Unsere Foren

Die Kinderwunsch-Seite
 
News rund um den Kinderwunsch
amicella Network    ICSI bei normalem Spermiogramm: Nicht sinnvoll neues Thema
   Niedriger AMH: lohnt sich eine Insemination?
   Warum muss eine Mutter ihr Kind adoptieren?

  die eigene Hochzeit wird zum Desaster!
no avatar
   gelöschter User
schrieb am 19.04.2006 13:37
Hab soeben erst entdeckt, dass es hier den Kummerkasten auch gibt. Vielleicht hilft es mir wenn ich das hier mal niederschreibe. Es tut alles so weh, ich bin frustriert, würde mir am liebsten den Fuß brechen, damit ich wenigstens in Krankenstand gehen könnte, damit das die Arbeitskollegen nicht so mitbekommen.

Ich fange einfach mal ganz vorne an. Eltern getrennt seit 1999, geschieden 2004. Verstehen sich aber noch recht gut, können miteinander reden ohne dass wer schreit (ich hoffe ihr wisst was ich meine). Vater hat seit 3 Jahren eine neue Partnerin gefunden (das ist gleichzeitig auch die Schwester meines zukünftigen Mannes - er war ein Nachzügler daher geht sich das mit einem Altersunterschied von 9,5 Jahren aus).

Bis zur Hochzeit habe ich mit allen ein gutes Verhältnis gehabt. Ich habe seine Neue genau so gut behandelt wie meine Mutter. Blumen mitgebracht wenn wir eingeladen waren etc. Weihnachtsgeschenk, Osterlamm gebacken alles was man halt so macht um als nett dazustehen.

Seit 1 Monat haben wir unseren Hochzeitstermin fixiert. Seither ist das total Chaos ausgebrochen. Seine Neue ist total eifersüchtig auf die Mutter, mein Vater durfte bei der KLeidanprobe nicht dabei sein, ich soll meine Mutter so gut wie möglich von der Hochzeit ausschließen, mein Vater stellt mich an die Wand entweder sie oder er ... noch dazu arbeite ich bei ihm im Betrieb. Das ist ja so kein Leben. Ich weine täglich beinahe 4 Stunden, die Kollegen kriegen das natürlich mit. Mein zuküntiger Mann ist auch am Boden zerstört. Ich hab absolut keine Lust mehr auf irgendwas. Alles geht schief!

Wollte mich vorhin etwas ablenken und meine Sommerreifen montieren, da ist gleich am Unterboden was kaputt gegangen - also wieder Pech gehabt. Dann komme ich zurück hab ich eine E-Mail bekommen, dass ich den Kontakt zu einer damaligen Lehrerin abbrechen soll, sie wünscht das nicht!? Steht auf meinem Kopf eigentlich Fußabtreter geschrieben??? Oder Bimbo vom Dienst?

Was kann einem denn noch alles passieren? Ich wollte im Leben immer alles richtig machen, hab alles getan was von mir verlangt wurde und jetzt soll ich mich entscheiden, ob ich entweder meinen Vater oder meine Mutter auf meiner eigenen Hochzeit dabei haben möchte??? Ich komme mir vor wie in einem schlechten Traum, nur dass der seit Karfreitag einfach nicht aufhören möchte.

Ich habe vom vielen WEinen ständig Kopfschmerzen, starke Tabletten helfen auch nicht mehr, sie beruhigen nur ein wenig, ich kann nichts essen und will einfach nicht mehr. Wenn ich nicht meinen Schatz hätte, wäre ich schon mit dem Auto wo dagegen gefahren, dann müssen sie wegen mir wenigstens nur noch beim Begräbnis streiten, da würde es ja dann auch darum gehen wer wie viel zahlt.

Dabei wäre ich ja nicht mal auf ihr Geld angewiesen gewesen? Der Brauch verlangt es so aber ich hab schon noch so viel, dass das für meine Hochzeit reichen würde!

