Unsere Foren

Die Kinderwunsch-Seite
 
News rund um den Kinderwunsch
amicella Network    ICSI bei normalem Spermiogramm: Nicht sinnvoll neues Thema
   Niedriger AMH: lohnt sich eine Insemination?
   Warum muss eine Mutter ihr Kind adoptieren?

  Bericht meiner OP
no avatar
   mandy2201
Status:
schrieb am 31.10.2014 10:23
Hallo ihr lieben, wie einige von euch wissen hatte ich vorgestern meine langersehnte OP. Bei mir wurde eine Gebärmutterspiegelung, Bauchspieglung, Eileiterdurchgängigskeitsprüfung inkl. Kürretage.

Am 29.10. sollte ich gegen 6 Uhr im Krankenhaus sein, ich bekam dann gleich mein OP-Nachthemd und durfte mich erst einmal umziehen und meine Sachen wegpacken. Dann sollte ich 2 Tabletten schlucken um ruhiger zu werden und durfte ins Bett krabbeln. Dort lag ich dann bis 7:30 Uhr und habe gewartet das ich für den OP abgeholt werde. In dieser Zeit wurde ich etwas ruhiger und war teilweise auch kurz davor einzuschlafen. Dann wurde ich um 7:30 uhr abgeholt und in den OP geschoben. Dort musste ich auf das Op Bett krabbeln und wurde schon angestöpselt und der Venenzugang gelegt. Dann kam mein operierender Arzt zu mir und erläuterte nocheinmal was er alles in der OP vorhat. Danach wurde mir das Narkosemittel in den Venenzugang gespritzt und ich sollte über die Sauerstoffmaske tief ein und aus atmen.

Im Dämmerzustand habe ich nur gehört wie ich meine Beine in die Schale legen sollte und mit dem Po nach vorne rutschen musste. garnicht so einfach wenn man fast weg ist LOL...das nächste woran ich mich erinnern kann war, das ich im Aufwachraum wieder langsam wach wurde, das war so gegen 9 uhr. Die Schwester wollte 3 mal wissen, wie stark die Schmerzen sind von einer Skala von 1-10...Garnicht so einfach wenn man noch halb schläft, Schmerzen hatte ich und habe ich dann einfach irgend eine zahl gesagt die mir eingefallen war Ich wars nicht Mir wurde auch 3 mal Schmerzmittel nachgespritzt und mein Kreislauf war auch im Keller gewesen. nach ca. 1-2 Stunden wurde ich dann wieder auf mein Zimmer geschoben und da wurde mir schon gesagt das meine Familie schon da ist. mein freund und meine kleine waren dann ca. 2 Stunden da und als sie wieder ging habe ich erst einmal 1-2 Stunden weiter geschlafen.

Ich hatte noch einen Drainagebeutel dran, wo die blaue Flüssigkeit aus meinem Bauch raus lief. Ich blieb den ganzen Tag liegen und konnte mich kaum bewegen. Ich war nur 2 mal auf um auf die toilette zu gehen, aber da habe ich schon gemerkt das der Kreislauf sehr niedrig ist.

Gestern also am 30.10. kam morgens um 7 Uhr schon mein operierender Arzt und hat mit mir den Befund besprochen...ja, es gibt leider einen befund der mir noch etwas in den knochen steckt. traurig
in meiner gebärmutter ist alles in ordnung, im bauchraum waren leichte vernarbungen gewesen obwohl ich eigendlich nie entzündungen hatte. am eileiter hing etwas dran, der doc meinte es sah aus wie eine "laterne" er denkt das es leichte endometriose ist. um sicher zu gehen hat er dieses entfernt und ins labor geschickt und es wird untersucht. er meinte auch das beide eileiter zu waren sehr treurig den rechten konnte er sofort öffnen und bei dem linken ersteinmal nicht, deshalb hat er auch von unten gespült und auch dieser war dann frei gewesen...er meinte aber das meine eierstocke nicht stabil sind sondern eher schlaksig, er hat es mir so erklärt das der eileiter an manchen öffnungen enger ist und an anderer stelle ist die öffnung breiter.

er meinte das er keine 20 IUI´s ausprobieren würde und sein rat ist eher zur ICSI oder IVF Ohnmacht er will sich jetzt mit meinem kiwu arzt besprechen wie es weiter gehen wird. als der arzt da war, war ich noch gefasst gewesen aber als mein freund kam, kullerten schon die ersten tränen. auch als ich zu hause war habe ich sehr traurig weil ich immer an die instabilen eileiter denken musste. ob wir nun eine IUI machen, bin ich mir garnicht mehr sicher obwohl mein freund es schon trotzdem machen will...wir sind ja im moment selbstzahler und 590 euro würde uns diese kosten.

sorry für den langen bericht.


