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  Re: Sind NFM und Co Normalität?
avatar  Yaya
schrieb am 28.11.2014 06:19
Zitat
Greta Samstag
die selben frauen wiederum unterstellen, dass je nach größe der mm-angabe sofort eine abtreibung ins auge gefasst wird Ohnmacht

Wenn du mich meinst: Danke, dass du mich vorsaetzlich Worte im Thread herumdrehst und mir Sachen unterstellst, die ich nie behauptet habe. Fass dir an die eigene Nase was Lesen angeht.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.11.14 06:19 von Yaya.


  Re: Sind NFM und Co Normalität?
avatar  Yaya
schrieb am 28.11.2014 07:38
Zitat
Greta Samstag
nur DU, yaya, redest hier andauernd von abtreiben! das finde ich schon überaus auffällig.

Ja, dumm, dass ich mich anscheinend bei manchen Diskussionen hier wohl dauernd wiederholen muss traurig. Nur, damit mir die Worte umgedreht werden. Es ist sehr muessig.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.11.14 07:39 von Yaya.


  Re: Sind NFM und Co Normalität?
no avatar
  twister97
Status:
schrieb am 28.11.2014 08:43
Zitat
Yaya
Die TE hat sich aber ueber NFM aufgeregt, nicht ueber die US.

So habe ich es auch verstanden!

Meine Gyn hat in der 13. SSW auch einen ausführlichen US gemacht und dabei Herz, Harnblase etc. angeschaut. Mir hat das gereicht. Die NFM wäre eine zusätzliche Untersuchung an einem anderen Termin gewesen. Dagegen haben wir uns entschieden. Mir reichte der US.

Übrigens macht meine Gyn bei jeder Vorsorge einen kurzen US und schaut nach Herzaktivität, Fruchtwasser und Plazenta. Würde Sie es nicht von sich aus machen, würde ich auch dafür bezahlen. Jede Woche hingehen zum US möchte ich aber trotzdem nicht.

Trotz langer KiWu-Zeit sehe ich mich als "Normal-Schwanger" und habe Vertrauen in meine SS.


  Re: Sind NFM und Co Normalität?
no avatar
  ash557
Status:
schrieb am 28.11.2014 09:21
Hallo,

irgendwie wird hier reichlich aneinander vorbeidiskutiert. Ja es wurde über die NFM aufgeregt, aber in Zusammenhang mit Wahrscheinlichkeiten und das wird nur im Rahmen eines Ersttrimesterscreenings gemacht und nicht beim normalen US beim Gyn, denn der US ist keine Trisomiediagnostik oder wie immer man es nennen möchte. Wenn man etwas miteinander vergleicht dann Erstrtrimesterscreening mit Triple/Praena/Harmony test.
Und es wurde hier auch immer wieder vom Ersttrimesterscreening geschrieben. Deswegen ist es schon extrem wichtig die Begriflichkeiten zu klären und die Inhalte.
Die NFM beim normalgyn ist nur eine mm Angabe ohen irgendeine Aussage über wahrscheinlichkeiten.

Und yaya: Beleidigt habe ich dich nicht! Du hast mehrmals erwähnt, dass das Ersttrimesterscreening keinen gründlichen US enthält und das stimmt nicht. Wenn ich dich darauf aufmerksam mache, ist das keine Beleidigung!!
Ich habe es nämlich z.B, bei V.a. Anecephalus machen lassen bei zu kleinem Zwilling und nicht darstellbarem Schädel! Es wird dabei also sehrwohl ein US gemacht! Darauf bezog sich mein Informationskommentar.
Die TE hat sich aber ueber NFM aufgeregt, nicht ueber die US. Manno. Selber lesen. Und spar dir deine Beleidigungen. Die Threads, die die TE gemeint haben, beziehen sich eigentlich ausschliesslich aus Unsicherheiten, weil ein Verdacht auf Trisomien ausgesprochen wurde. Darum geht es. Ich denke, dass du diesen Thread nimmst, um alles moegliche reinzuwerfen und durcheinanderzubringen. Und ausschlaggebend war wohl der Beitrag von Locke, bei der die NFM gemacht wurde mit einem Geraet, dass nicht einmal ordentlich das Nasenbein abbilden kann

