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  Katastrophe Schwanger mit 49
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  lonalu72
schrieb am 16.09.2019 11:43
Hallo,
ich weiß nicht wo ich mich hinwenden soll-habe keine ahnung was ich tun soll-ich habe euch gefunden und hoffe ihr könnt mir paar positiveAnsätze geben oder ob ich es doch tun soll eine Abtreibung?

Freitag habe ich erfahren das ich schwanger bin in der 8.SSw-es fuhr in mir ein starke fester Blitz durch meinen Körper und es kam ein sehr arges schlimmes Angstgefühl in mir hoch-ich hatte meine tage ab 46.schon unregelmässig-ich dachte ich wäre schon in den Wechseljahre-leute ich bin 49 Jahre und Gesundheitlich angeschlagen-es ist so tragisch für mich das alter, eine reinste Katastrophe

Ich leide an Angstzustände mit Panikattacken-nehme dafür medikametnte-hatte letztes jahr einen lungen OP-war deswegen 4 tage auf der intensiv-war 3 wochen im krankenhaus-das sitzt mir auch noch im nacken das Materium im Krankenhaus.

Ich versuche jetzt seit unsere Tochter 2013 auf die welt kam,auch vieles zu verändern das sie mich lange hat-die angst nicht lange sie zu begleiten zu dürfen sitzt fest in meinen Gedanken das sieich früher sterben werde,weil das passiert ist mit der Lunge.Und nun soll ich noch eines bekommen-das kanns doch jetzt nicht sein-meine gefühle fahren Achterbahn kann keinen klaren gedanken fassen-komme nicht auf einen grünen weg-pure Angst habe ich-kann kaum schlafen-denke denke überlege überlege und ich bin immer auf gleich nullz-ugleich das ich in 4. wochen eine entscheidung treffen muß ob ich es abtreiben soll oder nicht?

Mensch leute wenn ich 10 Jahre jünger wäre,wenn ich nicht krank wäre-wenn wenn wenn -dann würde ich mich sofort dafür entscheiden-ich wollte so gesehen für meine Tochter immer schon ein Geschwisterchen-aber jetzt find ich das sie zuweit schon auseinander wären (wen)und so.-mein Mann und ich haben bis meine Lungenentzündung eintrat noch gebastelt weil wir es sehr wollten -wie ich auf der intensiv lag 2018 dachte ich im nur gott sei dank ich lebe noch-ich habe noch eine chance bekommen meine tochter aufwachsen zu sehen und ich dankbar sein soll was ich habe und besitze. Und gefälligst schaun muss das ich gsund bleib für mein Kind.Und dann haben wir damit aufgehört und uns bewusst verabschiedet davon für immer-und nun UND NUN schwanger wie kann das sein-ich dürfte nicht mehr schwanger sein-und ja wir haben nicht verhütet unsere Tochter ist eine IVF, Baby habe nur mehr eine Eileiter und es hat früher 10 jahre nicht gekalppt.. umso mehr jetzt dieser Schock und ich denke das ist jetzt ein scherz-was soll das den jetzt.

ich hab weiß nicht x mal gefragt mein gyn,sind sie sicher echt sicher-kann das nicht anderes sein-und dann sah ich den ultraschall und das herzerl hat schon geschlagen-ein flimmern.Es war so tragisch für mich und zugleich ein Wunder-aber alles nochmal anfangen-es sind ja schon soviele Jahre dazwischen als ich noch ein Kinde haben wollte für unsere Tochter-auch noch das ich krank bin-ich schaffe es sicher auch nicht die Medikamente wegzulassen schonmal für meine Tochter das ich für sie kraft habe und fit bin für sie
Mein Mann übernimmt von seinen chef die Firma in 2 jahren-da passt irgenwie kein baby mehr hinein-ich weiß nicht ich bin so durcheinander und so verzweifelt so verzweifelt-ist doch alles risiko-was ist wen ich die ss nicht gut vertrage-liegen muss oder ect-meine tochter ist noch sehr anhänglich an mir-sie würde sich mega freuen für ein geschwisterchen,aber was ist wenn ich nicht mehr lange lebe?-dann wären beide alleine.-den verwandte haben wir keinen ect.

