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  Re: Erfahrungsberichte Bauchspiegelung und Echovist und HSG
avatar    Sizah
Status:
schrieb am 29.05.2012 12:59
BERICHT HSG (Eileiterröntgen) am 29.05.2012:

So meine Lieben, nachdem ich hier schon den halben Thread vollgespammt habe bin ich euch natürlich auch nen Bericht schuldig ^^

Den Termin für mein HSG hatte ich heute um halb 12. Sollte aber um 10.30 Uhr schon dort sein haben sie zu mir gesagt (außerdem nur geschützten Verkehr vorher haben und es wird immer zwischen ZT 6 und 9 gemacht; bin ZT6 heute).
Hab mich ned wirklich gefürchtet oder sonst irgendwas dank den tollen Berichten die ich hier gelesen habe wusste ich ja schon so ungefähr was auf mich zu kommt smile

Also ich bin hin und musste gleich mal in nen Becher pisseln (SST wird gemacht ... wobei das hätte ich ihnen auch sagen können, dass ich zu 100% ned schwanger bin :P). Dann haben sie mich in den Warteraum mit ungefähr 10 schwangeren Frauen geschickt - supi wars ._.
GsD musste ich ned lange warten und wurde gleich in den Untersuchungsraum gebeten ... dort erklärten sie mir, dass sie schauen müssen ob ich eh keine Infektion oder sonstiges habe da sie es sonst nicht machen können weil ja sonst alle Bakterien in den Bauchraum gespült werden würden - machte Sinn und der Doc war ganz lieb und hat alles total vorsichtig gemacht wodurch ich absolut keine Schmerzen habe (ist so ähnlich wie ein Krebsabstrich also nicht der Rede wert ^^). Hier passte glücklicherweise alles und ich wurde wieder raus geschickt um zu warten.
Nach 10 mins oder so kam eine nette Dame die mich mit runter begleitet hat zum Röntgenzimmer ... ca. 5 mins Warterei dort und ich kaum auch schon dran. GsD hab ich da gleich meinen Doc gesehen bei dem ich normal meine Untersuchungen habe in der KIWU und war schon mal bisschen beruhigt ^^
Hab mich hinlegen müssen und er hat gesagt er schnipselt mir da jetzt ein Stückchen vom MuMu weg o.o Naja war auszuhalten der Schmerz lol. Er fragte mich dann ob ich ne Pause will oder ob er gleich weitermachen soll und nachdems noch ziemlich gut gegangen ist sagte ich weiter machen xD
Er hat dann den Katheter gelegt und gemeint jetzt kommt dann die Röntgenärztin und gibt mir die Flüssigkeit rein. Vorher hab ich noch zum Röntgengerät hochrutschen und mich mit dem Ding in mir hinlegen müssen lol.
Die nette Ärztin hat dann einige Minütchen auf sich warten lassen - war schon ein bisschen ungut das Ding da die ganze Zeit in mir aber locker auszuhalten.
Sie hat mich noch ein paar Fragen gefragt und dann gings auch schon los ... ich sags euch ... das waren Schmerzen o.o Vor lauter Druck und was weiß ich was Gefühl hab ich gleich automatisch auf meinem Unterleib gegriffen lol und sie hat mich gleich "zusammengeschimpft" dass ich die Hände weg tun soll weil sonst sehen sie ja nix haha xD
Sie meinte dann ich soll tief atmen und noch ein bisschen aushalten phew :/ Paar Sekunden später war alles drinnen und dann haben sie wohl beobachtet obs durchgeht. Dann meinte sie noch ich soll mich auf die Seite legen (wo ich mir gedacht habe sie ist verrückt da ich mich keinesfalls auch nur nen Millimeter bewegen wollte aber naja musste es wohl machen lol) - Fotos machen - wieder zurück. Dann wurde nochmal ein Abschlussbild gemacht und dann ist auch schon wieder mein KIWU-Doc gekommen und hat alles rausgenommen. Ich dachte echt die Eileiter sind zu da das solche "Schmerzen" (es ist echt schwer zu beschreiben - einfach ein unglaublicher Druck) waren und ich gelesen habe, dass es dann mehr weh tut lol.
Danach hab ich gleich gehört wie die Ärztin gesagt hat dass alles passt - links hat es ein wenig länger gedauert aber das hat gar nichts zu bedeuten meinte sie.
KIWU-Doc hat das dann nochmal wiederholt (und hat sich gefreut dass er recht hatte lol) und meinte ich kann zur Befundbesprechung kommen wenn ich mag. Sah aber keinen Sinn dahinter da ich das Ergebnis ja eh schon wusste und wollte nicht seine Zeit verschwenden smile
Kreislauf war noch ein bisschen wackelig aber gar nicht schlimm - hab nur nach nem Glas Wasser gefragt und dann bin ich auch schon langsam aufgestanden, hab mich abgewischt, Binde rein und angezogen smile

Also es ist nicht soooo schlimm aber das Kontrastmittel war echt ned ohne für mich lol ... auf jeden Fall aber zu schaffen smile

Bin froh jetzt Gewissheit zu haben selbst wenn es in unserem Fall ned wirklich was bringt aber egal, es war ja schnell vorbei ^^


  Re: Erfahrungsberichte Bauchspiegelung und Echovist und HSG
avatar    Lenya84
Status:
schrieb am 10.06.2012 21:20
So,jetzt möchte ich euch doch endlich mal meinen Bericht zur BS abgeben...hat leider etwas gedauert

Ich war 2 Tage vor der BS zur Vorbereitung im KKH und war echt verwundert,dass nochmal alles so gründlich untersucht wurde...ich dachte mir vorher,dass nur die Aufklärungsgespräche stattfinden werden,aber es wurde natürlich Blut abgenommen und außerdem ein US gemacht,sowie eine pH-Wert Messung und eine ausführliche Anamnese...damit hatte ich echt nicht gerechnet,war aber positiv überrascht...danach ging ich wieder nach Hause...

Tag der BS:
Musste erst um 11.30 dort sein. Nach ca einer Stunde Wartezeit war ich dann dran. Ich sollte mich umziehen und durfte dann in den Vorbereitungsraum. Dort wurde mir dann ein Venenzugang gelegt und kurz drauf gings auch schon in den OP-Saal.
Die Schwestern und der Anästhesist waren echt lieb und es hat nicht lange gedauert,da habe ich dann schon geschlafen.

