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  Schwanger ins Mrt?
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  Ziva
schrieb am 13.09.2019 06:55
Hi ihr lieben,

Ich will die Maus auf gar keinen Fall in Gefahr bringen aber meine Hände sind morgens und nachts taub und Schmerzen höllisch. Wir mussten sogar ins KH. Die sagen wahrscheinlich Bandscheibenvorfall im hws. Ich muss ins mrt ! Aber ich hab Angst um die Maus. Vor allem und wenn ..ne op kommt jetzt und auch später nicht in Frage. Was soll ich bloß machen? Ich kann nicht schlafen egal wie ich versuche zu liegen. Ip deshalb nicht weil ich schon 3 Ops in der Lendenwirbelsäule wegen nem Bandscheibenvorfall hatte.


  Re: Schwanger ins Mrt?
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  Mischki
Status:
schrieb am 13.09.2019 07:43
Hi,
Erstmal tut es mir leid, dass du das erleiden musst.
Wenn eine OP weder jetzt noch später ausgeschlossen ist, würde ich mit dem MRT warten, es sei denn die Ärzte sagen ausdrücklich, dass bleibende Schäden entstehen könnten, zb deine Hände bleiben für immer taub.

Vllt sprichst du auch nochmal mit deiner Frauenärztin.

Alles gute!


  Re: Schwanger ins Mrt?
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  DOM82
Status:
schrieb am 13.09.2019 08:59
Ich habe mal vor ein Paar Jahren einen Bericht gelesen von einer Userin, die in den MRT musste. Vielleicht kannst du ja googeln. Es war auf jeden Fall so, dass dem Kind die Lautstärke was ausgemacht hat und sie entweder Kissen oder Decke auf den Bauch gelegt hatte und auch die Schwestern was vorbereitet hätten, das die Geräusche etwas dämmt.


  Re: Schwanger ins Mrt?
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  blackmoon
Status:
schrieb am 13.09.2019 09:01
Hallo Ziva,

das klingt echt fürchterlich. Meine persönliche Meinung ist, mach es ! Mit bereits bestehenden Ausfallerscheinungen ist ja offensichtlich etwas sehr im Argen. Ein MRT arbeitet mit magnetischen Wechselfeldern, keinerlei Strahlung und ist daher für die Schwangerschaft ungefährlich. Nur Kontrastmittel würde ich ablehnen, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass die Ärzte dies einer Schwangeren überhaupt verabreichen, wenn es nicht um Leben und Tod geht.
Eine OP wäre sicher nicht erstrebenswert und wird sicherlich umgangen sofern möglich. Leider weißt Du sicher aus offensichtlich viel Erfahrung, dass wenn nötig eine entsprechende OP geplant wird. Man kann sich was die Narkose betrifft auch gut auf eine Schwangerschaft einstellen. Es gibt erstaunlich viele Blinddarm- und Gallen-OPs bei Schwangeren, daher ist die Erfahrung da groß.
Aber das sind ungelegte Eier über die ich hier schreibe... erstmal würde ich das MRT machen lassen und dann sehen, welche Konsequenzen sich daraus ergeben und ob diese wirklich sofort stattfinden müssen.

Ich drücke Dir ganz dolle die Daumen, dass das Ergebnis der Untersuchung nicht schlecht ausfällt und würde mich freuen, wenn Du kurz berichtest.

Ganz liebe Grüße bm

P.S.: einen Bandscheibenvorfall kann man evtl. auch konservativ Behandeln, also mit entsprechenden Medikamenten, die man dann ja auf eine Schwangere anpassen kann. Nicht alle Medikamente sind plazentagängig und einiges wie z.B. Cotison wird ja auch im KiWu benutzt und erst während der fortschreitenden Schwangerschaft ausgeschlichen, wenn überhaupt.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.09.19 09:04 von blackmoon.


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  Re: Schwanger ins Mrt?
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  Ziva
schrieb am 13.09.2019 12:27
Ich werde Montag mit Krankengymnastik starten.
Manche meinen auch Karpaltunnelsyndrom könnte es auch sein. Ich hab echt keine Ahnung. Ich weiß nur das die Nächte kaum aushaltbar sind und ich irgendwas machen muss traurig


  Re: Schwanger ins Mrt?
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  blackmoon
Status:
schrieb am 13.09.2019 13:17
Das lässt sich im Normalfall ja klären. Hast Du die Symptome an beiden Händen etwa gleich ausgeprägt ? Über die komplette Hand oder nur begrenzte Stellen ?
Kam das schleichend oder war es auf einmal da ?


