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  Einleitung nach Kaiserschnitt
avatar  kleineWildblüte
Status:
schrieb am 11.01.2019 13:11
Liebe Leute,


ich beschäftige mich zur Zeit mit der kommenden Geburt.
Leider war die Geburt meines Sohnes ein traumatisches Erlebnis. Er musste aufgrund von Präeklampsie und Plazentainsuffizienz eingeleitet werden. Die Einleitung wurde leider von der Hebamme nicht so ausgeführt wie vorher mit meinem Arzt besprochen. Ihr ausgeliefert zu sein, war schrecklich. Es endete dann leider beim Kaiserschnitt...

In dieser Schwangerschaft habe ich gehofft, dass ich diesmal bis zum Termin komme und mein Baby selbst entscheiden darf, wann es denn kommen möchte.
Um auch ein Stückchen weit mich selbst zu 'therapieren' und mich mit der ersten Geburt zu versöhnen.

Nun schaut es aber wieder so aus, dass sich die Geschichte wiederholt traurig
Meine Ärztin geht stark davon aus, dass ich wieder eine Präeklampsie entwickeln werden... Mein Baby wird auch nicht mehr so gut versorgt. Kopf und Bauch hängen ca. 10 Tage zurück. Beidseitiger Notch.

Stimmt es denn, dass man wirklich gar keine Einleitung nach einem Kaiserschnitt machen kann?
Muss ich sofort unters Messer?
Meine Ärztin meint, dass das Rupturrisiko erhöht ist und somit sofort zum KS geraten wird..

Es gibt doch so viele verschiedene Möglichkeiten einer Einleitung. Kommt denn keine einzige in Frage? Wie schaut es mit einer mechanischen Einleitung aus?
Oder können mir vielleicht 'Haushaltsmittelchen' helfen, dass sich der Mumu wenigstens soweit erweichen lässt, dass eine Einleitung besser wirkt?


Bin gespannt, ob jemand bereits Erfahrung hat.


Liebe Grüße,
Wildblüte


  Re: Einleitung nach Kaiserschnitt
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  maj88
schrieb am 11.01.2019 14:04
Nur ganz kurz zum Thema „mechanische“ Einleitung. Ich wurde mit der „Ballonkatheter“ Methode eingeleitet , hat gut geklappt , allerdings auch in der 42 SSW. Der Befund war bei mir aber auch komplett geburtsunreif, MM zu , GMH mehr als 2 cm. Keine Ahnung ob sowas in Frage kommt. Ich habe auf dem Gebiet wirklich keine Ahnung dachte nur ich schreibe es für mal als kurzen Hinweis damit du dich darüber informieren kannst. Kannte die Methode vorher nämlich auch nicht. Alles Gute für Dich und dein Baby!


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.19 14:05 von maj88.


  Re: Einleitung nach Kaiserschnitt
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  Smoni
schrieb am 11.01.2019 15:31
Ich bin nicht mehr angemeldet, wollte aber meinen Kommentar hinterlassen.

Oktober 2009 wurde bei 33+3 die Geburt eingeleitet und endete im Kaiserschnitt (Verdacht auf Blasensprung, war aber letztlich keiner)

April 2011 wurde bei 38+2 die Geburt eingeleitet!!! Mit Wehentropf. Das macht man eigentlich nicht, ist sehr gefährlich- tja. es wurde aber gemacht und es ging ja auch alles gut!
Ich habe nur 4,5h später meinen Sohn vaginal geboren,

Okrober 2018 hab ich dann endlich bei 38+5 eine spontane Geburt erleben können zwinker


  Re: Einleitung nach Kaiserschnitt
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  suessiMCniedlich
Status:
schrieb am 12.01.2019 08:04
Hallo,
Jede Schwangerschaft und Kind,sowie Geburt sind anders. Ich kann verstehen dass du dir eine natürliche bzw spontane Entbindung wünschst,bei Präeklampsie plus beidseitigem Notching würde ich persönlich auf Sicherheit gehen und gleich den ks wählen. Das Risiko am Ende beide in eine notsituation zu kommen ,wäre mir zu hoch.
Ggf noch mit einer anderen Klinik sprechen,was es für Möglichkeiten gibt,doch meine laienerfahrung mit 6 Ss und 5 Kindern wäre, stell dich auf einen ks ein und versuche dieses auch irgendwie anzunehmen.
Alles Gute


