten Kinder in der Klasse und der Zweitgrößte, der Größte in der Klasse ist übrigens ein Jahr älter. Und in der Klasse meines Sohnes sind es eher die körperlich kleinen Kinder, die die anderen ärgern und hänseln. Das ist also keine Sache, die man an der Körpergröße festmachen kann.

du schreibst nichts Genaueres über seine Freundschaften. Mein Sohn ist mit seinen 12 Kindergartenfreunden eingeschult worden, aus seiner Kindergartengruppe sind aber nur 2 Jungen und 2 Mädchen in der Klasse. Die anderen Kinder wurden auf die anderen Klassen verteilt. Es sind 3 Kinder neu in die Klasse gekommen und kannten wirklich niemanden, die Kinder waren schon nach kurzer Zeit integriert hier im Ort. Kinder sind da sehr flexibel und schließen schnell neue Freundschaften, es sei denn, es handelt sich jetzt um Kinder, die schon vom Typ eher Einzelgänger sind. Und wie die Kinder sich in eine Gemeinschaft einfügen und Freundschaften schließen ist wirklich sehr abhängig vom jeweiligen Kind. Dem einen Kind fällt das leichter, dem anderen Kind fällt das schwerer.

Für meinen Sohn war es gerade in der ersten/zweiten Klasse wichtig, dass sein bester Freund dabei ist. Allerdings haben beide jetzt so viele neue Freundschaften geschlossen und mein Sohn verabredet sich in der Freizeit auch viel mit Kindern, die nicht in seiner Klasse sind.

LG


  Re: Vorzeitige Einschulung - tun wir das Richtige?
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  agnes
schrieb am 10.04.2017 20:04
Ich weiß nicht, ob es für eure Entscheidungsfindung hilfreich ist, berichte aber mal kurz von unseren Erfahrungen. Unser Sohn ist in der Grundschule gesprungen. Soweit so gut, die ersten Jahre im Gymnasium waren auch gut, dann klaffte die Schere zwischen den pubertären Klassenkameraden und unserem Sohn, der noch sehr Kind war, immer weiter auseinander. Es gab arge Probleme, schlussendlich hat er die Schule gewechselt und hat die 7. Klasse freiwillig wiederholt. Und war dann altersentsprechend, hat sich wohl gefühlt und war froh, nicht mehr der Jüngste zu sein. Jetzt steht er unmittelbar vor dem Abi, bisher läuft es prima. Die Entscheidung zum Springen würde ich wohl nicht noch einmal treffen, obwohl sie damals folgerichtig und irgendwie auch stimmig war. Die Entscheidung zum Wiederholen war genial, sie kam von ihm selber, ich war anfangs nicht so begeistert, zumal die Leistungen gut waren. Aber ich denke, da gibt es keine allgemeingültige Wahrheit.
euch alles Gute, es muss sich für euch gut anfühlen
lg agnes


  Re: Vorzeitige Einschulung - tun wir das Richtige?
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  blauesTeufelchen
Status:
schrieb am 10.04.2017 21:11
Zitat
agnes
die ersten Jahre im Gymnasium waren auch gut, dann klaffte die Schere zwischen den pubertären Klassenkameraden und unserem Sohn, der noch sehr Kind war, immer weiter auseinander. Es gab arge Probleme, schlussendlich hat er die Schule gewechselt und hat die 7. Klasse freiwillig wiederholt. Und war dann altersentsprechend, hat sich wohl gefühlt und war froh, nicht mehr der Jüngste zu sein.

das wollte ich nochmal herausgreifen, weil das auch meine Erfahrung widerspiegelt. ich habe sehr altersheterogene Klassen aufgrund Überspringern erlebt oder Klassen, in denen Wiederholer waren und dadurch ein Altersabstand von ca. zwei Jahren waren. jedes mal hat man fest Gestellt, dass gerade ab Anfang der Mittelstufe dieser Unterschied wirklich zu einem Problem werden konnten. die Überspringer waren manchmal richtig erleichtert, zu wiederholen und dann sozusagen "nachzureifen". neben dem Lernen wird die peer-group einfach sehr wichtig und das wird halt doch auch stark durch das Alter und die körperliche Reife bestimmt.

so wie du gerade dein Kind beschreibst, würde ich das zwar im Moment nicht deine Entscheidung beeinflussen lassen, aber einfach im Hinterkopf behalten, wenn sich dann so in sieben Jahren doch andere Probleme auftun.