  Re: Schwanger ins Mrt?
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  HulksMother
schrieb am 13.09.2019 13:24
Klingt eher nach Karpaltunnelsyndrom. Da sind die Schmerzen nachts am schlimmsten und bei Bandscheibenvorfällen sind fast nie beide Seiten betroffen. Da müsste der Vorfall schon massiv sein und würde starke Ausfallsymptome hervorrufen.
Ich würde aber ein MRT machen, bevor ich an der HWS schwanger mit Physiotherapie starte. Durch die Schwangerschaftshormone sind die Gelenke und Bänder so mobil, ein nicht top auf die Behandlung Schwangerer geschulter Physiotherapeut kann da mehr Schaden anrichten.


  Re: Schwanger ins Mrt?
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  Maya84
Status:
schrieb am 13.09.2019 14:06
Wenn man die Taubheit lokalisieren kann, kann man doch schon gewisse Dinge ausschließlich bzw eingrenzen. Die einzelnen Finger werden ja unterschiedlich innerviert und dadurch kann man ja schon ziemlich genau sagen ob es ein Karpaltunnelsyndrom ist oder ein Bandscheibenvorfall. Bei einem karpaltunnelsyndrom muss man ja nicht ind mrt. Ich würde aber auch nicht einfach so mit Physiotherapie anfangen ohne genaue Diagnose.


  Re: Schwanger ins Mrt?
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  Mischki
Status:
schrieb am 13.09.2019 15:24
Zitat
blackmoon
Hallo Ziva,

das klingt echt fürchterlich. Meine persönliche Meinung ist, mach es ! Mit bereits bestehenden Ausfallerscheinungen ist ja offensichtlich etwas sehr im Argen. Ein MRT arbeitet mit magnetischen Wechselfeldern, keinerlei Strahlung und ist daher für die Schwangerschaft ungefährlich. Nur Kontrastmittel würde ich ablehnen, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass die Ärzte dies einer Schwangeren überhaupt verabreichen, wenn es nicht um Leben und Tod geht.
Eine OP wäre sicher nicht erstrebenswert und wird sicherlich umgangen sofern möglich. Leider weißt Du sicher aus offensichtlich viel Erfahrung, dass wenn nötig eine entsprechende OP geplant wird. Man kann sich was die Narkose betrifft auch gut auf eine Schwangerschaft einstellen. Es gibt erstaunlich viele Blinddarm- und Gallen-OPs bei Schwangeren, daher ist die Erfahrung da groß.
Aber das sind ungelegte Eier über die ich hier schreibe... erstmal würde ich das MRT machen lassen und dann sehen, welche Konsequenzen sich daraus ergeben und ob diese wirklich sofort stattfinden müssen.

Ich drücke Dir ganz dolle die Daumen, dass das Ergebnis der Untersuchung nicht schlecht ausfällt und würde mich freuen, wenn Du kurz berichtest.

Ganz liebe Grüße bm

P.S.: einen Bandscheibenvorfall kann man evtl. auch konservativ Behandeln, also mit entsprechenden Medikamenten, die man dann ja auf eine Schwangere anpassen kann. Nicht alle Medikamente sind plazentagängig und einiges wie z.B. Cotison wird ja auch im KiWu benutzt und erst während der fortschreitenden Schwangerschaft ausgeschlichen, wenn überhaupt.

Ich glaube nicht das es ungefährlich ist, ich durfte auch nicht ins mrt - ich glaube hier entscheiden die Ärzte wirklich Bach schwere und wie akut das Leiden ist.

Man bekommt im Forum halt immer viele tips, die sicher alle gut gemeint sind & sicher auch alle irgendwo auch stimmen. Aber bei sowas würde ich wirklich mit den Ärzten sprechen & in dem Fall mit dem behandelnden Arzt für den Rücken und der Frauenärztin - die können ja auch untereinander sprechen

Lg


  Re: Schwanger ins Mrt?
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  blackmoon
Status:
schrieb am 13.09.2019 15:37
Natürlich entscheiden das die Ärzte und wenn es evtl. um Schäden der HWS geht, ganz bestimmt auch sehr bedacht. Es kommt auf den Grund des MRTs an, aber Schäden in einer Schwangerschaft sind nicht bekannt und es werden IMMER nur dann MRTs angeordnet, wenn begründet und sinnvoll. Ist ein MRT nur mit Kontrastmittel aussagekräftig genug, wird eine Schwangere dies sicher nicht bekommen, außer es geht um Leben und Tod, wie bereits geschrieben.
Oder womit sind fragliche Schäden durch eine Magnetresonanz-Untersuchung begründet ?!?
Wenn ihr aufgrund ihrer Beschwerden zu einem MRT geraten wird, dann sind dies wohl Ärzte !?

Denn wenn man den Post genau liest, erkennt man ja, dass die Verdachtsdiagnose in einem KH also vermutlich von einem Arzt gestellt wurde und das MRT offensichtlich (ich lese das aus dem Satz „ich muss ins MRT!“) bereits angeraten wurde.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.09.19 15:40 von blackmoon.


