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  Entbindung im Geburtshaus
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   Milarr
Status:
schrieb am 05.12.2019 08:10
Hallo,
Ich habe mich nun bei einem Geburtshaus angemeldet und hoffe, dass es die richtige Entscheidung ist.
Denn die erste Geburt war sehr schwer. Ich habe damals in Norwegen entbunden. Zwar in einer Klinik aber im Kreißsaal waren nur Hebammen. Ich habe während der ganzen Geburt nicht einen Arzt gesehen.
Es wurde viel mit alternativen Methoden probiert wie z. B. Akupunktur und obwohl die Geburt sehr schwer war, habe ich unsere Tochter gesund und ohne Hilfsmittel (bis auf Dammschnitt) zur Welt gebracht.
Ich fand damals die Stimmung und auch die Ruhe, die die Hebammen mir entgegen gebracht haben total angenehm und würde gerne wieder unter der Betreuung von Hebammen das zweite Kind bekommen.

Nur drei Punkte machen mich etwas unsicher:
1.ich habe Streptokokken und ich denke nicht, dass ich Antibiotika im Geburtshaus bekommen kann.Bei meiner Tochter habe ich allerdings auch erst 20 Stunden nach dem Blasensprung die Antibiotika bekommen...

2. Ich habe während der Geburt dauergekotzt und nix drin behalten. Irgendwann war ich so dehydriert und unterzuckert, dass ich an nen Tropf kam. Danach ging es mir wieder besser. Die erste Geburt hat mit 25 Stunden allerdings auch sehr lange gedauert. Beim zweiten Kind wird es vermutlich schneller gehen.

3. Ich bin sehr stark gerissen. Nach der Geburt musste daher ein Chirurg gerufen werden, der fast zwei Stunden gebraucht hat mich wieder zu flicken.


  Re: Entbindung im Geburtshaus
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   pyunk
schrieb am 05.12.2019 11:24
Ich habe im Krankenhaus entbunden und fand es auch sehr entspannt. Die Hebammen führen auch im Krankenhaus die Regie. Zumindest in dem, in dem ich entbunden habe. Eine Ärztin kommt nur dazu, wenn etwas problematisch ist. Bei mir war wohl etwas problematisch (großes Kind, Sterngucker), aber ich fand die Anwesenheit der Ärztinnen (erst war es eine, am Ende waren es zwei) nicht unangenehm. Sie hat der Hebamme 'assistiert' und die ganze Sache einfach unterstützt.
Ich fand, wir waren ein harmonisches Team. Ich musste auch genäht werden (III. Grades) und wurde von der Ärztin genäht, die bei der Geburt dabei war.
Ich war froh im Krankenhaus zu sein und würde es jederzeit wieder so machen.
Die Herztöne am Ende waren nicht so gut. Die Kinderärztin sofort zur Stelle.
Die Atmosphäre war trotzdem nicht Krankenhausmäßig. Es ist die Geburtsstation, da geben sie sich Mühe, das freundlich zu gestalten. Die Apparte sind alle im OP nebenan.

Alles Gute!


  Re: Entbindung im Geburtshaus
avatar    wird schon
Status:
schrieb am 05.12.2019 11:44
Kennen die im Geburtshaus denn schon deine Vorgeschichte? Eine Freundin wollte auch dort entbinden, wurde aber abgelehnt, weil das Baby zu klein/leicht war. So wie ich das verstanden habe, gehen die da lieber auf Nummer sicher. Aber wenn die alles wissen und auch deine Ärzte das gut finden, dann kannst du dich wohl drauf verlassen, dass grundsätzlich nichts dagegen spricht.

Gibt es bei euch denn Beleghebammen? Da hast du dann deine eigene Hebamme im Krankenhaus, die nur für dich da ist. Die Entbindungszimmer, die ich gesehen habe, fand ich auch sehr schön eingerichtet und gar nicht so krankenhausmäßig. Aber es stimmt schon, dass in vielen krankenhäuser die Hebammen mehrere Frauen gleichzeitig betreuen und das ganze von der Atmosphäre nicht so schön ist wie im Geburtshaus. Für mich kam Gebutshaus zwar nie in Frage, aber wenn dann hätte ich eins in Krankenhausnähe genommen. Weiß ja nicht ob du die Wahl hast, aber in Berlin gibts sogar eins, dass ist auf dem Krankenhausgelände...

