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  Mehr als 20 Überstunden die ERSTE Woche - wie soll das weitergehen?
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  heute annonym
schrieb am 09.03.2017 20:44
Ich schreibe heute annonym rein...

Mein Mann hat gerade eine neue Arbeit angefangen.
Es ist doch nicht normal, dass man in der ersten Woche bis zu 17 Stunden arbeiten muss und somit schon nen Haufen Überstunden angesammelt hat...Die Kollegen meines Mannes haben alle mehrere hudert Überstunden auf ihrem Konto...

Wie soll das mit Familie funktionieren?Sowas funktioniert nur, wenn ich zu hause bleibe. Mein Mann ist jeden Tag zwischen 6 und 7 los und vor 21 Uhr war er nie zu hause. Zu hause angekommen muss er dann noch 1-2 Stunden Büroarbeit machen.

Ist das normal? So ein Arbeitspensum hält doch keiner auf die Dauer aus.
Sind eure Männer auch immer erst so spät abends zu hause?

ich habe gerade meinen Doktor gemacht. Mein Mann hat beim Vorstellungsgespräch gesagt, dass ich nen Doktor mache und dass wir eine kleine Tochter haben.
Daher können die sich ja denken, dass zu hause bleiben auf die Dauer nicht meine Absicht ist, denn dann hätte ich mir den ganzen Doktorstress auch nicht antun müssen.

Meinem Mann wurde wer weiß was beim Vorstellungsgespräch erzählt von wegen Kinderfreundlichkeit und dass sie nen Kontingent an Kindergartenplätzen haben, dass er sich die Arbeit ja einteilen kann usw. Und jetzt erfährt man, dass alle Mitarbeiter mehrere hundert Überstunden haben und er am Tag eigentlich nie vor 20 Uhr zu hause ist. Warum haben die ihm nicht vorher gesagt, dass das Arbeitspensum so extrem hoch ist???? Dann hätte er nie, niemals diesen Job angenommen.


  Re: Mehr als 20 Überstunden die ERSTE Woche - wie soll das weitergehen?
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  blabla2
Status:
schrieb am 09.03.2017 21:29
Ich sag's ungern, aber es passiert öfter als du's wahrhaben willst. Mein Mann hat für die Familie aus diesem Grund allein 3 Jobs gewechselt, 2x mit Landwechsel und jeweils mit weniger Lohn. Die gut bezahlten Jobs sind immer solche mit vielen Überstunden. Jetzt stehen wir da, weil er fast die Hälfte verdient, von dem was er vor 6 Jahren verdient hat und er muss diesmal sehr viel reisen, 100 Tage im Jahr. Das war anfangs auch nicht klar.

Grad wenn man einen neuen Job hat, kann man in der Probezeit (!) auch schlecht sagen, dass man keine Überstunden macht. Sonst muss er ein Jahr aushalten und sich dann nach einem neuen Job umschauen. Was auch für dich einen Jobwechsel bringt, fürs Kind neue Kita (falls Platz da ist) usw. Willkommen im Leben der Jobnomaden. Und das gerade bei hoher Qualifizierung! Wir haben Freunde, wo der Mann Meister ist und so viel verdient wie mein Mann nach vielen Unijahren und Qualifizierungen, dafür aber abends um 17 bei der Familie ist.

Morgens ist er um 7 raus und er kommt meist um 20 zurück. Paar Mal im Monat (3-4x) schafft er 18 Uhr. Dazu kommen Reiseabwesenheiten, mit (unbezahlter) Reisezeit auch am Wochenende. Gerade gab es Streit, weil es für die Firma billiger gewesen wäre, wenn er übers WE unbezahlt auch beim Kunden geblieben wäre. Er wollte aber unbedingt nach Hause. Also Fr um 23 zurück und So um 16 wieder hin...

Es ist ein Krampf. Und wenn die Bezahlung stimmt, dann ist es der Chef oder die Kollegen, oder die Überstunden, oder die Reisen usw. Bei der Geburt konnte er nicht mal dabei sein, weil er grad in der Pampa war und das logistisch nicht machbar war. Da könnte ich jetzt grad losheulen.

Ich weiß wirklich nicht, wo die bequemen Jobs sind. Verbeamtete Freunde haben mehr Jobsicherheit und Teilzeit usw. In der normalen Wirtschaft ist es selten, zumindest in der Branche meines Mannes.