  Re: Vorzeitige Einschulung - tun wir das Richtige?
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  gelöschter User
schrieb am 10.04.2017 21:24
Ich - als Lehrerin mit "lernbehinderten" Schülern - rate dir: Lass ihn noch ein Jahr spielen und besuch dann eben nachmittags "schicke" Kurse (wie zB Klavier, Fremdsprachen, Spezialsport wie Jonglieren etc). Diese stressige, reglementierende, bewegungsarme, homogene Schule kommt doch früh genug... Gib ihm ein Jahr Unbeschwertheit und anregende Privatunterrichtungen smile
Gute Entscheidungsfindung!


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  Re: Vorzeitige Einschulung - tun wir das Richtige?
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  *nepi*
schrieb am 10.04.2017 23:40
Ich finde Pauschalierungen wie gönn dem Kind noch ein jahr Unbeschwertheit nicht sinnvoll.

Ich habe eine Tochter und einen Sohn - beides Kann-Kinder. meine Tochter hab ich früher eingeschult, würde ich auch immer wieder so machen. Für sie ist die feste Struktur einer Schule aber auch eine Erleichterung und gibt ihr mehr Unbeschwertheit.

Meinen Sohn schule ich dagegen nicht früher ein. Zu ihm passt einfach ein weiteres Jahr im Kiga besser.


Daher: höre keinesfalls auf irgendwelche allgemeinen Phrasen, sondern achte auf dein Kind und dein Bauchgefühl dazu.
Ich denke, dein Bauchgefühl hat schon frühzeitige Einschulung gesagt.


Übrigens: meine sohn hat eine Brille, die auch für den Sport geeignet ist. Ist aus einem flexiblen Kunststoff-Gummigemisch, hält auch jeder Toberei stand und sieht zudem nicht komisch, sondern total stylisch aus.
Ich würde deinem Sohn eine solche Brille kaufen - Sport ohne Brille ist Mist.


  Re: Vorzeitige Einschulung - tun wir das Richtige?
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  Kermit16
Status:
schrieb am 11.04.2017 07:24
Hallo!
Wir stehen im Moment auch vor dieser Entscheidung.
Wir werden wahrscheinlich unseren Sohn auch als Kann-Kind einschulen, allerdings erst 2018.
Aber anmelden müssen wir in jetzt im Mai.
Ich bin selber GS-Lehrerin an einer Grundschule mit Begabtenforderung und wir haben häufig Kann-Kinder oder Überspringer an unserer Schule und für diese Kinder ist es meistens auch die richtige Entscheidung gewesen.

Uns fällt die Entscheidung bei unserem Sohn auch ganz und gar nicht leicht, aber ich denke, auch für ihn ist es aus verschiedenen Gründen das Beste.
Ich selber bin auch als Kann-Kind eingeschult worden und hatte wegen meines Alters nie Probleme an der Schule.
Ich hatte mein Abi früh in der Tasche und war trotz eines freiwilligen Jahres nach der Schule zügig mit dem Studium und dem Referendariat fertig.

Wenn bei euch sowohl die Schulleitung, als auch der Kiga und die Schulpsychologin keine Bedenken haben, dann spricht doch schon einiges dafür.
Wenn seine Motorik schon immer ein Problem war, dann wird er sich auch in einem Jahr nicht grundlegend verändern.

Sicherlich kann es in ein paar Jahren Schwierigkeiten geben, aber das muss es nicht.
Auch wird es sicherlich Momente geben, in denen ihr die Entscheidung bereuen werdet und euch sagt, hätten wir es lieber nicht gemacht.
Besonders dann, wenn sich Verhaltensweisen zeigen, die von den Lehrern auch das junge Alter geschoben werden.
Wenn er aber ein Kann-Kind ist, dass nur knapp am Stichtag vorbei geboren ist, dann spielt das Alter dabei auch nicht so die entscheidende Rolle

Ebenso kann es natürlich auch zu Problemen kommen, wenn ihr ihn regulär einschult.

Wie schon jemand schrieb, einige Kinder sind früher schulreif, andere später.
Ob die Entscheidung bei unseren Kindern richtig war, wird die Zukunft zeigen.

