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  Progesteronwert zu niedrig?
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   holly_42
schrieb am 22.05.2020 14:46
Hallo, ich bräuchte wirklich dringend eine Einschätzung; kurz zu mir.
42 Jahre, 2 Kinder, dazwischen 3 Aborte, Dez 19 ein Abort (alles Frühaborte), MTHFR homozygot, jetzt wieder schwanger aktuell 4+5.

Ich fühle mich absolut nicht schwanger, spüre keine Anzeichen, musste auch noch ein Antibiotikum wegen Blasenentzündung nehmen, seit gestern leichte braune Schmierblutung, was bisher bei mir immer Abort bedeutet hat.
Ich habe Blutwerte messen lassen, HCG am Montag war an ES+16 184, heute an ES+20 988..
Nun nehme ich Vaginal 4 mal 200 MG Famenita, Trotzdem ist der Progesteron von 8 nur auf 8,9 gestiegen. Der Kiwu Arzt meint, das sei zu wenig, der Wert muss unbedingr auf 10 sein.
Leider finde ich hierzu absolut keine Informationen.
Mir wurde telefonisch durch Arzthelfer ausgerichtet, ich soll zusätzlich Prolutex spritzen.
Das möchte ich aber nicht. Ich habe ein 2.5 Jahre altes Kind, das noch wenig (sehr wenig) stillt, und Prolutex ist bei Stillen verboten; ich finde es jetzt schon äußerst grenzwertig mit dem vielen Famenita. Es ist für mich aber keine Option, so Knall auf Fall abzustillen, daher frage ich mich, wie es mit dem Progesteronwert von 8,9 denn nun ist.

Ich hab die Handhabung von Prolutex auch noch nie gesehen oder gemacht (Heparin spritze ich aber).
Kann mir jemand etwas raten?

Ich würde halt das vaginale Famenita noch mehr erhöhen.

Ich habe einfach das starke Gefühl, diese Schwangerschaft ist nicht intakt, daher möchte und kann ich das Medikament nicht spritzen.

Für Meinungen und Erfahrungen wäre ich sehr dankbar.

Holly


  Re: Progesteronwert zu niedrig?
no avatar
   blackmoon
Status:
schrieb am 24.05.2020 07:18
Hallo holly,

erstmal herzlichen Glückwunsch.
Was lässt Dich darauf schließen, dass die Schwangerschaft nicht intakt ist ? Der niedrige Progesteronwert ? Dein HCG steigt ja vorbildlich.
Ich hatte eine IVF und nahm von Haus aus noch mehr Progesteron vaginal. Im Blut ist das nicht wirklich messbar. Dennoch bekam ich Prolutex dazu, als mein Wert unter 6 fiel. Es ist eine ölige Lösung, die daher auch etwas brennen kann unter der Haut. Mit dem Spritzen hatte ich keine Probleme, aber abgesehen von meinem Beruf als Krankenschwester, hatte ich ja genug Erfahrung damit durch meine Kinderwunsch-Behandlungen.
Als ich dann täglich eine Prolutex gespritzt habe, stieg der Wert nach und nach wieder auf um die 40. Meine Schwangerschaft war wunderschön, ich hatte auch bei dem niedrigen Wert keine Blutung und bin nun Mama eines völlig gesunden 21 Monate alten Jungens.
Wie das mit dem Stillen ist, dazu kann ich nichts sagen, da ich bis dahin kinderlos war.
Ich wünsche Dir alles Gute und eine schöne Schwangerschaft.

Liebe Grüße bm


  Re: Progesteronwert zu niedrig?
avatar    Juna30
Status:
schrieb am 24.05.2020 08:12
Zitat
holly_42
Hallo, ich bräuchte wirklich dringend eine Einschätzung; kurz zu mir.
42 Jahre, 2 Kinder, dazwischen 3 Aborte, Dez 19 ein Abort (alles Frühaborte), MTHFR homozygot, jetzt wieder schwanger aktuell 4+5.