Weiterhin geht es bei all diesen Untersuchungen nicht um Prophylaxe, nicht bei Blutuntersuchungen noch bei den großen US Untersuchungen. Es geht meimer Meinung nach auch nicht prinzipiell darum ob es dem Kind hilft, sondern auch der Mutter. Wenn diese sich dadurch besser fühlt, schon in der 13 SSW zu wissen, Herz/Gerhir/Organe sind gut und richtig angelegt ist das völlig in Ordnung. Ich muss nicht bis zur 20Woche warten.
Das obliegt jedem selbst und niemanad kann mir vorschreiben, ich soll er erst später wissen, denn da sei noch genug zeit zu reagieren.
Es hängt denke ich auch viel vom persönlichen Gyn ab. Meine alte Ärztin war super, wenn sie mir gesagt hätte alles top keine großen US nötig hätte ich ihr geglaubt. Nun bin ich bei Ihrer jungen Tochter, und ich finde sie schallt nicht besonders gut, hier habe ich diese Uuntersuchungen gemacht um für mich die Sicherheit zu besitzten, dass die Organe alle gut angelegt sind. Auch schon in der 13. Woche hat das für mich und die Schwangerschaft eine Beruhigende Wirkung gehabt. Da ging es mir um mich. Denn am Ende bin ICH schwanger. ICH muss mich gut und eohl fühlen in der Schwangerschaft. Das Baby wächst unabhängig davon weiter.

lg ash557


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  Re: Sind NFM und Co Normalität?
avatar  Yaya
schrieb am 28.11.2014 10:14
Ash, ich habe Greta mit den Beleidigungen gemeint, nicht dich. Vielleicht haette ich das klarer ausdruecken sollen. Soweit ich mich erinnere, meintest du, man kann, muss aber kein Erstsemesterscreening machen. Und das ist das wichtigste, was ich sage. Auch, dass es nicht dem Kind hilft. Und wenn man es nicht machen, das Kind nicht gefaehrdet.

Und ja, manchen Muettern hilft es - vor allem, wenn alles in Ordnung ist. Der TE ging es darum, wenn es nicht in Ordnung ist - das verstoert viele Frauen, weil sie nicht wissen, was damit anfangen. Die TE hat sich gewundert, warum es viele Frauen machen, aber dann, wenn es schlechter aussieht, diese grosse Unsicherheit haben.

Ja, ich habe ueber Abtreibungen gesprochen. Aber in dem Zusammenhang, dass ein Erstsemesterscreening dem Kind nicht hilft, da zwischen dem 13. und der 20. Woche ja eh nichts unternommen werden kann, ausser weiter zu kontrollieren. Aus diesem Grund, meinte ich, dass das Erstsemesterscreening nicht notwendig ist. Wer will kann es machen, aber es gefaehrdet nicht das Kind. Und um bei Abtreibungen zu bleiben. Wenn man es vom Kind her betrachtet, dann schaedigt es das Kind eher. Denn zu diesem Zeitpunkt werden mehr Eltern darueber nachdenken, ob sie ein Kind mit einer Behinderung wollen, oder nicht. Das ist einfach die Realitaet. Und auch wenn wir hier im Wunschkinderforum sind. Es haben sich einige User hier ganz klar ausgedrueckt, dass sie das Erstsemesterscreening gemacht haben, weil sie kein Kind mit einer Behinderung wollen (das hatte glaube ich Greta behauptet).

Und noch, damit es jeder lesen kann: Ich sage nicht, dass jemand, der ein Erstsemesterscreening macht, ein Kind bei negativem Ergebnis abtreiben wird. Es gibt Frauen, die es machen lassen, weil sie kein behindertes Kind wollen. Es gibt Frauen, die einfach die Kontrolle, die Sicherheit, das frueher Wissen brauchen. Es gibt Frauen, die das Erstsemesterscreening machen, weil sie denken, es gehoert dazu, und nicht wissen, was sie bei einem schlechten Ergebnis machen wuerden.