Leute was soll ich tun-meiner meint das sollte wir nicht reskieren und so lassen wie es jetzt ist und hat mich getröstet- das es nicht richtig ist ein kind mit 49 zubekommen und wg dem Gesundheitlichen Aspekt-lasst mich eure Meinung hören -es ist meine entscheidung aber irgendwie könnt ihr mir es vereinfachen eine entscheidung zu treffen-danke!lg

PS:Ich finde mit 49 sollte man kein kind mehr bekommen-wenn das kind 20 ist bin ich 60-da war man früher schon stein alt und jetzt verdrehen viele noch den Kopf das ich mit 41 noch unsere tochter bekommen hab.Was mich übrigens kalt lässt das wäre nicht das problem.Nur das mein Baby nicht lange mich hätte-den die angst früh zu sterben sitzt mir sehr sehr sehr in meiner seele fest.


  Re: Katastrophe Schwanger mit 49
avatar  wird schon
Status:
schrieb am 16.09.2019 12:01
Hallo,

ganz ehrlich: das gehört in professionelle Hände und ich denke, die Entscheidung könnte dir durch eine Diksussion im Internet eher schwerer fallen. Das hier ist meines Erachtens zwar ein Forum mit vernünftigen Benutzerinnen, aber eben keine Profis. Bevor du dir im Internet die private Meinung von Leuten über Abtreibung, Alter und Kind mit Krankheit anhörst und ggf. zu Herzen nimmst, würde ich sehr schnell einen Termin in einer professionellen Beratungsstelle ausmachen. Da musst du ohnehin hin, wenn du einen Abbruch möchtest.

Suche am besten nicht auch in anderen Foren. Da bekommt man gleich Vokabeln wie Mord, sterben lassen etc. zu hören. Ich glaube die Leute, die prinzipiell gegen Abtreibung sind, sind im Internet oft lauter als die, die das als legetimes Selbstbestimmungsrecht der Frau erachten.

Viel erfolg!


  Re: Katastrophe Schwanger mit 49
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  DOM82
Status:
schrieb am 16.09.2019 13:01
Ich schließe mich wird schon an.
Es ist eine schwere Entscheidung und man sollte alles Abwegen und am besten auch mit behandelnden Ärzten.
Altersabstand zwischen Geschwistern ist immer relativ. Wenn sie erwachsen sind, legt es sich meistens oder sie sind sofort ein Herz und eine Seele unabhängig vom Altersabstand. Da würde ich nicht danach gehen.
Viel wichtiger ist tatsächlich deine Gesundheit. Der Rest ergibt sich dann. Also wieder tief durchatmen und sich mit den Ärzten besprechen. Da würde ich beide Optionen ansprechen. Weiter auch bei der Beratungsstelle, vielleicht können sie auch noch was sinnvolles Beiträgen.


  Re: Katastrophe Schwanger mit 49
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  Wunschmama88
schrieb am 16.09.2019 13:53
Liebe Lonalu,
egal wie es ausgeht, wünsche ich dir auf jeden Fall alles Gute und Seelenfrieden.

Ich würde zuerst die behandelnden Ärzte fragen, wie sie die Risiken einer Schwangerschaft einschätzen. Möglicherweise kannst du gar nicht reinen Gewissens eine Entscheidung für die Schwangerschaft treffen. Er wenn die behandelnden Ärzte alle grünes Licht geben würden, solltest du anfangen nachzudenken.

Alles Liebe!


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  Re: Katastrophe Schwanger mit 49
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  gelöschter User
schrieb am 16.09.2019 14:22
Hallo!

Auch ich rate dir den Gang zu einer erfahrenen, neutralen Beratungsstelle zu machen. Mit deinem Mann.

Und ein erneuter Termin bei deinem FA. Nicht um dir die Schwangerschaft vorzuführen, sondern um ganz sachlich über die Risiken zu reden.

Und dann schreibst du alles auf. Das hilft oft gegen das Chaos im Kopf.

Alles Gute für dich, egal wie deine Entscheidung sein wird!


