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  Re: Fragen zum Praena-Test: In welcher Woche, Geschlechtsbestimmung, was verdient Praxis daran?
avatar  Yaya
schrieb am 23.11.2014 02:36
Und die Frage ist natuerlich auch immer, was machst du mit dem Ergebnis. Wenn du nicht abtreiben wuerdest, brauchst du weder noch. Da ja Probleme beim Organscreening ersichtlich werden sollten. Dann kannst du immer noch einen Praenatest machen lassen, um sicherer zu sein und invasive Methoden auszuschliessen. So hatten auf jeden Fall mir der Prof im Krankenhaus erklaert.


  Re: Fragen zum Praena-Test: In welcher Woche, Geschlechtsbestimmung, was verdient Praxis daran?
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  la miga
schrieb am 23.11.2014 12:37
Zitat
Luzie***
Der Paenatest ist der einzige in der EUzugelassene und durchgeführte Test, deshalb wird der häufig wegen der Haftung gegenüber dem Harmony- oder Panoramatest bevorzugt.

Wie darf man das genau verstehen? Wenn Harmony in der EUgar nicht zugelassen ist, darf man den dann trotzdem machen?


  Re: Fragen zum Praena-Test: In welcher Woche, Geschlechtsbestimmung, was verdient Praxis daran?
avatar  Luzie***
Status:
schrieb am 23.11.2014 12:44
Ja. Das Blut wird ja in die USA geschickt, dort ausgewertet und der Test ist dort nach den dortigen Regularien zugelassen. Gesetzeswidrig wäre es nur, wenn ein in der EUnicht zugelassener Test IN der EUdurchgeführt würde.
Probleme kann es allerdings im Klagefall geben (aber da würde ich jetzt nicht von ausgehen, aber das scheint wohl mit ein Grund zu sein, warum viele Ärzte vorallem den Pränatest anbieten).

Falls Du die Kostenübernahme bei der KK beantragen willst, würde ich vorher explizit nachfragen, ob die alle drei Tests bezuschussen, oder nur den in der EUzugelassenen.

VG, Luzie


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.11.14 12:45 von Luzie***.


  Re: Fragen zum Praena-Test: In welcher Woche, Geschlechtsbestimmung, was verdient Praxis daran?
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  la miga
schrieb am 23.11.2014 15:20
Gibt es denn irgendeinen Grund, warum dieser günstigere Test hier nicht zugelassen ist? Ich halte meine Gyn für sehr korrekt und vermute, dass sie sicher deswegen gesagt hat, hier käme nur der Praena in Frage.

Yaya, 100% sicher bin ich mir nicht, was wir im Falle einer Diagnose einer Trisomie tun würden. Da wäre für mich Trisomie 21 auch etwas anderes als Trisomie 18. Ich vermute aus jetziger Sicht, dass ein Abbruch zumindest nicht ausgeschlossen wäre. Ich denke aber auch, dass mir eine solche Entscheidung an 9+0 leichter fallen würde als an 14+0. Deswegen wäre ich grundsätzlich daran interessiert, den Test so früh wie möglich zu machen.


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  Re: Fragen zum Praena-Test: In welcher Woche, Geschlechtsbestimmung, was verdient Praxis daran?
avatar  Luzie***
Status:
schrieb am 23.11.2014 15:58
Zitat
la miga
Gibt es denn irgendeinen Grund, warum dieser günstigere Test hier nicht zugelassen ist? Ich halte meine Gyn für sehr korrekt und vermute, dass sie sicher deswegen gesagt hat, hier käme nur der Praena in Frage.

Das ist eigentlich recht einfach. Zertifizierungen, in diesem Fall die CE-Zertifizierung, kosten Zeit und noch mehr Geld. Die Tests sind bereits in den USA nach den dortigen Regularien zertifiziert, daher hat man vermutlich die (Marketing) - Entscheidung getroffen, keine zusätzliche CE-Zertifizierung anzustreben.

VG, Luzie

P.S. Diese Tests sind übrigens umso aussagekräftiger, je weiter die Schwangerschaft fortgeschritten ist, da sich dann mehr fetale DNA im Blut befindet. Angeboten werden alle ab der vollendeten 9.SSW (ab 9+0).


  Re: Fragen zum Praena-Test: In welcher Woche, Geschlechtsbestimmung, was verdient Praxis daran?
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  summertime70
schrieb am 23.11.2014 17:10
Mein FA riet auch dazu, den Test erst ab10+0 zu machen, obwohl er ab 9+0 angeboten wird. Dann ist es sicherer, dass im Blut der Mutter fetale Zellen gefunden werden. Ich habe ihn bei 10+4 gemacht - und man hat mir eine Woche später Expresszuschlag) neben dem Ergebnis auch das Geschlecht mitgeteilt.
Die Praxis hat 4,12 Euro für die Blutentnahme verdient.
Es wird übrigens geraten, in falle eines pathologischen Ergebnisses dieses durch eine Chorionzottenbiopsie oderFU zu bestätigen, von daher ist dieses (oft auch in der Presse diskutierte) " da kann man ja früh testen und dann die Schwangerschaft vor der13. Woche abbrechen" eben doch nicht so einfach mal gemacht, wie es immer wieder dargestellt wird. Abgesehen davon ist selber dann der Zeitplan eng (Test ab 10+0, Dauer fürs Ergebnis 1-2 Wochen...).
Für mich ist der Vorteil, dass man früh und ohne einen invasiven Eingriff eine ziemlich hohe Sicherheit, dass zumindest von den getesteten Chromosomen alles in Ordnung ist, bekommt. Mein FA hat übrigens trotzdem zu einer NFM geraten, da es, wie er sagte, noch einige andere Gründe für eine Auffällige Nackenfalte außer T21/13/18 gibt.
Alles Gute für die Entscheidung
Summertime