Nach dem Aufwachen kam dann die Ärztin und meinte ich musste doch eine Nacht stationär bleiben,da mehr gemacht wurde als geplant war und ich zudem auch eine Drainage bekommen hatte.
War dann über Nacht im KKH und am nächsten Tag wurde die Drainage gezogen und nach einem ausführlichen Bericht der operierenden Ärztin,durfte ich dann nach Hause. Ich bin sehr zufrieden,wie alles verlaufen ist...hatte echt nur liebe Ärzte und Schwestern...nur mit der Diagnose bin ich nicht zufrieden... ich habe Endometriose,die gleich entfernt wurde und ein EL ist durch die Endometriose komplett vernarbt und somit dicht.
Leider ist das auch genau der EL der super arbeitet...denn der andere Eierstock,dessen EL offen ist,hat in den ganzen 6 Clomifen-Zyklen nur einmal Follis produziert... somit sind wir wohl Kandidaten für eine IVF...

Alle die die BS noch vor sich haben und überlegen ob sie Clomi oder sonstigen Hormone nehmen sollen,kann ich nur aus meiner Erfahrung raten,lasst erst die BS machen...nicht dass ihr es,wie ich umsonst nehmt.

Keine Sorge,so eine BS ist nicht schlimm...danach seid ihr auf jeden Fall schlauer

LG


  Re: Erfahrungsberichte Bauchspiegelung und Echovist und HSG
avatar    ^^GrueneGurke^^
Status:
schrieb am 10.06.2012 21:27
Danke, erhol dich gut. Mist ist das Ergebnis traurig


  Re: Erfahrungsberichte Bauchspiegelung und Echovist und HSG
avatar    Lenya84
Status:
schrieb am 11.06.2012 18:17
@Gurke: Ich danke Dir...die BS ist jetzt aber schon einen Monat her...hab nur länger gebraucht bis ich endlich den Bericht eingestellt habe...


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  Re: Erfahrungsberichte Bauchspiegelung und Echovist und HSG
no avatar
   gelöschter User
schrieb am 11.06.2012 18:33
@sizah warum lässt du ein HSG machen, wenn ihr sowieso bald ICSI macht?? Und eine Frage hab ich noch.. Wie lange hättest du danach Schmerzen? Ich hab im nächsten Zyklus ein HSG und fürchte mich schon... Jede die es bis jetzt gemacht hat, hat erzählt, dass es weh tut...


  Re: Erfahrungsberichte Bauchspiegelung und Echovist und HSG
avatar    Hausdrachen12
Status:
schrieb am 22.08.2012 10:25
Hier auch beim Bericht der Bauchspiegelung vom 21.8.12

Mir war so verdammt schlecht auf der fahrt zur Klinik, Kopfschmerzen hatte ich auch. Ich könnt wetten, dass das der erste Migräneanfall meines Lebens war. Trotz Angst konnte ich somit den Augenblick der Narkose kaum erwarten, da ich dann endlich Schmerzmittel bekommen würde und die Kopfschmerzen wären weg.
Wärhend der 1 1/2 Stunden Wartezeit auf dem Zimmer lernte ich Anja kennen, die gerade eine BS hinter sich hatte und noch etwas benommen war. Innerhalb von 30 Minuten ging es ihr so gut, dass wir uns eine Weile unterhalten haben. Es war meine erste begegnung mit einer "Gleichgesinnten" und es hat Spaß gemacht sich wie alte Profis über Zyklus, AMH, Progwerte und so weiter auszutauschen. Ich denke ich werde doch mal einen Stammtisch in Berlin gründen... Sie hat mir zumindest die meiste Angst genommen. Auch der Anästhesist der gefühlte 143 Jahre alt sein muss und sich als "der Sandmann" vorstellte, war sehr einfühlsam und plauderte mit mir über meine Laktoseintoleranz und über die Narkose im Allgemeinem und die Entwicklung in den letzten 10 jahren im Speziellen smile

Im Op bekam ich dann noch ordentlich Herzklopfen, was dank EKG und Pulsmesser auch akustisch gut zu hören war. Nachthemd nach oben und rauf auf den Gynstuhl, war nicht gerade schön, sich da so breitbeinig vor dem Ärzteteam zu drappieren...

Dann kam aber auch schon das Schlafmittel und bumm, weg war ich. Dämmerig wurde ich, als mir ein Schlauch aus dem Hals gezogen wurde, wo sich mein Körper auch irgendwie gegen gewehrt hat. Dann wurde gezählt 1....2....3... und schwupps weg von der Op-Liege aufs Bett. Im Zimmer hab ich dann erstmal geschlafen bzw. gedämmert. Hab schon mit bekommen wie Anja entlassen wurde und nach Hause durfte. Als ich wach wurde stand da schon Tee und Zwieback, auf dass ich mich gestürzt habe wie meine Katze nachdem sie 2 Stunden nichts zu fressen bekommen hat. Da war es schon halb 3 und ich hatte nichts gegessen an dem Tag. Mit dem Zwieback und dem Tee kam dann mein Kreislauf in Schwung und ich konnte auch schon rum laufen.

Das erste Mal Wasser lassen war die Hölle... Aua aua aua aua aua aua... die Nähte haben gestern auch noch ordentlich weh getan, war aber alles erträglich, so auf dem Sofa. Die heimfahrt war super, nach 1 1/2 Stunde durfte ich schon nach Hause. Zu Hause hab ich dann nochmal bis ca. 19 Uhr geschlafen. Um 10 gings dann ins Bett und wieder schlafen. Wunderbar. grins

So und heute einen tag später hab cih dann doch noch ne Schmerztablette genommen weil die Nähte noch weh tun, die Schulter durch die Gase beim Laufen echt weh tut und das Wasser lassen noch ein bisschen problematich ist. insgesamt hab ich jetzt 2 von den 4 mitgegebenen Schmerztabletten genommen und mehr werde ich nicht brauchen. So wie es mir momentan geht, werd ich morgen schon wieder fit sein.

Ich danke euch allen für eure Daumen und eure Anteilnahme, das Ergebnis der BS hat mir die Ärztin gleich mitgeteilt sie sagt: "Wir haben nichts gefunden, es ist alles in Ordnung bei Ihnen." Ich freu mich Ich freu mich Ich freu mich

Mein Schatz ist der Beste smile
Er hat sich wirklich süß um mich gekümmert und seine erste Frage war: "Und? Kommen die Jungs durch?" grins


  Re: Erfahrungsberichte Bauchspiegelung und Echovist und HSG
avatar    Stoffeline
Status:
schrieb am 22.08.2012 22:49
Meine erste Bauchspiegelung hatte ich im Oktober 2008. Was sich in der Zwischenzeit alles verändert hat und warum ich mich das 2. Mal unters Messer gelegt hab, könnt ihr in meinem Profil nachlesen.
Hier der Kurzbericht meiner 2. Bauchspiegelung im August 2012:

Donnerstag 9:00 Uhr - Termin für Voruntersuchung in der Frauenklinik
Entlassung 12:30 Uhr
Dazwischen habe ich die meiste Zeit mit Warten verbracht. Es hat ein kurzes Aufklärungsgespräch mit dem Anästesisten stattgefunden, eine Assistenzärztin hat meine Daten aufgenommen und noch vorab eine Ultraschalluntersuchung gemacht. Danach sieht soweit alles gut aus - keine Myome oder Zysten zu sehen.

