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  Schwangerschaftsdiabetes in der Frühschwangerschaft
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   Fortuna84
schrieb am 04.12.2014 10:09
hallo zusammen

ich bin mit meinem 2. Kind in der 9. Ssw und habe bereits seit der 6 ssw einen schwangerschaftsdiabetes. da der nüchternwert ständig an an die grenzwerte gelangt muss ich nun schon insulin zur nacht spritzen. alles zur sicherheit, da das fehlbildungsrisiko bei erhöhten zuckerwerten in der frühschwangerschaft erhöht ist.
ich spritze 10IE basal und habe werte zwischen 85 und 90.

bei meiner ersten schwangerschaft habe ich es mit der ernährungsumstellung gut hinbekommen. dort wurde der diabetes beim ogtt in der 27 ssw festgestellt. einzig der nüchternwert war erhöht

ein vorbestehender diabetes wurde mittels hba1c von 5.2% ausgeschlossen. auch ansonsten habe ich keine (bekannten) risikofaktoren mit ausnahme der vorausgegangenen schwangerschaft mit diabetes

gemäss den vorgaben der ernährungsberatung bestehen meine hauptmahlzeiten aus jeweils 1/3 kohlenhydrate. damit erziele ich jedoch auch schon werte von 130, obwohl ich schon geizig mit den KH bin. Das macht mir sorgen im hinblick auf die nächsten 7 monate…

ich mache mir sorgen betreffend dem fehlbildungsrisiko in der frühschwangerschaft aufgrund der grenzwertigen zuckerwerte und auch wegen der risiken die ein insulinpflichtiger ss-diabetes so mit sich bringt.

gibt es hier frauen die ebenfalls bereits so früh einen ss-diabetes hatten und mir von ihrer erfahrung berichten können ?

ich danke euch herzlich und liebe grüsse

fortuna


  Re: Schwangerschaftsdiabetes in der Frühschwangerschaft
avatar    Passi
Status:
schrieb am 04.12.2014 11:35
Huhu, guck mal HIER. Wir sind so einige die dein "Schicksal" teilen streichel


  Re: Schwangerschaftsdiabetes in der Frühschwangerschaft
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   sunshining
schrieb am 04.12.2014 11:38
Ja hier, habe genau das gleiche Problem. Musste schon ab der 10. oder 11. Woche 6 EH Insulin abends spritzen wegen etwas erhöhter Nüchternwerte. Jetzt bin ich bei 7 EH.

Du musst das anders sehen. Es ist super, dass es bei Dir so früh erkannt wurde und behandelt wird. Du wirst sicher regelmäßig Termine beim Diabetologen haben. Ein Fehlbildungsrisiko besteht nicht, wenn Du gut eingestellt bist.

Und die Werte nach dem Essen wirst Du mit der Ernährung sicher gut eingestellt bekommen. Das wird schon.

Lass Süßes und Weißmehl weg. Esse mehr Vollkorn. Bei mir schlagen weiße Nudeln momentan immer böse an. Vollkornnudeln hingegen gehen super. Ich koche sie ein wenig länger als vorgeschrieben. Dann schmecken sie meistens besser. smile

Wünsche Dir alles Gute. Das wird schon. knuddel

LG
sunshining


  Re: Schwangerschaftsdiabetes in der Frühschwangerschaft
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   nichtangemeldet123
schrieb am 04.12.2014 12:39
Hi!
So vielleicht kann ich Dich etwas beruhigen. Bei mir sieht die ganze Sache zwar wieder etwas anders aus (bin Typ2 - eigentlich mit Tabletten), habe aber bei meiner Schwangerschaft besser gesagt seid meinem Kinderwunsch Insulin gespritzt. Man kann das alles regeln, manchmal hat man auch den Vorteil das man eine kleine Sünde ausgleichen kann. Also keine Panik wenn nur die Ernährungsumstellung allein nicht funktioniert. Ich wurde einfach engmaschig überwacht (Diabetologe und Gyn) aber mir würde auch immer gesagt solange meine Werte im Normbereich sind ist es wie eine "normale" Schwangerschaft. Meine Maus kam übrigens mit "Normalgewicht" nach Einleitung.