  Re: Fragen zum Praena-Test: In welcher Woche, Geschlechtsbestimmung, was verdient Praxis daran?
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  Steinpilz
schrieb am 24.11.2014 12:49
Und hier meine Erfahrung:
Ich habe das Ersttimesterscreening in einer Uniklinik mit erfahrenen Ärzten (Degum 2) machen lassen. Test war unaufällig leider ergab der dazugehörende Bluttest eine Wahrscheinlichkeit für Trisomie 21 von 1:26. Wegen habitueller Fehlgeburten und starken Blutungen während der betreffenden Schwangerschaft wurde mir massiv von einer Fruchtwasseruntersuchung abgeraten. Wir haben dann den Pränatest gemacht. Das Blut des Pränatest wir in Deutschland (ich glaube Heidelberg) untersucht.
Wir bekamen ein unauffälliges Ergebnis und das Outing (Mädchen). Meine Angst blieb dennoch, da eine Userin in Amerika (leider habe ich den Namen vergessen) einen Test hat machen lassen: Ergebnis gesundes Mädchen und in Wirkluchkeit hatte sie einen Jungen mit Trisomie 18 (er starb noch in der SS). Sie hatte den Test aber glaube ich auch sehr früh machen lassen (9. Woche?). Es war wohl zu wenig fetales Blut sonder das der Mutter, welches untersucht wurde.

La miga: wenn du den Test machen lassen willst, dann warte noch ab bis du so ca. 12. 13. Woche bist. Laut Internet ist er zu 98% sicher. Und es ist eben eine nicht invasiven Untersuchung. Für mich gab es keine Alternative.... Ich wünsche dir alles Gute!

Steinpilz


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 24.11.14 12:50 von Steinpilz.


  Re: Fragen zum Praena-Test: In welcher Woche, Geschlechtsbestimmung, was verdient Praxis daran?
no avatar
  märchenfee
Status:
schrieb am 24.11.2014 13:20
Zitat
Maya79
Zitat
märchenfee
Zitat
Maya79
Das verstehe ich grundsätzlich. Jedoch schien es mir durchaus zu diesen haarsträubenden Berichten zu kommen, wenn irgendein Gyn mir irgendeinem Ultraschallgerät mal eben eine NFM durchgeführt hat. Ein Erst-Trimester-Screening läuft da ganz anders. Erstens sind das direkt dafür geschulte Gynäkologen und zweitens ist die Messung der Nackentransparenz nur ein Baustein von vielen. Wir haben den Bluttest beim Erst-Trimester-Screening diesmal auch mit machen lassen. Am Ende kamen da Wahrscheinlichkeiten von 1:9000 und 1:4500 heraus. Da wird dir keiner zu einem Praenatest o.ä. raten. Kommen Wahrscheinlichkeiten wie 1:5 oder so heraus und der Ultraschall ist auffällig, dann wird dir natürlich zu einem solchen Test geraten, falls das Ergebnis Auswirkungen hätte, sprich wenn ihr das Kind dann abtreiben würdet. Ich kenne keine haarsträubenden Geschichten von Leuten, die ein Erst-Trimester-Screening bei entsprechend erfahrenem und dafür speziell ausgebildetem Personal gemacht haben.

Dann lies dir vllt einfach mal mein Profil durch.

Hältst du deinen Fall für repräsentativ bzgl aller Erst-Trimester-Screenings?

naja, wenn man sich wirklich mal damit beschäftigt und mit anderen "betroffenen" spricht, dann merkt man, dass die "fehler" bzw. "ausnahmen" alles andere als selten sind. am häufigsten sind natürlich solche fälle, wo die NT im US unauffällig war, aber durch den bluttest teilweise echt miese werte (schlechter als 1:200, einmal 1:18, wobei ab 1:300 ja zur FWU geraten wird) rauskamen. davon kenne ich allein im RL 5 fälle persönlich (freunde oder mir bekannte freunde/familie von freunden bzw. kollegen). so selten scheint das also nicht zu sein. bis vor einem jahr haben die meisten dann wirklich ne FWU gemacht, mittlerweile kann man sich das in vielen fällen durch den bluttest sparen. was ich aber vor allem sehe, sind die ängste der werdenden eltern, die mit wahrscheinlichkeiten allein gelassen werden (denn auch das beste pränatalzentrum ist trotz aufklärung und beratung nicht immer bei einem, wenn abends die panik aufkommt) und der bluttest einfach diagnostik und nicht "raten" ist.

dieses jahr hab ich dann jeglichen respekt vor der NFM als irgendwie geartete wissenschaftliche methode verloren, nachdem ich ja einfach bei mir gesehen hab, dass 4 tage zeitlicher unterschied, alles innerhalb des "perfekten" NFM-zeitraums und mit ausgebildeten fachärzten (degum II) und sehr guten geräten, mal eben nicht mehr "alles perfekt" sondern "alles grenzwertig, weitere diagnostik empfohlen" bedeutet haben.

worin ich allen hier aber recht gebe: wer eh niemals abtreiben würde, der braucht weder NFM noch bluttest, denn in einem vernünftigen organschall beim spezialisten in der +/- 20. woche sieht man wirklich das allermeiste und hat noch genug zeit, sich vorzubereiten. (frage: muss frau den eigentlich im pränatalzentrum selbst bezahlen, wenn der FA kein degum II hat und keinerlei medizinische indikation besteht?)




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