Das Erstsemesterscreening erste Ziel ist die Trisomie rauszufinden. Jede Seite, auf die Google mich fuehrt, erwaehnt dies zuerst. Ja, es stimmt, es wird dann gesagt, dass noch eine grosse FD dazu gemacht wird, um Anomalien zu finden. Das widerspricht aber nicht dem, was ich davor gesagt habe.

So, ich klinke mich hier raus. Ich habe gesagt, was ich sagen wollte. Diese Diskussion veraergert mich, und bringt mich absolut nicht weiter. Ich habe keine Lust mehr.


  Re: Sind NFM und Co Normalität?
no avatar
  gelöschter User
schrieb am 28.11.2014 10:39
Zitat
Yaya
Die TE hat sich aber ueber NFM aufgeregt, nicht ueber die US. Manno. Selber lesen. Und spar dir deine Beleidigungen. Die Threads, die die TE gemeint haben, beziehen sich eigentlich ausschliesslich aus Unsicherheiten, weil ein Verdacht auf Trisomien ausgesprochen wurde. Darum geht es. Ich denke, dass du diesen Thread nimmst, um alles moegliche reinzuwerfen und durcheinanderzubringen. Und ausschlaggebend war wohl der Beitrag von Locke, bei der die NFM gemacht wurde mit einem Geraet, dass nicht einmal ordentlich das Nasenbein abbilden kann.

Und es bleibt bestehen, in dem fruehen Stadion ist ausser Info nichts rauszuholen. Und ich habe ja schon gesagt, dass ich das legitim finde. Aber nicht notwendig. Ich sehe aus keinem Beitrag bisher eine Erklaerung welchen Vorteil es fuer das Kind haben soll, wenn man ein Problem in der 13. anstelle der 20. Woche herausfindet.

Seh ich genauso - und wir stehen mit der Meinung sicherlich nicht allein da. Sogar die FÄ hatte uns empfohlen, auf das Ersttrimesterscreening (also Ultraschall, Nackenfalte+Nasenbein und die Blutwerte) zu verzichten und stattdessen die Feindiagnostik um die 20. Woche zu machen.

Aus dem Bekanntenkreis habe ich beide Fälle mitbekommen: Die, die ein Kind mit Trisomie abgetrieben hätten und deshalb das ETS gemacht haben, und die, die nur hören wollten, dass alles gut ist und sich über den tollen, frühen Ultraschall gefreut haben - aber das Paar hatte sich wenigstens im Vorfeld gut informiert und entschieden, selbst bei einem schlechten Ergebnis (also alles, was für weiterführende Diagnostik gesprochen hätte) nichts zu unternehmen. Keine weiteren Untersuchungen und schon garkeine Abtreibung. Und das, obwohl es bei den beiden Paaren direkt im 1. ÜZ geklappt hatte - also nix mit weitem Kinderwunschweg. Und ja; auch wir haben uns gegen das ETS entschieden. Was hätte es uns schon genützt? Die Schwangerschaft hätten wir garantiert nicht beendet, egal, welches Ergebnis dabei herausgekommen wäre - und für alle Vorkehrungen, die für die Geburt notwendig gewesen wären, hat der Organultraschall um die 20. Woche locker gereicht.

Liebe Grüße,

Munis


  Re: Sind NFM und Co Normalität?
no avatar
  gelöschter User
schrieb am 28.11.2014 11:52
munis, bei problemfällen kommt das kind häufig nicht erst in der 40. ssw, sondern in den 20er oder 30er-ssw. schwupp, ist die zeit um und man hockt den ganzen tag in der neo schweigen


  Re: Sind NFM und Co Normalität?
no avatar
  gelöschter User
schrieb am 28.11.2014 12:07
wer sich ausklinkt, hat nur bemerkt, dass die argumente mist waren grins

Zitat
yaya
Es haben sich einige User hier ganz klar ausgedrueckt, dass sie das Erstsemesterscreening gemacht haben, weil sie kein Kind mit einer Behinderung wollen (das hatte glaube ich Greta behauptet).

nein, das habe ich niemals behauptet!

ich denke mit NICHTS an abtreibung beim ersTRImesterscreening (semester haut nicht hin, es gibt drei TRImester in der schwangerschaft! man sollte diese dinge schon kennen, wenn man schwanger ist).