  Re: Mehr als 20 Überstunden die ERSTE Woche - wie soll das weitergehen?
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  emma1402
Status:
schrieb am 09.03.2017 21:43
Ich nehme doch an, dass dein Mann beim unterschreiben des Arbeitsvertrages gewusst hat, welchen Job er übernimmt und was von ihm erwartet wird. Wenn er festgelegt Arbeitszeiten hat, sind so viel Überstunden sicher nicht alltäglich sondern pendeln sich ein. Wenn er allerdings außertariflich beschäftigt ist und einfach einen bestimmten Job zu machen hat, ist das ab einer bestimmten Position und einkommensklasse gar nicht so ungewöhnlich, egal wie viele Stunden im Vertrag stehen. Mein Mann geht um 7 Uhr aus dem Haus und ist selten vor 21 Uhr zu Hause. Meist arbeitet er dann noch 2/3 Stunden und erledigt Dinge, die er tagsüber nicht geschafft hat. Wir haben uns daran gewöhnt und finden es normal. Kinder und Haushalt sind unter der Woche einfach mein Job. Da er immer mehr Geld verdient hat als ich, war für uns klar, dass wir diese Arbeitsteilung machen. Ich arbeite nur 10 h als Lehrerin, mehr würde ich nicht schaffen und wenn eines krank wird, komme ich ganz schön ins rudern. Aber irgendjemand muss unser Leben eben finanzieren und das geht nur, wenn frustfreie klare Absprachen getroffen werden. Unser Alltag ist relativ genau getaktet, so klappt normalerweise alles recht reibungslos. Sprecht miteinander und klärt was ihr beide wollt und wie ihr beide zufrieden und glücklich werden könnt. Jeder braucht sein Modell der Familie das für ihn das richtige ist. Ich hoffe ihr findet eine Lösung.


  Re: Mehr als 20 Überstunden die ERSTE Woche - wie soll das weitergehen?
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  Hamamelis71*
schrieb am 09.03.2017 21:51
Ja , es ist leider oft normal. Da hilft nur versuchen die Probezeit irgendwie überstehen und sich schnell umorientieren.

Ich habe das nur deswegen so gut ertragen, weil ich früher selber viel gearbeitet hatte und auch immer unendliche Überstunden hatte. Mein Mann war viel unterwegs und ich mit dauerkrankem Kind tagelang alleine zu Hause. Ohne mein tolles Umfeld hätte ich die Krise bekommen. Meinem Mann wurde sein Einsatz wenigstens finanziell gut ausgeglichen, das hat uns einiges ermöglicht. Jetzt hatte er die einmalige Gelegenheit wieder auf eine frühere Position zurückzukommen im Unternehmen. Dadurch hat er tatsächlich geregeltere Arbeitszeiten.

Mein Sohn war 2 Jahre alt, als ich wieder anfing zu arbeiten und ich war die meiste Zeit auf mich alleine gestellt wegen der vielen langen Dienstreisen. Es ging auch, aber es war extrem anstrengend.

Nun müssen sich mein Sohn und ich erst dran gewöhnen, dass mein Mann oft schon zwischen 17 und 18 Uhr zu Hause ist.

Durchhalten!


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  Re: Mehr als 20 Überstunden die ERSTE Woche - wie soll das weitergehen?
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  heute annonym
schrieb am 09.03.2017 22:03
Also wir werden das nicht lange durchhalten können und wollen.

Alleine schon vom finanziellen her. Mein Mann verdient nicht schlecht, aber auf die Dauer ist das zu wenig. D.h. ich muss sehen, dass ich nen Job finde. Aber wenn das so weiter geht, muss ich ja erheblich kürzer treten als wir eigentlich geplant hatten sodass wir uns sowas wie nen eigenes Haus leisten niemals leisten könnten. Mit nur seinem Gehalt könnten wir uns nichtmals Urlaub leisten.


  Re: Mehr als 20 Überstunden die ERSTE Woche - wie soll das weitergehen?
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  jalia
schrieb am 10.03.2017 07:40
Guten morgen.

Das kommt mir bekannt vor.
Mir wurde vor der Einstellung zugesichert,das ich nur ein Wochenende pro Monat arbeite und Dienstbeginn um 8 Uhr ist. Dann sehe ich den Dienstplan und zack:2-3 Wochenenden und Dienstbeginn fast nur um 7 Uhr.
40 Überstunden, hätte mich dann gleich für ne 30 Stunden Stelle einstellen lassen können
Ausserdem macht die Kita erst um 7 auf. Zum Glück hat die Pdl das geändert, also mit den We und ich darf netterweise um 7:20 beginnen..Mittlerweile hab ich von ner Kollegin erfahren, das dort gern so ne Spielchen gespielt werden.
Unfair aber sofern nix im Arbeitsvertrag vereinbart wurde, sind diese Nebenabreden wohl egal. Hilft nur durchhalten und evtl. was passenderes suchen.
Euch alles Gute.


