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  Nabelschnurblut
avatar    bettina1982
Status:
schrieb am 25.10.2014 09:15
Hallo,

Ich beschäftige mich gerade mit dem Theam Nabelschnurblut einlagern...

Vielleicht gibt es ja einige von euch, die schon Erfahrung damit haben, oder auch erzählen möchten, warum sie sich dafür oder dagegen entschieden haben...

Liebe Grüße,
Bettina


  Re: Nabelschnurblut
no avatar
   Grete17
Status:
schrieb am 25.10.2014 10:24
Wir werden das nabelschnurblut wohl der dkms spenden.
Ich bin mir nicht sicher wie sinnvoll es ist selbst Stammzellen einlagern zu lassen. Angenommen das Kind erkrankt und ist auf eine stammzellspende angewiesen würde ich hoffen, dass sich ein Spender findet. Die eigenen Zellen haben ja gewissermassen schon versagt.
Eine geldfrage ist's obendrein.


  Re: Nabelschnurblut
avatar    bettina1982
Status:
schrieb am 25.10.2014 11:17
Hallo Grete,

Ich habe gelesen, dass es sehr strenge Kriterien gibt, dass sich das Nabelschnurblut als Spende "eignet".
Ich würde vermutlich schon wegen meiner Autoimmunkrankheit "aussortiert" werden.

Ich bin also eher bei der Überlegung, es für unser eigenes Kind, privat, einlagern zu lassen...

Du hast natürlich recht, dass die eigenen Zellen des Kindes unter Umständen versagt haben.
Aber: wenn ein Kind mit ca 15Jahren an Leukemie erkrankt, und dann mit eigenen Stammzellen "geheilt" werden könnte, dann würden diese frischen Stammzellen ja vermutlich dem Kind weitere 15Jahre schenken, und wer weiß schon, was die Krebsforschung in 30Jahren erreicht...

Es geht ja auch nicht "nur" um Krebs, sondern auch Krankheiten, die durch Umwelteinflüsse und andere äussere Einflüsse entstehen können...
Und da könnten die eigenen Stammzellen schon helfen.

Viele Grüße
Bettina


  Re: Nabelschnurblut
avatar    Mia90
Status:
schrieb am 25.10.2014 13:25
Ich grübel auch schon lange über dem Thema...
Wie eben schon erwähnt, werden die Spenden alle stark getestet und nur ganz ganz wenige werden auch eingelagert... Für mich ein wichtiger Fakt: Ich würde gerne die Nabelschnur auspulsieren lassen (sanfterer Übergang in die eigenständige Atmung + Restblut aus der Plazenta geht noch ins Kind, was einen für das Kind relativ hohen Blutverlust verringert). Das geht bei der Spende nicht, da wird binnen kurzer Zeit nach der Geburt die Nabelschnur abgeklemmt und die Entnahme erfolgt.
Natürlich seh ich auch die medizinischen Aspekte (bin selber Intensivkrankenschwester und sehe auf Arbeit genug Stammzelltransplantierte, bin auch selber DKMS-registriert...). Daher stehe ich sehr im Zwiespalt, konnte bisher noch keine Entscheidung finden. Aber das sind so die Aspekte, die mich beschäftigen. Einlagerung für Eigenbedarf ist auch finanziell erstmal ein ganz schöner Brocken.... Und dann fraglich, ob die Spende für das eigene Kind überhaupt in Frage kommt... So viele Unsicherheiten traurig


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  Re: Nabelschnurblut
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   wolke1313
schrieb am 25.10.2014 13:51
Ich habe meinen FA anfangs mal gefragt, der meinte, dass man es kaum für sich selbst nutzen kann (ggf. auch aufgrund der zu geringen Menge). Er hielt eine Spende für sinnvoll, aber von den "strengen" Tests habe ich noch nichts gehört. Da werde ich mich wohl mal schlau machen, aber eigentlich wollte ich es gerne spenden.


  Re: Nabelschnurblut
avatar    Mia90
Status:
schrieb am 25.10.2014 14:01
Zitat
wolke1313
Ich habe meinen FA anfangs mal gefragt, der meinte, dass man es kaum für sich selbst nutzen kann (ggf. auch aufgrund der zu geringen Menge). Er hielt eine Spende für sinnvoll, aber von den "strengen" Tests habe ich noch nichts gehört. Da werde ich mich wohl mal schlau machen, aber eigentlich wollte ich es gerne spenden.

