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  Drogenproblem beim Partner
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  Lunacy
schrieb am 24.02.2006 11:26
Mich beschäftigt das grad ganz arg,ich find irgendwie keinen Weg heraus.

Mein Freund konsumiert regelmässig Marihuana,seitdem wir uns kennen - seit 10 Jahren.
Ich bin strikte Nichtraucherin,trinke fast nie Alkohol und finde den Konsum von Drogen äußerst bedenklich,doch anfangs tolerierte ich seine Sucht.
Als unsere Tochter auf der Welt war,hat er den Konsum von sich aus etwas reduziert,jedoch nicht aufgehört.
Als sie 3 Monate alt war,warf er uns raus und machte mit mir Schluss,weil er sich eingeengt fühlte.
Mehr als 4 Jahre versuchte ich,ihn dazu zu bewegen,sich um seine Tochter zu kümmern - wenn er zu uns kam,war er auch schon mal bekifft.
Wenn es zu exessiv war,meldete er sich wochenlang gar nicht,trotz Absprachen - verständlich,das ich darauf mit Unverständnis und Abweisung reagierte.
Seit knapp 3 Jahren sind wir nun wieder zusammen,er raucht das Zeug immer noch,jedoch "nur noch" 4-6 mal im Monat.
Wenn er seine Tochter dann jedoch besucht,sieht man es ihm schon an,das er anders ist als sonst - und genau das bemerkt sie nun langsam.
Ich hab Angst,das sich ihr Denken Drogen gegenüber vereinfacht,d.h.,ich hab Angst,das sie später sorglos zu Drogen greift,weil sie den Vater als "Vorbild" hat. traurig

Sein Drogenkonsum (okay,nicht nur der) macht ihn auch zu einem Menschen,der wenig bis gar keine Verantwortung übernimmt,das sieht man an der langen Phase des Desinteresses an seiner Tochter (fast 4 Jahre nur sporadischer Kontakt).
Jetzt ist es zum Glück so,das beide ein tolles Verhältnis zueinander haben,doch es hat sehr lange gedauert,bis sie Vertrauen zu ihm aufbauen konnte.
Und nun intensiviert er sein Verhältnis zum Gras wieder. traurig

Jetzt allerdings reicht es mir,zumal wir beide weiteren Kinderwunsch haben und er weiß,das das Zeug seine Spermienqualität einschränkt - das letzte Spermiogramm 2005 hat es mehr als deutlich gezeigt - doch er kommt einfach nicht los davon....

Ich bin bereit,mich den Tatsachen zu stellen und eine Entscheidung zu treffen,doch ich hab Angst davor,so konsequent sein zu müssen,das es 3 Menschen ganz arg weh tun wird. traurig



Ach Mensch...momentan läuft alles aus dem Ruder...*jammer*

Jammerposting,aber ich muss grad drüber reden,sonst erstick ich...



Lunacy




  Re: Drogenproblem beim Partner
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  heute mal nicht
schrieb am 24.02.2006 12:41
Liebe Lunacy,

ich möchte auf dein Posting antworten, jedoch heute mal anonym.
Du wirst sicher nachvollziehen,warum.

Ich selbst bin erwachsen, im Beruf erfolgreich und stehe privat und im Beruf meinen Mann. Ich bin pünktlich, zuverlässig, ausgeglichen, fröhlich und verantwortungsbewußt. Und ich rauche auch ab und an mal einen Joint. Über die Wirkung von Drogen, wie schlimm sie sind usw. brauchen wir nicht dirkutieren, das ist bekannt. Ich weiß sehr genau, was ich da tue. Und auch, daß es nicht gesund ist. Das ist Alkohol nicht, Nikotin nicht und alle anderen Drogen mit Sicherheit auch nicht.
Aber ich entscheide das bewußt für MICH, es findet nicht regelmässig statt, ich brauch es nicht, ich belästige niemanden damit, es weiß keiner UND mein Leben läuft in geordneten Bahnen ab.

Was ich dir sagen will ist, es muß letztendlich jeder selbst wissen, was er im stillen Kämmerlein tut und ob er es verantworten kann.

