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  Geburtsbericht eines Dezemberbabys
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  lila_laune
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schrieb am 21.12.2018 12:33
So, ich versuche mal, meine Geburt zusammen zu tragen.. Vielleicht kann es ja die Zeit für die verbleibenden Dezembermamis etwas überbrücken und die eine oder andere Maus dazu bewegen, sich mal anzuschließen knutsch Es ist doch wirklich sehr lang geworden und ich entschuldige mich dafür. Es war einfach ein so intensives Erlebnis und gefühlt war jeder Moment so wichtig für mich, dass ich wenig auslassen konnte. Was ich mir vorher nicht vorstellen konnte, ist, wie schnell doch die Stunden umgingen und so habe ich total das Zeitgefühl verloren. Die wichtigsten Zeiten habe ich mal markiert, vielleicht ist es so etwas übersichtlicher.



Am Mittwoch Abend war ich mit einer Freundin zum Weihnachtsmarkt verabredet. Die Temperatur ist an dem Tag sehr stark gefallen, so dass es zum Abend hin so richtig schön eisig war – das perfekte Weihnachtsmarktwetter. Party Allerdings hat meine Freundin manchmal eine etwas unsensible Art und obwohl ich ihr gerade vorjammerte, dass ich mir Sorgen machte, der Kleine würde noch ewig übertragen (dabei war ich ja eigentlich noch vor ET), musste sie mir das neue Buch zitieren, dass sie gerade las, nachdem Erstgeborene eigentlich immer zu spät kamen und wie witzig es doch wäre, würde meiner zu Sylvester kommen (haha, ich könnte mich totlachen).. Naja, so sind wir zum Schluss fast ein bisschen aneinander geraten und ich ziemlich aufgewühlt nach Hause. Dort war mir irgendwie ein bisschen komisch, gleichzeitig ganz warm und auch kalt, sodass ich beschloss, nochmal ein schön warmes Ingwerbad zu nehmen. Dusche Ok, „warm“ – ich fröstelte so sehr in der Wanne, dass ich das Bad dann doch immer heißer habe einfließen lassen, was aber nichts nützte. Irgendwann bin ich dann einfach wieder ins Bett, wo mein Mann schon auf mich wartete.

Morgens dann so gegen 4:00 bin ich von Regel-artigen Schmerzen aufgewacht, ich dachte zunächst, es wäre wieder mal mein Darm und begab mich auf eine ausführliche Toilettensitzung. Allerdings wurden die Schmerzen dadurch nicht weniger und sie waren auch sehr rhythmisch. Ich legte mich ins Bett und versuchte mich auf meine Entspannungsübungen zu konzentrieren, innerlich war ich aber auch super aufgeregt und freudig. Naja, sowas kann ich so schlecht für mich behalten, und als ich gerade das Gefühl hatte, mein Mann würde jetzt sowieso wach werden (ok, er hat nur kurz irgendwas gemurmelt im Schlaf und wäre wahrscheinlich noch lange nicht aufgewacht Ich wars nicht), meinte ich zu ihm: Du, ich glaube ich habe Wehen. Er nur im Halbschlaf: wie schön. Aber bestimmt dauert es trotzdem noch bis nächste Woche, nun versuch doch einfach mal zu schlafen. Er wurde dann trotzdem selbst hellwach und wir lauschten so für eine halbe Stunde meinem Körper zu. Dann kamen wir schon fast zu dem Schluss, dass wir doch wieder einschlafen sollten, da machte es plötzlich „platsch“ und es fühlte sich so an, als hätte jemand ein Glas Wasser in meiner Hose ausgeschüttet. „Du, ich glaube, meine Fruchtblase ist gerade geplatzt“. Ich freu mich sehr Mit einem Mal war nicht mehr viel mit Schlafen, mein Mann ist wie von einer Tarantel gestochen aufgesprungen und durch die Wohnung gelaufen. In meinem Kopf spulte sich das „Was tun, wenn Fruchtblase platzt“ Programm ab und ich ging erstmal nach Farbe und Geruch schauen und versuchte auszumachen, ob sich das Baby gut bewegte. Dann legte ich mich wieder hin, während mein Mann einerseits versuchte, mich zu beruhigen – „du weißt, das kann trotzdem noch bis morgen dauern, bevor irgendwas passiert“ und gleichzeitig durch die Wohnung sauste und alles versuchte zu organisieren. Ich habe währenddessen meine Familie sowie meinen lieben Storch informiert und musste mich auch erstmal sammeln, was denn jetzt bitte abgeht. Am liebsten wollte ich auch sofort meine Hebamme anrufen, doch müsste die ja evtl. noch ne lange Schicht für mich hinlegen und so wollte ich bis tagsüber warten. Naja, ungeduldig und aufgeregt wie ich war (und weil die Wehen doch auch sehr regelmäßig waren und nicht mehr weggingen), rief ich sie dann um kurz vor 6 an Ich wars nicht – was letztendlich gar keinen großen Unterschied machte, denn sie war gerade mitten bei einer anderen Geburt. Sie fragte kurz meine Symptome ab und meinte dann, sie meldet sich nochmal nach der Geburt. Gleichzeitig stand aber auch schon fest, dass sie meine Geburt nicht begleiten könnte, da sie ja gerade schon eine 20 Stunden Schicht hinter sich gebracht hat. In unserem Geburtshaus teilen sich immer zwei Hebammen die Rufbereitschaft, wobei die andere an dem Tag eigentlich frei gehabt hätte und nun noch ausstand, ob sie uns trotzdem begleiten könnte. Währenddessen war meine Schwester gekommen und half mir, die Abstände zwischen den Wehen zu messen. Sie kamen dann schon alle 2-3 Minuten und waren immer fast eine Minute lang und recht heftig.



