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  Re: Sind NFM und Co Normalität?
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  Dinchen81
Status:
schrieb am 27.11.2014 19:47
Zitat
Greta Samstag
und gerade die nicht-normalreproduzierer, die endlos lange gebraucht haben, vielleicht nach vielen FG, schwanger zu werden und zu bleiben (!), werden sicher alles mögliche unternehmen, um dieses kind dann lebend im kreise der familie zu haben.

Dann sagst du hiermit was genau? Dass ich nicht alles Mögliche unternehme, um mein Kind lebend im Kreise der Familie zu haben, NUR weil ich KEINE NFM machen lasse?? Ich finde das schon eine dreiste Unterstellung...

Zitat
Greta Samstag
ich verstehe nicht, wie man sich am ausmessen einer nackenfalte so hochziehen kann

Und ich verstehe nicht, wieso du dich so reinsteigerst?! Übrigens als Einzige in der gesamten Diskussion...

Nun ja...


  Re: Sind NFM und Co Normalität?
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  gelöschter User
schrieb am 27.11.2014 19:59
Zitat
Dinchen81
Zitat
Greta Samstag
und gerade die nicht-normalreproduzierer, die endlos lange gebraucht haben, vielleicht nach vielen FG, schwanger zu werden und zu bleiben (!), werden sicher alles mögliche unternehmen, um dieses kind dann lebend im kreise der familie zu haben.

Dann sagst du hiermit was genau? .

da unterstellt wurde, dass diese untersuchungen NUR gemacht werden, um im falle einer trisomie (auch schon falsch...) einen ABBRUCH vornehmen zu lassen, habe ich dagegen gehalten, dass in einem kinderwunschforum wohl eher NICHT abgebrochen wird - und daher viele untersuchungen gemacht werden. genau DAS sage ich damit aus. DIR sage ich nichts anderes. DICH habe ich sozusagen gar nicht angesprochen.


  Re: Sind NFM und Co Normalität?
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  Lielle
Status:
schrieb am 27.11.2014 20:16
Hallo ihr Lieben,

ich habe leider gerade nicht super viel Zeit, deshalb fasse ich mich kurz. Wenn ich mehr Zeit habe, werde ich sicherlich noch auf einzelne Beiträge eingehen.

Erstmal DANKE für eure vielen Beiträge und Meinungen. Und vor allem Danke an die, die es schaffen sachlich zu bleiben, obwohl es ein emotionales Thema ist.

Nochmal zu meiner Intention: Ich habe keine schlechte Meinung von jemandem, der sich bewusst und aus guten persönlichen Gründen für eine bestimmte Untersuchung entscheidet. Das fände ich ziemlich anmaßend. Genauso anmaßend finde ich es, jemandem, der sich gegen eine Untersuchung entscheidet, Naivität, Dummheit, mangelndes Interesse am Kind oder sonst was zu unterstellen. Jeder läuft nur in seinen eigenen Schuhen und muss seine eigenen Entscheidungen treffen. Man kann nur hoffen, dass man diese hinterher nicht bereut, egal was man tut oder nicht tut. Ich zumindest bemühe mich, beiden Seiten der Medaille zu betrachten und mich mit vorschnellen Urteilen zurück zu halten. Kritisch betrachten wird aber wohl erlaubt sein. Darum hab ich diesen Thread ja eröffnet. Ich wollte es vestehen, Für und Wider hören, und dabei habt ihr mir bereits geholfen und dafür bin ich dankbar.

Was ich aber nach wie vor problematisch finde, ist wenn sich jemand uninformiert für eine Untersuchung entscheidet oder diese aufgeschwatzt kriegt, ohne aufgeklärt darüber zu sein, was dabei rum kommen könnte und wofür man sich ggf. entscheiden muss. Das trifft aber sicherlich nicht auf den Großteil in diesem Forum zu und habe ich auch nie behauptet.

Außerdem habe ich gelernt, dass mein Eindruck falsch war. Nicht jeder macht alle möglichen Screenings, Tests usw. Man muss jedoch zugeben, dass der Eindruck von den Beiträgen hier leicht entsteht, denn kaum einer eröffnet einen Thread mit dem Thema "Ich gehe morgen NICHT zur NFM, deshalb muss mir auch keiner die Daumen drücken" zwinker Dass die Lager geteilt sind, finde ich interessant und gut.