aber SEMESTER weist schon auf das wichtigste hin:

problemschwangerschaften mit kranken kindern enden häufig nicht erst nach 40 wochen, sondern eher und vor der 30. ssw in der neonatalogie.

und dann hatte man ab ssw. 20 nur sehr kurz zeit, sich vorzubereiten, und hockt tag für tag im KH. oder man LIEGT ab ssw 21 im KH, und kann sich um nix mehr kümmern!

wo ist also der NACHTEIL, sich schon frühzeitig in ssw. 12, 13, 15, 17, 19 über das wohlergehen und die ORGANE des kindes zu informieren? nämlich beim ausführlichen US des ersttrimesterscreenings.

und nochmal - HIER wird anlässlich des screenings IMMER ein ausführlicher schall der organe vorgenommen, hier mal eine wahllos herausgegriffene webseite eines FA: http://www.praxisupleger.de/9.html

daraus:
Zitat

Was wird untersucht:


Bei der Untersuchung erfolgt eine Überprüfung des Entwicklungszustandes des Embryos und eine erste Organprüfung, soweit es die Verhältnisse des frühen Schwangerschaftsalters zulassen. Dabei kann ein großer Teil der schwerwiegenden Fehlbildungen erkannt bzw. ausgeschlossen werden.


Bezüglich der Risikosituation für eine Chromosomenstörung können verschiedene Merkmale des Kindes ermittelt werden, die in eine Risikokalkulation eingehen

Nackentransparenz (Dicke der Nackenfalte): Die Nackentransparenz ist eine Struktur, die bei jedem Ungeborenen in diesem Schwangerschaftsalter nachweisbar ist, die aber unterschiedlich dick sein kann. Grundsätzlich gilt, dass mit Zunahme der Dicke der Nackentransparenz das Risiko für das Vorliegen einer Chromosomenstörung steigt. Wichtig zu wissen ist, dass auch eine dickere Nackentransparenz keinen Krankheitswert an sich hat. Ein Embryo mit einer dickeren Nackentransparenz ist dadurch nicht krank, auch später gesunde Kinder können eine verdickte Nackentransparenz aufweisen.....

Neuere zusätzliche Marker: in jüngerer Zeit sind weitere Parameter in die Risikokalkulation mit einbezogen worden, die die Aussagekraft und Zuverlässigkeit der Berechnung noch erhöhen. Zum Einen ist dies der Blutfluss im Ductus venosus (Gefäßverbindung zwischen der Nabelvene und der unteren Hohlvene des Kindes) und die Untersuchung der Trikuspidalklappe (Herzklappe zwischen dem rechten Vorhof und der rechten Herzkammer) auf einen Rückfluss des Blutes. Diese Parameter sind bei Kindern mit einem Down-Syndrom gehäuft auffällig. Auch hier ist es wichtig zu wissen, dass auffällige Blutflüsse auch bei völlig gesunden Kindern gesehen werden können. Diese zusätzlichen Parameter lassen sich nicht in jeder Untersuchungssituation vollständig darstellen und werden nicht bei allen Untersuchungen zur Risikokalkulation mit herangezogen werden können.

wenn DU dabei gleich an abtreibung denkst, ist das DEINE persönliche sichtweise.

hier (HIER) im forum ist den allermeisten frauen das kind viel zu lieb (nach endloser kiwu-geschichte), als dass sie es wegen organfehler eine abtreibung vornehmen lassen würden.

sie würden aber sicher informationen aller art einholen, eine mögliche OP vorbereiten, das kinderzimmer anders ausstatten, einen speziellen kiwa kaufen, etc etc.

ash formuliert es ja auch immer ganz klar, nur scheint es nicht durchzudringen in die verarbeitende zentrale crazy


  Re: Sind NFM und Co Normalität?
no avatar
  dani1212
schrieb am 28.11.2014 13:17
Zitat
summertime70
Eine interessante Diskussion und wie ich mal anmerken muß, sehr viel sachlicher (trotz oder gerade wegen der diversen persönlichen Erfahrungen), als entsprechende Diskussionen z.B. bei Spiegel online etc.