Ich fühle mich absolut nicht schwanger, spüre keine Anzeichen, musste auch noch ein Antibiotikum wegen Blasenentzündung nehmen, seit gestern leichte braune Schmierblutung, was bisher bei mir immer Abort bedeutet hat.
Ich habe Blutwerte messen lassen, HCG am Montag war an ES+16 184, heute an ES+20 988..
Nun nehme ich Vaginal 4 mal 200 MG Famenita, Trotzdem ist der Progesteron von 8 nur auf 8,9 gestiegen. Der Kiwu Arzt meint, das sei zu wenig, der Wert muss unbedingr auf 10 sein.
Leider finde ich hierzu absolut keine Informationen.
Mir wurde telefonisch durch Arzthelfer ausgerichtet, ich soll zusätzlich Prolutex spritzen.
Das möchte ich aber nicht. Ich habe ein 2.5 Jahre altes Kind, das noch wenig (sehr wenig) stillt, und Prolutex ist bei Stillen verboten; ich finde es jetzt schon äußerst grenzwertig mit dem vielen Famenita. Es ist für mich aber keine Option, so Knall auf Fall abzustillen, daher frage ich mich, wie es mit dem Progesteronwert von 8,9 denn nun ist.

Ich hab die Handhabung von Prolutex auch noch nie gesehen oder gemacht (Heparin spritze ich aber).
Kann mir jemand etwas raten?

Ich würde halt das vaginale Famenita noch mehr erhöhen.

Ich habe einfach das starke Gefühl, diese Schwangerschaft ist nicht intakt, daher möchte und kann ich das Medikament nicht spritzen.

Für Meinungen und Erfahrungen wäre ich sehr dankbar.

Holly

Hallo Holly,
ich wollte dir gestern schon antworten, habe es dann nicht mehr geschafft.

Zunächst mal möchte ich auch aus meiner eigenen Erfahrung heraus sagen: Eine FG kann man nicht erspüren.
Letzten Sommer war ich schwanger, ziemlich genau vor 1 Jahr. Ich fühlte mich unglaublich gut, Blutwerte und Ultraschall passten genau und ich freute mich schon zu Beginn der Schwangerschaft auf mein Februar-Baby. Schon in der 6. Woche kam alles anders. Es war mein 4. kleines Sternchen. Die "Minigeburt" verlief an einem Abend komplikationslos und am nächsten Morgen gab es bei meiner Gyn schon Entwarnung: Gebärmutter leer, keine AS nötig. Ich war echt getroffen und traurig, dass es so plötzlich so gekommen war, kündigten sich meine anderen früheren FG doch durch Ängste, Sorgen, Unwoglsein, SB, etc. an.

Im Dezember, 2 Behandlungen später, war ich wieder schwanger. Die Blutwerte bereiteten mir Kopfzerbrechen. 1. Wert hoch, 2. Wert mittel, 3. Wert schon unterhalb der Norm. Da wusste ich wenigstens wieder, worauf es hinausläuft und konnte mich darauf einstellen. Der US bestätigte das im Grunde. Anfangs war eine FH zu sehen, etwas später leider auch nach halbstündiger, gründlicher Suche nicht mehr. Mein Mann und ich stellten uns darauf ein, machten Pläne für 2020 und beteten für einen ebenso komplikationslosen Ablauf der FG wie im vergangenen Sommer.
Stattdessen bin ich nun morgen in der 27. SSW mit Zwillingen angekommen, über die wir bei dieser Anfangsgeschichte immer noch nur den Kopf schütteln können.

Auch nach 7 Schwangerschaften muss ich mir nun eingestehen, dass man seinen Körper so ganz genau wohl doch nicht kennt, oder zumindest für Überraschungen offen sein sollte.

Nun zu Einzelheiten deines Posts.

Was machst du wegen der MTHFR? Das Heparin?

AB in der Schwangerschaft ist nicht grundsätzlich schädlich. Es kommt darauf an, was es für ein Präparat war und selbst wenn schädlich, wie früh in der Schwangerschaft. Sollte der Embryo noch nicht an deinem Blutkreislauf gehangen haben, sollte er vom AB keine Schäden davongetragen haben.

Keine Anzeichen oder plötzlich schwindende Anzeichen werden gerne als Omen für eine bevorstehende FG herangezogen, aber es gibt unglaublich viele Frauen, die das in intakten Schwangerschaft erleben und sich darüber nichtmal Gedanken machen.

