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   suessiMCniedlich
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schrieb am 12.05.2018 09:38
Hallo meine Lieben, ich komme jetzt erst dazu, zu schreiben, da doch nach der Entbindung einiges bei mir los war und ich dieses erst verdauen musste.

Am 4.4. fuhren wir mit voller Freude zum FA zur Kontrolle.Dort hiess es: enges CTG - Überweisung zur Kontrolle im KH uund eventuelle Einleitung.
In unserem WahlKH wurde nun alles kontrolliert.Dann musste ich 2 std warten und wenn danach das ctg wieder super wäre dürfte ich nach Hause. Das CTG war super!ABER! Uns wurde eröffnet dass durch meinen hohen Insulinbedarf keine Entbindung in dem KH empfohlen wird, da es zu risikoreich wäre.
Wir hatten nun die Wahl zwischen 2 KH : 1x eines welches wir schon kennenlernen durften und entsetzt waren über die med. Versorgung und eines welches statt 30 min nun auch noch 45 min entfernt lag. Wir nahmen die Sicherheit und sind zur 2. Option am Nachmittag gefahren um uns anzumelden.
Die Schwester war ungehalten, da wir keine Überweisung hatten und nichteinmal angerufen hatten.Es wäre schwierig einen Arzt zur Aufnahme zu bekommen.
Wir bekamen doch noch einen , DR. Lang - Er sollte sich noch als "Lebensretter" herausstellen.
Er vermass unseren Sohn und alles drum und dran und wir fühlten uns sehr gut aufgehoben. Er befand alles für gut und es war klar, dass ich spontan entbinden konnte.Durch den Diabetes wollten sie kein Risiko eingehen und legten eine Einleitung ab ET fest, falls ich bin dahin nicht spontan entband. Da ich seit 28.ssw immer regelmäßige Wehen hatte die nix taten, gingen wir von vor ET aus.
Am 8.4. begannen meine Wehen zu Hause stärker zu werden.Der Abstand lag bei 4 Minuten etwa. Ich ging in die BAdewanne um zu prüfen ob es echte Wehen seien. In der Wanne taten sie nicht so sehr weh, wie im stehen doch leider wurden sie nun häufiger. Mein Mann brachte seine kinder in der Zeit zurück zu deren Mutter.Ich war quasi allein und versuchte irgendwie mit den Wehen klar zu kommen und aus der Wanne raus zu kommen.Mich befiel leichte Sorge.
Aus der Wanne raus, waren die Wehen im 1-2 Minuten Takt und gut zu veratmen. Mein MAnn kam wieder und bekam den dringenden Drang loszufahren, da wir ja nun auch 45 min.fahren müssten. Nach 4 weiteren Wehen willigte ich ein.
Nach 2/3 der Strecke war ich doch sehr beschäftigt mich auf Musik und Fahrtwind zu konzentrieren da die Wehen sehr schmerzhaft wurden.Aber wir kamen mit dickem Bauch im Klinikum an. Im Kreissaal wurde CTG gemacht und die Schwester sagte: Mir wäre es lieber sie nehmen ein Schmerzmittel zur Entspannung da sie das nicht aushalten lange.
Ich warf ein dass ich weiss dass dann die Wehen weggingen.Sie beharrte darauf , dass ich das Kräftemäßig nicht schaffe. - Ich verlor meinen Mut , nicht zum letzten Mal!
Ich bekam somit Buscopan und mein Mann und ich ein Einzelzimmer, da es mit Sicherheit bald doch wieder losgehe. Wir sorgten für Kinderbetreuung zu Hause und versuchten zu 2. in meinem Wehenbett zu schlafen, da der Stuhl für meinen Mann nicht annehmbar war.
Ich bemerkte im Halbschlaf immer wieder Wehen, aber nicht stark genug um richtig wach zu werden.
Morgends zum CTG und weitere Besprechung. Ich wollte am heutigen Tag ( 9.4.) mit der Einleitung beginnen und nicht bis zum, 12. warten.Gesagt - Getan! Umd 13 Uhr bekam ich die erste Cytotec .1/2 in den Muttermund - der 2 Finger einlegbar war- und eine hälfte dahinter. 30 Minuten CTG danach laufen spatzieren und atmen.Mein Mann musste mal nach Hause um Sachen zu holen unsere 4 anderen Kinder zu instruieren und zu versorgen und kam dann um 16 Uhr wieder. Um 17 Uhr gab es die 2. Gabe an Cytotec. Es gab wieder schöne regelmäßige Wehen im 4 Minuten Takt. ABER! Ohne Muttermundwirksamkeit.Um 20 Uhr gab ich auf!