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend, schlagt euch nicht die Köpfe ein. Das hier sollte einfach ein Austausch von Meinungen, Infos und Erfahrungen sein. Danke an die, die das verstanden haben und sich um Offenheit und Sachlichkeit bemühen. Manchen scheint das schwerer zu fallen als anderen.

Liebe Grüße
Lielle


  Re: Sind NFM und Co Normalität?
avatar  Yaya
schrieb am 27.11.2014 20:20
Zitat
Greta Samstag
das ist quatsch, sommergewitter, denn die trisomien kannst du nicht SEHEN bei einer nackenfalte, nur vermuten. eine verdickte nackenfalte deutet einfach auf PROBLEME hin, und nicht trisomien. die probleme sind sehr oft organischer ursache. http://www.organscreening.at/index.php?option=com_content&view=article&id=8&Itemid=11

anhand der antworten hier wird schon klar, dass die meisten, die DAGEGEN sind, keine ahnung haben von der diagnostik!

stelle ich eine verdickte nackenfalte fest, kann ich auf WEITERE diagnosemöglichkeiten umsteigen und gezielt suchen. ich werde dann auch als risikoschwangere mit beliebig vielen kostenlosen US-untersuchungen behandelt. ich muss nicht noch um den organ-US später kämpfen, ich werde komplett anders beurteilt. schlimm genug - denn wenn die NF dicker ist, ist MEIST was mit dem kind.

es kann auch eine banalität sein - ein größeres feuermal am hals/kopf des kindes crazy - auch schon erlebt bei einer mutter, deren erstes kind an einer genetischen anomalie starb. man kann also auch monatelang NICHT wissen, was genau der organische fehler ist.

aber besser, ich bin vorbereitet und kann mich danach richten, als dass ich am schluss durch dummheit mein geliebtes kind verliere, was bei besseren vorgeburtlichen untersuchungen VERMEIDBAR gewesen wäre!

Greta, das ist ignorant zu behaupten, dass die die dagegen sind keine Ahnung haben. Ich behaupte genau das Gegenteil.

Ein Erstsemesterscreening ist NICHT notwendig, um zu wissen, was mit dem Kind ist. Und ist nicht notwendig, um sich vorzubereiten. Dafuer gibt es die Feindiagnostik in der 20. Woche. Die Erstsemesterscreening ist notwendig, wenn man sich kein Trisomie Kind vorstellen kann. Wenn man mit einer Trisomie-Behinderung leben kann, dann braucht man kein Erstsemesterscreening. Ich unterstelle niemanden, der ein Erstsemesterscreening machen laesst, dass er das Kind abtreiben moechte. Aber wenn man nicht abtreiben will, braucht man es nicht.


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  Re: Sind NFM und Co Normalität?
avatar  Yaya
schrieb am 27.11.2014 20:23
Greta, die Spam-Liste mit den 1000 Krankheten, die kann man im Erstsemesterscreening aber auch nicht abchecken. Und darum geht es doch, das Erstsemesterscreening, also NFM+Bluttest fuer die Wahrscheinlichkeitsbennenung von den Trisomien. Nichts anderes macht das.


  Re: Sind NFM und Co Normalität?
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  gelöschter User
schrieb am 27.11.2014 20:24
aber in der 20. woche ist es schon so spät, yaya! es gibt keinen grund, NICHT so früh schon nach den organen zu schauen - herz vor allem, darm, blase, nieren. gehirn. wenn alles ok ist, gut und fertig. wenn nicht, anfangen zu planen, was zu tun ist. dann hat man einige wochen mehr zeit, sich vorzubereiten.

es geht mir NICHT um abbrüche oder so, um trisomien geht es mir auch null. es geht um die organe.


  Re: Sind NFM und Co Normalität?
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  gelöschter User
schrieb am 27.11.2014 20:26
HIER macht man eigentlich was mehr biem ersttrimesterscreening. einen ULTRASCHALL nämlich. nicht nur vermessen der nackenfalte und tschüss... das würde ich sogar der krankenkasse melden... dafür gibts kein volles geld!