Um 7 rief die Hebamme dann nochmal an und diesmal griff mein Mann durch – er wollte, dass wir wenigstens zum Abchecken ins Geburtshaus fahren oder mit der anderen Hebamme sprechen konnten, die als Ersatz geplant war. Ich war ihm in dem Moment echt dankbar, denn die Wehen waren schon recht intensiv und die Unsicherheit der Situation – wann fahren wir los, wer wird uns da erwarten – half nicht wirklich. Die zweite Hebamme rief uns dann auch prompt zurück und alles war gleich viel entspannter. Sie habe leider einen super wichtigen Termin zwischen 13 und 17 Uhr, vor und hinterher könne sie uns aber begleiten. Die Entscheidung, ob wir schon ins Geburtshaus fahren sollten, nahm sie uns auch ab, sie wollte erstmal bei uns zu Hause vorbei kommen. Um kurz vor 8 war sie dann da, ihr Befund: Muttermund weich und durchlässig, leicht geöffnet. Wir sollten noch etwas warten, bis die Wehen stärker werden und dann los fahren.Das wurden sie dann auch ziemlich schnell. Mein Mann ließ mir nochmal eine Badewanne ein, doch auch das ließ die Wehen eher stärker werden. Gegen kurz vor 10 waren die Wehen so stark, dass ich trotz diverser Atem- und Entspannungstechniken bei jeder Wehe aufspringen und einmal durch unseren Flur laufen musste. Dabei habe ich dann alles weggepustet, was mir über den Weg kam. Baseball Zwischendurch nochmal schön alles rausgekotzt, Magen vom Ballast befreit. Irgendwann fiel dann die Entscheidung, so viel kann ich ja gar nicht im Auto laufen, wir müssen jetzt mal langsam los. Ich war schon zu diesem Zeitpunkt gar nicht mehr so gut ansprechbar und völlig auf mich und meine Wehen konzentriert, und auf die Pausen dazwischen.



Um 10:30 im Geburtshaus angekommen war der Muttermund schon 3 cm geöffnet. Wenigstens waren die Wehen also effektiv, das gab mir Mut. Dennoch, so ca. 1 Stunde im Geburtshaus gab es für mich einen ziemlichen Tiefpunkt: Trotz aller Vorbereitung, Atemübungen usw. taten die Wehen einfach mal scheiße weh.Gute Nacht Es gab jedes Mal so einen kurzen Höhepunkt, wo ich am liebsten das ganze Geburtshaus zusammen geschrien hätte –meine Hebi meinte noch, ich solle doch immer „jaaaa“ schreien, innerlich dachte ich nur „neeeein“. Meine Schmerzen paarten sich mit der Angst, was, wenn es jetzt schon so schlimm ist, wo soll das bitte noch hin führen? Spoiler: tatsächlich war es der absolute Tiefpunkt für mich und ich bin so glücklich, dass ich den irgendwie durchgestanden habe. (Full disclosure: besser wurde es jetzt schmerzenztechnisch auch nicht, aber einfach nie schlimmer und irgendwann fast ne Gewohnheit).. Dann wollte meine Hebamme nämlich auch noch, dass ich doch bitte mal für ne halbe Stunde beim CTG Gerät bleibe. Das war ja schon mobiler als im Krankenhaus, aber laufen durfte ich dann nicht mehr. Ich fand das natürlich gar nicht prickelnd, aber irgendwie schaffte ich es durch die Zeit und es half mir tatsächlich, mich zu beruhigen. Nach dem CTG war der Muttermund dann schon bei 5cm und das gab mir Mut. Endlich setzte sich auch mein Mann durch und ich ließ mich auf ein Bad ein (er hatte es öfter vorgeschlagen, ich konnte es mir aber bis dahin gar nicht vorstellen). Außerdem machten wir endlich die mitgebrachte Musik an und es kehrte etwas Ruhe ein. Die Wehen waren immer noch sehr intensiv, doch wenigstens konnte ich zwischendurch sehr gut entspannen. Obwohl meine Hebamme einen so wichtigen Termin hatte, verstrich die Zeit und auch nach 13 Uhr blieb sie immer noch bei meiner Seite.