Mein Mann war dabei das Auto umzuparken und ich entschied den Kaiserschnitt.Mein Mann kam um kurz nach 8 zurück in den Kreissaal und war total baff was nun hier passiert. Ich unterschrieb alle Papiere und sprach mit Dr. Lang über alle Risiken usw. Mein MAnn war nervös.Ich war recht ruhig, es war mein 2. Kaiserschnitt und ich hatte eigentlich keine Angst. Die Anästhesitin kam und mir wurde der Katheter gelegt ( das Schlimmste für mich *lach*).Im OP sollte dann die PDA gelegt werden.Aber irgendetwas stimmte nicht mit meinem Rücken.Die Wirbel waren sehr starr und so klappten mich 2 Schwestern so zusammen dass ich nicht mehr wirklich atmen konnte. Ich schloss meine Augen und mein Kind im Bauch war still.Ich glaub, auch er bemerkte, die Angst vor der Vollnarkose mit der mir die Anästhesistin nun zum 2.mal drohte "Wenn Sie jetzt nicht richtig mithelfen , dann machen wir eine Vollnarkose" - Ich fing an zu beten!
Ich bin zwar ein gläubiger Mensch, so wie die meißten, doch keine Kirchengängerin, doch hier und jetzt hab ich gebetet, dass mir Gott helfe. Und Ja, es klappte endlich.
Man liess mich rückwärts fallen ( ich hatte Angst, da schnelle Bewegungen nicht so in das schema einer Schwangeren passt) Als ich lag, war alles ok.Ich entspannte mich, es wurde das übliche gemacht: Blutdruck, Antibiose Spässe ( mit Wasser auf meiner Haut gespritzt um zu sehen ob die Betäubung wirkt - das dauerte, scheinbar war da immer noch sehr viel Gefühl). Das Tuch wurde gespannt und mein Mann kam rain - Verdammt war ich froh, dass nicht allein durchstehen zu müssen.Ich machte einen Spaß und begrüßte ihn mit "Dr.Sheppert" wir lachten.Es wurde angefangen. Dr. Lang teilte mir mit dass er jetzt Schicht für Schichte eröffnen würde und dann das Kind schon fast da ist. Es wurde ruhig, sehr ruhig. Ich war angespannt. Es ruckelte und zog ordentlich an meinem Bauch, niemand sagte etwas. Es war ein seltsames Gefühl. In der ersten Sekunde gab es keinen Schrei, ich wollte etwas sagen, fragen warum es so ruhig war und plötzlich schrie mein Sohn aus vollem Hals und ich hörte, wie alle endlich weiteratmeten und ich hörte mich, wie ich weinte und sagte: Das ist er oder? Er ist da! Sie zeigten ihn mir und er war blass-Blau fast Weiss mit viel Käseschmiere und schleim auf dem Kopf.Es war mir egal, ich küsste ihn ich streichelte sein Wange mit meiner und weinte vor purem Glück.Unser Luke war da.Unser Lucky Luke- der letzte unserer Jedis ( wir haben zusammen nun 7 Kinder und er sollte unsere Familienverbindung sein).Um 21.54 Uhr erblickte er das Licht des Ops und der Welt
Mein Mann ging mit ihm zur U1 wärend ich genäht wurde.Mir wurde übel, ich bekam ein Mittel zur Stabilisierung gespritzt, was gut half. Die Anästhesisten und Schwestern machten Spässe und unterhielten sich während Dr.Lang und der Oberarzt still mich ausschabten ( es fühlte sich an als ob sie meine Gebärmutter einmal ausschlagen, wie ein ungemachtes Bett) und spülten und mich dann nähten.Es dauerte ich hörte meinen Sohn schreien und konnte nur warten und zuhören.Ich war Statist statt Hauptrolle. Ich bemerkte dass mir übel wurde dass es irgendwie alles entgleitet.Ich sagte: Mir ist nicht gut! und mich zog es irgendwie zurück auf die Liege ( da lag ich ja schon) Meine Augen musste zugegangen sein, denn es war dunkel. Die Schwestern riefen meinen Namen, und irgendwie wollte ich nicht antworten.Ich meinte sogar zu lächeln über ihre lustigen Rufe. dann bekam ich Wangenstreichel und plötzlich leichtes Klatschen auf meiner Haut im Gesicht. Das machte mich wütend und ich war wach. Ich sagte:Jetzt gehts wieder! *lach* und plötzlich wurde sich mit mir unterhalten.Ich bemerkte die Näherei. Mein Bauch fühlte sich kalt an und ich spürte die Schere die die Nähte schnitten.Es war unangenehm.Ich frug ob man nun wüsste warum Luke nicht ins Becken rutsche ( genug Wehen waren da) aber die Ärzte schüttelten nur den Kopf.Im Nachhinein war es mir klar: Auf jedem Ultraschall hatte er einen gemessenen Kopf von 34 - was ich jedesmal nicht verstand es kam mir zu klein vor- als er geboren wurde war sein Kopf 37 cm im Umfang und hatte eine leichte deformierung.Er muss also sehr schief im Becken gelegen haben. Nach keiner Ahnung wieviel Zeit, kam ich hoch in den Kreissaal, wo Mann und Kind auf mich warteten. 2 Std haben wir gekuschelt und geschmust um dann aufs Zimmer zu kommen. Gott sei Dank ein 3-Bett Zimmer mit nur einem Bett - Meinem.