Freitag 7:30 Uhr - Ankunft in der Frauenklinik
Zimmer bezogen, OP-Hemdchen und Trombosestrümpfe an und Beruhigungstablette eingeworfen. Kurz darauf hab ich auch schon geschlafen.

Gegen 9:00 Uhr wach geworden, weil sich mein Bett bewegt hat... Es geht in den OP.
Im Vorbereitungsraum werde ich verkabelt und die Braunüle gesetzt. Dann darf ich auf den OP-Tisch klettern. Da ich aber nicht grad kurz gewachsen bin (1,79m), stehen die Füße unten über. Das geht ja gar nicht - findet zumindest der OP-Pfleger. Also muss ein Kopfteil zur Verlängerung her. Das verkantet sich aber so, dass letztendlich zwei Schwestern, ein Pfleger und der Anästesist gemeinsam (erfolglos) mit dem OP-Tisch kämpfen - ich immer noch oben drauf!
Letztendlich bekomme ich einen neuen OP-Tisch, auf den ich rüberhüpfen darf. Mit dem sind dann alle zufrieden und es kann weiter gehen... Es sagt noch jemand zu mir, dass es gleich ein wenig im Arm kribbelt und ich eine Maske mit reinem Sauerstoff aufgesetzt bekomme, dann falle ich in tiefen Dornröschenschlaf...

... im wahrsten Sinne des Wortes! schalfen Ich werde irgendwann wach, weil mir jemand Blutdruck misst und mich fragt, ob ich mich umziehen möchte. Keine Ahnung wie ich dann tatsächlich in mein eigenes T-Shirt gekommen bin... Ich wars nicht
Das nächste Mal werde ich wach, weil ich den Eindruck habe, dringend auf's Klo zu müssen. Ich muss mal Die Schwester sagt mir, dass das gar nicht sein kann, weil ich doch einen Blasenkatheder hätte. Ich bestehe drauf, dass mir das Ding gezogen wird und ich selbst pullern gehen kann. Uhrzeit? Keine Ahnung!

18:00 Uhr - Besuch von meiner besseren Hälfte
Mein Mann sagt mir, dass ich echt schlecht aussehen würde aber ich widerspreche und sage ihm, dass ich einfach nur todmüde bin! Schmerzen habe ich keine. Ich will nur weiter schlafen. Dass mein Mann wieder geht, bekomme ich gar nicht mehr mit.
Was haben die mir nur für ein Schlafmittel gegeben???

Samstag 5:00 Uhr
Endlich bin ich wach - und munter! Und ich habe Hunger! essen Schließlich habe ich jetzt schon eineinhalb Tage nichts gegessen. Aber ich habe Kekse!!! Da meine Zimmernachbarin gehörlos ist, wird sie auch nicht wach von meinem Geklapper im Schrank als ich die Kekse suche. Die werden dann erstmal gemuffelt. Anschließend schlafe ich noch ein bisschen bis um halb acht das Frühstück kommt.

11:00 Uhr - "Visite"
Ich setze das bewusst in Anführungszeichen. Es kommt nämlich nur die Assistenzärztin, die mich fragt, wie es mir geht. Keine Untersuchung, kein Ergebnis der Bauchspiegelung! Sie sei bei der OP ja nicht dabei gewesen.
Jetzt werde ich doch ein bissel sauer! Ich will nach Hause und vorher das Ergebnis wissen. Eine halbe Stunde später kommt die Assistenzärztin noch mal ins Zimmer und sagt: "Ich hab das Ergebnis ihrer Bauchspiegelung. Beide Eileiter sind nicht durchlässig. Den Kurzbericht können Sie sich im Schwesternzimmer abholen. Dann können sie gehen."

11:30 Uhr - Ich bin weg...

... und sitze heulend auf der Treppe vor dem Krankenhaus während ich darauf warte, dass mich meine Eltern abholen und nach Hause fahren. Mein Mann ist unterwegs und kann mich leider nicht abholen, weiß aber schon vom Ergebnis, weil ich ihn angerufen habe.

Allgemein (körperlich) geht es mir gut. Ich habe keine Schulterschmerzen und die Narbe am Bauchnabel zwickt auch nur, wenn ich nach vorne gebeugt sitze oder mich bücke.

Nach dem Wochenende stand fest, dass mein Mann und ich eine IVF versuchen werden. Er hat selbst den Termin im Kiwu fürs Erstgespräch am 23. August vereinbart, nachdem er mir die endgültige Entscheidung überlassen hatte. Mein Mann sagte: "Eigentlich wünsche ich mir am liebsten eigene Kinder mit Dir und würde gerne eine Kinderwunschbehandlung versuchen. Aber Du musst die Hormonbehandlung, Punktion und Transfer über Dich ergehen lassen... Wenn Du sagst, dass das nicht in Frage kommt, ist das auch ok. Dann sollten wir uns über Adoption Gedanken machen. Aber egal, wie Du Dich entscheidest, ich stehe 100%ig hinter Deiner Entscheidung!"
Allein für diese Aussage liebe ich ihn noch mehr als sowieso schon! knutsch

Jetzt werden wir sehen, wie es weitergeht...


  Re: Erfahrungsberichte Bauchspiegelung und Echovist und HSG
avatar    Camelia
Status:
schrieb am 27.08.2012 12:04
Bericht über eine Echovist-Untersuchung im August 2012

heute morgen hatte ich meinen Echovist-Termin in der KiWu. Eines erstmal vorweg: Die Untersuchung war zwar unangenehm, aber die Schmerzen waren gut auszuhalten. Schmerzmittel hab ich keine gebraucht. smile

Zuallererst wurde mir Blut abgenommen, um die Hormonwerte zu checken. - Das sollte laut Ärztin alles zum selben Termin gemacht werden, damit ich nicht öfter kommen muss. -