Gegen 14 Uhr war der Muttermund fast vollständig geöffnet, die Pressphase könnte jederzeit los gehen. Tja, Pustekuchen.. Treffer


D.h. irgendwann war es schon so, dass sich in die Wehen neben einem Schmerz auch immer mehr so ein Drang bemerkbar machte, zu pressen. Nur zog sich das einfach sehr lange hin.
Wir versuchten alles mögliche: ich sollte nochmal auf Toilette, meine Hebi legte mir einen Blasenkatheter, wir versuchten alle möglichen Stellungen. Meinen Drang zum Laufen hatte ich in der Badewanne verloren und mittlerweile lag ich am allerliebsten auf der Seite, da hatte ich auch das Gefühl, am effektivsten pressen zu können. Nach ein, zwei Stunden, tat sich tatsächlich auch was, ich hörte meinen Mann immer und immer wieder sagen: „Du hast es fast geschafft! Er ist fast schon da!“. Meine Hebamme war etwas vorsichtiger und meinte, das kann bei Erstegbärenden einfach trotzdem etwas dauern und wäre eben Millimeterarbeit. Mittlerweile war ich völlig ok mit allem, neben den immer noch sehr intensiven Wehen und nicht mehr so effektiven Erholungsphasen, hatte ich nur noch den Drang, einfach mal ordentlich zu schlafen. Ich fand es gar nicht so lustig, das mich die blöden Wehen daran immer wieder hinderten und auch noch meine Hebamme von mir immer wieder Turnübungen verlangte. Schon lange vorher war ich ziemlich auf Automodus umgeschaltet und gab nur so die wichtigsten Schlagwörter von mir „Fenster auf“ „Hand“ „Wasser“, ansonsten war ich nur bei mir. Meine Hebamme hörte ja andauernd die Herztöne ab, aber irgendwann wollte sie dann doch noch mal einen CTG machen. Der sollte nur eine halbe Stunde dauern, aber irgendwie zog er sich immer weiter hin. Langsam dämmerte es mir, dass irgendwas nicht stimmte. Die Herztöne fielen während der Wehen immer wieder ab, erholten sich zwar gut, aber irgendwann war wohl ein Punkt erreicht. Meine Hebamme meinte zu mir: Hannah, wir müssen dich leider verlegen. Für meinen Mann, der immer noch ein bisschen dachte, gleich haben wirs geschafft, kam es wohl wie ein Schock, ich war schon eine Weile darauf vorbereitet. Meine Hebamme hatte bereits einen Krankenwagen gerufen und plötzlich sollte alles ganz schnell gehen.



Gegen halb 7 verließen wir das Geburtshaus. Für mich war mittlerweile alles ein Kraftakt und der Weg bis zur Haustür nicht einfach. Die Presswehen waren mittlerweile voll da, auch wenn sie immer nur kurz andauerten, hatten sie eine ganz schöne Power und ich musste sie auf der Hebamme gestützt veratmen. Dann kam endlich der Rettungswagen. Der geilste Spruch des Tages kam dann natürlich vom Rettungssanitäter. Ich kam ihnen auf der Hebamme gestützt und schnaufend aus dem Geburtshaus entgegen: „Ja, hat sie denn schon Wehen?“ ROFLROFLROFL– und dann kurze Zeit später im Auto „Ja, also wenn das Kind jetzt kommt, wir haben auch alles da.“ Na klar, keine Geburtshausgeburt aber eine im Saniauto, angeschnallt über die Huckelpisten Berlins LOL


Meine Familie hatte uns ja im Geburtshaus alleine gelassen, doch wie durch einen glücklichen Zufall waren sie dann genau wieder zurück gekommen, als die Verlegung los ging. Mein Mann fuhr mit ihnen mit (meine Hebamme bei mir im Rettungswagen) und klärte sie über alles auf. Dann befahl er meiner Mutter, mit ihm in den Kreissaal zu kommen, wo ich währenddessen von den Sanis hingefahren wurde. Ich habe eine sehr enge Beziehung zu meiner Familie, trotzdem wollte ich die Geburt immer nur mit meinem Mann und mir erleben – doch jetzt war ich so unglaublich froh, dass doch auch meine Mutter dabei war. Und auch für sie, die ja schon vier Kinder geboren hatte, war es glaube ich noch mal so toll, bei der Geburt des ersten Enkelkindes dann doch dabei sein zu dürfen.