  Re: Katastrophe Schwanger mit 49
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  Line911
Status:
schrieb am 16.09.2019 16:18
Liebe Lonalu,

ich gehe mit den anderen mit und mag keine große Für- und Widerdiskussion anfangen, von der allgemeinen Diskussion darüber ganz zu schweigen. Dafür ist dein Gesundheitszustand für uns schlecht einsehbar, inwieweit du eine Schwangerschaft überstehst und das Kind später versorgen kannst musst du selbst abschätzen bzw. du solltest du dich von deinen Ärzten diesbzgl. tiefergehender aufklären lassen. Wenn das geklärt ist und du evtl. auch eine Pro und Contraliste angelegt hast, solltest du einfach nur in dich gehen und dir die Szenarien mit und ohne 2. Kind in Zukunft vorstellen. Wie fühlt sich jedes Szenario für dich an? Was sagt der Kopf nach Liste und was das Herz? Könntest du für dich einen Abbruch verantworten oder stürzt du evtl. in Depressionen? Ist die Freigabe zur Adoption eine Option? Oder falls du es behältst, kannst du dir externe Hilfe holen? Ist die Angst früh zu sterben wirklich organisch berechtigt oder kannst du sie mit therapeut. Hilfe überwinden und wie würde deine Vorstellung von der Zukunft dann aussehen? Solltest du doch früher sterben, wie siehst du die Zukunft deines Mannes mit den Kindern? Ich erwarte keine Antworten auf die Fragen, es sollen nur Denkanstöße für dich sein.
Ich wünsche dir auf alle Fälle, dass du die für dich richtige Entscheidung triffst, vollkommen egal wie sie ausfällt.

Grüße
Line


  Re: Katastrophe Schwanger mit 49
avatar  Hakuna Matata
Status:
schrieb am 16.09.2019 20:48
Zitat
lonalu72
leute ich bin 49 Jahre

Zitat
lonalu72
seit unsere Tochter 2013 auf die welt kam

Zitat
lonalu72
das ich mit 41 noch unsere tochter bekommen hab.

Das passt irgendwie nicht. 2013 als deine Tochter geboren war, warst Du 41 und jetzt 6 Jahre später bereits 49 Ich hab ne Frage


  Re: Katastrophe Schwanger mit 49
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  Maya84
Status:
schrieb am 16.09.2019 21:02
Genau das ist mir auch aufgefallen. Sie schreibt auch dass sie 60 ist, wenn das Kind 20 ist. Passt auch nicht 🤔


  Re: Katastrophe Schwanger mit 49
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  ich60
schrieb am 17.09.2019 08:48
...ich bin 49 geworden-das mit 41 hab ich mich verschriebenLOL-ich melde mich wieder..
lieben dank für die Menschen die meine Sache ernst nehmen und für die zahlreiche Antworten.
lg


  Re: Katastrophe Schwanger mit 49
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  Maya84
Status:
schrieb am 17.09.2019 09:10
Das hat nichts mit Ernst nehmen zu tun. Aber hier im Forum sind leider ständig Trolle mit erfundenen Geschichten unterwegs. Da ist man bei Beiträgen, in denen Angaben widersprüchlich sind, sehr vorsichtig.

Aber auch ich würde dir raten, dich professionell beraten zu lassen. Wir können und dürfen uns hier kein Urteil erlauben, da wir dich und deine Geschichte nicht kennen. Viel Glück für deine Entscheidung.


  Re: Katastrophe Schwanger mit 49
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  ich70
schrieb am 18.09.2019 10:21
Ah okay verstehe,alles klar....so leider kann ich jetzt nicht auf alles antworten,aber ich bedanke mich herzlichst für eure Anteilnahme und Anregungen..

Einige haben den Punkt angesprochen wg meiner Krankheit-gut also jetzt habe ich gestern erst einen termin für nächste woche erhalten.

Ich hatte letztes Jahr eine bakterielle Lungenentzündung die mit Pneomokokken ausgelöst wurde-dazu akutes Nierenversagen mit einer Blutvergiftung das wiederum die Lungenentzündung ausgelöst haben soll-so der Arzt.

Aber das reichte nicht bekam auf das hinauf einen ERguss auf der Lunge mit eiter der mit einer OP weggemacht wurde-aber mir blieb darauf auf meiner Lunge eine sogenannte Schwiele die meine Luftvolumen etwas einschränkt sowie spüre ich das immer beim tief einatmen-ich kann serwohl meiner Tochter mithalten beim laufen nur bin ich rascher aus der Puste.

