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  Zwei oder drei Kinder?
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   Hallo78
Status:
schrieb am 20.03.2018 13:39
Hallo!

Eigentlich merkwürdig... das zweite Kind ist noch nicht einmal auf der Welt und dennoch mache ich mir Gedanken über dieses Thema. Vermutlich wegen meines Alters.

Kurz zu mir: Als wir die Diagnose und Indikation zur ICSI bekamen hätten wir uns niemals träumen lassen, überhaupt ein Kind zu bekommen, geschweige denn mehr als eins. Ich bin mehr als dankbar, mein Mann ebenfalls. Mein Mann möchte auch nicht mehr als zwei Kinder weil er sagt, dass mit zwei Kindern vieles noch einfacher zu managen sei (z.B. Urlaub - wir machen gerne Urlaube in fernen Ländern, man bräuchte kein neues Auto, wir müssten nicht umziehen - wir wohnen nämlich derzeit in einem Haus mit 4 Zimmern und sind dorthin vor etwa einem Monat umgezogen).

Naja und ich wollte vor meiner ersten Schwangerschaft und Geburt auch sogar nur ein Kind - dann haben wir uns aber irgendwann Bilder kurz nach ihrer Geburt angesehen und wurden irgendwie wehmütig. Auch als ich gesehen habe, wie toll unsere Maus mit anderen Kindern spielt und es genießt, wollten wir doch nochmal. Nun bin ich mit Kind 2 inder 25. SSW und freue mich wirklich sehr darüber. Und jetzt... tja und jetzt überlege ich, ob danach Schluss sein soll oder nicht. Denn erschwerend kommt hinzu, dass wir erstmalig 4 Eizellen auf Eis haben von der letzten ICSI (hatten wir vorher noch nie). Und der Gedanke, diese zu verwerfen nagt schon irgendwie an mir. Auf der anderen Seite habe ich aber auch natürlich Angst, unser Glück zu überstrapazieren und hätte Angst vor einem schlechten Ausgang einer evtl. Schwangerschaft oder krakem Kind. Ich war ja in jeder Schwangerschaft auch irgendwie ängstlich. Zu guter Letzt macht mir mein Alter natürlich auch Sorgen auch wenn bei mir bis jetzt immer alles super aussah und aussieht. Ich möchte natürlich nichts bereuen, weder die eine noch die andere Entscheidung und da ich ein sehr logisch denkender Mensch bin, kann man mir auch immer gut mit logischen Ratschlägen helfen und zur Seite stehen.

Naja, jedenfalls: Jetzt weiß ich einfach nicht, was ich machen soll bzw. erstmal kann ich ja nichts machen, ist ja noch viel zu früh aber ihr wisst schon, was ich meine. Es kommt dann noch hinzu, dass der Trend ja wieder zu drei Kindern gehen soll(??) und ich mich dann durch mein Umfeld weiter beeinflusst fühlen würde, wenn Freunde, die weitgehend jünger sind als ich oder jünger mit dem Kiwu begonnen haben, mehr als zwei Kinder bekämen und bei mir halt Ende wäre. Das weiß ich natürlich zum jetzigen Zeitpunkt nicht aber wer weiß...

Vielleicht könnt ihr mir ja mal eure Gedanken aufschreiben und mir mit ein wenig Rat zur Seite stehen smile Würde mich freuen!

VG!


  Re: Zwei oder drei Kinder?
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   Mopsbär
Status:
schrieb am 20.03.2018 14:00
Das ist immer eine individuelle Entscheidung und für dich persönlich kann dir keiner raten, was das richtige ist.
Wir sind direkt von einem Kind auf drei gekommen und ich liebe meine Kinder über alles. Aber ich finde dass man mit 3 Kindern im Alltag mehr Schwierigkeiten hat, als mit zweien.
Das geht damit los, dass man ein Auto braucht, bei dem drei Kindersitze auf die Rückbank passen. Wir haben lange ein Haus gesucht, dass 3 Kinderzimmer hat und nicht nur zwei. Man kann nicht ohne weiteres Hotelzimmer buchen, denn drei Kinder bekommt man nur mit einem Extra Zimmer richtig unter. Urlaub mit 3 Kindern ist auch schwierig, Familienzimmer sind meist nur für 2 Kinder ausgelegt.
Drei Kinder, drei die Hobbies haben, Freunde besuchen wollen etc. Das Zeitmanagement ist entscheidend.
Das sind die ersten Sachen, die mir einfallen. Nichts, womit man nicht leben kann, aber es ärgert mich immer.


