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  Hebamme UND FÄ? (lange Frage)
avatar    chvegare
schrieb am 24.07.2013 22:21
Guten Abend zusammen,

ich war kürzlich bei der Frauenärztin zum gr. Ultraschall und komme nun mit mehreren Fragezeichen im Kopf zurück. Brauche Euren Rat / Eure Erfahrungen:

Ich hatte extra 3 Wochen vor dem Urlaub angerufen und gefragt, da ich in den Urlaub wollte. Da ich in der 18. SSW zur Nachkontrolle wegen der Blutungen da war, wollte sie in SSW 19 keinen US mehr machen, ich solle NACH dem Urlaub kommen. Nun war ich da in SSW 24 (in SSW 20+21 war der Urlaub, danach war die Praxis im Url.) und war etwas genervt, weil ich zu spät da sei und dieser in SSW 19-21 stattfinden müsse.
Gut sie hat also trotzdem alles gemacht. Kind ging es gut, Plazenta sah wieder normal aus (war zu tief daher die Blutungen) und ich habe auch keine Beschwerden mehr. Dann kam die Sprechstundenhilfe und teilte mit, dass ich bei der Untersuchung am CTG (war das erste in dieser SS) zuvor bereits Wehen gehabt hätte. Ich selbst hatte davon NICHTS mitbekommen. Dann musste ich noch einmal auf den Stuhl und sie hat auch vaginal getastet und US gemacht. Ergebnis: alles gut, 5cm Gebärmutterhals, alles zu. Trotzdem meinte sie, dass sei sehr schlecht, da ich ja schon Magnesium nähme usw. und dann würde ja eine Frühgeburt anstehen, wenn ich jetzt schon Wehen hätte. Habe aber weder eine Überweisung noch ein Medikament bekommen. Nächste Kontrolle in 4 Wochen bitte. Da aber ja alles gut war, sagte ich der FÄ, ich möchte gerne die kommende Untersuchung bei der Hebamme machen, da ja eh kein US anstünde und dann im Wechsel mit ihr. Sie sagte sofort, dass das nicht ginge, weil sie IMMER US machen müsse und ich gerne kurz vor der Entbindung da mal hingehen könne, aber immer nur parallel, nicht ausschließlich, denn die Hebammen können ja keinen US machen. Bei der letzten Schwangerschaft hatte ich nicht bei jedem Termin US. Es ist keine Risiko-SS eingetragen, Warum ist nun alles anders? Verstehe das nicht.
Am Empfang sagte man mir noch, dass ich zuvor noch einmal zur Blutentnahme kommen müsse, die aber nicht zeitgleich mit dem US stattfinden könne, weil in anderer Woche. Nun habe ich 2 Termine erhalten. Der 2. Termin ist einem Tag nach dem ausgemachten Termin mit der Hebi. Nun frage ich mich ob das Sinn macht und vor allem ob die GKV das denn zahlt wenn ich zum Arzt und zur Hebamme gehe - innerhalb von 2 Tagen.

Ich hab ne Frage


  Re: Hebamme UND FÄ? (lange Frage)
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   Renzi
Status:
schrieb am 24.07.2013 23:08
Hallo chvegare,

ich finde das Verhalten von der Ärztin ehrlich gesagt respektlos. Immer US ist ja schon mal Quatsch, wofür soll das gut sein? Ich kenne deine Vorgeschichte nicht, aber wenn sie nur Sorge wegen der Wehen hat, würde die Hebamme diese ja genauso feststellen können. Natürlich verdient die Ärztin aber nichts an einer Hebammenvorsorge...

Ich habe mir für diese Schwangerschaft vorgenommen, mehr auf mein Gefühl zu hören und meine Bedürfnisse besser durchzusetzen. Es ist MEIN Körper und MEIN Kind, ich entscheide, nicht der Arzt. Schon gar nicht, wenn er noch nicht mal einleuchtend erklären kann, warum man jetzt dieses oder jenes machen muss.