  Re: Sind NFM und Co Normalität?
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  la miga
schrieb am 27.11.2014 20:36
Zitat
Sommergewitter
. Was machen denn Eltern, die sich so partout kein behindertes Kind vorstellen können, dass sie sogar so weit gehen, ein evtl. gesundes Kind durch eine FU oder Chorionzottenbiopsie zu verlieren, wenn das genetisch gesunde Kind später erkrankt, einen Unfall erleidet etc.?

Ich finde diese Fragestellung unglücklich, weil sie meiner Meinung nach zwei sehr unterschiedliche Sachverhalte bzw. Lebenssituationen anspricht. Es geht für mich in die Richtung Äpfel mit Birnen vergleichen, selbst, wenn ich den Unterschied nicht gut in Worte fassen kann.

Ich versuche es trrotzdem, habe aber nicht die Intention, dich oder andere damit überzeugen zu wollen. Für mich ist es so:

In dem Moment, in dem es um Pränataldiagnostik geht, habe ich eine Wahl. Da stellt sich nicht die Frage, welche Kräfte kann ein Mensch in einer ganz schwierigen Lebenssituation, beispielsweise nach einem schweren Unfall des Kindes, aufbringen, was ist dann alles möglich. In dem Moment der NFM im ersten Trimenon geht es doch eher um die Frage, wenn ich davon ausgehe, dass 90% der Embryonen mit Trisomie 21 abgetrieben werden: Was wollen wir uns vorstellen? Da liegt es noch in unserer Hand zu entscheiden, diese Möglichkeit ist uns mit den Mitteln der modernen Medizin einfach gegeben, egal, wie man das ethisch bewerten mag. Da entscheidet nicht der liebe Gott, nicht der Zufall, nicht das Leben, da haben wir eine mögliche Diagnose und wir entscheiden. Das steht in unserer Macht. In dem Moment, in dem der med. Fortschritt solche Möglichkeiten anbietet, werden diese Möglichkeiten auch genutzt werden.

In dem Moment, in dem mein Kind unter ein Auto kommt, im Pool ertrinkt und danach schwerst behindert hat, hab ich nichts mehr zu entscheiden. Da steht nix mehr in meiner Macht, und entsprechend kommen die Überlegungen, welche Alternativen es geben könnte, wohl auch nicht mehr. Da wird man sich mit dem arrangieren, was ist und das Beste daraus machen. Und dann ist sicher ganz viel möglich. Aber da werde ich ja nicht mehr gefragt, da ist das Leben schon über mich weggerollt und hat entschieden. Bei NFM und Co. kann ich entscheiden.

Ich denke, es widerspricht sich menschlich nicht, wenn Menschen in dem Moment, in dem sie selbst die Macht der Entscheidung haben, anders agieren als in dem Moment, in dem sie keinerlei Mach via Entscheidung mehr haben.

Isolde, ich akzeptiere es absolut, wenn man sagt, dass man bei dem Thema Leben keine Wahl haben sollte, dass es nicht das Recht auf das perfekte Leben gibt. Ich persönlich teile das zwar so nicht ganz, aber ich denke, es ist eine völlig nachvollziehbare Haltung in dieser ethischen Frage.

Aber wie radikal ist man denn in dieser Ansicht? Es läuft ja irgendwo auf die Ansicht hinaus, dass man beim Thema Leben einafch keine Rechte hat und nehmen muss, was kommt. Aber was ist denn, wenn an 22+0 die Fruchtblase platzt und die Wehen kommen? Da weiß man, ohne intensivstmedizinische Behandlung wird das nix. Vielleicht erscheint es für viele nicht vergleichbar, aber wenn man sagt, man habe kein Recht , so über das Leben zu bestimmen, ein Kind vielleicht in ein Leben mit schwersten Behinderungen zu zwingen, heißt das für mich auch irgendwo, dass man dann konsequenterweise nehmen muss, was kommt, auch wenn das der Tod ist, oder?


  Re: Sind NFM und Co Normalität?
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  summertime70
schrieb am 27.11.2014 21:27
Eine interessante Diskussion und wie ich mal anmerken muß, sehr viel sachlicher (trotz oder gerade wegen der diversen persönlichen Erfahrungen), als entsprechende Diskussionen z.B. bei Spiegel online etc.

