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  Re: Un-Wunschkind
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  perlhuehnchen
Status:
schrieb am 11.04.2017 09:46
Hallo,

ich denke auch dass die Beiden einfach überfordert sin, denn in meinen Augen machen es sich dei beiden komplizierter
als es ist...

Jeden Tag extra kochen fürs Kind...das würde mich auch stressen und ich hätte es nach 2 Wochen satt...klar, gibt
es mal Ausnahmen im Speiseplan wenn Mama und Papa mal was zu exotisches Essen, aber das beschränkt sich fürs
Kind dann auf Nudeln, Eierkuchen oder Milchreis...zumal sie in Der Kita ja ein Mittag hat...

2 mal am Tag den Boden wischen...Ohnmacht klar das man dann keine Zeit mehr für sich selbst hat, die fehlt mir
meist trotz Putzfee...und die möchte ich nicht mehr missen

von Allem das Teuerste und Beste...klar haben wir einen guten sicheren Autositz und hatten auch nen teuren
Kinderwagen, aber inzwischen holen wir auch viel Second Hand, grade Mottes "Fuhrpark" mit Roller und Fahrrad...ist
alles schon vorher mal mit einem anderen Kind unterwegs gewesen...so bleibt Geld für eigene Anschaffungen

wir machen viel mit Motte was wir auch vorher gemacht haben, mal ein Saunabesuch, Urlaub, zu Freunden zum feiern,
klar muss man Abstiche machen aber doch nicht das alte Leben komplett aufgeben! Das Kind wird integriet und
wächst eben so auf...

Nun haben wir das Glück auch ab und zu mal die Oma zu haben und dann sind wir mal wieder ein Paar wie früher,
waren sogar schon wieder zu zweit im Urlaub, nämlich genau zu der Zeit als Motte mit Oma und Opa im
Urlaub war...

Vielleicht kannst Du Deiner Bekannten auch mal ein paar Denkanstöße in diese Richtung geben...

LG Perlhuhn


  Re: Un-Wunschkind
avatar  tttxf
Status:
schrieb am 18.04.2017 21:02
hallo,
ich denke fast, dass das Gefühl des Überanstrengt sein auch daher kommt, dass sie ihre Grenzen nicht richtig ziehen. Vielleicht WOLLEN sie eigentlich das Kind nicht im Elternbett haben, machen es aber trotzdem (vielleicht auch aus Schuldgefühlen wegen ihrer Ablehnung?) und schieben dann dem Kind unbewusst die Schuld/die Verantwortung zu?

Zu einem gewissen Grad kann ich das sogar nachvollziehen, meine Zwillinge sind sehr aktiv, im ersten Jahr waren beide Schreikinder, das war wirklich sehr anstrengend für mich und meinen Mann und wir haben zumindest die Entscheidung beide Embryonen auf einmal zurückzunehmen, bereut. ... (Und ich hatte vorher Kinderwunsch!)

Darüber die Kinder abzugeben reden wir natürlich nicht (und erst recht nicht in ihrem Beisein). Aber man muss eben wirklich seine eigenen Grenzen ziehen und wahren. Ich schlafe zb NICHT mit ihnen in einem Bett, nicht mal in einem Zimmer, das könnte ich nicht, wäre mir zu laut. Ich schaffe auch die Einschlafbegleitung nicht mehr, mein Mann auch nicht und so rennen wir halt 5x hin, aber einschlafen müssen sie trotzdem allein. (Später legt sich mein Mann dann dazu) Wir lieben sie trotzdem- aber haben halt nicht genug Kraft, alles perfekt zu machen.

Ich würde an deiner Stelle auch der Familie eine Therapie empfehlen, einfach wirklich, weil es ja nicht mehr lange dauern kann, bis die kleine das versteht und wahrnimmt, dass sie abgelehnt wird.

Lg
tttxf




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