  Re: Zwei oder drei Kinder?
avatar    Minako
Status:
schrieb am 20.03.2018 15:24
Hallo.

Ich wollte mein leben lang immer 2 haben. Komischerweise kam in der 2. ss dann wie bei dir der wunsch nach noch einem kind. Mein mann wollte nicht und ich hab das nach langem hin und her mit mir selbst und nAch überlegungen der nachteile (was mopsbar scon schreibt, auto, hobbys, alltag...) akzeptiert.

Genau dann wurden wir dann doch von einem dritten Baby im bauch überrascht. Ich habe mich trotz der freude über das neue Wesen das zu uns kommt, immer noch nicht von gewissen sorgen getrennt.
Zum glück passt unsere Lebensituation soweit. Wir sind genau zum positiven ss-test umgezogen, in ein haus mit 3 kinderzimmern, mein mann hat auch problemlos ein auto bestellt, was für 3 Kindersitze passt. Ich muss auch weiterhin nicht unbedingt zurück in meinen job und somit gibt es auch keine betreuungsprobleme.
Wie ich jedoch den Alltag mit 3 schaffen werde, das ist mir im moment immer noch ein rätsel. Auch die gennante Hobbyproblrmatik ist mir heute mit 2 schon bekannt. Auch einkaufen, haushalt usw, und wie ich jedem kind gerecht werde, darüber hab ich viele gedanken.

Mehr weiß ich dann auch erst, wenn es dann bald soweit ist.


  Re: Zwei oder drei Kinder?
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   gelöschter User
schrieb am 20.03.2018 16:08
Ich wollte auch immer drei haben. Seit ich denken kann.
Hier ist es inzwischen tatsächlich normaler drei statt zwei Kinder zu haben, was manchmal leichte Neidanfälle bei mir auslöst. „Die habens geschafft!“ blinkt dann kurz im Kopf auf.
Realistisch ist aber ein Kind für mich/ uns perfekt, da wir ZEIT haben. Und Ruhe. Zeit für uns, fürs Kind, für die Arbeit und vor allem für Freunde und Hobbies. Die Freunde mit drei (kleinen unter 6) Kindern sind alle nach dem dritten urplötzlich wie verschollen. Auch wirklich enge Fteundinnen schaffen es nicht mehr, auch nur auf eine sms zu antworten.
Verabredungen werden in 9 von 10 Fällen abgesagt. Und wenn man sich trifft sehen sie aus wie Zombies. Der Sprung von zwei auf drei muss enorm hart sein und ist in allen Fällen das Ende der Erwerbstätigkeit gewesen. Was natürlich noch mehr isoliert.

Du wirst zwei unter zwei haben. smile Vielleicht legt sich der Wunsch von selbst.


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  Re: Zwei oder drei Kinder?
avatar    Majoni
Status:
schrieb am 20.03.2018 16:43
Hi,

Diesen Gedanken/Wunsch hatten wir auch, haben uns aber letzte Woche dafür entschieden, die Kyros nicht mehr abzuholen.

Geld,Zimmer,Auto wär machbar gewesen, allerdings dann wär zum Beispiel der Dachbodenausbau erst sehr verspätet losgegangen, da ich erst wieder hätte arbeiten müssen nach dem 3 Kind.

Mini kommt 2020 in die Schule und bräuchte ein Zimmer.

Aber das Hauptagument war, das wenn wir jetzt gestartet wären ich eine fast 5 jährige zu Hause hätte, einen Zwerg mit 20 Monaten und ein Neugeborenes, so ganz ohne Hilfe und Mann der Schichtet.

Das ist mir zeitweise alleine zuviel. Zumal der Räube hätte auch seine Krippenplatz nicht bekommen.

Und zum 2 Geburtstag nochmal starten,dann fühle ich mich fürs 3 Kind zu alt. Wärs das erste, sicherlich etwas anderes.