Deine HCG Blutwerte finde ich völlig in Ordnung. Ich hatte ES+18 nur 472. Selbst meine Einlingswerte waren immer höher. Bei meiner ersten Zwillingsschwangerschaft zur selben Zeit 1400. Das kann also von Schwangerschaft zu Schwangerschaft stark variieren.

Dein Progesteronwert ist niedrig. Aber es heißt immer, Utrogest sei im Blut nicht nachweisbar, aber im Körper in größerer Menge verfügbar.

Prolutex ist erst wenige Jahre auf dem Markt. Studien an Schwangeren und Stillenden sind zurecht verboten. Deshalb ist natürlich auch Prolutex in der Stillzeit nicht angezeigt.
Ich würde nun versuchen herauszufinden, wie die unterschiedliche Wirkweise von Utrogest und Prolutex ist. Es muss eine geben, denn Prolutex 25 mg ist auch als Ersatz von 600 mg Utrogest möglich. Das scheint ja erstmal nicht logisch zu sein.
Liegt der Unterschied Utrogest ok und Prolutex nicht ok in der Stillzeit also an der Wirkweise? Oder hat es doch nur rechtliche Gründe?

Gab es schon Untersuchungen an Muttermilch, ob beide Präparate in unterschiedlicher Weise in die Muttermilch übergehen?
Dein Arzt oder Kinderarzt kann dazu Informationen von Embryotox einholen.

Prolutex an sich finde ich wunderbar. Ich habe es lange statt Utrogest genommen. Unter Utrogest hatte ich in allen Schwangerschaften, auch in den intakten, Blutungen. Unter Prolutex nicht. Es handelt sich dabei um kleine Fläschchen, aus denen man mit einer längeren Nadel die Flüssigkeit aufsaugt, die Nadel wechselt und mit einer kleinen, sehr dünnen Nadel dann spritzt. Ich finde das sogar angenehmer als dieses Utrogestgeschmiere, das bei mir auch immer zu schlechtem Scheidenmilieu führte.
Unter Utro, egal wie viel, waren meine Blutwerte immer unter 10, mit Prolutex zwischen 40 und 60.

Schmierblutungen an sich sind ja in der Früh-SS auch gar nicht so selten. Ich glaube, ich würde aufgrund eines schlechten Gefühls nächste Woche abwarten, einen US nach 4+4 machen und die Zeit zur Informationssuche nutzen.

Aber ich muss dir auch sagen, dass ich bei einer FG unter 600 mg Utro nicht davon ausgehem würde, dass der Progesteronmangel ursächlich wäre, sondern symptomatisch. Wenn das bei dir anders ist, müsstest du ggf. zu einem anderen Schluss kommen, um im Fall einer FG dir nicht selbst Vorwürfe zu machen.

@Blackmoon
Findest du Prolutex wirklich so ölig? Im Vergleich zu Fragmin fällt mir kein Unterschied auf.
Früher, bevor es Prolutex gab, hatte ich hingegen Progesteron-Depots aus dem Ausland. Die waren extrem ölig, fast schon dickflüssig und mussten i. m. gespritzt werden, was aufgrund der Konsistenz eine echte Herausforderung war.
Brennen tut es bei mir auch nur, wenn ich direkt ein Blutgefäß treffe, was in dieser Schwangerschaft bisher 3x vorkam.

LG
Juna


2 mal bearbeitet. Zuletzt am 24.05.20 08:18 von Juna30.


  Re: Progesteronwert zu niedrig?
no avatar
   blackmoon
Status:
schrieb am 24.05.2020 09:51
Ich fand’s im Vergleich zu den meisten Hormonpräparaten schon sehr ölig. Aber schlimm fand ich das Ganze nicht. Bei mir hat fast jede Prolutex-Injektion etwas gebrannt, aber ich hatte schon schlimmere Schmerzen ;o) Ich möchte nur darauf hinweisen, dass das sein kann und keine negative Auswirkung hat, sondern auch normal sein kann, daher dachte ich, ich erwähne es mal.
Ich bin auch ein Fan von Prolutex, da es mir einfach geholfen hat, v.a. auch psychisch.