Da ich leider erst in einem Alter schwanger geworden bin, in dem das Risiko für eine Trisomie so zwischen 1:60 (mit 39) und 1:20 (aktuell mit 44) schwankt, und das nach mehreren FG, war es für uns erstmal wichtig, überhaupt zu wissen, ob sich die Kinder soweit das im jeweiligen Stadium der Schwangerschaft beurteilbar ist, normal entwickeln. Und ich finde es irgendwie auch legitim, wissen zu wollen, was auf einen zukommt, ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen.
Ich persönlich hätte ein Kind mit T21 nicht abgetrieben, mit T13/18 oder bei der Kombionation aus T21 und schweren Organfehlbildungen hätte das vermutlich anders ausgesehen, wobei wir zum Glück nie in der Situation steckten, so eine Entscheidung treffen zu müssen. Wir haben daher bei den ersten beiden ein Ersttrimesterscreening durchführen lassen und bei der jetzigen Schwangerschaft einen Praena-Test und einer Ersttrimesterscreening gemacht - dass Screening deshalb, da mein FA darauf hinwies, dass ca. 25% der dort auffälligen Befunde eben nicht durch eine Trisomie zu erklären sind (die übrigen Gründe hat Greta ja aufgezählt).
Ich gehe davon aus, dass man, wenn man Kinder in die Welt setzt, mit einer Rate von ca. 3% von angeboreren Fehlbildungen leben muß. Darauf lasse ich mich ein, also kann ich mich auch auf ein 2-5%iges Risiko einer T21 einlassen. Es wird einem niemand, mit keiner Diagnostik ein gesundes Kind garantieren können und auch bei und nach der Geburt kann immer etwas passieren, ich möchte einfach da wo es möglch ist, sicher sein, das Sinnvolle getan zu haben um die Risiken zu reduzieren (diese Diskussion fängt dann nach der Geburt erst richtig an, schaut mal ins Elternforum...).

Mein FA ist übrigens DEGUM 2/3 zertifiziert, hat ein US Gerät, dass mich jedes mal vor Neid erblassen läßt (ich habe damit beruflich auch zu tun) und kann damit umgehen. Er braucht ca. 2 min um die Dicke der Nackenfalte auszumessen und weitere 20 min, um die Organe im Detail zu untersuchen. Ja, ich finde es beruhigend, wenn das Herz vier Kammern hat, alle Gefäße vor Ort sind, sich das Hirn so entwickelt, wie es soll und die Harnblase gefüllt ist. Klar, man kann auch in der 20.Woche noch feststellen, wenn da was nicht stimmt, aber was spräche dagegen, sich z.B. früh auf die Suche nach einem Spezialisten zu machen, der sich mit angeborenen Herzfehlern auskennt.
Ich kann der Praxis auch nicht mangelnde Aufklärung vorwerfen. Der derzeitige Aufklärungsbogen, der besprochen wird und sich mittlerweile über 4 Seiten streckt, spricht durchaus das Risiko starker Verunsicherung durch die Risikoberechnung an, die Möglichkeit, dass weitere Untersuchungen nötig sein könnten, weißt auf psychologische Beratung hin etc.

Diese Risikoberechnung (und da bezieht sich diese ganze Testerei eben auf die Trisomien und ich stimme den Leuten zu, die hier argumentieren, wenn man das Screening darauf reduziert, geht es um Selektion) haben das Problem, dass wir kein Gefühl für Risiken haben. Sonst hätten die meisten Leute nicht mehr Angst vorm Fliegen als vorm Autofahren, sondern umgekehrt. Gerade mit seltenen, aber schwerwiegenden Risiken kann kaum einer umgehen, vor allem dann nicht, wenn sie in Prozentangaben oder 1:XXXX präsentiert werden. Wenn man sich z.B. bei einem Risiko von 1:46 (das unseres ältesten Sohnes für T21 nach US - klingt erstmal doof, oder) vorstellt, dass von so ca. 2 Schulklassen ein Kind betroffen wäre, relativiert sich das schon wieder.