Ach ja und wegen dem Essen: bei mir gingen komischerweise Nudeln gut (sogar weiß) dafür Salzkartoffeln und Reis fast gar nicht. Aber Du hast das ja schon alles mal gemacht. Ich denke da muss man einfach ausprobieren was geht.

LG


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  Re: Schwangerschaftsdiabetes in der Frühschwangerschaft
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   Fortuna84
schrieb am 04.12.2014 19:29
danke euch, für eure antworten smile

ich hoffe, ich bekomme nun novh die werte nach dem essen in den griff! smile

ou super, diesen piep behalte ich im auge! danke für den link!

liebe grüsse


  Re: Schwangerschaftsdiabetes in der Frühschwangerschaft
avatar    miauuu71
schrieb am 05.12.2014 20:29
Ich hatte in beiden Schwangerschaften die Ehre...allerdings waren meine Nüchternwerte ok!
Was mir häufig geholfen hat waren Fette,um die Glucoseaufnahme zu bremsen.Es gab z.B.Blaubeeren mit Quark (40%).Niemals fettreduzierte Milchprodukte,weil der Zucker dann sofort in Blut geht,z.B.bei fettreduz.Joghurts.Ich habe viel Fleisch+Salat gegessen,oder Fisch+Salat.Für meinen Eisenwert war das prima zwinker


  Re: Schwangerschaftsdiabetes in der Frühschwangerschaft
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   gelöschter User
schrieb am 06.12.2014 10:55
Mein GD wurde dieses Mal bei 7+0 festgestellt.
In der ersten Schwangerschaft bei 14+0, aber da hatte ich ihn garantiert schon eine Weile.

Ich habe mir auch große Sorgen gemacht, weil die Werte anfangs nicht gut waren.
Google spuckt ja leider nicht so schöne Sachen aus bzgl. Fehlbildungsrisiko. Was mich da etwas beruhigt hat, war, dass es wohl vor allem für Diabetikerinnen gilt, die vor der Schwangerschaft schon schlecht eingestellt waren (also zu hohes HbA1c).

Ich würde Dir raten, einen feindiagnostischen US machen zu lassen in der 19. -22. SSW.

Es ist gut, dass es so früh getestet wurde. So kannst Du gegensteuern bevor Dein Kind zu groß ist, Du zu viel Fruchtwasser hast etc.
Das Insulin schadet Deinem Kind nicht. Lediglich Dein Risiko für einen späteren Typ 2 Diabetes ist deswegen höher. Aber das ist es bei 2x GD sowieso.

Edit: Ach ja, wenn der GD so früh festgestellt wird, dann wirst Du wohl auch bei den Mahlzeiten irgendwann Insulin benötigen.
Das hat meine Diabetologin mir auch prophezeit. Allerdings schaffe ich es erstaunlicherweise immer noch nur mit Ernährungsumstellung. Bei mir hat das Absetzen von Cortison in der 12. SSW eine Verbesserung der Werte gebracht. Aber nun bin ich so weit, dass die Plazentahormone ins Spiel kommen. Mal sehen.

Alles Gute,
Nozilla


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.12.14 10:58 von Nozilla.


  Re: Schwangerschaftsdiabetes in der Frühschwangerschaft
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   isolde35
Status:
schrieb am 07.12.2014 14:13
Hallo Fortuna,

ich kann nichts im speziellen zu dem frühen Zeitpunkt der Feststellung des GD sagen, wollte aber kurz erwähnen, dass es mir richtig gut hilft, die Werte im Griff zu behalten, wenn ich mich bewege. Das müsste ja zu Beginn der Schwangerschaft noch etwas leichter sein als gegen Ende. Bei mir reicht es, wenn ich am Tag etwa eine halbe Stunde spazieren gehe. Danach kann ich mehr oder weniger essen, was ich will, wobei ich ziemlich gut darauf achte, Vollkornprodukte zu nehmen statt Weißmehl und naturlich Haushaltszucker so gut wie gar nicht zu mir nehme.

Fisch und Salat gehen bei mir ebenfalls am besten, daran kann ich mich richtig satt essen.

Ich wünsche dir viel Glück für die Schwangerschaft und dass du die WErte gut in den Griff bekommst.

isolde




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