  Re: Schwanger ins Mrt?
avatar  Luzie***
Status:
schrieb am 13.09.2019 15:46
Hi,

in welcher SSW bist Du denn? Normalerweise versucht man ein MRT im ersten Trimester zu vermeiden und wenn dann nur nach strengster Indikationsstellung (bspw. notwendige OP um Nervenschäden zu vermeiden).
Im zweiten und dritten Trimester ist man meist weniger streng.
Hintergrund ist einfach die mögliche Erwärmung des Körpers/Fruchtwassers durch das Magnetfeld.

Sind die Beschwerden in beiden Händen gleich? Sind einzelne Finger/Segmente stärker betroffen?
Falls die Beschwerden in beiden Händen gleich sind, ist es vermutlich eher ein Kapaltunnelsyndrom, hervorgerufen durch Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft. Ist leider scheiß unangenehm, geht aber nach Entbindung wieder weg smile. Das Hochlagern der Unterarme in der Nacht hilft etwas dagegen.

Gute Besserung,
Luzie (Ex-MTRA aus dem MRT)


  Re: Schwanger ins Mrt?
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  blackmoon
Status:
schrieb am 13.09.2019 16:49
Das habe ich auch aus eben diesem Grund nachgeschaut. Sie ist nach meiner Rechnung in der 20 SSW also nächste Woche 21.


  Re: Schwanger ins Mrt?
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  HulksMother
schrieb am 13.09.2019 20:56
Bei einem MRT der Halswirbelsäule wird das Fruchtwasser kaum erwärmt werden, da der Hals ausreichend weit weg ist. smile Kein Radiologe würde die Untersuchung durchführen, wenn es auch nur den Verdacht eines Risikos gäbe. Und die eigentliche Belastung für den Hals kommt in der Baby- und Stillzeit. Da sollte besser vorher gut therapiert werden, falls da was im Argen liegt.


  Re: Schwanger ins Mrt?
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  Ly87
Status:
schrieb am 13.09.2019 21:35
Hallo,

Ich selber habe die Probleme auch mal mehr mal weniger schlimm, allerdings auch außerhalb der Schwangerschaft... Bei mir kommt es von der Hals Wirbelsäule,da sind erste Veränderungen im mrt festgestellt wurden allerdings kein Bandscheibenvorfall, ich war sogar im ersten trimester im mrt, allerdings wusste ich da noch nicht das ich schwanger bin... 🙈 Das hab ich erst ne Woche später festgestellt und da natürlich erstmal bedenken gehabt die aber ausgeräumt worden, ich würde das mrt machen lassen, das dauert nur ungefähr 20 Minuten und ich wurde wirklich nur bis zur Brust ins mrt geschoben...
Karpaltunnel wurde als erste ausgeschlossen, da war ich bei der nerven Messung, war alles prima...
Ich mache trotz Schwangerschaft weiterhin Physio mit ultraschall und wenn ich kein Rezept habe lass ich mich tapen das lindert die Beschwerden zumindest etwas...

Ich drücke dir die Daumen das die Beschwerden besser werden, ich weiß wie belastet das ist wenn man deswegen nicht schlafen kann...

LG


  Re: Schwanger ins Mrt?
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  Kala1005
schrieb am 13.09.2019 21:56
Liebe Ziva,

Ein gut geschulter Manualtherapeut kann anhand der Symptomatik (Ausfallgebiete, neurologische Zeichen usw..) recht gut eingrenzen, ob es ein Vorfall oder ein Karpaltunnel sein könnte. Natürlich gibt nur eine Bilddiagnostik genauen Aufschluss. Ein Karpaltunnelsyndrom kann man auch mit einer Messung der Nervenleitfähigkeit nachweisen. Man kann damit feststellen, an welcher Stelle die Beeinträchtigung lokalisiert ist.
Grob gesagt: bei einzelnen Fingern und bei einseitigen Auftreten würde ich an der HWS kucken, bei beiden Händen und allen Fingern eher am Karpaltunnel suchen.
Ich hatte in der Schwangerschaft schreckliche Probleme mit dem Karpaltunnelsyndrom. Konnte morgens nicht mal den Wecker ausschalten. Alles war 3 Tage nach der Geburt vorbei. Hatte nie wieder Schwierigkeiten. Geholfen haben mir ein kleines Bißchen eine Bandage für die Nacht, immer mal ein paar Lymphgriffe von den Kollegen und das von Luzie beschriebene Hochlagern.

Ein PT speziell für Schwangere ist übrigens nicht zwingend nötig. Wir können in den allermeisten Fällen jedes Patientenklientel adäquat behandeln und uns auf sie einstellen. zwinker (natürlich gibt es immer die Ausnahme von der Regel...)

Zum Thema MRT in der Schwangerschaft kann ich nichts beitragen.

LG Kala (Physiotherapeutin)




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