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  gelöschter User
schrieb am 10.03.2017 22:11
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1 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.12.18 14:45 von dussel.


  Re: Mehr als 20 Überstunden die ERSTE Woche - wie soll das weitergehen?
avatar  Mikama re.
Status:
schrieb am 11.03.2017 10:04
Ihm ist es verständlicher Weise zuviel und mir persönlich wäre das auch zu krass.

Ganz ehrlich, man gründet eine Familie , bekommt ein Kind und sieht es nie . Das ist doch Murks.

Ich persönlich werde Menschen nie verstehen, die in ihrem hübschen Häuschen sitzen , mit den markengekleideten Kindern , die Privatschulen besuchen und tolle Hobbys haben , während der Partner sich einen abbuckelt um den Lebensstandard zu halten. Partnerschaft wird dann 2 Wochen im Jahr auf den Seychellen geführt. Örgs

Da hab ich lieber weniger Kohle und Karriere. Aber das muss ja jeder für sich entscheiden.

Das Leben passiert aber nur einmal !


  Re: Mehr als 20 Überstunden die ERSTE Woche - wie soll das weitergehen?
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  Kamut
schrieb am 11.03.2017 20:43
Gibt auch Partner, die das so wollen (Haus und co) und auf die Barrikaden gehen, wenn Frau plötzlich arbeiten will.

Mein Mann hat seinen Job oft als Ausrede genutzt, um der Familie und dem Haushalt fern bleiben zu können. Da waren auch Wochenenden von betroffen. Aber dies scheint hier ja definitiv nicht der Fall zu sein.


  Re: Mehr als 20 Überstunden die ERSTE Woche - wie soll das weitergehen?
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  Viktoria17
schrieb am 11.03.2017 20:49
Zitat
Kamut
Gibt auch Partner, die das so wollen (Haus und co) und auf die Barrikaden gehen, wenn Frau plötzlich arbeiten will.

Mein Mann hat seinen Job oft als Ausrede genutzt, um der Familie und dem Haushalt fern bleiben zu können. Da waren auch Wochenenden von betroffen. Aber dies scheint hier ja definitiv nicht der Fall zu sein.

Aus meiner Sicht ist das nicht selten.


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  Re: Mehr als 20 Überstunden die ERSTE Woche - wie soll das weitergehen?
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  heute annonym
schrieb am 12.03.2017 23:40
Meinem Mann ist Karriere völlig egal, war ihm eigentlich noch nie wichtig. Er wünscht sich aber für mich, dass ich auf jeden Fall auch arbeiten kann. Ich bin kein Karrieremensch, aber da ich meine Arbeit sehr mag, möchte ich schon wenigstens halbtags arbeiten gehen.

Meinem Mann würde es auch nix ausmachen Hausmann zu werden. Er hat bei unserer Tochter fast ein halbes Jahr alleine Elternzeit genommen und hatte damals die Zeit richtig genossen. Aber leider ist man ja heutzutage meistens auf zwei Gehälter angewiesen.

Wir wollen noch nicht sofort aufgeben. Sobald ich eine Arbeit habe und er kürzer treten muss und es dann garnicht klappt, müssen wir uns was einfallen lassen. Also, dann wird er sich was neues suchen. Aber sofort zu kündigen ist sicherlich auch nicht richtig und sieht ziemlich scheiße im Lebenslauf aus.

Da wir von einem Ende von Deutschland zum anderen ziehen (6-7 Autostunden), ist mein Mann ersteinmal vorgegangen um dort eine Wohnung zu suchen. Wir kommen demnächst nach - d.h. jetzt kann er noch nicht sagen, dass er unsere Tochter abholen muss.

Allerdings wird er versuchen seine Überstunden an Freitagen oder Montagen abzubummeln um uns mal besuchen zu kommen. Wir haben die neue Wohnung leider erst ab Juni, das ja schon eine recht lange Zeit ist.

Man lebt nur ein einziges Mal und ich und mein Mann wollen nicht irgendwann alt sein und nur geschuftet haben.