Im Kreissaal ging dann alles auch sehr schnell. Ich wurde umringt von drei Frauen (einer Ärztin und zwei sehr lieben Hebammen), eine fragte ich nach Schmerzmitteln (wenn schon Krankenhaus, dann bitte auch mit Luxuspaket!) und sie bot mir Lachgas an. Ich nahm das Angebot dankbar an. Das Lachgas half gefühlt gar nicht gegen die Schmerzen während der Wehen, aber zumindest in den Pausen war ich so wunderbar besoffen, hach, 9 Monate Alkoholentzug, da feiert man auch mal ne Portion Lasgas im Krankenhaus saufen. Die Ärztin ertastete erst den Kopf, der aber eigentlich richtig lag, und dann beobachtete sie das Kind während der Presswehen – anscheinend waren diese zwar effektiv, aber nicht lang genug und das Kind rutschte immer genauso viel raus wie auch wieder zurück. Sie verabreichten mir einen Katheter und ich dachte schon, wunderbar, noch mehr Drogen. Aber nein, dieser sollte die Wehen verlängern. Na danke. Das half leider auch nicht so viel und so entschieden sie sich, mit einer kleinen Saugglocke nachzuhelfen. Ich bin dem Team sehr dankbar, dass sie in der Lage trotzdem erst jeden kleineren Schritt ausprobiert haben und nicht gleich mit Kristellergriff und großer Saugglocke gekommen sind. Naja, den letzten Teil habe ich dann selbst nicht so gut mitgekriegt, doch die Presswehen wurden dann wirklich effektiv und plötzlich sollte ich nicht mehr pressen. Anscheinend hatte der kleine Mann seine Nabelschnur sehr lieb, denn er hatte sie zwei Mal um seinen Hals geschlungen und noch verknotet. Sie mussten sie dann erst abschneiden, bevor ich ein weiteres Mal pressen durfte und dann war der Kleine tatsächlich schon da!! Um 19:33 Uhr wurde er geboren. Er schrie auch gleich wie am Spieß und ich durfte ihn gleich zu mir auf den Bauch legen. Dort hat er mit seinen weit aufgerissenen Augen – wo bin ich denn hier gelandet? - mein Herz sofort erobert. Liebe



Wow, was für ein unwirkliches Gefühl. Meine Mama und mein Mann hielten die ganze Zeit meine Hände und ich bin so froh, dass sie beide diesen wunderschönen Moment miterleben durften! Völlig unverständlich für meinen Mann, der doch ziemlich geschockt am Abend war, war es für mich eine sehr schöne Geburt. Weil alle Menschen dabei waren, die ich lieb hatte, und weil es so eine unglaublich intensive Erfahrung war. Für mich sicher nicht nur schön, aber am Ende habe ich es tatsächlich alles erleben dürfen (wie so viele Frauen vor mir) und darauf bin ich sehr stolz.


  Re: Geburtsbericht eines Dezemberbabys
avatar  Gretchen83
Status:
schrieb am 21.12.2018 14:28
Was für ein toller, ausführlicher Bericht, meine liebste Lila

Jetzt find ich es noch viel beindruckender, wie toll entspannt du nach der Geburt klangst... jetzt wo ich lese, dass das alles doch gar nicht so easy war wie es mir erschien als du mir berichtest hast... du bist eine super tapfere, starke Tigermama und du kannst wirklich mega stolz auf dich sein, dass du diesen doch nicht ganz unkomplizierten Verlauf so cool durchgestanden hast und auch als so eine wunderschöne, gute Geburt abspeichern kannst! Ich finde es besonders schön dass deine Mama dabei sein konnte, da muss ich gleich wieder heulen Ich wars nicht Meine Störchin ist eine Heldin!!!Elefant Wirklich super, dass du insgesamt auch so ein tolles Geburtsteam hattest, dass alle ruhig bleiben und nur die nötigsten Interventionen ergriffen haben. Und ich bin natürlich wahnsinnig froh dass du und der Kleine die Geburt auch rein körperlich so toll überstanden habt Liebe Der Papa hat es bestimmt inzwischen auch schon ein bisschen besser verarbeitet oder? Das als "Außenstehender" zu erleben, ist einfach was ganz anderes, als selbst die Gebärende zu sein, da wirkt manches schrecklicher und manches vielleicht auch viel harmloser, als es ist. Aber ich vermute, ihr beiden werdet ja bestimmt auch noch zusammen über die Geburt gesprochen haben oder das noch tun und dann lässt sich da auch von seiner Seite evtl. noch was aufarbeiten wenn er Bedarf hat. knuddel