  Re: Bericht meiner OP
no avatar
   gelöschter User
schrieb am 31.10.2014 10:27
Zitat
mandy2201
Hallo ihr lieben, wie einige von euch wissen hatte ich vorgestern meine langersehnte OP. Bei mir wurde eine Gebärmutterspiegelung, Bauchspieglung, Eileiterdurchgängigskeitsprüfung inkl. Kürretage.

Am 29.10. sollte ich gegen 6 Uhr im Krankenhaus sein, ich bekam dann gleich mein OP-Nachthemd und durfte mich erst einmal umziehen und meine Sachen wegpacken. Dann sollte ich 2 Tabletten schlucken um ruhiger zu werden und durfte ins Bett krabbeln. Dort lag ich dann bis 7:30 Uhr und habe gewartet das ich für den OP abgeholt werde. In dieser Zeit wurde ich etwas ruhiger und war teilweise auch kurz davor einzuschlafen. Dann wurde ich um 7:30 uhr abgeholt und in den OP geschoben. Dort musste ich auf das Op Bett krabbeln und wurde schon angestöpselt und der Venenzugang gelegt. Dann kam mein operierender Arzt zu mir und erläuterte nocheinmal was er alles in der OP vorhat. Danach wurde mir das Narkosemittel in den Venenzugang gespritzt und ich sollte über die Sauerstoffmaske tief ein und aus atmen.

Im Dämmerzustand habe ich nur gehört wie ich meine Beine in die Schale legen sollte und mit dem Po nach vorne rutschen musste. garnicht so einfach wenn man fast weg ist LOL...das nächste woran ich mich erinnern kann war, das ich im Aufwachraum wieder langsam wach wurde, das war so gegen 9 uhr. Die Schwester wollte 3 mal wissen, wie stark die Schmerzen sind von einer Skala von 1-10...Garnicht so einfach wenn man noch halb schläft, Schmerzen hatte ich und habe ich dann einfach irgend eine zahl gesagt die mir eingefallen war Ich wars nicht Mir wurde auch 3 mal Schmerzmittel nachgespritzt und mein Kreislauf war auch im Keller gewesen. nach ca. 1-2 Stunden wurde ich dann wieder auf mein Zimmer geschoben und da wurde mir schon gesagt das meine Familie schon da ist. mein freund und meine kleine waren dann ca. 2 Stunden da und als sie wieder ging habe ich erst einmal 1-2 Stunden weiter geschlafen.

Ich hatte noch einen Drainagebeutel dran, wo die blaue Flüssigkeit aus meinem Bauch raus lief. Ich blieb den ganzen Tag liegen und konnte mich kaum bewegen. Ich war nur 2 mal auf um auf die toilette zu gehen, aber da habe ich schon gemerkt das der Kreislauf sehr niedrig ist.

Gestern also am 30.10. kam morgens um 7 Uhr schon mein operierender Arzt und hat mit mir den Befund besprochen...ja, es gibt leider einen befund der mir noch etwas in den knochen steckt. traurig
in meiner gebärmutter ist alles in ordnung, im bauchraum waren leichte vernarbungen gewesen obwohl ich eigendlich nie entzündungen hatte. am eileiter hing etwas dran, der doc meinte es sah aus wie eine "laterne" er denkt das es leichte endometriose ist. um sicher zu gehen hat er dieses entfernt und ins labor geschickt und es wird untersucht. er meinte auch das beide eileiter zu waren sehr treurig den rechten konnte er sofort öffnen und bei dem linken ersteinmal nicht, deshalb hat er auch von unten gespült und auch dieser war dann frei gewesen...er meinte aber das meine eierstocke nicht stabil sind sondern eher schlaksig, er hat es mir so erklärt das der eileiter an manchen öffnungen enger ist und an anderer stelle ist die öffnung breiter.

