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avatar    Nina2282
Status:
schrieb am 16.04.2006 21:36
Hi!

Ich wusste nicht wo ich das reinschreiben soll und da dachte ich ich schreibs mal hier auf ich muss mir mal ein bisschen Luft machen!

Ich habe und hatte noch nie ein gutes Verhältnis zu meiner Mutter und meiner Schwester.
Ich bin mit 17 von zu Hause ausgezogen 180 kilometer weit weg zu meinem Mann!
Meine Schwester hat im Dezember 2004 ein Kind bekommen ein Sogenannter Unfall.

An dem Tag als der kleine geboren wurde war ich auf der einen Seite überglücklich auf der anderen tottraurig versteht das nicht falsch ich freue mich für sie ehrlich!
Er ist jetzt wie ihr im Ticker sehen könnt 1 Jahr und 4 Monate alt.
Ich sehe ihn nicht oft da ich ja wie gesagt weit weg wohne wenn dann fahre ich meist hin die kommen sehr sehr selten hierher nicht mal wenn mein Mann Geburtstag hat höchstens mal an meinem Geburtstag.
Um mal auf den Punkt zu kommen, ich seh viele Sachen anders wie meine Schwester was die Kindererziehung betrifft nicht direkt die Erziehung aber eben solche Sachen wie: der kleine hat von Geburt an einen schiefen Hals und bekam am anfang auch Kg verordnet nur irgendwann ging sie nicht mehr hin weil die Krankengymnstin ihr angeblich zu viel an dem kleinen rumgemäkelt hat er müsse doch schon dies können oder jenes. Das ende vom Lied sie brach die Kg ab, er hat immer noch einen ganz schiefen Kopf meiner Meinung nach der Hinterkopf ist auf der einen Seite normal auf der anderen irgendwie platt.
Ich habe ihr gesagt das ich das mal behandeln würde weil was ist wenn sich das nicht rauswächst? Das wird er ihr sicher nicht danken.
Dann hat sie jetzt den Mittagsschlaf angeschafft weil sie meint er braucht das nicht mehr! Mit einem Jahr und 4 Monaten?
Er ist dann den ganzen Nachmittag ziemlich quarkig drauf was ich auch verstehen kann ich wäre auch Müde.
Aber auch meine Äusserung dazu führte zum Streit.
Er geht jetzt abends um halb sechs sechs zu bett ist ja so schön wenn man dann den ganzen Abend seine Ruhe hat!
Auf meine Frage hin ob ich ihn nicht mal nehmen könnte er könnte ja bei uns schlafen bekamen wir richtig Streit ich hätte jawohl keine Ahnung ich hätte ja selber keine Kinder ich könnte das gar nicht beurteilen......
Nein ich habe auch keine Kinder aber ich sehe doch wie andere das machen und ich kenne kein Kind das mit 1 Jahr keinen Mittagsschlaf mehr macht oder schon zum auf Töpfchen gehen gezwungen wird!

Sie meinte es wäre zu weit weg wenn er bei mir wäre und so.
In der ersten Zeit verstand ich das ja noch aber jetzt?
Reagier ich über? Ich würd ihn gern mal nehmen. Aber ich darf ja nicht!
Morgen muss ich zum Osteressen hinfahren und ich hab Angst das es wieder zum Streit kommt meine Mutter steht wie immer nur hinter meiner Schwester ich bin die Böse die wegzog ich bin und war immer die böse.
Jetzt sehr treurig ich hier wieder...Mein Mann macht sich auch Sorgen wg morgen er sagt wenn die wieder Stress anfangen fahren wir gleich wieder weg..


Ich weis man mischt sich nicht in die Erziehung anderer ein und ich versuche mich auch zurückzuhalten aber manchmal kann ich nicht anders mir tut der kleine nur so leid.


Tut mir leid ist etwas lang geworden.


Lg Nina

Nachtrag:

ES geht hier nicht um Eifersucht das sie ein Kind hat und ich nicht! Ich gönne ihr das KInd so wie ich jedem ausnahmlos sein Kind gönne!



Beitrag geändert am : (So, 16.04.06 23:25)


  Re: Stelle ich mich an?vorsicht lang
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   Wunschpünktchen
schrieb am 17.04.2006 06:48
Hi Maus,

ich versprech Dir das ich das die Tage mal in Ruhe durchlese und Dir dann antworte, ok???
Jetzt ist ein bißchen eng von der Zeit!!!

LG




  Nein, tust du nicht!
no avatar
   bibunina
schrieb am 17.04.2006 09:56

Och meine Süße,

ich finde nicht, dass du dich anstellst. Deine Schwester stellt sich an!!!

Es ist doch echt ungerecht. Wie oft sehe ich Leute auf der Straße, die mit ihren Kindern total überfordert sind und denen das auch alles zu viel ist. Und wir?? Wir würden liebend gerne "den Stress" auf uns nehmen, wenn wir denn endlich ss werden würden.

Ich finde auch, dass es viel zu früh ist, den Kleinen mittags nicht schlafen zu lassen. Dazu ist er noch viel zu klein. Hat sie denn keine Krabbelgruppe, in der sie sich mit den anderen austauschen kann, wie sie es machen? Lass mich raten - nein. So wie sie auch über die Krankengymnastik denkt, finde ich echt schade. Eigentlich tut man doch alles, damit es dem eigenen Kind gut geht, oder nicht? Und mit etwas über einem Jahr auf Töpfchen... sorry, aber es ist doch anatomisch noch gar nicht möglich, dass die Kleinen das unter Kontrolle halten können, glaube ich. So richtig zufrieden ist deine Schwester nicht in ihrer Mutterrolle, oder?

Das ist wirklich unfair. Oje, hoffentlich überstehst du den Tag heute einigermaßen.