Aber das größte Problem wär gewesen, das meine Tochter noch mehr hätte zurück stehen müssen,letztendlich auch irgendwann der Räuber, und das wollte ich auf garkeinen Fall.

So bleibt es bei 2 und fühlt sich langsam ok an.

Ach und ein Punkt gibt es noch. Wir haben 2 gesunde Kinder und ja ,ich habe schiss das etwas mit dem Kind ist, oder mir/dem Kind bei der Geburt passiert. Ich weiß ,hätte auch bei den ersten beiden sein können, oder jetzt immer noch etwas passieren, aber das Risiko ist mir zu groß. Zumal mein man hatte 50/50 Meinung. Beides ist ihm recht.

Das sind unsere Gedanken dazu.

Majoni


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.03.18 19:13 von Majoni.


  Re: Zwei oder drei Kinder?
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   Mopsbär
Status:
schrieb am 20.03.2018 20:42
Zitat
Minako


Genau dann wurden wir dann doch von einem dritten Baby im bauch überrascht. Ich habe mich trotz der freude über das neue Wesen das zu uns kommt, immer noch nicht von gewissen sorgen getrennt.
Zum glück passt unsere Lebensituation soweit. Wir sind genau zum positiven ss-test umgezogen, in ein haus mit 3 kinderzimmern, mein mann hat auch problemlos ein auto bestellt, was für 3 Kindersitze passt
Wie ich jedoch den Alltag mit 3 schaffen werde, das ist mir im moment immer noch ein rätsel. Auch die gennante Hobbyproblrmatik ist mir heute mit 2 schon bekannt. Auch einkaufen, haushalt usw, und wie ich jedem kind gerecht werde, darüber hab ich viele gedanken
.
Den Alltag schafft man gut. Ich war von Beginn an mit den dreien tagsüber alleine. Mein Mann geht um 5.30h aus dem Haus und kommt um 17.30h wieder. Die Zwillinge mussten halt überall mit hin, ging auch ganz gut. Ich saß schon mit 3 Kindern beim Arzt, weil ich krank war, die kleinen waren mit beim Schwimmkurs des Großen, geht alles irgendwie. Den Alltag muss man sich gut organisieren. Wichtiges wird erledigt, unwichtiges kann warten. Meine Familie wohnt weit weg, meine Schwiegereltern sind nicht in der Lage die Zwillinge oder gar alle 3 Kinder zu nehmen. Insofern habe ich keine Wahl. Es klappt und ich finde es jetzt nicht übermäßig stressig. Man gewöhnt sich dran, genießt die Zeit mit den Kindern und lernt Zeitmanagement. Gute Nerven, Geduld, eine Portion Humor und dann wird das.


  Re: Zwei oder drei Kinder?
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   To The Stars And Back
schrieb am 20.03.2018 21:26
Hallo, Hallo78.

Ich kann Deine Gedanken sehr gut nachvollziehen, denn es ging mir bei jeder Schwangerschaft genauso!
Auch die Ängste und Sorgen sind mir bekannt, zudem waren meine Schwangerschaft sehr schwierig und ständig mit Sorgen ums Kind begleitet.

Nach dem zweiten Kind, war meine Sehnsucht nach einem weiteren Kind so stark, sodass mir klar war, dass ich das mein Leben lang bereut hätte, es nicht wenigstens versucht zu haben Schwangerschaft zu werden.

Somit haben wir uns trotz Platzmangel, einem zu kleinen Auto, für ein drittes Kind entschieden.
Denn schöne Urlaube, viele Hobbys usw. sind für uns inzwischen irgendwie nicht mehr wichtig geblieben, auch wenn es trotzdem noch möglich wäre. Z.B. Ferienwohnung statt Hotel, zwei der Kids könnten sich ein Zimmer teilen, ab einem gewissen Alter fahren die Kids selbst zu ihren Hobbys (bei mir selbst war es z.B. mit 10 Jahren).

Meine beiden Kids (6+2J) verbringen inzwischen sehr viel Zeit miteinander und ich werde dadurch nicht mehr so oft gefordert, das nimmt mir natürlich die Angst, dass ich Jemanden nicht gerecht werden könnte.