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  Re: Einleitung nach Kaiserschnitt
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  Libby12345
schrieb am 12.01.2019 15:01
Hallo Wildblüte,

ich habe vorhin mal im Buch „Selbstbestimmt gebären nach Kaiserschnitt“ von Ute Taschner nachgeschaut. Dort habe ich leider keine Einleitungsmethode gefunden, die nach einem Kaiserschnitt möglich wäre; es scheitert demnach immer am erhöhten Rupturrisiko.

Was ich an Deiner Stelle noch mal hinterfragen würde, ist das Risiko einer erneuten Präeklampsie. Ich habe mir das jetzt in der zweiten Schwangerschaft in einem Pränatalzentrum mal genauer erklären lassen. Dort hieß es, dass dies meist ein Phänomen der ersten Schwangerschaft sei und das Wiederholungsrisiko gering. Wegen des Entwicklungsrückstands: In welcher Woche bist Du denn? Mein erstes Kind war am Ende der Schwangerschaft (39./40. Woche) aufgrund schlechter Versorgung 4 Wochen zurück; trotzdem wurden in Absprache mit dem Krankenhaus (in dem ich mich wegen meines Bluthochdrucks aufhalten musste) die Wehen abgewartet. (Es endete dennoch in einem Kaiserschnitt, aber immerhin waren das Kind und ich reif für die Geburt.) Ich möchte Dich keinesfalls zu riskantem Abwarten ermutigen, aber vielleicht könnte eine zweite Meinung einer Fachperson ja helfen. Eventuell kannst Du im Zuge dessen ja auch mehr über Einleitungsmöglichkeiten erfahren.

Ich verstehe es total gut, dass Du Dir eine natürliche Geburt wünschst; geht mir genauso. Dennoch finde ich es wichtig, die Möglichkeit eines erneuten Kaiserschnitts schon im Vorfeld möglichst zu akzeptieren. Es kann nun mal so kommen und dann ist man besser darauf eingestellt.

Wir Kaiserschnitt-Mamas sind auch tapfer und richtige Mamas Liebe


  Re: Einleitung nach Kaiserschnitt
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  elfi82
Status:
schrieb am 12.01.2019 16:48
Liebe Wildblüte,

ich kenne mich mit Präeklampsie null aus. Deshalb nimm meinen Beitrag nicht als Weisheit an, sondern nur als meine Erfahrungen smile

Ich hab meinen großen Sohn im Januar 2014 an ET+13 geboren. Damals wurde mit Wehencocktail, später mit Cytotec-Tabletten eingeleitet. Außer krampfartigen Wehen, die nicht Muttermund wirksam waren, hat sich nichts getan. Als die Herztöne des Kindes schlecht wurden, gab es den Kaiserschnitt.

Vor grad 2 Wochen, also knapp 5 Jahre später, habe ich unseren kleinen Sohn geboren. Geplant war eine Hausgeburt, also eine spontane vaginale Geburt nach einem Kaiserschnitt und bei problemloser 2. Schwangerschaft ist durchaus möglich. Letztendlich musste ich wegen Terminüberschreitung an ET+10 ins Krankenhaus für den Wehencocktail und einen Tag später ging es dann mit der Einleitung weiter. Da wurde erst der Ballonkatheter diskutiert, da ich aber schon bei 3cm war, war er nicht mehr nötig. Daher ging es für mich an einen niedrig dosierten Wehentropf mit Oxytocin, später gab es Buscopan und PDA, damit ich mich und der Kleine kurz ausruhen konnten. Da nichts vorwärts ging und auch wieder die Herztöne absackten, kam dann leider wieder der Kaiserschnitt.