Wenn du dich bei deiner Hebamme sicher fühlst, würde ich den Arzttermin absagen und die Vorsorge bei ihr machen. Egal ob die Ärztin das gut findet oder nicht.

LG
Renzi


  Re: Hebamme UND FÄ? (lange Frage)
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   dana79
Status:
schrieb am 25.07.2013 03:54
Zitat
Renzi
ich finde das Verhalten von der Ärztin ehrlich gesagt respektlos. Immer US ist ja schon mal Quatsch, wofür soll das gut sein? Ich kenne deine Vorgeschichte nicht, aber wenn sie nur Sorge wegen der Wehen hat, würde die Hebamme diese ja genauso feststellen können. Natürlich verdient die Ärztin aber nichts an einer Hebammenvorsorge...

Vorweg, ich finde die Erkärungen der Ärztin auch seltsam. Wenn sie in dem Fall mehr Sono führ notwendig hält (vll. wegen der Blutung, vll. wegen der Wehen?) dann soll sie es doch einfach sagen. Das mit der Blutuntersuchung stimmt. Der Antikörpersuchtest ist erst etwas später wieder fällig. Es gibt für bestimmte Blutuntersuchungen einfach feste Zeitfenster an die sich der Arzt halten muss. Es klingt für mich so, als ob die Chemie nicht stimmt, egal ob sie fachlich alles richtig gemacht hat oder nicht.

@Renzi, was Du zur Hebammenvorsorge und Gynvorsorge sagst, dem kann ich so nicht zustimmen. Die Hebamme darf solange die Vorsorge übernehmen, wie es KEINERLEI Auffälligkeiten sind. Wehen in so frühem Stadium sind aber Auffälligkeiten und dann muss die Hebamme an den Arzt übergeben und in dem Fall darf der Arzt auch nicht an die Hebamme deligieren. Bei vorzeitigen Wehen würde ich auch in der Tat immer einen Schall vom Gebärmutterhals sehen wollen. Schön, die Hebamme kann tasten - aber Sono ist genauer und vor allem sieht man auch ob der innere Muttermund offen oder geschlossen ist. Das mit dem Verdienen stimmt so auch nicht. Die Ärzte rechnen Schwangere nach Pauschale ab - das heißt, egal ob Du 10 mal in dem Quartal zum Gyn gehst oder nur 2 Mal - der Arzt bekommt das gleiche. Wenns ums verdienen geht, wäre es für die Ärztin sehr willkommen, wenn jemand im Wechsel zur Hebi geht.


  Re: Hebamme UND FÄ? (lange Frage)
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   gelöschter User
schrieb am 25.07.2013 08:57
Also ich kann nur sagen, dass auch bei mir eine Frühgeburt drohte. Ich war zwar bei vorzeitiger teils regelm. Wehentätigkeit schon in der 31. SSW, aber meine Cervix war schon sehr verkürzt und der MM begann sich zu öffnen. Da ich strikte Schonung hatte war es mir zu viel wöchentlich zum FA zu fahren zur Kontrolle. Hätte Anfahrt, Fußweg und mind. ne h Wartezeit in der Praxis gehabt. Also ging ich fortan nur noch zur Hebamme (bzw. eigentlich kam sie 1-2x wö. zu mir) und verließ mich ansonsten rein auf mein Gefühl.

Die Hebi schreibt im Bedarfsfall auch CTG bzw. macht auch MM-Kontrollen. Aus eigener Erfahrung kann ich aber sagen, dass auch die Kontrollen (und was anderes würde die FÄ auch nicht abtasten bzw. Schallen) gerne auch mal für den Arschtritt sind - ich lief noch ewig mit ner nicht mehr vorhandenen Cervix und 4-5cm MM rum. Das Wissen hatte nur den Effekt, dass ich zu Hause fast verrückt wurde vor all der Warterei und wegen der drohenden Frühgeburt, gekommen ist sie letztendlich erst 40+6.