Als ich mich dann ca. eine halbe Stunde später im Behandlungszimmer auf den gynäkologischen Stuhl drapierte, wurde mir schon etwas mulmig, schließlich hat man so eine Untersuchung ja nicht jeden Tag... Und die Berichte hier im Forum haben mir nicht unbedingt Mut gemacht. Aber ich versuchte mich zu beruhigen und an was Schönes zu denken. Trotzdem war ich dann doch so verkrampft (wohl eher unbewusst), dass die Vertretungsärztin (die für mich zuständige Ärztin hat Urlaub) alle Mühe hatte, den Katheter reinzubekommen. Und es tat auch ziemlich weh. Ich bemühte mich, mich zu entspannen. Nachdem sie es schließlich geschafft hatte ihn reinzustopfen, merkte sie dass er zu groß und zu kurz (!) war und nahm ihn wieder raus, um ihn durch einen kleineren und längeren zu ersetzen. Oh Mann - Das kann doch nicht wahr sein! Ich dachte ich bin im falschen Film!! Dass die nicht schon an meinem schmerzverzerrten Gesicht gemerkt hat, dass der Katheter nicht passt!
Beim zweiten ging's dann besser - keine Schmerzen mehr (!) - und die Untersuchung konnte beginnen. Mir wurde eine Zuckerlösung als Kontrastmittel eingespritzt, die ich zwar gespürt habe, aber die ziehenden Schmerzen waren erträglich. Es fühlte sich so an als ob mich die rote Tante gerade besuchen würde, und das war an sich kein Problem.
Als sie dann aber das US-Gerät einführte und anfing die ganze Bauchhöhle mit dem Ding zu untersuchen, war das für mich der eigentlich schmerzhafte Moment! Das tat tierisch weh, es fühlte sich an, als ob sie mit dem Ding ständig an meiner Bauchhöhle entlang kratzen würde. Sehr unangenehm!
Nach so ca. einer Viertelstunde war alles vorbei. Wegen dem Kontrastmittel, dass mir richtig in Strömen rauslief, bekam ich so ne Zewa-Rolle zum Abwischen und eine Binde.
Das Mittel läuft jetzt immer noch aus, aber nur noch ganz wenig. Ab und an spür ich noch ein leichtes Ziehen im Unterleib, aber nichts Dramatisches.

Der eine EL ist frei, auf der anderen Seite konnten sie den Eierstock nicht richtig sehen, also ist nicht klar ob der EL frei ist.

Tja, bei der Besprechung hinterher sagte mir die Ärztin, dass ich jetzt überlegen könne, ob ich eine BS machen lasse oder ob ich die Risiken einer OP nicht in Kauf nehmen wolle. Schließlich müsse man ja mein Alter noch berücksichtigen (bin grad Ende 30). Und wir sollten auch mal über eine KB nachdenken. Denn das SG von Mann neulich war etwas eingeschränkt. Die Werte insgesamt: Beweglichkeit der Spermien und so weiter waren o.k., aber die Menge...zu wenig...
Was ja ehrlich gesagt auch daran liegt, dass Mann sich in dem unwirtlichen, ungemütlichen und wenig einladenden Männerraum ja auch kaum entspannen konnte!... Ich glaub nicht, dass sich da irgendwer entspannen kann.*grmpf* Das hab ich der Dame dann auch gesagt. Da kenn ich nix. Die soll ruhig wissen, dass die Umstände da nicht gerade förderlich sind. Außerdem haben wir ja gerade deswegen bald noch einen 2. Termin für das SG und meinen 2. BT. (wegen dem Progesteronwert).

Ich war ja auf alles vorbereitet: Dass die EL vielleicht nicht durchgängig sind und ich eine BS machen lassen muss, dass gar nichts geht, dass alles O.K. ist, etc. Aber darauf war ich nicht vorbereitet, das hat mich wie ein Schlag getroffen: "Sie sollten über eine KB nachdenken." !!! Jetzt schon!! Obwohl wir noch nicht mal die Ergebnisse von den BT haben, noch kein 2. SG, die SD-Werte noch nicht feststehen, noch nicht klar ist ob ich nicht vielleicht eine Eizellreifungsstörung und/ oder nur eine Gelbkörperschwäche habe!? - Obwohl ich es besser weiß, hat mich das heute echt runtergezogen!
Und es fällt mir grad echt schwer, mich auf den ganz normalen Alltag zu konzentrieren oder mich abzulenken... *seufz*
Ich hab der Ärztin gesagt, dass wir erstmal die Blutwerte und das nächste SG abwarten wollen, bevor ich mich für oder gegen die BS entscheide. - Ich mein, schließlich ist ja wenigstens 1 EL durchgängig! Da muss man doch nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen, oder? (Die letzten 2 Sätze sind nur mein Kommentar hier.)

Ich freu mich gerade auch aufs WE, morgen ist aber erstmal Pause angesagt. Keine zwinker, kein Stress, einfach entspannen...


  xxx
no avatar
   Qwertz123
schrieb am 17.09.2012 21:15
xxx


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.05.17 11:31 von Sophie80.


  Re: Erfahrungsberichte Bauchspiegelung und Echovist und HSG
avatar    Snoooopy
Status:
schrieb am 26.09.2012 14:00
Erfahrungsbericht Bauchspiegelung vom 24.09.

Hier dann auch mein Bericht von der BS.

Freitag - Vorgespräch und Untersuchungen
Von einer Schwester wurde mir Blut abgenommen, Puls und Blutdruck gemessen. Sie stellte auch schon die ersten Fragen zur Vorgeschichte usw.
Später folgte dann ein Gespräch beim Arzt, welcher mir die Eingriffe genau erklärte (Gebärmutterspiegelung und Bauchspiegelung mit Chromopertubation), mich über Risiken usw. aufklärte, seine Fragebögen ausfüllte und anschließend noch eine US-Untersuchung machte.
Anschließend durfte ich zur Anästhesistin, die mich nochmal über die Risiken der Narkose aufklärte und auch ihre Fragebögen ausfüllte.
Zum Schluss nochmal rauf auf Station, die Blutwerte waren i.O. OP Termin wurde für Montag Vormittag festgesetzt mit einer Nacht Aufenthalt auf Station. Bekam noch eine Thrombosespritze für Sonntag Abend mit.
Die Schwestern und Ärzte waren nett aber diese Warterei... Ich war von 8 bis 14 Uhr da!!!