Es ist außerdem KEIN medizinischer Test 100%ig (und ich wage mal zu behaupten, dass gilt auch für unsere Freunde die Ingenieure, Techniker, Volkswirtschaftler, Meterologen...) in seiner Aussage. Es gibt immer falsch positive und falsch negative Ergebnisse. Selbst ein Test von 99.95iger Sicherheit kann - wenn massenhaft angewandt, viele Fehldiagnosen verursachen.

Daher (um diese etwas wirre Aneinandereihung von Gedanken mal zum Schluß zu bringen): Ich fände es wichtig, dass es eine persönliche Entscheidung bleibt und nehme hier im Forum auch eher eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema war als einen Perfektionierungsdrang für die Kinder.

Das wir nur nicht so sein: Diese Diagnostik wird sicherlich mit medizinischen Fortschritt noch mehrere Krankheiten betreffen, man kann sich ja bereits auf so ca. 200 autosomal rezessive Krankheiten testen lassen (die also den Träger selber nicht krank machen). Dann noch den Partner testen und im Falle eines Treffers dass Kind, bevor das erste Kind an spinaler Muskelatrophie, zystischer Fibrose o.ä. erkrankt. Und dann sind wir fast in der Gesellschaft, die in dem Film "Gattaca" wirklich beängstigend beschrieben ist.


  Re: Sind NFM und Co Normalität?
avatar  Yaya
schrieb am 27.11.2014 22:54
Zitat
Greta Samstag
und wieso sollte man ZU dem organultraschall nicht VORHER schon einen ausführlichen US im rahmen der NFM machen?

Es ging hier nicht um einen ausfuerlichen US. Es ging um das Erstsemesterscreening. Um nichts anderes. Ich selbst habe in der 12. Woche einen US gemacht, ohne NFM, ohne Bluttest.

Mal ganz davon abgesehen. Bei einem NFM wird normalerweise auch kein supergruendlicher US gemacht. Der wird doch erst bei der FD gemacht. Auch sonst, wird aus Nackenfalte und Nasenbein doch auch nur Groesse, etc. geschaut. Somit ist ein Erstsemesterscreening doch auch nur ein normaler US mit Nackenfalte und Nasenbein, so viel ich weiss.

Ganz egal, wie viel US du machst, in dem fruehen Stadium kannst du eh nichts beeinflussen. Es geht nicht um woechentliche US und pi pa po. Es geht um die NFM plus Bluttest zur Bestimmung der drei Trisomien. Nichts anderes.

Und bestimmt gibt es viele Frauen, die Sicherheit wollen. Die alles so frueh wie moeglich erfahren wollen. Die dann auch in der fuenften Woche zum Frauenarzt rennen, um schon ein schlagendes Herz zu sehen, und dann enttaeuscht sind, dass man gar nichts sieht. Und ja, vielleicht wollen auch manche eine Trisomie so frueh wie moeglich wissen (obwohl ein NFM + Bluttest das auch nicht beantwortet, denn erst dann werden ueberhaupt erst Diagnostikverfahren notwendig) wollen. Das ist auch okay. Aber auch wenn man das Erstsemesterscreening nicht machen laesst. Man erfaehrt es frueh genug. Man kann sich frueh genug vorbereiten. Man schadet weder sich noch dem Kind, wenn man das Erstsemesterscreening einfach ausfallen laesst.

Nochmal: Es ist okay, wenn Frauen etwas frueh wissen wollen. Aber es wird nichts aendern (ausser man laesst das Baby abtreiben). Somit handeln Frauen, die die NFM ablehnen, nicht unverantwortlich.


3 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.11.14 23:00 von Yaya.


  Re: Sind NFM und Co Normalität?
no avatar
  ash557
Status:
schrieb am 27.11.2014 23:01
Hallo Yaya, ich hab das nun schon 2mal geschrieben:
ein Erstrimesterscreening ist ein kompletter gruendlucher US ALLER Organe ueber etwa 39-60 min! NICHT reine NFM und BE! Diese Untersuchungen beeinhaltet sie nur auch nich. BE und Wahrscheinlichkeitsberechnung uebrigens auf Wunsch, braucht man auch nich dyrchfuehren lassen.
Deswegen sollte man sich schon informieren was es ist bevir man es ablehnt!

lg ash557





Zitat
Yaya
Zitat
Greta Samstag
und wieso sollte man ZU dem organultraschall nicht VORHER schon einen ausführlichen US im rahmen der NFM machen?