Meine Anzeichen (die wenigen die ich hatte) gingen übrigens alle deutlich vor Absetzen der enorm hohen Dosis Progesteron (1600 vaginal plus Prolutex) einfach weg und kamen auch nicht wieder. Ich war froh, dass ich nicht das durchmachen musste, was andere teilweise erleben müssen, bis sie ihre Schwangerschaft endlich genießen können.


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  Re: Progesteronwert zu niedrig?
avatar    Juna30
Status:
schrieb am 24.05.2020 10:30
Zitat
blackmoon
Ich fand’s im Vergleich zu den meisten Hormonpräparaten schon sehr ölig. Aber schlimm fand ich das Ganze nicht. Bei mir hat fast jede Prolutex-Injektion etwas gebrannt, aber ich hatte schon schlimmere Schmerzen ;o) Ich möchte nur darauf hinweisen, dass das sein kann und keine negative Auswirkung hat, sondern auch normal sein kann, daher dachte ich, ich erwähne es mal.
Ich bin auch ein Fan von Prolutex, da es mir einfach geholfen hat, v.a. auch psychisch.

Meine Anzeichen (die wenigen die ich hatte) gingen übrigens alle deutlich vor Absetzen der enorm hohen Dosis Progesteron (1600 vaginal plus Prolutex) einfach weg und kamen auch nicht wieder. Ich war froh, dass ich nicht das durchmachen musste, was andere teilweise erleben müssen, bis sie ihre Schwangerschaft endlich genießen können.

Interessant, dass es so unterschiedlich wirken kann.
Bei mir halten sich die Frühschwangerschaftsanzeichen immer recht lang, Müdigkeit, Übelkeit, etc. Aber das auch unabhängig vom Progesteron und von der Präparatauswahl.
Aber immerhin, jetzt ist mir kaum noch übel 😂
Mir hat es auch psychisch unglaublich geholfen. Meine Schwangerschaft 2016/17 war ja die erste blutungsfreie Schwangerschaft überhaupt. Ich habe irgendwie immer darauf gewartet, dass noch was kommt, aber nach 15+ und immer noch blutungsfrei (eine minimini-SB mal ausgenommen) fühlte ich mich viel sicherer als ich den Schwangerschaft davor, denn diese Blutungen verunsichern so sehr, egal wie viele gute Argumente man hat, die dafür sprechen, dass "trotzdem alles OK" ist. Ohne Blutung braucht man keine Argumente...


  Re: Progesteronwert zu niedrig?
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   holly_42
schrieb am 24.05.2020 11:15
Hallo, erstmal vielen Dank für eure netten Rückmeldungen. Ich habe gestern doch die Prolutex Spritzen besorgt. Da ich immer nur am Telefon ausgerichtet bekommen habe, was ich nun wieviel nehmen soll, weiß ich gar nicht, ob die Dosierung jetzt richtig war... Ich habe jetzt 4 mal 200mg Famenita und dann gestern abend nach dem Stillen die Spritze (gegen 20 Uhr).
Ich denke aber, das ist viel zu viel... ich werde morgen beim Kiwu vorbeigehen, nochmal Blutwerte abnehmen lassen, dann erfahre ich hoffentlich nachmittag, ob das HCG weiter gestiegen ist, und dann bestehe ich darauf, dass ich Ende der Woche einen Ultraschall bekomme.

Die wimmeln mich immer ab, weil es halt noch so früh ist, und es ist auch so, dass diese Schwangerschaft wie alle natürlich/spontan entstanden ist, und sie eigentlich nur Kiwu machen. Ich war lediglich zum Zyklusmonitoring dort.
Daher weiß ich sicher, dass der ES am 2. 5. an ZT 12 war(ich war am 30.4. an ZT 10 zum Ultraschall und da hat der Gyn gesagt, der Follikel ist 1,9cm und springt spätestens am 2.5., der Ovu Test war einen Tag vorher positiv.).

Warum ich denke, dass es eine nicht intakte Schwangerschaft ist? Weil ich im Uterus gar nichts spüre, ich müsste so eine Art Dehnung, Schmerz, irgendwas spüren, ich merke absolut gar nichts. Dafür ist die Blasenentzündung wieder volle Pulle da und Durchfall habe ich auch noch.
Ich habe einfach nicht das Gefühl, dass es eine intakte Schwangerschaft ist.... und ich würde einfach gerne wissen, ob sie denn nun intakt ist oder nicht, denn ich möchte nicht unnötig diese Hammerdosen Progesteron nehmen, va wegen dem minimal noch stillenden Kind nicht.