Montag - OP-Tag
Spritzen am Vorabend ging ganz gut. Hats mir schlimmer vorgestellt. Mein Freund brachte mich zu 7 Uhr hin. Ich bin aufs Zimmer und er los. Eine Schwester gab mir dann das OP-Hemd, Thrombose-Stümpfe und nen Einmalrasierer. Sollte mich untenrum kahl machen. Der Einmalrasierer war totaler Schrott und ich sah aus wie ein Stachelschwein.
Später bekam ich noch meine Beruhigungspille und dann hieß es wieder warten.
Ich glaub zwischen 10 und 11 Uhr (hatte nichtmehr auf die Uhr geschaut) wurde ich dann in den OP geschoben. Dort rutschte ich dann rüber auf den OP-Tisch und bekam meinen Venenzugang gelegt und eine warme Decke. Dann kam die Maske und mir wurde ein Narkosemittel injiziert.
Als ich wieder wach wurde, schob man mich grad in den Aufwachraum, wo ich, keine Ahnung wie lange, gelegen hab. Bis auf ein Ziehen im Bauch, ähnlich wie ein starker Muskelkater, fühlte ich nix.
Später schob man mich dann aufs Zimmer und ich war wach. Zum ersten Toilettengang begleitete mich eine Schwester. Ich konnte aber problemlos Pipi machen. Den ersten Tag hatte ich noch Blutungen. Schmerzmittel brauchte ich aber schon ab Nachmittag nicht mehr. Klar beim Aufstehen und drehen hats im Bauch a bissle gezogen und gebrannt, aber halb so wild. Die Zeit bis zum Abendessen war mir eindeutig zu lange. Zum Glück hatte ich Kekse mit. Mir war auch überhaupt nicht übel oder so.
Irgendwann abends nach dem Abendessen kam dann auch endlich mal ne Ärztin und teile mir das Ergebnis mit:
Rechter Eileiter ist zu, der linke ist verengt und es fließt nur schwer ein weinig Flüssigkeit. Der Rest ist unauffällig. Sie würde uns empfehlen es noch ein weiteres Jahr zu probieren, aber mit Risiko einer Eileiterschwangerschaft.
Die Nacht konnte ich so gut wie nicht schlafen. Meine Bettnachbarin hat sehr laut geschnarcht und ich konnte mich nicht wirklich von der Diagnose ablenken.

Dienstag- Entlassung
Nach dem Frühstück war Visite und eine Ärztin hat mir noch meine Fragen beantwortet.
Mein Freund holte mich dann nachmittags ab. Abends bekam ich nochmal etwas stärkere Schmerzen und mein Bauch ist mittlerweile grün und blau. Ansonsten geht es mir aber zumindest physisch ganz gut.

Duschen war nach OP-Tag erlaubt. Haben wir Dienstag zuhause auch gleich gemacht und das Jod abgewaschen. Aber Sex ist für die nächsten 2 Wochen wohl Tabu. Liegt aber an der Gebärmutterspiegelung. Achja und spritzen muss ich noch 5 Tage.
Seit heute morgen tut es so gut wie gar nicht mehr weh und der Bauch ist auch nur noch sehr leicht geschwollen.

LG Snoopy, die noch gar nicht so recht weiß, was sie jetzt von alle dem halten soll traurig


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.09.12 14:04 von Snoooopy.


  Re: Erfahrungsberichte Bauchspiegelung und Echovist und HSG
avatar    Ani83
Status:
schrieb am 29.09.2012 12:02
BS (diag. Hysteroskopie, op. Laperoskopie mit Chromopertubation am 26.9)

vorstationär am 25.9.12

Ich bin 10 Uhr auf Station. Dann geht es auch schon los: pfleg. Anamnese, BE und gleich im Anschluss das Arztgespräch mit OP-Aufklärung und US. Die Ärztin und die Schwestern waren sehr nett, haben alle meine Fragen beantwortet. Dann bekomme ich 2 Abführzäpfchen für heute Abend mit und ein Vaginalzäpfchen zur Nacht zur Prophylaxe (Vagimid). Ich soll 18 Uhr nur noch eine Suppe essen, danach nur noch trinken und morgen 7 Uhr nüchtern wieder da sein und rasieren soll ich mich ab Bauchnabel abwärts.
Nun heisst es noch warten auf den Anästhesisten...bis 14.15Uhr! Das war dann auch geschafft. Die Schwester hat mit noch die Clexane-Spritze gegeben und dann durfte ich nach Hause.

OP-Tag 26.9.12

Ich bin 6.50 Uhr auf Station und werde wieder sehr freundlich empfangen. Ich bekomme mein Zimmer gezeigt, soll auspacken und mich dann gleich umziehen, da die Visite gleich kommt. Meine Bettnachbarin ist schon eine Nacht da, kommt heute auch zur OP dran, allerdings was Größeres. Wir erzählen noch ein bisschen und da kommt auch schon die Visite. Naja, gibt ja noch nicht viel zu sagen.
Wir nehmen dann beide unsere Dormicum Tablette und schlummern dann beim Frühstücksfernsehen ein.
9.10 Uhr werden ich abgeholt und 9.15 Uhr liege ich auch schon auf dem OP-Tisch. Ich bekomme die Flexüle, der Anästhesist stellt noch ein paar Fragen und dann gehts auch schon los. Die Sauerstoffmaske wir mir auf Mund und Nase gehalten und das Narkosemittel wird mir gespritzt...dann bin ich schon im Land der Träume
10.30Uhr bin ich wieder wach und schon im Aufwachraum. Jetzt taste ich erstmal, wie viele Pflaster ich habe! Es sind 3, also müssen sie ja etwas gemacht haben. Kurze Zeit später kommt die Oberärztin, die die BS gemacht hat und sagt mir kurz den Befund: kleiner Herd Endometriose und eine kleine Zyste, wurde beides gleich entfernt.
So, jetzt zwickt und zwackt es doch etwas an meinen Wunden, die Schwester hat das auch gemerkt und fragt mich was los sei. Ich soll doch was sagen und bekomme Dipidolor i.v. gespritzt....eine sehr gute Entscheidung. Die Schmerzen sind weg und ich hab das Gefühl, ich schwebe.Zunge rausstrecken
12.15Uhr werde ich wieder auf Normalstation verlegt und ich hab das Gefühl, ich muss mal. Leider wollen mich die Schwestern nicht gleich aufstehen lassen. Also halte ich noch etwas durch, weil ich nicht auf den Schieber will.
Etwas später darf ich dann in Begleitung aufs WC. Mir ist zwar noch etwas schwindlig aber es geht ganz gut. Beim Wasser lassen keine Schmerzen nur leichte Blutungen. Ich bekomme auch etwas Tee zu trinken.Liegen kann ich am Besten auf der Seite. Ich schlafe noch ein bisschen.
Nachmittags als mir die Schülerin eigentlich Zwieback bringen wollte, merke ich plötzlich wie mir übel wir. Ich schnappe meinen Infusionsständer und renne auf Toilette. Ich den ganzen Tee wieder aus und schleppe mich wieder ins Bett. Nun muss ich wohl doch mal die Schwester rufen. Ich bekomme eine Spuckbeutel und nix weiter. Als ich dann nochmal brechen muss, bekomme ich endlich etwas gegen die Übelkeit (Zofran). Danach geht es mir auch besser und ich schlafe noch etwas.
17.30Uhr gibts es endlich Abendbrot und ich habe einen Bärenhunger. Alles gut vertragen. Dann gibt es noch die Clexanespritze und ich nehme noch eine Schmerztablette vorm Schlafen.

