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  Prophylaktischer Venenzugang
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   blackmoon
Status:
schrieb am 23.01.2021 18:57
Ihr lieben Schwangeren,

ich lese noch immer hier mit und freue mich über all die gesunden Babys. Es ist schön zu lesen, wie sich die Familien komplettieren.

Ich möchte etwas „in eigener Sache“ loswerden.

In letzter Zeit ist wieder sehr oft der „prophylaktische Venenzugang“ Thema hier. Ich verstehe, dass man den nicht mag, aber er hat einen extrem großen Sinn. Im Notfall Euer Überleben zu sichern. Ich weiß, dass das sehr viele als abwegig empfinden. Ich selbst hätte auch nie gedacht, dass ich eine Notsectio durchleben muss, weil sich meine Plazenta innerhalb kürzester Zeit löste.
Gerade bei Notkaiserschnitten zählt für BEIDE jede Sekunde. Einen Zugang legen kann in solchen Situationen auch mal etwas schwieriger sein und Zeit in Anspruch nehmen, die man eigentlich nicht hat.
Noch ein Fall, den ich erst vor kurzem erlebt habe: Geburt war super, Kind fit und gesund, aber die Plazenta löste sich nicht. Das ist ein Moment, den jeder hasst. Eine Frau in dieser Situation kann innerhalb von Minuten verbluten. Der Kreislauf sackt sehr schnell ab und der Körper zentralisiert - versorgt also vorrangig die lebenswichtigen Organe. Man findet oft nur noch sehr schwer eine Vene, in die man einen Zugang legen kann und muss im Notfall zwangsläufig einen großen Zugang am Hals legen.

Ich möchte niemandem Angst machen. Ich möchte schlicht erklären, warum man diese Zugänge prophylaktisch legt. In den meisten Fällen braucht man sie nicht oder hätte auch noch einen legen können. Aber das hilft einem nicht, wenn man auf der falschen Seite der Statistik steht.

Drum nehmt es mir bitte nicht übel, ich schreibe das einfach aus eigener Erfahrung, sowohl als Patientin, als auch als Anästhesiepflegekraft.

Ich wünsche Euch allen noch schöne Schwangerschaften, tolle Geburten und gesunde Babys in Euren Armen.

Ganz liebe Grüße bm


  Re: Prophylaktischer Venenzugang
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   Leli2020
Status:
schrieb am 23.01.2021 19:54
Hallo blackmoon,

Ich habe deinen Post irritiert gelesen, da ich keine medizinische Ausbildung habe. Soll ich mir als Schwangere in einer bestimmten SSW einen Zugang legen lassen, damit ich dann für alle Fälle gewappnet bin oder bezieht sich dein Post auf eine Situation nach Aufnahme im Krankenhaus?

Vielleicht kannst du das noch ergänzen...

Schönen Abend,

Leli


  Re: Prophylaktischer Venenzugang
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   blackmoon
Status:
schrieb am 23.01.2021 20:23
Entschuldige, ich bin von den Posts ausgegangen, die ich hier gelesen habe. Du hast natürlich recht.

Es geht dabei um den Zugang, den man bei Aufnahme im KH bekommt. Sei es direkt im Kreißsaal oder auch auf Station zur geplanten Einleitung z.B.

Bei einer regulären Entbindung ist dieser Zugang sehr oft „unnötig“, da man ihn nicht braucht. Daher verstehe ich, dass viele diesen nicht möchten. Ich wollte nur erklären, warum er in meinen Augen eine absolut sinnvolle Sache ist und man diesen lieber nicht ablehnt.

Liebe Grüße bm


  Re: Prophylaktischer Venenzugang
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   samonna
Status:
schrieb am 23.01.2021 21:18
Zitat
blackmoon

Noch ein Fall, den ich erst vor kurzem erlebt habe: Geburt war super, Kind fit und gesund, aber die Plazenta löste sich nicht. Das ist ein Moment, den jeder hasst. Eine Frau in dieser Situation kann innerhalb von Minuten verbluten.

Das ist mir bei der Geburt meiner ersten Tochter passiert. Nach einer völlig komplikationslosen schwangerschaft. Ich wäre beinahe verblutet.