Angstzustände mit den Panikattacken haben sich nach dem Trauma verschlimmert und nehme deswegen Medikamente-will sie allerdings nicht erhöhen auf anraten des Psychologen-da ich mich nicht vollpumpen lassen möchte mit Chemie-aber dafür dominiert aber halt in meiner Seele die panische Angst das mir was während Schwangerschaft oder dananch irgendwas schlimmes passiert und meine Kinder wären dann alleine-in der kurzen Zeit krieg ich auch nicht so schnell einen Terapeuthen um den meine Sachlage zu besprechen-wartezeit für sowas beträgt in Österreich fast 3-6 Monaten.Und ich habe nur mehr ca.31/2 wochen zeit...ich konnte mir nur beim neurologen rasch einen termin geben lassen um zumindest über die Medikamente zu sprechen-vll kann ich sie umändern lassen oder dosos etwas niedriger -das müsste auch abgeklärt werden.

Mein Mann möchte das Baby hat aber auch eine gewisse panik auch angst: was ist nur wenn dir was geschieht und du bist weg dann bin ich alleine mit den KIndern und lebe dann von vater staat und es ist nichts wie vorher-kann nicht mehr arebiten gehen und das nur weil ich 3 wochen im Spital lag und er da schon überfordert war mit unserer tochter sowie ich auch-ich hatte quasi einen Tochterentzug und mir so das herz zerbrach sie alleine gelassen zu haben-nun aber für eine Lungenentzündung in so einen Ausmass kann aber einen jeden treffen egal in welchen alter mit oder ohne Kinder-das sagte mir mein arzt damals- und das man diese Kostelation meiner Krankheiten so selten ist das es kein 2te mal kommen sollte-das mich eben etwas beruhigte.

ich lag gestern nachdem ich im Bett lag nachdem meine kleine eingeschlafen ist-sie schlaft bei uns in der Mitte da sie meine nähe immer sucht-so nebenbei so süss
meine hand auf den Bauch gelegt und habe das erste mal zu dem gesprochen-es kam mir ein schmunzeln auf den Lippen und sagte mir sag was machen wir den jetzt-du bringst uns ganz schön ins schwitzen du kleines -was soll ich den jetzt mit dir hm?und so halt weiter-darauf aber gleich wieder innerliche Angst ANgst Angst-meine Tochter war unser wunderkind-mit icsi nach 4 versuch endlich zu uns gefunden-absolutes glück-und nun einfach mal so ohne irgendwie eine Vorwarnung das es doch noch auf natürliche art passiert und das mit meinen Alter und mit einer eileiter-sagt was haben mein und ich früher falsch gemacht-das kapier ich irgendwie nicht-aber es ist so jetzt-
...es wird sich entscheiden sollte ein Arzt mal sagen er würde es mir nicht raten-dann ist es vorbei-ansonst glaube ich werde ich es behalten-ich habe nicht das recht ein menschenleben zu beenden-ausserdem ist es mein fleisch und blut-meine tochte würde ein geschwisterchen bekommen-es berührt mich ein wenig und es kullern mir auch ein wenig tränen auf die tastatur weil mcih das so emotional mom das mitreisst und meine gefühle derart achterbahn fahren das ich gar ein und aus weiß-sniefff langsam wünsche ich mir das ein jeder arzt grünes licht gibt und ich halt engstiniger kontolliert werde wäre dann so und so denke ich eine risiko ss wäre-

...wg meines Alters: die mitmenschen wären mir egal die das negativ sehen wg meines alters da geht schon um mehr -jung alt mittel fürs kinderkriegen kann man es nie jemand gerecht machen-es wird immer genörget-das ist uns egal-mir geht es echt rein um den gesundheitlichen aspekt-ich habe nur angst das mir was schlimmes passiert-das kann jüngeren genauso passieren-aber das ist halt psychischer natur bei mir


ich bin mir sicher ich habe mich oft wiederholt oder bämisch geschrieben aber ich ahb einfach drauf losgelegt und auch nicht mehr durchgelesen-was ich ja normal mache

ich bedanke mich recht herzlich für die Menschen die mich nicht kennen und manche habe serwohl in mich hinein sehen können und mir die richtige anstösse gegeben und dafür vielen dank...ich werde mich wieder melden wie es weiter geht...lg


  Re: Katastrophe Schwanger mit 49
avatar  bubble°
Status:
schrieb am 18.09.2019 11:41
Auch ich bin zwar der Meinung, dass wir hier kein Urteil fällen können, weil wir dich und deine Lage nicht genau kennen und eine persönliche Beratung wichtig ist.
Ich glaube auch, es gibt kein allgemeines Richtig oder Falsch in deiner Lage.