Hab keine Lust mehr zu arbeiten, würde am Liebsten kündigen. Ich sehne mich nur noch nach einer eigenen Familie wo wir alles besser machen können. Ich darf aber erst ab Juni wieder basteln - also muss ich noch 47 Tage darauf warten. Unendlich lange wie mir das vorkommt!

Ich heule schon wieder, aber was solls. Ich hab ja immerhin heute erst einmal geweint ... da haben mich die KOllegen gefragt was los ist ...

Danke für zuhören/ lesen.




  Re: die eigene Hochzeit wird zum Desaster!
no avatar
   Estrid
schrieb am 19.04.2006 15:02
ganz ehrlich?-so mein erster Gedanke wenn ich Dein Posting lese.Hochzeit absagen!Mit Deinem Liebsten in die Karibik fliegen,und dort unter Palmen das ja-wort geben!Ich zwei und Eure Liebe,weil Das was sich da abspielt sorry,aber das ist deine Hochzeit!Ich wüde das so machen,dann hast Du wenigstens worauf du dich freuen kannst!Weil so hast Du ja doch nur Ängste ob die sich auf Deiner Hochzeit zanken oder nicht!glgEstrid


  Re: die eigene Hochzeit wird zum Desaster!
no avatar
   gelöschter User
schrieb am 19.04.2006 15:25
das wollte ich von Anfang an, hab das irgendwie geahnt. Aber mein Schatz möchte unbedingt mit seiner Familie feiern, das kann ich ihm nicht abschlagen. Wegen mir wird schon nur standesamtlich geheiratet, kirchlich wollte ich nicht. Das kann ich ihm nicht antun!

Da ist einmal niemand krank, wo man sich Sorgen machen müsste und dann kommt so was! Ich weiß im Moment einfach nicht weiter, will mich nicht zw. meinen Eltern entscheiden. Es gibt einfach keine Lösung keinen Lösungsweg wo beide Seiten damit glücklich wären! So viel ich mir noch den Kopf zermartere aber es gibt sie nicht! Die Tage dauern ewig lange, die NÄchte noch länger. Ich werde im Moment von so vielen Seiten im Regen stehen gelassen das ist unglaublich.

Dabei sollte ich stark sein und nicht dauernd wieder heulen sobald ich nur dran denke. Es nimmt mich niemand ernst, sobald ich was sage heule ich, aber wärs ein Wunder? Die Arbeitskollegen wollen mir auch schon nicht mehr in die Augen sehen, da sehen sie nur die traurigen Augen und deshalb komme ich mir irgendwie noch einsamer vor.




  Re: die eigene Hochzeit wird zum Desaster!
no avatar
   Anonymer User
schrieb am 19.04.2006 15:47
Liebe Brigitte,

wissen Dein Vater und seine Frau von Deiner KiWu-Behandlung? Hast Du ihnen mal gesteckt, dass gerade das seelische Gleichgewicht ENORM wichtig für das Gelingen ist????
Die Geschichten, dass sich die Verwandtschaft spinnefeind ist, gibt es häufig. Auch, dass es um die eigenen Eltern geht, ist beileibe nichts neues....
Anscheinend ist ja Deine Stiefmutter/zukünftige Schwägerin (habe ich jetzt richtig verstanden, oder?) das eigentliche Problem. Dein Vater selbst macht den Aufstand wohl nur wegen ihr, oder?