  Re: Mehr als 20 Überstunden die ERSTE Woche - wie soll das weitergehen?
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  berlink
Status:
schrieb am 10.03.2017 10:00
hallo du,

das ist in der ersten Woche natürlich schon viel, wobei man sich nat. auch erst mal zurecht finden muss und quasi etwas in Vorleistung geht. kennst du das nicht von neuen arbeitsstellen? gibt es eine opt-out-regel? wie und wann werden die überstd. in dem Bereich abgegolten? auszahlung, abbummeln, auch zus.hängende tage?
ich denke, es kommt auf die Position an und auf den Bereich. selbständige werden evtl. jetzt nur lächeln.... .manch einer in der freien wirtschaft wird da wohl auch nur mit den schultern zucken.
im medizin. Bereich ist es keine Seltenheit, viele Mehrarbeit- und überstd. zu haben. daher finde ich persönlich das nicht so ungewöhnlich. d.h. wir sind das eh von anfang an gewohnt, auch mal 70 oder 80 std. in der Woche mit 24-std-diensten usw. in der Klinik zu sein. von daher ist es für uns beide erholsam, in einem alter zu sein, wo wir keine nachtdienste (außer Hintergrund) machen zu müssen. aber da sind auch viele berufsjahre ins land gegangen, mit den zwillingen habe ich auch noch Nachtdienste gemacht.
gut und gesundheitsfördernd ist es sicher nicht, wobei auch immer die einstellung zu einer sache wichtig ist. habe ich das gefühl, ich mache nach offiziellem dienstschluß etwas mit groll, abneigung, wut, ist das ein anderer streß, als wenn ich, weil es mir freude bereitet, meinem interesse entspricht, mich nach offiziellem dienstschluß weiter beschäftige. vielleicht zur verdeutlichung: wenn ich in meiner Freizeit vorträge/weiterbildungen für die arbeit vorbereite, kann ich dies tun mit dem Gedanken: eigentlich ist das arbeit, wieso muss ich meine freizeit vergeuden? ich kann das aber auch tun mit dem Gedanken: ich lerne etwas dabei, wenn ich mich mit einer sache intensiv beschäftige.

im außertariflichen oder an den tarif angelehnten Arbeitsvertrag meines mannes sind gleich mal 20 überstd. im Monat includiert bei einer wochenarbeitszeit von 42 std. . dennoch hat er nun aktuell 600 überstd. auf seinem konto stehen. er bummelt immer mal tageweise ab, wenn er mal krank ist, nimmt er überstd.. er ist üblicherweise spätestens 7 Uhr in der klinik und verlässt diese meist zw. 18 und 19 Uhr, mal auch 21 Uhr oder hat außentermine abends, um die Klinik zu vertreten. zu hause macht er dann einiges weiter, wozu er im normalen klinikgeschäft nicht kommt. ich finde ja home Office für so etwas hilfreich. er hat aber die Entscheidung: entweder macht er diesen Job, verdient damit im Angestelltenverhältnis recht gut, oder er sucht sich etwas anderes in einer anderen Position mit anderem verdienst. was er möchte, das unterstütze ich. was nicht geht, ist in der Position, in der er ist, mit der normalen std. auszukommen. das habe ich/wir in unserer nun langährigen arbeit in dem Bereich bei noch keinem in vgl.barer Position erlebt. ich arbeite 30 std. regulär, muss wegen schließzeiten nun recht pünktlich weg, nehme die kinder aber auch immer mal mit auf arbeit wenn ich präsent sein muss. ich mache dafür zu hause auch noch einiges. es läuft aber recht gut, man muss sich organisieren, häusliche Tätigkeiten outsourcen und darf- in unserem Bereich sowieso- nicht immer die Stechuhr im blick haben. da muss man einen gewissen Idealismus mitbringen. die Pat. danken es einem meist.

was man sich denken kann als Arbeitgeber oder nicht, das bleibt dem AG überlassen. dem ist es wurscht, ob die EF nun ihre Promotion abgeschlossen hat, gemacht hat und wieviel sie wo arbeiten will. da finde ich, das kann ein AG nicht alles mitbedenken, welche angehörige von welchem angestellten wie und warum arbeiten will. das ist eure aufgabe. es ist blöd, weil er ja nun den Job offenbar gewechselt hat. aber auch das ist dem AG nicht anzulasten.
ich würde nun nicht gleich rot sehen, sondern der Sache zeit lassen. ändern kann man immer noch etwas.
wie siehst das dein mann selbst? vielleicht will er viel arbeiten?