Dennoch erlaube ich mir, meine Gedanken aufzuschreiben.
Also.
Ich lese heraus, dass du dir lange ein Geschwisterkind gewünscht hast, dass du und dein Mann euch beide über das Baby freuen würdet.
Dass einzig deine Angst vor der Zukunft dich Zweifeln lässt, ob es richtig ist?
Dass eure Angst, dein Mann muss allein die Kinder groß ziehen und die Kinder zu früh ohne Mutter sein müssen, euch zweifeln lässt?
Ja, du hattest eine schwerwiegende Krankheit und du nimmst Medikamente und weißt nicht, wie lange du noch lebst. Du kämpfst mit deinen Todesängsten.
Ja, eine Kindheit mit (früh) verlorener Mutter ist nicht einfach.

Hm, glaubst du an Schicksal?
In meinen Augen ist es Schicksal, dass dieses Kind ausgerechnet jetzt und einfach so in eurer Leben geschickt worden ist.
Ausgerechnet jetzt, wo du mit Todesängsten kämpfst, begegnest du neuem Leben.
Ihr habt nun die Chance, eurer Angst mit Liebe zu begegnen.
In Liebe dieses Kind zu empfangen und in eurer Familie willkommen zu heißen. Das Leben wieder willkommen zu heißen.
Die Zeit, die euch bleibt (und das sind ja vielleicht noch viele Jahre!), euren Kindern viel Liebe zu schenken.
Den Traum einer Familie mit zwei Kindern zu leben. Eurer Tochter ein Geschwisterchen zu schenken.

Ich denke, es ist nicht die Frage, wie es werden sollte, solltest du schwer erkranken oder gar zu früh sterben - deine Familie wird durch diese Zeit durch gehen, Hilfe und Unterstützung finden und sich in Liebe an eure gemeinsame Zeit erinnern. (Und auch das kann man entsprechend vorbereiten.)

Ich denke, es ist die Frage, wie sehr ihr (vor allem du) euch dieses Kind in eurer Familie wünscht, ob du (ihr) euch kräftemäßig diese Herausforderung zutraut?
Denn ein Baby mit den durchwachten Nächten, dem Weinen, die Trotzphase und dann noch die große Schwester mit eigenen Bedürfnissen und Problemen werden viel Energie und Kraft kosten.
Gut vorbereitet, geplant und mit ausreichend Unterstützung (je nach finanzieller Lage mit Putzfrau, Babysitter/Aupair etc.) kann dieses relativ entspannt laufen.
Und die Liebe des Kindes, allein ein Kinderlächeln, relativiert ja meist schon jegliche Strapazen.
Dennoch, es ist und bleibt eine Herausforderung.

Wie auch immer du dich entscheidest, ob für oder gegen das Kind - es gilt, dass du damit in Frieden leben kannst. Dass es sich in DIR richtig anfühlt.
Fühlt es sich für dich gut und richtig an, dieses Kind zu bekommen, auch wenn du womöglich schwer erkrankst, eine eingeschränkte Mutter bist und evtl zu früh gehst?
Fühlt es sich für dich gut und richtig an, dieses Kind wieder zu den Engeln gehen zu lassen, um all deine Kraft für deine eine Tochter, die jetzt bei dir ist, haben zu können?
Und da sollte nicht die Angst aus dir entscheiden, sondern deine Intuition, dein tiefes Bauchgefühl.
Du solltest deine Entscheidung nicht bereuen, sondern voll und ganz hinter ihr stehen. Dafür darfst du dir Zeit lassen, ein paar Wochen hast du ja noch.

Wenn ich vor einer schweren Entscheidung stehe, dann mache ich es manchmal so, dass ich die Möglichkeiten auf unterschiedliche Papiere schreibe, jemanden bitte, sie zu mischen und umgekehrt auf den Boden zu legen. Dann stelle ich mich einzeln drauf, lasse es in mir wirken (ich weiß ja nicjt, was drauf steht) und bei welchem Blatt Papier in mir ein großes "Ja" ruft, das nehme ich hoch und schau mir an, was drauf steht.
Das erleichtert mir oft die Entscheidung.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.09.19 11:44 von bubble°.