Ich kann Du nur raten, DEIN DING durchzuziehen! Du heiratest und wenn Du Deine Mutter eben so eng einbindest, ist das ganz allein DEINE Sache! Und, nebenbei, die normalste Sache der Welt.
Mach Deine Planung für die Hochzeit und laß Dich nicht auf Diskussionen ein! DU heiratest und es soll DEIN schönster Tag werden! Alles andere ist von den Streithähnen purer Egoismus und an dem wirst Du nix ändern können! Du wirst nur Deine eigene Einstellung ändern können, damit es DIR besser geht.
Mein eigener Vater ist damals (obwohl meine Eltern noch zusammen sind und ich so nichts mit ihm habe und wir auch heute noch Kontakt haben) nicht zu meiner Hochzeit erschienen. Zwar aus ganz anderen Gründen als bei Dir, aber nichts desto trotz, im Vorfeld für mich sehr belastend....
Ich konnte an seiner Entscheidung nichts ändern und habe alle Gedanken daran irgendwann auf die Seite geschoben und mich kopfüber in die Planungen gestürzt! Und das lenkt zwangsläufig ab!
Du wirst die Menschen nicht ändern können; nur Deine Einstellung zu ihnen (und Du bist -verdammt nochmal (sorry)- absolut im Recht!!!!

Mir kam aber unabhängig von dem ganzen Desaster mit der Familie bzgl. Deines Kopfwehs usw. auch der Gedanke, ob Du ggf. die Pille nicht verträgst und die noch zusätzlich für Deine Stimmung verantwortlich ist...

Guck doch mal, ob Du Dir ggf. ein Johanniskrautpräparat o.ä. geben lässt.

Alles Gute!!!!!

Kristina




  Werbung
  Re: die eigene Hochzeit wird zum Desaster!
no avatar
   gritikat
schrieb am 19.04.2006 20:19
Hallo,

also meine Meinung: es ist Dein schönster Tag, ein ganz besonderer, ein ganz wichtiger- DEIN TAG! Und den solltest du so verbringen, wie DU es möchtest, nicht wie andere es von dir erwarten.
Wem das nicht passt, der soll fernbleiben. Und das würde ich klipp und klar den Betreffenden übermitteln.
Entweder: Du und dein Schatz zieht das allein und nur für Euch durch (es betrifft letztlich auch nur Euch und dein Schatz sollte, auch wenn er gerne in Familie heiraten will beachten, wie sehr du im Zugzwang sein könntest) ODER Hochzeit wie geplant, aber ohne wenn und aber.
Es ist Euer Tag, Ihr stellt die Regeln auf- nicht Eure Gäste !

Liebe Brigitte, es kommt mir so vor, als versuchst du immerzu es allen recht zu machen- Du selbst kommst dabei zu kurz. Soviel Rücksicht und Aufopferung sind gut und lobenswert- aber nicht bis zur Selbstaufgabe. Du bist ein wertvoller Mensch, mit Wünschen, Träumen, Rechten und Ansprüchen. Bewahr sie Dir bzw. hol sie Dir zurück! Sei mal egoistisch- das steht dir zu! Sag emdlich mal ICH und nimm Dir das Recht, DEINE Hochzeit zu gestalten, wie DU sie willst!

Alles Liebe!




  Re: die eigene Hochzeit wird zum Desaster!
no avatar
   Annamirl (nicht eingeloggt)
schrieb am 19.04.2006 21:14
Hallo,

Ich wollte noch kurz was dazu schreiben.
Die Familie von meinem Mann ist sich auch spinnefeind. Vor unserer Hochzeit hat mein Mann dann mit allen einzeln gesprochen und ihnen klipp und klar gesagt. Wenn sie kommen möchten dann ohne Ärger. Beim Essen haben wir dann Platzkarten gehabt und die Streithähne maximal entfernt plaziert smile

Mein Rat an dich: Es ist DEIN Tag und und darfst alle einladen die du dabeihaben möchtest. Wem das nicht passt, der braucht nicht zu kommen. Ausserdem hast du ein Recht darauf dass sich alle annehmbar benehmen und sich nicht streiten.

Versuch nicht dir zu viele Gedanken zu machen wem du was recht machen musst. Und schlimmstenfalls besteht du darauf alles selbst zu zahlen.