Ärgere dich nicht über deine Familie. Du hast bald deine eigene kleine Familie, da bin ich sicher. So schlecht wie du diesen Monat Kurve lesen kannst... zwinker Bussi

Ganz liebe Ostergrüße und alles Gute für dich!!

Nina




  Re: Stelle ich mich an?vorsicht lang
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   Blüte
schrieb am 17.04.2006 11:19
Liebe Nina,

oha... gaaaaaanz schwieriges Thema und zwar aus verschiedenen Perspektiven.

Einerseits gibt es bei KEINER Mutter einen empfindlicheren Punkt als das eigene Kind. Jede Mutter liebt ihr Kind (auf ihre Weise) und will das Beste für ihr Kind.
Kritik, Anregungen, Verbesserungsvorschläge von außen treffen häufig, egal von wem und wie sie vorgebracht werden, einen sehr, sehr sensiblen Punkt. Einerseits besteht die Gefahr, dass die Mutter sich "als Mutter" angegriffen fühlt und andererseits weist die Äußerung vielleicht tatsächlich auf etwas hin, was geändert werden müsste (schiefer Hals, Übergewicht was auch immer) und das schmerzt zusätzlich.
Ich habe vorhin geschrieben, dass es "egal" ist, wer sich äußert. Ich meine damit, dass es gar keine so große Rolle spielt, ob du ein Kind hast oder nicht, auf die Äußerung der Oma, die nachweislich Kinder hatte, kann ebenso reagiert werden ("Ja damals...."), wie auf die Bemerkungen einer Mutter, die im Moment ein Kind im gleichen Alter hat. Es geht meiner Ansicht nach eher um die "Verteidigungshaltung", in die viele Mütter in solchen Situationen gehen, die auch wieder verständlich ist, weil ja wirklich jeder "weiß", was "das Beste" für ein Kind ist. Wenn sie auf jeden hören würden, wüßten weder Mütter noch Kinder, wo ihnen der Kopf stünde, da ist es schon wichtig, dass sie ihre eigene Linie haben.

Andererseits hast du ja nun selbst keine Kinder, das ist somit gleichzeitig DEIN wunder Punkt, auch wenn du deiner Schwester das Kind völlig neidlos gönnst.

So und nun treffen zwei extrem sensible Bereiche aufeinander, wenn ihr euch über das Kind, das ihr beide liebt unterhaltet, kein Wunder, dass es da zu Schwierigkeiten kommt.

Ich kann hinzufügen, dass ich dich unglaublich gut verstehe, denn du beschreibst ziemlich genau die Situation, die ich mit meinem Patenkind erlebt habe. Bei uns war es das Thema "Übergewicht" bzw. "Essverhalten", zu dem ich mich geäußert habe, ansonsten hab ich die eiserne Regel, zum Thema Erziehung nur etwas zu sagen, wenn ich gefragt werde. Aus genau den Gründen, die ich oben erläutert habe.
Bei uns kam es zu denselben Auseinandersetzungen, die du beschreibst, ohne jeden Erfolg. Heute ist das Kind in der 3. Klasse und deutlichst übergewichtig, wie auch die Mutter inzwischen zugibt.
Allerdings haben wir im Laufe der Jahre eine bessere Kommunikation über das Kind gefunden, die Mama hat gemerkt, dass ich nicht "kritisieren" oder "besser wissen" will, ich habe gelernt, wie überheblich die eine oder andere Bemerkung ankommt, selbst wenn sie nicht so gemeint ist und heute werde ich auch öfter zu Rate gezogen, sogar zum Lehrergespräch in die Schule.

Von daher lautet mein Rat: Halte dich einerseits mit ungefragten Bemerkungen zurück, sie führen in der derzeitigen Stimmung nicht zu einer Besserung der Situation, sondern nur zum Streit.
Aber zieh dich deshalb nicht zurück, sei da, interessiere dich für dein Patenkind, frag nach seiner Entwicklung, biete dich an. Wenn du dein Patenkind nicht mitnehmen darfst, fang mit kleinen Schritten an, geh einen Nachmittag mit ihm spazieren oder in den Zoo usw. Steter Tropfen höhlt den Stein, auch Patentanten müssen geduldig sein.

Viel Erfolg,

Blüte


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  Re: Stelle ich mich an?vorsicht lang
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   Wunschpünktchen
schrieb am 17.04.2006 17:32
Liebe Nina,

hatte ja gesagt ich meld mich nochmal, kann mich aber, nachdem ich jetzt die Antworten mal ebenfalls in Ruhe gelesen habe, nur Blüte voll undganz anschließen:

Und Daumen drücken das ihr einen Weg finden werdet!!!!
Alles Gute und Liebe dafür!




  @all
avatar    Nina2282
Status:
schrieb am 17.04.2006 20:21
Hi!

Erst mal vielen Dank für eure Antworten.
Ja ich weis das ihr Recht habt ich schrieb ja schon das man sich Grundsätzlich nicht einmischt.
Nun ich war ja heute da ich habe mich wirklich zurückgehalten ich habe nichts gesagt wobei meine schwester eh kaum mit mir gesprochen hat.
Der kleine war nach dem essen tot müde total glasige augen knallrotes Gesichtchen aber ich hab nichts gesagt sondern hab ihn gewickelt und bin mit ihm zum spielen nach draussen gegangen.
Natürlich wurde ich immer von irgendwem der beiden dabei beobachtet gesagt haben sie weiter nichts.
Ich auch nicht!

Ich danke euch nochmals herzlich und werde versuchen mich zurückzuhalten und eurem rat zu folgen auch wenns wirklich sehr sehr schwer fällt aber danke das ihr mich versteht und mir so lieb geantwortet habt.

Lg Nina






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