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  Kennt ihr "eure" Ursachen für unerfüllten Kiwu?
no avatar
   gelöschter User
schrieb am 16.09.2014 17:59
Es gibt ja vielfältige Ursachen bei Frau wie Mann und dann noch die "Kombinationen".
Das Eine sind die hormonellen Ursachen bzw. Hintergründe, die man wohl leichter erkennen und behandeln kann?

Mich würde aber interessieren, ob ihr bei euch (je individuell) wisst, was bei euch die Ursache/n für bspw. undurchgängige Eileiter sind (Entzündungen bspw. oder OPs, Verwachsungen ... ?).

Und vor allem auch was die Gründe bei den Männern angeht - lese nun doch sehr häufig von eingeschränkter Zeugungsfähigkeit durch "schlechte Spermiogramme" (bzw. Spermien) (zu langsam, zu wenige im Ejakulat, zu unbewegliche oder "deformierte" ...).

Wisst ihr bei euren Männern bzw. wissen diese, was dafür (bei ihnen individuell) die Ursache/n ist/sind?

Das muss ja nun nicht im Detail unbedingt alles offengelegt werden, wenn/weil intim/persönlich, aber ich frage mich einfach, ob Betroffene mehrheitlich selbst wissen, was bei ihnen die Ursachen sind oder ob man da - grade bei den Männern - eher/oft im Dunkeln tappt?

Klar, allgemein weiß man, dass es an bspw. Mumps (in Kindheit/Jugend) beim Mann liegen kann oder Hodenhochstand oder an diversen Umwelteinflüssen, auch Lebensweise/Ernährung, Rauchen, Alkohol, andere "Substanzen", ggf. Übergewicht und Alter ... .

Aber kennen Betroffene (also vor allem Männer) bei sich je individuell selbst die/"ihre" Ursachen?

Und ist es ggf. so, dass Frauen es bei/von sich evtl. eher/öfter/besser wissen (was die Gründe oder Hindernisse also sind)?

Ist es bei Männern also vlt. schwerer feststellbar, was zur eingeschränkten Zeugungsfähigkeit führte?


  Re: Kennt ihr "eure" Ursachen für unerfüllten Kiwu?
avatar    Hausdrachen12
Status:
schrieb am 16.09.2014 18:31
Quark. Bei Männern weiß man doch meist sehr genau woran es liegt, aber wenn Frau mal einen unregelmäßigen Zyklus hat, dann zucken die Ärzte mit den schultern...


  Re: Kennt ihr "eure" Ursachen für unerfüllten Kiwu?
no avatar
   SusieP
Status:
schrieb am 16.09.2014 20:15
bei uns hat es bis zur 1.SS 1 Jahr und 10 Monate gedauert.

Das lag einerseits an mir - SEHR unregelmäßiger Zyklus. ES kam (und kommt) ganz unregelmäßig zwischen ZT 21 und ZT 35 (oder noch später). Der Grund dafür wurde nie gefunden. Blutwerte alles ok, unzählige Zyklusmonitorings - keine Ahnung wieso das so ist. Ist immer so gewesen und hat sich auch nach den Schwangerschaft nicht geändert.

Zusätzlich hatte mein Mann ein schlechtes SG - bei ihm lags am Rauchen.

Trotzdem hat es dann eben nach langer Zeit noch spontan geklappt. Also ich ss war hat er das Rauchen aufgehört. Für Baby Nr.2 haben wir dann grade mal einen ÜZ gebraucht.


  Re: Kennt ihr "eure" Ursachen für unerfüllten Kiwu?
avatar    webmauserl
Status:
schrieb am 16.09.2014 21:00
Bei meinem Opa lag es tatsächlich an Masern/mumps in der Pubertät inkl.sehr spät erkannter Schilddrüsen Erkrankung...
Zudem hatte meine Oma Zyklusprobleme und keinen Eisprung... Woran es aber genau lag weiß sie bis heute nicht... Denke sie hatte pco...

Und für dumme Fragen - meine Mutter wurde adoptiert zwinker sie bekamen nämlich keine leiblichen Kinder!


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  Re: Kennt ihr "eure" Ursachen für unerfüllten Kiwu?
avatar    Mel1977
Status:
schrieb am 16.09.2014 21:44
Hallo Yleni,

keine schlechte Frage!
Also ich habe SD-Unterfunktion, Zyklusmonitoring ergab bislang nichts auffälliges, eventuell vermute ich bei mir eine Gelbkörperschwäche, nachgewiesenen bislang nichts, Eileiter sind frei und Zysten konnten bislang auch nicht gefunden werden.
SG vom Männe ok.
Bislang ist nur der negative Postkoitaltest ein eventueller Ansatzpunkt...
Letztes Jahr wurde ich gleich im 1. ÜZ schwanger, endete aber leider in einem MA in der 8. SSW.