Ich weiss ist schwierig weil du es nicht gewohnt bist. Aber denk immer daran: es ist DEINE Hochzeit und für dich soll es der schönste Tag werden. Alle anderen sind Gäste und sollen sich gefälligst auch so benehmen.

Wünsch dir trotz allem eine schöne Hochzeit,
Viele Gruesse, Annamirl


  Re: die eigene Hochzeit wird zum Desaster!
no avatar
   gelöschter User
schrieb am 20.04.2006 08:44
Hallo!

Danke für deine Antwort. Dass ich die Pille nicht vertrage weiß ich schon ab dem ersten Tag der Einnahme vor gut einem Monat. Aber es hilft nichts, ich muss sie 3 Monate nehmen, damit danach unser Wunsch nach einem Kind leichter in Erfüllung geht.

Mir ist extrem oft übel, kriege Fressattacken und ich weine leicht in der Zeit der Einnahme. Aber ich muss vorwärts blicken, neue Lage: noch 46 Tage und dann bin ich hormonfrei und wir werden heiraten.

Gestern hatten wir Aussprache unter allein Beteiligten. Beinahe wäre alles gut gegangen, wir haben alles genau geplant etc. Doch dann endete es wieder in einem Eklat - glücklicherweise waren meine Mom und mein Bruder zu dem Zeitpunkt nicht mehr anwesend.

Der Preis für diese Hochzeit ist sehr hoch - das war mir im Vorhinein nicht bewusst - jugendliche Naivität vielleicht?

Fakt ist, dass er bei meiner Hochzeit anwesend sein wird und meine Mutter auch. Alles andere sollte mir eigentlich egal sein, ob die Neue oder bald Alte? bei der Hochzeit ihres Bruders anwesend sein wird oder nicht. Meine Mutter hingegen werde ich nicht wegen ihr ausgrenzen, sie hat das Problem mit ihr und nicht umgekehrt!

Gestern kam die Aussage: Ich kann mit so einer Familie nicht leben! Wie wenn wir die Adams Family oder so wären nur weil wir untereinander höflich und nett sind, uns Kosenamen geben etc.




  Re: die eigene Hochzeit wird zum Desaster!
no avatar
   gelöschter User
schrieb am 20.04.2006 11:26
hallo gritikat!

Danke für deine Gedanken. Man sieht wie schnell die Zeit vergeht - du bist schon in der 10. SSW! WOW! Ich hoffe ich kann dir bald folgen! Im Moment wäre es wohl nicht so gesund fürs Kind wenn ich bei dem Stress derzeit schwanger wäre!

Du hast wahrscheinlich Recht, dass ich es immer allen anderen recht machen will. War schon immer so - wollte immer ein braves Kind sein.

Darum wollte ich auch eine Lösung, wo ich nicht zwischen meinen Eltern entscheiden muss. Nach der Aussprache gestern schien alles wieder in geregelten Bahnen zu verlaufen aber dann kam doch noch der Hammer. Ich glaube ich hab das Szenaria in der Antwort weiter unten geschildert.

Ich verstehe es einfach nicht, wie die Hochzeit der eigenen Tochter zum Beziehungskiller werden kann. Wie das in 3 Jahren erbaute "Beziehungshaus" plötzlich wie ein Kartenhaus auseinander fällt.

Das ganze ist mit der Familiensituation sehr kompliziert. Aber hätte ich deshalb auf den Mann meines Lebens verzichten sollen? Nein, ich wollte nicht darauf verzichten! Und ich denke dass wir damit Recht gehabt haben. Wir passen echt gut zusammen, führen eine tolle Beziehung, haben uns die Wohnung schön gemeinsam eingerichtet, wollen beide Kinder haben, etc.

Na ja, auf jeden Fall geht es mir heute schon viel besser, mein Vater leidet wie ein halb totgefahrener Hund und meinem Schatz geht es auch wieder halbwegs gut. Er hat sich einfach schon solche Sorgen um mich gemacht ...