Wie wichtig es ist sich Zeit für schöne Dinge im Leben zu nehmen, ist mir klar geworden als ich mit Anfang 20 auf einer Intensivstation aufgewacht bin. Damals hatte ich ziemlich viel Stress im Studium und die Wochen bevor ich ins Krankenhaus kam, habe ich mir praktisch keine Zeit für mein Hobby genommen.

Ich habe mir damals geschworen alles lieber etwas langsamer zu machen und das Leben mehr zu genießen, denn wer weiß wann es vorbei ist. Manchmal geht es schneller als man denkt. Ich war Anfang 20, völlig gesund, verliebt, am Anfang meines Studiums und gerade von zu hause ausgezogen. Und dann wacht man plötzlich auf der Intensiv auf und wird gefragt ob man weiß wer man ist und ob man weiß wo man ist und es wird einem erklärt, was genau passiert ist und dass man wahnsinniges Glück hatte. Ich habe damals nur immer wieder "scheiße, scheiße, scheiße" gedacht.

Ich habe dann, nachdem ich wieder fit war, wieder sehr viel mehr Zeit in mein wichtigstes Hobby gesteckt und dadurch auch fast ein Jahr länger fürs Studium gebraucht. Aber ich beräue nix-die Zeit und die Erinnerungen kann mir keiner mehr nehmen!

Was ich euch mit dieser persönlichen Geschichte sagen möchte: Für einige bedeutet Lebensfreude vielleicht nen dickes Auto fahren, nen großes Haus zu haben und viel zu arbeiten. Aber für mich und für meinen Mann ganz bestimmt nicht. Ich will Zeit für mein Hobby haben, will meine Kinder aufwachsen sehen und nicht nur gestresst sein und so viel arbeiten.

Wir werden sicherlich unseren Weg gehen. Wie er aussehen wird und wie viele Steine da sein werden, weiß ich nicht. Aber ich weiß eines: Wenn es sein muss werden wir kürzer treten. Aber wir wollen Zeit miteinander und füreinander haben!


  Re: Mehr als 20 Überstunden die ERSTE Woche - wie soll das weitergehen?
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  Chorus
Status:
schrieb am 17.03.2017 11:53
liebe "heute anonym"

Ich kann dich sowas von verstehen. Mein Vater war auch immer so ein Workaholic und hat immer 2 Jobs gleichzeitig gemacht, also selbständig neben einem guten anderen Fulltime-Job. Im Moment liegt er im Krankenhaus, während andere Väter in dem Alter (Anfang 70) noch fit sind. Oder sagen wir so, reisen, wandern etc. Klar gibt es auch gebrechliche 70jährige aber das erlebe ich mittlerweile eher als Ausnahme!

Klar ging es uns damals als Familie finanziell gut aber selbst die Urlaube wurden immer mit Arbeit (Reise zu Lieferanten oder Kunden etc.) verbunden, während die anderen an irgendeinem Strand lagen. Als Teenager haben wir auch immer noch bei der Arbeit mitgeholfen, während andere ausgegangen sind. Trotzdem hatte ich recht gute Noten (oder sogar deswegen?)

Ich finde im Leben sollte auch Platz für anderes sein, für Familie, für Freunde, für ein Hobby, für mal Faulenzen, ja, auch das muss sein. Bei uns gibt es ein Sprichwort, dass dein Lebensabend so sein wird wie dein Feierabend. Ich finde, da ist was dran, wenn man in seiner Freizeit Kontakte aufgebaut hat, schöne Hobbies gepflegt hat usw., kann man das ja in der Rente ausbauen. Mein Vater hat da nichts in diese Richtung gemacht, sein Glück, dass er viele Kinder hat und dadurch auch Enkel (leider nicht von mir, aber ich habe 3 Geschwister...).

Dein Mann und auch du wissen offensichtlich sehr genau, was wichtig ist im Leben. Manche verbringen Jahre in so einem Job, für mich persönlich aber wären 20 Überstunden in einer Woche ein nicht zu übersehendes Warnsignal!!! Wünsche euch viel Glück!!!




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