  Re: Katastrophe Schwanger mit 49
no avatar
  julie1611
Status:
schrieb am 18.09.2019 12:16
@bubble: das hast du toll geschrieben! Ich könnte es nicht besser sagen. 👍🏻


  Re: Katastrophe Schwanger mit 49
no avatar
  ich70
schrieb am 19.09.2019 13:38
bubbel du hast mich jetzt mit deinen Worten zutiefst in meinen Herzen getroffen das mir die tränen kullerten-das unbekannterweise mein Danke sehr!

....mein tiefstes Bauchgefühl sagt doch eh JA
....es kommen in meinen Gedanke jetzt öfters auf-wenn ich vll eben nicht lange leben dürfte dann hat wenigstens meine Tochter eine Schwester oder Bruder-sie wäre dann nicht alleine auf der Welt in der Zukunft

Morgen sind es schon 9te woche -ich könnte es denk ich eh nicht mehr abtreiben den umso mehr es größer wird in mir das zwergerl- dann krieg ich das nicht mehr hin-es ist kein würmchen miehr sonder nimmt langsam gestalt an eines Gesicht-Kopf-Beinchen-Füschen nein beim besten willen das schaff ich eh nicht mehr-da krieg ich keinen Seelenfrieden mehr mit mir-dann muss ich halt mit 49 nochmals mama werden-irgendwie wirds schon laufen denk ich...nicht planen sondern drauf ankommen lassen
aber trotzdem diese angst diese todesangst krieg ich nicht los-es ist verhext mein leben!

viele meinen Schicksal gebe es nicht!!..ich bin da in wigel wagel mit den satz


  Re: Katastrophe Schwanger mit 49
avatar  bubble°
Status:
schrieb am 20.09.2019 08:26
Das freut mich.
Wenn man nun davon ausgeht, dass alles in dir dieses Kind bejaht (natürlich darf es sich noch mal ändern), dann ist der nächste Schritt schon klarer.
Denn dann gilt es doch, zu überlegen und vorzubereiten wie ihr euch eure Zukunft gestaltet, soweit es planbar ist und vielleicht sogar eine innere Einstellung auf die unvorhersehbaren Dinge.

Was brauchst du, was braucht ihr, um euch sicherer zu fühlen? Was braucht ihr, um wieder mehr Vertrauen ins Leben und in die Zukunft zu haben?
Was braucht ihr, um dieses Gefühl der Ohnmacht, des Ausgeliefert sein abzulegen und wieder das Gefühl der Selbstbestimmung zu erlangen, selbst wenn ihr einige Ereignisse nicht beinflussen könnt.
Aber ihr könnt ja entscheiden, wie ihr dann damit umgehen wollt.
Plan A, Plan B etc. für einige kalkulierbare, eventuell eintretende Ereignisse (z.B. was macht ihr, solltest du noch mal ins Krankenhaus müssen)? Hilft es euch, euch alle möglichen Zukunftsmöglichkeiten vorzustellen und reinzuspüren? Was wäre wenn... und wie fühle ich mich dabei... und was kann ich/wer dann tun, für eine positive Entwicklung...?
Vielleicht mögt ihr euch nicht nur mental vorbereiten, sondern auch etwas handfestes wie eine Risikolebensversicherung, Telefonnr. von Kinderbetreuung, Seelsorge etc, ein Brief für deine Kinder etc.?
Und sollte dann davon etwas eintreten, so seid ihr mental und organisatorisch besser darauf vorbereitet.
Vielleicht hilft euch das, besser loszulassen und mehr das Hier und Jetzt annehmen zu können und was das Leben noch für euch bereit hält.
Oder ihr merkt, genau das Gegenteil ist der Fall, zu planen macht euch vielleicht sogar ängstlicher und euch tut es besser, gar nichts vorzustellen und nichts zu planen und einfach "blind" das Leben auf euch zukommen zu lassen, à la "come what may"?

Besonders du mit deiner Todesangst kannst überlegen, wie du ihr nun begegnest und was dir helfen kann, sie anzunehmen und in neuen Lebensmut zu verwandeln.
Ein besonderer Weg, der ist nur für dich gedacht. Wie du ihn gehst, bestimmst allein du. Ohne Hilfe, mit Unterstützung von Familie und Freunden, mit Therapeuten, Lifecoaches, Seminaren, Büchern... es gibt viele Möglichkeiten. Du findest mit Sicherheit den nächsten für dich richtigen Schritt.
Geh am besten schrittweise, so ist der Weg einfacher.

Ich wünsch dir und euch für die Zukunft alles Gute!




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