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  Re: Prophylaktischer Venenzugang
avatar    Sitael
Status:
schrieb am 23.01.2021 21:23
Ich kenne es so, dass bei den meisten stationären Aufnahmen, sobald Blut abgenommen wird, auch direkt ein Zugang mitgelegt wird. Sowohl bei geplanten Aufnahmen als auch besonders bei ungeplanten Aufnahmen - einfach weil er für den Patienten zwar häufig ein 'Ärgernis' bedeutet, aber gerade, wenn es zu einer Notfallsituation kommt, ist es einfach immer schön, wenn man schon einen hat und ihn nicht legen muss.

Bei guten Venenverhältnissen braucht man, wenn man nach Standard korrekt desinfiziert etc etwa eine Minute, bis er liegt - wenn man erst suchen, und vielleicht 4 mal stechen muss, können auch schonmal mehr als 5 Minuten ins Land gehen - die im Notfall über Leben und Tod entscheiden.

Ich habe jetzt den Beitrag nicht gelesen, auf den es sich bezieht - aber als Rettungsassistentin und Kinderkrankenschwester, die auch ein paar Wochen auf Neo-Intensiv gearbeitet hat - kann ich sagen, dass ein sicherer Zugang Gold wert ist, in allen Fällen, in denen auch nur ein kleines Risiko für eine Notfallsituation besteht.

Plazentaablösung oder eine Plazentaruptur, oder Notsektios wegen anderen Gründen sind nur ein paar krasse Beispiele, die eher unwahrscheinlich sind - aber eben nicht unmöglich, und gerade wenn es zu Blutungen kommt, die sich auf den Kreislauf auswirken, ist jede einzelne Minute kostbar. Nicht umsonst sind die Kreißsäle üblicherweise direkt neben den OP-Sälen - um im Zweifelsfall so wenig Zeit wie möglich zu verlieren. Da gehört, finde ich, auch ein Zugang einfach mit dazu. Auch wenn er juckt, brennt und bei jeder Bewegung stört.


  Re: Prophylaktischer Venenzugang
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   Solani2
Status:
schrieb am 23.01.2021 23:31
Hallo,

hierzu kann ich was beitragen. Bei meiner Geburt im November habe ich ohne Zugang entbunden. Und habe danach ausgesehen, als hätte ich mit einem Stachelschwein gekuschelt. Ich wars nicht Jetzt im Nachhinein ist es witzig, aber der Reihe nach. Ich bin mit 4cm offenen Mumu ins KH. Ich hatte dann nach der wohl üblichen kurzen Pause echt gut Wehen. Es ist also schnell vorangegangen. Also Mann anrufen und Zugang legen. Nur ist das bei mir nicht so einfach. Drei Hebammen und vier Versuche später wurde dann eine Ärztin gerufen, die ist dann zur Austreibungsphase gekommen und hat verweigert. Die Wehen waren auch ordentlich und in kurzen Abständen, also nachvollziehbar.
Ein gut gelegter Zugang ist also sicher sinnvoll. Besonders, wenn man Venen hat wie ich. Ich hatte zwar jetzt keinen Zugang, aber wenn was gewesen wäre ... es gibt auch viele Ärzte, die bei mir rumstochern, nicht nur Hebammen. Obwohl, am Tag nach der Geburt hat mir dann eine Hebammenschülerin Blut abgenommen. Das war witzig. Da kommt die Lehrtruppe rein und fragt, ob sie bei mir Blut abnehmen dürfen. Ich, mit leider durch Maske nicht sichtbaren Grinsen, "Ja sicher, wer will sich verewigen?" und zeige meine beiden Arme. Ich dachte mir "Eh schon egal und vielleicht lernen die was." Jedenfalls hat mir eine Schülerin mit schweißnasser Hand einwandfrei und ohne Fehlversuch Blut abgenommen.
Ich würde mir also immer einen Zugang legen lassen, weil es bei mir eben nicht einfach ist. Gleichzeitig bekommt man sicher schneller Medikamente, wenn der Zugang da ist.
Gutes Thema.


  Re: Prophylaktischer Venenzugang
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   littlemeamy
Status:
schrieb am 24.01.2021 11:08
Hey,

das ist wirklich ein spannendes Thema...