er meinte das er keine 20 IUI´s ausprobieren würde und sein rat ist eher zur ICSI oder IVF Ohnmacht er will sich jetzt mit meinem kiwu arzt besprechen wie es weiter gehen wird. als der arzt da war, war ich noch gefasst gewesen aber als mein freund kam, kullerten schon die ersten tränen. auch als ich zu hause war habe ich sehr traurig weil ich immer an die instabilen eileiter denken musste. ob wir nun eine IUI machen, bin ich mir garnicht mehr sicher obwohl mein freund es schon trotzdem machen will...wir sind ja im moment selbstzahler und 590 euro würde uns diese kosten.

sorry für den langen bericht.

aber deine eileiter sind nun frei.
was das andere fürs schwanger werden bedeutet weis ich leider nicht.
verdauue es mal, ich selber brauchte auch eine Zeit und realisiere es manchmal immer noch nicht wirklich


  Re: Bericht meiner OP
avatar    niki20030605
Status:
schrieb am 31.10.2014 11:05
Huhu Süße,
Erst mal schön, dass Du alles gut überstanden hast.
Zum Befund: erfreulich ist das wirklich nicht, aber auch nicht hoffnungslos. Gerade jetzt, wo die Eileiter frei sind, frisch gespült, stehen die Chancen doch sehr gut, ich würde die IUI unbedingt machen, so zeitnah wie möglich.
Wie fühlst du dich sonst so, sind die Schmerzen schlimm? Wie lange bist du krank geschrieben?

Drück dich! LG


  Re: Bericht meiner OP
no avatar
   Mauve
Status:
schrieb am 31.10.2014 11:52
Huhu!!
Erstmal, ich bin froh, dass du die OP gut überstanden hast!!
Habe dein Bericht eben gelesen. Meine Tochter und ihre Freundin essen gerade Pommes. Sie sind schön beschäftigt und ich hab die Ruhe. zwinker

Zum Befund. Fühl dich lieb gedrückt knuddel und gib die Hoffnung nicht zu schnell auf.
Ich schließe mich den Vorrednern an: ichh an deiner Stelle würde auch die IUI machen. Am besten gleich die nä. Zyklus. Deine Eileiter sind im Moment frei. Dann stehen also die Chancen gut!!!


  Werbung
  Re: Bericht meiner OP
no avatar
   mandy2201
Status:
schrieb am 31.10.2014 12:22
Ihr seit alle so lieb..vielen Dank für die aufmunternen Worte. Eine IUI war eigendlich eh im nächsten zyklus geplant. Ich bin jetzt bis nächste Woche Mittwoch krank geschrieben und leichte Schmerzen und ziehen habe ich noch. In meiner Scheide drückt es auch noch ordentlich


  Re: Bericht meiner OP
avatar    Minako
Status:
schrieb am 31.10.2014 13:41
Hallo mandy,

Ich kenn mich mit den behandlungen und untersuchungen null aus, aber ich wollte dir einfach mal alles gute wünschen.
Erhol dich gut und lass dich von deinen lieben am we verwöhnen... , ihr werdet bestimmt die richtige entscheidung treffen und dann klappt es!


  Re: Bericht meiner OP
avatar    ^^GrueneGurke^^
Status:
schrieb am 31.10.2014 17:22


Zum Antworten klicken Sie bitte auf" "Beitrag antworten" oder "Beitrag zitieren" unter dem gewünschten Beitrag auf den Sie antworten möchten.



Bitte beachten Sie: In unseren Foren können nur allgemeine Informationen zum Inhalt der Fragen gegeben werden. Ferndiagnosen sind nicht möglich. Die Antworten sind unverbindlich und können aufgrund der räumlichen Distanz keine Beratung für den Einzelfall darstellen. Bitte wenden Sie sich dazu an die Ärztin oder den Arzt Ihres Vertrauens.

Starflower
Home | Theorie | Zentren| Bücher| Links | Forum | News | Impressum | Datenschutz

© wunschkinder.de 1998-2020