Da ich leider erst in einem Alter schwanger geworden bin, in dem das Risiko für eine Trisomie so zwischen 1:60 (mit 39) und 1:20 (aktuell mit 44) schwankt, und das nach mehreren FG, war es für uns erstmal wichtig, überhaupt zu wissen, ob sich die Kinder soweit das im jeweiligen Stadium der Schwangerschaft beurteilbar ist, normal entwickeln. Und ich finde es irgendwie auch legitim, wissen zu wollen, was auf einen zukommt, ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen.
Ich persönlich hätte ein Kind mit T21 nicht abgetrieben, mit T13/18 oder bei der Kombionation aus T21 und schweren Organfehlbildungen hätte das vermutlich anders ausgesehen, wobei wir zum Glück nie in der Situation steckten, so eine Entscheidung treffen zu müssen. Wir haben daher bei den ersten beiden ein Ersttrimesterscreening durchführen lassen und bei der jetzigen Schwangerschaft einen Praena-Test und einer Ersttrimesterscreening gemacht - dass Screening deshalb, da mein FA darauf hinwies, dass ca. 25% der dort auffälligen Befunde eben nicht durch eine Trisomie zu erklären sind (die übrigen Gründe hat Greta ja aufgezählt).
Ich gehe davon aus, dass man, wenn man Kinder in die Welt setzt, mit einer Rate von ca. 3% von angeboreren Fehlbildungen leben muß. Darauf lasse ich mich ein, also kann ich mich auch auf ein 2-5%iges Risiko einer T21 einlassen. Es wird einem niemand, mit keiner Diagnostik ein gesundes Kind garantieren können und auch bei und nach der Geburt kann immer etwas passieren, ich möchte einfach da wo es möglch ist, sicher sein, das Sinnvolle getan zu haben um die Risiken zu reduzieren (diese Diskussion fängt dann nach der Geburt erst richtig an, schaut mal ins Elternforum...).

Mein FA ist übrigens DEGUM 2/3 zertifiziert, hat ein US Gerät, dass mich jedes mal vor Neid erblassen läßt (ich habe damit beruflich auch zu tun) und kann damit umgehen. Er braucht ca. 2 min um die Dicke der Nackenfalte auszumessen und weitere 20 min, um die Organe im Detail zu untersuchen. Ja, ich finde es beruhigend, wenn das Herz vier Kammern hat, alle Gefäße vor Ort sind, sich das Hirn so entwickelt, wie es soll und die Harnblase gefüllt ist. Klar, man kann auch in der 20.Woche noch feststellen, wenn da was nicht stimmt, aber was spräche dagegen, sich z.B. früh auf die Suche nach einem Spezialisten zu machen, der sich mit angeborenen Herzfehlern auskennt.
Ich kann der Praxis auch nicht mangelnde Aufklärung vorwerfen. Der derzeitige Aufklärungsbogen, der besprochen wird und sich mittlerweile über 4 Seiten streckt, spricht durchaus das Risiko starker Verunsicherung durch die Risikoberechnung an, die Möglichkeit, dass weitere Untersuchungen nötig sein könnten, weißt auf psychologische Beratung hin etc.

Diese Risikoberechnung (und da bezieht sich diese ganze Testerei eben auf die Trisomien und ich stimme den Leuten zu, die hier argumentieren, wenn man das Screening darauf reduziert, geht es um Selektion) haben das Problem, dass wir kein Gefühl für Risiken haben. Sonst hätten die meisten Leute nicht mehr Angst vorm Fliegen als vorm Autofahren, sondern umgekehrt. Gerade mit seltenen, aber schwerwiegenden Risiken kann kaum einer umgehen, vor allem dann nicht, wenn sie in Prozentangaben oder 1:XXXX präsentiert werden. Wenn man sich z.B. bei einem Risiko von 1:46 (das unseres ältesten Sohnes für T21 nach US - klingt erstmal doof, oder) vorstellt, dass von so ca. 2 Schulklassen ein Kind betroffen wäre, relativiert sich das schon wieder.

Es ist außerdem KEIN medizinischer Test 100%ig (und ich wage mal zu behaupten, dass gilt auch für unsere Freunde die Ingenieure, Techniker, Volkswirtschaftler, Meterologen...) in seiner Aussage. Es gibt immer falsch positive und falsch negative Ergebnisse. Selbst ein Test von 99.95iger Sicherheit kann - wenn massenhaft angewandt, viele Fehldiagnosen verursachen.

