Unsere Foren

Die Kinderwunsch-Seite
 
News rund um den Kinderwunsch
amicella Network    ICSI bei normalem Spermiogramm: Nicht sinnvoll neues Thema
   Niedriger AMH: lohnt sich eine Insemination?
   Warum muss eine Mutter ihr Kind adoptieren?

  Kritik an Einleitungen in den News
no avatar
   HulksMother
schrieb am 12.02.2020 09:25
Die SZ und der BR haben zu Cytotec recherchiert und dabei Infos zusammengetragen. Es gibt zu den Risiken durch Cytotec einige Links, hier nur der zum Interview. [www.sueddeutsche.de]
Und hier der zum BR:
[www.br.de]


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 12.02.20 09:28 von HulksMother.


  Re: Kritik an Einleitungen in den News
no avatar
   schnuffl0304
schrieb am 12.02.2020 15:45
War gestern auch Thema in der Tagesschau - zumindest online.
Danke für Deine Links


  Re: Kritik an Einleitungen in den News
no avatar
   Solani2
Status:
schrieb am 12.02.2020 15:47
Danke, sehr interessant!


  Re: Kritik an Einleitungen in den News
no avatar
   Wunschkind2020-2021
Status:
schrieb am 20.02.2020 03:37
Es gibt mittlerweile auch eine sehr ausführliche, medizinische Gegendarstellung, die insbesondere der Darstellung eines nicht erforschten und unkontrollierbaren Medikaments widerspricht. Es gibt zum Wirkstoff mehr als eine Hand voll Studien. Wenn mir der Artikel nochmal über den Weg läuft, verlinke ich ihn.


  Werbung
  Re: Kritik an Einleitungen in den News
no avatar
   CaraHope
schrieb am 20.02.2020 12:09
Hatte die Artikel/Berichte - unabhängig von diesen Links hier - auch mit Interesse verfolgt, da ich quasi auf Anraten und vorsorglich habe einleiten lassen. Da man ja insbesondere bei Risikopatientinnen (z.B. aufgrund des Alters) eine Einleitung schnell mal empfiehlt, mag es natürlich auch schwer sein, hier dann im Nachhinein konkrete Zusammenhänge nachweisen zu können. Verlief jetzt beispielsweise die Geburt aufgrund des verbreichten Medikaments so oder aufgrund des ohnehin erhöhten Risikos? Mich würde insbesondere interessieren, wie häufig allein schon ein Wehensturm bei dieser Methode einsetzt, der evtl. für Mutter und Kind vermeidbar gewesen wäre.

Vermutlich hatte ich dieselbe Gegendarstellung auch gelesen, aber überzeugt hatte die mich nicht. Wenn nachweislich beispielsweise keine Todesfälle in einem konkreten Zusammenhang auf den Einsatz eines bestimmten Mittels zurückzuführen sind, dann bedeutet das für mich im Umkehrschluss noch lange nicht, dass es automatisch gut oder empfehlenswert und damit unbedenklich ist.

Es gibt offenbar Kliniken in Deutschland, die dieses Medikament zur Einleitung einer Geburt jetzt vorsorglich nicht mehr einsetzen.


2 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.02.20 12:15 von CaraHope.


  Re: Kritik an Einleitungen in den News
no avatar
   HulksMother
schrieb am 20.02.2020 13:25
Es gibt auch eine Ergänzung zur „wieso macht ihr unser tolles Medikament madig“ Gegendarstellung der Fachverbände, die im Deutschen Ärzteblatt erschien. Das Problem sei nicht das sichere Medikament an sich, sondern dass es im off label use verwendet wird und man in Deutschland daher nach gusto dosiert und dem Mittel nicht die Zeit lässt, zu wirken. Statt alle 8 Stunden 25 Mikrogramm zu verabreichen, wie es international empfohlen wird und was die Basis für Zulassungen zB in Frankreich ist, wird schnell höher dosiert. Nicht mal 5 % der Kliniken in Deutschland verzichten wie von der WHO empfohlen, auf die Dosissteigerung, so dass es zu den von Frauen gefürchteten Wehenstürmen kommt. Statt diese zu vermeiden, riskiert man diese und managt dann eben die Folgen.
Ich bekam abends (bei komplett unreifen Befund!) 25 Mikrogramm und am nächsten Morgen 50 Milrogramm und vier Stunden später noch einmal, als schon die ersten Wehen kamen. Klarer Fall von Überdosierung. Ein heftiger Wehensturm war die Folge und die danach notwendige operativ-vaginale Geburt hat mir meinen Beckenboden stark beschädigt. Senkungen 3. Grades und Risse, alles nur, weil ich das Zimmer nicht so lange blockieren sollte. Kann man alles schön so weiter machen, wenn solche Geburten nicht dokumentiert werden müssen und es keine verbindlichen Vorgaben gibt. Billig und schnell und selten schwere Komplikationen für das Kind.

Zitat
Wunschkind2020-2021
Es gibt mittlerweile auch eine sehr ausführliche, medizinische Gegendarstellung, die insbesondere der Darstellung eines nicht erforschten und unkontrollierbaren Medikaments widerspricht. Es gibt zum Wirkstoff mehr als eine Hand voll Studien. Wenn mir der Artikel nochmal über den Weg läuft, verlinke ich ihn.





Zum Antworten klicken Sie bitte auf" "Beitrag antworten" oder "Beitrag zitieren" unter dem gewünschten Beitrag auf den Sie antworten möchten.



Bitte beachten Sie: In unseren Foren können nur allgemeine Informationen zum Inhalt der Fragen gegeben werden. Ferndiagnosen sind nicht möglich. Die Antworten sind unverbindlich und können aufgrund der räumlichen Distanz keine Beratung für den Einzelfall darstellen. Bitte wenden Sie sich dazu an die Ärztin oder den Arzt Ihres Vertrauens.

Starflower
Home | Theorie | Zentren| Bücher| Links | Forum | News | Impressum | Datenschutz

© wunschkinder.de 1998-2020