Einige Hebammen nehmen sogar auch Blut ab und schicken es ins Labor. Gr. und Gewicht können die meisten recht gut ertasten, ebenso ob genug oder zu wenig FW vorhanden ist.

Auch ich finde das Verhalten deiner FÄ respektlos. Auch finde ich es komisch, dass sie dir keine weiteren Maßnahmen rät, obwohl die mit einer Frühgeburt rechnet. Wenn du eh Vertrauen in deine Hebi hast würde ich überdenken, evt. ganz für die Vorsorgen zu ihr zu wechseln und nur den 2. AK-Suchtest und das 3. Screening bei der FÄ machen zu lassen. Sie kann dir auch noch einige homöp. Sachen nennen gegen die (zu frühen) Kontraktionen. Ich hatte 3x300g Magnesium, 2x tgl. Schüßler Salz Nr. 7, Bryo, Toko-Tee, Toko-Öl und mich eben geschont. Sollten bei der Hebammenvorsorge Auffälligkeiten sein schickt sie dich natürlich wieder zur FÄ.


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  Re: Hebamme UND FÄ? (lange Frage)
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   Renzi
Status:
schrieb am 25.07.2013 13:56
Hallo Dana,

bist du dir sicher, was die Abrechnung angeht? Hab jetzt eine ganze Weile gegoogelt und gelesen, dass der Arzt nur die Pauschale abrechnen kann, wenn er wirklich die komplette Vorsorge übernimmt. Es reiche nicht, wenn Arzt und Hebamme die Vorsorge im Wechsel machen, dann muss er weniger/nach anderen Ziffern abrechnen (und wohl trotzdem voll haften, was ziemlich gemein ist). Jedes CTG bringt scheinbar auch 12€ (warum wurde überhaupt in der 25.SSW schon eins gemacht?). Und mindestens der Ultraschall wird abgerechnet werden können.

Natürlich müssen vorzeitige Wehen beobachtet und ggf behandelt werden. Aber da der nächste Termin erst in vier Wochen vereinbart wurde, scheint die Ärztin die Situation nicht für akut gefährlich zu halten. Dementsprechend würde ich(!) auch meiner Hebamme und nicht zuletzt mir selbst genug vertrauen, die Situation einschätzen zu können.

Und wie du schon sagst, die Hebamme wird ihrerseits auch entscheiden, ob sie die Vorsorge unter diesen Vorzeichen machen kann und darf.


  Re: Hebamme UND FÄ? (lange Frage)
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   dana79
Status:
schrieb am 25.07.2013 21:19
Laut Mutterschutzgesetz ist eine Vorsorge alle 4 Wochen fällig. Wenn der Arzt dieses erfüllt, dann kann er auch abrechnen. Genauso kann er die Pauschale auch abrechnen, wenn der Patient den Arzt wechselt. Der erste Arzt im Quartal, der aufgesucht wird, darf die Pauschale abrechnen... der zweite nicht mehr, was ziemlich bescheuert ist - daran liegt es auch, wenn hier im Forum Frauen berichten, das sie keinen neuen Arzt vor Quartalsende gefunden haben. Wenn ein Patient den Termin nicht wahrnimmt, kann man trotzdem die Pauschale abrechnen. Es ist was anderes, wenn der Arzt die Vorsorge an die Hebamme deligiert, also die Arbeit selbst nicht machen will. Es gibt aber außer der Pauschale auch keine Ziffer, unter der die Screening-Schalle subsumiert sind. Ich wüßte also auch nicht wie man diese bitte abrechnen sollte.