Zitat von: [www.babycenter.de]

Das Nabelschnurblut wird einer Reihe Tests unterzogen. Zunächst wird festgestellt, ob die Blutmenge/Zellzahl ausreichend für eine Einlagerung ist, dann wird geprüft, wie viele lebende und intakte Stammzellen es enthält. Außerdem wird das Nabelschnurblut im Labor auf mögliche Bakterien, Viren oder Pilze getestet.

Die wichtigste Untersuchung ist die Bestimmung des HLA-Gewebetyps. HLA steht für Humane Leukozyten Antigene, Stoffe im Körper, die eine Abwehrreaktion hervorrufen. Die Merkmale der HLA müssen zwischen Spender und Empfänger weitgehend (in 4 von 6 Merkmalen) übereinstimmen, sonst können Zellen des Nabelschnurblutes gegen den Patienten reagieren (Spender-gegen-Empfänger-Reaktion oder Graft-versus-Host-Erkrankung).

Wenn alle Tests gemacht wurden und das Nabelschnurblut den Anforderungen entspricht, dann wird es verarbeitet und eingefroren. Die HLA-Gewebemerkmale werden anonym in ein öffentliches Register eingetragen, auf das Ärzte in aller Welt Zugriff haben. Falls die Stammzellen für einen Patienten geeignet sind, wird das eingefrorene Nabelschnurblut aufgetaut, von der Einfrierlösung gereinigt und für die Transplantation freigegeben.

Nur etwa 20 bis 40 Prozent (je nach Bank) des gespendeten Nabelschnurblutes werden tatsächlich eingelagert, denn da Prozess und Lagerung sehr teuer sind, werden nur die Spenden aufbewahrt, in denen besonders viele gesunde Stammzellen enthalten sind.

Sie werden nicht unbedingt darüber informiert, ob Ihre Spende tatsächlich eingelagert wird oder nicht. Man wird Sie aber benachrichtigen, falls die Untersuchungen Ihrer Blutprobe oder des Nabelschnurblutes auf eine gefährliche Erkrankung für Sie oder Ihr Kind hinweisen.


  Re: Nabelschnurblut
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   Schnuppe 1979
Status:
schrieb am 25.10.2014 14:03
Hallo,

wir haben uns auch Gedanken gemacht, wir sind zu dem Entschluss gekommen das Blut der DKMS zu spenden, denn wenn ein Kind z.B Leukämie haben sollte, nimmt man eh fremdes Blut nicht das eigene denn das ist ja u.U. schon verseucht.

Auch die Ärzte sagen, dass es für das eigene Kind kaum von Nutzen ist, warum also ein Schweine Geld zahlen?

Grüßle


  Re: Nabelschnurblut
avatar    Dessau
Status:
schrieb am 25.10.2014 14:44
Hi
Ich wollte bei der grossen schon spenden.
Leider hatte ich ( Vergangenheitsform!) irgendwann mal schilddrüsen antikörper nachgewiesen ( M hashimoto) deswegen kam ich als spender nicht mehr in frage.
Zum selber einlagern sind mir das auf die 100000 te eingelagerten stammzellen und nur circa 20 behamdlungen zu geringe erfolgsaussichten.


  Re: Nabelschnurblut
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   sonnenscheinmalu
Status:
schrieb am 25.10.2014 19:30
Hallo ihr,

Ich hatte auch mal vor, das Nabelschnurblut zu spenden.

1. Doch das auspulsieren lassen scheint mir auch wichtiger.
2. Unser "kleines" Entbindungs-KH macht glaub ich auch keine Spenden-Entnahme, oder wie das genau läuft, und
3. das Kind ist von einem Samenspender. Also denke ich auch da an zu viele offene Fragen, die bleiben könnten, und damit für Spende schon wieder ausgeschlossen.
4. Für das eigene Kind auch zu teuer und die Forschung noch nicht ausgereift genug und zum Spenden aus 1. und 3. genannten Grund auch eher nix.

wir lassen also doch wieder die Finger davon.

Wie es später mal ausschaut, bei evt. 2. Kind? Ich werde mich da wieder "schlau" machen, und dann erneut entscheiden.