Übrigens hört das schöne Leben für ein Kind mit der Einschulung nicht auf.

LG, Kermit


  Re: Vorzeitige Einschulung - tun wir das Richtige?
avatar  Mondstaub
Status:
schrieb am 11.04.2017 10:24
Ich kann nur aus meiner Erfahrung heraus berichten:
Unser Sohn wurde mit 7 eingeschult, da man damals glaubte, mit 6 Jahren und ein bissl wäre es noch zu früh. Weit gefehlt ! Er war viel zu spät dran und war im Kindergarten hoffnungslos unterfordert und erlaubte sich daher viel Blödsinn. Wir glaubten damals, wir täten im etwas Gutes, wenn er noch ein Jahr zum Spielen Zeit gehabt hätte, aber man merkte, dass er neuen Input brauchte.

Im Nachhinein wäre es besser gewesen, wir hätten ihn zeitiger eingeschult.

Meine Tochter wurde sehr knapp mit 6 Jahren und 1 Woche eingeschult und bei ihr stellte man später eine Teilleistungsstörung fest (liest sehr schlecht und langsam), aber selbst bei ihr war es Zeit und die Kindergärtnerinnen konnten sich nach unserer Überlegung, sie noch ein Jahr dort zu lassen, nicht vorstellen, dass sie damit glücklich gewesen wäre, da sie ebenfalls nach neuem Input suchte und mit den Kleinen im Kiga unterfordert war. Im Nachhinein wissen wir also nicht, ob es ihr gut getan hätte oder nicht. Ich denke aber, obwohl sie immer eine der Jüngsten in der Klasse ist, dass es trotzdem gut so war.

Ich hoffe, Ihr werdet es so entscheiden, dass Eurer Sohn gut dabei weg kommt. Zudem werden in der Schule die Karten neu gemischt und Mobbing kann überall vorhanden sein oder auch nicht, wenn man Acht drauf gibt und es in der Schule / Klasse nicht von vorneherein ausarten lässt und die Lehrer, wie Mitschüler gelernt haben, vernünftig miteinander umgehen zu können.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.04.17 10:29 von Mondstaub.


  Re: Vorzeitige Einschulung - tun wir das Richtige?
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  emma1402
Status:
schrieb am 11.04.2017 11:29
Das ist eine schwierige Entscheidung und keiner kann dir jetzt sagen, ob das in ein paar Jahren die richtige Entscheidung war. Unsere beiden großen haben wir haben früher eingeschult ( Ende august und November geboren), es war die richtige Entscheidung obwohl es immer mal wieder Schwierigkeiten mit den eben zum Teil deutlich älteren Mitschülern gibt. Durch späteres einschulen und wiederholen entsteht teilweise ein altersabstand von bis zu 3 Jahren. Das ist in der Pubertät heftig. Unser dritter würde normal eingeschult (Mai) und ihm hätte noch ein Jahr spielen gut getan wobei das nichts geändert hätte, er ist einfach verträumt. Unsere Tochter wird jetzt im April 5. sie ist deutlich weiter als es ihre Brüder waren, organisiert, bringt sich selbst vieles bei und ist begierig neues zu lernen. Vom kognitiven her wäre sie auf jeden Fall schulreif, sie will auch in die Schule und geht äußerst ungern in den Kindergarten. Sie mach Ballett und Leichtathletik. Ein Instrument würde ich sie dann nächstes Jahr als Ausgleich lernen lassen. Aber von ihrer sozialen Entwicklung sehe ich sie eigentlich noch nicht in der Schule. Allerdings weiß ich auch nicht, wie ich das nächste Jahr Kindergarten rum kriegen soll. Wann ist denn dein Sohn geboren? Ich weiß noch nicht wie wir uns entscheidend. Aber Sportlichkeit ist zwar für einen jungen schon wichtig, lässt sich allerdings nicht erzwingen, da wird sich wohl auch in einem Jahr nichts ändern. Vielleicht findet er seine Nische in einem anderen Bereich ( klettern, Musik, Schach, schwimmen, Lego Technik, ) ich wünsch euch viel Glück bei der Entscheidung. Egal was du tust, mach dir keine vorwürfe wenn etwas nicht klappt, das hätte auch passieren können, wenn ihr euch anders entschieden hättet.


