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  Re: STIKO empfiehlt Corona Impfung für Schwangere und Stillende
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   KeinArzt
schrieb am 14.09.2021 15:44
@Susi-84, ohne es zu wissen, hätte ich bedenken, WO diese Proteine bei einer Impfung gebildet werden. Wie man an den Impffolgen sind, sind es manchmal Thrombosen, manchmal Myokarditis, manchmal Nerven. Und was ist, wenn es genauso manchmal Nabelschnur oder Mutterkuchen ist? Haben die Zellen in diesen Organen die Proteine gebildet, werden sie genauso vom Immunsystem angegriffen und richten Kollateralschaden an. Natürlich genauso selten wie jede andere Nebenwirkung, sonst würde es auffallen. Aber hilft es dir, wenn diese seltene Nebenwirkung gerade bei dir auftritt?

Daher würde ich es auf jeden Fall mit Arzt besprechen. Wie hoch ist das individuelle Risiko schwer zu erkranken? Nur die Schwangerschaft kann es doch nicht sein. Schwangerschaftskomplikationen? Ja, nein, welche? Risikoschwangerschaft? Ja, nein? Thrombosegefahr? Viele Schwangere spritzen Blutverdünner, gerade weil die Thrombosegefahr in der Schwangerschaft erhöht ist. Ja, es ist mir klar, dass Corona-Infektion auch zu Thrombosen führen kann, aber nur wenn diese beim schweren Verlauf in Blutbahn gerät. Das heißt, das Risiko besteht so oder so. Die Frage ist, auf welcher Seite ist das Risiko höher? Und natürlich die Frage aller Fragen, auf welcher Seite der Statistik stehe ich persönlich? Das kann man nicht wissen.

Long Covid ist für mich kein Thema, solange es dafür keine klare Definition gibt. Long Covid kann nicht durch die Blutuntersuchungen oder Ähnlichem festgestellt werden, nur anhand der Aussagen der Patienten. Das soll nicht heißen, dass ich den Menschen nicht glaube, aber ich hatte mal "aus Spaß" im dritten Lockdown nach mehreren Wochen allein mit zwei kleinen Kindern zu Hause mir die Symptome von Fatigue, Burn-Out, depressive Verstimmung und Long Covid angeschaut. Nach den Listen hatte ich damals definitiv alle vier. Ich will das Thema jetzt nicht verharmlosen, es fehlt mir bloß an einem klaren Krankheitsbild, das definitiv von anderen psychosomatischen Störungen unterschieden werden kann.

Und ich kann trotzdem verstehen, wenn man Angst vor Long Covid hat. Ich finde auch, dass alle die Angst haben, sollen sich impfen, denn ständige Angst und der Stress schwächen das Immunsystem.


  Re: STIKO empfiehlt Corona Impfung für Schwangere und Stillende
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   berlink
Status:
schrieb am 14.09.2021 16:58
Zitat
KeinArzt
Long Covid ist für mich kein Thema, solange es dafür keine klare Definition gibt. Long Covid kann nicht durch die Blutuntersuchungen oder Ähnlichem festgestellt werden, nur anhand der Aussagen der Patienten.

Das stimmt so nicht.


  Re: STIKO empfiehlt Corona Impfung für Schwangere und Stillende
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   KeinArzt
schrieb am 14.09.2021 17:05
Zitat
berlink
Zitat
KeinArzt
Long Covid ist für mich kein Thema, solange es dafür keine klare Definition gibt. Long Covid kann nicht durch die Blutuntersuchungen oder Ähnlichem festgestellt werden, nur anhand der Aussagen der Patienten.

Das stimmt so nicht.
Dann bitte in Wikipedia unter [de].wikipedia.org/wiki/Long_COVID korrigieren:
Zitat
Wikipedia
Eine einheitliche Definition für Langzeitfolgen liegt jedoch bislang nicht vor... Aufgrund der Neuartigkeit des Krankheitsbildes und den sehr unterschiedlichen klinischen Präsentationen gibt es bislang keine einheitliche Definition für Langzeitfolgen – weder für den Zeitraum, in dem Symptome als Langzeitfolgen gefasst werden noch für die Ausprägung des Krankheitsbilds...Long COVID ist eine klinische Diagnose. Aktuell gibt es keinen Labortest, der das Syndrom nachweisen kann.