1. Tag nach OP

Ich habe ganz gut geschlafen. 6.30Uhr unsanftes Wecken und duschen darf ich auch schon. 7 Uhr kommt die Visite, die Pflaster werden abgerupft...auh...!!! Der Befund nochmal kurz erklärt, heute Entlassung und ab 8Uhr Gespräch beim Prof. über das weitere Vorgehen.
Mein Schatz kommt um mich abzuholen. Ich hole meinen Akte und wir gehen zur Ambulanz und warten.
9 Uhr Gespräch mit Prof. Kleinstein. Das SG ist super. Der Grund ist wahrscheinlich die Endometriose, man müsste sich beeilen, da sie wieder kommen wird. Er schlägt uns eine stimulierte IUI vor. Wir wollen erst noch ein viertel Jahr ohne Hilfe probieren. Der Prof. ist einverstanden und wir sollen uns so oder so in 3 Monaten melden. Ach ja, 2 Wochen kein GV! Wie soll ich das aushalten???Ohnmacht
Wir fahren nach Hause und ich lege mich erstmal ein bisschen auf die Couch. Schulterschmerzen hab ich kaum, selten Nackenschmerzen. Am meisten merke ich das Wasser und die Luft im Bauch beim Bewegen, ist aber eher unangenehm als das es weh tut.

2./3. Tag nach OP

Heute morgen nach WC-Gang blutigen-schleimigen Strang gehabt. Keine Ahnung warum, Schmerzen eigentlich keine. Nur Drücken und Blähungen durch Wasser und Luft im Bauch. Laufen und schlafen kann ich ganz gut. Die Wunden sehen auch gut aus, die Fäden lösen sich von selbst auf. Eigentlich bin ich bis Fr. krank geschrieben aber vielleicht gehe ich Di. wieder arbeiten.

Fazit:

Ich bin froh, dass ich die BS habe machen lassen. Denn jetzt wissen wir woran wir sind. Man braucht wirklich keine Angst haben, Schmerzen und sonstige Dinge sind auszuhalten.

So sollte mein Beitrag nicht aussehen aber ich kriege es irgendwie nicht so hin, wie ich es will, deshalb lass ich es jetzt soDumm



  Re: Erfahrungsberichte Bauchspiegelung und Echovist und HSG
avatar    !!!!!!!U-Herbst!!!!!!!
Status:
schrieb am 02.11.2012 12:14
Hier kommt mein Bericht (BS und GMS):

Vorgespräch war am 30.10. um 11 Uhr. Ich musste einen Erhebungsbogen ausfüllen (Vorerkrankungen, Medikamente, Alkoholkonsum, wer kümmert sich um mich nach der OP etc..), und noch während ich damit beschäftigt war, hat mich der Arzt zum Gespräch abgeholt. Er war unglaublich nett, genau der Typ Arzt, den man sich wünscht: Ruhig, kompetent, beantwortet alle Fragen, freundlich, geduldig.
Danach hab ich den Bogen bei der Anmeldung abgegeben und musste dann noch auf das Gespräch mit dem Anästhesisten warten. Er war auch sehr freundlich. Hat nur kurz meinen Blutdruck gemessen, meinen Bogen durchgesehen und mir ein paar Kleinigkeiten erklärt. Meine Erkältung war kein Problem. Er meinte, nur bei Fieber und starkem Unwohlsein würden sie die OP absagen.
Dann bekam ich in der Anmeldung noch ein paar Zettel mit Infos für den nächsten Tag und durfte gehen.