Viel Erfolg! smile


  Re: Entbindung im Geburtshaus
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   pebbles30
schrieb am 05.12.2019 11:51
Ich war bei beiden Kindern im Geburtshaus.

werden Streptokokken nicht vorher behandelt wenn es bekannt ist?
Mein Geburtshaus hat mit einem Arzt zusammen gearbeitet, zog sich eine Geburt länger hin, wurde auch Blut abgenommen und kontrolliert. Ob AB notwendig ist, ob doch eine weitere Behandlung notwendig ist oder ob ins KH verlegt werden muss.
Da musst du aber im Geburtshaus nachfragen.

Tropf kann dir auch die Hebamme legen.
Das kommt immer mal wieder vor.

Ich kenne zwei Frauen die anschliessend ins Kh mussten zum Nähen.
Die eine ist bei allen drei Geburten so gerissen. Der Unterschied war nur, bei den zwei ersten Geburten im KH, wurde sofort genäht.
Im Geburtshaus wird erstmal abgewartet, weil anfangs alles noch geschwollen und stark durchblutet ist.
diese Frau fand das spätere Nähen wesentlich angenehmer.
Bei der anderen Frau, legte ihr die Hebamme ans Herz ab der 30 SSW den Damm zu massieren, weil der sehr fest ist. Hat sie gemacht und beim zweiten Kind gab es einen minimalen Riss am alten Riss, der nicht mal genäht werden musste.

Meine Hebamme hat sich fortgebildet im Nähen, kleinere Risse bzw. wie bei mir einen langen oberflächlichen Riss kann sie selber nähen.
Da muss man aber nachfragen.


Viele Grüße
pebbles


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  Re: Entbindung im Geburtshaus
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   berlink
Status:
schrieb am 05.12.2019 21:09
Hallo Milarr,

als Naturwissenschaftlerin dürftest Du Dir Deine berechtigten Gedanken/Fragen selbst beantworten können bzw. liest sich für mich ja aus der Formulierung Deiner Fragen Deine Intuition.
Was ist Dein gewünschter Endpunkt einer Geburt? Primär Dein Wohlfühlmoment incl. dem Angebot nutzloser Globuli oder die unversehrte Geburt des Kindes?
Gegen Deinen Willen darf nur bei Selbst- und/oder Fremdgefährdung ärztlich gehandelt werden, durch eine Hebamme auch in diesen Fällen nicht. Du könntest im Vorfeld klare Aussagen schriftlich treffen, so Du Dir unter der Geburt nicht mehr zutraust, folgerichtige Entscheidungen zu treffen.
Folgende Fragen würde ich mir stellen: Ist das Geburtshaus direkt in Nachbarschaft an eine Klinik, so dass eine evtl. Verlegung ohne Zeitverlust erfolgen kann und somit das Risiko für eine (kognitive) Beeinträchtigung des Kindes bei Mangelversorgung praktisch ausgeschlossen ist?

Soweit ich weiß, ist die Hebammenausbildung in Norwegen anders geregelt und dauert 5 Jahre (incl. vorheriger Krankenpflegeausbildung PLUS 2 Jahre Arbeit in der Krankenpfleg, also insges. 7 Jahre…)) und nicht nur, wie bisher in D, ein 3jährige Ausbildung, die ohne Abitur erfolgen kann. Nunmehr soll ja in D es auch ein Studium werden, und das völlig zurecht! Insofern kannst Du also nicht einen Vergleich anstellen, da die Basis eine Andere ist.

[www.aerzteblatt.de]

Viele Grüße!

(Ich hatte u.a. Streptokokken B, Antibiose in der Schwangerschaft, habe wunsch- und indikationsgemäß in einem Uniklinikum per primärer Sectio am Wunschdatum entbunden, ohne Folgeschäden bei Mutter oder Kindern, Bindungsstörung oder sonstwas Negativem)


2 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.12.19 21:24 von berlink.