Wenn die Hebamme jemanden mit vorzeitigen Wehen alleine betreut, dann geht sie ein hohes Risiko ein. für den Patient ist es praktisch, das sie nach Hause kommt, aber wenn was passiert, dann trägt sie die Verantwortung und hat im Zweifel ein Übernahmeverschulden begangen, weil klar geregelt ist, das pathologische Verläufe, wozu vorzeitige Wehen gehören, an den Arzt verwiesen werden müssen. Ich finds absolut ok, wenn die Hebamme mitbetreut. Alleine, da hätte ich bauchweh.

PS: Die Beschreibung, wie sich die Ärztin verhält, finde ich auch nicht prickelnd. Für mich wäre da eher die Frage, zu einem anderen Arzt plus Hebamme als ausschließlich Hebamme.


2 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.07.13 22:06 von dana79.


  Re: Hebamme UND FÄ? (lange Frage)
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   dana79
Status:
schrieb am 25.07.2013 21:45
Zitat
Renzi
. Es reiche nicht, wenn Arzt und Hebamme die Vorsorge im Wechsel machen, dann muss er weniger/nach anderen Ziffern abrechnen (und wohl trotzdem voll haften, was ziemlich gemein ist). Jedes CTG bringt scheinbar auch 12€ (warum wurde überhaupt in der 25.SSW schon eins gemacht?). Und mindestens der Ultraschall wird abgerechnet werden können.

Der Knackpunkt hier ist, denke ich, der Arzt haftet, wenn er deligiert und die Schwangerschaft als nicht pathologisch sieht und daher sagt, die Hebamme kann und darf die Betreuung machen. Darunter fallen aber nicht vorzeitige WEhen und Frühgeburtsbestrebungen.
Der Ultraschall von dem Du sprichst, ist nicht der Screeningschall, sondern ein Schall bei Beschwerden, der vom Aufwand her nicht dem Screeningschall entspricht.


  Re: Hebamme UND FÄ? (lange Frage)
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   Renzi
Status:
schrieb am 25.07.2013 22:22
So meinte ich das nicht. Schau mal Hier das ist ja eine recht aktuelle Diskussion. Ist es nicht so wie dort beschrieben?

Ich komme nicht aus dem medizinischen Bereich, kann mir aber nicht vorstellen, dass ein Arzt einen Ultraschall außerhalb der normalen drei Screenings bei eindeutigen Indikationen wie Wehen oder Blutungen nicht abrechnen kann, ebenso wie zusätzliche CTGs bei vorzeitiger Wehentätigkeit. Hier insbesondere Seite 20 und 23 - bedeutet das nicht, dass diese Untersuchungen nicht nach der normalen Pauschale abgerechnet werden?

Ernsthafte Fragen, interessiert mich wirklich. Was machst du beruflich, Dana?

Sorry fürs Abschweifen chvegare!


  Re: Hebamme UND FÄ? (lange Frage)
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   dana79
Status:
schrieb am 26.07.2013 06:24
Zitat
Renzi
So meinte ich das nicht. Schau mal Hier das ist ja eine recht aktuelle Diskussion. Ist es nicht so wie dort beschrieben?

Ich komme nicht aus dem medizinischen Bereich, kann mir aber nicht vorstellen, dass ein Arzt einen Ultraschall außerhalb der normalen drei Screenings bei eindeutigen Indikationen wie Wehen oder Blutungen nicht abrechnen kann, ebenso wie zusätzliche CTGs bei vorzeitiger Wehentätigkeit. Hier insbesondere Seite 20 und 23 - bedeutet das nicht, dass diese Untersuchungen nicht nach der normalen Pauschale abgerechnet werden?

Ernsthafte Fragen, interessiert mich wirklich. Was machst du beruflich, Dana?

Sorry fürs Abschweifen chvegare!

Ich bin in ner Gyn Praxis zwinker.