Bei einer unauffälligen Schwangerschaft ist eine vaginale Geburt nach Kaiserschnitt durchaus möglich. Wegen des erhöhten Rupturrisikos sind aber nicht alle Einleitungsvarianten möglich. Ich würde mir an deiner Stelle auch eine weitere Meinung von einer anderen Klinik einholen. Ich kann deinen Wunsch nach einer "normalen" Geburt total verstehen. Aber bedenke bitte auch, was du alles durchmachen musstest, um jetzt so kurz davor zu sein, dein 2. Kind zu bekommen. Es lohnt sich nicht, deine Gesundheit oder die deines Babys aufs Spiel zu setzen, um dir selbst einen Wunsch zu erfüllen.

In meinem Krankenhaus waren sie zwar bemüht und haben uns die Einleitung versuchen lassen, um eine vaginale Geburt zu schaffen. Aber ich wurde sehr genau überwacht und es wurde meinem Körper und mir auch nicht viel Zeit gelassen, um auf die Einleitung zu reagieren. Es herrscht dann schon deutlich erhöhte Alarmbereitschaft!

Sei stark, sei tapfer... Du wirst schon die richtige Entscheidung treffen. Ich drück dir die Daumen!

Liebe Grüße
Elfi


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 12.01.19 16:53 von elfi82.


  Re: Einleitung nach Kaiserschnitt
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  Knuffi23
Status:
schrieb am 12.01.2019 17:02
Interessantes Thema.
Ich stehe vor der selben Frage, erschwerend bin ich aber auch noch Bluterin.
Mein Kaiserschnitt liegt dann 5.5 Jahre zurück. Ich gehe aber davon aus, das es wieder ein Kaiserschnitt wird
Am Dienstag habe ich bereits das vorgespräch im Krankenhaus, weil ich ein Krankenhaus in der Nähe suche, wo ich überhaupt entbinden kann.
Die Uni Klinik liegt 90 km weit weg, vielleicht habe ich Glück und ich kann in die Klinik die nur 45 km weit entfernt ist.
Ich werde nochmal berichten und bin gespannt auf Berichte hier in dem Fred 😊


  Re: Einleitung nach Kaiserschnitt
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  Libby12345
schrieb am 12.01.2019 21:45
@Elfi: Herzlichen Glückwunsch zur Geburt! Das ist ja toll, dass Du es spontan versuchen konntest und dass doch eine Einleitung unter sorgfältiger Überwachung möglich war - gut zu wissen.

Das Buch, von dem ich vorhin schon geschrieben habe, kann ich zu dem Thema sehr empfehlen („Meine Wunschgeburt“). Die Haltung der Autorin ist zwar eindeutig pro natürliche Geburt, aber es werden durchaus auch Vorteile eines geplanten Kaiserschnitts genannt. Es wird auch beschrieben, was beide Varianten psychisch bewirken, Folgen für Mutter und Kind betrachtet... Über Einleitungen allgemein heißt es da auch, dass diese häufig eine Kaskade an Interventionen nach sich ziehen, bis hin zum Kaiserschnitt.

Ein wichtiger Aspekt könnte auch sein, dass man beim Versuch einer Spontangeburt evtl. einen eiligen oder gar Notkaiserschnitt bekommt und dazu unter Vollnarkose gesetzt wird. Dann bekommt man von der Geburt wirklich gar nichts mit und das fand zumindest ich bei meinem ersten Kind schon sehr schade. Diese Gefahr besteht beim geplanten Kaiserschnitt nicht, auch wenn er natürlich andere Nachteile hat.

Mich beschäftigt das Thema zur Zeit auch sehr stark. Manchmal denk ich mir dann aber auch: Vergiss mal nicht, dass Du ein Baby bekommst, und freue Dich auf die Zeit mit ihm!


  Re: Einleitung nach Kaiserschnitt
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  elfi82
Status:
schrieb am 12.01.2019 22:44
Jepp, das kann ich nur bestätigen. Eine Einleitung ist eben oft der erste Schritt in einer langen Interventionskette. Zumindest war es bei meinen beiden Geburten so. Von daher kann ich einem geplanten Kaiserschnitt auch viel Positives, vor allem im psychischen Bereich, abgewinnen, zumal wenn eine Präeklampsie im Raum steht und schon eine traumatische Geburt überwunden werden musste.

Wie gesagt liebe Wildblüte, ich drück dir die Daumen!