2 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.03.17 22:54 von berlink.


  Re: Mehr als 20 Überstunden die ERSTE Woche - wie soll das weitergehen?
avatar  Sweet Angel
Status:
schrieb am 10.03.2017 16:26
Es kommt wahrcheinlich auf den Job an, hohe Führungspositionen in großen Firmen denke ich, ist so ein Arbeitspensum durchaus normal.

Ich bin froh, das es bei uns nicht so ist. Mein Mann fängt mal um 7 an, mal um 8, je nachdem...meist ist er um 15 uhr zu Hause, er muss manchmal auch länger arbeiten oder auch mal einen Samstag denn ran. Samstag arbeiten ist aber die Ausnahme. bei normalen überstundne ist er zwischen 16 und 18:30 Uhr zu Hause. Mien Mann arbeitet im Hnadwerk (Juniorchef-Familienbetrieb) Im Winter ist wneiger los, da ist er früher zu Hause, aber in den Sommermonaten denn eben auch mal später, je nahcdem wieviel eben zu tun ist.


  Re: Mehr als 20 Überstunden die ERSTE Woche - wie soll das weitergehen?
avatar  Juna30
Status:
schrieb am 10.03.2017 18:47
Mein Mann hat als Selbstständiger auch gerade eine solche Phase mit entsprechendem Pensum. Gut finden wir das alle nicht, es war aber in den vergangenen Monaten alternativlos und bis zum Herbst wird es auch so bleiben (abgesehen von einer kleinen Babypause im Sommer).

Ich finde, dass man für eine gewisse Zeit ein Arrangement damit treffen kann, z. B. bis zum Ende der Probezeit, bis bis zum Festvertrag oder bis etwas Neues gefunden wurde (in unserem Fall bis die nächsten 2 Bürokräfte eingearbeitet sind). Wie da für euch als Familie, für dich als Frau und für deinen Mann als Arbeitnehmer die Grenze aussieht, müsst ihr besprechen und dann gemeinsam versuchen umzusetzen. Ich versuche derweil es meinem Mann so leicht wie möglich zu machen, nicht so viel Unzufriedenheit heraushängen zu lassen, Probleme und Wünsche so sachlich wie möglich anzusprechen, gemeinsame Gespräche über die Arbeit anzubieten (weil ich weiß, dass ihm das hilft) und die gemeinsame Zeit am WE einfach als Familie zu genießen.

Alles Gute.
Juna


  Re: Mehr als 20 Überstunden die ERSTE Woche - wie soll das weitergehen?
no avatar
  Viktoria1
schrieb am 10.03.2017 20:12
Mein Mann fängt um 8.00 an und ist um 20.00 zu Hause...nur leider finde ich, dass sein Einkommem damit in keinem Verhältnis steht.
Damit kann ich mich nicht trösten...nur, ich fühle mich manchmal überlastet. Mit 30'Stinden und selbst,einen Führungsjob


  Re: Mehr als 20 Überstunden die ERSTE Woche - wie soll das weitergehen?
avatar  Katzeecht
Status:
schrieb am 10.03.2017 20:31
Hallo,

mein Mann arbeitet meistens auch sehr lange, 6-18 Uhr in der Regel, vor allem in den Sommermonaen. Im Winter hat er manchmal ein paar Stunden weniger oder auch mal einen Tag frei. Das Gehalt steht dazu nicht wirklich im Verhältnis, aber es ist auch etwas, was er sehr gerne macht, und er mag seinen job - das ist ja auch enorm wichtig. Dass ich nicht mehr 40h gehe mit Kind war uns eigentlich klar, aber selbst 30h waren eigentlich zu viel (bin nebenberuflich auch noch selbstständig), daher gehe ich jetzt nur noch auf "Abruf" stundenweise, und habe mehr Zei für Familie und Haushalt. Meine Selbstständigkeit ist vor allem am Wochenende arbeitsintensiv, da ist mein Mann für unseren Kleinen da. Für uns ist das so die beste Lösung. Und auch, wenn ich mir mit 40h Vollzueit wesentlich mehr leisten könnte (hab für regionale Verhältnisse ganz gut verdient) - das kostbarste hätte ich dann nicht - Zeit mit meinem Kind - das kommt nie wieder und ist mehr wert als alles andere.

lg Katze


  Re: Mehr als 20 Überstunden die ERSTE Woche - wie soll das weitergehen?
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  heute annonym
schrieb am 10.03.2017 20:50
Mein Mann ist "nur" ein kleiner Angestellter. Er hat in dem Bereich vorher bei der Konkurrenz gearbeitet. Er kennt also die Tätigkeit und wie es woanders abläuft. Und so viel wie jetzt musste er nie arbeiten.
Mein Mann möchte auch nicht so viel arbeiten- wir werden am We entscheiden was wir tun werden. Eine Option wäre z.B. ja auch so lange weiter zu machen bis er oder ich was anderes gefunden haben.