  Re: STIKO empfiehlt Corona Impfung für Schwangere und Stillende
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   Solani2
Status:
schrieb am 14.09.2021 17:32
Zitat
KeinArzt
Long Covid kann nicht durch die Blutuntersuchungen oder Ähnlichem festgestellt werden, nur anhand der Aussagen der Patienten. Das soll nicht heißen, dass ich den Menschen nicht glaube, aber ich hatte mal "aus Spaß" im dritten Lockdown nach mehreren Wochen allein mit zwei kleinen Kindern zu Hause mir die Symptome von Fatigue, Burn-Out, depressive Verstimmung und Long Covid angeschaut. Nach den Listen hatte ich damals definitiv alle vier. Ich will das Thema jetzt nicht verharmlosen, es fehlt mir bloß an einem klaren Krankheitsbild, das definitiv von anderen psychosomatischen Störungen unterschieden werden kann.

@KeinArzt
Impfnebenwirkungen, -komplikationen und -langzeitfolgen sind für dich ein Thema, aber Long-Covid nicht?
"Nur Aussage des Patienten" ... ist doch bei dem Großteil der Impfkomplikationen auch so. Da könnte ich auch sagen, dass sich die paar Wenigen die Gesichtslähmungen und Menstruationsbeschwerden nur einbilden, wenn es mir so in den Kram passt.
Dir passt halt kein Lockdown und Kinder nicht zuviel Impfen besser in dein Leben. Du willst deine Kinder in der Schule haben und das Risiko der Impfung nicht eingehen, weil dir lieber ist wenn die Kinder sich so anstecken, weil Kinder das Virus meistens gut wegstecken.
Dann sag bitte auch, dass dir das aus egoistischen Gründen einfach so lieber wäre. Ist ja legitim. Die Politik muss nur für alle den besten Kompromiss finden. Und dazu brauchen sie die Forscher und Experten, aber auch Menschen wie dich.


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  Re: STIKO empfiehlt Corona Impfung für Schwangere und Stillende
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   berlink
Status:
schrieb am 14.09.2021 18:11
Zitat
KeinArzt
Zitat
berlink
Zitat
KeinArzt
Long Covid ist für mich kein Thema, solange es dafür keine klare Definition gibt. Long Covid kann nicht durch die Blutuntersuchungen oder Ähnlichem festgestellt werden, nur anhand der Aussagen der Patienten.

Das stimmt so nicht.
Dann bitte in Wikipedia unter [de].wikipedia.org/wiki/Long_COVID korrigieren:
Zitat
Wikipedia
Eine einheitliche Definition für Langzeitfolgen liegt jedoch bislang nicht vor... Aufgrund der Neuartigkeit des Krankheitsbildes und den sehr unterschiedlichen klinischen Präsentationen gibt es bislang keine einheitliche Definition für Langzeitfolgen – weder für den Zeitraum, in dem Symptome als Langzeitfolgen gefasst werden noch für die Ausprägung des Krankheitsbilds...Long COVID ist eine klinische Diagnose. Aktuell gibt es keinen Labortest, der das Syndrom nachweisen kann.

Weder ich noch die Wissenschaftler, die sich mit Covid/Longcovid beschäftigen, sind für eine Korrektur in Wikipedia zuständig.

Zu Deiner interessanten Einschätzung:, da man kein LongCovid im Blut nachweisen kann, gibt es das nicht: Damit würde ein ganzer Fachbereich glatt als nicht-existent erklärt, denn mir sind weder pathologische Blutwerte noch eine Bildgebung bekannt, die psychiatrische Erkrankungsbilder nachweisen (außer interdisziplinäre Bilder wie z.B. Demenzen).

[www.aerzteblatt.de]

[www.aerzteblatt.de]

Mittlerweile existiert schon eine Leitlinie zur Behandlung des LongCovid

[www.awmf.org]

In den Studien sind oft auch Funktionstest eingeschlossen, womit Folgen der Infektion nachgewiesen werden können:

[www.aerzteblatt.de]

[www.aerzteblatt.de]

[www.aerzteblatt.de]

Deine These, dass bei gesunden Menschen die Viren bereist im Rachen bekämpft werden, woher stammt diese? Und woher weiss man, dass man gesund ist und nicht eine bisher nicht symptomatisch gewordene Autoimmunerkrankung hat? Kann keiner wissen, weil diese Laborparameter nicht routinemässig untersucht werden.

