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  Insertio velamentosa - KS oder Einleitung?
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   Jelle85
schrieb am 21.04.2020 14:50
Bin derzeit in der 27.SSW. Heute wurde nochmal meine Insertio velamentosa kontrolliert. War dafür im Schwabinger Krankenhaus in München (war da jemand zufällig von Euch?)
Ärztin war sehr nett und meinte, ja, es gibt Risiken, würde mein Baby natürlich kommen. Manchmal passiert mit Insertio velamentosa auch nichts, früher konnte man das sogar nicht mal diagnostizieren. Sie meinte, ich könne nun entscheiden zwischen Einleitung vor ET (bei 38+0) oder KS in selbiger Woche. Bin jetzt hin und her gerissen - einerseits passt mir das mit KS überhaupt nicht, hätte lieber normale Geburt. Aber das Risiko bei einer Einleitung ist ja auch nicht soo gering....wenn dann nicht schnell bemerkt wird, wenn ein oder mehr Gefäße reißen, kann es ja schon zu spät sein. Davor habe ich schon Angst. Die Medis zum Wehenauslösen sind ja auch nicht ohne und wenn dann bei starken Wehen was reißt???? Allerdings hat eine natürliche bzw. halbwegs natürliche Geburt auch große Vorteile. Keine Spinalanästhesie, kein Bauchschnitt, Baby kriegt Bakteriendusche im Geburtskanal, Stillen geht sicher auch besser...und das Erlebnis an sich ......Schaue mir noch zwei Kliniken an, rechts der Isar und Uniklinik in Augsburg (wohne in Mering, daher geht sowohl M als A)
Was meint Ihr?


  Re: Insertio velamentosa - KS oder Einleitung?
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   LeoG
schrieb am 21.04.2020 20:18
Hallo,

ich kenn mich mit der Diagnose nicht aus, aber das Kind könnte bei einer natürlichen Geburt versterben? Dann find ich wiegen diese "Vorteile" deutlich weniger als das Risiko fürs Kind. Das habe ich mir immer gesagt.


  Re: Insertio velamentosa - KS oder Einleitung?
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   berlink
Status:
schrieb am 21.04.2020 21:52
Hallo,
für mich war es schon wegen der Zwilling-SS und meines Alters klar, dass ich eine Sectio möchte, die Insertio hat mich da nur nochmal bestärkt (und mir letztlich das BV gebracht), und der Arzt, der diese Insertio in der Feindiagnostik festgestellt hat bei einem Zwilling, hat auch klar zur Sectio geraten. Nach einer schwierigen Kiwu-Behandlung mit nur 2 EZ, die sich dann auch noch festgesetzt haben, einer guten Schwangerschaft habe ich auf den letzten Metern doch nicht nur wegen eines evtl. feinen Geburtserlebnisses (was man auch im Op-Saal haben kann, wenn man denn den Gedanken zulässt, dass dies das Optimum für mich und meine Situation ist), was für mich vollkommen sekundär ist, die Gesundheit des Kindes aufs Spiel setzen wollen.
Wir haben die Insertio uns im OP-Saal zeigen lassen, es war eindrucksvoll, und man kann sich sehr gut vorstellen, dass, wenn die FB an so einer Stelle reisst, dass es dann aus ist mit einem gesunden Leben des Kindes, wenn überhaupt noch.
ich habe mir einen Wunschdatum ausgesucht, 38 plus Null, hatte vorher absolut keine Wehentätigkeit. Die Kinder sind fit geboren, haben sich bisher, so würde ich meinen, gut entwickelt.
Wichtig ist, was für Dich ein gutes Outcome ist: dass Du evtl. (weil, genau weiß man es ja eh nicht, am Ende kommt es zur sek. Sectio in Vollnarkose) ein tolles Geburtserlebnis hat oder die höchstmögliche Sicherheit auf ein gesundes Kind.




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