Klar ist mit 2 Kids weniger zu tun, als mit 3, dafür aber auch mehr Freude! Zudem wachsen die Kleinen so unglaublich schnell und werden Tag für Tag selbständiger, mein Großer z.B. hilft schon den Tisch zu decken oder hilft seinem Bruder beim anziehen.

Ach, wäre ich doch einige Jahre jünger und hätte etwas mehr Geld, dann würde ich mich für ein viertes Kind entscheiden. Ich wars nicht
Denn das schwirrt mir momentan, trotz Risiko-SS und meinem Alter immer wieder im Kopf. Ich bin konfus


  Re: Zwei oder drei Kinder?
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   Vero15
Status:
schrieb am 20.03.2018 22:21
Hallo,

ich wollte schon immer 2 Kinder. Ich bin selbst mit einem Bruder aufgewachsen und wollte für mein Kind auch ein Geschwisterchen.
Meine Beiden haben 2 Jahre Abstand und werden im Juni 3 und 1.
Unsere Familienplanung ist damit abgeschlossen.

Deine Gedanken kann ich verstehen. Ich hab mich auch gefragt, ob ich das alles (Schwangerschaft, Geburt, Babyzeit) zum letzten Mal erlebe. Zudem wir auch noch 2 Embryos auf Eis haben.

Folgende rationale Gründe spielten für mich eine Rolle:
- Haus mit 2 Kinderzimmern
- Geld (ich bin seit der 1. Geburt in Elternzeit, habe beim 2. Kind nur noch den Mindessatz.)
- Berufliche Zukunft
- Im Zweifel hat man „Manndeckung“, 2 Erwachsene, 2 Kinder
- ich kann z.B. im Straßenverkehr jedes an eine Hand nehmen
- jeder von uns kommt auch gut ohne den Anderen mit den Kindern zurecht (Frauen-, Männerwochenende zwinker )
- bei einer ungeraden Zahl wird oft eins ausgeschlossen
- wir brauchen kein neues Auto
- Urlaub, Hobbys, Essen gehen...

Das sind alles „egoistische“ Gründe und es wäre alles mit ein wenig Verzicht machbar.
Aber:
Bei mir schwingt irgendwie mit, dass ich mein Glück nicht überstrapazieren möchte.
Ich bin sehr dankbar, dass wir 2 wundervolle Kinder haben, alle gesund sind und das ist keine Selbstverständlichkeit.

Außerdem haben wir uns nach der Geburt des 2. einfach komplett gefühlt. Das ist ein schönes Gefühl und ich bin überhaupt nicht wehmütig, wenn der Kleine groß wird. Im Gegenteil, ich freu mich. Das war nach dem 1. Kind nicht so, da war mir sofort klar, dass war es noch nicht zwinker

Im Endeffekt ist es eine sehr individuelle, persönliche Entscheidung. Im Idealfall sprechen Herz und Kopf die gleiche Sprache.
Vielleicht bekommst du deine Antwort nach der Geburt des 2. von selbst.

Liebe Grüße


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.03.18 22:23 von Vero15.


  Re: Zwei oder drei Kinder?
avatar    Majoni
Status:
schrieb am 21.03.2018 07:26
Wie alt ist dein erstes Kind?

Wär Mini früher gekommen und der Räuber quasi geboren 2014 so wie Mini, hätte ich jetzt das 3 Kind. Mein Alter macht mir halt ein schlussstrich mit einem Abstand von 2 zu 3.

Aber jeder muss es für sich entscheiden. Ich war lange auch am grübeln, ob es ein Wunsch ist oder ein Herznswunsch ist. Bei mir stellte es sich als Wunsch heraus, und dieser war nicht so übermächtig, das ich lange darunter gelitten hätte, wenn er nicht erfüllt geworden ist.

Warte aber erstmal Kind Nummer 2 ab. Ich bin gut beschäftigt mit zweien.

Majoni

Zitat
Mutti18
Hallo, Hallo78.

Ich kann Deine Gedanken sehr gut nachvollziehen, denn es ging mir bei jeder Schwangerschaft genauso!
Auch die Ängste und Sorgen sind mir bekannt, zudem waren meine Schwangerschaft sehr schwierig und ständig mit Sorgen ums Kind begleitet.

Nach dem zweiten Kind, war meine Sehnsucht nach einem weiteren Kind so stark, sodass mir klar war, dass ich das mein Leben lang bereut hätte, es nicht wenigstens versucht zu haben Schwangerschaft zu werden.

