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  Kaiserschnitt Berlin - Empfehlungen
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  Bette
schrieb am 12.08.2019 14:58
Hallo zusammen,

in dem Krankenhaus, in dem ich eigentlich entbinden wollte, in dem auch mein erstes Kind zur Welt kam - das St. Joseph - sagte man mir, dass nicht meine Gynäkologin, sondern sie selbst entscheiden werden, ob eine Sectio notwendig ist. Ich habe mich umfangreich informiert und für einen Kaiserschnitt habe ich sicher einige subjektiv valide Argumente, diese entsprechen jedoch nicht unbedingt komplett den Kriterien, die für einen elektiven Kaiserschnitt sprechen. Nun muss ich mir entweder Argumente zurecht legen oder mir eben ein anderes Krankenhaus suchen, eine natürliche Geburt schließe ich aus.
Zum Einen empfand ich die erste als sehr schmerzhaft und viel zu lang (22h, davon mindestens 10 mit den allerschlimmsten Schmerzen, am Ende Saugglocke), ich war regelrecht traumatisiert, hatte auch keinen tollen Hormonschwall. Das jetzt noch einmal durchstehen zu müssen, zumal mit 43, das bereitet mir wirklich Angst. Ich merke bereits, dass ich in dieser Schwangerschaft nicht so fit bin wie mit 36, ich glaube, ich würde noch eine Geburt auch einfach nicht schaffen. Da ich meiner Mutter in vielen Punkten körperlich sehr ähnlich bin (auch ihre erste Geburt ist sehr schwer gewesen und die zweite hat ebenfalls noch 14h gedauert), gehe ich davon aus, dass mir erneut Ähnliches blühen würde.
Des Weiteren wurde mein Beckenboden damals ziemlich in Mitleidenschaft gezogen, so dass ich in den Monaten nach der Geburt nicht mal Furze anhalten konnte und mir auch mehrere Male groß in die Hose gemacht habe. Das hat sich zum Glück wieder gelegt, ansonsten hätte ich ja nicht mal mehr ganz normal arbeiten gehen können, zumindest wäre ich deutlich eingeschränkt. Harn verliere ich noch regelmäßig beim Husten oder Niesen. Ich fürchte, dass sich das unter einer weiteren vaginalen Geburt irreparabel verschlechtert.

Aber zurück zu meinem Anliegen, habt Ihr Ideen, wie ich mich in meiner Sache stark machen kann? Fallen Euch noch Argumente ein?
Und falls nicht, kennt Ihr gute Kliniken, in denen ich möglichst erst zum Entbindungstermin, am Liebsten erst mit Einsetzen der Wehen einen Kaiserschnitt bekommen kann? Auch hierfür sprechen diverse Studien, und natürlich mein persönliches Empfinden - ich habe damals 14 Tage nach ET durch Einleitung entbunden.
Ich möchte natürlich auch das Baby auf die Brust, direkt im OP, aber das ist zumindest im St. Joseph ohnehin Standard.
Und eine Neonatologie im Haus wäre mir am Liebsten.

Ich danke Euch!

Bette


2 mal bearbeitet. Zuletzt am 12.08.19 15:04 von Bette.


  Re: Kaiserschnitt Berlin - Empfehlungen
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  Mischki
Status:
schrieb am 12.08.2019 20:13
Hi,

Friedrichshain und Westend sind beides top Krankenhäuser mit neo.

Ich selber entbinde in Friedrichshain.

Lg


  Re: Kaiserschnitt Berlin - Empfehlungen
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  berlink
Status:
schrieb am 13.08.2019 23:49
Ich war im Virchow, und der heutige Chef, Prof. Henrich (ist auch im verlinkten Artikel zu Wort gekommen) damals noch leitender Oberarzt, hat vorsichtig versucht, mich vom KS abzubringen, es aber schnell gelassen, weil für mich nix Anderes infrage kam. Ich hatte dort (EZ) eine gute Versorgung.
ich würde meine eh schon vorhandenen Probleme mit dem Beckenboden offensiv ins Feld führen.

[www.aerzteblatt.de]


  Re: Kaiserschnitt Berlin - Empfehlungen
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  Bette
schrieb am 15.08.2019 08:13
Hallo zusammen und Danke für die Antworten. Inzwischen habe ich mit einer Bekannten geredet (Oberärztin Geburtshilfe), die hat mir ganz genau zugehört und Vieles wirklich nicht als Kriterium für einen Kaiserschnitt gesehen, auch meine traumatische letzte Geburt nicht unbedingt. Und der Beckenboden wird halt auch durch die Schwangerschaft in Mitleidenschaft gezogen usw.
Als ich dann aber meinte, ich hatte Probleme mit Stuhlinkontinenz (was ja wirklich stimmt), hat sie sofort umgeschaltet und gesagt, ok, DAS ist für sie ein Grund für einen Kaiserschnitt.
Ich könnte auch bei ihr im KH entbinden, aber die holen das Kind meist ca. eine Woche vor ET, das möchte ich eigentlich nicht. Wobei, wenn ich daran denke, was zum Ende hin und erst Recht über ET hinaus schon wieder an Risiken besteht, dann überlege ich mir das vielleicht noch mal. Mal sehen, es hängt auch davon ab, wie es im demnächst bei der Anmeldung in meinem Wunschkrankenhaus läuft.

Virchow ist auch ein großes Haus mit vielen Geburten, wie war es auf der Station dann? Im St. Josef lief zumindest die Nachbetreuung prima und es gibt Familienzimmer. Die Geburt selbst war ja halt rein subjektiv nicht so gut, niemand hat mich geführt, aber ok, heute weiß ich, dass man allein personaltechnisch bedingt in einem KH nur die nötigste Betreuung bekommt (und ich habe ja sogar 3 Schichten Hebammen im Kreißsaal erlebt) - da sagt einem keiner, dass man mal die Position wechseln möge (geht vermutlich mit den Schläuchen von der PDA auch nicht so gut).

B.


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  Re: Kaiserschnitt Berlin - Empfehlungen
avatar  wird schon
Status:
schrieb am 15.08.2019 13:57
eine Woche vor Termin ist aus medizinischer Sicht wirklich völlig in Ordnung... hatte mir sehr mit allen beschäftigt und das haben mir
mehrere Ärzte bestätigt.

Es wird zwar oft gesagt, dass es für das Kind besser wäre, wenn es schon selbst kommen möchte und in die Gänge gekommen ist als wenn man es aus dem Bauch einfach unvorbereitet rausholt.... aber eine Ärztin sagte, dass ein Kaiserschnitt eben auch sicherer sei, wenn es noch nicht losgegangen ist, denn es ist für den Operierenden einfacher wenn da keine Wehen oder anderes dazwischen kommen.

Du könntest übrigens noch drum bitten, dass das Kind nach der Geburt mit deinem Vanginalsekret eingeschmiert wird... dann hat es zumindest etwas von den nützlichen Bakterien abbekommen...




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