Wenn 1/3 der Infizierten über Geruchs- und Geschmacksstörungen klagt, dann heisst dies, dass bei diesen das Virus nicht im Rachen bekämpft wurde, sondern Zugang zum Gehirn gefunden hat.

[www.bihealth.org]

Die Stiko hat jetzt erst die Impfung für Schwangere empfohlen, die DGGG schon im Frühjahr.

Reisefreiheitwäre für mich keine Motivation, mich impfen zulassen, sondern tatsächlich der Schutz vor einem schweren Verlauf und auch der Schutz meiner Kinder, die noch nicht geimpft werden können. Aber egal, Hauptsache geimpft und damit auch solidarisch gegenüber Anderen.
Bei meinem Sohn werden sich alle Kinder der Klasse impfen lassen, der Impfbus kommt nächste Woche zur Schule, gsd, denn er ist 1 Jahr jünger. Er profitiert dann von der guten Entscheidung der Eltern seiner Mitschüler..

Und als letztes: Du darfst unter Deinem Klarnamen hier Deine Kritik äußern, denn angemeldet bist Du ja.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.09.21 18:19 von berlink.


  Re: STIKO empfiehlt Corona Impfung für Schwangere und Stillende
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   pebbles30
schrieb am 14.09.2021 18:51
Zitat
KeinArzt


Bei der Impfung werden die Spikes überall gebildet. Nicht nur im Rachen. In Muskeln, in Gefäßen. Man kann ja nicht bei der Impfung die Zellen auswählen, die die Spikes präsentieren sollen. So werden sie im ganzen Körper gebildet und vom Immunsystem überall angegriffen, unter anderem auch in den Gefäßen (Thrombosen) oder Herzmuskel (Myokarditis) oder Nerven (Lähmungen) oder Ovarien (Menstruationsstörungen) und so weiter. Dadurch entstehen die Nebenwirkungen, die bei PEI gelistet sind. Diese Kollateralschäden können folgenlos ausheilen oder nicht. Auf jeden Fall man hat etwas in der Anamnese. Wenn es keine Rolle spielen würde, dann bräuchte man auch gar keine Anamnesen mehr.

Das stimmt schon mal so auch nicht.
auch bei einer Covid-19 Infektion verteilt es sich im ganzen Körper und nicht nur im Rachen.

Covid-19 kann Schäden in der Bauchspeicheldrüse, Niere und Lunge verursachen. Und das habe ich jetzt gar nicht gesucht, das ist das was man überall nachlesen kann, wenn man es den möchte.
Es gibt schon genügend Menschen ohne Vorerkrankung, die jetzt Diabetes aufgrund von Covid-19 haben.

Bei einer Erkrankung gibt es Probleme mit der Gerinnung, darum gibt es da jede Menge Thrombosen und Lungenembolien, die auch mal zum Tod führen können.
Die Thrombosen aufgrund der Astra Zeneca Impfung und zwar nur bei diesem Impfstoff, sind von einer Immunreaktion hervor gerufen worden.

Myokarditis sind bei einer Corona Infektion wesentlich häufiger als bei der Impfung.



Gestern habe ich noch Zahlen zu verschiedene Bundesländern gelesen, da wurden explizit auch zwei Totgeburten aufgelistet.
Schwanger an Coroan erkrankt - Ungeborene Babys sterben


  Re: STIKO empfiehlt Corona Impfung für Schwangere und Stillende
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   KeinArzt
schrieb am 14.09.2021 19:21
Ist gut. Ich will keine hier überzeugen (wollte nur nachdenklich stimmen) und es ist die Zeit nicht Wert. Schließlich wird keiner von uns die Meinung ändern. In der heutigen Zeit glaubt sowieso jede(r) das, was ihm am besten in den Kram passt. Für jede Behauptung gibt es heutzutage Studien und Experten, die jegliche Aussage untermauern.

Ich bin eben die Meinung, dass die Impfberatung einer Schwangeren von einem Arzt durchgeführt werden sollte. Und man nicht pauschal jede Schwangere in Angst und Panik versetzen soll, wenn sie sich bei der Impfung nicht sicher ist. Tatsache ist, es gibt ungeimpfte Schwangere, die weder einen schweren Verlauf hatten, noch ihre Kinder verloren hatten, trotz Corona-Infektion. Das sollte man immer im Hinterkopf behalten. Es kann auch ohne Impfung gut gehen.

@berlink, ich war mal angemeldet, der Account ist längst gelöscht. Daher so.