Daher (um diese etwas wirre Aneinandereihung von Gedanken mal zum Schluß zu bringen): Ich fände es wichtig, dass es eine persönliche Entscheidung bleibt und nehme hier im Forum auch eher eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema war als einen Perfektionierungsdrang für die Kinder.

Das wir nur nicht so sein: Diese Diagnostik wird sicherlich mit medizinischen Fortschritt noch mehrere Krankheiten betreffen, man kann sich ja bereits auf so ca. 200 autosomal rezessive Krankheiten testen lassen (die also den Träger selber nicht krank machen). Dann noch den Partner testen und im Falle eines Treffers dass Kind, bevor das erste Kind an spinaler Muskelatrophie, zystischer Fibrose o.ä. erkrankt. Und dann sind wir fast in der Gesellschaft, die in dem Film "Gattaca" wirklich beängstigend beschrieben ist.

liebe summertime, ich dank dir für diese zusammenfassung. genauso seh ich es auchDas ist super

das problem ist, dass immer mehr geschrieben wird, ohne sich vorher die zeit zu nehmen, die anderen beiträge richtig durchzulesen. denn würde man beiträge wie den von "summertime" oder "ash" gelesen haben, könnte man sich tatsächlich so manche antwort bzw aussage sparen!

munis-du und deine frau gehört nun mit unter 25 bei weitem überhaupt nicht zur zielgruppe eines ersttrimesterscreenings-eine bessere wahrscheinlichkeit als du sowieso schon hast ein gesundes kind zu bekommen, werd ich -auch wenn alles super klasse aussieht- nach dem eta niemals bekommen...aber diese wahrscheinlichketi beruhigt eben schon ungemein!

ausserdem isses doch wohl trotzdem ein guter grund, wenn eine frau(die vllt aufgrund von negativen persönlichen erfahrungen nur noch wenig vertrauen in einen positiven ausgang hat ) nach der untersuchung endlich wieder langsam vertrauen fassen kann. wie gesagt, mir persönlich geht es überhaupt gar nicht um t21-aber auch hierauf würde ich mich und meine familie gerne, wenn mgl,, vorbereiten können!...sondern um wirklich schwere gen.oder organ. defekte, die sich nicht mit dem leben vereinbaren liessen. bis zur 20.ssw zu warten, das kind zu spüren...zu hoffen, eine beziehung aufzubauen und dann erst die schlechte neuigkeit zu bekommen, das wollte ich persönlich eben vermeiden.
es ist so, wie die thread-eröffnerin schreibt: wir stecken nicht in den schuhen des anderen. machen alle andere erfahrungen, die uns aber in weiteren leben beeinflussen, von daher eine sehr persönliche, natürlich auch sehr verantwortungsvolle entscheidung-pro/contra pränatandiagnostik-die aus den wirklich verschiedensten gründen, die man hier lesen konnte ihre berechtigung und ihren sinn hat!

habt ein schönes we!
dani


2 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.11.14 13:36 von dani1212.


  Re: Sind NFM und Co Normalität?
no avatar
  gelöschter User
schrieb am 28.11.2014 15:31
Zitat
dani1212
munis-du und deine frau gehört nun mit unter 25 bei weitem überhaupt nicht zur zielgruppe eines ersttrimesterscreenings-eine bessere wahrscheinlichkeit als du sowieso schon hast ein gesundes kind zu bekommen, werd ich -auch wenn alles super klasse aussieht- nach dem eta niemals bekommen...aber diese wahrscheinlichketi beruhigt eben schon ungemein!