ABER: Drogen haben in einer Familie nichts zu suchen, schon gar nicht, wenn Kinder dabei sind. Ich finde es unverantwortlich, was Dein Freund da tut. Wenn er das ALLEIN zu Hause tut, niemanden belästigt oder damit konfrontiert- bitte schön. Aber er hat schon ein Kind und hat sich schon eimal bewußt gegen Euch entschieden.
Da kann was nicht ganz stimmen. Gras macht Leute gleichgültig, macht zwar körperlich nicht abhängig aber doch psychisch und verändert Menschen in ihrem Wesen. Das alles beobachte ich bei Leuten, die von Grund her schon nicht besonders gefestigt sind, schwach sind oder die mit ihrem Leben nicht klar kommen und darin Ersatzbefreidigung suchen.
Es ist traurig, wenn Drogen zum Lebensmittelpunkt werden.

Ich würde deinen Freund nicht zwangsläufig als Junkie bezeichnen. Aber ich würde mich und ihn ernsthaft fragen, wieviel ihm seine Familie bedeutet, wenn er die Drogen Euch vorzieht.

Du kannst ihn nicht zwingen und nicht erpressen. Er muß das selbst wollen, damit aufzuhören. Er muss erkennen, was ihm offensichtlich fehlt und was er versucht zu kompensieren. Und er muß den entscheidenden Schritt tun.
Aber ich würde so nicht länger mit ihm zusammensein wollen.
ER SOLLTE VERANTWORTUNG ÜBERNEHMEN; für sich und für Euch!

Alles Liebe !


  Re: Drogenproblem beim Partner
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  Nike
schrieb am 24.02.2006 14:24
Liebe Lunacy,

ich hoffe, daß ich nicht richtig gelesen habe, daß Ihr auch noch Kinderwunsch habt!!!! Mit einem Mann, der Drogen nimmt???? Das willst Du auch noch einem weiteren Kind zumuten? Oh Mann!

Setze ihm eine Frist, bis er sauber sein muß. Denn wenn er das Zeug angeblich "nur noch 4-6 mal im Monat" nimmt, dann kann es wohl nicht so schwer sein, auch die paarmal darauf zu verzichten (mal davon abgesehen, daß es eigentlich selbstverständlich sein sollte, wenn er Frau und Kind/Kinder hat!!!) Wenn das nicht klappt, dann schmeiß ihn raus.

Ich an Deiner Stelle würde diesen zweiten Schritt ja vor den ersten setzen, denn wie Du ja selbst schreibst, ist er auch ein Mann, der "wenig bis gar keine Verantwortung übernimmt"!!!!
Himmel, was willst Du noch bei ihm??????!!!!!!!!

Bitte entschuldige meine deutlichen Worte. Aber ich kapiere es einfach nicht, warum viele Frauen sich von einem Mann so behandeln lassen. Okay, eine Trennung ist sicher nicht immer einfach, keine Frage, aber manchmal muß es einfach sein!

Wenn Du bereit bist, Dich den Tatsachen zu stellen und eine Entscheidung zu treffen, dann tu es bitte SOFORT!!!!!

Liebe Grüße und alles Gute für die Zukunft!

Nike




  Re: Drogenproblem beim Partner
no avatar
  :)
schrieb am 24.02.2006 15:07
Liebe Lunacy,

ich finde das thema kiffen ist so eine sache für sich, ich habe auch 12 jahre jeden tag gerät geraucht. Bin aber meiner arbeit nach gegangen und habe auch mein umfeld etc. nicht vernachlässigt. Ich muß da zu sagen das mein Mann auch gerät geraucht hat und wir haben nicht wenig geraucht, da kamen im monat schon einige hundert euro zusammen.

Das ding beim kiffen ist wenn man es so regelmäßig macht es im endefekt ja immer mehr sein muß weil man sich an das gefühl des prall seins so gewöhnt, ich weiß nicht wie oft ich in den 12 jahren versucht habe auf zu hören, bzw. weniger zu rauchen. Es geht nicht und wer das behauptet das er das hin bekommt der lügt in meinen augen.

Ich habe es geschafft seit dem ich den kinder wunsch ganz stark habe, nun rauche ich gar nicht mehr und es geht mir gut dabei, körperlich und psychisch, denn was ich all die jahre nicht wahr haben wollte war das ich durch das kiffen doch sehr ängstlich geworden bin.

Ich rauche seit über ein jahr nicht mehr und mein mann auch nicht, alle in meinem freundeskreis kiffen noch was das zeug hällt, und jedes mal wenn ich da bin muß ich feststellen mensch das fehlt die über haupt nicht und ich habe auch kein bedürfniss einen kopf zu rauchen.