  Re: STIKO empfiehlt Corona Impfung für Schwangere und Stillende
avatar    Susi-84
Status:
schrieb am 14.09.2021 20:25
Zitat
KeinArzt
...Für jede Behauptung gibt es heutzutage Studien und Experten, die jegliche Aussage untermauern.

Ich bin eben die Meinung, dass die Impfberatung einer Schwangeren von einem Arzt durchgeführt werden sollte. ...

Es gibt meistens einen wissenschaftlichen Konsens, der stellt den aktuellen Stand der Forschung dar. Das ist ganz normal in der Forschung. Das bedeutet eben NICHT, dass jede Aussage untermauert werden kann, weil die Forschung, also Studien, Datenauswertung, Beurteilung und Veröffentlichungen nach wissenschaftlichen Methoden gemacht werden sollen. Natürlich gibt es irgendwo auch jemanden, der eine sehr schlechte Studie in einem sehr schlechtem Journal veröffentlichen kann, aber das gehört dann nicht zum Konsens. Man muss eine bestimmte Qualität erreichen und am besten noch andere Gruppen die Ergebnisse reproduzieren lassen, bei Medizin z.b. in einem anderen Land.

Die Impfberatung wird immer von einem Arzt durchgeführt. Man kann den Arzt alles fragen, seine Sorgen vortragen und insbesondere Fragen im Bezug zu der individuellen Krankengeschichte und persönlichen Lebenssituation stellen. Dazu sind die Ärzte da.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.09.21 20:40 von Susi-84.


  Re: STIKO empfiehlt Corona Impfung für Schwangere und Stillende
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   KeinArzt
schrieb am 14.09.2021 22:56
Zitat
Susi-84
Zitat
KeinArzt
...Für jede Behauptung gibt es heutzutage Studien und Experten, die jegliche Aussage untermauern.

Ich bin eben die Meinung, dass die Impfberatung einer Schwangeren von einem Arzt durchgeführt werden sollte. ...

Es gibt meistens einen wissenschaftlichen Konsens, der stellt den aktuellen Stand der Forschung dar. Das ist ganz normal in der Forschung. Das bedeutet eben NICHT, dass jede Aussage untermauert werden kann, weil die Forschung, also Studien, Datenauswertung, Beurteilung und Veröffentlichungen nach wissenschaftlichen Methoden gemacht werden sollen. Natürlich gibt es irgendwo auch jemanden, der eine sehr schlechte Studie in einem sehr schlechtem Journal veröffentlichen kann, aber das gehört dann nicht zum Konsens. Man muss eine bestimmte Qualität erreichen und am besten noch andere Gruppen die Ergebnisse reproduzieren lassen, bei Medizin z.b. in einem anderen Land.
Was für "Stand der Forschung"? Wer entscheidet, was dieser Stand ist? Du kennst sicherlich Dr. Drosten und Prof. Dr. Karl Lauterbach? Kennt Du auch Professor Hendrik Streeck und Professor Jonas Schmidt-Chanasit oder Epidemiologen Klaus Stöhr? Wenn sie ihre Prognosen aufstellen oder Aussagen tätigen, liegen sie teilweise ganz weit auseinander, behaupten sogar das Gegenteil. Wenn Du unkritisch bist, dann bekommst Du nur die Aussagen von den ersten beiden, denn sie werden im Mainstream-Medien fast ausschließlich dargestellt. Falls Du etwas kritischer bist, dann liest Du auch, was die anderen dazu sagen. Schließlich entscheidest Du, was Dir besser in Deinen Kram passt. Keiner von denen oben hat die Wahrheit gepachtet. Keiner von denen hat den Stand der Forschung erfunden oder etabliert. Alle beziehen sich auf gute Studien aus renommierten Zeitschriften. Die Studie, die besagt, dass die Kinder Pandemietreiber sind oder die Studie, die besagt, dass die Kinder an dem Pandemiegeschehen kaum teilnehmen? Wähle aus. Nicht mal renommierten Virologen untereinander sind sich darüber einig.

Zitat
Susi-84
Die Impfberatung wird immer von einem Arzt durchgeführt. Man kann den Arzt alles fragen, seine Sorgen vortragen und insbesondere Fragen im Bezug zu der individuellen Krankengeschichte und persönlichen Lebenssituation stellen. Dazu sind die Ärzte da.
Meine Erfahrung im Impfzentrum - völlig anonym. "Beratung" - 30 Sekunden. Individuelle Krankheitsgeschichten und persönliche Lebenssituation? Im Impfzentrum? Mag sein, bei mir war es anderes. Daher gerade als Schwangere würde ich Impfzentren meiden und gezielt den Arzt meines Vertrauens aufsuchen.