AAAALSO, das mit den 3 Screenings war von mir folgendermaßen gemeint: Wenn Du sagst, der Arzt kann die Pauschale nicht abrechnen, wenn er nicht die gesamte Vorsorge selbst übernimmt, würde heißen, er kann die Screenings gar nicht abrechnen. Die Screenings sind in der Pauschale mit drin. Sprich, schon deswegen würde jeder Arzt eine SChwangere die nur zur Hebi will und dann nur zu den Schallen zum Arzt, ablehnen, weil er die Schalle nicht abrechnen kann.
Es gibt eine Ziffer, die maximal einmal in 3 Monaten angesetzt werden darf um bei Beschwerden einen Schall zu machen. Da man die ziffer für den SChall nur 1xmal abrechnen kann, heißt das, wenn man jemanden hat, bei dem man alle zwei Wochen schaut oder auch häufiger (z.b. GMH Schall bei vorzeitigen Wehen), kannst Du Dir ausrechnen, wieviel man davon hat... . CTGs können abgerechnet werden.

Die Pauschale kann nur vom 1. Arzt abgerechnet werden, der die SChwangere im QT sieht. Wenn diese nach dem 1. Kontakt wechselt, bekommt der 2. Gyn, der sie ansetzt, eine Regressforderung. Es ist nicht so, das ein einmaliger Kontakt nicht ausreicht im QT. Sonst würde man eine Schwangere, die zum Beginn eines QTs entbindet oder am Ende des QT zur Feststellung kommt, gratis behandeln müssen (Bedenke den Zusatz Mutterschutzgesetz). Letztlich wird die Pauschalisierung so argumentiert: In den Quartalen, in denen die Schwangeren engmaschig kommen, ist man halt unterbezahlt, in denen, in denen sie selten kommt, ist man gut bezahlt und unterm tTrich solls passen. Ich halte von den Pauschalen gar nichts. Fair wäre, wenn man einfach das bezahlt bekommt, was man macht - basta. Bedenke bei den Beträgen, die Du nennst, das der Arzt zum einen Budgetiert ist und zum anderen Personal und Geräteausgaben hat. Wirtschaftlich ist es def. viele Patienten zu sehen mit möglichst wenigen Wiederholungskontakten... Das will das System. Gut finde ich das nicht.
Was NICHT geht, das ist, eine Schwangere mitten in der Schwangerschaft einmal sehen, die restliche Vorsorge an die Hebamme deligieren und dann die Pauschale ansetzen. Das heißt aber, das der Arzt aktiv an die Hebamme deligiert. Da geht es auch darum, in dem Link, das es Gyns gibt, die Hebammen in der Praxis haben und selbst die Schwangeren NUR zum Schall sehen einmal im QT und sonst die Hebamme machen lassen. Das ist so nicht gedacht und dann können sie auch nicht die Ziffer 01770 ansetzen.
Hebamme in der Praxis ist ein schönes System, wenn man zusammen arbeitet und sich ergänzt - ersetzend eher nicht. Eine Hebamme kann viele Fragen mit viel Zeit besprechen, wozu beim Gyn oft die Zeit fehlt. Aber sie ist nicht dafür ausgebildet pathologische Verläufe zu betreuen und ist für den Fall auch haftungsrechtlich nicht abgesichert. Ich will ausdrücklich nicht die Arbeit der Hebammen klein machen! Jeder sollte seinen Teil machen und beide sollten sich gegenseitig respektieren und zusammenarbeiten.

Abgesehen von diesem Thema. Ich kann nur dringend davon abraten, wenn in einem so frühen Stadium der Schwangerschaft vorzeitige Wehen bestehen, nur zur Hebamme zu gehen. Man kann von vaginal nicht tasten ob ein Trichter am inneren Muttermund besteht und der ist bedrohlicher einzuordnen als eine reine Verkürzung. Das CTG ist als Methode der Wahl auch nicht wirklcih geeignet. Man kann nur aufzeichnen, was gerade in dem Moment Sache ist - man sieht nicht was am restlichen Tag ist und man sieht genauso wenig, ob die Kontraktionen Gebärmutterhalswirksam sind.
Es spricht aber gar nichts dagegen, wenn eine Hebi zwischen den Arztterminen nochmal zur Schwangeren nach Hause kommt.