Geburt 1: auch wenn ich keine Schmerzmittel haben wollte und hoffte, keine anderen Medikamente zu benötigen, habe ich mich bereits im Vorfeld für das Legen eines prophylaktischen Zugangs entschieden. Durch die Kiwu Zeit wurden meine Venen nicht besser und ich hatte bereits im Kindesalter ein ähnliches Erlebnis wie Solani.
Als ich akut am Blinddarm operiert werden musste, wurde ich von mehreren Schwestern und Ärzten auf der Suche nach einem Tröpfchen Blut malträtiert. Schließlich mussten sie sogar aufgeben und mich ohne vorherige Blutuntersuchung in den OP schieben, weil einfach keine Zeit mehr blieb für die weitere Suche. So eine Situation wollte ich nicht erneut heraufbeschwören.
Letztlich lief es dann auf eine Geburt mit Einleitung, Antibiose (wegen vorzeitigem Blasensprung), Wehentropf hinaus und der Zugang wurde bis zum Entlasstag gut genutzt.

Geburt 2: auch, wenn ich mich nicht traumatisiert fühlte nach Geburt 1 (Einleitung, 5 Stunden Presswehen, Kristellern, Dammschnitt), hoffte ich doch, bei Geburt 2 auf einen etwas problemloseren Verlauf und bereitete mich in der Schwangerschaft intensiver auf die Geburt vor. Diese Vorbereitung führte dazu, dass ich die Geburt wieder als normalen physiologischen Vorgang und weniger als medizinischen Akt inkl. von außen zugeführter Interventionen sehen konnte.
Ich entschloss mich bewusst zu einer Hausgeburt und jetzt im Nachhinein weiß ich, dass diese Entscheidung goldrichtig war. Ich würde es nie wieder anders planen (sofern im Vorfeld medizinisch nichts dagegen spricht). Ein Zugang war also bei Geburt 2 so gar kein Thema - und es wäre auch niemand da gewesen, der mir einen hätte legen können. Die Wehen waren bis kurz vor Ende so gut für mich alleine aushalt - und verschnaufbar, dass ich gar nicht merkte, dass ich schon am Ende war und die Hebamme entsprechend zu spät kontaktierte LOL Sie schneite also erst in dem Moment zur Tür herein, als das Baby geboren wurde.

Natürlich birgt eine Geburt immer Risiken (auch im KH kann was passieren - mein Nachbatskind starb mit 6 mon an den Folgen der vermasselten KH-Geburt) und bei einer Hausgeburt kann nicht ganz so schnell interveniert werden, aber gute Hausgeburtshebammen arbeiten sehr vorausschauend und verlegen in die Klinik, lange bevor es brenzlig wird.
Meine Hausgeburt hat meinem Körper jedenfalls deutlich weniger Schaden zugefügt (nur ein kleiner Riss) als die Klinikgeburt, eben weil nicht von außen eingegriffen wurde / werden musste.

Von daher: wenn eine Geburt im KH angestrebt werden muss, würde ich mir wohl wieder vorsorglich einen Zugang legen lassen - diesen aber so lange wie möglich vor Zugriffen verteidigen LOL
Freiwillig würde ich aber nicht mehr im KH entbinden wollen.

LG amy


  Re: Prophylaktischer Venenzugang
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   HulksMother
schrieb am 24.01.2021 18:04
Wenn man sehr empfindlich ist, dann kann man im Krankenhaus auch fragen, ob man eine etwas kleinere Nadel gelegt bekommen kann. Hat man bei mir gemacht, nachdem ich die erste Nacht fast nicht geschlafen habe, da ich solche Schmerzen vom Zugang hatte. Nachdem klar war, dass alles erwas länger dauern wird, hat die Anästhesistin mir die Kinderversion gelegt.


  Re: Prophylaktischer Venenzugang
avatar    Alice Cullen
Status:
schrieb am 25.01.2021 22:09
Hallo, ich hatte schon mehrere OPs und kann nur zustimmen.

Ich bin auch schon mal mit einem Zugang in den Op rein und mit drei wieder raus, irgendwie waren die ersten zwei schnell zu, sagte man mir.

Gerade bei solchen Situationen möchte ich dann kein Notfall sein.

Lg


  Re: Prophylaktischer Venenzugang
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   *nepi*
schrieb am 26.01.2021 13:24
Ich würde gerne wissen, wo kann man sich vielleicht nen Zugang legen lassen, der am wenigsten stört?
Armbeuge ist blöd und Hand ist doch auch blöd...


  Re: Prophylaktischer Venenzugang
avatar    Sitael
Status:
schrieb am 26.01.2021 13:56
EDIT:
Der Text ist NICHT auf eine natürliche Geburt spezifisch zugeschnitten sondern ALLGEMEIN welche Zugangsarten es gibt, wo man (meiner Erfahrung nach) Zugänge legen kann etc.
Ich bin das erste Mal schwanger, ich habe noch kein Kind zur Welt gebracht und weiß daher nicht, wo bei einer Geburt der Zugang am wenigstens stört bzw welcher am wenigsten stört.
Vielleicht hilft es trotzdem jemanden.