Gute Nacht!


  Re: STIKO empfiehlt Corona Impfung für Schwangere und Stillende
avatar    Susi-84
Status:
schrieb am 15.09.2021 06:35
Das, was noch kein Konsens ist, wird von der Stiko doch gar nicht mit einbezogen. Die sind sehr konservativ. Die interessiert nur, was für eine schwangere Person am vorteilhaftesten ist. Die interessiert nicht mal, ob man damit die Pandemie ausbremsen kann. Die schauen echt auf die Risiken und den Nutzen für Einzelpersonen. Da die Impfung auch komplett Gesunden gegeben wird, muss sie sehr sehr sehr geringe Risiken aufweisen.

Zu deiner Theorie von Schäden an Gefäßen durch Impfung, die du bei einer Corona-Infektion für sehr gering hälst. Wieso sollten diese Schäden überhaupt über Jahre bestehen? Der Körper regeneriert sich doch. Wenn mir Blut abgenommen wird, geht das Loch auch wieder zu.


  Re: STIKO empfiehlt Corona Impfung für Schwangere und Stillende
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   pebbles30
schrieb am 15.09.2021 08:51
Zitat
KeinArzt

Zitat
Susi-84
Die Impfberatung wird immer von einem Arzt durchgeführt. Man kann den Arzt alles fragen, seine Sorgen vortragen und insbesondere Fragen im Bezug zu der individuellen Krankengeschichte und persönlichen Lebenssituation stellen. Dazu sind die Ärzte da.
Meine Erfahrung im Impfzentrum - völlig anonym. "Beratung" - 30 Sekunden. Individuelle Krankheitsgeschichten und persönliche Lebenssituation? Im Impfzentrum? Mag sein, bei mir war es anderes. Daher gerade als Schwangere würde ich Impfzentren meiden und gezielt den Arzt meines Vertrauens aufsuchen.

Gute Nacht!

Dann bist du aber auch schuld, wenn du nicht nachfragst.

Zum Arzt des Vertrauens.

Ich habe einen wirklich netten und lieben Hausarzt, für eine ausführliche Beratung hat der aber nicht die Zeit.
Vor allem nicht wenn der Impfstoff schon da liegt, dann muss der nämlich gespritzt werden.

Kinderarzt hält es ähnlich, der hat eine ausführliche Coronaseite auf seiner Homepage.
Alles andere bringt den Ablauf zum Stocken.
Wobei der auch Impfung von Schwangeren und Stillenden anbietet.

Die sagen beide, wer sich zum Impfen anmeldet, will die Impfung auch.
Bei Patienten wo man überlegen muss, macht man das vorher und nicht wenn man zum Impfen kommt.
Bei meinem Hausarzt ist z.B. eine liebe nette alte Dame, mit zig Vorerkrankungen und vielen Medikamenten die noch dazu alleine lebt. Die soll aber auch kein Corona bekommen, das war es dann nämlich für sie....die haben da lange überlegt und vor allem wenn sie Nebenwirkungen hat, wer sich dann um sie kümmern kann.


Im Impfzentrum durchläuft man mehrere Stationen und konnte da immer fragen stellen. Man muss dann auch selber aktiv werden.
Und wir waren in 4 verschiedenen Impfzentren mit der ganzen Familie, bei Mini war ich zudem dabei.
Fragen konnte man immer.





Und zu deiner Theorie der Gefäßschäden durch die Impfung. Bei Corona hast du die auf alle Fälle und zwar auch bei einem milden Verlauf.
Nicht umsonst gibt es so viele Thrombosen im Verlauf einer Erkrankung.


  Re: STIKO empfiehlt Corona Impfung für Schwangere und Stillende
avatar    Susi-84
Status:
schrieb am 15.09.2021 10:02
@KeinArzt
Das stimmt, dass man vorher sich beraten lassen kann, wenn man nicht sicher ist. Wenn man sehr unsicher ist, kann man sich auch eine Zweitmeinung holen. Aber die Beratung besteht nicht darin, dass du alles aus der Nase gezogen bekommst. Du musst fragen. Vor der Impfung konnte man sich die ganzen Zettel, die man unterschreiben soll, schon online holen. Dort hatte ich auch einen Zettel, wo Gesundheitsfragen beantwortet werden mussten. Also wurde die Krankheitsgeschichte berücksichtigt.

