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  Welche Klinik für Geburt?
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   ElenaWonder
schrieb am 11.01.2020 21:36
Hallo liebe Community,

Bin zwar erst in der 12.SSW aber überlege schon welche Klinik für mich am besten ist?

Viele sagen ich soll schauen das auf jeden Fall eine Kinderklinik dabei ist.
Allerdings frag ich mich ob es wirklich so oft passiert das die Babys direkt nach der Geburt dahin müssen?

Meine Hebamme arbeitet in einer Frauenklinik mit Familienzimmern aber ohne Kinderklinik. Fand ich nun viel schöner.

Was für Erfahrungen habt ihr denn?

Danke schonmal!!!


  Re: Welche Klinik für Geburt?
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   AnniStern87
Status:
schrieb am 11.01.2020 21:55
Hallo Elena,

wenn du "nur" ein Kind erwartest und es eine komplikationslose Schwangerschaft ist dann ist das denke ich nicht nötig.
Bei mir war es Grundvoraussetzung aber ich war auch in einer besonderen Situation.Ich wars nicht

Liebe Grüße
Anni


  Re: Welche Klinik für Geburt?
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   ElenaWonder
schrieb am 11.01.2020 22:03
Zitat
AnniStern87
Hallo Elena,

wenn du "nur" ein Kind erwartest und es eine komplikationslose Schwangerschaft ist dann ist das denke ich nicht nötig.
Bei mir war es Grundvoraussetzung aber ich war auch in einer besonderen Situation.Ich wars nicht

Liebe Grüße
Anni

Bei Drillingen kann ich das definitiv verstehen zwinker

Danke für deine Antwort.


  Re: Welche Klinik für Geburt?
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   Wunschkind2020-2021
Status:
schrieb am 12.01.2020 16:46
Es kommt gar nicht so sehr darauf an, ob es so oft passiert, dass Babies verlegt werden müssen, sondern wie du es finden würdest, wenn du in einer anderen Klinik liegen würdest als dein Kind. Schöner sind natürlich unkomplizierte Geburten nach unkomplizierten Schwangerschaften mit Beleghebammen und Familienzimmern, keine Frage. Aber die andere Variante sucht sich ja keiner aus 😉
Darüber hinaus hast du im Sommer und damit mitten in der Hauptgeburtensaison ET. Da ein Familienzimmer zu bekommen ist äußerst selten.
Diese Frage solltest du für dich aber tatsächlich erst zum Ende der Schwangerschaft klären, denn erst dann weißr du, ob die Schwangerschaft komplikationslos war, wir es dir geht, ob das Baby vermutlich fit sein wird, usw.


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  Re: Welche Klinik für Geburt?
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   blackmoon
Status:
schrieb am 14.01.2020 18:28
Ich habe mir aus meiner beruflichen Erfahrung heraus auch immer gesagt, ich gehe in eine Klinik mit angeschlossener Kinderklinik. Meine Schwangerschaft war vollkommen komplikationslos, mein Kind im US immer voraus, alles ein Traum. Also habe ich mich entschieden, in dem Haus in dem ich arbeite, zu entbinden.
Es sollte eingeleitet werden, da ich einen fragwürdigen Schwangerschaftsdiabetes hatte. Dazu kam es gar nicht wirklich, weil sich ganz plötzlich die Plazenta löste, in rasender Geschwindigkeit offensichtlich. Das endete in einer Notsectio und weil nicht nur ich, sondern auch mein kleiner Mann so viel Blut verlor, wurde er in die nächstgelegene Kinderklinik auf die Neo-Intensiv verlegt. Ich musste in „meinem“ KH bleiben. Die Sectio war 22 Uhr. Das war die schlimmste Nacht meines Lebens. Ich wusste ja gar nicht, wie es ihm geht und hätte nicht innerhalb kurzer Zeit bei ihm sein können. Zum Glück wurde ich Dank meiner Connections am nächsten Tag verlegt, obwohl es eigentlich kein Bett dort für mich gab.
Würde es ein nächstes Mal geben und ich hätte die Chance mich zu entscheiden (man weiß ja wirklich nie, was kommt), würde ich definitiv in das Haus mit der Kinderklinik gehen. So eine Nacht würde ich nicht nochmal durchstehen. Ich möchte wirklich niemandem Angst machen, aber so ist es bei mir gelaufen und das aus dem Nichts heraus. Möchte nur aufzeigen, dass man niemals alles bedenken kann. Ich hatte nie Blutungen und eine Hinterwandplazenta, mit einem solchen Ausgang hätte ich nie gerechnet.
Wünsche Dir eine problemlose Schwangerschaft und ein ebenso problemloses Ende mit einem gesunden Kind auf dem Arm.

Liebe Grüße bm


  Re: Welche Klinik für Geburt?
avatar    Luzie***
Status:
schrieb am 15.01.2020 00:08
Hallo,

das ist eine Entscheidung, die du eigentlich erst gegen Ende der Schwangerschaft sinnvoll treffen kannst. Meine Schwester hat zwei Kinder als späte Erstgebärende mit 38 bzw. 40 Jahren nach Einleitung in einem kleineren peripheren Krankenhaus ohne angeschlossene Kinderklinik bekommen - völlig komplikationslos.

Ich selbst habe mich mit 39 Jahren, auch Erstgebärend, noch komplikationsloser Schwangerschaft aber mit insulinpflichtigen SS-Diabetes für eine Uniklinik mit Level 1-Kinderklinik entschieden, Geburt wurde ebenfalls eingeleitet. Mein Sohn war nach sekundärer Sektion überwachungspflichtig und bekam Atemunterstützung. Die Kinderintentiv war an diesem Tag so voll belegt, dass er bei schwerwiegenderen Problemen in eine der umliegenden Kinderintensivstationen (40-60 km entfernt) hätte verlegt werden müssen. Da hätte ich nach Sektio auch nicht mitgekonnt.

Falls Dein Kind nach Geburt einen Pediater benötigt ist es halt immer besser, wenn der bereits im gleichen Haus ist. Und falls Dein Baby stationär in einer Kinderklinik betreut werden muss, wirst Du allenfalls als Begleitperson aufgenommen, d.h. Du musst fit genug sein, dass du selbst nicht mehr medizinisch betreut werden must.

Alles Gute,
Luzie




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