ausserdem isses doch wohl trotzdem ein guter grund, wenn eine frau(die vllt aufgrund von negativen persönlichen erfahrungen nur noch wenig vertrauen in einen positiven ausgang hat ) nach der untersuchung endlich wieder langsam vertrauen fassen kann. wie gesagt, mir persönlich geht es überhaupt gar nicht um t21-aber auch hierauf würde ich mich und meine familie gerne, wenn mgl,, vorbereiten können!...sondern um wirklich schwere gen.oder organ. defekte, die sich nicht mit dem leben vereinbaren liessen. bis zur 20.ssw zu warten, das kind zu spüren...zu hoffen, eine beziehung aufzubauen und dann erst die schlechte neuigkeit zu bekommen, das wollte ich persönlich eben vermeiden.
es ist so, wie die thread-eröffnerin schreibt: wir stecken nicht in den schuhen des anderen. machen alle andere erfahrungen, die uns aber in weiteren leben beeinflussen, von daher eine sehr persönliche, natürlich auch sehr verantwortungsvolle entscheidung-pro/contra pränatandiagnostik-die aus den wirklich verschiedensten gründen, die man hier lesen konnte ihre berechtigung und ihren sinn hat!

habt ein schönes we!
dani

Naja, aber das bestreitet ja auch niemand - soll doch jeder machen, wie er möchte. Wer den frühen Ultraschall braucht, damit er ruhig bleibt und zuversichtlich ist - ist doch super, dass das so "einfach" zu haben ist.

Das Argument von Greta war ja, dass man das Screening BRAUCHT, damit man genug Zeit hat, sich auf mögliche Komplikationen einzustellen. Und das sehe ich eben definitiv anders. Mal ehrlich; vor der 24. Woche hat das Kind eh keine Chance außerhalb des Mutterleibs und die Möglichkeiten, auf die Schwangerschaft positiv einzuwirken (mal abgesehen von liegen usw) gehen nahezu gegen null. Was hat man denn davon, wenn man in der 12. oder 13. Woche schon weiß, dass es Organfehlbildungen gibt? Die führen in der Regel ja nicht zwangsläufig zu Frühgeburten, oder seh ich das falsch?

Letztendlich kann man bei Fehlbildungen/Organschäden eh nur weiter beobachten, wie es sich entwickelt. Also reicht es auch, den Organultraschall um die 20. Woche zu machen. Da sind dann, wenn man mal die 24. Woche als Mindestdauer einer Schwangerschaft mit Ausgang "Kind kommt lebend zur Welt" annimmt, immer noch mind. 4 Wochen Zeit. Dürfte reichen, um sich zwischen maximal zwei oder drei Kliniken zu entscheiden, die in dem Fall in Frage kommen dürften (selbst in Berlin wüsste ich gerade nur 2 Kliniken - Charite und Neukölln - in die man mit "Spezialproblemen" gehen würde).

Für uns wäre es eben selbst bei schweren Fehlbildungen nicht in Frage gekommen, die Schwangerschaft zu beenden. Insofern hätte uns das Wissen in der 12. Woche herzlich wenig gebracht. Wer allerdings ein Kind mit schweren Fehlbildungen nicht austragen möchte, sollte tatsächlich zum ausführlichen Ultraschall so früh wie möglich greifen, alles andere macht dann ja keinen Sinn. Aber da sind wir eben wieder beim Punkt Abtreibung.

Und, mal abgesehen von der Debatte, ob das ETS sinnvoll ist oder nicht: Unsere Frauenärztin hat auch immer ausführlich geschallt und hätte es wohl durchaus mitbekommen, wenn es an den Organen gravierende Schäden gegeben hätte. So viel Kompetenz traue ich den "normalen" Frauenärzten schon zu. Und in so einem Fall hätten wir natürlich davon erfahren und die Ärztin hätte uns vermutlich auch zu einem Spezialisten zur Abklärung geschickt.

LIebe Grüße,

Munis


  Re: Sind NFM und Co Normalität?
no avatar
  Dinchen81
Status:
schrieb am 28.11.2014 16:33
Zitat
Greta Samstag
ash formuliert es ja auch immer ganz klar, nur scheint es nicht durchzudringen in die verarbeitende zentrale crazy

Ja, das gilt halt andersrum leider genauso... Yaya's Kommentare sind auch allesamt völlig logisch und nachvollziehbar, aber wer nicht will, der wird es eben nicht verstehen... Und wer sich aus Diskussionen ausklinkt, hat vielleicht auch einfach nur alles gesagt, was es zu sagen gab... Daran könnten sich andere vielleicht auch ein Beispiel nehmen... Weshalb ich inhaltlich auch einfach nichts mehr sagen würde und werde... Glücklicherweise haben hier glaube ich fast alle verstanden, was eigentlich Thema war und dass es eben im Leben nicht nur Schwarz und Weiß gibt...und dass man seine Meinung äußern kann, ohne andere permanent als Idioten abzustempeln...