Am nächsten Morgen sollte der Katheter raus kommen und ich sollte aufstehen. Ich hatte Angst, war der KS doch erst wenige Std alt. Um 8 kam der Katheter und um 12 musste ich so dringend aufs klo dass ich aufstehen MUSSTE - Verdammt ,hab ich geheult.
Am Nachmittag kam eine Schwester und "überprüfte" meine Stilltechnik.Sie riss mir ohne Vorwarnung die Hand von der Brust.Ich legte sie wieder dort hin um meinem Kind das Atmen daran zu erleichtern. Sie zischte: "NICHT" um mir nach völlig verdattertem Blick zu erklären dass sich meine Brustwarze unter Fingerdruck nach oben bewege....Sinn? Ich fühlte mich, als wäre ich blöd.
Am Abend hatte ich keinen Wochenfluss mehr. Die Schwester kam riss das Narbenpflaster runter und "Tastete" nach der Gebärmutter.Es war mehr ein drücken von oben was schon recht schmerzhaft war und ich aufschrie.Sie sagte nur: das ist normal! Ich fühlte mich verletzt und ausgeliefert, ich war mit der Situation plötzlich überfordert. Ich war 10 Jahre sterilisiert und plötzlich ist da dieser Junge, den ich so abgöttisch liebe, diese Gefühle für ihn machten mich so glücklich dass ich nur noch heulte.Gleichzeitig sagte mir mein Verstand: Naja aber eingentlich dürfte er nicht hier sein- völlig surreal.
Vormittags am 2. Tag - immer noch kein Wochenfluss.Die 2. Schwester kam und sie war resoluter: Sie stemmte sich auf meinen Bauch um den Wochenfluss und eventuelle Koagel oder Stauungen zu lösen. Ich schrie, mir schossen sofort die Tränen in die Augen und ich griff instinktiv ihr Handgelenk um sie wegzustossen.Sie machte sich vollends steiff und keifte mich an: Lassen Sie mich los!NICHT anfassen! Ich fühlte mich grausam.Der Schmerz und dann der Vorwurf ICH wäre Täter und hätte SIE angegriffen brachten mich vollends an den Boden der Verzweiflung. Mein Mann sah mir schokiert zu und war selber überfordert um etwas zu sagen.
Am Nachmittag kam die 1. Schwester vom Vortag und meinte, sie wolle nochmal tasten.Ich verweigerte unter NAchdruck 2x und sagte: MICH fasst hier niemand mehr an.Ich will einen Arzt und ich will einen Ultraschall. Da wurde sie schnippisch und meinte mit einer hämischen Stimme: Im Gegensatz zu den Ärzten sind wir noch harmlos.Was meinen Sie wohl, wie DIE drücken?! Uund der Ultraschallkopf erst, den muss man ja auch drücken. und mit hochgezogenen Augenb´brauen verschwand sie. Nach ca 2 Std kam plötzlich Dr. Lang mit seiner typisch freudigen Stimme und flötete: Na, Schätzelein, wie geht es dir? Und ich brach in Tränen aus.Er wurde wütend und sagte: was ist hier passiert? warum weint meine Mama? Hier darf keine Mama weinen ausser vor Glück. Er sagte: ich will mal taste und ich bekam panik und weinte und bettelte dass er bitte nicht drückt.Er sagte: hier, nimm mein Handgelenk und wenn zu doll wehtut dann hoch nehmen, dann zieh meinen Arm weg. Ich hielt also sein Handgelenk sehr steif fest , ich erwartete wieder diesen Höllenschmerz, doch er kam nicht! Ich zitterte, ich hatte Angst, ich war allein (da mein Mann bei den Kindern zu Hause war ) und es war ein sehr unangenehmer Druck, doch es tat nicht weh. Die Schwester hat mich nur ängstigen wollen.
Dr. Lang war zuversichtlich dass es im normalem Rahmen war aber ordnete einen Ultraschall an. Dort wurde festgestellt dass mein Muttermund schon sehr zurückgebildet war aber die Gebärmutter noch lange nicht abgeblutet.Er eröffnete manuell den Muttermund und der Wochenfluss sprudelte aus mir raus.Es lief überall hin. Aber es war nun gut. Ich bekam einen Oxytocyn Tropf um die GM zusammenzuziehen zu lassen, doch das einzige was passierte war, dass ich sehr starke Wassereinlagerungen bekam.Meine Beine, meine Hände und mein Gesicht wurden dick und ich wurde gelb. Ich klingelte nach einer Schwester ( die 2. blöde die mir so sehr wehgetan hatte), kam.Ich sagte ihr meine Bedenken und sie lachte mich aus und sagte: Sie sind allenfalls etwas blass, aber doch nicht gelb. Sie hätte mich auch "Idiotin" nennen können.