Ob ein Zugang weh tut bzw wie sehr er weh tut/stört ist tatsächlich von Person zu Person unterschiedlich, und auch je nachdem wie gut der Zugang liegt - hatte welche an der Armbeuge die ich gar nicht gemerkt habe, hatte aber auch welche, die super gebrannt und bei jeder Bewegung weh getan haben.

Kühlen mit Kühlakku hilft oft gegen Brennen/Schmerzen und sorgt dafür, dass der Zugang länger hält. Wenig Manipulation sorgt auch dafür, dass sie länger halten und weniger weh tun. Auch hautfreundliches Pflaster, weil man oft auf das Pflaster und nicht auf den Zugang reagiert.

Also es gehen bei Erwachsenen Handrücken und Armbeuge gut, aber auch Unterarm, Innenseite Handgelenk oder sogar Fußrücken sind möglich.
Was gut zu wissen ist, ist dass grüne Zugänge in 2 verschiedenen Längen gibt, also einmal in der 'kurzen Länge' und einmal länger. Längere halten besser, verstopfen weniger etc, aber stören natürlich mehr weil der Plastikschlauch länger ist.

Grundsätzlich gibt es auch vom Durchmesser verschiedene Zugänge.
Zugänge mit kleinerem Durchmesser sind oft kürzer und stören weniger, sind aber nicht unbedingt für alles geeignet.
Gelb benutzt man bei Babys und Krabbelkindern, Blau bei kleinen Kindern und bei wirklich schlechten Venen (zB auch sehr alte Leute mit Papierhaut), Rosa bei älteren Kindern/Teenagern und Erwachsenen.
Grün ist in Notfallsituationen Zugang der Wahl, wenn man schnell viel Volumen geben muss (zB bei Blutdruckabfall/Blutungen) ist er als einziger wirklich geeignet, da die Durchflussraten bei den kleineren Zugängen für Druckinfusionen nicht reichen. (Rosa geht grenzwertig, blau geht häufig kaputt). Im Rettungsdienst haben wir bei instabilen Patienten, oder Patienten mit Volumenmangel/Schock/Schweren Verletzungen immer Grün gelegt, wenn es ging lieber noch größer (Orange, Weiß, Grau) und Rosa nur, wenn's nicht anders ging. Blau war so 'last line of defense' oder eben Kindern.
Rosa ist oft der Standard wenn man geplant ins Krankenhaus kommt (gerade als Frau). Besonders gut, wenn man geplant Schmerzmittel/Narkose oder so bekommt, weil er gut in die Hand geht und für Medikamente locker reicht, auch für die meisten Infusionen - nur bei Druckinfusionen wird's irgendwann eng.

Armbeuge ist halt das größte Gefäß und man hat meistens auch 2 große Venen dort, keine Gabelungen und durch die Größe ist er üblicherweise auch sehr sicher - stört aber eben durch die Bewegung. Da bekommt man am besten große Zugänge rein und ist daher super beliebt.

Handrücken stört weniger, weil dort weniger Bewegung ist, nervt aber zB beim Umziehen, und wenn der Schlauch bis zum Gelenk geht ist da auch wieder das Problem mit Schmerzen bei Bewegung, außerdem sind die Gefäße zwar gut sichtbar, aber auch gerne etwas vergabelt. Trotzdem beliebt, weil man die Venen gut sehen/tasten kann, und wenn man hier einen blauen Fleck sticht, kann man immernoch höher gehen.

Am Unterarm kann man nicht bei allen Personen gut Venen tasten (kommt drauf an, wie das Unterhautfettgewebe aufgebaut ist, wie der Hauttyp ist, ob man eher feine oder gute Venen hat, wie tief sie liegen etc)
Meistens sind recht gerade und etwas größer als an der Hand, dort finde ich Zugänge bei mir selbst immer am besten, weil sie zwar beim Kleidung an/ausziehen nerven, aber sonst wenig Bewegung drin ist. Man kann allerdings 'draufliegen', muss also mehr darauf achten, wie man den Arm legt (man liegt selten auf Handrücken oder Armbeuge direkt, Arm ist da eher ein Problem)

Fuß stört extrem weil man keine Socken/Schuhe wirklich anziehen kann, ist auch blöd, weil die Haut empfindlich ist, hat aber meistens durch den Abstand zum Gelenk wenig Bewegung. Die Venen sind oft schmal, und Venenzugänge am Fuß sind bei Erwachsenen nur dann üblich, wenn man sonst schon total zerstochen ist.