Als meine freundin schwanger geworden ist hatte sie mit den kiffen auch aufgehört, nur ihr freund nicht. Jetzt wo das kind aus dem gröbsten raus ist hat sie auch wieder angefangen und das heiße ich auf keinen fall gut.

Du mußt die in einem klar werden einen kiffer kann man nicht da zu zwingen auf zu hören, er muß es von sich selber wollen, es muß im kopf klick machen und so lange dein freund nicht selber von sich aus bereit da zu ist wirst du wohl oder übel eine entscheidung treffen müssen.

Ich wünsche dir viel kraft und alles gute


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  Re: Drogenproblem (nicht nur bei deinem beim Partner
no avatar
  geht hier mal so
schrieb am 24.02.2006 15:26
liebe Lunacy,
ich häng mich hier dran - und schließ mich ein wenig maryxx's Meinung an: Gras ist nicht schuld am Verhalten des Vaters deiner Tochter, meine Meinung,
mein Mann raucht *JEDEN* Abend 1Joint - damit er vom Stress von der Arbeit runter kommt, damit er nicht mit regelmässigem Bierkonsum zum Alkoholiker wird. Ich hab früher auch mitgeraucht, aber nur das, sonst bin ich absoluter Nichtraucher. Das Zeug ist absolut ausser Reichweite der Kids, und wenn er raucht, dann zu der Zeit, wo ganz sicher keines mehr rumspring. Verändert hat sich seine Verantwortung nicht, er hat davon aber sehr viel: für seinen Sohn aus 1.Beziehung, der regelmässig da ist, für mich - mich hat er geheiratet nach nmeiner Scheidung, meine zwei Kids, die von Ihrem (assozialen arbeitslosen und-scheuen Alkoholiker-Vater keinen Unterhalt bekommen) für sein Geschäft mit Angestellten und Auszubildenden, für unsere ganze Familie hat er n riesen Haus gekauft und trägt die Schulden dafür allein, neine, ich kann nicht sagen, dass er gleichgültig ist oder sonst was in der Art, nur sehr belastet, hat glaub auch ne Schilddrüsenüberf. (unbehandelt) und ist deshalb leicht kribblig, schläft wenig, arbeitet viel, ist aber total lieb und schmusig und f+ür alle in der Familie da. Und: wenn ich sag nö, ich rauch nicht, er raucht denn auch nicht, es ist kein muss, deshalb würd mir bei ihm auch niiiiiieee Sorgen machen, er ist - trotz Gras- ein toller Mensch! es liegt villeicht in der ureigenen Persönlichkeit, was mit einem unter Marihuana passiert! Mein Bruder ging - bekifft - bei mir aus m Haus, ich sag noch bleib da, schlaf hier, 10min. später n Anruf - schwerer Unfall, der Kerl hatte SSOOOOOOOooooo viel Glück, heut raucht er GARNIX mehr, jeder muß für sich selbst lernen, und Du leider für Dich selbst entscheiden - frag , frag Dich , ganz tief, ganz genau, ganz leise, ganz lang, und dann entscheide - für Dich und für wen Du die Verantwortung trägst und auf Dauer tragen kannst, und dann antworte - LAUT
lg
ll Katze


  Lieber ein Ende mit Schrecken
avatar  Lina+3
Status:
schrieb am 24.02.2006 16:34
als ein Schrecken ohne Ende.

Mensch, schieß den Typ in den Wind. Das ganze Verhalten ist unverantwortlich, ich kann überhaupt nicht verstehen, dass du mit so jemandem noch zusammen bist. Er hat ein verantwortungsloses Verhalten seinem Kind gegenüber an den Tag gelegt, hat sich schrecklich benommen und irh denkt über ein weiteres Kind nach?

Sorry, dafür habe ich null Verständnis. Ehrlich gesagt auch nicht für die anderen, die sich hier als Drogenkonsumenten outen. Ich finde, es grenzt schon an Körperverletzung, wenn man in Schwanger oder in Gegenwart von SChwangeren oder Kindern raucht. WEnn man dann auch noch Drogen konsumiert - nein! Das ist doch keine Basis, um ein Kind großzuziehen. Ich wollte weder mit einem Kiffer noch mit einem Alkoholiker ein Kind haben - und ich wollte auch nicht, dass meine Kinder mit so jemandem Kontakt haben - auch wenn es - durch welchen Zufall auch immer - ihr Vater sein sollte. Eltern sollten als Vorbild dienen und nicht als abschreckendes Beispiel.