Mittlerweile kam eine Zimmergenossin die nächsten Morgen einen geplanten KS bekommen sollte.Sie schrieb bis 23 Uhr am Handy und ich bekam mit, dass sie um 5 aufstehen wollte damit sie vor dem KS noch duschen konnte - Ich dachte nur: Suuuuper! Jede std kommt mein Kind zum stillen und DU willst mich auch noch um 5 wecken wegen duschen- GEIL! Ja, So kam es auch. Es war dennoch ok weil Luke und ich ihr morgendliches Trara verschliefen. Sie war wohl müder als ich, denn Luke kam tatsächlich jede Std Nachts und musste nicht nur gestillt sondern auch gewickelt werden.
Der nächste morgen war hektisch.Meine Beine gehörten mir nicht mehr und meine Füsse waren so dick und verformt wie Knetfiguren-Füsse in einer falschen Form.Mein Kreislauf war im Keller und ich litt unter massiven Kopfschmerzen. U2 , Abschlussuntersuchung und Frühstücksbuffet begannen alle gleichzeitig.Ich verpasste zu frühstücken und mein Mann kam zu spät zur U2. Dann sollte es noch Babyshooting geben und ich hing voll in den Seilen. Ich war keine Wöchnerin, ich war eine Kranke. Plötzlich ging alles ganz schnell und wir standen vor der Tür. Es war vollbracht und ich eierte zum Auto mit Klumpfüssen in größe 37 in den Flip-Flops in Grösse 43 meines Mannes. Nachmittags fuhren wir in unsere Wahlklinik da ich panisch wegen dem ganzen Wasser wurde. Alles OK ich muss nur Geduldt haben.Das liege mit am Milcheinschuss und den Hormonen. Aber warum zum Geier haben sie kein Wundpflaster mehr???
Ich hatte keinen Wochenfluss und suchte 4 Tage später meinen FA auf. Dort gab es eine Oxytocyn-Spritze- die Ratet! NIX bewirkte. 2 weitere Tage später fuhren wir wieder ins Klinikum da ich eine Hühnerei dicke Schwellung an der KS-Narbe hatte mit flammendem roten strich nach oben. Ich hatte nicht nur eine dicke Stauung des Wochenflusses sondern auch eine Entzündung in der Narbe.Luke und ich wurden stationär aufgenommen und es wurden alle Erklärungen zu Ausschabung unterschrieben , Termin um 11 nächsten Morgen festgelegt. Es gab nen schönen Zugang mit Antibiose alle 8 std. Plus alle 6 std Cytotec Tablette zum Schlucken.Keine std später blutete ich endlich wie abgestochen alle raus.Es hiess nun keine OP und ich könne in 2 Tagen nach Hause.Am Montag , ich sollte eigentlich entlassen werden ( nach 3 Tagen) war das Ergebnis der Untersuchung nicht so schön.Mein Bauch war komplett rot.Entzündungswerte waren über Nacht explodiert und die Naht zum bersten geschwollen.Das Ei immer noch da. Es blieb nix anderes übrig: Vollnarkose und Alles aufmachen oder unter Lokalanästhesie punktieren,Ich nahm 2. Aber Punktieren ging nicht.Die Flüssigkeit war zu zäh.
Die ganze Zeit über machten wir Scherze ich wurde anständig aufgeklärt mir wurde alles erklärt und man nahm mich ernst.Ich fühlte mich gut aufgehoben, auch wenn ich immer noch viel weinte, weil ich so "arm" und doch so "reich". Die Narbe musste eröffnet werden, das machten wir unter Lokalanästhesie, es gab noch eini Foto zu Lehrzwecke ( ich liebe ja Greys Anatomie, aber MICH wollte ich nicht von innen betrachten *lach*). So, Tamponade rein und die Hiobsbotschaft: weitere 3 Tage neues Medikament , Penicillin intra Venös und weitere 2 Tage Cytotec, da der Wochenfluss schon wieder versiegte.Ich bekam ebenfalls einen Besuchstermin mit der Psychologin und konnte dort einiges aufarbeiten.
Das Laborergebnis bekam ich Donnerstag vormittag: Staphylokokkus aureus! Ein mitunter multiresistenter Krankenhauskein! Es war kurz vor knapp bei mir und mein Mann ist heute noch dankbar, dass ich noch lebe, denn das hätte auch ganz böse für mich enden können. Ich bekam noch für 3 Tage Penicillin mit in Tablettenform und durfte dann endlich nach Hause wo ich noch bis heute brauchte um "anzukommen". Mein Wochenbett wird bestimmt noch etwas dauern auch wenn im Prinzip in spätestens 2 Wochen alles abgeschlossen sein sollte.Ich hoffe , dass ich emotional auch heile und dies alles aufzuschreiben , hilft mir ungemein.
Wer es bis hierhin geschafft hat: Vielen Dank fürs Lesen! Ich wünsche Euch allen: Aufmerksame, einfühlsame Schwestern, freundliche und berufene Ärzte, ein wunderbares Geburtserlebnis und ein entspanntes Wochenbett