  Re: Kennt ihr "eure" Ursachen für unerfüllten Kiwu?
no avatar
   gelöschter User
schrieb am 17.09.2014 08:53
Vielen Dank für eure offenen Antworten.

Vieles scheint also ("der Medizin" ) noch unklar zu sein bzw. weiß man nicht wirklich genau - warum es bspw. zu dieser oder jener "Störung" kommt oder auch, warum ein "gesundes" Paar dennoch nicht (leicht/schnell) schwanger wird oder auch, was genau zu (welcher) FG ("individuell" ) geführt hat ... .

Klar, einige Hintergründe, Ursachen kennt man wohl also immerhin. Aber vieles wohl doch nicht.

Warum z.B. auch ein "junges Paar ohne Einschränkungen" auch nur eine 25%ige (?) Wahrscheinlichkeit auf eine Schwangerschaft hat (wenn sie "zum passenden Zeitpunkt" bzw. in den fruchtbaren Tagen also "genug" GV hatten). ?

Und umgekehrt ist es, wenn ich das euren Schilderungen oben richtig entnehme, der Medizin/Wissenschaft bisher genauso unerklärlich, weshalb Paare "mit Einschränkungen" dennoch auf natürlichem Wege Kinder bekommen (können).

Naja, letztlich kann man mit diesem "Resümee" auch nicht viel anfangen - ich versuche nur, zu verstehen, was da wie abläuft und stattfindet, was weshalb und mit welchem "Erfolg" versucht wird bzw. wie "erfolgversprechend" oder wenigstens aussichtsreich welche Behandlung jeweils auf welcher "wissenschaftlichen Grundlage" (also: dem bisherigen/vorläufigen Kenntnisstand) überhaupt sein kann.

Und wichtig fände ich persönlich, dass man also die Ursachen deshalb kennt/findet, um diverse "Störungen" ggf. dann besser vermeiden, ihnen vorbeugen zu können.

Manchmal kann man das ja vielleicht - so eben mit der je eigenen Lebensweise z.B.. Aber bei schädlichen Umelteinflüssen ist man dann doch wieder nur ausgeliefert. =(

Hatte kürzlich z.B. auch gelesen, dass das Rauchen der werdenden Mutter/schwangeren Frau bei männlichen Föten also deren spätere "Zeugungsfähigkeit" (Spermienqualität) dauerhaft/lebenslang erheblich einschränken kann - irreversibel.

Das wusste ich bis vor Kurzem bspw. noch nicht. (Ich wusste nur, dass durch Rauchen das Risiko für Frühgeburt und die Wahrscheinlichkeit für diverse andere "Beeinträchtigungen" des Kindes (auch nach Geburt also) erhöht sind.)

Aber das ist wieder ein ganz eigenes Feld und anderes Thema (wie stark doch die Einflüsse auf das Ungeborene bereits sind und auch epigenetische Erkenntnisse ...). zwinker

Jedenfalls Danke nochmal für eure Berichte - da gibt es doch so vieles, von dem man (selber) keine Ahnung hat ... .

Finde es einfach auch spannend/interessant und erfreulich, dass/wenn "Paare mit Einschränkungen" dann eben doch auf natürlichem Wege schwanger bzw. Eltern werden. smile


3 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.09.14 09:13 von yleni.


  Re: Kennt ihr "eure" Ursachen für unerfüllten Kiwu?
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   xephia
schrieb am 18.09.2014 16:31
Wenn man sich den komplizierten und hochsensiblen Prozess in der Zelle mal anschaut und dann die folgende Entwicklung.
Da ist schon klar, dass da schnell mal ein Fehler passiert.
Und die groben Schnitzer sortiert die Natur direkt am Anfang aus.

Ich denke daran liegt es, dass auch bei besten Vorraussetzungen nur in 25% eine Schwangerschaft eintritt und hält.


  Re: Kennt ihr "eure" Ursachen für unerfüllten Kiwu?
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   gelöschter User
schrieb am 18.09.2014 16:58
xephia - ... das ist richtig, nur gibt es ja auch Paare, da geht es sehr schnell ... und/oder auch "oft" (mit dem Nachwuchszeugen) - und auch ohne viel "üben" oder regelmäßigen GV an den "fruchtbaren" Tagen - sondern sind also "spontane Glückstreffer" - zumindest so genannt. zwinker

Da stellt sich mir einfach doch die Frage, ob es da nicht doch noch so einiges gibt, wovon wir (heute - noch?) nichts oder nicht genug wissen - auch was vlt. tatsächlich die jeweiligen "Kombinationen" (Paar-Konstellationen) betrifft (warum es also bei einigen Paaren so "leicht"/schnell geht, bei anderen nicht oder eben: mit anderem Partner dann auch nicht (mehr) ... .

?


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.09.14 17:00 von yleni.




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