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  Doppelmoral?
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   gelöschter User
schrieb am 22.10.2014 10:56
Hallo ihr Lieben.

Habt ihr das vielleicht auch schon bemerkt, dass Kinderlose Frauen und Männer, die verhüten, abtreiben, ggf soar Sterilisationen vornehmen lassen, sprich partout keine Kinder(mehr) wollen, immer mit allergrößter Wehemenz und Nachdruck Verständnis einfordern, welches sie (in der Regel) ja von den Meisten bekommen?
Sobald aber jemand einen Kinderwunsch hat nörgelt jeder dran rum, dass man nich in die Natur reinpfuschen soll, doch akzeptieren muss, dass man nun eben keine Kinder haben kann, das Leben doch auch ohne Kinder schön und erfüllend sein kann usw. Unfruchtbarkeit, oder genauer gesagt diese sich einzugestehen ist unweiblich bzw. unmännlich, und jeder der in eine KiWu Klinik geht hat nen Knall für "sowas" Geld auszugeben. Überhaupt sind das ja alles nur Psychische Ursachen weil man sich zu viel Stress macht. Oder man ist halt schon fast 50 und wird deshalb nicht mehr schwanger.

Eigentlich stehe ich über so einem Unfug, wenn er denn von Leuten kommt die ggf. noch bereit sind was dazu zu lernen.
Kommt er aber von jemand der immer nur jammert was eine ungewollte schwangerschaft für eine Kathastrophe für sie ist und dass das doch jeder endlich akzeptieren und verstehen soll, dann reißt mir die Hutschnur.


  Re: Doppelmoral?
avatar    maschu
schrieb am 22.10.2014 11:29
Nein, das habe ich noch nicht bemerkt, und kenne ich auch nicht aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis...


  Re: Doppelmoral?
avatar    patty 2
Status:
schrieb am 22.10.2014 11:32
Hallo,

aus meiner Sicht wirfst du viele Themen in einen Topf.
Diese Themen stehen nicht miteinander in Zusammenhang und auch die Reaktion zu diesen Themen nicht.
Wir sind auch ungewollt kinderlos und haben das Gegenteil erlebt. Mitgefühl und Unterstützung kam uns entgegen.
Es gab natürlich auch Menschen, die der invasiven Kinderwunschbehandlung kritisch gegenüber standen, aber das habe ich nie als persönlichen Angriff gewertet.
Wenn gewünscht, gab es einen "Aufklärungsunterricht" zum Thema und wenn nicht, dann nicht.
In der Zeit der "Kinderwunschbehandlung" befindet man sich in einem Ausnahmezustand, man ist verletzlich und überkritisch mit seinen Mitmenschen und manchmal auch ungerecht.
Das ist alles normal und pendelt sich auch wieder ein.

Zitat
Saphirella
Kommt er aber von jemand der immer nur jammert was eine ungewollte schwangerschaft für eine Kathastrophe für sie ist und dass das doch jeder endlich akzeptieren und verstehen soll, dann reißt mir die Hutschnur.

Es gibt verschiedene Lebenswege und da kann eine ungewollte Schwangerschaft auch eine "Katastrophe" sein.
Du musst diese Einstellung natürlich nicht vertreten und du musst dafür auch kein Verständnis aufbringen, aber der andere darf so empfinden.zwinker


  Re: Doppelmoral?
no avatar
   gelöschter User
schrieb am 22.10.2014 12:03
Natürlich sind nicht alle Leute so! Das sollte auch nicht so rüberkommen. Vielleicht leigt es einfach daran, dass unsere Bekannten in der Regel noch sehr jung sind, dabei aber schon Kinder haben. Oder dann die extremen Gegenspieler, die nei Kinder wollten und das schon immer wussten. Es ist halt wirklich was dran, dass sich im Laufe des Lebens der Blick auf gewisse Dinge ändert.
Vielleicht ist diese Region hier auch eher Spießbürgerlich, keine Ahnung woran es liegt.
Habe auch ehrlich gesagt keinem was von meiner KiWu Behandlung erzählt. In sofern waren diese Äußerungen auch eher allgemeiner Natur.


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  Re: Doppelmoral?
no avatar
   blahblahblah
schrieb am 22.10.2014 12:17
Das würde ich nicht generalisieren wollen. Aber es ist küchenpsychologisch ganz einfach: Sie haben einen Lebenswseg eingeschlagen, und zwar, keine Kinder zu haben. Deren Entscheidung.

Und nun kommt jemand anders, der meint, Kinder haben ist höchste Strapazen wert.

Da fühlen manche sich in ihrem Lebensmodell angegriffen, a la, "du bist doof, dass du keine Kinder wolltest, guck mal, was ich alles auf mich nehme, du bist egoistisch und ich nicht."

Deswegen sind sie schnell bereit, Lebenswege, die komplett entgegengesetzt sind, zu verteufeln, weil, wenn sie richtig wären, ihres "falsch" wäre. Es gibt hier kein richtig oder falsch und das kapieren sie nicht. Es tut jeder, wie er möchte und keiner soll dem anderen in die Suppe reinspucken.

Und wenn die Schwangerschaft ungewollt ist, würde ich krass und direkt eine Adoptionspozedur vorschlagen. Ganz klar nach dem Modell: des einen Freud, des anderen Leid... Dann werden zwei glücklich und keiner muss mehr jammern. Ich würde echt so einen Spruch bringen und ich bin mir sicher, dass dann auch kein Gejammere mehr kommt.


  Re: Doppelmoral?
avatar    Rebella
schrieb am 22.10.2014 20:47
Die gewollt Kinderlosen würden das, was du schreibst, bestimmt ganz anders sehen.

Man merkt ja immer nur das Herumnörgeln an einem selbst. Was die anderen erleiden, kriegt man nicht mit.

Ich meine, wir brauchen generell mehr Verständnis für ganz verschiedene Lebensentwürfe. Es soll jeder so glücklich werden, wie er oder sie es sich wünscht.


  Re: Doppelmoral?
no avatar
   hilda m
schrieb am 23.10.2014 14:50
Ahhh die Leute sind unterschiedlich




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