  Re: Hebamme UND FÄ? (lange Frage)
avatar    chvegare
schrieb am 26.07.2013 11:37
Hallo zusammen,

lieben Dank für die vielen ausführlichen Antworten, kann jetzt beruhigter weiter planen. Leider ist das der 3. FA in der 3. Schwangerschaft und es gab immer Versäumnisse der Ärzte, über die mich erst Krankenhaus und Hebamme aufgeklärt haben, daher bin ich etwas spektisch geworden. Außerdem kann ich mir kaum vorstellen, dass Kontraktionen, die man nicht merkt, und die augenscheinlich keinen Einfluß auf GMH und MM hatten, sooo schlimm sind. In der letzten Schwangerschaft hatte ich so früh auch noch kein CTG - weiß gar nicht warum das plötzlich gemacht werden sollte (war VOR der Untersuchung beim der FÄ). Da ich erst in 4 Wochen wiederkommen soll, weder Medikamente noch Schonung angeraten bekommen habe, kann es ja nicht so wild gewesen sein.

@dana79: das Gerät hat ständig gepiept und dann kam immer jemand drückte auf einen Knopf und dann gings weiter. Kannst Du mir dazu irgendetwas sagen? Es gab ganz kleine Ausschläge an 3 Stellen auf dem Ausdruck. Allerdings hat sich mein Krümelchen auch heftig bewegt an dem Tag. Hat das keinen Einfluß auf das Messen von Kontraktionen? Mein Bauch war noch nie wirklich hart....


  Re: Hebamme UND FÄ? (lange Frage)
no avatar
   dana79
Status:
schrieb am 26.07.2013 16:51
Zitat
chvegare
Hallo zusammen,

lieben Dank für die vielen ausführlichen Antworten, kann jetzt beruhigter weiter planen. Leider ist das der 3. FA in der 3. Schwangerschaft und es gab immer Versäumnisse der Ärzte, über die mich erst Krankenhaus und Hebamme aufgeklärt haben, daher bin ich etwas spektisch geworden. Außerdem kann ich mir kaum vorstellen, dass Kontraktionen, die man nicht merkt, und die augenscheinlich keinen Einfluß auf GMH und MM hatten, sooo schlimm sind. In der letzten Schwangerschaft hatte ich so früh auch noch kein CTG - weiß gar nicht warum das plötzlich gemacht werden sollte (war VOR der Untersuchung beim der FÄ). Da ich erst in 4 Wochen wiederkommen soll, weder Medikamente noch Schonung angeraten bekommen habe, kann es ja nicht so wild gewesen sein.

@dana79: das Gerät hat ständig gepiept und dann kam immer jemand drückte auf einen Knopf und dann gings weiter. Kannst Du mir dazu irgendetwas sagen? Es gab ganz kleine Ausschläge an 3 Stellen auf dem Ausdruck. Allerdings hat sich mein Krümelchen auch heftig bewegt an dem Tag. Hat das keinen Einfluß auf das Messen von Kontraktionen? Mein Bauch war noch nie wirklich hart....

Es ist in der Tat so, das es Frauen gibt, denen der GMH schwindet, ohne dass sie die Kontraktionen merken. Klar gibt es Kontraktionen, die ohne Bedeutung sind. DAs weiß man aber natürlich nur, wenn man entsprechend kontrolliert. Was das mit dem CTG war, was da gepiept hat, weiß ich natürlich nicht, dafür müsste ich das Ding sehen. Kindsbewegungen im CTG sehen anders aus als Kontraktionen. Eigentlich kann man das sehr gut unterscheiden. Ich kann Dir natürlich nicht sagen, was auf dem CTG war und was es bedeutet - genauso wenig, ob es normale und übliche Kontraktionen waren oder ob es mehr war, als das was sich gehört.




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