Seine Eltern meinen, dass er ersteinmal mit seinem neuen Chef reden soll. Im Vorstellungsgespräch und auch danach wurde immer sehr die Kinderfreundlichkeit betont. Er wurde ja auch neu eingestellt, weil eben viel zu viel zu tun ist. Wenn er ersteinmal eingearbeitet ist und die Arbeit dann verteilt wird, wird es vielleicht ja auch besser.

Aber so wie diese Woche- also an die 70 Stunden- will und kann er nicht mitmachen. Gestern war er erst um 23 Uhr fertig und hatte morgends um 7 angefangen!!! Er hatte vor ein paar Jahren schon mal so fast viel gearbeitet und war psychisch und körperlich irgendwann am Ende- hat dann die Abteilung gewechselt, wo es viel besser war. Er hatte sich damals nach dem Wechseln geschworen, dass er nie, nie mehr sowas mitmacht.

Es geht hier ja auch nicht nur um unsere Tochter: Wer sowas auf die Dauer mitmacht hat doch nix mehr vom Leben. Dann ist das einzige das man tut arbeiten.


  Re: Mehr als 20 Überstunden die ERSTE Woche - wie soll das weitergehen?
avatar  Juna30
Status:
schrieb am 10.03.2017 20:57
Du hast Recht. Am Ende des Lebens beschweren sich die wenigsten, zu wenig gearbeitet zu haben zwinker

Das wichtigste ist, dass ihr euch einig seid! So findet ihr ganz sicher eine gute Lösung für euch.

Eine schnelle Umsetzungsmöglichkeit wünsch ich eich,
Juna


  Re: Mehr als 20 Überstunden die ERSTE Woche - wie soll das weitergehen?
no avatar
  cora167
schrieb am 10.03.2017 21:05
Gerade im Außendienst nicht so selten glaube ich. Ich kann mir vorstellen, dass Erfahrung und Routine da helfen werden, zudem will man ja gerade zu Beginn besonderes Engagement zeigen und hat meist auch fachlich noch neues zu lernen. Ich denke, nach einer Woche kann man da noch nicht viel sagen.

Ich kann das aber schon verstehen. Mein Mann hat sich mal für einen Job im Außendienst beworben. Da er das noch nie gemacht hatte, hat er drei Probetage gemacht. Für ihn war es schrecklich, ständig unter Zeitdruck und unter Strom, mit 200 über die Autobahn brettern und auch deutlich unterbezahlt. Er hat die Stelle trotz Arbeitslosigkeit dann nicht angenommen und wenig später was anderes gefunden.


  Re: Mehr als 20 Überstunden die ERSTE Woche - wie soll das weitergehen?
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  heute annonym
schrieb am 10.03.2017 22:08
naja, Erfahrung und Routine hat er ja... er macht den Job schon seit etwa 12 Jahren. Er kennt die Prozedur und weiß eigentlich wie es abläuft. Klar sind hier und da Unterschiede zwischen den Firmen, aber eigentlich ist der ganze Job für ihn schon seit langem Routine.

Ich schreibe mal mehr wenn wir am Wochenende etwas mehr diskutiert haben. Ich hoffe, dass wir das richtige für uns finden. Mein Mann würde es auch nicht schlecht finden ersteinmal zu hause zu bleiben, falls ich irgendwo nen Job finde und das Geld zum Leben reicht.

Wir werden sehen- aber so wie es in den ersten Tagen gelaufen ist, kann es nicht weitergehen. Aber du hast Recht, Cora, nach einer Woche sollte man noch nicht aufgeben. Vielleicht sollte er die Einarbeitungszeit ersteinmal abwarten und wenn es dann immer noch so viel ist einfach ganz klar sagen, dass er unsere Tochter um 17 Uhr im Kiga abholen muss. Wenn Chef kein Verständniss dafür hat, kann man ja immer noch kündigen. Er hat nur einen Monat Küdigungsfrist in der Probezeit.




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