Am 31.10. (Halloween) durfte ich ab 9 Uhr morgens nichts mehr essen und nur noch ganz wenig trinken bis 14 Uhr. Sollte dann um 16 Uhr da sein. Es war eine ambulante OP. Ich bin mit dem Bus hingefahren und war viel zu früh, gegen 15.15 Uhr schon an der Klinik. Hab noch ein bisschen in der Halle rumgetrödelt, weil ich hoffte, noch eine sms von meinem Partner zu kriegen, bevor ich das Handy abschalten muss. Kurz vor halb 4 bin ich dann rein. Das Wartezimmer war klein und freundlich; ich musste klingeln, dann kam eine Schwester und sagte, ich solle mich noch ein bisschen hinsetzen. Ich habe ein bisschen in einer Zeitschrift geblättert und dann wurde ich auch schon aufgerufen, gerade mal 20 vor 4, obwohl ich erst um 4 da sein sollte. Fand ich super. Ich wurde sofort in eine Kabine zum Umziehen geschickt: OP-Hemd, Bademantel für hinten (fand ich sehr erleichternd, weil ich kein Höschen bekam), Haube, Badelatschen. Ich durfte ja keine Kontaktlinsen tragen, hatte also zu diesem Aufzug die Brille auf, und in der Kabine hing aus irgendwelchen Gründen ein Riesenspiegel. Mann, sah ich bescheuert aus. Ich bekam eine Ibuprofen, damit die Schmerzen nach der OP schon mal eingedämmt wären und dazu einen Schluck Wasser, für den ich übermäßig dankbar war. Dann wurde mir die Brille weggenommen und ich stolperte halb blind hinter der (sehr freundlichen) Schwester her. Ich musste dann noch Urin abgeben und wurde danach in einen kleinen Raum gebracht, der ein bisschen wie eine Abstellkammer aussah. Dort sollte ich mich auf einen Stuhl setzen, kriegte eine Decke über die Beine und die Schwester sagte, der Narkosearzt holt mich hier ab. Ich habe dort etwa eine Viertelstunde gewartet, dann kam der Anästhesist in grün gewandet, gab mir die Hand und geleitete mich in den OP-Saal. Der interessierte mich als Dr. House- und Grey’s Anatomy- Guckerin sehr und entsprach so gar nicht den Erwartungen: Statt blitzendem Chrom und schickem Saal in Blau und Silber sah ich einen Raum, kleiner als mein Schlafzimmer, der eher unordentlich wirkte und in grau-orange gehalten war. Aber es war warm, alle waren nett und ich war eigentlich kaum noch nervös. Ich legte mich auf die Liege, musste noch ein bisschen hin- und herrutschen und dann kriegte ich wieder eine Decke über die Beine, es war wirklich gemütlich. Rechts nahm der Narkosearzt meinen Arm, ich dachte, er wollte mir Blut abnehmen, es tat nur kurz weh, dann wurde mir klar, dass er schon die Braunüle gelegt hatte, das ging ratzfatz und völlig problemfrei, was mich nach einigen Erfahrungsberichten, die ich hier gelesen hatte, sehr freute. Gleichzeitig wurde links noch mal mein Blutdruck gemessen. Der Arzt sagte „So, und jetzt kommt das Narkosemittel“. Die Schwester meinte „Und jetzt werden gleich Ihre Augenlider schwer.“ Der Arzt sagte, ich spüre gleich vielleicht ein Kribbeln und Wärmegefühl im Gesicht. Ich spürte zwar kein Kribbeln oder irgendeine Wärme, aber ich merkte deutlich, wie das Mittel wirkte, es wurde angenehm schwummerig. Ich sagte „Oh ja“, und alle lachten und wiederholten „oh ja“. Irgendwas sagten sie dann noch, aber da war ich schon weg.
Ich wurde wach, als die Schwester meinen Namen sagte. Ich wusste sofort, wo ich war, und fühlte mich angenehm müde. Sie meinte, ich könne noch ein bisschen weiterschlafen. Ich fragte „Bin ich schon im Aufwachraum?“, was sie bejahte. Ich konnte dann nicht mehr schlafen, weil mir sofort furchtbar kalt wurde, ich hatte starken Schüttelfrost. Die Schwester kam wieder und fragte, ob alles in Ordnung sei, ich sagte „Ich habe Schüttelfrost“. Sie meinte, das komme von der Narkose und sie könne mir so viele Decken geben, wie sie wolle, das würde nichts helfen, aber ich bekäme gleich etwas zu trinken, dann werde es besser. Ich kriegte dann einen Becher Apfelschorle, und als ich den ausgetrunken hatte, war der Schüttelfrost weg. Dann kriegte ich Frühstück (um 17 Uhr). Ich aß ein halbes Brötchen, und dann setzten die Schmerzen ein und ich hatte keine Lust mehr, weiterzuessen. Dieses Gas im Körper tut in der ersten Zeit wirklich weh. Allerdings spüre ich es bis heute nicht in den Schultern, sondern es wanderte, war anfangs unter der Brust, später im rechten Unterbauch und dann an der Seite.
Dann kam der Narkosearzt und vergewisserte sich, dass bei mir alles gut war.
Es wurden nach und nach weitere Frauen und ein junges Mädchen in den Aufwachraum geschoben. Das Mädchen war längere Zeit nicht ansprechbar und weinte immer nur. Sie hatte aber offenbar einen viel komplizierteren Eingriff hinter sich, der 12 Stunden gedauert hatte.
Allen Frauen war nach dem Aufwachen furchtbar kalt und allen wurde dasselbe gesagt wie mir.
Nach einiger Zeit kam der Arzt, der mich operiert hatte und gab mir ein paar Auskünfte. Das beste: Das Ergebnis der OP! Es ist alles in Ordnung! Keine Verwachsungen, keine Endometriose, GMS gut und gleichmäßig aufgebaut, und die Flüssigkeit sei nur so durch die Eileiter gerauscht. Juhu! Letzteres ist für unsere ICSI ja weniger relevant, aber dennoch schön zu wissen.
Er sagte, nach ca 5 Tagen könne ich die Pflaster vorsichtig entfernen, aber noch mal eigene Pflaster draufkleben. Es gab 2 Schnitte: Einen unter dem Bauchnabel, einen im linken Unterbauch. Duschen jederzeit, Baden erst in ca. 10 Tagen. Und 2 Wochen keinen Sport.
Als die Schwester das nächste Mal vorbeischaute, fragte ich, ob ich mich nicht schon anziehen könne. Sie half mir, mich auf die Bettkante zu setzen, dort musste ich eine ganze Weile ausharren, damit der Kreislauf sich stabilisieren konnte. Ich hatte schon ziemliche Schmerzen, aber es war auszuhalten. Sie ließ mich recht lange dort sitzen, weil sie sich um die ganzen anderen Frauen kümmern musste. Ich schaffte es in dieser Zeit, den Bademantel, den ich am Fußende entdeckte, selbstständig überzuziehen. Mir waren dann noch ein paar wichtige Fragen an den Arzt eingefallen, die ich vergessen hatte, zu stellen. Als die Schwester dann kam, versprach sie, ihm Bescheid zu sagen, dass er nach der momentanen OP noch einmal bei mir vorbeischauen möge. Dann half sie mir zur Umkleide. Durch die Scheibe entdeckte ich im Wartezimmer schon meinen Vater, der mich abholen wollte. Das Anziehen war eine Herausforderung, aber ich schaffte es. Als ich bis auf die Stiefel fertig war, kam der Arzt vorbei, und nahm sich noch einmal Zeit für meine Fragen. Die Antworten waren: Geschlechtsverkehr erst in 2 Wochen (!), es sind selbstauflösende Fäden, also kein Termin mehr zum Fädenziehen nötig, und wie lange ich mich schonen müsse und wann und wie viel ich mich bewegen solle, würde ich selbst am besten beurteilen können.
Ich wurde ins Wartezimmer gebracht, wo ich noch ewig auf meinen Vater warten musste, der erst den Wagen umparken musste und sich verlaufen hatte. smile Typisch..
Die Rückfahrt war recht schmerzhaft und ich bewegte mich am ersten Abend und den nächsten Tag in Zeitlupe. In der ersten Nacht konnte ich nicht schlafen, weil ich kein Rückenschläfer bin, aber Seit- und Bauchlage unmöglich waren. Das ging gestern Nacht schon besser. Übelkeit hatte ich keine, Schmerzen werden allmählich weniger, und heute, 2 Tage nach OP um 12 Uhr Mittags, habe ich noch keine Schmerzmittel gebraucht. Toi toi toi! smile
Insgesamt sage ich : Narkosemittel ist ein geiles Zeug, die Schmerzen brauch ich nicht dauernd, aber schlimm war es nun auch nicht. Und es hat sich auf jeden Fall gelohnt, für die ICSI Bescheid zu wissen, ob diese überhaupt Erfolg haben könnte! Vielleicht klappt es ja gleich auf Anhieb..


  Re: Erfahrungsberichte Bauchspiegelung und Echovist und HSG
avatar    Kleinchen
Status:
schrieb am 07.12.2012 22:36
Guten Abend,

hier fix mein Bericht über meine heutige HKSG smile

Puh, ich war ganz schön aufgeregt.. aber je länger ich da saß und gewartet habe, desto besser wurde es.
Die letzten drei abende musste ich vorbereitend um Infektionen und entzündungen der Gebärmutter vorzubeugen Jodzäpfchen (vaginal) nehmen... Das war weiter nicht schlimm, außer dass es am nächsten morgen immer ein bisschen geschmiert hat.

