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  Endometriose- never endling story…
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   mjuka
schrieb am 01.07.2013 11:57
… mir ist es schon fast unangenehm, wieder mal über die Endo zu jaulen, auch weil hier viele betroffen sind und bestimmt diese Sch*** bravouröser hinnehmen als ich.

Aber der Reihe nach: ich vertrage keine Hormone, habe verschiedenliches ausprobiert, bekomme davon aber heftige Depressionen. Daher habe ich jetzt alles Hormonelle verbannt… um direkt wieder von der Endo geärgert zu werden.

Ich sitze jetzt zu Haiuse, hätte genau jetzt Unterricht und kann nicht, weil einfach alles weh tut oder ich mich mit den Medis bedröhnt fühle. Ich bin in meinem Beruf dauernd in Bewegung, sitze eher auf dem Boden als auf einem Stuhl und das ging heute alles nicht. Ich fühle mich wie abgeschnitten vom Leben.

Ich habe jetzt schon Maßnahmen eingeleitet (Anmeldung bei der Endo-Sprechstunde der örtlichen Uni-Klinik im September und Termin bei Belegarzt in der nächsten Großstadt, der wohl auch gut sein soll, alternative Ideen haben und nicht gleich "schneiden wollen" soll ), bin auch seit gut zwei Wochen in homöopathischer Konstitutionsbehandlung.

Trotzdem fühle ich mich so ausgeliefert, dem extremen Schmerz, der Hilflosigkeit. Wenn nicht gerade der Schmerz zuschlägt, geht es mir bestens, aber diese 4 Tage im Monat sind einfach nur zermürbend. Ich habe aber so Angst, dass es wieder mehr werden (vor der OP zwei Wochen mittlere, eine Woche abartige Schmerzen). Ich will nicht mehr jeden Monat gefühlt ein Kind gebären!

Sorry fürs Jammern, ich verkneife es mir im richtigen Leben, ist ja ungefährlich, aber hier musste es mal raus.

mjuka


  Re: Endometriose- never endling story…
avatar    redhair
Status:
schrieb am 01.07.2013 12:42
Hallo,

Ich finde es völlig legitim das du jammerst, denn ich weiss wovon du redest.
Ja man fühlt sich extrem abgeschnitten vom Leben wenn diese Schmerzen da sind.Genau dewegen
gibt es hier Bedarfsmedikamente im Moment Buscopan +Novalminsulfon die ich bei der leichtesten Aufkeimung nehme.
Ich nehme aber zusätzlich die Pille, die Valette mit Pause allerdings so geht es mir hormonell nicht soo schlecht wie
vorher .Wäre die Endometriose Pille ein Mittel für dich ?
Bin auch so behaftet was Depressionen angeht .Deswegen gibt es immer alles im Wechsel .Ein Jahr Pille mit Pause
danach ohne ,sollte nix helfen Dreimonatsspritze (das ist aber das letzte Mittel ).
Ich habe mir nur eine Op machen lassen da jede OP neue Verwachsungen macht und die tun dann auch weh !
Seit meinem 24 Lebensjahr kämpfe ich hier auch schon jedes Jahr was ich gut überstehe feier ich !


Eine vernünftige Schmerzmedikation finde ich ist das A und O ! Vielleicht wäre ein Besuch bei einem
Schmerztherapeuten in deinem Falle keine schlechte Alternative ??

Jammere soviel du möchstest .Betroffene verstehen das .streichel

l g redhair


  Re: Endometriose- never endling story…
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   gelöschter User
schrieb am 01.07.2013 13:54
deswegen nehme ich seit 2 jahren die visanne durch. göttlich. keinerlei probleme mehr. neulich beim check sah alles super aus. da es viel niedriger dosiert ist als die pille auch keine fiesen nebenwirkungen - außer, dass es nciht verhütet grins. aber das hätte ich mir vermutlich bei der endo all die jahre eh sparen können schweigen
jedenfalls ist in visanne ein komplett anderes gestagen drin als in der cerazette und dreimanatsspritze. cera und 3m sind bekannt für üble nebenwirkungen.

da sich leider keiner so etwas länger mit visanne beschäftigen will Hammer verhallt mein link dazu http://www.db-thueringen.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-7846/Noack/Promo.pdf (danke, fr. noack!) immer im nichts Hammer

klar, wird man depressiv, bei DEN beschwerden!

und - die sind mit rausnehmen der inzwischen überflüssigen organe nicht vorbei! nur die totalen wechseljahre, als die null-linie in sachen natürliche hormone, wäre eine lösung, als GM und Eierstöcke weg. und die narbenschmerzen und verwachsungen ignorieren.

alles andere hilft nicht wirklich weiter.

ich wünsche dir, dass eine der behandlungen anschlägt und du mal ohne schmerzen sein kannst, wie ich es bin, seit einiger zeit.

winkewinke


  Re: Endometriose- never endling story…
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   Emily
schrieb am 01.07.2013 17:15
Ich reich dir mal solidarisch die Hand ...