Bei dem letzten Abort im Dez 19 ging es trotz Progesteron ab, das waren aber auch nur 3x200 mg, jetzt ist die Dosis ja viel höher, und die Blutungen (Spotting war es eher) haben aufgehört.

Die einzige normale Gyn Praxis hier ist total ätzend, die Ärzte wechseln ständig, und als ich letzte Woche wegen der Blasenentzündung kam, wurde ich mit "Sie sind ja in der 27. ssw" begrüßt- die hatten nicht eingetragen, dass die letzte Schwangerschaft in der 6. SSW im Abort endete, OBWOHL ich ja dort zur Behandlung war.
Und ich seh nicht aus wie 27. ssw. Das ist mit meiner Geschichte halt ganz toll, das letzte, was ich jemals hören wollte, ist, in welcher SSW ich bei einer Schwangerschaft gewesen wäre, die nicht mehr da ist.

Daher stehe ich ziemlich alleine da, und diese ständige Blasenentzündung, Brennen, Schmerzen etc nerven mich zusätzlich.

Ich bin sehr dankbar für Tipps und Meinungen von euch erfahrenen Frauen hier.

Danke nochmal smile


  Re: Progesteronwert zu niedrig?
no avatar
   holly_42
schrieb am 24.05.2020 11:20
Zitat
Juna30


Im Dezember, 2 Behandlungen später, war ich wieder schwanger. Die Blutwerte bereiteten mir Kopfzerbrechen. 1. Wert hoch, 2. Wert mittel, 3. Wert schon unterhalb der Norm. Da wusste ich wenigstens wieder, worauf es hinausläuft und konnte mich darauf einstellen. Der US bestätigte das im Grunde. Anfangs war eine FH zu sehen, etwas später leider auch nach halbstündiger, gründlicher Suche nicht mehr. Mein Mann und ich stellten uns darauf ein, machten Pläne für 2020 und beteten für einen ebenso komplikationslosen Ablauf der FG wie im vergangenen Sommer.
Stattdessen bin ich nun morgen in der 27. SSW mit Zwillingen angekommen, über die wir bei dieser Anfangsgeschichte immer noch nur den Kopf schütteln können.

Auch nach 7 Schwangerschaften muss ich mir nun eingestehen, dass man seinen Körper so ganz genau wohl doch nicht kennt, oder zumindest für Überraschungen offen sein sollte.




LG
Juna

Das ist ja eine verrückte Geschichte. Dann scheinen wir gleich viele Schwangerschaften gehabt zu haben.

Ich hoffe so sehr, dass du recht hast, und dass es eine positive Überraschung gibt.... (ich glaub es nur im Moment nicht wirklich).


  Re: Progesteronwert zu niedrig?
no avatar
   holly_42
schrieb am 24.05.2020 11:23
Zitat
blackmoon
Ich fand’s im Vergleich zu den meisten Hormonpräparaten schon sehr ölig. Aber schlimm fand ich das Ganze nicht. Bei mir hat fast jede Prolutex-Injektion etwas gebrannt, aber ich hatte schon schlimmere Schmerzen ;o) Ich möchte nur darauf hinweisen, dass das sein kann und keine negative Auswirkung hat, sondern auch normal sein kann, daher dachte ich, ich erwähne es mal.
Ich bin auch ein Fan von Prolutex, da es mir einfach geholfen hat, v.a. auch psychisch.

Meine Anzeichen (die wenigen die ich hatte) gingen übrigens alle deutlich vor Absetzen der enorm hohen Dosis Progesteron (1600 vaginal plus Prolutex) einfach weg und kamen auch nicht wieder. Ich war froh, dass ich nicht das durchmachen musste, was andere teilweise erleben müssen, bis sie ihre Schwangerschaft endlich genießen können.

Darf ich dich fragen, wie LANGE du diese doch sehr hohe Dosis genommen hast?

Sorry, beim nächsten Mal antworte ich nur als ein Beitrag!