  Re: Einleitung nach Kaiserschnitt
avatar  kleineWildblüte
Status:
schrieb am 13.01.2019 14:55
Vielen Dank für alle eure Antworten smile


Noch ein paar Infos: Der Kaiserschnitt war am 8.3.2017 und der ET ist am 1.3.2019.
Meine Ärztin geht stark davon aus, dass ich gar nicht zum Termin komme und wenn ich Glück habe bis 37+0 komme.. das wäre dann am 8.Februar.
Das heißt also, dass zwischen den Geburten 23 Monate sein würden.

Ich bin jetzt in der 34.SSw und hätte quasi nur noch wenige Wochen..
Mein Sohn wuchs ab der 33. SSw auch nicht mehr richtig und wurde bei 37+1 mit 2Kilo und 45cm geholt. Bei ihm war allerdings nur der Bauchumfang zurück, der Kopf war ganz normal.
Nun ist es so, dass meine Tochter nicht nur mit dem Bauch, sondern auch mit dem Kopf zurückhängt. Sie ist noch auf der 20.Perzentile.
An sich sind mein Mann und ich auch keine Riesen und ich hätte ja auch keine Probleme damit, wenn ich ein zierliches Baby bekomme, aber mein Sohn zum Beispiel war bei der Geburt unter der 3.Perzentile (davor wuchs er auf der 50.) und da habe ich Angst, dass sich das so wiederholt.

Zum Buch: Meine Freundin hat mir auch dieses Buch empfohlen und morgen werde ich es bekommen smile Werde ich mir also ganz bestimmt durchlesen.


Ich bin sicherlich die letzte, die am Ende keinem Kaiserschnitt zustimmen würde, wenn ich sehe, dass mein Baby in Gefahr ist. Schließlich hatten wir keinen einfachen Weg bis dahin und wenn auf den letzten Metern etwas passieren sollte, so könnte ich mir das nie verzeihen.


Ach ich weiß auch nicht, ich wünsche mir nur, dass ich eben etwas wie die 'normalen' Frauen sein könnte, die ohne Probleme schwanger werden, schwanger bleiben und normal ein Kind bekommen könnten. So ganz rosarot und bilderbuchmäßig. Aber was ist schon normal.

Ich weiß, dass dies nicht der Realität entspricht und ich möchte auch hiermit keine Mama verletzen, die einen KS hatte, aber ich denke, ich wünsche mir nur diese Erfahrung zu machen, um quasi 'schön und im Reinen' mit dem Kinderwunsch abschließen zu können.

Wie dem auch sei, ich rede noch mal mit der Klinik und der Ärztin.
Letztendlich ist das Wichtigste, dass unsere Tochter gesund auf die Welt kommt Liebe


@Knuffi: bin gespannt, was du nach deinem Gespräch zu berichten hast. Dein KS liegt ja weit aus länger zurück und deshalb kann ich mir gut vorstellen, dass die Ärzte eher bereit wären.


Liebe Grüße,
Wildblüte


  Re: Einleitung nach Kaiserschnitt
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  Knuffi23
Status:
schrieb am 13.01.2019 18:25
@wildblüte
Wann wird denn bei dir entschieden?

Ja der ks liegt bei mir schon 5.5 Jahre zurück, trotzdem noch mit erschwerten Risiko, der Nachblutung Ohnmacht


  Re: Einleitung nach Kaiserschnitt
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  Kluntjemedroom
schrieb am 14.01.2019 12:46
Falls die Versorgung wirklich schon so schlecht ist, dass das Kind im Umfang deutlich hinterher hinkt, dann hat es eventuell auch nicht die Kraft für eine Geburt nach Einleitung.
Bei einer Freundin wurde wegen beidseitigem Notch und Präeklampsieverdacht in der 38. Woche eingeleitet und das Kind hatte dadurch so viel Stress, dass es zum Notkaiserschnitt wegen Mekoniumim Fruchtwasser kam. Drittes Kind übrigens.