Alles Gute für dich/ euch zwinker Es gibt mir so viel Mut wenn ich hier wieder lese, wie die Schwangerschaftswochen so schnell vergehen, ...




  Re: die eigene Hochzeit wird zum Desaster!
no avatar
   gelöschter User
schrieb am 20.04.2006 15:03
Mein Gott hast du ein süßes Kind!!!

Ja mein Vater weiß von meinen hormonellen Problemen. Er weiß auch, dass ich im Juni die Pille wieder absetzen darf und dass wir uns Nachwuchs wünschen. Ich denke er würde sich schon sehr freuen, wenn er Opa werden würde. Zwischenzeitlich hatten sie ja selbst noch daran gedacht, ein gemeinsames Kind zu bekommen!?

Eigentlich wissen in meiner Familie (sprich Eltern, Partner, Bruder, Schwiegermutter) alle Bescheid, was wir da derzeit vorhaben. Ist kein Geheimnis, dass wir ab Juni fleißig basteln werden!

LG




  Re: die eigene Hochzeit wird zum Desaster!
no avatar
   Birgit
schrieb am 20.04.2006 19:18
DU musst Dich nicht entscheiden, Deine Eltern müssen sich entscheiden, ob sie am schönsten Tag ihrer Tochter dabei sein wollen oder nicht.
Bei uns war es vor ca. 1,5 Jahren genauso. Die Eltern meines Mannes lebten in Scheidung (gesprochen wird nur noch vor Gericht über Anwalt. Rosenkrieg pur!). Sein Vater hat von Anfang an gesagt er möchte auf jeden Fall dabei sein. Seine Mutter hat einen tierischen Aufstand gemacht, dass sie nicht kommt wenn er kommt. Und wir sollen uns entscheiden etc. etc. Der Vater hat dann des lieben Friedens willen sogar angeboten auf sein Kommen zu verzichten. Aber das kanns ja auch nicht sein.
Irgendwann ist es meinem Mann zu bunt geworden und hat beiden gesagt "ihr wisst wann und wo wir heiraten, wir würden uns freuen wenn ihr kommt und wenn ihr nicht mal für einen Tag Euren Privatkrieg beiseite stellen könnt, dann kommt halt nicht". Ende vom Lied war, der Vater war da. Mutter nicht.
Wir sind dann sogar an unserem Hochzeitstag noch zu ihr gefahren (ich hielt es von Anfang an für eine blöde Idee), aber mein Mann wollte Gut-Wetter machen und was war der Dank? Sie hat uns angeschrien, aufs übelste beschimpft und ich stand heulend in meinem Brautkleid da. Das war das letzte Mal dass ich mit ihr gesprochen habe. Ich warte heute noch auf eine Entschuldigung.

Vor zwei Wochen hat dann die Schwester meines Mannes geheiratet und diesesmal waren beide da. Haben natürlich kein Wort gesprochen, aber zumindest waren beide da.

Wie alle meine Vorrednerinnen schon geschrieben haben, mach das was Du bzw. Ihr wollt. Wenn Ihr feiern wollt, dann macht das. Lasst Euch nicht Euren Tag versauen!




  Re: die eigene Hochzeit wird zum Desaster!
avatar    Nina2282
Status:
schrieb am 20.04.2006 19:29
Du Arme

Ich kann dir nur raten mach das was DU willst und feiert eure Hochzeit so wie ihr es euch voorstellt.
Sag deinen Eltern doch mal wie es dir geht!
Ich hatte so ein ähnliches Problem bei meiner Hochzeit ich habe meinen Eltern gesagt entweder sie reissen sich gefälligst zusammen oder sie sind nicht dabei ich hab ihnen gesagt versaut ihr mir meinen Tag dann schmeisse ich euch raus!
Mein Stiefvater und meine Mutter haben es auch ganz gut hinbekommen ich habe sie extra weit auseinander gesetzt.
Es tut mir sehr leid was du durch machen musst!

streichelBussi




  Re: die eigene Hochzeit wird zum Desaster!
no avatar
   gelöschter User
schrieb am 21.04.2006 08:17
Das Problem ist ja, dass nicht meine Eltern das Problem sind sondern die Neue meines Vaters. Klar kann sie sagen: da gehe ich nicht hin aber dann "darf" bestimmt mein Vater auch nicht hingehen, weil alleine ist ja auch blöd wenn ich in einer Partnerschaft bin.