Vor lauter Mitfreuen hab ich grad tatsächlich wieder ein bisschen Wehen und die kleine macht wie wild rambazamba im Bauch, bestimmt weil sie so aufgeregt ist, die Geburt von ihrem ET-Brüderchen so ausführlich zu hören Spiel

Ich freu mich schon riesig auf unsere Geburt, umso mehr jetzt wo ich deine so genau lesen durfte!Elefant


  Re: Geburtsbericht eines Dezemberbabys
avatar  Mina :-)
Status:
schrieb am 22.12.2018 10:03
Mensch lila; das ist echt schön, dass Du die doch nicht ganz einfache Geburt so positiv erlebt hast.
Wunderschöner, ausführlicher Bericht! Das ist sicher ein bleibendes Erlebnis. Bin gespannt ob ich meine Geburt auch mal komplett auf Papier bringe....

Meine Hebamme hat gestern als sie da war auch mit mir die ganze Geburt nochmal durchgesprochen, mit den "Bogen" gezeigt und erklärt den sie zur Dokumentation machen müssen. Das war sooo interessant und hat echt gut getan nochmal alles zu sortieren, erklärt bekommen.... Man hat irgendwie auch kein Zeitgefühl. Zum Beispiel hat sie dann erzählt, dass mein Mann eigentlich nur die letzten 20 min da war. Das ist mir viel länger vorgekommen und auch mein Mann hatte null Gefühl wie lange er bei mir war....

So, dann Gretchen - schließ Dich an mit einer wunderbaren Geburt!!!

LG Mina


  Re: Geburtsbericht eines Dezemberbabys
no avatar
  elfi82
Status:
schrieb am 22.12.2018 15:12
Wow Lila,

da hast du ja echt was mitgemacht. Gerade die Geschichte mit der Nabelschnur hat mich ganz schön viele Tränen gekostet. Ich bin baff, wie unglaublich positiv du trotz allem über diese Geburt berichtest... starke Frau, starke Mami!

Vielen Dank, dass du deine Geschichte mit uns geteilt hast.

Alles Liebe für deine kleine Familie smile
Elfi


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  Re: Geburtsbericht eines Dezemberbabys
no avatar
  Eisbaerin85
schrieb am 22.12.2018 21:08
Vielen Dank für den Bericht! Habe ihn erst heute gefunden. Ich liebe Geburtsberichte und auch wenn es nicht ganz einfach klingt, ist ja jetzt alles gut.

Jetzt lassts krachen weitere Dezemberlis Party


  Re: Geburtsbericht eines Dezemberbabys
no avatar
  lila_laune
Status:
schrieb am 24.12.2018 11:11
Vielen Dank ihr Lieben für eure lieben Worte knutsch Ich denke mal, keine Geburt ist besonders einfach und ich war wirklich sehr glücklich letztendlich über meine, vor allem weil einfach so viele wunderbare Menschen da waren und ganz ehrlich auch, weil es mir am Ende völlig egal war, wie und wo auch immer wir gebären, ich wusste irgendwie wird es schon.


Gretchen, ja, mein Mann und ich hatten tatsächlich schon eine kleine "Nachbesprechung" - nachdem ich schon ein bisschen wütend war, wie er immer von "so einer krassen Geburt" gesprochen hat LOL ich denke auch, für die modernen Männer ist es fast noch mal krasser, weil sie ja die ganze Zeit quasi "nüchtern" mit ansehen müssen, wie es ihren Frauen geht, während wir ja vollgepumpt sind mit Hormonen und gar nicht mehr so alles ganz klar mitkriegen.


Elfie, ich hoffe, ich habe dir mit der Nabelschnur keinen Schrecken eingejagt! Das war natürlich nicht schön, doch allen "vom Fach", also vor allem den Hebammen, denen ich davon erzählt habe, haben mir auch erklärt, das so etwas öfter vorkommt und aber nur sehr sehr selten ein Grund zur Sorge ist - manchmal muss man nachhelfen, wie bei mir, aber genau dafür sind alle Geburtshelfer auch ausgebildet um solche Fälle zu erkennen.




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