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  Vorderwandmyom bei Vorderwandplazenta - bitte um Erfahrungen und Beruhigung
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  Xolummar nicht eingeloggt
schrieb am 29.07.2019 16:33
Liebe Mädels,

in dieser Schwangerschaft komme ich leider vom Regen in die Traufe. Ich war heute bei 15+4 SSW zur Vorsorge und wollte eigentlich nur kontrollieren lassen, ob meine Pilzinfektion ausgeheilt und mein PH-Wert wieder im Lot ist. Der Arzt (Vertretungsarzt in der selben Praxis, weil mein Arzt im Urlaub ist) hat aber dann doch US gemacht. Dabei fiel auch mir beim ersten Blick auf den Bildschirm als Laie sofort auf, dass der Mutterkuchen so extrem weit in die Gebährmutter reinragte. Das Kind lag auch äußerst ungünstig. Ich fragte dann, ob das normal sei und dann meinte er, dass das ein Vorderwandmyom sein könne. Ich habe in diese Schwangerschaft eine Vorderwandplazenta und so wie es für mich aussah liegt diese direkt unter dem Mutterkuchen. Ich war erstmal total geschockt, weil ich a) noch nie zuvor irgendetwas mit Myomen zu tun hatte und auch beim letzten US am 13. Juli davon noch nichts zu sehen war und b) weil ich damit so gar nicht gerechnet hatte und nun natürlich Panik habe.
Der Arzt meinte, dass man das nun kontrollieren müsse und das manchmal bei Myomen die Gebährmutter sich nicht richtig entfalten könne und es zu vorzeitigen Wehen kommen könne.
Tja, das ist natürlich genau das, was man hören will.
Ich bin seit dem Termin total durch den Wind und erreiche leider auch meine Hebi nicht, weil ich Sie gerne um Einschätzung bitten wollte. Ich habe meinen nächsten Termin am 12. August. Kann ich solange einfach nur ruhig abwarten und davon ausgehen, dass alles gut ist? Ich habe irgendwie furchtbare Angst, dass durch diesen Sitz des Myoms unter der Plazenta (so sah es für mich aus) die Versorgung des Kindes gefährdet isttraurig.

Ich bitte ganz dringend um eure Erfahrungen und bin für jeden Beruhigung dankbar.

Liebe Grüße

Xolummar, die in dieser Schwangerschaft einfach nicht aus den Sorgen herauskommttraurig


  Re: Vorderwandmyom bei Vorderwandplazenta - bitte um Erfahrungen und Beruhigung
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  Belalo
schrieb am 29.07.2019 19:46
Hey,
tut mir leid, dass du dir so Sorgen machen „musst“.
Ich berichte dir mal von meinen Erfahrungen: ich habe im März entbunden und hatte schon vor der Schwangerschaft ALLES voll mit Myomen. Die Myome sind durch die Kiwu-Behandlung schon ordentlich gewachsen. Während der Schwangerschaft sind die Myome dann auch nochmal deutlich gewachsen. Das größte Myom war 11x9x7 cm, war im Geburtskanal und sah in etwa so aus wie eine Mango, außerdem hatte ich ein paar mit einer Größe von ca. 5x5 cm. Ich hatte auch eine Vorderwandplazenta.
Um die 30. SSW hatte ich leichte Wehen und wurde eine Woche krank geschrieben, war aber direkt wieder alles gut.

Mein Gyn hat bei jeden Termin sein bestes gegeben mir Angst, bloß kein Kaiserschnitt, ich sollte mich schonen usw. Letztendlich habe ich ganz normal am ET mit Einleitung entbunden. Die Geburt ging schnell und war „schön“, die Gebärmutter hat sich gut zurück gebildet, keine Blutungen.

Natürlich muss das alles nicht heißen, dass du auch so ein Glück hast, aber wer weiß das schon smile.
In Afrika haben übrigens sehr viele Frauen Myome, da ist das quasi normal.

Ich drücke dir ganz fest die Daumen und lass‘ dich nicht verrückt machen. Es klingt vielleicht etwas doof, aber du kannst aktuell eh nichts an der Situation ändern.

LG Belalo


  Re: Vorderwandmyom bei Vorderwandplazenta - bitte um Erfahrungen und Beruhigung
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  DOM82
Status:
schrieb am 29.07.2019 20:18
Xolu, du kommst auch nicht zu Ruhe.
Die Mutter des Patenkindes hatte zwei beim Patenkind. Hat aber normal entbunden und auch um den ET rum.
Wünsche dir auch, dass du zu diesem Prozentsatz gehörst.


  Re: Vorderwandmyom bei Vorderwandplazenta - bitte um Erfahrungen und Beruhigung
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  Xolummar nicht eingeloggt
schrieb am 01.08.2019 08:54
Liebe Mädels,

nachdem ich mit dieser Ungewissheit nie im Leben zwei Wochen bis zur nächsten Vorsorge hätte ausgehalten, bin ich am Tag drauf nochmal in die Praxis und habe nochmal um ein Gespräch mit dem Arzt gebeten, damit ich wirklich alles richtig verstehe.
Er machte noch einmal US und diese Verdickung der Gebährmutterwand war total zurückgegangen und er meinte dann sogar "eigentlich nicht mehr darstellbar". Es könnte sich um eine lokale Kontraktion gehandelt haben. Klar, wird da jetzt trotzdem zukünftig mit drauf geschaut, aber erstmal gab es Entwarnung und ich bete und hoffe auch von Herzen, dass diese Verdickung oder was auch immer sich nicht mehr im US zeigen lässt. Ich habe in dieser Schwangerschaft wirklich schon zu viel Sorgen gehabt und muss wirklich dringend mal zur Ruhe kommen.

Bitte haltet mir weiterhin die Daumen, dass alles gut bleibt.

LG

Xolummar




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