  Re: Geburtsbericht - SEHR lang und nix für schwache Nerven
avatar    Mina :-)
Status:
schrieb am 12.05.2018 17:01
Puh, da fällt mir nichts mehr dazu ein. Ich bin sehr sauerDa waren wohl einige viele Pfuscher mit am Werk. Wahnsinn was Du alles durchmachen musstest.Ohnmacht
Nimm Dir Zeit, dass alle körperlichen und seelischen Wunden heilen. Das braucht seine Zeit.
Und versuche einfach die Zeit mit Deinem kleinen Kämpfer umso mehr zu genießen.Liebe

Ich wünsch Dir alles alles Gute

LG Mina


  Re: Geburtsbericht - SEHR lang und nix für schwache Nerven
no avatar
   Lillifee3023
Status:
schrieb am 12.05.2018 20:47
Das tut mir alles sehr sehr leid. Da ist aber sehr rücksichtslos mit dir umgegangen worden. Kommt gut miteinander an. Schön, das es ein Kleinstein Baby gibt. Das gibt es bei uns auch, genaugenommen sogar drei oder vielleicht bald vier.


  Re: Geburtsbericht - SEHR lang und nix für schwache Nerven
no avatar
   kasopeia
Status:
schrieb am 13.05.2018 21:44
Alles Gute für Dich.
Viel Kraft das alles zu verarbeiten.


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  Re: Geburtsbericht - SEHR lang und nix für schwache Nerven
no avatar
   Solani
Status:
schrieb am 15.05.2018 16:09
Hallo,
du musstest so Einiges mitmachen ... für manche ist das Wochenbett echt dramatischer als die Geburt selbst (und es gibt wirklich diese Horror-Schwestern ...). Ich wünsche dir noch viel Kraft, damit du das Alles verarbeiten kannst und natürlich viel Glück mit deinem Baby!

lg,
Solani




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