ANdererseits wackelt die Beziehung daher eh schon mehr als nur ein wenig und da denke ich mir, dass ich auf der richtigen Seite bin, wenn ich eigentlich nichts nach ihr richte sondern nach meinen Eltern.

Dachte sie doch glatt, dass ich mir das Brautkleid von meinem Vater oder ihr anziehen lasse!? Die waren ja nicht einmal bei der Anprobe dabei, wie kommt da meine Mutter dazu, dass sie das nicht machen darf? Nur weil sie nicht mehr ins selbst gebaute Haus darf??? Na ja eh egal, wir haben das geklärt und ich werde nicht vom Elternhaus sondern von der Wohnung meiner Mutter abgeholt. Das tut mir zwar leid für meinen Dad aber mich interessiert das alles nicht, dann müsste ich wieder die Nachbarn einladen, die ich seit 1,5 Jahren nicht mehr gesehen hab ... bla bla bla

In 2 Monaten ist schon alles hoffentlich gut vorüber gegangen ...




  Re: die eigene Hochzeit wird zum Desaster!
no avatar
   Alina1977
schrieb am 21.04.2006 21:04
Liebe Brigitte, das ist ja alles schrecklich,was ich da lese. Oh Gott.

Weiß eigentlich gar nichts mehr hinzuzufügen. Es ist DEIN TAG und du sollst ihn so gestalten können wie es dir gefällt und wenn es solche Zwistigkeiten in deiner Familie gibt, würde ich an deiner Stelle noch mal mit deinem Mann reden, ob ihr die Hochzeit nicht doch irgendwo alleine verbringen könnt. Eine Nachfeier könnt ihr immer noch machen.

Du kannst es nicht immer allen Recht machen, eigentlich sollte dein Papa daran intersessiert sein,dass es dir gut geht. Merkt er denn nicht wie es dir geht? Ihr arbeitet doch auch zusammen,da muß er doch mitkriegen,wie es um dich bestellt ist und was dagegen unternehmen.

Könnt ihr vielleicht alle an einen Tisch mal zusammen trommeln (Also Mutti,Vati und Neue) und ihnen klipp und klar sagen wie ihr euch die Hochzeit vorstellt und sich bitte alle etwas an eurem Großen Tag zusammen reißen sollen und ansonsten zu Hause bleiben können? Es ist zwar hart,aber wenn ihr ihnen nicht klipp und klar sagt wie dir zu Mute ist,wie du sich fühlst, wird es eine sehr,sehr traurige Hochzeit werden. Schade eigentlich

Ich wünsche dir,dass alles gut wird und du blad wieder nur noch lächelst. streichel






Zum Antworten klicken Sie bitte auf" "Beitrag antworten" oder "Beitrag zitieren" unter dem gewünschten Beitrag auf den Sie antworten möchten.



Bitte beachten Sie: In unseren Foren können nur allgemeine Informationen zum Inhalt der Fragen gegeben werden. Ferndiagnosen sind nicht möglich. Die Antworten sind unverbindlich und können aufgrund der räumlichen Distanz keine Beratung für den Einzelfall darstellen. Bitte wenden Sie sich dazu an die Ärztin oder den Arzt Ihres Vertrauens.

Starflower
Home | Theorie | Zentren| Bücher| Links | Forum | News | Impressum | Datenschutz

© wunschkinder.de 1998-2020