Denk nicht über ein weiteres Kind mit ihm nach, sondern darüber, wie du möglichst schnell aus dieser Chose rauskommst - das ist meine Meinung dazu.

Alles Gute




  Re: Drogenproblem beim Partner
no avatar
  kerstin*
schrieb am 24.02.2006 19:34
Also so harmlos, wie es hier hingestellt wird, ist das kiffen mir Sicherheit nicht. Mein Exmann hat sehr regelmäßig und viel geraucht. Das verändert die Persönlichkeit enorm zum Negativen und diejenigen, die hier das regelmäßige Kiffen verharmlosen wollen, machen sich absolut was vor.

Bei uns gabe es nach der Trennung einen ganz klaren Grundsatz. Die Kinder kann e nur sehen, wenn er clean ist. Alleine sein mit ihnen ist absolut tabu. Meine Kinder sind keine Minute mit einem bekifften Vater zusammen. Und ich versteh auch nicht, wie Du den Kontakt dann zulasssen kannst.

Für mich gibt es für einen Partner und/oder Vater, der so regelmäßig kifft, nur eine Wahl: Therapie oder Trennung.

Ich habe das Thema durch und kann Dir nur sagen, dass es mir aber auch den Kindern sehr deutlich besser geht, seit ich den Schritt gegeangen bin.

Er muß sich seiner Vaterpflichten bewusst werden und dazu gehört auch der Verzicht auf Drogen jeder Art!

Sei konsequent, Deinem Kind zuliebe! Die hat so eine Vater nicht verdient!!!!

Gruß Kerstin




  Re: Drogenproblem beim Partner
avatar  Winnirixi
schrieb am 24.02.2006 21:29
Liebe Lunacy,

ich habe keine Erfahrungen mit Drogen oder mit Leuten, die Drogen nehmen.

Ich kann dir nur eins sagen: das Leben ist sehr kurz, tu es euch nicht an. Du hast schon viele Jahre auf ihn gewartet und diese Zeit hätte viel viel schöner sein können... auch für deine Tochter. Menschen ändern sich nicht so leicht.. zumindest nicht grundsätzlich. Es ist vielleicht schwer zu glauben, aber es gibt bestimmt jemanden da draussen, der zu dir und deiner Tochter passt und mit dem du keinen Ärger hast, sondern endlos glücklich bist.

Du bist schon 28, du merkst es gar nicht und bald bist du in der Zeit, wo es mit Kinderkriegen nicht mehr so einfach ist und dann wo es gar nicht mehr geht. Und bis dahin hast du immer noch den Freund, der sich nichts geändert hat (genauso, wie in den letzten 10 Jahren). Mach dir dein Leben nicht so schwer, du lebst nur einmal, du musst es so schön gestalten, wie es nur geht.. damit du am Ende sagen kannst, das war es wert, es war schön und ich gehe zufrieden. Ja

Wenn du trotzdem meinst, dieser Mann, so wie er ist, dazu gehört, dann bleib bei ihm. Wenn du meinst, wenn du morgen sterben würdest (entschuldige), wärest du mit deinem Leben wegen diesem Mann nicht zufrieden und du wünschtest, du hättest es anders gemacht, dann ist es Zeit veiterzugehen.

Auf jeden Fall wünsche ich dir alles erdenklich Gute!




  Hinweis
no avatar
  heute mal nicht
schrieb am 25.02.2006 10:52
Hallo, ich möchte mich gern nochmal zu Wort melden.
Also, ich möchte noch einmal darauf hinweisen, daß ich Drogen NICHT gutheiße und NICHT empfehle und diese meiner Meinung nach NICHT in eine Familie mit Kindern gehören.
Verharmlost habe ich das Ganze beileibe nicht. Ich habe lediglich meine Meinung dazu gesagt, eben aus dem Grund, weil ich die Erfahrung selber gemacht habe und sicher eher etwas praxisnahes dazu sagen kann, als ein Außenstehender der damit keinen Kontakt hatte.