  Re: Entbindung im Geburtshaus
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   Solani2
Status:
schrieb am 05.12.2019 21:19
Also mich hat die Ärztin, die mit der Hebamme die letzten Stunden durchgehend bei mir war nicht gestört, sondern eher beruhigt. Sie hat auch nicht einfach zugesehen, sondern mit der Hebamme gemeinsam mich unterstützt. Ich fand es auch sehr angenehm, dass nicht irgendjemand völlig fremdes den Dammschnitt danach genäht hat, sondern dass sie das natürlich auch gemacht hat.


  Re: Entbindung im Geburtshaus
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   himbeere
schrieb am 06.12.2019 10:16
Für mich wären deine drei Punkte exakt die Gründe, warum ich in ein Krankenhaus gehen würde.

Übrigens hatte ich beim ersten Kind eine absolute Kuschelgeburt, nur mein Mann, die Hebamme und ich - und das im Krankenhaus. So kann es auch laufen. Es war Nacht, niemand außer uns zum Entbinden da, ich konnte mir das Geburtszimmer aussuchen, das Licht war gedämpft, ich hätte Musik hören können usw., wenn ich gewollt hätte. Und der Arzt kam nur, um auf die Uhr zu schauen, wann das Kind da war. Um die Hebammen mal gesehen zu haben, war ich vorher im gleichen KH zur Akupunktur. Entspannter wäre es auch in einem Geburtshaus nicht gewesen.

Nach so einer schwierigen Geburt wie deiner ersten würde ich persönlich in D lieber in ein modernes KH mit moderner Geburtshilfe gehen.


  Re: Entbindung im Geburtshaus
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   Milarr
Status:
schrieb am 06.12.2019 12:44
Hallo,
vielen Dank für die vielen Antworten!
So ganz sicher bin ich mir noch nicht. Ich denke ich werde alle meine Fragen mit der Hebamme besprechen und dann weiter schauen.
Eine Alternative wäre auch eine Klinik mit hebammengeleiteter Kreißsaal. Ganz in der Nähe von uns gibt es solch eine Klinik.
Auch das geburtshaus ist in unmittelbarer Nähe einer Uniklinik und des größten Kinderkrankenhauses hier in der Umgebung. Falls was ist, wäre daher auch schnell Hilfe da.


  Re: Entbindung im Geburtshaus
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   cora167
schrieb am 07.12.2019 06:24
Zitat
Solani2
Also mich hat die Ärztin, die mit der Hebamme die letzten Stunden durchgehend bei mir war nicht gestört, sondern eher beruhigt. Sie hat auch nicht einfach zugesehen, sondern mit der Hebamme gemeinsam mich unterstützt. Ich fand es auch sehr angenehm, dass nicht irgendjemand völlig fremdes den Dammschnitt danach genäht hat, sondern dass sie das natürlich auch gemacht hat.

So ging es mir auch! Und die zweite Geburt hat wg Einleitung nochmal 20 Stunden länger gedauert als die erste. Sie war trotzdem deutlich entspannter als die erste und das Team aus Ärztin u Hebamme war klasse.


  Re: Entbindung im Geburtshaus
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   berlink
Status:
schrieb am 07.12.2019 07:21
Zitat
Milarr
Auch das geburtshaus ist in unmittelbarer Nähe einer Uniklinik und des größten Kinderkrankenhauses hier in der Umgebung. Falls was ist, wäre daher auch schnell Hilfe da.
Ist das Geb.haus an eine der Kliniken angeschlossen oder hat es einen Liaisonsvertrag? Oder warum meinst Du, das schnell Hilfe da waere?


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.12.19 07:23 von berlink.