Somit haben wir uns trotz Platzmangel, einem zu kleinen Auto, für ein drittes Kind entschieden.
Denn schöne Urlaube, viele Hobbys usw. sind für uns inzwischen irgendwie nicht mehr wichtig geblieben, auch wenn es trotzdem noch möglich wäre. Z.B. Ferienwohnung statt Hotel, zwei der Kids könnten sich ein Zimmer teilen, ab einem gewissen Alter fahren die Kids selbst zu ihren Hobbys (bei mir selbst war es z.B. mit 10 Jahren).

Meine beiden Kids (6+2J) verbringen inzwischen sehr viel Zeit miteinander und ich werde dadurch nicht mehr so oft gefordert, das nimmt mir natürlich die Angst, dass ich Jemanden nicht gerecht werden könnte.

Klar ist mit 2 Kids weniger zu tun, als mit 3, dafür aber auch mehr Freude! Zudem wachsen die Kleinen so unglaublich schnell und werden Tag für Tag selbständiger, mein Großer z.B. hilft schon den Tisch zu decken oder hilft seinem Bruder beim anziehen.

Ach, wäre ich doch einige Jahre jünger und hätte etwas mehr Geld, dann würde ich mich für ein viertes Kind entscheiden. Ich wars nicht
Denn das schwirrt mir momentan, trotz Risiko-SS und meinem Alter immer wieder im Kopf. Ich bin konfus



  Re: Zwei oder drei Kinder?
avatar    Zwieback**
schrieb am 21.03.2018 08:40
Ich hatte die selben Gedanken und Gefühle zum Thema Kind Nummer drei als die Kleine unterwegs und geboren war. Mein Mann und ich haben uns dann aus den rationalen Gründen dagegen entschieden. Wir wollten eigentlich schon immer zwei Kinder. Wir sind selbst beide Enkelkinder und finden/fanden das schrecklich. Ab einem gewissen Alter fühlt man sich einfach nur allein.
Ich möchte aber auch noch etwas zum Thema Altersabstand beitragen. Mein Traum waren immer drei Jahre Abstand. Dann hat es aber leider nicht mehr so schnell geklappt und nun sind es vier Jahre zwischen der Grossen und der Kleinen. Ich war dann immer ganz wehmütig wenn ich Kinder gesehen habe die ganz wenig auseinander sind. Ich denke das ist die ersten Jahre eine sehr grosse Herausforderung. Aber später sind die Interessen und Bedürfnisse meist doch näher beieinander als bei einem grösseren Abstand.
Tja und dann ist uns ein Unfall passiert (s. Sig.) Nun bin ich froh, dass der Abstand mit 7 und 3 Jahren dann doch recht gross ist. Die Grosse kommt z.B. auf der Strasse selbst zurecht. Muss dann ja auch allein zur Schule. Die Kleine braucht den Kinderwagen nicht mehr. Muss nicht mehr gefüttert werden und ist bereits sauber. Beide haben Ganztagesbetreuung.
Das ist sicher erstmal nicht zu vergleichen mit einer Familie
die ein 1 oder 2 jähriges Kind hat und dann noch Zwillinge kommen.
Und ja wir brauchen ein neues Auto. Man muss ja nicht gleich ein 40.000 € Neuwagen holen. Wir müssen den Dachboden ausbauen. Aber der bekommt nun zwei statt einem Zimmer. (ausbauen hätten wir eh müssen) In den Urlaub werden wir auch noch fahren.
Wir gehen z.B. gern Ski fahren. Sind aber auch schon Stammgäste in einer Fewo die locker für 5 reicht. Im Sommer geht's an die Nordsee in ein Ferienhaus. Wir sind sowieso keine Pauschaltouris die mit Kleinkind in ein Hotel nach Thailand fliegen müssen.
Die biologische Uhr spielt bei der ganzen Überlegung natürlich eine grosse Rolle. Ich werde in 2 Monaten 38. Das ist für mich persönlich schon bald die Grenze.


  Re: Zwei oder drei Kinder?
no avatar
   Swandina
schrieb am 21.03.2018 09:04
Ich wollte immer 3 Kinder und habe es mit Ach und Krach zu gerade mal einem geschafft...