  Re: Progesteronwert zu niedrig?
no avatar
   blackmoon
Status:
schrieb am 24.05.2020 13:07
Klar darfst Du fragen. Das vaginale Progesteron habe ich nach Transfer so hoch genommen, also rechnerisch ES+2. Das Prolutex kam bei 6+2 dazu und ich habe es bis einschließlich 12+0 tägl. gespritzt. An diesem Tag hätte ich auch mit der vaginalen Zufuhr aufhören dürfen, aber für meine Psyche habe ich dies dann über 2 Wochen ausgeschlichen. Überschüssiges Progesteron wird vom Körper ja ausgeschieden, daher waren die Ärzte da flexibel, um eher meine Psyche stabil zu halten 😅


  Re: Progesteronwert zu niedrig?
no avatar
   holly_42
schrieb am 24.05.2020 13:27
Ja, das hatte ich in meiner letzten erfolgreichen Schwangerschaft mit meinem jetzt 2,5 Jährigen auch so gemacht. Würde er nicht mehr (geringfügig) stillen, würde ich mir darüber auch keinen Kopf machen.
Oh man, jetzt hatte ich vorhin leicht rotes Blut am Toipapier.... dann aber wieder weg.
Ich bin echt gespannt, was morgen beim Gyn rauskommt.
Ich habe kaum Energie, irgendwas zu machen. traurig


  Re: Progesteronwert zu niedrig?
avatar    Juna30
Status:
schrieb am 24.05.2020 18:42
Zitat
holly_42
Das ist ja eine verrückte Geschichte. Dann scheinen wir gleich viele Schwangerschaften gehabt zu haben.

Ich hoffe so sehr, dass du recht hast, und dass es eine positive Überraschung gibt.... (ich glaub es nur im Moment nicht wirklich).

Vorbei ist es erst, wenn's vorbei ist! Ich habs ja auch nicht geglaubt.
Das Problem ist, dass nunmal leider nur ein US in der 7. SSW einen echten ersten Anhaltspunkt gibt. Alles davor ist immer mit einem dicken Vielleicht versehen.
Ich hatte so frühe Schalle, weil ich Immunglobuline bekam, die ich selbst zahlen musste und für viele 100 € wollte ich keine unintakte Schwangerschaft füttern. In 8-10 Tagen sollte bei dir ein US Aufschluss geben, aber ich würde auch schon früher einen machen wollen, um die Entwicklung zu sehen. Nur immer bedenken: Die frühen US-Ergebnisse sind einfach mit größerem Fehldeutungsrisiko versehen.

Für die Blasenentzündung kann ich Monuril 1000 mg empfehlen. Außerhalb von Schwangerschaft probiere ich es auch erst anders, viel trinken, usw. aber in Schwangerschaft ist mir das Risiko zu hoch, dass es ständig wieder kommt und schadet.
Monuril ist ein Einmalantibiotikum (in Spanien gibt man es sicherheitshalber dennoch 2x), wirkt lokal in der Blase und ist deshalb Mittel der Wahl in Schwangerschaft und Stillzeit. Habe es bereits 2x in den Schwangerschaft genommen und 1x in Stillzeit und bin echt begeistert. 1x, keine NW und weg Das ist super

Keine Anzeichen? Na und! Dieses Baby ist ein anderes als die x Babys davor. Das war bei mir auch in den letzten beiden Schwangerschaft sehr unterschiedlich zu den 5 davor!

Zitat
holly_42
Ja, das hatte ich in meiner letzten erfolgreichen Schwangerschaft mit meinem jetzt 2,5 Jährigen auch so gemacht. Würde er nicht mehr (geringfügig) stillen, würde ich mir darüber auch keinen Kopf machen.
Oh man, jetzt hatte ich vorhin leicht rotes Blut am Toipapier.... dann aber wieder weg.
Ich bin echt gespannt, was morgen beim Gyn rauskommt.
Ich habe kaum Energie, irgendwas zu machen. traurig

Blutung ist auch noch nicht gleich FG. Leg die Füße hoch, kuschel dein Kleinkind, lest ein schönes Buch zusammen oder stöber mal, was für coole Erstlingsspiele es für so kleine gibt. Kennst du "Little Cooperation"? Hab ich mal günstig gebraucht bekommen und mein Zweijähriger liebt es.
Oder "Kissenklau" gibt's auch günstig gebraucht. Und der Klassiker "Tempo, kleine Schnecke" darf auch nicht fehlen. "Colorama" ist eigentlich für ältere, aber er liebt die Farben, die Formen kommen irgendwann schon noch dazu.