So, als ich endlich dran war hat mich die Schwester gebeten nochmal auf die Toilette zu gehen. Gesagt getan. Dann gings direkt ins Behandlungszimmer, nakig machen und rauf auf den Gyn Stuhl. Der Prof hatte wieder eine junge Ärztin dabei die mich als Versuchsobjekt benutzen durfte. Das war auch ganz schön, denn sie hat alles ganz vorsichtig gemacht und mir alles gut erklärt. Zuerst wurde ein sogenannter Spiegel eingeführt, der irgendwie ziemlich riesig und recht unangenehm war... solange er nicht bewegt wurde, war das aber okay. Sie hat dann mit mehreren Tupfern nochmal alles desinfiziert innendrin. Davon hat man aber nichts gemerkt.
Dann sollte dieser Schlauch eingeführt werden... nachdem die junge Ärztin es eine Weile erfolglos probiert hat, hat der Prof übernommen... Schade, bei der Ärztin war alles so schön schmerzlos... Der Prof hat dann ganz rabiat rumgedrückt an dem Spiegel gewackelt geschoben und gewackelt... autsch autsch autsch. Das tat stellenweise doch sehr weh und war ziemlich unangenehmt... dann war der schlauch drin und die Ärztin durfte ihn weiter reinschieben. Das war dann leider auch bei ihr nicht so ganz ohne.. Irgendwann meinte der Doc dann "Frau..., bitte atmen sie weiter! Schön locker lassen. Atmen. ..." Irgendwie hatte ich wohl ziemlich lange die Luft angehalten. Ging nicht anders. Nach einer kleinen Pause wurde dann weiter gemacht und irgendwann war der schlauch drin. Dann noch der US Kopf (war nicht schlimm, quasi so wie immer nur dass man den schlauch spüren konnte) und schon gehst los... die Schwester, die die ganze Zeit schön beruhigend neben mir stand, hat das kontrastmittel reingespritzt und der doc und seine gehilfin haben geguckt.
Alles schön durchgängig. Ganz toll. Alles super. Der Prof war begeistert und hat ein paar hübsche Fotos gemacht.
Das rausziehen von Spiegel und Schlauch war dann gar nicht mehr schlimm, nur etwas unangenehm. Ich sollte mich dann noch eine weile auf die Liege legen und etwas trinken. Aber mein Kreislauf war überraschend gut drauf und ich hab mich recht fix wieder angezogen.
Das Kontrastmittel läuft irgendwie immernoch aus mir raus und ein bisschen SB hab ich auch, aber das ist wohl normal. Es ziept und zwickt auch immernoch, aber wesentlich weniger schlimm als während der Mens.

Fazit: Bis auf circa 10 sehr sehr unangenehme Sekunden war es absolut auszuhalten.

Persönliches Fazit: Gut, die EL sind frei, jetzt wissen wir aber trotzdem noch nciht woran es liegt. Der Doc sagt wir sollen einfach mal etwas abschalten, mal gar nichts machen. Keine Medis, keine Folli TVs, kein GVnP sondern GVnL(ust)... Wenn es bis März nicht geklappt hat soll ich wieder kommen und dan sehen wir weiter. Bis dahin soll ich aber versuchen mir keeeeeeeeeeeeeeeeine Gedanken zu machen. Ich wäre noch soooo jung (hat er ja auch recht) und das würde schon werden.

Ich weiß nicht ganz, ob ich mich nun über das Ergebnis freue oder nicht... aber nun ist es so.

Viele Liebe Grüße an euch alle smile *winkewink*


  Re: Erfahrungsberichte Bauchspiegelung und Echovist und HSG
no avatar
   faenschi
Status:
schrieb am 25.03.2013 19:14
Hallo Mädels

ich möchte euch kurz von meinem HSG berichte, welches ich heute hatte.

Ich war doch schon sehr nervös, da ich viele Mädels sagten bei Ihnen war dies sehr schmerzhaft. Die Warterei auf meine FA auf dem Gyn Stuhl war doch mühsam...Als Sie dann aber da war ging das ganze ruck-zuck. Klar die Sache ist unangenehm, aber ich muss sagen, dass ich eigentlich keine grossen Schmerzen hatte. Es war für mich wie eine Jahrekontrolle mit Abstrich....
Also die FA dann die Flüssigkeit reingespritzt hat, fühlte ich einen Druck, aber auch nicht wirkliche Schmerzen. Es ist etwa vergleichbar mit einem Ziehen welches man bei der Mens hat..

Fazit war, dass meine Eileiter beide durchgängig sind smile Ich kann nur allen empfehlen diese Untersuchung zu machen, wenn nötig. Dann hat man Gewissheit! Und wie ihr bei mir seht muss das ganze nicht mit grossen Schmerzen verbunden sein.

Viele Grüsse


  Re: Erfahrungsberichte Bauchspiegelung und Echovist und HSG
no avatar
   gelöschter User
schrieb am 09.09.2014 19:04
Gemacht wurde eine Bauchspiegelung, Eileiterspülung und Gebärmutterspiegelung.
Hatte eine Überweisung vom Frauenarzt

Kam am Vortag ins Kh zu Aufnahme.
Es wurde Blut abgenommen und wieder viele Fragen gestellt.
Heute in der Früh wurde der Nabel desinfiziert und eine Infusion für den Flüssigkeitshaushalt habe ich bekommen.
Musste dann Stützstrümpfe anziehen und ein sexy Nachthemd.
Bekam dann eine Taplette und wurde in den Op geschoben wo ich kurz vor 8 war.
Wurde auf den Tisch gelegt und verkabelt.
Dann wurde die Narkose gespritzt, ich sagte dann noch das die ganze Hand davon zieht und weg war ich.
Um halb 10 wurde ich im Aufwachraum wach.
Ich zitterte aber ausser Hunger spürte ich nix.
Nach kurzer Überwachung kam ich wieder ins Zimmer.
Ab und zu zwickt es im Bauch ( habe drei kleine Schnitte ) und das Gas verursacht Druck in der Schulter und in den Rippen. Der Druck fühlt sich wie Seitenstechen und Muskelkarter an , ist einfach unangenehm .
Beim lachen drückt es furchtbar.
Blutungen sind auch da hoffe aber die verschwinden wieder.

Ergebniss: linker Eileiter verschlossen , konnte nicht geöffnet werdenrechter ist durchgängig.
Sonst alles ok.

In 10 Tagen muss ich zum Hauarzt um Fäden zu ziehen.
14 Tage Krankenstand und in 6 Wochen Kontrolle beim Frauenarzt


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.09.14 19:08 von Starlightzwerg.




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