  Re: Zwei oder drei Kinder?
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   Zimtstern 72
Status:
schrieb am 21.03.2018 09:05
Ich wollte immer schon drei kinder, auch als Kind. Drei war für mich die perfekte Zahl. Für meinen Mann waren 2 auch okay, aber er war grundsätzlich offen. Nach einer langen Kindwersunchzeit kamen Kind 1 und 2 schnell aufeinander, und ich hätte auch nix gegen Kind 3 gehabt, dann wäre meine Familie perfekt gewesen. Lief dann aber natürlich nicht mehr so, und vor ca. 2 Jahren hatte ich mich gut mit meinem Leben zu viert arrangiert, freute mich, wieder mit Männe auszugehen, investierte wieder mehr Zeit in Hobbies und plante die ertsen städtereisen mit zwei Vorschulkindern. Mein Mann rang sich in dieser zeit zur Vasektomie durch. Wir verhüteten aber nicht konsequent, die Wahrscheinlichkeit ohne Hilfe schwanger zu werden ging eh gegen 0.

Und kurz vor der geplanten OP stellte ich dann die Schwangerschaft mit unserer kleinen Maus fest. Damit habe ich dann erstaml gehadert. Jetzt hatte ich doch gerade andere Pläne gemacht. Jtzt wo sie da ist, merke ich wie schön es ist, und merke gleichzeitig, dass es eben doch noch mal ein völliger Neustart ist. ich bin wesentlich entspannter als bei den beiden Großen, renne nicht bei jedem Quietschen gleich zum Bettchen, überlass sie auch mal dem Mutter-Vater-Kind-Spielen ihrer geschwister ohne ständig nachzuschauen (und sie liebt es), und der Beikostplan ist für mich keine Religion mehr. Wir haben noch ein paar neue gute Bekannte hinzugewonnen, die auch noch sehr kleine Kinder haben. Ich genieße meine Elternzeit (bei den beiden anderen hatte die Papa). Kinderzimmer ist vorhanden, und Ferienwohnungen haben wir schon immer mit separatem Kinderzimmer gebucht, da hat sich also nix verändert. Urlaub machen wir dieses Jahr auf einer nordseeinsel, obwohl wir doch eigentlich nach Portugal wollten, aber auch auf der Nordseeinsel wird es sehr sehr schön werden. Das mit dem Auto ist weniger ein Problem geworden, als wir gedacht hatten.

Andererseits vermisse ich die Freunde, deren Kinder nun doch älter werden und die andere Zeitraster haben, vermisse dass ich mit meinem Mann ausgehen kann, bin durch wieder unterbrochene Nachtruhe genervt, und dass ich die Kleine immer in den Schneeanzug stecken muss, nur um die Große in den Turnverein zu bringen. Alles, was halt so ist, wenn man noch mal ein Baby hat.

Mein Fazit: Ich muss nie meinem nichtgehabten dritten Kind hinterhertrauern, und dafür bin ich dankbar. Ich freue mich über jedes Lächeln, jeden neune Tag und darüber, dass ich noch einmal den Zauber von Schwangerschaft und Geburt erleben durfte (da unsere Größte adoptiert ist, hätte ich das nur einmal gehabt) Aber ich hätte mein glück auch gefunden, wenn Kind 3 nicht gekommen wäre.

Es gibt Dinge im Leben, die musst du nehmen wie sie kommen. Das Wetter zum Beispiel, deine Träume, dein Alter. Alles andere musst du draus machen.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.03.18 09:09 von Zimtstern 72.


  Re: Zwei oder drei Kinder?
avatar    Hasipuffer0204
Status:
schrieb am 21.03.2018 09:50
Wir haben auch mit eigentlich zwei Kindern geplant und dann kam Nummer drei völlig spontan und unerwartet. Wir haben uns nun gut in einem Leben mit drei Kindern eingerichtet und ja, ich finde schon, dass drei das neue zwei ist. Bei uns im Umkreis sind wir (zum Glück) wirklich keine Exoten mehr. ja, wir brauchten ein größeres Auto, zum Glück ist aber die Wohnsituation entspannt, auch wenn die Jungs sich ein Zimmer teilen. Wo ich @subbornstar nicht zustimmen kann, ist die Frage der Berufstätigkeit. Das ist insbesondere eine Frage, wo man zuhause ist. Hier arbeiten fast alle Frauen, egal ob ein oder drei Kinder und wenn ich nicht so einen langen Arbeitsweg hätte (2x50 min), dann könnte ich sogar Vollzeit gehen, denn die Kinderbetreuung ist hier ausreichend verfügbar und vor allem erschwinglich.