Sonst gehen noch Hals und Schlüsselbein und Leiste, alles supergroße Gefäße, die aber gerne für Zentrale Zugänge genommen werden und die nur dann benutzt werden, wenn alle anderen Venen zum Beispiel bei starken Blutdruckabfall nicht mehr tastbar sind (weil komplett kollabiert).

Ich hoffe das hilft ein bisschen, die Erfahrungen bei Zugängen sind primär aus dem Rettungsdienst und den Praktika/Einsätzen, die ich im Zuge meiner beiden Ausbildungen in Erwachsenen-Notaufnahme, Anästhesie, OP und Intensivstation gemacht habe.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.01.21 13:32 von Sitael.


  Re: Prophylaktischer Venenzugang
no avatar
   *nepi*
schrieb am 27.01.2021 01:10
Liebe Sitael,

hier ist ja die Rede von einem Zugang bei einer natürlichen Geburt.

Der Erfahrung meiner letzten zwei Geburten nach, ist man da beim Wehenveratmen durchaus recht viel im Bewegung ist.

Abstützen auf Unterarm oder im Vierfüßler etc. Ich weiß ja nicht wie die anderen so ihre Kinder bekommen, aber bei mir ist unter wehen den Arm nicht normal benutzen können völlig unmöglich.
Also da muss es doch ne Stelle geben, die auch unter Geburt brauchbar ist...

Leiste etc. Ist ja bei Entbindung alles völlig unrealistisch


  Re: Prophylaktischer Venenzugang
avatar    Sitael
Status:
schrieb am 27.01.2021 13:37
Hallo nepi,
tut mir Leid, dass ich nicht deutlich genug gemacht habe, dass ich versucht habe, eher allgemein etwas zu schreiben statt spezifisch nur auf den prophylaktischen Zugang im rahmen der Geburt einzugehen.
Wenn es überhaupt nicht hilfreich ist und kein Interesse besteht, kann ich den Text gerne wieder raus nehmen, bevor sich jemand darüber ärgert.

Ich habe noch kein Kind zur Welt gebracht, ich bin das erste Mal schwanger, daher kann ich dazu nichts sagen.
Denke am üblichsten ist an der Hand. Bei viel Bewegung kann man vermutlich nicht verhindern, dass er zumindest etwas weh tut, es ist und bleibt ein Fremdkörper.

Leiste und Hals ist, wie gesagt, so die allerletzte Möglichkeit, wenn man sonst gar nichts mehr findet in Notfallsituationen, hier auch nochmal eine Entschuldigung, wenn das nicht deutlich genug rauskam.


  Re: Prophylaktischer Venenzugang
no avatar
   LeoG
schrieb am 27.01.2021 14:11
Hallo,

also ich finde nicht, dass man Sitael vorwerfen kann nicht deutlich genug auf DIESE spezielle Situation der Geburt eingegangen zu sein. Das sind doch auch dafür sehr brauchbare Infos. So kann die Frau dann ja abwägen und sich wünschen wo sie den Zugang gelegt haben möchte.
Ich zum Beispiel kenne meine Adern und hab mir bisher immer den Ort gewünscht wo gestochen werden soll und die Ärzte sind jedesmal drauf eingegangen. Da ja in der Haut ja keine Nadel liegt sondern ein Plastikschlauch kann der Arm, wenn das Ding in der Beuge liegt durchaus noch normal bewet werden. Mich hats da am wenigsten gestört..


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.01.21 14:23 von LeoG.


  Re: Prophylaktischer Venenzugang
no avatar
   Solani2
Status:
schrieb am 27.01.2021 17:00
Bei meiner ersten Geburt hatte ich den Zugang an der Hand und ich finde das beim Händewaschen blöd. Weil unter Wehen ist Händewaschen auch nicht immer einfach. Aber wenn dann z.B. der Wehentropf hängt, dann ist es egal wo, angehängt ist angehängt. Also Armbeuge. Auf der Neo hatten einige Babys den Zugang am Kopf. Das dürfte wohl am Wenigsten stören .. schweigen




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