Der Haushalt läuft dir nicht davon.


3 mal bearbeitet. Zuletzt am 24.05.20 18:53 von Juna30.


  Re: Progesteronwert zu niedrig?
no avatar
   holly_42
schrieb am 25.05.2020 10:30
Hi, da hast Du recht, ich hab heute mal geschaut, bei der Schwangerschaft mit meinem 2.5 Jährigen war der 1. US auch erst 6+4 oder so, da hat man natürlich Herzschlag gesehen. Bei mir ist es aber so, dass ich nicht noch 2 Wochen diese hohen Dosen nehmen will (zahlen tu ich das auch alles komplett selbst), wenn jetzt schon klar ist, dass nichts da wäre.
ich war heute früh bei der BE, nachdem ich meine 6jährige zur Kita habe (Vorschulkinder dürfen heute wieder9, die Kiwu macht nach wie vor "keinen Ultraschall mehr bei Schwangeren"- dh direkt ab positivem Test fliegt man da quasi raus, was ich völlig unsinnig finde, aber ich hab jetzt in der anderen Praxis nen Termin für Freitag. Meiner Rechnung nach wäre das 5+6, auch wenn die dauernd behaupten, es wäre viel früher. Nein
Die rechnen wohl nach 1. ZT, ich weiß aber sicher, dass der ES an ZT 12 war (am 2. Mai).
Schmierblutung hab ich nur noch minimal, der Rest ist jetzt auch besser...
Ich erfahre heute abend den HCG, mal sehen, wie es dann aussieht.

EDIT: die Blutabnahme hat eine HCG vin ca. 2860 ergeben (war unterwegs, hab den genauen Wert nicht aufgeschrieben), der Progesteron auf 14,3 oder so.
Ich habe dem Kiwu Gyn am Telefon geschildert, dass ich halt gar nichts spüre; er meinte nur, biochemisch würde aber alles gut aussehen. Am Freitag (bei 5+6 meiner Rechnung nach....) gehe ich in die andere Pracis zum Ultrachall, und hoffe, dass man dann irgendetwas sieht.
Endgültig wird es sich wohl erst die Woche darauf zeigen....

Ich fühle mich sehr unsicher und voller Angst.
ich möchte es dann auch wissen, weil wir dann Ende nächster Woche wegfahren, und ich bis jetzt noch niemandem was gesagt habe...


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.05.20 17:28 von holly_42.


  Re: Progesteronwert zu niedrig?
no avatar
   holly_42
schrieb am 27.05.2020 10:25
Irgendwie scheine ich kein Glück zu haben.
Gestern erst leichte Schmierblutungen, dann abends plötzlich frisches hellrotes Blut, wie bei einer Periode.
Ich hatte auch die ganze nacht und auch jetzt noch so Schmerzen wie bei der Periode, aber außer leichter SB kommt bis jetzt nicht. Es fühlt sich aber definitiv nach Periode an. traurig
Ich denke, es geht jetzt nur wegen der hohen Progeserton Einnahme zunächst nicht ab, ich kann nur hier sitzen, und darauf warten, was nervenzerreißend ist
Am Freitag hätte ich noch einen Ultraschall Termin, mal sehen, was bis dahin passiert...


  Re: Progesteronwert zu niedrig?
no avatar
   littlemeamy
Status:
schrieb am 27.05.2020 15:33
oh nein, liebe holly, ich hoffe das Beste!

Bei mir selbst waren Schmierblutungen immer der Anfang vom Ende, aber es gibt hier ja massig Frauen, bei denen das nicht so war.

Ich drück dir die Daumen, dass du wenigstens bald Klarheit hast und weißt, wohin die Reise geht.

Alles Gute!


  Re: Progesteronwert zu niedrig?
no avatar
   holly_42
schrieb am 27.05.2020 18:53
Danke! Bei mir war es bisher auch so, ich habe auch das Gefühl, dass es vorbei ist, aber ich warte auf die Bestätigung am Freitag.
Blutung wird etwas weniger.




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