Icch bitte doch darum, den Text bzw. die Antwortpostings genau zu lesen, bevor voreilige und somit falsche Schlüsse daraus gezogen werden!

Dankeschön.


  Re: Drogenproblem beim Partner
no avatar
  Anmali
schrieb am 25.02.2006 21:13
Ich habe jetzt ganz schön den Kopf geschüttelt bei den Postings die hier das Kiffen als normal und harmlos hinstellen.


Die Lunacy möcht ich raten schieß den Kerl in den Wind.

Wer bekifft zu seinem Kind kommt der ist in meinen Augen völlig verantwortungslos.

An alle anderen wer hier das Kiffen als harmlos hinstellt ist für mich ebenfalls verantwortungslos.

Ich fasse es nicht wie hier Familienväter hochgelobt werden weil sie alles machen und das Kiffen von ihnen toleriert wird weil sie runterkommen müssen. habt ihr malk dran gedacht was passiert wennihr einen familiären Notfall habt Euer Partner fahren muß weil ihr nicht könnt und einen Unfall unter Drogen baut. Was habtihr dann noch von Eurem treusorgenden Ehemann und Vater nix denn der hockt dann mt Recht einige Zeit im Knast.




  Re: Drogenproblem beim Partner
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  kinderlieb123
schrieb am 26.02.2006 00:29
Hallo, ich habe all diese Aussagen zu diesem "Drogenproblem" gelesen. Schieß den Typen in den Wind (Sorry). Diese Leute ändern sich nicht. ICh weiß wovon ich rede. Kiffe selber. Wenn er nun wieder anfängt den Kontakt zu GRas zu intensivieren, wird sich auch beim nächsten Kind nichts ändern. Wenn er sich nicht davon von selber abwendet, wirst du weiterhin gegen Windmühlen kämpfen. Diese Energie kannst du besser in dein Kind stecken als in einen Mann der eigentlich nicht genau weiß was er will (Sorry)

Ich wünsch alles Liebe,


  Re: Drogenproblem beim Partner
no avatar
  henriette
schrieb am 26.02.2006 21:24
hallo,

mhh, schon erstaunlich, dass sich hier sooo viele voellig drogenfreie menschen rumtreiben. also keinen schokofressanfall, keine durchsoffene nacht, nie zigaretten geraucht, nie mehr gegessen, als man sollte.....
ich denke, dass joints etwa auf die selbe stufe zu stellen sind wie alkohol: will sagen: rauschmittel kommen in ziemlich jeder gesellschaft vor, mal das eine, mal das andere. in unserer gesellschaft ist es halt eher akzeptiert, alkohol zu trinken. wenn aber die droge, wie auch immer sie aussieht, zum festen bestandteil des tagesablaufes wird, wenn die droge dazu da ist, um probleme zu bewaeltigen und wenn man halt ohne nicht mehr auskommen kann und mag, dann gibt's ein problem. weder besoffene noch voelllig zugekiffte haben etwas in der kindererziehung zu suchen. aber wenn die eltern nach ner netten geburtstagsfeier beschwipst (welch nettes wort) nach hause kommen, dann sagt keiner was. wenn einer bekifft ist, geht der sturm der entruestung los.
regelmaessiger dorgenkonsum loest keine probleme, sondern schafft sie nur. nur wie hier zum teil das kiffen verdammt wird, da halte ich nichts davon, solange nicht im gleichen atemzug alkohol auch erwaehnt wird.
ich wuerde ungern einen drogenabhaengigen an meine kinder lassen.

beste gruesse

h.


  Re: Drogenproblem beim Partner
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  Daniela-Thea
schrieb am 06.03.2006 10:34
Liebe Lunacy,

weißt Du, weh tut es jetzt schon. Dir, deinem Kind und auch deinem Partner. Dabei sind die Drogen sicher nicht die Ursache, eher das Syntom. Die Frage, die ich mir stelle - ganz unabhängig von kiffen oder nicht, ist, wie sieht eigentlich eure Beziehung aus?
Wie verantwortlich seid ihr beide als Eltern?
Was ist es, was Du brauchst von deinem Partner?

Diese Fragen musst Du klären. Schau' hinter das Drogenproblem. Da liegt der wahre Kern - und an dem gilt es zu arbeiten. Für ihn, aber vor allem auch für dich.

Ich wünsche dir alles gute dabei

Gruß
Daniela




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