Grade heute hats mich auch wieder umgehauen. Ich nehme dann jeweils zwei verschiedene Schmerzmittel im Wechsel, weil nach spätestens drei Stunden die Krämpfe wiederkommen und ich nicht überdosieren möchte. Heute hatte ich morgens nach dem Aufstehen Ibu, drei Stunden später Paracetamol, das gleiche jetzt mittags/nachmittags im gleichen Abstand nochmal und abends wieder. Auch nachts, weil ich sonst vor Schmerzen nicht schlafen kann.

Am nervigsten finde ich, dass bei mir der Darm beteiligt ist - ob die Endo "nur" außen sitzt oder auch innen, weiß ich nicht. Aber am ersten Tag hab ich meistens so lange Durchfall, bis wirklich nix mehr drin ist, Krämpfe natürlich auch nochmal inclusive traurig. Ist schwierig, wenn man dann Kinder einsammeln oder einkaufen etc. muss.

Trotzdem gehts mir wie dir - ich bin psychisch seit Monaten so angeschlagen, dass ich mich nicht trauen würde, Hormone zu nehmen. Selbst wenn ich das wollte - was nicht der Fall ist. Ich sag mir dann immer, die zwei, drei Tage kriege ich irgendwie rum und dann gehts wieder. Und ewig lange wird sich das sowieso nicht mehr hinziehen, jedenfalls bei mir. Leider. Aber das ist eine andere Geschichte.


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  Re: Endometriose- never endling story…
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   mjuka
schrieb am 01.07.2013 18:58
@redhair: Danke für deinen Zuspruch! Das mit der Schmerzmedikation stimmt. Ich habe heftige Periodenschmerzen seit ich 16 bin. Bald sind die 30 Jahre voll und damals hörte ich so lange, ich solle mich nicht anstellen, JEDE Frau häte das so, dass ich enfach gelitten habe. Ich werde jetzt tatsächlich einen Termin in der Schmerzambulanz machen, weil mein Magen von den Ibu- und Para-Gaben jault.
Du hast recht, jedes gute jahr ist eine Feier wert!

@greta: bisher wurde mir von zwei Seiten abgeraten von der Visanne, weil ich so sehr zu Blutungen neige. Unabhängig voneinander sagten zwei Ärzte, dass sie das an meiner Stelle nicht tun würden. daher traute ich mich nicht, hatte genug zu tun mit der Bluterei…

@emily: Ja, das Leben soll weitergehen, irgentwie. Geht es dir auch so, dass du so "dämlich" wirst von den Medis? Ich bin dann nicht mehr "ich selbst", mir passieren laufend Missgeschicke.
Das mit dem Darm ist schlimm. Ich habe "nur" Darmkrämpfe, aber noch Durchfall dazu .

DANKE euch für den Zuspruch!
mjuka


  Re: Endometriose- never endling story…
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   gelöschter User
schrieb am 01.07.2013 22:32
mjuka, ich habe sogar in der schwanger geblutet. massenhaft danach, alle 2-3 wochen. und ich blute echt gar nicht mehr. null. dank visanne. ich denke, die zwei ärzte kennen sie nicht, aber gut, wer geht auch in unserem alter außer mir noch zum kiwuzentrum? alle anderen INTERESSIERT es nicht wirklich, wie und ob frauen leiden. wenn MÄNNERN sowas passieren würde, wäre SOFORT etwas dagegen erfunden worden. ist es ja auch, nur SCHWEIGT es sich nicht rum Hammer - zumal es ein OSTPRODUKT ist....

also gegen diese bluterei und die schmerzen: visanne.

gegen myome und die damit zusammenhängenden blutungen gibt man die "pille danach", anders dosiert, das baut die myome ab. falls da auch bedarf besteht... frag mich.

meine fr. doc ist imemr noch ganz weit vorn - klar, sie hat täglich in der kiwu die endofälle vor sich sitzen.

winkewinke


  Re: Endometriose- never endling story…
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   mjuka
schrieb am 02.07.2013 08:23
Greta, du hast sicher recht, dass bei Männern mit gleichen Beschwerden DER Aufschrei durchs Land ginge ud sofort alle Hebel in Bewegung gesetzt würden. Ich denke aber auch, dass das an uns Frauen liegt. Ich habe mich immer abspeisen lassen, zum Glück kommt jetz die Wut und auch der Glaube, dass frau so nicht leiden muss.