  Re: Zwei oder drei Kinder?
no avatar
   xX-Spirit-Xx
Status:
schrieb am 21.03.2018 12:25
Zitat
Mopsbär
Zitat
Minako


Genau dann wurden wir dann doch von einem dritten Baby im bauch überrascht. Ich habe mich trotz der freude über das neue Wesen das zu uns kommt, immer noch nicht von gewissen sorgen getrennt.
Zum glück passt unsere Lebensituation soweit. Wir sind genau zum positiven ss-test umgezogen, in ein haus mit 3 kinderzimmern, mein mann hat auch problemlos ein auto bestellt, was für 3 Kindersitze passt
Wie ich jedoch den Alltag mit 3 schaffen werde, das ist mir im moment immer noch ein rätsel. Auch die gennante Hobbyproblrmatik ist mir heute mit 2 schon bekannt. Auch einkaufen, haushalt usw, und wie ich jedem kind gerecht werde, darüber hab ich viele gedanken
.
Den Alltag schafft man gut. Ich war von Beginn an mit den dreien tagsüber alleine. Mein Mann geht um 5.30h aus dem Haus und kommt um 17.30h wieder. Die Zwillinge mussten halt überall mit hin, ging auch ganz gut. Ich saß schon mit 3 Kindern beim Arzt, weil ich krank war, die kleinen waren mit beim Schwimmkurs des Großen, geht alles irgendwie. Den Alltag muss man sich gut organisieren. Wichtiges wird erledigt, unwichtiges kann warten. Meine Familie wohnt weit weg, meine Schwiegereltern sind nicht in der Lage die Zwillinge oder gar alle 3 Kinder zu nehmen. Insofern habe ich keine Wahl. Es klappt und ich finde es jetzt nicht übermäßig stressig. Man gewöhnt sich dran, genießt die Zeit mit den Kindern und lernt Zeitmanagement. Gute Nerven, Geduld, eine Portion Humor und dann wird das.

Puh also ich habe echt großen Respekt vor jemandem der sowas von sich behaupten kann.
Ich bin mit meinen beiden schon schwer am kämpfen und brauche eigentlich dringend eine Kur. Und das obwohl ich meinen Mann fast immer zur Verfügung habe. Er ist ab 16:30 Uhr zuhause und ist auch nie beruflich länger Unterwegs..


  Re: Zwei oder drei Kinder?
avatar    Sweet Angel
Status:
schrieb am 21.03.2018 21:56
Ich hab 3 Kinder und ich liebe es und würde es nicht anders haben wollen. Ein Auto war kein Problem, ebensowenig der Platz im Haus und Urlaub haben wir auch keine Probleme. Wir haben bisher immer ohne Probleme eine Familiensuit mit 2 bis 3 Zimmer bekommen. Da hat eigentlich jedes Hotel, nur sind diese Suits meist nur direkt zu buchen.

Meine Kinder sind 6 1/2, 6 1/2 und fast 3 Jahre alt, darunter ein behindertes Kind und sehe bisher keinen Nachteil an der Anzahl der Kinder. Sie verstehen sich auch untereinander sehr gut und sind ein Herz und eine Seele. Ein Babysitter ist ab Kind 3 allerdings goldwert. Damit man auch mal abschalten kann.


Das einzige was mich nervt sind die Krankheitsepidemien, wo sich alle nacheinander anstecken.

Hier also ein eindeutiges Ja zu 3 Kindern.

Aber ich würde erstmal vorschlagen, bekomme Kind 2 und schau wie du das mit zweien gewuppt bekommst. Das ist nämlich ganz anders, als wenn man nur ein Kind hat. Für einige ist das alles kein Probiem, für andere aber schon. Da ist jeder einfach anders.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.03.18 20:22 von Sweet Angel.




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