  Re: Vorzeitige Einschulung - tun wir das Richtige?
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  Glückseligkeit
schrieb am 11.04.2017 11:36
als Entscheidungshilfe hat mir dieses buch ganz gut getan:


[www.amazon.de]ähig-Orientierungsbuch/dp/3466306124/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1491903063&sr=8-1&keywords=ist+mein+kind+schulfähig



alles gute!


  Wie Henriette...
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  ** Ulli **
schrieb am 11.04.2017 12:06
... ich habe hier in der Umgebung mehrere Beispiele mit Jungs, die eine Klasse übersprungen haben oder früher eingeschult wurden. In allen Fällen sagen die Mütter: könnten wir noch einmal wählen, würden wir es anders machen. Am extremsten der Ex unserer Tochter. Das Abitur war überhaupt nicht das Problem. Wohl aber, dass er STÄNDIG zu jung war und bis zum Abit nicht für voll genommen wurde, das Baby war. Gerade in den Jahren der Pubertät (als der Bub eben wirklich noch Kind war, die anderen Jungs aber zu Männern wurden) muss es ganz schlimm gewesen sein. Und der Junge ist/war extrem sportlich und sozial in ganz toller Mensch. Nach dem Abi gingen dann die Probleme weiter, weil Studieren mit 17 einfach schwierig ist und deshalb erst einmal Zeiten überbrückt werden wollen.

Also - bei einem Mädel würde ich sagen: kommt aufs Kind an. Bei einem Junge würde ich notfalls massiv forderndes Parallelprogramm bieten, aber nicht vorzeitig einschulen.

Ulli


  Re: Vorzeitige Einschulung - tun wir das Richtige?
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  Merle_77
schrieb am 11.04.2017 12:11
Ich selbst wollte als Kind unbedingt ein Jahr früher eingeschult werden und wurde nicht. Weil meine Eltern skeptisch waren und weil meine beste Freundin zwar ebenfalls sehr pfiffig, aber körperlich noch nicht so weit entwickelt war und man uns unbedingt zusammen lassen wollte. Mir selbst war das ehrlich gesagt gar nicht so wichtig. Ich hätte die Freundschaft glaube ich auch neben der Schule weiter gepflegt. Abgesehen davon, dass meine Freundin eine frühere Einschulung wahrscheinlich auch ohne Probleme hingekriegt hätte.

Ich war froh, als das letzte Kindergartenjahr rum war und bin mir bis heute sicher, dass eine frühere Einschulung besser gewesen wäre.

Fazit: Ich selbst würde das Kind entscheiden lassen.


  Re: Vorzeitige Einschulung - tun wir das Richtige?
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  AnnaHannah
schrieb am 11.04.2017 12:54
ach super, so viel Input, danke! Auch für den Buchtipp.

Ich habe inzwischen gestern noch mit einer anderen Mama hier im Ort geredet, die gerade ganz ähnliche Überlegungen hat und wir sind (wie hier schon öfters erwähnt) zu dem Schluss gekommen, dass es eh eine "ach hätte ich doch"-Situation werden wird, egal wie wir uns entscheiden und dass wir die nächsten Nächte besser mit Schlafen als mit Grübeln verbringen sollten. Ihr habt mir sehr geholfen!!
Hätten wir eine anregendere Umgebung, würde ich ggf. auch nochmal intensiv über die Option warten + ansprechendes Nachmittagsprogramm nachdenken. Aber ich habe das jüngere Geschwisterkind im Schlepptau, niemanden, der auf dieses Kind aufpassen könnte und habe nach gescheiterten Versuchen bei den anderen Sportarten sowie in Musik und Tanzen das Angebot hier durch. Bleiben noch Schwimmkurs (bereits angemeldet) und Schützenverein grins bzw. in die nächste Stadt fahren, was 40min Fahrt sind, dann die Stunde Kurs überbrücken mit dem Geschwisterkind dabei und wieder die Strecke zurück... nö. Bammel vor den Konsequenzen dieser Entscheidung habe ich trotzdem.

Ihr dürft uns gerne die Daumen halten smile

Liebe Kermit, magst du mir bitte noch ein wenig über Begabtenförderung erzählen? Was hat es damit auf sich, welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein und wie findet man raus, wo es so eine gibt?


