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  Re: Mein Mann ist gleichzeitig mein "Kind" ich bin so traurig drüber...
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   henriette
schrieb am 14.01.2007 14:37
@ reaba:

bin durchaus deiner ansicht, nru wenn man beziehungen nach einer"einfachen formel" ueber einen kamm schert, dann halte ich dies fuer, sagen wir mal, wenn dies auch noch eine moderatorin tut, grob fahrlaessig...
und: kochen tue ich leidenschaftlich gerne und wohl auch sehr gut... aber eben manchmal auch vor wut.......

beste gruesse

h.


  @henriette
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   gelöschter User
schrieb am 14.01.2007 17:15
hallo henriette,

also ich bin mir gar nicht sicher ob thea-daniela das so gemeint hatIch hab ne Frage

ich glaube auch, dass männer (eigentlich alle menschen) gerne das gefühl haben gebraucht zu werden, weil das im rückschluss eingebundenheit in die beziehung und eine art soziale sicherheit bedeutet...nicht alle männer(oder auch frauen) sind so, da gebe ich dir recht.

ist vielleicht etwas gewagt in unserer gesellschaftsstruktur noch mit diesen archetypischen rollenverständnissen zu hantieren, trotzdem kann man immer noch in ganz vielen fällen beobachten, dass es ziemlich zutreffend ist. darin sehe ich kaum eine wertung, eher eine zustandsbeschreibung. ob das nun wünschenswert ist oder nicht - völlig andere frage.

vielleicht sagt sie ja selbst noch was dazu smile

winken reaba


  Re: Mein Mann ist gleichzeitig mein "Kind" ich bin so traurig drüber...
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   karlheinz
schrieb am 15.01.2007 07:22
@ henriette - ich sehe die Antwort von Daniela nicht als Manifestation eines überholten Frauenbildes. Ich sehe es eher so, dass das eine Rollenbild (Mann als Patriarch, Frau als Untertanin) nicht durch die umgekehrte Situation (Frau als Kapitän und alle anderen ordnen sich unter) ersetzt werden kann, sondern nur durch eine partnerschaftliche Zusammenarbeit. Beide Ehepartner werden in einer Beziehung gebraucht, jeder muss die Chance haben, Verantwortung zu übernehmen. Das Problem besteht dann, wenn einer die Verantwortung allein trägt und der andere diese gern abgibt. Wenn beide mit der Situation glücklich sind, dann ist das ok. Aber oftmals ist es das eben nicht. Auch wir Frauen wollen und müssen ab und zu mal Verantwortung abgeben. Insbesondere wenn uns das in der eigenen Familie vorgelebt wurde, dass einer die Verantwortung an sich gerissen hat, ohne damit tatsächlich glücklich zu sein. Oftmals überträgt man dann seinen eigenen Perfektionsanspruch auf den Partner, der diesem gar nicht gerecht werden kann. Also versucht er es gar nicht erst, sondern sagt gleich: das kann ich nicht. Das ist erst mal einfach und bequem, auf der anderen Seite zieht es das Selbstbewusstsein desjenigen, der zu dieser Aussage kommt, mächtig nach unten.
Was bei Hani läuft, sehe ich nämlich nicht als Partnerschaft, und das sollte m.E. am Ende bei einer Beziehung herauskommen. Jeder trägt einen mehr oder minder großen Teil der Verantwortung und weiß, dass er gebraucht wird.

Viele Grüße




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