  Re: Entbindung im Geburtshaus
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   LiebeLiese
schrieb am 07.12.2019 14:58
Ein Krankenhaus in der Nähe und sei es nich so nahe, reicht leider niemals aus, um die wirklichen Komplikationen wie vorzeige Plazentalösung, Fruchtwasserembolien oder postpartal schwere Atonien rechtzeitig zu beheben. Das muss sofort gehandelt werden. Wer all diese Komplikationen inkauf nehmen kann samt Folgeschäden, der kann gern im Geburtshaus entbinden. Ich habe leider selber eine schwerste Atonie (über) lebt und war sehr froh, im KH zu sein. Selbst 10 min späte, und es wäre vorbei gewesen für mich.Und ich hatte NULL Risikofaktoren.
Berufsbedingt hatte ich schon einige schwerst geschädigte und tote Babys aus dem Geburtshaus, die im KH hätten gerettet werden können. ... Ich kann also leider nicht raten, ohne ärztliche Hfe im Hintergrund (!) zu entbinden. Wohl aber finde ich Hebammen geführte Kreißsaale top, So sollten Entbindungen laufen, aber bitte mit Auffangnetz für Komplikationen. Und zwar rasch um die Ecke. Selbst wenn das Geburtshaus nebenan ist, ein Kranken Transport, Umlagerung, Einschätzung der Situation u.s.w ein zu langer Zeitverlust ("time is brain"). Meist geht alles gut, ja. Aber wenn nicht, dann muss man lebenslang mit den Folgen leben. Wer sich darüber im Klaren ist, soll in din Geburtshaus gehen, wer zweifelt, dann lieber KH und das "Ergebnis" =gesundes Kind UND gesunde Mutter bewundern, nicht die Umstände unter der Geburt.
B-Streptokokken werden übrigens NICHT vor der Entbindung behandelt, die kommen sehr rasch wieder. Erst nach Blasensprengung oder unter der Geburt.


  Re: Entbindung im Geburtshaus
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   HulksMother
schrieb am 07.12.2019 16:42
Komplikationen sind natürlich sehr selten. Ich kannte aber zu viele Geschichten aus dem Umfeld, wo das Geburtshaus keine gute Wahl war und notfallmäßig abtransportiert wurde. Eine durfte sogar einen Hubschrauberflug machen. Meine Nachbarin wurde beispielsweise in ein anderes Krankenhaus als ihre Tochter gebracht, da das Kinderkrankenhaus keine Betten für Mütter frei hatte. Ihr Mann hat dann die Muttermilch mehrfach am Tag quer durch die Stadt gefahren. Daher hab ich es nie in Erwägung gezogen und würde trotz mieser Krankenhausgeburt im Hebammen geführten Kreißsaal das Risiko nicht eingehen. Aber wenn bis zum Termin alles gut aussieht, warum nicht?


  Re: Entbindung im Geburtshaus
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   blackmoon
Status:
schrieb am 07.12.2019 17:52
Lange habe ich mir nun überlegt, ob ich was schreiben soll. Ich möchte niemanden Angst machen, aber ich kann halt nur mein Erlebtes erzählen. Meine Schwangerschaft war ein Traum, ich hatte nur Problemchen wie Nase dicht oder Sodbrennen, teilweise sehr unangenehm, aber nichts wirklich negatives. Mein Kind war von Anfang an im Schall 2 Wochen voraus und kurz vor ET lag er bereits fest im Becken. Alles traumhaft. Ich hatte einen sehr fragwürdigen Schwangerschaftsdiabetes, nicht ein einziges Mal einen wirklich hohen Wert, aber halt immer an den Grenzen, sollte daher an 39+6 eingeleitet werden. Zu unserem großen Glück !!! Somit lag ich da bereits im KH und am Morgen wurde ein Prostaglandinbändchen eingelegt. Ich hatte nicht eine Wehe, der MuMu öffnete sich aber schon, also weiterhin alles traumhaft. Bis die große Wende kam. Ich hatte leichte Blutungen bekommen, die von der Dehnung des MuMu herrühren sollten. Dann ging alles ganz schnell. Ich wollte vor dem gefühlt 105. Kontroll-CTG nochmal kurz pinkeln und da lief plötzlich das Blut dauerhaft aus mir raus. Keine 20 Minuten später war mein Sohn per Kaiserschnitt auf der Welt, hatte wie ich auch ordentlich Blut verloren und somit natürlich etwas Probleme und kam auf die Säuglingsintensiv. Er hatte einen Hämoglobin-Wert 8,quetsch. Wären wir nicht eh im KH gewesen, wo sofort gehandelt wurde, wäre mein Sohn nicht mehr am Leben.