Es ging hier nicht um einen ausfuerlichen US. Es ging um das Erstsemesterscreening. Um nichts anderes. Ich selbst habe in der 12. Woche einen US gemacht, ohne NFM, ohne Bluttest.

Mal ganz davon abgesehen. Bei einem NFM wird normalerweise auch kein supergruendlicher US gemacht. Der wird doch erst bei der FD gemacht. Auch sonst, wird aus Nackenfalte und Nasenbein doch auch nur Groesse, etc. geschaut. Somit ist ein Erstsemesterscreening doch auch nur ein normaler US mit Nackenfalte und Nasenbein, so viel ich weiss.

Ganz egal, wie viel US du machst, in dem fruehen Stadium kannst du eh nichts beeinflussen. Es geht nicht um woechentliche US und pi pa po. Es geht um die NFM plus Bluttest zur Bestimmung der drei Trisomien. Nichts anderes.



  Re: Sind NFM und Co Normalität?
avatar  Yaya
schrieb am 27.11.2014 23:02
Zitat
Greta Samstag
aber in der 20. woche ist es schon so spät, yaya! es gibt keinen grund, NICHT so früh schon nach den organen zu schauen - herz vor allem, darm, blase, nieren. gehirn. wenn alles ok ist, gut und fertig. wenn nicht, anfangen zu planen, was zu tun ist. dann hat man einige wochen mehr zeit, sich vorzubereiten.

es geht mir NICHT um abbrüche oder so, um trisomien geht es mir auch null. es geht um die organe.

Fuer was ist es zu spaet. Es waere mir jetzt neu, dass man an einem Embryo irgendetwas aendern koennte. Wie gesagt, es ist nur relevant, wenn du die Schwangerschaft abbrechen moechtest. Alles andere ist nur fuer deine Information. Und manche Frauen brauchen das vielleicht. Das ist okay. Aber es wird dem Kind nicht helfen. Und es wird dem Kind nicht schaden, es erst in der 20. Woche zu wissen.


  Re: Sind NFM und Co Normalität?
no avatar
  gelöschter User
schrieb am 27.11.2014 23:16
nur DU, yaya, redest hier andauernd von abtreiben! das finde ich schon überaus auffällig.


Zitat
Yaya
Zitat
Greta Samstag
und wieso sollte man ZU dem organultraschall nicht VORHER schon einen ausführlichen US im rahmen der NFM machen?

Es ging hier nicht um einen ausfuerlichen US. Es ging um das Erstsemesterscreening. Um nichts anderes. Ich selbst habe in der 12. Woche einen US gemacht, ohne NFM, ohne Bluttest.

Mal ganz davon abgesehen. Bei einem NFM wird normalerweise auch kein supergruendlicher US gemacht. Der wird doch erst bei der FD gemacht. Auch sonst, wird aus Nackenfalte und Nasenbein doch auch nur Groesse, etc. geschaut. Somit ist ein Erstsemesterscreening doch auch nur ein normaler US mit Nackenfalte und Nasenbein, so viel ich weiss.

Ganz egal, wie viel US du machst, in dem fruehen Stadium kannst du eh nichts beeinflussen. Es geht nicht um woechentliche US und pi pa po. Es geht um die NFM plus Bluttest zur Bestimmung der drei Trisomien. Nichts anderes.

Und bestimmt gibt es viele Frauen, die Sicherheit wollen. Die alles so frueh wie moeglich erfahren wollen. Die dann auch in der fuenften Woche zum Frauenarzt rennen, um schon ein schlagendes Herz zu sehen, und dann enttaeuscht sind, dass man gar nichts sieht. Und ja, vielleicht wollen auch manche eine Trisomie so frueh wie moeglich wissen (obwohl ein NFM + Bluttest das auch nicht beantwortet, denn erst dann werden ueberhaupt erst Diagnostikverfahren notwendig) wollen. Das ist auch okay. Aber auch wenn man das Erstsemesterscreening nicht machen laesst. Man erfaehrt es frueh genug. Man kann sich frueh genug vorbereiten. Man schadet weder sich noch dem Kind, wenn man das Erstsemesterscreening einfach ausfallen laesst.