  Re: Vorzeitige Einschulung - tun wir das Richtige?
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  Kermit16
Status:
schrieb am 11.04.2017 14:18
Hallo AnnaHannah!
Ich arbeite an einer Grundschule in Niedersachsen. Wir sind eine normale GS, die dem Kooperationsverbund Hochbegabtenforderung angeschlossen ist.
Davon gibt es niedersachsenweit etwa 400. Ich weiß nicht, ob es dieses Konzept auch in anderen Bundesländern gibt.
Bei uns im Landkreis gibt es insgesamt 4 Grundschule, die dem Verbund angeschlossen sind.
Wir arbeiten innerhalb dieses Verbundes eng mit den zuständigen Gymnasien zusammen.
Bei uns können also neben den "normalen" Kindern aus dem Einzugsgebiet auch besonders begabte Schüler aus den Nachbarorten beschult werden.
Für diese Kinder gibt es neben dem normalen Unterricht zusätzliche Extra-Forderangebote in Mathematik, Deutsch, Sachunterricht, Englisch und Niederländisch, sowie diverse AGs ( Französisch, Spanisch, Forschen und Entdecken usw.). Außerdem können die Kinder an verschiedenen Wettbewerben teilnehmen.
Unser großer Sohn geht allerdings auf die für unseren Wohnort zuständige GS ohne Begabtenforderung und der Kleine soll die Grundschule auch besuchen. Da hoffe ich einfach auf eine gute Binnendifferenzierung. Das klappt bei dem Großen bisher ganz gut.
Ich hätte sie auch bei uns einschulen lassen können, aber sie wollen natürlich auch mit ihren Freunden in eine Klasse und außerdem nicht ständig von Mama kontrolliert werden.

Vielleicht magst du zwischendurch mal berichten, wie es so läuft bei eurem Junior (gerne auch per PN).

LG, Kermit


  Re: Vorzeitige Einschulung - tun wir das Richtige?
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  gelöschter User
schrieb am 11.04.2017 14:51
Klein, vorlaut und besserwisserisch? Passt doch. Irgendwie muss man mangelnde Größe doch ausgleichen.Ich wars nicht Ich spreche da aus Erfahrung. zwinker
Ernsthaft, unsere Tochter ist jetzt in der 2. Klasse und bei den Kindern vom Schulspiel neulich waren immer noch etliche größer und die meisten höchstens 2 oder 3 cm kleiner. Da hätte sich ein Jahr warten nicht wirklich gelohnt. Dinge, die u. U. Probleme bereiten können, aber sich in einem Jahr eh nicht ändern, weil sie in der Person, im Charakter liegen würde ich nicht so stark werten.

Im Moment klingt das für mich daher auch eher nach Einschulen. Die Probleme, die später eventuell auftreten, kann man dann angehen, wenn sie akut werden.
Ich habe z. B. erst nach der 5. Klasse Hauptschule in die 5. Klasse Gymnasium gewechselt. Da war das Jahr wieder "weg" und der Übergang sehr viel einfacher.
G8/G9-Auswahl, Mittelstufe plus oder was-auch-immer-je-nach-Bundesland bieten z. B. auch Raum für individuellere Gestaltung der Schullaufbahn. Manchmal macht es auch Sinn aufgrund Druchhänger, längerer Krankheiten oder ähnlichem ein Jahr zu wiederholen, selbst wenn es freiwillig ist.smile
Weil, ich gebe zu. Abi mit 17 finde ich auch gräßlich. Ich bin so dankbar, dass bei uns das G9 wieder eingeführt wird.
Davon abgesehen, 15jährige Azubis, zumindest da wo nur Realschüler/Abiturienten eingestellt werden, ist auch nicht soooo toll. Weder für den Betrieb noch für den Azubi.


  Re: Vorzeitige Einschulung - tun wir das Richtige?
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  henriette
schrieb am 11.04.2017 17:47
upps: ein fünfjähriges! kind eine entscheidung dieser tragweite treffen lassen.... wow. das kind in die entscheidung mit einbeziehen, ok. aber entscheiden lassen. nein. das gehört ausschliesslich in den verantwortungsbereich der eltern. das kind entscheiden zu lassen bedeutet, dass die eltern sich aus der verantwortung stehlen wollen, nicht mehr, nicht weniger.




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