Der Arzt im Impfzentrum hätte dich bestimmt nicht rausgeschmissen, wenn du einige Fragen gestellt hättest. Wenn du nichts fragst, was soll er dir dann erzählen? Wo soll er ansetzen? Woher soll er überhaupt wissen, dass du Beratung brauchst?
Ich bin meine Fragen im Impfzentrum losgeworden. Waren nur zwei, glaub ich, zu denen ich vorab keine Antwort gefunden habe.
Wie pebbles30 schreibt, beim Hausarzt kann man schlecht noch viel fragen, wenn schon die Spitze bereit liegt und die Schlange hinter einem immer länger wird. Da ist ein Termin nur zur Beratung besser.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.09.21 15:57 von Susi-84.


  Re: STIKO empfiehlt Corona Impfung für Schwangere und Stillende
no avatar
   Solani2
Status:
schrieb am 15.09.2021 10:54
KeinArzt hätte sicher den Arzt beraten, nicht umgekehrt.


  Re: STIKO empfiehlt Corona Impfung für Schwangere und Stillende
no avatar
   KenArzt
schrieb am 17.09.2021 13:37
Zitat
Susi-84
Zu deiner Theorie von Schäden an Gefäßen durch Impfung, die du bei einer Corona-Infektion für sehr gering hälst. Wieso sollten diese Schäden überhaupt über Jahre bestehen? Der Körper regeneriert sich doch. Wenn mir Blut abgenommen wird, geht das Loch auch wieder zu.
Das klingt logisch. Klar, der Körper repariert die Schäden, da hast du recht. Man könnte jetzt theoretisieren, ob nach der Reparatur Narben bleiben und so weiter. Aber das wäre reine Spekulation. Und ob die Schäden nach Thrombosen, Myokarditis und Lähmungen auch immer spurlos vorbei sind? Ja, es ist mir bewusst, dass schwere Nebenwirkungen inklusive Tod selten auftreten.

Es ist mir aber auch bewusst, dass schwerer Verlauf im jünger Alter ohne Vorerkrankungen AUCH selten ist. Ich habe zugegeben keine Statistik vorliegen, wie oft Schwangeren prozentual und in absoluten Zahlen schweren Verlauf haben. Wenn angenommen das Risiko schwer zu erkranken bei 0,001 % liegt und das Risiko der schweren Nebenwirkungen ebenfalls bei etwa 0,001 %, dann stellt sich die Frage: Pest oder Cholera?

Ich habe für mich damals das Risiko (für mein Alter ohne Vorerkrankungen) vom schweren Corona-Verlauf und schweren Impfschäden ausgerechnet und es lag ungefähr gleich. Für mich gab es somit keinen medizinischen Grund für die Impfung. Ich habe es gemacht, um meine Freiheit wiederzuhaben. In meiner Umgebung sind ganz wenige junge Eltern, die sich aus Schutz impfen ließen. Die meisten hatten Urlaub im Sinn, so wie ich auch.

Beim Risiko für Long Covid konnte ich überhaupt nichts ausrechnen. Es ist heilloses Durcheinander was Zahlen und Studien angeht. Von "Long Covid gibt es nicht" bis "15% aller Infizierten bekommen Langzeitschäden". Lauterbach hat sogar vor kurzem behauptet, dass man Long Covid auch nach der Impfung bekommen kann, also, wenn man sich als Geimpfte infiziert. Long Covid droht auch nach milden Verläufen und davor schützt die Impfung nicht.

Ein Arzt müsste sowas immer individuellen abwiegen.


  Re: STIKO empfiehlt Corona Impfung für Schwangere und Stillende
avatar    Susi-84
Status:
schrieb am 17.09.2021 17:42
In Mississippi wurden die Totgeburten bei infizierten Frauen gezählt, die nach der 20. SSW gestorben sind, und die Zahl bei ungeimpften Schwangeren ist doppelt so hoch, wie sie statistisch sein müsste bei der Anzahl an Frauen. Da sind auch acht mit Corona infizierte Frauen gestorben in den letzten viel Wochen als Delta gewütet hat. Die Fälle werden noch untersucht.

[www.washingtonpost.com]




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