Nochmal: Es ist okay, wenn Frauen etwas frueh wissen wollen. Aber es wird nichts aendern (ausser man laesst das Baby abtreiben). Somit handeln Frauen, die die NFM ablehnen, nicht unverantwortlich.



  Re: Sind NFM und Co Normalität?
no avatar
  gelöschter User
schrieb am 27.11.2014 23:22
danke dir, ash, aber ich fürchte, es nützt nix.
menschen, die ncihtmal in D wohnen, meinen zu wissen, was im ersttrimesterscreening passiert.
sozusagen ALLE sind der meinung, es würde nur rasch ein millimenterwert der NF ermittelt, in den rechner gekloppt und eine wahrscheinlichkeit nebst rechnung in euro ausgespuckt crazy - bei was für einer sorte frauenarzt die sind, ist mir völlig unklar crazy.
die selben frauen wiederum unterstellen, dass je nach größe der mm-angabe sofort eine abtreibung ins auge gefasst wird Ohnmacht
auch ist ihnen völlig unklar, WAS genau man überhaupt bei US, FU, harmony und co entdecken KANN. und was nicht.

bei einer so derartig uninformierten patientengruppe ist mir dann im nachgang schon klar, warum der frauenarzt nur einen mm-wert und eine euro-rechnung ausspuckt - alles weitere würde weit über den erfassbaren horizont hinausgehen crazy

auch hier gilt wieder: lesen bildet....



Zitat
ash557
Hallo Yaya, ich hab das nun schon 2mal geschrieben:
ein Erstrimesterscreening ist ein kompletter gruendlucher US ALLER Organe ueber etwa 39-60 min! NICHT reine NFM und BE! Diese Untersuchungen beeinhaltet sie nur auch nich. BE und Wahrscheinlichkeitsberechnung uebrigens auf Wunsch, braucht man auch nich dyrchfuehren lassen.
Deswegen sollte man sich schon informieren was es ist bevir man es ablehnt!

lg ash557





Zitat
Yaya
Zitat
Greta Samstag
und wieso sollte man ZU dem organultraschall nicht VORHER schon einen ausführlichen US im rahmen der NFM machen?

Es ging hier nicht um einen ausfuerlichen US. Es ging um das Erstsemesterscreening. Um nichts anderes. Ich selbst habe in der 12. Woche einen US gemacht, ohne NFM, ohne Bluttest.

Mal ganz davon abgesehen. Bei einem NFM wird normalerweise auch kein supergruendlicher US gemacht. Der wird doch erst bei der FD gemacht. Auch sonst, wird aus Nackenfalte und Nasenbein doch auch nur Groesse, etc. geschaut. Somit ist ein Erstsemesterscreening doch auch nur ein normaler US mit Nackenfalte und Nasenbein, so viel ich weiss.

Ganz egal, wie viel US du machst, in dem fruehen Stadium kannst du eh nichts beeinflussen. Es geht nicht um woechentliche US und pi pa po. Es geht um die NFM plus Bluttest zur Bestimmung der drei Trisomien. Nichts anderes.



  Re: Sind NFM und Co Normalität?
avatar  Yaya
schrieb am 28.11.2014 05:57
Die TE hat sich aber ueber NFM aufgeregt, nicht ueber die US. Manno. Selber lesen. Und spar dir deine Beleidigungen. Die Threads, die die TE gemeint haben, beziehen sich eigentlich ausschliesslich aus Unsicherheiten, weil ein Verdacht auf Trisomien ausgesprochen wurde. Darum geht es. Ich denke, dass du diesen Thread nimmst, um alles moegliche reinzuwerfen und durcheinanderzubringen. Und ausschlaggebend war wohl der Beitrag von Locke, bei der die NFM gemacht wurde mit einem Geraet, dass nicht einmal ordentlich das Nasenbein abbilden kann.

Und es bleibt bestehen, in dem fruehen Stadion ist ausser Info nichts rauszuholen. Und ich habe ja schon gesagt, dass ich das legitim finde. Aber nicht notwendig. Ich sehe aus keinem Beitrag bisher eine Erklaerung welchen Vorteil es fuer das Kind haben soll, wenn man ein Problem in der 13. anstelle der 20. Woche herausfindet.


3 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.11.14 06:07 von Yaya.




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