In diesem Sinne... winkewinke


  Re: Sind NFM und Co Normalität?
avatar  stechin79
Status:
schrieb am 28.11.2014 17:27
Zur Diskussion an sich kann ich leider nicht viel beitragen, da ich keine NFM machen ließ und auch sonst keine bestimmte Diagnostik.
Nur eins muss ich mal sagen: mich verletzt es ungemein, , wenn du Greta, immer von "Normalproduzieren" sprichst. Es klingt so, als wären denen ihr Baby total egal- schieb ich halt ein Neues hinterher. Bedenke bitte manchmal einfach, , wie Dinge bei dir rüber kommen.


  Re: Sind NFM und Co Normalität?
no avatar
  gelöschter User
schrieb am 28.11.2014 20:25
Zitat
Munis
Unsere Frauenärztin hat auch immer ausführlich geschallt und hätte es wohl durchaus mitbekommen, wenn es an den Organen gravierende Schäden gegeben hätte.
damit ist für euch die diskussion egal. für mich war es auch egal. ich war immer zum US, ich hatte quasi wöchentlich/zweiwöchtentlich die chance, zu erfahren, wie es dem kind geht. ob ICH ausreiche, damit es ihm gut geht. ab 35 oder 40 ist nämlich nicht mehr alles so selbstverständlich wie mit mitte 20.


  Re: Sind NFM und Co Normalität?
no avatar
  gelöschter User
schrieb am 28.11.2014 20:29
Zitat
Dinchen81
Zitat
Greta Samstag
ash formuliert es ja auch immer ganz klar, nur scheint es nicht durchzudringen in die verarbeitende zentrale crazy

Ja, das gilt halt andersrum leider genauso... Yaya's Kommentare sind auch allesamt völlig logisch und nachvollziehbar, aber wer nicht will, der wird es eben nicht verstehen... Und wer sich aus Diskussionen ausklinkt, hat vielleicht auch einfach nur alles gesagt, was es zu sagen gab... Daran könnten sich andere vielleicht auch ein Beispiel nehmen... Weshalb ich inhaltlich auch einfach nichts mehr sagen würde und werde... Glücklicherweise haben hier glaube ich fast alle verstanden, was eigentlich Thema war und dass es eben im Leben nicht nur Schwarz und Weiß gibt...und dass man seine Meinung äußern kann, ohne andere permanent als Idioten abzustempeln...

In diesem Sinne... winkewinke

sorry, wer - aus den USA schreibend - fortwährend behauptet, das ETS bestehe aus vermessen der NF und durchgeben der wahrscheinlichkeitsrechnung, der HAT ein problem. entweder kann ersiees nicht lesen, oder nicht verstehen.

ich verstehe schon, dass es in den USA nicht so üblich ist wie bei uns, dauernd geschallt zu werden. nancy-hope hat es ja wieder und wieder geschrieben. es IST anders.

nur - warum wird nicht akzeptiert, dass HIER ein organultraschall zum ETS dazugehört und das zum beispiel zum erkennen von anenzephalie eine wichtige untersuchung ist?

und dass es NICHT um das erkennen von trisomien geht, sondern um das schallen der organe?

das ist doch nicht so schwer zu begreifen.


  Re: Sind NFM und Co Normalität?
no avatar
  Benutzername
Status:
schrieb am 28.11.2014 22:33
Finde es echt traurig wir hier teilweise Diskussionen ausarten und rumgepöbelt wird.
In der Anonymität des Internets und beim geschriebenen Wort vergessen manche Leute wohl einfach den Respekt vor anderen Usern (und deren ggfs anderslautender Meinung) und ihren Anstand so wie z.B. Großbuchstaben nichts anderes bedeuten als SCHREIEN Nein
Nicht der der am buntesten zitiert, am meisten wiederholt und auf Dingen rumhackt und eben schreit hat automatisch Recht.




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