Wie gesagt, ich möchte keine Angst verbreiten, ich habe mir zuvor niemals Gedanken darum gemacht, dass „ausgerechnet mir“ so etwas passieren könnte, aber so kam es leider. Absolut unvorhersehbar, aus dem Nichts, innerhalb unfassbar kurzer Zeit... Möchte nur sagen, dass eine komplikationslose Schwangerschaft leider nicht zwangsläufig in einer normalen Geburt eines gesunden Kindes enden muss, auch nicht am Termin... Die Situation sofort erkannt und entsprechend schnell alles eingeleitet hat natürlich die erfahrene Hebamme im Hebammen geführten Kreißsaal. Logischerweise käme für mich nichts anderes als ein KH in Frage, aber gebranntes Kind...


  Re: Entbindung im Geburtshaus
no avatar
   berlink
Status:
schrieb am 07.12.2019 22:33
Zitat
LiebeLiese
Ein Krankenhaus in der Nähe und sei es nich so nahe, reicht leider niemals aus, um die wirklichen Komplikationen wie vorzeige Plazentalösung, Fruchtwasserembolien oder postpartal schwere Atonien rechtzeitig zu beheben. Das muss sofort gehandelt werden. Wer all diese Komplikationen inkauf nehmen kann samt Folgeschäden, der kann gern im Geburtshaus entbinden.

Selbst wenn das Geburtshaus nebenan ist, ein Kranken Transport, Umlagerung, Einschätzung der Situation u.s.w ein zu langer Zeitverlust ("time is brain"). Meist geht alles gut, ja. Aber wenn nicht, dann muss man lebenslang mit den Folgen leben. Wer sich darüber im Klaren ist, soll in din Geburtshaus gehen, wer zweifelt, dann lieber KH und das "Ergebnis" =gesundes Kind UND gesunde Mutter bewundern, nicht die Umstände unter der Geburt.

Eben! Eine Klinik in der Nachbarschaft, heisst nicht, dass das dortige Personal bei einem aus dem Geburtshaus kommenden Notruf losrennt in das selbige, wieso auch? Dafür ist es gar nicht zuständig, Ausnahme: Konsiliarvertrag. Aber selbst dann hat die eigene Klinik Priorität. Und da schiebt auch kein Arzt das Bett eben mal über die Strasse. Da muss genauso ein Transport angefordert werden. Solltest Du selbst laufen können, ist das sicher etwas anderes, dann kannst Du rüber marschieren... . Aber ob man unter Komplikationen, Geburtsstillstand in eine Klinik spaziert?
Also, eine bloße Kliniknähe sagt nix aus, wie schnell einem eine adäquate Behandlung angediehen werden kann.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.12.19 00:26 von berlink.


  Re: Entbindung im Geburtshaus
avatar    La esperanza**
Status:
schrieb am 08.12.2019 22:48
Mir wäre es nach meinem zweiten Geburtserlebnis auch zu riskant ins Geburtshaus zu gehen.
Hatte mir auch immer eine romantische Geburt gewünscht am liebsten zu Hause sogar usw.
Meine Vernunft und mein Schwangerschaft Diabetes haben aber nein gesagt.

Die erste Geburt wäre sicherlich tatsächlich ohne Arzt und KH gegangen aber es war dennoch wirklich schön.
Ich habe mich trotz Diabetes und kleinem Kind für ein kleines KH ohne Kinderstation entschieden und ich hatte 2 Hebis für mich allein die mit Zeit und Ruhe gelassen haben und da waren als ich sie brauchte als ob sie mich per Kamera beobachtet hätten.
Die Ärztin kam erst dazu als die Presswehen scheinbar zu lange dauerten aber ich bemerkte sie nicht und als ich sie bemerkte war sie so lieb und nett und ruhig wie die Hebis.

Für die zweite Geburt schrieb ich einen Geburtsplan, was ich möchte und nicht möchte. Evtl ist das was für dich?
Gebraucht habe ich ihn dann leider nicht aber es gab mir vorab das Gefühl dass ich Selbstbestimmt entbinden kann.




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