Ich werde die Visanne nochmals in die Diskussion einwerfen, bei dem neuen Doc, den ich jetzt mal anvisiere. Für mich ist das neue "Qualitätsmerkmal" auch das Schmerzmanagement. Reicht es, dass ich einmal sage, dass ich schlimme Schmerzen habe? Nein?? Dann winke ich einmal und gehe wieder. DAS hatte ich jetzt zu oft!

LG, mjuka


  Re: Endometriose- never endling story…
avatar    redhair
Status:
schrieb am 02.07.2013 11:43
Zitat
mjuka
Greta, du hast sicher recht, dass bei Männern mit gleichen Beschwerden DER Aufschrei durchs Land ginge ud sofort alle Hebel in Bewegung gesetzt würden. Ich denke aber auch, dass das an uns Frauen liegt. Ich habe mich immer abspeisen lassen, zum Glück kommt jetz die Wut und auch der Glaube, dass frau so nicht leiden muss.


Ich werde die Visanne nochmals in die Diskussion einwerfen, bei dem neuen Doc, den ich jetzt mal anvisiere. Für mich ist das neue "Qualitätsmerkmal" auch das Schmerzmanagement. Reicht es, dass ich einmal sage, dass ich schlimme Schmerzen habe? Nein?? Dann winke ich einmal und gehe wieder. DAS hatte ich jetzt zu oft!

LG, mjuka

Am besten ist es ein Schmerzprotokoll sich auszudrucken und mal zu führen dann damit zum Schmerztherapeuten .
So kann der dich viel besser eintakten .
Das letzte Mal sass ich heulend beim Gyn der mir dann sagte ich solle mal zum Psychologen Ohnmacht
Daraufhin antwortete ich ihm nur das ich ein normales Leben führen möchte mehr nicht.
Dann bekam ich das Rezept für die Medis die ich wollte zwars auf einem privaten aber das war mir egal !!


Ist schon manchmal erschreckend wie man so abgespeist wird

l g redhair


  Re: Endometriose- never endling story…
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   mjuka
schrieb am 02.07.2013 15:13
redhair, welche FRECHHEIT!!! Dir zu sagen, das sei psychisch! Deinem Doc wünsche ich deine Schmerzen einen Tag auf den hals, dann will ich ihn sehenIch bin sehr sauer. Das mit dem Schmerzprotokoll ist eine wirklich gute Idee, wird sofort angefangen!

LG, Ute


  Re: Endometriose- never endling story…
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   gelöschter User
schrieb am 02.07.2013 22:04
wenn ein doc sagt, endoschmerzen sind PSYCHISCH, kann man ihm ohne scham einmal feste in die eier treten - DANN weiß er, wovon wir reden! Ich bin sehr sauer


  Re: Endometriose- never endling story…
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   Sommersprosse876
schrieb am 04.07.2013 10:57
Liebe mjuka,

ich kann dich (leider) sehr gut verstehen. Ich hatte schon immer Schmerzen, wenn sich meine Tage ankündigten. Mit Beginn des Kinderwunsches und Absetzen der Pille vor einigen Jahren wurde es dann allerdings der blanke Horror. 14-16 Schmerztabletten pro Tag waren die Regel. Nach diesen 2-4 Tagen war mein Immunsystem im A..., ich bekam jeweils eine fette Erkältung und ab und zu noch eine Magenschleimhautentzündung dazu.
Eine Gebärmutterspiegelung mit Entfernung der Herde hat bei mir überhaupt nichts gebracht. Gleich bei der nächsten Periode ging der Schmerz unvermindert weiter.
Lange Rede, kurzer Sinn, was mir etwas geholfen hat, war der Besuch bei einer Homöopathin zusammen mit einer Änderung meiner Ernährung (Verzicht auf Milch, Süsses und Weizen). Die Schmerzen sind dadurch nicht verschwunden, aber sie wurden erträglicher und voraussehbarer. Ich hatte auch einen Besuch beim Schmerztherapeuten auf dem Schirm, bin aber Gott sei Dank vorher dank IVF schwanger geworden und geniesse diese Zeit ohne Schmerzen und Krämpfe.
Ich wünsche dir viel Kraft und Erfolg bei deinem Weg!


  Re: Endometriose- never endling story…
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   mjuka
schrieb am 04.07.2013 23:34
Liebe Sommersprosse,

du bist ja wirklich schlimm geplagt und ich wünsche dir sehr, dass es nach der Schwangerschaft besser wird!

Das mit der Ernährung hörte ich jetzt auch, ich will mich mal kundiger machen. Gibt es da Literatur dazu, vielleicht? In einer homöopathischen Konstitutionsbehandlung bin ich jetzt, mal sehen…

Dir eine wunderschöne, schmerzlose Schwangerschaft!
mjuka




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