Alles Liebe und gute Entscheidungsfindung wünscht Malu


  Re: Nabelschnurblut
no avatar
   wolke1313
schrieb am 25.10.2014 20:12
Zitat
Mia90
Zitat
wolke1313
Ich habe meinen FA anfangs mal gefragt, der meinte, dass man es kaum für sich selbst nutzen kann (ggf. auch aufgrund der zu geringen Menge). Er hielt eine Spende für sinnvoll, aber von den "strengen" Tests habe ich noch nichts gehört. Da werde ich mich wohl mal schlau machen, aber eigentlich wollte ich es gerne spenden.

Zitat von: [www.babycenter.de]

Das Nabelschnurblut wird einer Reihe Tests unterzogen. Zunächst wird festgestellt, ob die Blutmenge/Zellzahl ausreichend für eine Einlagerung ist, dann wird geprüft, wie viele lebende und intakte Stammzellen es enthält. Außerdem wird das Nabelschnurblut im Labor auf mögliche Bakterien, Viren oder Pilze getestet.

Die wichtigste Untersuchung ist die Bestimmung des HLA-Gewebetyps. HLA steht für Humane Leukozyten Antigene, Stoffe im Körper, die eine Abwehrreaktion hervorrufen. Die Merkmale der HLA müssen zwischen Spender und Empfänger weitgehend (in 4 von 6 Merkmalen) übereinstimmen, sonst können Zellen des Nabelschnurblutes gegen den Patienten reagieren (Spender-gegen-Empfänger-Reaktion oder Graft-versus-Host-Erkrankung).

Wenn alle Tests gemacht wurden und das Nabelschnurblut den Anforderungen entspricht, dann wird es verarbeitet und eingefroren. Die HLA-Gewebemerkmale werden anonym in ein öffentliches Register eingetragen, auf das Ärzte in aller Welt Zugriff haben. Falls die Stammzellen für einen Patienten geeignet sind, wird das eingefrorene Nabelschnurblut aufgetaut, von der Einfrierlösung gereinigt und für die Transplantation freigegeben.

Nur etwa 20 bis 40 Prozent (je nach Bank) des gespendeten Nabelschnurblutes werden tatsächlich eingelagert, denn da Prozess und Lagerung sehr teuer sind, werden nur die Spenden aufbewahrt, in denen besonders viele gesunde Stammzellen enthalten sind.

Sie werden nicht unbedingt darüber informiert, ob Ihre Spende tatsächlich eingelagert wird oder nicht. Man wird Sie aber benachrichtigen, falls die Untersuchungen Ihrer Blutprobe oder des Nabelschnurblutes auf eine gefährliche Erkrankung für Sie oder Ihr Kind hinweisen.


Danke für die Infos! Mit so einer schlechten Lagerquote hätte ich tatsächlich nicht gerechnet, was das Vorhaben tatsächlich etwas relativiert. Werde mich wohl mal vor Ort im Krankenhaus informieren, was die so empfehlen und welche Quote da herrscht.


  Re: Nabelschnurblut
avatar    lesenatter
schrieb am 27.10.2014 14:52
Ich hatte mich auch informiert und mich gegen eineprivate Einlagerung entschieden, da ich im Internet auf mehrere Interviews von Ärzten gestoßen bin, die das als Geldschneiderei abgetan haben, da es noch kaum Einsatzmöglichkeiten gibt und wenn, das Nabelschnurblut eh nicht genug Stammzellen enthält und immernoch weitere eines anderen Spenders nötig sind. Man kann ja auch von Erwachsenen Stammzellen gewinnen, das ist zwar noch nicht so toll, aber ich denke mal, wenn man sinnvolle Einsatzmöglichkeiten erforscht hat, ist auch die Gewinnung einfacher geworden.
Letztlich wollte ich spenden, da ich aber an einem Sonntag entbunden habe, ging es nicht.


  Re: Nabelschnurblut
no avatar
   erdbeerlimes
Status:
schrieb am 28.10.2014 11:50
Wir haben uns nach reiflicher Überlegung dazu entschieden, lieber auspulsieren zu lassen. Und ich wollte eh lieber im Geburtshaus entbinden.

Lg, erdbeerlimes




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