  Re: Einleitung nach Kaiserschnitt
avatar  Isving
Status:
schrieb am 14.01.2019 20:01
Hallo, hier auch noch eine (gute) Erfahrung:

Mein Großer kam mit Kaiserschnitt auf die Welt, 7 Jahre später wurde bei Nummer zwei am ET wegen SS-Diabetes eingeleitet. Ich habe mittags eine Tablette gelegt bekommen, zu diesem Zeitpunkt hatte ich nie eine Wehe am CTG gesehen. gegen 20:00 Uhr habe ich starke Wehen bekommen, die aber nicht geburtswirksam waren und nach kurzer Zeit wieder nachließen. ab 22:00 Uhr hatte ich richtige Wehen und 4 h später war der Kleine da.

Insgesamt war es eine schöne Geburt, ich habe eine PDA erhalten, aber vorwiegend deshalb, weil ich weiß, dass Schmerzen bei mir auf den Kreislauf gehen und ich dann gerne in Ohnmacht falle. Ich habe es mir einfach nicht zugetraut.

Ich musste unterschreiben, dass das Medikament zur Einleitung Offlabel eingesetzt wird. Es gibt einfach keines, dass für die Einleitung nach KS zugelassen ist. Manche Krankenhäuser machen das schon alleine deshalb wohl nicht.

Grundsätzlich ist es bzgl. möglicher Uterusruptur also eher kein großes Problem, je nach KKH. Wenn man alle deine Diagnosen zusammennimmt, puh,da wäre ich mir auch nicht mehr sichter. Aber das hat dann nichts mehr mit dem KS zu tun.
Toitoitoi und denk dran: Wie man's macht - es ist verkehrt...!

LG Isving


  Re: Einleitung nach Kaiserschnitt
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  silvernano
Status:
schrieb am 14.01.2019 21:46
Hallo,

ich hatte bei den Großen eine Einleitung, da einer der beiden bei Kontrolle einen Herzfrequenzabfall hatte und somit entschieden wurde, die Schwangerschaft bei knapp 36 Wochen zu beenden. Die Einleitung endete dann im sekundären Kaiserschnitt, weil unter den Wehen dann der andere mit der Herzfrequenz runter ging. Die beiden waren nach Geburt dann auch erst auf der Intensivstation, einer für 10 Tage, weil er erhebliche Anpassungsstörungen insbesondere mit der Atmung hatte. Alles in allem nicht schön, aber mit glücklichem Ausgang und 2 völlig fitten Kindern.

5 Jahre später bei dem Kleinen hatte ich das okay für eine spontane Geburt und ziemlich genau an ET auch Wehen, leider ohne jeglichen Effekt. Bei 41+0 hatte ich Kontrolle und es tat sich weiter nichts. Die Gynäkologin hat mir dann klar gesagt: wir können einleiten (Narbe sah im Ultraschall gut aus), aber sie hielt es für sehr wahrscheinlich, dass es wieder im sekundären Kaiserschnitt enden würde. Daher hat sie mir zur geplanten Sectio am Folgetag geraten.

Ich habe dann den Tag durchgeheult, weil ich gehofft habe, eine spontane Geburt zu haben und weil ich wahnsinnige Angst hatte, dass der Kleine auch Probleme haben würde.
Der Kaiserschnitt war dann völlig problemlos, Junior hat den OP zusammengebrüllt (was war ich froh, ihn schreien zu hören...!) und 3 Tage nach Sectio waren wir zu Hause. Auch wenn ich es anders erhofft hatte, bin ich mit der Entscheidung im Reinen (insbesondere bei 4300 g Gewicht....).

Schön ist ein Kaiserschnitt nicht, aber ein geplanter ist wirklich was ganz anderes als ein sekundärer oder erst recht einer im Notfall. Und wie Du geschrieben hast, wichtig ist, dass Ihr beide gesund nach Hause kommt.

Alles Gute

Silvernano


  Re: Einleitung nach Kaiserschnitt
no avatar
  Knuffi23
Status:
schrieb am 15.01.2019 16:29
Ich war heute zum Gespräch, und eine Einleitung nach ks ist ausgeschlossen.
Er sagte, es sind verbotene Mittel, ich könnte dafür unterschreiben und das Risiko in Kauf nehmen, es wird aber davon abgeraten .

Aber wenn der kleine sich von alleine auf den Weg macht, stünde dem nichts im Wege natürlich zu entbinden 😊




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